Fotografie günstiger Einstieg / Aufstieg?

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Hallo Markus,

auch wenn dein Entschluß jetzt fest steht, möchte ich eine Lanze für die EQ3 brechen.

Ungenutzt im Keller wird sie wohl nicht liegen bleiben, denn eines Tages kommt der Wunsch eine Montierung auch mal in den Urlaub unter dunkelen Himmel mitnehmen zu wollen. Spätestens dann kommt eine hektische Suche nach einer Reisemontierung auf.

Wie schön, wenn man dann auf eine ausgebaute und erprobte EQ3 zurückgreifen kann. Mit wenigen Lötpunkten kann man die Steuerung autoguiderfähig machen und sie so zu einer guten Nachführung für Brennweiten unter 500mm machen.


Dazu ist kaum mehr als eine normale Grundausstattung mit Motoren an beiden Achsen und einem Polsucher nötig. Sowas kann man für noch vertretbares Geld neu kaufen - oder aber gebraucht.

Mit einer EQ3 in die Astrofotografie einzusteigen ist auch deshalb nicht verkehrt, weil man so mit kürzeren Brennweiten anfängt (lange trägt sie einfach nicht mit der nötigen Stabilität) und das Handwerk sehr grundlegend erlernt.

Mit schwereren Montierungen ist man erstens oft mit dem Transport beschäftigt und dann dazu verleitet mit langen Brennweiten in Probleme zu geraten, die man vielleicht durch eigene Erkenntnis nicht lösen kann, die aber dann auch schon zu speziell sind, um sie per Nachfrage (hier z.B.) zu lösen.

Klar, wenn du ein Teleskop anstrebst, das von einer EQ3 nicht mehr visuell getragen wird, ist die Entscheidung für etwas größeres an Montierung goldrichtig.

Ich bin jedenfalls auch mit einer EQ3 fotografisch in ihren Grenzen voll zufrieden. Visuell verwende ich aber ein Dobson-Teleskop.

Grüße

*entfernt*
 
Zitat von *entfernt*:
Ungenutzt im Keller wird sie wohl nicht liegen bleiben, denn eines Tages kommt der Wunsch eine Montierung auch mal in den Urlaub unter dunkelen Himmel mitnehmen zu wollen. Spätestens dann kommt eine hektische Suche nach einer Reisemontierung auf.

Ich kann zwar nicht in die Zukunft sehen, aber das glaube ich eher nicht. Ich überleg mir im Urlaub ja immer schon, ob ich überhaupt meine DSLR mitnehmen soll oder doch lieber nur eine Kompaktknipse. Eine Montierung würde ich höchstens dann mitnehmen, wenn ich mit dem Auto hinfahr und dann ist das Gewicht eh nicht mehr so entscheidend.

Da ich aber mangels Garten und Balkon nicht von Zuhause aus arbeiten kann habe ich mich allerdings durchaus bewußt gegen eine EQ6 entschieden. Eine HEQ5 wiegt glatt 10kg weniger.

Mit einer EQ3 in die Astrofotografie einzusteigen ist auch deshalb nicht verkehrt, weil man so mit kürzeren Brennweiten anfängt (lange trägt sie einfach nicht mit der nötigen Stabilität) und das Handwerk sehr grundlegend erlernt.

Ich will ja erstmal ohne Teleskop einsteigen. Die Argumentation hier ist aber, dass eine HEQ5 auch bei 200-300mm deutlich streßfreier als eine EQ3 sei.

Gruß
Markus
 
Hallo zusammen,

die EQ3 sehe ich eher als Reisemontierung die noch mit ins Gepäck passt. Aber regelmäßig wollte ich damit nicht arbeiten. ich habe auch nur eine Celestron Cam, da ich mir nicht mehr leisten konnte/wollte. Aber mit der EQ5 Klasse kann man schon viel Abdecken. Mein EF 500 F4 wird von der Cam gut getragen. Ohne Guiding sind Aufnahmen bis 120 Sekunden problemlos möglich. Der Ausschuß ist dabei kleiner 10%. Mit guiding sieht das natürlich anderst aus.

@Markus
Die Angebote was Montierungen hier angeht ist wirklich rar, aber das Warten lohnt sich in der Regel da gebraucht deutlich günstiger. Meine Cam lag preislich unter 400 Euro, komplett mit Steuerung und sehr stabilem Stativ. Oder Du schaust im bekannten Auktionshaus da gibt es auch immer wieder mal was gebrauchtes zu kaufen. Für mich war goto aber ein entscheidenes Kaufkriterium! Schwache Nebel siehst Du durch den Sucher NICHT, selbst bei f=4 nicht. Oder halt ein kleines Leitrohr, aber da finde ich das Goto deutlich komfortabler.

Gruß Markus
 
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