Firstlight mit dem Travelmak 102

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Anette_Aslan

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Liebes Sternenvolk,

unter den Frauen gibt´s ja sowas wie eine Handtaschenfraktion, manche schaffen´s bis an die 200 Stück oder so....

ich werd´s teleskopmässig nicht so weit bringen, doch Frauen brauchen ja immer mal was kleines und vor allem transportables, also entschied ich mich für einen ....also, ich hab jetzt so ein vierzölliges Maksutöffelchen in schwarz! Putzig, süss ohne Ende, bin ganz entzückt!! (Herren bitte nicht aufregen, it´s a woman´s world!...deshalb auch kein Streel-Auflösungs-Austrittspupillen-Raleightkriteriums-Zeugs-Angaben und so...)

Der erste Test sollte gestern am 8 Tage alten Mond früh Nachmittags geschehen, man sah ihn ja schon schön im Südosten.

Da ich noch kein Stativ für den Süssen habe, packte ich diesen recht umständlich ( ohne passenden Adapter) auf ein Fotostativ und hievte das alles unters schräge Dachfenster.

Am Okuhalter kein Shifting, das war schon mal super aber bis dahin kapierte ich noch nicht, dass so ein katadioptisches System keinen ausziehbaren OAZ benötigt. Ich verstand den Sinn vom diesem Fokussierknopf nicht und drehte und wendete das Ding um zu verstehen, weshalb der OAZ nicht ausziehbar ist. Ernsthaft dachte ich an einen heftigen Produktionsfehler und sah das Ding schon retour gehen, mit heftigem Reklamationsbrief hinterher....aber dann beruhigte ich mich und dachte mir, das Ding erstmal aufzusatteln und dann einfach mal durchschauen und an diesem Knopf drehen, möglicherweise hab ich da was noch nicht verstanden.

Das Stativ stellte sich als Wackeldackel heraus, der Mond sauste immer wieder durch´s Okular, ich zielte irgendwie auf einen Tannwipfel, zog die Bremsen an und schraubte am besagten Knöpfchen herum, es bestätigte sich meine Hoffnung, die Tannennadeln zeigten sich gestochen scharf! Ich packte das Zeugs und nahm es mit runter in den Garten, habe aber auch dort nicht wirklich glücklich und zufrieden was erreichen können, entsetzlich!

Mir brach der Schweiß aus! Zum ersten mal im Leben ärgerte ich mich, meinen kleinen Lidl und Kindheitsjapaner an freudig erregte Kinder verschenkt zu haben, da waren gute Stative dabei...
Also packte ich mein Handtäschchen auf die dicke ADM von Celestron, nahm die Gewichte runter und da..geht doch! Mit allerdings einem Haken: meine Montierung braucht ja zwecks Ausrichtung den Polaris und muss eben deshalb wegen Baustelle in einer unmöglichen Ecke des Gartens stehen, die zweite und letzte Alternative bei mir, ihn am Polstern zu eichen und von dort aus sehe ich nur Ursa Major, Cassiopeia und was halt um die beiden knapp herum ist, Dächer und Fichten versperren die Sicht, gen Mitternacht kommt die Leier hoch über den Baumwipfeln rum und Herkules...
Der Mond lugte schimmernd am späten Abend durch´s Geäst, Saturn ebenso und ich am verzweifeln! Also blieb mir nichts anderes übrig und so legte ich dem Mak 102/1300) das 32ger Oku an und versuchte halt Deep Sky mit Goto.

Zunächst steuerte ich den Kleinen auf Mirzar, der als erstes in dieser Region sichtbar wurde und war erstaunt über die nadelspitze Abbildung und die einwandfreie Trennung dieses Doppelstenenpaares. Silbrighell und glasklar wirkten die Objekte, ein sehr ästhetischer Anblick auf mystisch blauem Grund! Da wegen der Dämmerung noch nicht viel zu machen war, wartete ich bis ca. 0h und steuerte dann ha und chi im Perseus an: phantastisch! Ich bekam beide ins Gesichtsfeld des 32ger Okulars (1,25 Steckdm.) Gestochen feine, silbrighelle Punkte auf tiefschwarzem Grund!

Wenngleich es heißt, das so ein Mak nicht wirklich für Deep Sky geeignet ist, war ich doch sehr erstaunt! So fuhr ich noch M57 an und sah auch diesen als deutlichen Kringel, wenn auch winzig aber deutlich! Bei höherer Vergrößerung mit dem 20 und 10ner ergab sich dann aber ein zu maues Bild, viel zu hell und keine Kontraste mehr...ich lies weitere Vergrösserungsstufen gleich bleiben und war noch auf die Wiedergabe von M13 gespannt: auch hier im niedrigen Vergrößerungsbereich bei 40 x ergab sich ein deutlich erkennbarer Cluster auf dunklem Grund mit leicht aufgelösten Sternen am Rande, ein netter Anblick. Vergrößerungen brachten hier ebenfalls nur verwaschene Bilder und zu aufgehellt.

Der Eulenhaufen in der Cassiopeia erschien mir ästhetisch schön und nadelscharf, das Licht der Sterne im Mak erscheint mir ganz anders als im 16ner Dob oder am 6er FH. Es ist irgendwie gleissend-silbrig in den anderen Teleskopen irgendwie sanfter.

Die Galaxien M82 und M81 konnte ich nicht erkennen, das schafft gerade mal der Dobson, weil die Region einfach zu hell ist.

Nun mag sich manch einer fragen: Wieso schleppt die die ADM nicht an eine andere Stelle, wo sie den Mond hätte besser sehen können?
Sie ist mir zu schwer! Steht da nun fest geeicht auf Polaris und gut abgedeckt, bis die Umbauarbeiten beendet sind. Der Mond reizte ungemein durch die Äste der Fichten und es schmerzte schier, hier nicht auch meine Erfahrungen zu machen, aber bald kommt Abhilfe mit einem besseren Stativ.

Der kleine Schwarze soll mit auf Reisen, kompakter als ein 102/500 Richfielder, so mal nebenbei ganz leicht im Koffer zu verstauen (die Montierung wird aber ein Problem) ich glaub er wird eine Freude sein. I just can´t be without my best friends!

Clear Skies (schon seit vielen Nächten hier...just like in Arizona)

von Anette
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Antares,

krieche zwar schon auf´m Zahnfleisch, aber ich bin dran heute Abend und werd alles Mögliche ausprobieren. Ich denke bis 200 kann ich den bestimmt rauf jagen. Ein 8er Oku wird, schätze ich mal, bestimmt sinnvoll sein unter guten Bedingungen.
Der hat ja ein Lichtsammelvermögen von 212x und kann bis 1,13" auflösen, das klingt doch nicht schlecht, bin schon ganz gespannt.

Gruss von Anette
 
Hab ihn vor lauter Frust und Neugier doch wieder auf´s Wackeldackel-Fotostativ gegen 22:30h gepackt, mit Kabelbindern vertäut und bin schnell auf Saturn zunächst mit dem 32ger bei ca. 40x, bevor der mir gänzlich versinkt.

Knackscharf war die Abbildung, deutlich den Ring mit Schatten abgebildet, mit Mondchen sogar und das ermunterte mich höher zu vergrößern: im 20ger noch immer gestochen scharfes Bild, im 15ner sah man langsam Strukturen auf der Kugel, im 10ner noch immer glasklar und das Bild im 6mm bei 216x überraschte ebenso mit glasklarer Abbildung, die Cassini war ...so meinte ich ...zu ahnen, golden - gelb und gänzlich ohne Farbspiel mit hohen Kontrasten, wenngleich Saturn doch recht tief stand. Aber die Luft war sehr, sehr trocken. Es liegt schon Staub auf dem Laub der Bäume, hat lange nicht geregnet. Saturn unter diesen Umständen allerdings ruhig im Oku zu halten war sehr abenteuerlich, der reinste Eiertanz!

Am Mond nur noch Überraschungen! Angefangen bei 40x bis rauf auf 360 durchs 5er Baader Hyp (das schon fast selbst ein kleines Teleskop ist an Grösse und Gewicht) blieben die Abbildungen sauber und rein als auch hoch aufgelöst.

Da es ohne Nachführung im Feinbereich an diesem Fotostativ leider nicht machbar war den Mond zu halten, kann ich kaum Details beschreiben, weil mir dazu der Mondatlas einerseits gefehlt hat und dieses Gewackel und ständige Zielen und Suchen nervig war.

Soooooooviel Mond in diesem kleinen Gerät war schon überwältigend. Am 16ner geh ich kaum über 360 rauf, wegen der OAZ Konstruktion schafft der das auch irgendwie nicht.

Keine Farbfehler, keine Randunschärfen, das Drehen am Fokussierknöpfchen gefällt mir besser als das Hin-und Her mit einem OAZ muss ich sagen, sowas von praktisch, den Spiegel da einfach zu verkippen.

Also ich bin von diesem "Handtäsch-chen" begeistert. Den pack ich doch mal schnell überall mit ein und Planeten wie Mond kann ich somit auch bekannten STadtbewohnern bei meinen Besuchen mal zeigen.....ihr wißt schon, Vampirbiß und so, wegen des Astrofiebers....den 16ner Dobson müßte ich ja mit Möbelwagen vorfahren...nenee...

Jetzt hab ich aber ne Mak weg....

Clear Skies von Anette
 
Hallo Anette,

willkommen im Kreis der Unterwegs-und-mitnehme-Astro-MAK'ler. ;)

Ich hoffe, dass Du mit dem Teil genauso viel Spaß hast wie ich mit meinem 127er.

Grüße,

Achim
 
Hallo Anette!

Zitat von Anette_Aslan:
Frauen brauchen ja immer mal was kleines und vor allem transportables, also entschied ich mich für einen ....also, ich hab jetzt so ein vierzölliges Maksutöffelchen in schwarz! Putzig, süss ohne Ende, bin ganz entzückt!! (Herren bitte nicht aufregen, it´s a woman´s world!...deshalb auch kein Streel-Auflösungs-Austrittspupillen-Raleightkriteriums-Zeugs-Angaben und so...)
Tröste Dich - ich finde meinen 90-mm-Mak einfach niedlich, obwohl ich ein Mann bin. Kaufanlaß war eine in Aussicht stehende Verwendung als Leitrohr, inzwischen dient der Kleine als Reiseteleskop für Planeten und Mond. Im Fotorucksack haben auch noch eine EQ-1 mit NAchführung, Zenitprismen, Okulare, Sucher sowie Karkoschka Platz. Ist sozusagen meine "Beobachtugsstation to go".

Grüße

fquadrat
 
Hi fquadrat

Super!! Wie bist du mit der EQ-1 denn so zufrieden? Hab nämlich auch eine im Visier und hatte da schon mal eine und den Lidl drauf, der von der Größe her auch nicht viel mehr oder weniger hermacht als der Mak, das ging ohne Probleme.

Alles in einen Rucksack? Phantastisch, dass du da die Monti auch unterkriegst, da freu ich mich schon!

Gruss von Anette
 
Hi Annette,
hast Du mein Bilderlink nicht angeklickt.
Das ist der 90iger mit EQ1.
Die Kombi ist super, der 102er geht auch noch damit.
Achte darauf dass Du eine EQ1 mit Holzstativ bekommst.
Das kannst Du dann so kürzen dass es wie bei mir in den Koffer paßt, wenn Du diese Kompaktheit brauchst.
CS
 
Hallo Anette!

Zitat von Anette_Aslan:
Wie bist du mit der EQ-1 denn so zufrieden?
Die Montierung ist erstaunlich gut. Wie die Deepsky-Brothers (Armin gehört dazu!) festgestellt haben, trägt sie gut nur den 80/400er Achromaten und den 90/1250er MC, aber die beiden nutze ich auch nur damit. Bei hohen Vergrößerungen wackelt es etwas, aber noch erträglich. Die Schrittmotornachführung ist regulär zu teuer, war allerdings mal für wenig Geld auf dem ATT erhältlich. Selbst bei 100fach und mehr wandern die Sterne prakisch nicht ab.

Alles in einen Rucksack? Phantastisch, dass du da die Monti auch unterkriegst, da freu ich mich schon!
Die Montierung paßt zwar locker rein, aber das Stativ nicht. Macht aber nichts, da der Fotorucksack außen eine Befestigung für Fotostative bietet ...

Grüße

fquadrat
 
Also nur noch ein Deepsky-Brother. Ja gut, das Wort hört sich eher nach einem schwarzen Rapper mit Interesse an Astronomie an ...

Klare Nächte wünscht

fquadrat
 
Hi Antares,

ja, nun hab ich´s bemerkt...den Testbericht...na fein, meine Monti ist unterwegs...freu, freu...und Danke nochmals für den Hinweis...

Gruss von Anette
 
Hi!

Wie groß doch der Unterschied zwischen Singular und Plural sein kann. Deepsky Brothers läßt auch ohne Avatar eine Verbindung zu den Blues Brothers zu, aber in Einzahl geht es gerne mal in Richtung "Yo, Brother!" ;)

Montierungskombinationen und Okularwahlraster gehören IMHO zu den hilreichsten Pages zum jeweiligen Thema.

Grüße

fquadrat
 
Hi Antares,

also ich hab da schon öfter reingeguckt, so ist das nicht. Ganz tolle Seite, hat mir auch schon viel Info gegeben, aber diesmal irgendwie nicht dran gedacht.

Gruss von Anette
 
So, nun steht mein Maksutöffelchen auf einer EQ-1, das macht sich schon viel besser, muss nur noch ein Gewicht mehr dran.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatten wir hier im Wiener Becken ein grandioses Seeing. Ich konnte die sonst weniger sichtbaren Sterne des Kleinen Wagen mal mühelos erkennen sowie die Milchstrasse schön angedeutet mit Gabelung im Süden, sogar M32 mit blossem Auge erahnen, also 5 mag waren auf jeden Fall auszumachen, 21 Grad und um die 50% extrem trockene Luft für nächtliche Verhältnisse, denn tagsüber wehte auch ein strammer Föhnwind mit lustigen Altocumulus lenticularis (Föhnschiffchen oder Linsenwolken) über uns hinweg, das versprach eine gute Nacht, wie sie sich auch bestätigte.
Meine Müdigkeit die ebenso grandios war überwand ich Dank des kleinen Teleskops. So musste ich keine Energie aufwenden, mit dem inneren Schweinehund zu verhandeln wegen der Teleskoprausschlepperei, Aufbau und das ganze Prozedere...ihr wisst schon....

Mak and go....zack den Mak .... unterm Arm und mal eben schnell auf den sonst gemiedenen, strassenseitigen Ostbalkon ausgiebigst die Andromedagalaxie okularfüllend im 32er genossen, Capella stand schon hoch im Osten aber die Offenen M36 und 37 konnte ich mit dem Mak nicht finden, der Horizont war einfach noch zu hell Richtung NE nach Wien zu. Dann ganz klar, die Mondsichel genüsslich verspeist, die Plejaden noch mitgenommen, die aber im 32ger den Rahmen sprengen..... Ha und Chi sowieso, passen aber beide ins Gesichtsfeld, die machen sich im kleinen Mak einfach super. Unglaublich, dass der Kleine Deepsky so befriedigend rüber bringt.

Es ging auf 02h zu, Albireo genoss ich in seinem klarsten Farbenspiel im 20mm Planetary, das macht sich am Mak ganz ausgezeichnet finde ich......dann brauchte ich den Kleinen nur noch reinziehen ins Zimmer und schmiss mich gleich daneben in die Heia.....watch- and go kann ich nur sagen...mit dem 16ner Dobson währe der Balkon abgekracht...oder ich währe vor Müdigkeit gleich in die Tonne und nicht ins Bett gefallen...

Grüsse von Anette
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Anette,

schön, daß Dir das Beobachten mit der neuen Kombination von Teleskop und Montierung Spaß macht.

Vor ein paar Tagen hatte ich meinen 90er auf der EQ-1 draußen zum Mondbeobachten. Es war ganz witzig, als Okular das 8-24-mm-Hyperion-Zoom zu benutzen - dieses Teil ist im Verhältnis zum Teleskop schon recht groß. Die Montierung hat sich aber nicht beschwert.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Anette,

zur besseren Verdeutlichung meiner "Beobachtungsstation zum Mitnehmen" habe ich mal ein paar Bilder gemacht und zwei hochgeladen.

Link zur Grafik: http://up.picr.de/15617705dq.jpg

zeigt den Fotorucksack, wenn er transportiert werden kann. Das zylindrische Objekt in der vorderen Netztasche ist eine LED-Taschenlampe für Weißlicht, auf der gegenüberliegenden Seite (nicht sichtbar) befindet sich eine für rotes Licht. Das Stativ ist gut befestigt. Läßt man es weg, kann man bei Regen eine Schutzhülle über den Rucksack ziehen. Dann wird die Tischversion der EQ-1 verwendet.


Link zur Grafik: http://up.picr.de/15617706xc.jpg

gibt den Anblick des Hauptbereichs wieder. In dem hier nicht sichtbaren Notebookfach befinden sich nämlich noch Karkoschka, Ablage, 2 Wellen, Gegengewichtsstange und Batterietasche. Der moonscout (Spix) kann auch mit rein.

Im Hauptbereich finden sich links, von oben rechts im Uhrzeigersinn:

Montierung, 90-mm-Mak in Noppenfolie, Gegengewicht aus Messing, 4 Weitwinkelokulare, Peilsucher, Nachführschrittmotor, Handbox, Zenitspiegel, 90°-Amiciprisma (zwischen 32-mm-Okular und Wand) und 32-mm-Okular. Das 25-mm ist eher Luxus, das 32-mm kann es zumindest bei dunklem Himmel ersetzen.

Im Hauptbereich rechts (gleich Deckelinnenseite) sind zu finden:

links Schraube zur Verbindung von Montierung und Stativ, weißes Päckchen mit Ersatzbatterien für den Peilsucher, Gummiringe für Filterdöschen, rechts oben Polhöhenschraube zusammen mit zwei Rändelschrauben zur Teleskopbefestigung an der Montierung, rechts unten zwei Filter gegen den Farbfehler des alternativ einsetzbaren 80/400er Achromaten, ein Inbusschlüssel für die Montierung und zwei Inbusschlüssel für den Nachführmotor.

Kommt der 80/400er Farbwerfer zum Einsatz, ist kein Platz mehr für die Handbox, aber dann lasse ich die Nachführung komplett weg. Der Motor räumt seinen Bereich für die Nebelfilter.

90°-Amiciprisma und Zenitspiegel können auch durch ein 45°-Amiciprisma ersetzt werden, dann hat man ein fein ausrichtbares Spektiv.

Sternfreundliche Grüße

fquadrat

PS
Das Gegengewicht hat ein Bekannter hergestellt, mit seinen etwa 1,5 kg ist es deutlich leichter als der reguläre 2,6-kg-Brummer. Der Rucksack liegt ebenfalls unter 2 kg.
 
Update:

Neben dem 32-mm-Plössl hat nun ein 8-24-mm-Zoom (Seben) einen Platz gefunden, auf dem Gewicht liegt ein 25-mm-"Super". Die Weitwinkelokulare haben ihren Platz für einen Objektivsonnenfilter mit Baaderfolie geräumt, der Peilsucher teilt sich seinen Platz mit einem Batteriehalter für 4 Mignonakkus. Zenitspiegel und Amiciprisma haben ihre Plätze getauscht, danach die beiden Okulare ihren mit dem Zenitspiegel. Unter der Handbox liegt nun ein Karton mit einem 45°-Amiciprisma für den Einsatz als Spektiv. Dort ist auch Platz für einen ND0,9-Filter für Mondbeobachtungen.

Die "Refraktorfilter" haben mit den Teilen aus dem Fach dahinter die Plätze getauscht, allerdings sind die Inbusschlüssel an ihrem Ort verblieben und können auch zuhause bleiben, da die entsprechenden Schrauben entweder ersetzt wurden oder nicht benutzt werden müssen.

Der Batteriepack im Notebookfach ist passé.
 
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