Sven_Wienstein
Aktives Mitglied
Hallo Rolf,
ich glaube da solltest Du Deinen eigenen Text nochmal etwas nach oben rücken - nämlich unter die Überschrift "Astro-Equipment für Einsteiger".
Ich finde es nämlich einfach unmoralisch, einen Einsteiger mit einer Art Equipmentforderung auf das Geld für einen Neuwagen zuzuschieben.
Natürlich gibt es Leute, die beim Einstieg sagen, dass sie problemlos Geld in die Hand nehmen können. Schön. Besonders sympathisch sind mir unter denen aber die wenigen, die nicht erst betonen müssen, sondern durch ihr ganzes Verhalten signalisieren, dass sie nicht glauben, sich damit das nötige Wissen und Können einzukaufen. Es gibt einfach viel zu viele "Sternfreunde", die gerne die Aufmerksamkeit auf den Besitz eines teuren Produktes lenken. Gern gesehen: Der Apostel fühlt sich einfach mal angesprochen, wo er angesprochen sein will.
Was hier nämlich getrieben wird, ist der Weg, einen Einsteiger in die Apo-Ecke zu schieben, obwohl von vornherein klar ist, dass als Lösung dann wieder eine Halbheit heraus kommt, die schon optisch eben nicht taugt. Und da gibt es weiß Gott billigere Halbheiten! Genau das passt mir nicht an diesem Thread. Weil eine Lösung auf Basis eines Apos mit einer entsprechenden Montierung für insgesamt gerne 10.000 Euro gut ist, wird der Weg, die vielleicht angedachten 2000 Euro in eine Billigvariante der Apo-Geschichte zu stecken nicht erfolgversprechend!
Vor Jahren sah die Astrofotografie-Beratung so aus, dass man auf die Frage nach dem Teleskop erstmal den Blick auf die Montierung gelenkt hat. Blieb der Frager stur bei "seinem" Teleskop, konnte man ja die passende Montierung dazu mal aufrufen, und der Frager war schnell weich geklopft, einen überschaubareren Einstieg zu probieren.
Heute hingegen finde ich, dass mit der Mentalität "wir ham's ja" suggieriert wird, diese ganzen reichlich kostenintensiven Fotolösungen wären so eine Art Stinger-Rakete: Schön hinstellen, Knopf drücken, farbenprächtiger Abschuss.
Das sind sie aber eben nicht!
Clear Skies
Sven
ich glaube da solltest Du Deinen eigenen Text nochmal etwas nach oben rücken - nämlich unter die Überschrift "Astro-Equipment für Einsteiger".
Ich finde es nämlich einfach unmoralisch, einen Einsteiger mit einer Art Equipmentforderung auf das Geld für einen Neuwagen zuzuschieben.
Natürlich gibt es Leute, die beim Einstieg sagen, dass sie problemlos Geld in die Hand nehmen können. Schön. Besonders sympathisch sind mir unter denen aber die wenigen, die nicht erst betonen müssen, sondern durch ihr ganzes Verhalten signalisieren, dass sie nicht glauben, sich damit das nötige Wissen und Können einzukaufen. Es gibt einfach viel zu viele "Sternfreunde", die gerne die Aufmerksamkeit auf den Besitz eines teuren Produktes lenken. Gern gesehen: Der Apostel fühlt sich einfach mal angesprochen, wo er angesprochen sein will.
Was hier nämlich getrieben wird, ist der Weg, einen Einsteiger in die Apo-Ecke zu schieben, obwohl von vornherein klar ist, dass als Lösung dann wieder eine Halbheit heraus kommt, die schon optisch eben nicht taugt. Und da gibt es weiß Gott billigere Halbheiten! Genau das passt mir nicht an diesem Thread. Weil eine Lösung auf Basis eines Apos mit einer entsprechenden Montierung für insgesamt gerne 10.000 Euro gut ist, wird der Weg, die vielleicht angedachten 2000 Euro in eine Billigvariante der Apo-Geschichte zu stecken nicht erfolgversprechend!
Vor Jahren sah die Astrofotografie-Beratung so aus, dass man auf die Frage nach dem Teleskop erstmal den Blick auf die Montierung gelenkt hat. Blieb der Frager stur bei "seinem" Teleskop, konnte man ja die passende Montierung dazu mal aufrufen, und der Frager war schnell weich geklopft, einen überschaubareren Einstieg zu probieren.
Heute hingegen finde ich, dass mit der Mentalität "wir ham's ja" suggieriert wird, diese ganzen reichlich kostenintensiven Fotolösungen wären so eine Art Stinger-Rakete: Schön hinstellen, Knopf drücken, farbenprächtiger Abschuss.
Das sind sie aber eben nicht!
Clear Skies
Sven