Fotografieren mit dem Teleskop

Werama39

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In erster Linie verwende ich mein Bresser Messier 90/500 für Tierbeobachtungen. Astronomie kommt eventuell später.
Mein Interesse gilt vor allem im Wasser- und am WasserVögel. Meistens bewege ich mich zwischen 50 und 800 Meter Objektabstand. Das Bresser Teleskop weil ich nach zwei Versuchen mit einem Spektiv (1x 70 Eur. Bereich 1x 170 Euro. Bereich) nicht zu Rande kam. Mit dem Besser Teleskop komme ich recht gut zu Gange und verwende hauptsächlich das Weitwinkelokular 30/52°.
Nun tut sich die Frage nachdem fotografieren auf ?
Die Frage ist was für eine Methode wähle ich im gehobenen Amatoerbereich die vernünftige Ergebnisse liefert. Elektronische Kamera, ToUcam von Philips modifiziert oder was sonst noch ?
Ich wäre froh wenn Jemand einen Empfehlung formulieren würde.
 
Das Teleskop hat nur 1 1/4 Zoll Anschluss?
Manchmal ist da eine Reduzierung von 36,4 mm auf 1 1/4 Zoll.
Grundsätzlich ist das Teleskop nicht so gut geeignet zum Fotografieren, da bei einfachen Achromatischen Objektiven der Farbfehler schon gut sichtbar ist.
Das fällt fotografisch stärker auf als visuell.
Was auch nicht zu empfehlen ist., Ist durchs Okular fotografieren.
Bei solchen Naturscenen empfehle ich eher Systemkamera plus gutes Tele,
Felix
 
Hi!

Der hier?

Da würde ich auch keine größere Kamera dranhängen, und nur in Kombination mit einem Semi-Apo-Filter gegen den Farbfehler. Visuell für Großfeld macht der aber echt Spaß.

Gerade für terrestrisch ist ein gebrauchtes Teleobjektiv wahrscheinlich sinnvoller, da hast du auch gleich Autofokus dabei. Ich habe mit mpb.com gute Erfahrungen gemacht.

Clear Skies,
Alex

Edit: Ich war irgendwie davon ausgegangen, dass eine Kamera vorhanden wäre. Ich könnte auch noch einen Smartphonehalter empfehlen, um mit dme Handy durch das Okular zu fotografieren – aber aus eigener Erfahrung: Damit sind zwar gut Fotos möglich, aber gerade bei beweglichen Zielen (wie Vögeln, die auf einem See treiben) wird man kirre, wenn man sie im Bild halten, scharf stellen und den Auslöser drücken will. Da ist eine Kamera mit Teleobjektiv und Autofokus wesentlich angenehmer. Bei einer Astrokamera muss man ja auch noch Laptop und Kabel mitschleppen. Auch eine 0 Jahre alte Systemkamera macht da wesentlich mehr Spaß, da einfacher in der Handhabung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

Ja mit guten Teleobjektiven geht auch was , die sind aber auch in der Größe teuer, bei der Anzahl Linsen aber auch verständlich.

Aber auch so ein ED Refraktor oder Apo kommt erst mal mit gewölbten Bildfeld daher, das mag am Planeten nicht stören, aber an großen Kamerachips schon, da kommt dann auch noch mal Geld für einen Flatner oder Reducer dazu.
Selbst bei so einem Billigschnapper für 450€ nochmal ab ca. 200€ mit Adaptern.

Gruß Frank
 
Hi!

Wegen Teleobjektiv: Ich bin kein Freund vom Crop-Faktor, aber ich bin sehr gerne mit einer MFT-Kamera unterwegs (Panasonic G70, gibts bei MPB ab ca. 250-270€), dazu ein Panasonic 45-175 (ähnliche Preisklasse), und man hat Autofocus, Bildstabilisator in Kamera und Objektiv und ein ähnliches Bildfeld wie am Teleskop mit 1,25"-Okularauszug. Und das ganze ist auch noch besser gegen das Wetter geschützt.

Da kann man sogar auf das Stativ verzichten, und kann ggf. mit wenig Wertverlust weiterverkaufen. Teleskop, ausreichend großes Stativ mit Montierung/Schwerlast-Neigekopf und Kamera in die Pampa schleppen ist auch nicht so der Brüller.

Ich gehe dabei natürlich in erster Linie von terrestrischer Nutzung aus, nicht von Astro.

Beste Grüße,
Alex
 
Ja interessant was du eigentlich machst, bei Visuell macht ein Fotoobjektiv wenig Sinn, ich frage mich aber auch 500mm Brennweite, und dann nur 30mm Okular? Das ist zumindest am Tage zu große Pupille, da eher 14mm Okular, bei den angedachten Enten in dem Abstand.
Ich habe mal versucht mit 500mm F/2.8 einen ins Loch fliegenden Specht zu fotografieren , Abstand 20m, da wünscht man sich noch kürzer belichten zu können. Da sind wir aber beim Fotoobjektiv schon bei 5stellig.

Gruß Frank
 
Dank für die vielen Meldungen zum Thema.
Einiges noch zur Präzisierung. Ich möchte nicht auf das Teleskop verzichten. Kamera und recht grosses Tele kommt nicht in Frage da ich keine zusätzliche Ausrüstung mitschleppen möchte die doch einiges an Gewicht und Volumen mitbringt. Aus Erfahrung weiss ich auch dass eine vernünftige Kamera und ein gutes grosses Tele sehr ins Geldlaufen, auch ein zweites Stativ währe nötig. Mein Fernglas 10x42 ist immer dabei dazu noch den Refraktor das muss reichen.
Was ich schon angedacht habe ist ein Wechsel in die nächste Qualitätsstufe so wie hier schon von Frank 66 angesprochen APO 80/480 oder ähnlich. Was kommt euerer Meinung nach da noch in Frage ?
Damit ist aber das Thema Fotografieren noch nicht gelöst. Da mir die Erfahrung mit den elektronischen Kameras fehlt die Frage ? Wo liegen wir im Preis etwa bei einer solchen Kamera die einen vernünftigen SSD Chip verwendet? Hat jemand Erfahrung mit diesen Dingern (eventuell Vergleichsfotos?
 
Was soll die Kameran denn fotografieren?
Eine astromodifizierte Eos M
Für Astrokam gekühlt musst du ca. 30W und für den Komputer zum steuern auch noch 10W , theoretisch auch noch Strom für motorische Nachführung und das 10h also ungefähr 500Wh Akku.
Bisschen widefield von ganzen Sternbildern und Nebelgebieten geht mit Systemcamera und einen Traker weit günstiger und transportabeler.

Gruß Frank
 
Beim vorhandenen Teleskop ist erst Mal der Okular Auszug der Flaschenhals.
Es gibt zwar Adapter aber wenn Du eh ein anderes Teleskop anstrebtst, es gibt auch 70 / 435 Ed Apos, die gehen nicht ganz so ins Geld wie die 80er.
Als Kamera wäre vielleicht eine Sony e 6000 gebraucht interessant, die haben trotz APS Format ein sehr kompaktes Mass.
Mit T Adapter direkt ans Teleskop ohne Prisma...da brauchst keinen Lappi mitschleppen.
Felix
 
Hi!

Ich habe spaßeshalber mal meine Panasonic G70 (mit internem Bildstabilisator) an den Bresser 90/500 gehängt. Nur etwas mau, aber gar nicht so bunt wie ich gedacht hatte, nachdem ich das Teleskop visuell nur bis maximal 60/70x schön finde:
500mm.jpg

Der Kirchturm ist etwa 300m weit weg, Schärfe wurde mit dem Fokus Highlighting der Kamera eingestellt. Zum Vergrößern anklicken.

Freihand mit dem 45-175x-Objektiv sieht das so aus. Beides JPGs direkt aus der Kamera mit der Automatik, nur fürs Forum verkleinert.
175mm.jpg

Ja, ist schon kleiner, aber auch deutlich handlicher:
IMG_8238.JPG


Bei 500mm ein Ziel zu finden, ist aber auch nicht ganz trivial, vor allem wenn es sich bewegt.

Für Tiere würde ich die Astro-Kameras vergessen. Einerseits brauchst du da einen Laptop, um sie zu steuern, andererseits sind die Kameras entweder dafür ausgelegt, lange Belichtungszeiten zu machen (jeweils so 30-200 Sekunden, und das über Stunden) und daher gekühlt, oder sie haben winzige Sensoren, um in kurzer Zeit große Datenmengen zu liefern. Andererseits werden die Bilder anschließend gestackt – also einige dutzend bis tausend Bilder aufaddiert. Die Technik kannst du in der Naturfotografie nicht verwenden, selbst bei absoluter Windstille. Zumindest, wenn dein Motiv noch lebt...

Die Astro-Kameras sind allenfalls interessant, wenn du filmen willst.

Die Micro Fourthirds-Kamera hängt am Teleskop mit
Die 1,25" Steckhülse brauchst du für eine Systemkamera auf jeden Fall, der T-Ring hängt von der jeweiligen Kamera ab.

Nimm auf jeden Fall eine Mirrorless (Systemkamera) und keine Spiegelreflex; das erspart dir das Gewackel durch den Spiegelschlag und viel Gewicht. Vollformat wird an 1,25" nicht ausgeleuchtet, MFT (Micro Fourthirds) geht gut und wiegt nicht so viel, APS-C weiß ich nicht. Idealerweise kannst du die Kamera per Fernauslöser bedienen, das erspart dir Erschütterungen beim Auslösen...

Beste Grüße,
Alex
 
Was soll die Kameran denn fotografieren?
Eine astromodifizierte Eos M
Für Astrokam gekühlt musst du ca. 30W und für den Komputer zum steuern auch noch 10W , theoretisch auch noch Strom für motorische Nachführung und das 10h also ungefähr 500Wh Akku.
Bisschen widefield von ganzen Sternbildern und Nebelgebieten geht mit Systemcamera und einen Traker weit günstiger und transportabeler.

Gruß Frank
Im Eingang oben habe ich erwähnt was ich beobachten will. Tiere in freier Wildbahn speziell am und im Wasser. Astro kommt irgendwann.
Ab und zu ein Foto ist jetzt mein Wunsch. Als ersten Versuch werde ich voraussichtlich einen passenden Adapter für das Smartphon auf mein Weitwinkelobjektiv bauen. Mal sehen was da an Bildqualität herauskommt. Der Mist den es als SmartphonAdapter zu kaufen gibt ist ja nicht zu gebrauchen.
 
Der Fall betreffs Foto mit dem Teleskop ist entschieden. Der Versuch mit dem Handyadapter ging in die Hose. Furchtbar umständlich und die Fotoqualität bei weitem nicht das was ich möchte.
Durch das Okular wird es wohl nichts. Also werde ich über einen T2 Adapter eine Kamera verwenden.
Nun noch eine Frage ich habe mich inzwischen entschieden ein qualitativ bessere Teleskop anzuschaffen. Auch den Vorentscheid habe ich getroffen.
Entweder SlyWatcher EVOSTA 72 DS Pro ED-APO 72/420 oder Omegon Refraktor Pro AP 76/418 (soll ich hierfür einen neuen Tread beginnen oder hier weitermachen.
 
Hallo Ulf,
nein, kenn' niemand. Aber der Askar hat ja nur rund die halbe Brennweite des Omegon. Für kleine Wasservögel kann das schon zu wenig sein.
Aber ich bleibe dabei, mit einer einzigen Festbrennweite wirst du zu eingeschränkt in der Fotografie.
Für die Beobachtung ginge ein gutes Zoom-Okular und eine Bildumkehrung mit ggf einem Amici-Prisma.
Aber bevor du das ausgestöpselt hast und die Kamera angeschlossen hast, ist der Vogel fortgeflogen.
Grüße
Dietrich
 
Hallo Ulf, ich kann deinen Wunsch verstehen, mit dem vorhandenen Equipment auch Vögel usw. fotografieren zu wollen. Aber das wird immer ein Kompromiss bleiben und dich schlussendlich frustrieren. Halbwegs brauchbare Tierfotos ohne Frust, bekommst du mit einem (wie auch immer konfigurierten) Refraktor nicht. Dafür brauchst du kurze Belichtungszeiten, niedrige Blende und wenn möglich Autofokus, besser noch Autofokus C. Das bekommst du aber mit einer Refraktor/AstroCam Kombi nicht, auch nicht, wenn du eine DSLR mit T2 an das Teleskop montierst. Da ist für Tierfotos eine Systemkamera mit Telezoom um Längen besser geeignet, und sie wiegt nicht mal 500g, kann also immer mitgeschleppt werden. Noch besser ist natürlich eine DSLR mit einem guten Systemzoom und Bildstabilisierung, wiegt dann sicherlich schon 1kg, aber trotzdem nicht mit Astro-Equipment vergleichbar. Gebraucht kostet so eine Kombi sicherlich auch nicht so viel, aber sie ist für Tierfotografie um Längen besser geeignet. Wenn du dazu Fragen hast, kannst du gern auf mich zukommen.

Grüße Peter.
 
Hallo,

eine Kamera brauchst Du auf jeden Fall. Das Teleskop ist aber für Fotografie eher ungeeignet. Viel Geld willst Du nicht investieren...

Da würde ich mir eine gebrauchte Nikon Coolpix P1000 holen. Die ist recht leicht, nicht allzu teuer und hat einen irren Zoom. Also recht gut für Fotografie von weit entfernten Zielen. Ich hatte mal die P900. Ist schon toll, was diese Bridge Kamera leistet.

Damit hast Du kein zusätzliches Gepäck, kannst das Teleskop unabhänging von der Kamera benutzem und wenn es ein lohnendes Ziel gibt, einfach die Kamera aufs Stativ und loslegen.

CS.Oli
 
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