Fotografie APO vs Newton

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Rolf,

ich glaube da solltest Du Deinen eigenen Text nochmal etwas nach oben rücken - nämlich unter die Überschrift "Astro-Equipment für Einsteiger".
Ich finde es nämlich einfach unmoralisch, einen Einsteiger mit einer Art Equipmentforderung auf das Geld für einen Neuwagen zuzuschieben.
Natürlich gibt es Leute, die beim Einstieg sagen, dass sie problemlos Geld in die Hand nehmen können. Schön. Besonders sympathisch sind mir unter denen aber die wenigen, die nicht erst betonen müssen, sondern durch ihr ganzes Verhalten signalisieren, dass sie nicht glauben, sich damit das nötige Wissen und Können einzukaufen. Es gibt einfach viel zu viele "Sternfreunde", die gerne die Aufmerksamkeit auf den Besitz eines teuren Produktes lenken. Gern gesehen: Der Apostel fühlt sich einfach mal angesprochen, wo er angesprochen sein will.

Was hier nämlich getrieben wird, ist der Weg, einen Einsteiger in die Apo-Ecke zu schieben, obwohl von vornherein klar ist, dass als Lösung dann wieder eine Halbheit heraus kommt, die schon optisch eben nicht taugt. Und da gibt es weiß Gott billigere Halbheiten! Genau das passt mir nicht an diesem Thread. Weil eine Lösung auf Basis eines Apos mit einer entsprechenden Montierung für insgesamt gerne 10.000 Euro gut ist, wird der Weg, die vielleicht angedachten 2000 Euro in eine Billigvariante der Apo-Geschichte zu stecken nicht erfolgversprechend!

Vor Jahren sah die Astrofotografie-Beratung so aus, dass man auf die Frage nach dem Teleskop erstmal den Blick auf die Montierung gelenkt hat. Blieb der Frager stur bei "seinem" Teleskop, konnte man ja die passende Montierung dazu mal aufrufen, und der Frager war schnell weich geklopft, einen überschaubareren Einstieg zu probieren.

Heute hingegen finde ich, dass mit der Mentalität "wir ham's ja" suggieriert wird, diese ganzen reichlich kostenintensiven Fotolösungen wären so eine Art Stinger-Rakete: Schön hinstellen, Knopf drücken, farbenprächtiger Abschuss.
Das sind sie aber eben nicht!

Clear Skies
Sven
 
Servas zam,

eine interessante Diskussion läuft hier ja :)


@Karl

Ich bekomme von einem Astrokollegen evtl eine gute Montierung (Vixen GPDX) die bereits, sehr erfolgreich, für die Fotografie genutzt wird.


Grüße
 
Hallo Sven
Der Threadstarter hat hier 2 Teleskope zur Auswahl gestellt. Eine Montierung ebenfalls in die engere Auswahl einbezogen. Aufgrund MEINER Erfahrung behaupte ich mal, dass er bei dieser seiner Wunschkombi mit dem Apo besser fährt. Das hat aber keine grundsätzliche Gültigkeit, wenn andere Teleskope und Montierungen in Frage kommen. Sondern nur auf diese Kombination zutreffen. Bei größeren Kombis sieht das anderst aus. Also habe ich ihn in keine Apoecke geschoben. Eine Empfehlung auf das Hauptaugenmerk -die Montierung- wurde beigesteuert und sogar vordergründig hervorgehoben.
Rolfs Intension ist es, zumindest versteh ich ihn so, dass wenn man billig kauft, 2mal kauft. Oder anderst, wenn die Qualität stimmt, lässt man erfahrungsgemäß einige Probleme schon mal hinter sich. Rolf hat für sich den Apo als perfekte Fotooptik entdeckt. Seine Erfahrungen, Kenntnisse UND Ergebnisse stützen ihn dabei. Den Preis ist er gewillt zu bezahlen. Ich finde nicht, dass da ein unterstellter Proll rauszulesen ist. Im Gegenteil, wenn du dirs leisten kannst, dann tu es. Wenn nicht musst du halt damit leben und das beste daraus machen. Für einen Gedankenanstoß, lieber noch ein bisschen sparen und dann was besseres kaufen, ist es doch absolut nicht verkehrt und legitim.
Wie gesagt, ich für meinen Teil habe keine besonderen Teleskopvorlieben was hier die Auswahl betrifft. Ich habe meine praktischen Erfahrungen und gebe diese gerne weiter. Und wie gesagt erscheint mir für Ramon unter Berücksichtigung der anvisierten Montierung der o.g. Refraktor am geeignesten.
Der Newton als solches ist ein gutes Teleskop. Steht auch ausser Frage. Nur hier, in diesem Fall(!) m.M. nach nicht.

Grundsätzlich gibt es wohl keine optimale Einsteigerberatung. Vieles beruht auf eigene Erfahrungen UND Vorlieben. Aber eine gewisse Objektivität sollte JEDER an den Tag legen.

Gruss Hans-Peter
 
Hallo Hans-Peter,

Rolfs Intension ist es, zumindest versteh ich ihn so, dass wenn man billig kauft, 2mal kauft. Oder anderst, wenn die Qualität stimmt, lässt man erfahrungsgemäß einige Probleme schon mal hinter sich. Rolf hat für sich den Apo als perfekte Fotooptik entdeckt. Seine Erfahrungen, Kenntnisse UND Ergebnisse stützen ihn dabei.

Danke für die Zusammenfassung - genau so sollte es eigentlich rüberkommen und ganz genau so war es gemeint.
Die Weitergabe PRAKTISCHER Erfahrungen ist das wertvolle Gut eines Forums. Alles andere ist Gewäsch, den Rest kann jeder überall nachlesen.


@Sven
unmoralisch ist es vor allem, Einsteiger "beraten" oder schlimmer noch zwanghaft belehren zu wollen, wenn man selbst in Sachen Astrofotografie - ganz vorsichtig ausgedrückt - viel Luft nach oben hat.

Klartext: Wenn man nicht wirklich mitreden kann, ist es manchmal besser die Tasten ruhen zu lassen, um sich nicht noch lächerlicher zu machen.
Ich persönlich würde mich niemals in eine ernsthafte Optikdiskusion einmischen. Dir scheint das umgekehrt im artfremden Gebiet keinerlei Schmerzen zu bereiten.

Zu Deinem letzten Satz mit den Stinker-Raketen: Ich denke, es hat auch der letze User kapiert, dass eine vernünftige Ausrüstung keinsfalls Garant, aber zwingend die Voraussetzung für ein gelungenes Astrofoto ist.


Wenn ich meine PN's und Mails der letzten Tage lese, bin ich mal wieder bestärkt in meinen Ansichten. Danke für den Zuspruch!


Grüße
Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Rolf,

ist es nicht eher so, dass dieser Thread zeigt, wie zwanghaft Du jedem, der in Sachen Astrofotografie dir gegenüber "viel Luft nach oben hat", eine ernsthafte Beteiligung an solchen Frage- und Antwortstellungen absprechen möchtest?

Dein Weg ist nicht nur eine Frage des unbestrittenen Könnens sondern (gerne bestritten) auch eine Frage des Geldes und da ist es nicht damit getan, so zu tun als müsste man es verstecken damit man nicht beneidet wird. Manche die fotografieren möchten haben es nicht und Hinweise auf diese schlichte Tatsache und die ebenso schlichte Tatsache, dass es auch ohne diesen hohen Einsatz geht sollte man nennen dürfen, ohne von DIR bezüglich Ernsthaftigkeit und die Beratungskompetenz diskreditiert zu werden.
Man kann auch mit Apos (oder was heute so unter dem Begriff verkauft wird) schlechte Bilder machen.....und ja, ich weiß, Du möchtest selbstverständlich diese uralten Diskussionen nicht schüren, nein, beileibe nicht, nur Du redest ständig davon, wie andere eben auch.

Eventuell bist Du in der Lage, den Rolf Geissinger mal "fremd zu lesen":
ER blickt durch, ER weiß wie es geht, ER fordert auf alle anderen Dummschwätzer nicht zu hören, ER empfiehlt gleich das Fotoboard, Er stellt gerne persönlich für andere das Equipment zusammen.
WUNDERT EUCH ABER NICHT, WAS DAS KOSTET, schreibt ER.
Nun verweist er noch auf PNs und Mails, fühlt sich bestätiigt und dankt.

Hast Du das nötig?
Bedankt man sich auch für die Art, wie Du hier jeden der nicht Deinen Weg beschreitet und empfiehlt, abzuqualifizieren suchst?

Rolf, wer die Mittel hat, wenig Ahnung und schnell was erreichen will, der ist bei Dir sehr wahrscheinlich in guten Händen.
Leute denen Du schlicht zu hochgestochen bist und die von vorne heren wissen, dass Dein Weg für sie zu teuer wird, Leute die sich gute Fernrohreigenschaften "erbasteln oder erarbeiten" können müssen Dir das ganz sicher nicht bestätigen.
Übrigens, wer will denn im Fotoboard ernsthaft gegen jemanden anstinken, der so tolle Fotos macht, dass die eigenen Ergebnisse einfach nur dürftig aussehen? Da hält man lieber den Rand und stellt notfalls keine Fotos mehr ein. Einsteigerfotos sind extrem selten geworden, materialschlachten die Regelfälle.
Es gibt die entsprechenden Diskussionen unter den Fotografen sehr wohl und es gibt sie nicht ohne Grund.

Du tätest gut daran, in den Einsteigerboards Vorschläge zu Low-Budget Varianten nicht gleich in Grund und Boden zu rammen, denn eine mittelprächtige Variante kann letztlich mehr Geld verschlingen, welches eventuell fehlt, wenn sich der Schwerpunkt Astrofotografie verfestigt.

Hauptsache APO mag Dein Ding sein und es funktioniert ja auch. Anderes funktioniert aber auch.
Entspann Dich.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ramon

Es freut mich das Du schon mal eine Teilentscheidung gefällt hast. Mit der Motierung hast Du dich Mit dem Instrumentengewicht schon mal festgelegt. Wo die Grenze liegt weis ich allerdings nicht.

Der nächste Punkt um den Du dich kümmern solltest wäre ein OAG-System. Ohne das geht es eigendlich nicht. Das gleicht eigendlich jeden Mangel der Montierung aus.

Zu der Diskussion selbst:

Früher fand ich das auch unterhaltsam. Heute eher ätzend. Dem der Die Frage stellt hilft es kaum weiter.
Und selbst Rolf ist ja erst nach und nach zu seinem jetzigem Ausrüstungsstand gekommen.

In diesem Hobby muß man seine Erfahrungen selbst sammeln. Leider kostet das auch Geld. Irgendwann hat man dann seine eigenen endgültigen Lösungen gefunden. Aber was ist schon endgültig.
Grüße
karl






 
Hallo Ramon,

also mit der GP-DX machste absolut nichts falsch.
Schon gar nicht, wenn die bereits fotografisch genutzt wurde.
Was hat die denn für eine Steuerung dabei?

Fotografisch trägt die so 9-10kg. Da haste also für den Anfang genug Spielraum bis zum 4" APO oder 6" Newton. Und höher einsteigen macht sicher keinen Sinn.

Karl hat recht, ein Guiding System ist unabdingbar. Sollte es ein System < 500mm Brennweite werden, würde ich erstmal mit Sucher Guiding beginnen. D.h. ein 8x50 oder 9x50 Sucher an den eine Guidingcam angeschlossen wird.

Haste vor ein Notebook mit raus zu nehmen, dann würde ich Dir für den Einstieg zu einer ALccd5 raten, ist recht empfindlich.
Ohne Notebook dann eher ein Stand-alone Guider, bei denen kenn ich mich aber nicht aus.
Laptop hat meiner Ansicht nach den Vorteil, dass Du auch ein Planetariumsprogramm und die Kamerasteuerung drüber laufen lassen kannst.

In diesem Hobby muß man seine Erfahrungen selbst sammeln. Leider kostet das auch Geld.

Da hast Du schon recht und doch helfen Erfahrungswerte anderer dabei, Geld nicht doppelt auszugeben. Deshalb mein Rat, wenn APO, dann gleich ein 80mm nicht erst ein 65mm. Und falls man Kosten sparen will: Ein gebrauchter 80er liegt etwa im Bereich eines neuen 65er.

Ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen, dass jeder der ernsthaft in die Astrofotografie einsteigen will, sich darüber im Klaren sein sollte, dass er DEUTLICH mehr Zeit und Geld investieren wird als er ursprünglich gedacht hat.

Wohl dem, der das eine oder andere Zubehörteil selber fertigen kann.

(ED)APO oder Spiegel mag dabei jeder für sich entscheiden.

CS
Volker
 
Aber Rolf...

Du weißt doch gar nicht, was ich kann, und wovon ich Ahnung habe.
Also, wenn Du meinst, ich könnte nicht den Aufwand für eine Ausrüstung betreiben, den Du betreibst, dann hast Du sicher recht. Und wenn Du meinst, Du wärst der bessere Astrofotograf und daher der Besitzer des großen Beratungsmonopols, dann liegst Du halt falsch. So einfach muss man das mal sehen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

ich schreibe in diesem Forum nur noch sehr selten. Ein Grund dafür ist z. B. dieser Thread. Hier wird von Leuten auf Rolf rumgehackt, weil dieser eine, wie ich meine, sehr berechtigte Meinung zum Thema Astrofotografie hat. Es muss nicht jeder dieser Meinung zustimmen, und es darf auch jeder seine eigenen Erfahrungen machen, man kann aber auch aus den Erfahrungen anderer lernen. Das bedingt aber auch, dass die Personen, welche hier "beratend" tätig werden, eine entsprechende selbige besitzen, und da habe ich bei dem ein oder anderen erhebliche Zweifel. Ich gestehe jedem zu, dass er viel weiß, wahrscheinlich mehr als ich, aber es ist schon interessant, dass es immer das selbe Klientel ist, welches im Anfängerbord wirklich zu allem und jedem Thema was zu erzählen weiß, und sich fachlich in allen Bereichen offenbar extrem gut auskennt. Das macht mich immer etwas stutzig, denn es kann einer nie alles ganz genau wissen, meistens wissen diese Leute dann von Vielem, aber nichts richtig. Andere haben wahrscheinlich ein sehr ausgeprägtes Helfersyndrom oder anderweitige Profilneurosen, denn anders kann ich mir nicht erklären, warum 90% der geschriebenen Beiträge im Anfängerboard vorliegen. Damit möchte ich nicht sagen, dass alles, was da so geschrieben wird, falsch oder für Anfänger nicht hilfreich ist, aber es erweckt doch bei manchen zunehmend den Anschein, dass man im Anfängerboard schreibt, da man dort in der Regel keine unangenehmen Fragen zu erwarten hat, welche die "fachliche Kompetenz" einiger hier in Frage stellen könnten. Kommt dann jemand wie Rolf, der sich lediglich das Recht herausnimmt, auf eine entsprechend gestellte Frage hin seine Meinung und Erfahrung mitzuteilen, wird er von auch immer den selben Kandidaten in einer Art und Weise angegangen, welche eigentlich nur den Schluss nahe legt, dass sie Angst haben, ihre "Oberhelferstellung" im Anfängerboard zu verlieren. Es ist doch nicht zu bestreiten, dass wenn man Probleme mit der Pumpe (Herz) hat, sich eher an den Kardiologen zu wenden ist, als an den Allgemeinmediziner oder den Urologen. So ist es auch in der Amateurastronomie. Wenn einer Fragen zu Astrofotografie hat, dann sollte er auf erfahrene Astrofotografen hören, und nicht auf Amateurastronomen, die sich der visuellen Beobachtung verschrieben haben (oder was auch immer). Aber: Es ist für jemand, der neu in der Materie und hier im Forum ist natürlich beliebig schwierig, zu erkennen, was nun der Kardiologe ist, und was der Allgemeinmediziner, denn Ärzte sind sie ja beide... In diesem Fall ist es durchaus sinnvoll, sich an entsprechenden Reputationen zu orientieren, und die findet man halt bei der Astrofotografie nun mal in selbigem Board.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich klar machen konnte, was mein Anliegen ist, aber die Art und Weise, wie hier Anfängerberatung betrieben wird, halte ich in vielen Fällen, ob gewollt oder ungewollt, für wenig seriös und in vielen Fällen erbärmlich. Es wäre gut, wenn sich der Eine oder Andere etwas auf die Bereiche besinnt, wo er wirklich sinnvoll etwas beitragen und weitergeben kann...

In diesem Sinne nichts für ungut, und sorry, falls das jetzt zu off topic war.

Grüße Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

Du tust, was Du kritisierst, nicht weniger als das.

Allerdings verwechselst Du zusätzlich noch Ursache und Wirkung. Es ist keinesfalls die mitgeteilte Erfahrung sondern der Alleinvertretungsanspruch den Rolf mehrfach raushängen lässt, der kritisch z.B. für mich zu sehen ist.
Was ich ihm "zum Fremdlesen" empfohlen habe hat er selbst geschrieben, das kann wohl niemand ernsthaft umdrehen. Um Ganz persönliche Spitzen gegen ganz bestimmte Leute (die du auch drin hast) habe ich gar nicht erwähnt. Warum zusätzlich anheizen? Nicht mein Ding!

Weist Du, ich finde es immer sehr schade, wenn man mal zum Nachdenken und zur Mäßigung anregen will und es kommt nach zwei produktiven Sachbeiträgen dann so ein Beitrag der alles wieder kaputt macht, nur weil jemand meint seine Schützenhilfe sei gefragt.

Ich kann Dir locker fünf Personen nenen, die auf A.de ein oder zwei (Einsteiger)Bilder eingestellt haben und sich erschrocken zurückgezogen haben. Weitere zwei(?) die erst gar keine Bilder einstellen. Alle lassen das, weil die wenigen Kommentare ein völlig abgehobenes Niveau wiederspiegelten und Einem wurde sogar mal ziemlich brüsk erklärt, was er braucht, um zu besseren Ergebnissen zu kommen. Fünfstelliges Ergebnis (in Euro), wurde dann von ihm im Forum nicht mehr thematisiert, andernorts schon.

Was du Rolf und Dir zugestehst möchtest Du anderen verweigern und daher schreibst Du auch noch selten, weil Du kannst es nicht leiden.
Deine Argumentation ist etwas....kurios!

Wenns Dir hilft, Du bist nicht alleine mit dem selten oder gar nicht mehr schreiben, die meisten Leute in meinem Umfeld, die sich mit Astrofotografie beschäftigen (das sind nicht wenige), schreiben hier auch nicht mehr. Sie stellen hier keine Fotos ein und sie fragen schon gar nicht nach Ausrüstung.
Die Gründe sind also andere.

Gruß
*entfernt*

 
Hallo Markus,

der Threadverlauf hier ist wirklich kurios und ich habe schon einmal geschrieben, dass ich es für keine besondere Geistesleistung halte, wenn ich einer Person mit Loch in der Kaffetasse prognostiziere, dass deren Verwendung zu Kaffee auf der Hose führen wird.
Ich weigere mich einfach zu akzeptieren, dass ich für diese Vorhersage die praktische Erfahrung selbst machen soll.

Nun ist es so, dass Rolf und andere in diesem Thread die Meinung verbreiten, dass es bei der Astrofotografie auf die optische Qualität des Teleskops gar nicht so ankommt. Und das ist etwas, dass meiner Erfahrung von Astrofotografie gänzlich widerspricht. Die lautet nämlich: Es muss alles stimmen. Geschmackssache ist nur die Bearbeitung.

Jetzt habe ich dazu unter die Nase gerieben bekommen, dass ich in diesem Thema viel Luft nach oben hätte. Das bedeutet also, dass da ein Astrofotograf steht und sich von einem dahergelaufenen Theoretiker nichts erzählen lassen will. Nur die Gretchenfrage: Was ist sachlich daran auszusetzen? Da sind wir nämlich gerade wieder beim Loch in der Kaffeetasse.
So nebenbei: Rolfs dicke Platten am Filterrad habe ich einfach mal geschluckt, wie andere Dinge auch. Ein Selbstbauer mit Hauch von Ahnung würde unter dünnen Abdeckblechen zwei stabile und dennoch gewichtssparend gelochte Tragelemente für Achse und Motorisierung vorsehen. Das reicht nicht nur völlig aus, nein das wird auch in ganz anderen Bereichen von Technik und Mechanik so ausgeführt.
In ähnlichen Bahnen läuft hier im Forum die Diskussion über Okularauszüge ab. Da sprechen wir erstmal davon, welches Gerät mit welchem Okularauszug das beste Konzept ist - und dann lassen wir mangels Kohle den Fragesteller einen billigen Abklatsch davon kaufen, mit dem das ganze Konzept zur Lachnummer wird. Ich finde das übrigens nicht so witzig, wenn dem Anfänger erstmal der OAZ vom Gewicht her durchrauscht und er dann bei Versuch Nummer zwei feststellt, dass beim Klemmen der OAZ verkippt und auch den toll mit Untersetzung getroffenen Fokus rausschiebt. Dann kommt der erfahrene Astrofotograf und spricht von Lehrgeld, zweimal kaufen ist eben teurer, etc. pp.
(Oder ist das was er an Luft unter sich gelassen hat nur ein Geldbetrag?)

Jedenfalls, dass Du hier in die Bresche springst, verkehrt Ursache und Wirkung. Meine Schulter kann man zuweilen bekommen, wenn man Sie sucht. Rolf hat sie vor ein paar Tagen nicht bekommen, da ging es auch schon um's Geld, was der Einsteiger nicht hat oder bei Unsicherheit über das gewählte Hobby nicht ganz ohne Nebengedanken ausgeben sollte.
Und ganz zum Schluß mal, was meine Erfahrungen dazu angeht: Als jemand, der auch schon Stundenlang auf dem Bauch liegend Guiding von Hand gemacht hat, muss ich mich nicht mit jemandem messen, der mit Astrofotografie 12 Stunden Autoguiding meint. Als jemand, der mit f/100 Planeten auf chemischen Film gebracht hat, muss ich nicht meine Toucam gegen eine DMK oder dickeres antreten lassen. Wenn das also meine Luft nach oben ist, dann kann es nur um die Bereitschaft gehen, für dieses oder jenes Equipment Geld auszugeben.

Schonmal aufgefallen: Ich setze mich mit Vorschlägen sachlich auseinander - ohne erstmal zu gucken, ob denn der Astrofotograf auch gute Bilder macht, oder ob der visuelle glaubhaft schildern kann, Epsilon Lyrae mit einem Telementor getrennt zu haben! In der Beziehung haben ganz viele andere noch Luft nach oben. Soviel Luft, dass schon Wasser drüber steht.

MfG
Sven
 
Hallo Günther,

auch wenn ich deinen Ausführungen nur teilweise folgen kann, so ist das deine Meinung zu mir und den Vorgängen hier im Forum, und das ist in Ordnung so. Ich habe dazu halt eine andere Meinung.

Mein Beitrag soll allerdings nicht als "Schützenhilfe" verstanden werden. Dass sich selbiger auf Rolf bezieht, ergibt sich ganz automatisch aus dem Verlauf des Threads. Die eigentliche Botschaft, ist eher grundsätzlicher Natur. Irgend wie dachte ich, dies sei ersichtlich.
Ich glaube indes nicht, dass Rolf auf Schützenhilfe angewiesen ist...

Zu deiner Aussage des Alleinvertretungsanspruchs:

Es gibt wohl einige sehr erfahrene Astrofotografen hier. Auch wenn sie eher selten posten (mal vom Astrofotografieboard abgesehen), kann ich da schon eine gewisse Tendenz zu hochwertigen und ausgereiften Instrumentenlösungen ersehen. Dass Rolf das halt hier in schriftlicher Form öfters mitteilt als andere, und dazu manchmal auch eine eigene Art hat, muss ihm genau so zugestanden werden, wie dir , mir, und anderen Teilnehmern in diesem Forum. Wichtig ist eher, was fachlich dabei rüber kommt (und in welcher Qualität). Und da kann halt einer, der das schon lange und in allen Facetten macht, und dies auch noch eindücklich anhand von Bildern belegen kann, mehr dazu beitragen, als jemand, der das mal "gelesen" hat, oder am Rande so mitnimmt, seinen Schwerpunkt aber dann doch in anderen Bereichen sieht. Genau dess wegen wird sich jemand, der sich für z. B. Spektroskopie interessiert wohl eher an einen Ernst Pollmann wenden, als an einen Rolf Geisinger...

Ich hoffe, meine Intension wird nun klarer. Wenn nicht, ist das auch ok.

Und um noch einen "konstruktiven" Beitrag zu leisten:

Ramon, ich finde auch, dass ein Apo für einen Anfänger die geeignetere Wahl ist, um erste Erfolge zu haben. Von dem TS65Q habe ich schon einige schöne Aufnahmen gesehen, halte ihn für brauchbar verarbeitet und er hat einen angemessenen Preis für das was er bietet. Auch die Brennweite befindet sich in einem Bereich, der von einem Anfänger gut handhabbar ist. Ob die Investition noch zu hoch ist, musst du für dich selbst entscheiden, aber es ist in der Astronomie wie überall im Leben: You get, what you pay for...

Grüße Markus
 
Hallo Sven,

man kann zu diesem Thema diese oder jene Meinung haben, aber bei Dir wird jeder Beitrag zu solchen Themen zu einem Kampf zwischen Gut und Böse hochstilisiert.

Bleib doch einfach mal sachlich in solchen Beiträgen. Deine ständigen Übertreibungen, unpassende Vergleiche, unterschwelligen persönlichen Diffamierungen zerstören jedes Diskussionsklima in einem solchen Thread.

Ich nehme mir als Beispiel nur mal Deinen letzten Beitrag vor:

Zitat von Sven_Wienstein:
Hallo Markus,

der Threadverlauf hier ist wirklich kurios und ich habe schon einmal geschrieben, dass ich es für keine besondere Geistesleistung halte, wenn ich einer Person mit Loch in der Kaffetasse prognostiziere, dass deren Verwendung zu Kaffee auf der Hose führen wird.

Statt sachlich zu argumentieren wird da z.B. Rolf keine "besondere Geisteshaltung" unterstellt. Und dann muß natürlich ein völlig übertriebenes, bildhaftes Kaffetassenbeispiel herhalten...




Zitat von Sven_Wienstein:
Jetzt habe ich dazu unter die Nase gerieben bekommen, dass ich in diesem Thema viel Luft nach oben hätte.

Also, als Astrofograf bist Du in den letzten Jahren hier im Forum nicht gerade in Erscheinung getreten. Und wenn Du Dir mal die Mühe machst Rolfs Ergebnisse in der Astrofotgrafie Dir anzuschauen, wirst Du wohl neidlos anerkennen müssen (wie ich auch), dass er in diesem Gebiet ziemlich viel Erfahrung und Ahnung hat (beides ist übrigens, entgegen Deiner Theorie, nicht mit Geld zu kaufen)

Zitat von Sven_Wienstein:
Da sind wir nämlich gerade wieder beim Loch in der Kaffeetasse.

Wer ist denn "wir" ? Der einzige der ständig solche sinnfreien Vergleiche bringt bist Du - okay und Dein Assistent Günter Mots auch. Dessen weitgehend verwirrten Beitrag will ich lieber nicht kommentieren.


Zitat von Sven_Wienstein:
(Oder ist das was er an Luft unter sich gelassen hat nur ein Geldbetrag?)

Das ist z.B. auch wieder so eine typische Bemerkung über Leute wie Rolf, die persönlich diffamierend ist. Schau Dich mal auf seiner Seite um, wie der angefangen hat, welche Instrumente der schon hatte und welche Erfahrungen der im Laufe der letzten Jahre gemacht hat. Und Du unterstellst mal eben in einem Nebensatz, seine hervorragenden Astrobilder sind nicht das Ergebniss jahrelanger Beschäftigung mit der Thematik, sondern qualifizierst seine Arbeit mal eben so im vorbeigehen in so einem Nebensatz ab.

Zitat von Sven_Wienstein:
Jedenfalls, dass Du hier in die Bresche springst, verkehrt Ursache und Wirkung. Meine Schulter kann man zuweilen bekommen, wenn man Sie sucht. Rolf hat sie vor ein paar Tagen nicht bekommen,

Das ist jetzt in diesem Thread schon der zweite Beitrag in dem Du von Deiner Schulter sprichtst und wer sie bekommen darf und wer nicht?
Sven, hier sind viele erwachsene Leute im Forum, viele sind sogar älter als Du. Du glaubst doch wohl nicht im Ernst, dass hier erwachsene Leute "Deine Schulter suchen"? :o


So, jetzt kommt der eigentlich Hit:
Zitat von Sven_Wienstein:
Schonmal aufgefallen: Ich setze mich mit Vorschlägen sachlich auseinander -

Deine Beiträge sind alles mögliche, aber eines sind sie ganz sicher nicht - sachlich. Sie sind ständig gespickt mit blumigen Ausführungen, unpassenden Vergleichen, persönlichen Diffamierungen, Verdrehungen von Wortbeiträgen etc.

Ständig laufen solche Threads unnötigerweise aus dem Ruder und das ist vor allem in großer Zahl eine Folge Deiner unsachlichen Beiträge.


 
Hallo zusammen,

egal wann, wo und warum gefragt wird : APO vs. Newton . Immer läuft das auf vergleichbares hinaus.
Ich weiß nicht ob es mich anwidern, belustigen oder wundern soll. Immer Gift, Galle und Vergleiche die nur dazu taugen sollen, den anderen einzuseifen.

Zur Sache : Mein kleiner Beitrag bezieht sich hier mal auf die Brennweite. Ich finde der kleine APO hat für einen Einstieg eine zu spezielle, nämlich kleine Brennweite. Ein Einsteiger könnte hier durchaus mehr Flexibilität, bezüglich der damit darstellbaren Objekte vertragen. Einen Newton (damit habe ich auch fotografisch begonnen), würde ich nicht noch mal ans Einstieg (Foto)optik wählen. Grund : Handling, Kameraposition, Spikes. Mein Rat würde eine Linse mit ca. 700-800mm Brennweite sein. Ab 1000.- Euro geht es da los.
Ich weiß natürlich nicht, ob das im Budget liegt.
 
Hi,

eigentlich wollte ich mich hier nicht einmischen aber...., im Kindergarten kann es nicht schlimmer sein,mit dem einzigen aber großen Unterschied das die kleinen Stöpsel grad mal ein paar Jahre alt sind!! :-)

Leute, seid doch mal vernünftig. Jeder hat seine eigene Meinung-das nennt man MEINUNGSFREIHEIT!

Jeder hat seine Erfahrungen gemacht.
Ich kenne weder Sven noch Rolf persönlich aber, mir fällt auch auf das hier gegen Rolf gewettert wird obwohl er nur SEINE persönlichen Erfahrungen hier wiedergibt.

Ich konnte in KEINEM seiner Beiträge irgendeine Art von Arroganz feststellen!
Im Gegenteil, es wurde ja darauf hingewiesen das man sein " Lehrgeld" bezahlt hat!
Wenn nun jemand über die Jahre in teures Equpment investiert der zuvor schon sein Lehrgeld bezahlt hat, dann darf man das doch schreiben ohne neidvolle Aussagen zu kassieren-was soll das denn?!

Das wirklich hochwertiges Equipment teuer ist dürften wohl alle von uns wissen die sich damit beschäftigen.
Das hochwertiges Equipment KEIN Garant für gute Aufnahmen ist wurde eben auch von Rolf sehr gut beschrieben.

Ich bin selbst noch nicht allzulange dabei aber habe auch schon einige Optiken gehabt ( aktuell 8" Newton u. 4,5" TS Apo ).

SEIN, für sich passendes Setup zu finden ist grad für Einsteiger in die Astrofotografie nicht einfach! Ich denke ich habs jez, nachdem ich auch Lehrgeld zahlen musste! :-)

Dehalb MUSS es doch von versierten Astrofotografen mit Erfharung wie z.B. Rolf gestattet sein Ratschläge zu geben die eventuell auch mal ein wenig preislich wohl für die meisten von uns Anfängern zu Beginn aus dem Rahmen fallen.
Was dann jeder Beratene für sich entscheidet bleibt ihm doch selbst überlassen!

Zum Thread:

Ich kann dir aus Anfängererfahrung heraus auch zu einem GUT JUSTIERTEM APO z.B. 80/480 TS Triplet Apo mit raten.

Ein Newton ist sicher ein feines Gerät und ja Sven, natürlich spielt auch die Qualität der Optik eine Rolle aber wenn wir von Einsteigergeräten sprechen, müssen wir uns nun mal mit einer eventuellen Serienstreuung der Produkte im unteren Preissegment anfreunden.

Newton würde ich wenns sein soll bis 750mm Brennweite raten also nen guten 150er.

Das natürlich die Montierung eine wesentliche Rolle spielt MUSS auch klar sein. Da gebe ich eine Empfehlung Richtung NEQ6 bzw. CGEM aus. kleiner würd ich nicht kaufen weil größer werden die Optiken meist mit Sicherheit! Spielt das Geld weniger eine Rolle ist der Markt nach oben offen sowohl bei der Montierung als auch bei den Optiken.

Zum Thema Guiding.
Lacerta MGEN wenns ein Stand alone Guider sein soll. PC basiertes Guiding, ALCCD5 ( günstig und empfindlich genug für die meisten Objekte ), Lodestar( empfindlicher als ALCCD5 aber auch teurer ).
Beides würde ich per Sucher machen da ein OAG aus meiner Erfahrung heraus für einen Anfänger schon frustrierend sein kann und beim Gewicht eines Suchers meiner bscheidenen Meinung nach nicht wirklich notwendig!


Gruß

Franz :-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich sehe das genauso wie Franz!

Bin derzeit mit einem TS 80/480 Triplet mit 3"-Flattner unterwegs und werde mir bald einen TS 115/800 Triplet ED APO mit Riccardi-Reducer zulegen, weil für mich die kleinen bis mittleren Linsentelsekope einfach praktikabler sind.

Ergänzung:
Vom 65er Quadruplet habe ich bis jetzt auch noch nicht unbedingt gutes gehört/gelesen (aus einem anderen Forum).
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
der Assistent Mots macht einen Haken an diese liebenswerte und ach so gerechte Gesellschaft die ihren eigenen Sinn erfunden hat.
:totlach2:
oder
:hochachtung:
sucht Euch was aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sven,

wieso hast du kaputte Kaffeetassen? Schmeiß die weg, ich kauf dir ein paar neue... ;)

Zitat von Sven_Wienstein:
Nun ist es so, dass Rolf und andere in diesem Thread die Meinung verbreiten, dass es bei der Astrofotografie auf die optische Qualität des Teleskops gar nicht so ankommt. Und das ist etwas, dass meiner Erfahrung von Astrofotografie gänzlich widerspricht. Die lautet nämlich: Es muss alles stimmen. Geschmackssache ist nur die Bearbeitung.


Da gebe ich dir bedingt recht. Das Ganze ist immer so gut, wie das schwächste Glied. Nun halte ich es auch für sinnvoll, alles bestmöglich zusammen zu stellen, aber das geht oft aus verschiedenen Gründen nicht. Wenn denn dann Abstriche gemacht werden müssen, dann doch bitte dort, wo es den geringsten Einfluss auf das Endergebnis hat, und das ist nun mal bei der Astrofotografie die optische Qualität des Teleskops. Da zumindest dort, wo ich wohne, das Seeing die Auflösungsgrenze des Teleskops bei Langzeitbelichtungen bestimmt, ist es nicht zwingend notwendig, dass die Teleskopoptik einen Strehl von 0,99 auf der Achse hat. Es ist viel wichtiger, ein ausreichend großes, korrigiertes Bildfeld zu haben. Ob dadurch der Strehl schlechter wird, ist eigentlich egal. Bei der visuellen Beobachtung ist das ganz anders, genau so bei der Videoastronomie, wo durch "lucky imaging" nahezu die theoretische Auflösungsgrenze erreicht wird. Es ist viel wichtiger, das Teleskop und die Kamera stabil zu montieren und sauber nachzuführen, sowie die EBV zu beherrschen. Ich denke das war auch das, was Rolf mit "nicht so auf die optische Qualität ankommt" sagen wollte.


Zitat von Sven_Wienstein:
Das bedeutet also, dass da ein Astrofotograf steht und sich von einem dahergelaufenen Theoretiker nichts erzählen lassen will. Nur die Gretchenfrage: Was ist sachlich daran auszusetzen?

Ganz einfach: Nur weil ich das Handbuch einer Boing 747 gelesen habe, kann ich sie noch lange nicht fliegen. Selbst ein noch so guter Flugsimulator bringt mich da nicht weiter, sondern nur viele Stunden Lernen und Üben (Flugstunden)...

Nun das mit der Ursache und Wirkung ist wohl eher eine Standpunktfrage. Darüber zu reden ist müßig. Aber ich kann dich beruhigen: Ich bin in keinster Weise an deiner Schulter interessiert. Du musst dir also auch nicht überlegen, ob du sie mir zu teil werden lassen willst... ;)

Ich denke, dass ich meine Ansichten nun ausreichend kommentiert und begründet habe. Wenn du anderer Meinung bist, ist das für mich ok, aber hör bitte auf, die Mutter Theresa im Anfägerboard von A.de zu spielen... ;)

Schmunzelnde Grüße

Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Johann,

nun, ich verwende das Teleskop nicht selbst, aber in meinem Bekanntenkreis gibt es drei Besitzer des Selbigen. Die scheinen alle recht zufrieden damit zu sein, und dort konnte ich mich zumindest händisch von dessen Fertigungsqualität überzeugen. Es ist selbstredend, dass es Besseres gibt, aber das muss man halt auch wieder im Kontext zum Preis sehen, den man dafür gezahlt hat. Ich weiß wohl, dass es da zu Anfangs Probleme mit verspannten Korrektorlinsen gab, aber das soll anscheinend gelöst sein. Allerdings, wenn du Nutzer dieses Teleskops bist, dann kannst du über dessen Performance besser urteilen als ich. Daher: Immer her mit den Tipps...


Grüße Markus
 
Hi Sven,

Und wenn Du meinst, Du wärst der bessere Astrofotograf und daher der Besitzer des großen Beratungsmonopols, dann liegst Du halt falsch.

Das lassen wir dann mal lieber die Leser entscheiden. Ich denke, die können sich selbst ein passendes Bild machen.

Nur soviel: Analoge Fotografie mit 300 mm und Guiding per Auge ist respektabel, aber wir leben aktuell im Jahre 2012 und es haben sich ein paar Dinge verändert. Das reine Bilderknipsen ist bei der Astrofotografie nur noch Mittel zum Zweck. Die eigentliche Aufgabe kommt später in der EBV. Da steckt das eigentiche Know-How drin.


Erstaunlich, dass doch so viele Schreiber hier fotografisch (bei kleinen Brennweiten) mit Apos hantieren. Das kann doch kein Zufall sein....eher Evolution?

PS: Da das Budget bei uns allen beschränkt ist, es für die Astrofotografie aber viele Teile in guter Qualität braucht, muss man halt da Abstriche machen, wo es am wenigsten stört.
Das ist dann halt im Ernstfall die Optik, aber niemals die Montierung.

Genau, wie es Markus "etanol" betont hat. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Grüße
Rolf



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo zusammen,

Ramon, ich konnte ein bischen rauslesen, dass Du mobil unterwegs bist. Da kann ich Deiner Entscheidung zum Apo nur zustimmen.
Bin auch mobil unterwegs und das Handling eines Apos ist auf jeden Fall einfacher, bezogen auf Gewicht, Größe und auch Kollimination. Aufstellen, Kamera dran und losknipsen :)
Und ob Dir der angesprochene 65er Apo gefällt, kannst Du Dir leider nur selbst beantworten, ob Du mit den vorhandenen Restfehler klarkommst. Empfehlungen oder Nicht-Empfehlungen gab es hier zu genüge.

Mein Gerät hat mir anfangs gefallen, zumal ich damit meine Erfahrungen sammeln konnte und genau dafür war es gut genug.
Jetzt habe ich mir ein Gerät in änhnlicher Größe und gleicher Bauart zugelegt. Aber halt qualitativ besser und auch teuerer.
Als Lehrgeld würd es nicht direkt bezeichnen, daraus habe ich auch gelernt, was ich überhaupt will ;)

OffTopic: Den Threadverlauf fand ich zuerst interessant, aber nun finde ich ihn schade, wie hier regelrecht aufeinander losgegangen wird. Das hat nichts mehr mit dem eigentlichen Thread zu tun.
Btw. muss ich mir jetzt auch Gedanken darüber machen, ob mein Beitrag auseinandergenommen, zitiert, angezweifelt oder sonstwas wird? Oder kann er einfach so stehen bleiben, als meine Erfahrung und Meinung?

Grüße
Marcel
 
Servus,

zum Guiding:
Anfangs werde ich mit Webcam+Sucher Guiden, es wird aber recht bald ein MGEN dazu kommen.

Ergänzung:
Vom 65er Quadruplet habe ich bis jetzt auch noch nicht unbedingt gutes gehört/gelesen (aus einem anderen Forum).

Was hast du den schlechtes gelesen?


Ramon, ich konnte ein bischen rauslesen, dass Du mobil unterwegs bist. Da kann ich Deiner Entscheidung zum Apo nur zustimmen.

Ja, diese Ausrüstung ist nur für Unterwegs, wenn ich vor Ort fotografiere gehe ich auf die Stewa.



Grüße
 
Hallo Jürgen,

da steht "ich" im ersten Satz im Bezug zur Geistesleistung. Ich würde sagen Du hast meinen Beitrag schon nicht unvoreingenommen gelesen.
So geht das weiter in Deinem Beitrag. Ich mag das jetzt gar nicht alles auseinander pflücken.
Achso, was soll das mit dem Alter? Wenn ich zu einer Aussage gedrängt werden soll, die andere Leute persönlich nehmen könnten, obwohl ich eben die Aussage so nicht machen will, dann nenne ich das meine Schulter suchen. Das hat mit Alter und Weisheit nichts zu tun, sondern damit, mich in eine Ecke zu stellen.

CS
Sven
 
Hallo Rolf,

abstimmen was richtig ist - Du fasst ein Grundproblem der Demokratie auf. Ich antworte darauf mit einem Kurz-Zitat aus Men in Black: "Ein Mensch ist intelligent,..." Du wirst wissen, wie es weiter geht.

Ich finde es ganz Nett, dass Du in der Sache auf Abstriche zu sprechen kommst. Das ist nämlich doch eigentlich das Thema, mit dem man sich auseinander setzen muss. Und da vertrete ich eher die Meinung, dann doch lieber die Optik im Durchmesser oder in der Bauart zu verändern, als zuviel Abstriche zu machen. Ich meine - das sind doch die Astrofotografen, die einige richtig teure Korrektoren wünschen und dabei beispielsweise Vollformat-Ausleuchtung oder beugungsbegrenzte APS-C-Diagonale fordern. Das passiert ja nicht ohne Grund, hat also für viele Fotografen einen hohen Stellenwert. Macht man da nicht besser stattdessen Abstriche bei der Kamera?
Und was die Montierung angeht: Bei Öffnungsverzicht kann auch die Montierung entsprechend mit schrumpfen. Natürlich nicht, wenn der Plan von vornherein eine hoffnungslos überforderte Montierung vorsah (was der Einsteiger ja oft genug nicht weiß).
Ich persönlich bin von Aufnahmen nicht so begeistert, die durch Asti oder Koma, was zum Rand zunimmt, wie ein Standbild eines Überlicht-Raumfluges wirken. (Hinweis: Das soll keine Übertreibung sein, sondern das ist der Eindruck der mir bei der Betrachtung entsteht.) Mich haben solche Erfahrungen in der Vergangenheit durchaus enttäuscht. Ich würde dann eher mit kürzeren Belichtungszeiten und mehr Summenbildern experimentieren, so dass eine akzeptable Ausschussquote der Einzelbelichtungen heraus kommt. Natürlich hat auch das seine Grenzen.

Also würde ich anders gewichten. Und meine Erfahrung ist, dass eine gut abbildende Optik mit passendem Öffnungsverhältnis fotografisch immer wieder Spaß macht. Denn für jede Brennweite gibt es passende Objekte. Dann hätte man bei all den Abstrichen wenigstens ein Teil beschafft mit der Hoffnung auf lange Verwendung. Das Foto-Objektiv sei ausdrücklich nochmal genannt - bei allem Verständnis für den Wunsch nach einem "richtigen Teleskop".

Clear Skies
Sven
 
Hallo

Offensichtlich bin ich ein Exot. Ich benutze alle meine Teleskope gerne und völlig hemmungslos.(leider nicht gleichzeitig)

-Newton 900/200
-RC 250/2000 nur noch mit 0,8 Reducer
-ein 600/900 Dreilinser
und für den Fall das ich an Planeten Spaß bekomme noch einen 150/2000 Mak.
Geschleppt wird alles von einer OTE2 mit Dynostar.

Keines der Geräte ist noch im Urzustand. Das liegt unter andererem daran das als ich die Geräte kaufte die Astrofotografie von den Herstellern eher nicht beachtet wurde.
Den Umbau eines Teleskopes würde ich nicht als Basteln bezeichnen. Erst mal ist es technisch sauber ausgeführt und wird von einem Hersteller auch nicht anders gemacht.

Sparen kann man natürlich auch.

Wenn ich jetzt meinen 3" FT an meine Linse adaptiere kann man natürlich sagen: kauf Dir doch einen Zweiten, sind ja nur 1000 Euro mit Schrittmotor. Dann sind der APO und der RC immer komplett und 1 Minute Umbauzeit sparst Du auch noch. Nicht mit mir!

Was ich damit sagen möchte ist:

-Apo und Linse schließen sich nicht aus.
-im Laufe der Jahre ist man nicht mehr mit dem Urzustand zufrieden und strebt nach engültigen Lösungen.

Als Anfänger sollte man nicht zuviel investieren sondern sich erst mit dem Hobby ausenandersetzen und eher auf niedrigerem Niveau beginnen. Wenn man wegen mangelnden Erfolgsergebnissen das Hobby aufgiebt wird auch nicht soviel Geld im Bietebord vernichtet.
Ich denke, eine kleinere Linse, eine mittlere Montierung und eine Canon mit OAG sind ein guter Start. Später hat man eigene Erfahrungen gesammelt und sieht dann weiter.

Grüße
Karl




 
Hallo,

die Zankerei langweilt und dem Fragenden ist damit nicht geholfen. Unbestritten ist wohl, dass es gute Fotos mit Foto-Objektiven, (ED)Apos und Newtons gibt und daher alles machbar ist. Nur was ist am Anfang der geeignete Weg?

Wenn ich in Geld schwimmen wuerde, haette ich wahrscheinlich eine Lomo Optik mit 3" Feathertouch OAZ in einem totchiquen Tubus auf irgendeiner Edelmontierung. Alles so kompakt dass ich in meinem Tesla Roadster zum Beobachtungsort fahren koennte.

Alles eben genannte waere aber gar nicht noetig, denn momentan (also in der Realitaet) komme ich auch im Kleinwagen und gebrauchtem Equipment zum Ziel. Als Anfaenger wuerde mir die Edelausstattung auch wenig nutzen, da ich wahrscheinlich erst in 1 bis 2 Jahren den Umgang mit der Astrofotografie inkl. EBV "beherrsche". Im Vergleich zu den Topfotografen werde ich das vielleicht auch nie...

Es gibt so viele Baustellen:

Vom geschuetzten Transport zum sauberen Aufbau und Polaralignment, Stromversorgung und Tauschutz, bis hin zur guten Nachfuehrung, Bildpositionierung (reproduzierbar! fuer weitere Aufnahmen irgendwann spaeter), dem anschliessend korrekten Trocknen des "nassen" Equipments im Feldeinsatz und der EBV zu Hause...undundund... dass ich fuer mich die Wahl der SuperDuperFotooptik einfach fuer spaeter verschoben habe.

Da ich bis dahin natuerlich keinen Murks fabrizieren moechte, habe ich mich darauf besonnen auf eine Optik zu setzen, die vielfach erprobt ist, gut auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen ist und daher beinahe verlustfrei - wenn spaeter gewuenscht - wieder verkauft werden kann. Ein Vorteil beim Gebrauchtkauf ist: Man kann sehen, ob die Optik einem genuegt, da der Sternfreund genug Rohbilder zur Beurteilung der Optik zur Verfuegung hat. Bei Neuware wird es schwer vom Haendler Rohbilder genau des Teleskops zu bekommen, welches man nehmen moechte. Ein Haendler kann ja nicht von jedem Exemplar Beispielbilder am Himmel machen. Lohnt nicht.

Ich schiele immer wieder etwas neidisch auf f4 oder f5 Newtons wegen dem immensen Zeitgewinn, der gerade im mobilen Bereich nicht zu verachten ist. Andererseits traue ich mir die exakte Kollimation auf dem Feld noch nicht zu und ich mag keine Spikes! Da ich aus Gewichtsgruenden eine HEQ5 fuer mich als Obergrenze festgelegt habe, lief es auf den "Volksapo" hinaus. Fuer 360 Euro inkl. Originalreducer, kann man auch nicht wirklich von Lehrgeld sprechen, wenn der wieder verkauft werden sollte.

Es geht zu Beginn also auch mit guenstigem Equipment ohne die endgueltige Loesung gleich parat zu haben und ohne Geld zu verkloppen. Ich denke mit der Zeit - aber gaaaaanz langsam - werde ich mich und meine Faehigkeiten weiterentwickeln und so herausfinden welche SuperDuperFotooptik es werden wird und ob ich diese ueberhaupt im Brennweitenbereich um 500mm haben moechte. Jetzt aber sind die 500mm genau richtig fuer so viele schoene Objekte und fordern mich beim Guiding noch nicht zu sehr heraus.

CS
Robse
 
Hallo Sven,

Ich persönlich bin von Aufnahmen nicht so begeistert, die durch Asti oder Koma, was zum Rand zunimmt, wie ein Standbild eines Überlicht-Raumfluges wirken ... Mich haben solche Erfahrungen in der Vergangenheit durchaus enttäuscht. Ich würde dann eher mit kürzeren Belichtungszeiten und mehr Summenbildern experimentieren, so dass eine akzeptable Ausschussquote der Einzelbelichtungen heraus kommt. Natürlich hat auch das seine Grenzen.

kannst Du mir bitte erklären, welchen Einfluß eine kürzere Belichtungszeit auf Astigmatismus und Koma haben soll? ?)

So wie ich es verstanden habe, sind Astigmatismus und Koma nicht von Nachführfehlern abhängig. Bei kürzeren Belichtungszeiten ist das einzelne Bild dunkler, man hat weniger Grenzgröße, aber die optischen Fehler sind nach wie vor da... Die "Ausschußquote" würde bei lediglich kürzeren Belichtungszeiten bezogen auf Koma und Asti damit weiterhin bei 100% liegen.

 
Hallo Fee,

da konntest Du nicht folgen, kürzere Belichtungszeiten machen den Ausschuss durch Nachführfehler kleiner. Ich argumentierte ja, ungern an der Optik zuviel Abstriche machen zu wollen.

Clear Skies
Sven
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben