Frage und Hilfe zur Erweiterung meiner Ausrüstung

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Hi Danny,
Ich habe ein Canon 50mm f1.4
Das Objektiv ist sehr lichtstark. Was ist die maximale Belichtungszeit mit Nachführung? Die 300-Regel ist durch die Nachführung ja außer Kraft gesetzt.

Die Maximale Belichtungszeit hängt von mehreren Faktoren ab wie z.b. beim SA der ja nur in der Stundenachse Guidefähig ist die Genauigkeit der Polausrichtung.
Dann der Grad der Lichtverschmutzung. Unter Dunklem Nachthimmel kannst länger belichten als in der Großstadt.
Während den Ausgangbeschränkungen habe ich mal ein bissel von meinem Balkon mitten in Wien Experementiert und konnte auch bei weitem nicht wie unter Dunklem Himmel 300-600 Sekunden Belichten bei ISO800 sondern nur ~120 Sekunden bei ISO200 mit dem Optolong L-Pro CCD (Multi Bandpass Schmutzlichtfilter) oder wieder ~120 Sekunden bei ISO400 mit einem UHC Filter. Darüber wurden die Einzelbilder schon viel zu Hell. Allerdings ist hier von einem 150mm F/5 Newton Teleskop die Rede nicht von einem 50mm F/1.4 aber das Prinzip ist das gleiche.
Dann die Mondphase bei Vollmond werden bei gleicher Belichtungszeit die Bilder bzw. der Hintergrund viel heller sein als bei Neumond usw.

Wegen dem Canon-Asi-Adapter stimme ich Gerd voll zu nimm einen mit Filterschublade.

Lg
Danny
 
Hallo Jasmin,

oder diese Filterschublade mit gleicher Funktion, erspart die Schelle und vereinfacht die Filterei:


Gruß, Gerd

Hi Gerd,
Das ist sogar noch besser. :)

Grüße
Jasmin
 
Die Maximale Belichtungszeit hängt von mehreren Faktoren ab wie z.b. beim SA der ja nur in der Stundenachse Guidefähig ist die Genauigkeit der Polausrichtung.
Dann der Grad der Lichtverschmutzung. Unter Dunklem Nachthimmel kannst länger belichten als in der Großstadt.
Während den Ausgangbeschränkungen habe ich mal ein bissel von meinem Balkon mitten in Wien Experementiert und konnte auch bei weitem nicht wie unter Dunklem Himmel 300-600 Sekunden Belichten bei ISO800 sondern nur ~120 Sekunden bei ISO200 mit dem Optolong L-Pro CCD (Multi Bandpass Schmutzlichtfilter) oder wieder ~120 Sekunden bei ISO400 mit einem UHC Filter. Darüber wurden die Einzelbilder schon viel zu Hell. Allerdings ist hier von einem 150mm F/5 Newton Teleskop die Rede nicht von einem 50mm F/1.4 aber das Prinzip ist das gleiche.
Dann die Mondphase bei Vollmond werden bei gleicher Belichtungszeit die Bilder bzw. der Hintergrund viel heller sein als bei Neumond usw.

Wegen dem Canon-Asi-Adapter stimme ich Gerd voll zu nimm einen mit Filterschublade.

Lg
Danny
Hi Danny,
Das ist interessant.
Bei meinem f1.4 fotografiere ich genau umgekehrt, weniger ISO aber so lang wie möglich. Sonst sehe ich vor lauter Sterne den Himmel nicht mehr.

20200416231928__MG_0081 (3).jpg
50mm f1.4, ISO 640, 10 s, CLS - Clipfilter, edited in Lr
Ich weiß, dass war zu lange belichtet. Aber ich konnte mehr Sterne auf dem Bild sehen als mit bloßem Auge und in unterschiedlichen Farben.

Grüße
Jasmin
 
Bei meinem f1.4 fotografiere ich genau umgekehrt, weniger ISO aber so lang wie möglich. Sonst sehe ich vor lauter Sterne den Himmel nicht mehr.

Ist doch schön wenn man ne Menge Sterne mit drauf hat wie z.b. bei folgendem Bild.
Der ganz Helle "Stern" ist übrigens Jupiter
Das Foto wurde mit einem 85mm F/1.4 gemacht (Nicht von mir)
Quelle: http://amir.torgheh.ir/picture.php?/1231/category/13

jmwsIqxlgeoI_16536x16536_QEfmzZCR.jpg


Lg
Danny
 
Ist doch schön wenn man ne Menge Sterne mit drauf hat wie z.b. bei folgendem Bild.
Der ganz Helle "Stern" ist übrigens Jupiter
Das Foto wurde mit einem 85mm F/1.4 gemacht (Nicht von mir)
Quelle: http://amir.torgheh.ir/picture.php?/1231/category/13

Lg
Danny
Hi Danny,
Ich hab schon Bilder mit sehr vielen Sternen drauf gesehen, aber es ist irgendwie was anderes es selbst zu erleben /sehen.
Mit dem bloßen Auge sieht der Himmel so leer aus im Vergleich dazu.
Und im Planetarium im dt. Museum in Muc waren auch nicht so viele Sterne zu sehen.

Kommende Woche werde ich die Kamera, den Objektivadapter mit Filterschublade, den Zigarettenanzünder, den Celestron Powertank Pro und den Filter bestellen.
Ca. 2 Stunden hält der Akku es schon aus. Dann sollte es auf jeden Fall da sein, wenn der Mond nicht mehr so hell ist.

Grüße
Jasmin
 
Geld spielt sehr wohl eine Rolle. Deswegen frag ich ja hier nach.
Ich will ja nicht alles doppelt und dreifach kaufen. Ich will etwas, dass stabil ist und nicht nach 3x benutzen kaputt geht.
Es soll nicht das Teuerste aber auch nicht das Billigste sein. Ich weiß, dass Fotografieren, egal, ob Astro oder nicht, nicht billig ist.

Die Viecher, die hier in der Nacht rumlaufen bzw. fliegen, sind Hasen, Katzen, Wiesel, Igel, Rehe (auch Rehböcke), Eule, Fuchs, Wildschweine (laut Jäger, ich habe aber bis jetzt noch keine gesehen oder gehört).

Da geht nichts mit betonieren. Ich habe keinen Standort, wo ich freie Sicht auf mehr als zwei Seiten hab. Deshalb muss die "bessere" Montierung bewegbar (ich meine hier nicht reisefähig) sein.

Da sind gleich mehrere 4-stellige Posten in deinem Einkaufswagen. Das Equip sollte zur Person passen und gleichzeitig auch zusammenpassen. Dann kann eigentlich nichts schief gehen. Du musst dir halt genau überlegen was dir Spass macht. Willst du einfach aufbauen und los? Deepsky Galaxien oder Gasnebel? Planeten, Mond? Schwere Sachen rumschleppen? Frickelst du gerne, bist du handwerklich geschickt? Macht es dir Spaß richtig tief in die Materie einzutauchen? Die Fragen solltest du beantworten, dann kann dir jemand sagen, was es in der Richtung gibt.

C9, ASI183 und AVX passen nicht zusammen. Der 72mm ED Apo passt auch nicht auf die SA. Der 72mm Apo würde aber gut auf die AVX passen, es wäre sogar noch etwas Luft nach oben. Bei 6" ist da aber sicher Feierabend.

Ich habe als mobile Variante die AS-GT, den Vorgänger. An der hat mich die Lautstärke genervt. Das war schon extrem, 35 dezibel in 20m Abstand. Nachts wirkt das 10x so laut. Es gab ein Firmware Update, aber das hat nur eine Option eingeführt, die Anfahrgeschwindigkeit zu reduzieren. Aber selbst da... Ist das bei der AVX immer noch so? Ansonsten war die meinem 6" Maksutov schon an der Grenze und ist es heute erst recht mit dem 5" ED Apo.

Von den Viechern hatte ich nur vor den Wildschweinen Respekt. Seit ich nicht mehr ins Feld fahre, hatte ich aber keine Probleme mehr mit denen. Ja klar, kommt mal im Garten eine Katze ans Kabel, ist ein Frame zum Wegwerfen, ist aber nicht so schlimm. Willst du das Zeug dann nachts umstellen? Das ist nicht ohne. Ich habe auch nur einen Osthimmel mit meiner Säule, aber man kann ja 2-3 Objekte pro Nacht in 2-3 Nächten aufnehmen. Das tut's auch. Manchmal muss man aber für ein Objekt mal ein Jahr warten, weil die Substanz nicht zusammen gekommen ist. Das Problem hatte ich bis jetzt aber nur mit der Mono.

CS Joachim
 
Da sind gleich mehrere 4-stellige Posten in deinem Einkaufswagen. Das Equip sollte zur Person passen und gleichzeitig auch zusammenpassen. Dann kann eigentlich nichts schief gehen. Du musst dir halt genau überlegen was dir Spass macht. Willst du einfach aufbauen und los? Deepsky Galaxien oder Gasnebel? Planeten, Mond? Schwere Sachen rumschleppen? Frickelst du gerne, bist du handwerklich geschickt? Macht es dir Spaß richtig tief in die Materie einzutauchen? Die Fragen solltest du beantworten, dann kann dir jemand sagen, was es in der Richtung gibt.

C9, ASI183 und AVX passen nicht zusammen. Der 72mm ED Apo passt auch nicht auf die SA. Der 72mm Apo würde aber gut auf die AVX passen, es wäre sogar noch etwas Luft nach oben. Bei 6" ist da aber sicher Feierabend.

Ich habe als mobile Variante die AS-GT, den Vorgänger. An der hat mich die Lautstärke genervt. Das war schon extrem, 35 dezibel in 20m Abstand. Nachts wirkt das 10x so laut. Es gab ein Firmware Update, aber das hat nur eine Option eingeführt, die Anfahrgeschwindigkeit zu reduzieren. Aber selbst da... Ist das bei der AVX immer noch so? Ansonsten war die meinem 6" Maksutov schon an der Grenze und ist es heute erst recht mit dem 5" ED Apo.

Von den Viechern hatte ich nur vor den Wildschweinen Respekt. Seit ich nicht mehr ins Feld fahre, hatte ich aber keine Probleme mehr mit denen. Ja klar, kommt mal im Garten eine Katze ans Kabel, ist ein Frame zum Wegwerfen, ist aber nicht so schlimm. Willst du das Zeug dann nachts umstellen? Das ist nicht ohne. Ich habe auch nur einen Osthimmel mit meiner Säule, aber man kann ja 2-3 Objekte pro Nacht in 2-3 Nächten aufnehmen. Das tut's auch. Manchmal muss man aber für ein Objekt mal ein Jahr warten, weil die Substanz nicht zusammen gekommen ist. Das Problem hatte ich bis jetzt aber nur mit der Mono.

CS Joachim

Guten Abend Joachim,
Ich habe das Glück auf dem Land zu leben. Ich habe das Glück einen schönen Sternenhimmel in allen Himmelsrichtungen zu sehen, wenn es dunkel und klar ist und ich mich etwas umpositioniere/bewege.

Ich hab Angst, dass mir ein Rehbock das ganze Setup umkippt, weil es denkt, es könne sein Geweih daran reiben. (sowas machen die mit dünnen Bäumchen)
Und das kann ich umgehen, wenn ich nebenbei Light painting mache.
Außerdem schlag ich zwei Fliegen mit einer Klappe; ich brauch keine zwei Nächte, sondern eine für beides.

Abhängig vom Wetter möchte ich ein Objekt pro Nacht oder pro mehrere Nächte aufnehmen.
Und beim nächsten Mal baue ich dann Ganze wonders auf, um ein anderes Objekt am Himmel zu fotografieren.

Priorität haben bei mir Galaxien, Nebulas, Mond und die Sonne.

Keine Ahnung, ob ich handwerklich geschickt genug bin. Ich weiß, dass ich keine zwei linken Hände habe.
Ich habe mir Bücher gekauft, um zu sehen, ob ich Astrobilder aufnehmen und bearbeiten kann.
Hätte ich das Kleingeld, dann hätte ich nicht nur ein richtig fancy Teleskop mit der passenden Montierung, sondern auch ein Sonnenteleskop ;)

Grüße
Jasmin
 
Hallo Jasmin,


Ich bin selber noch nicht lange dabei, hatte vorher keine Ahnung von Fotografie und habe mich daher sehr langsam versucht ran zu tasten. Wenn ich deine Beiträge und Einkaufslisten lese, fürchte ich du willst zu schnell zu viel und wirst dich dabei im Dschungel der Möglichkeiten verlieren.
Hier kann und wird dir sicherlich kompetent geholfen aber was hilft das wenn du mit der Ausrüstung nicht klar kommst etc.

Allein die Bemerkung, dass du den Star Adventure nicht mit Hilfe des Polsuchers eingenordet bekommen hast, macht mich da stutzig. Bitte nicht falsch verstehen und der Rest darf mich gerne korrigieren, aber wenn das schon nicht klappt, solltest du nicht zum nächst größeren und komplizierterem Equipment wechseln. Der Frust wird nicht kleiner.

Warum nicht den SA auf einem schönen Stativ mit deiner Kamera und einer Festbrennweite von 135 oder 200mm bestücken und dich langsam rantasten. Die Brennweite ermöglicht es dir schon Galaxien aufzunehmen und du bekommst ein Gefühl für die Max. Belichtungszeiten, wie sich das einnorden auswirkt und so weiter und so weiter.

Genau den Weg bin ich auch gegangen und ich bereue keine Sekunde mit dem "kleinen" Setup:


Medienobjekt 41478 betrachten
Edith fragt sich außerdem warum der 72ED Apo nicht auf den Star Adventure passen soll? Ja vielleicht an der Kante des machbaren, aber es gibt doch Leute die damit sehr passable Bilder hinzaubern. Mein Apo ist jedenfalls auf dem Weg und ich teste es demnächst selbst :cool: ;)

https://astrob.in/iux5iy/0/

https://astrob.in/405171/0/

https://astrob.in/2gzz1m/0/


Gruß
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Edith,

Edith fragt sich außerdem warum der 72ED Apo nicht auf den Star Adventure passen soll?

430mm Freihand Objekt finden und dann noch treffen ist schon sportlich. Optimale Balance ist auch nur mit zusätzlichem Aufwand zu realisieren (2-3 Gegengewichte); das passende Stativ dafür druntergeschraubt ?
Es darf definitiv kein Windchen wehen...

Es gibt soviele Baustellen und Frustmomente, da muss man sich das Leben nicht noch selber schwer machen (Jedenfalls am Anfang der Karriere).

Auf das Argument 60/360 würde ich mich noch einlassen :geek:

Gruß
Dennis
 
Und das kann ich umgehen, wenn ich nebenbei Light painting mache.
<schnipp>
Priorität haben bei mir Galaxien, Nebulas, Mond und die Sonne.
<schnipp>
Hätte ich das Kleingeld, dann hätte ich nicht nur ein richtig fancy Teleskop mit der passenden Montierung, sondern auch ein Sonnenteleskop ;)

Hallo Jasmin,

was ist denn Light painting? Das habe ich noch nie gehört.

Du hast schon ein gutes Budget. Die meisten kommen mit etwas dreistelligem in die Runde.

Galaxien sind fast alle klein und wollen große Brennweiten, Mond und die Sonne wollen große Brennweiten und Auflösung, d.h. große Öffnungen, große Nebel wollen kleine Brenneweiten oder große Kamerachips, kleine Nebel sind ähnlich wie Galaxien. Du siehst, dass das mit einem Teleskop schwer abzudecken ist. Es ist aber auch kein Beinbruch. Ich arbeite mit einem 5" ED Apo bei 975 und 800mm Brennweite. Da passt halt der Andromedanebel nicht ganz rein, Mond und Planetenaufnahmen haben ihre Grenze und ich muss generell relativ lange belichten wegen der hohen Blendenzahl. Trotzdem geht da wirklich gut was. Schau einfach mal in meine Galerie. Die Bilder sind bis auf 1-2 Ausnahmen alle mit dem einen Teleskop gemacht. Die Brennweite kann ich allerdings an meinem Standort meistens gar nicht ausreizen. Ganz selten sind die Deepsky Bilder mit 975mm voll aufgelöst. Außerdem fängt es da schon Ärger zu machen. Z.B. läuft seit einiger Zeit ca. 1-2h nach dem Meridian das Guiding schlecht und die meisten Bilder kann man ab da in die Tonne treten. Vielleicht stimmt minimal die Balance nicht nach dem Flip. Das lange Rohr soll man etwas hecklastig balancieren, aber ich will ja nach dem Flip nicht neu balancieren sondern schon im Bett liegen, wenn ich morgens arbeiten muss.

Wenn ich dir eins empfehlen würde, dann wäre das erst mal nur eine stabile Montierung zu kaufen, die noch Luft nach oben hat und auf der mit dem kleinen Apo fotografieren. Der hat zwar nur die halbe Brennweite wie meiner, aber dafür verzeiht er viele kleine Fehler. Und 432mm Brennweite ist schon was. Da kann man auch bei kleineren Galaxien und Nebel viele Details erkennen. Wenn du dann immernoch Lust auf mehr hast und dir das Gewicht von dem ganzen Kram keine Probleme macht, kannst du immer noch ein größeres Teleskop drauf machen.

Zum Rumtragen ist die AVX oder die HEQ5 noch ok. Fotografisch geht darauf ein 6" Newton oder SC, oder ein 4" Apo sicher. Die EQ6 ist eine Nummer größer und trägt fotografisch ein 8" SC oder Newton sicher. Eine Nummer größer geht jeweils auch, aber das macht Probleme. Ich habe die EQ6-R, das ist ein ganz schöner Brocken. Wenn ich das nicht groß rumheben müsste, würde ich es mir vielleicht noch antun. Aber das Ding ist schon echt massiv.

CS Joachim
 
Hallo Joachim,

bei Light Painting stellst die Kamera im Dunkeln vor dir auf nimmst z.b. eine kleine LED oder nicht zu Starke Taschenlampe (oder mehrere) und machst z.b. eine 30Sec. Belichtung und Malst/Zeichnest Objekte/Figuren mit der LED/Taschenlampe. Das kann z.b. um Personen herum sein oder um Objekte herum oder auch freihändig wonach dir gerade ist. Ist im Groben Lichtspielerei und macht auch Spass :)

Hier ein Beispiel:
Light Painting.jpg


Lg
Danny
 
Hallo Lichtmaler,

so schön das auch ist - bitte nicht auf einem Teleskoptreffen. Ansonsten erschallt der allseits bekannte, >= 120 dB laute, gemeinsame Aufschrei der 'Platzhalter': LICHT AUS!!! :eek:

Grüße, Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Danny,

das ist zwar nix für Astronomen, ich denke damit bildest Du auf jedem Teleskoptreffen die Spitze des Marathons, aber ansonsten echt toll, gefällt mir.

CS
Jörg
 
Hallo Jörg und Gerd,

Auf einem Teleskoptreffen käme ich nie auf die Idee, will ja nicht gesteinigt werden :LOL:
Aber wenn wir z.b. zum Angeln draußen sind und das Wetter nicht mitspielt zum Fotografieren dann vertreibt man sich halt mit sowas die zeit bis der/die Fische beißen :cool:

Lg
Danny
 
Hallo Jasmin,


Ich bin selber noch nicht lange dabei, hatte vorher keine Ahnung von Fotografie und habe mich daher sehr langsam versucht ran zu tasten. Wenn ich deine Beiträge und Einkaufslisten lese, fürchte ich du willst zu schnell zu viel und wirst dich dabei im Dschungel der Möglichkeiten verlieren.
Hier kann und wird dir sicherlich kompetent geholfen aber was hilft das wenn du mit der Ausrüstung nicht klar kommst etc.

Allein die Bemerkung, dass du den Star Adventure nicht mit Hilfe des Polsuchers eingenordet bekommen hast, macht mich da stutzig. Bitte nicht falsch verstehen und der Rest darf mich gerne korrigieren, aber wenn das schon nicht klappt, solltest du nicht zum nächst größeren und komplizierterem Equipment wechseln. Der Frust wird nicht kleiner.

Warum nicht den SA auf einem schönen Stativ mit deiner Kamera und einer Festbrennweite von 135 oder 200mm bestücken und dich langsam rantasten. Die Brennweite ermöglicht es dir schon Galaxien aufzunehmen und du bekommst ein Gefühl für die Max. Belichtungszeiten, wie sich das einnorden auswirkt und so weiter und so weiter.

Genau den Weg bin ich auch gegangen und ich bereue keine Sekunde mit dem "kleinen" Setup:


Medienobjekt 41478 betrachten
Edith fragt sich außerdem warum der 72ED Apo nicht auf den Star Adventure passen soll? Ja vielleicht an der Kante des machbaren, aber es gibt doch Leute die damit sehr passable Bilder hinzaubern. Mein Apo ist jedenfalls auf dem Weg und ich teste es demnächst selbst :cool: ;)

https://astrob.in/iux5iy/0/

https://astrob.in/405171/0/

https://astrob.in/2gzz1m/0/


Gruß
Andreas

Hallo Andreas,
als ich das erste Mal alles auf meine SA aufgesetzt habe, habe ich festgestellt, dass das Objektiv und die Kamera und das Gegengewicht keine Leichtgewichte sind.
Deshalb sind die Füße des Stativs nicht ausgefahren, d.h. ich hocke am Boden und versuche, den Polarstern durch das Miniguggloch zu finden.
Da der Polarstern recht weit oben ist, schmerzt der Nacken recht schnell. Ich habe aber jetzt einen Baum als "Orientierungshilfe" ;)

Was ist mit der Redcat?
Soviele gute Reviews und man sieht dieses Teleskop sehr oft auf "einfachen" Montierungen.

Grüße
Jasmin
 
Hallo Jasmin,

was ist denn Light painting? Das habe ich noch nie gehört.

Du hast schon ein gutes Budget. Die meisten kommen mit etwas dreistelligem in die Runde.

Galaxien sind fast alle klein und wollen große Brennweiten, Mond und die Sonne wollen große Brennweiten und Auflösung, d.h. große Öffnungen, große Nebel wollen kleine Brenneweiten oder große Kamerachips, kleine Nebel sind ähnlich wie Galaxien. Du siehst, dass das mit einem Teleskop schwer abzudecken ist. Es ist aber auch kein Beinbruch. Ich arbeite mit einem 5" ED Apo bei 975 und 800mm Brennweite. Da passt halt der Andromedanebel nicht ganz rein, Mond und Planetenaufnahmen haben ihre Grenze und ich muss generell relativ lange belichten wegen der hohen Blendenzahl. Trotzdem geht da wirklich gut was. Schau einfach mal in meine Galerie. Die Bilder sind bis auf 1-2 Ausnahmen alle mit dem einen Teleskop gemacht. Die Brennweite kann ich allerdings an meinem Standort meistens gar nicht ausreizen. Ganz selten sind die Deepsky Bilder mit 975mm voll aufgelöst. Außerdem fängt es da schon Ärger zu machen. Z.B. läuft seit einiger Zeit ca. 1-2h nach dem Meridian das Guiding schlecht und die meisten Bilder kann man ab da in die Tonne treten. Vielleicht stimmt minimal die Balance nicht nach dem Flip. Das lange Rohr soll man etwas hecklastig balancieren, aber ich will ja nach dem Flip nicht neu balancieren sondern schon im Bett liegen, wenn ich morgens arbeiten muss.

Wenn ich dir eins empfehlen würde, dann wäre das erst mal nur eine stabile Montierung zu kaufen, die noch Luft nach oben hat und auf der mit dem kleinen Apo fotografieren. Der hat zwar nur die halbe Brennweite wie meiner, aber dafür verzeiht er viele kleine Fehler. Und 432mm Brennweite ist schon was. Da kann man auch bei kleineren Galaxien und Nebel viele Details erkennen. Wenn du dann immernoch Lust auf mehr hast und dir das Gewicht von dem ganzen Kram keine Probleme macht, kannst du immer noch ein größeres Teleskop drauf machen.

Zum Rumtragen ist die AVX oder die HEQ5 noch ok. Fotografisch geht darauf ein 6" Newton oder SC, oder ein 4" Apo sicher. Die EQ6 ist eine Nummer größer und trägt fotografisch ein 8" SC oder Newton sicher. Eine Nummer größer geht jeweils auch, aber das macht Probleme. Ich habe die EQ6-R, das ist ein ganz schöner Brocken. Wenn ich das nicht groß rumheben müsste, würde ich es mir vielleicht noch antun. Aber das Ding ist schon echt massiv.

CS Joachim

Hallo Joachim,
Wie Danny schon schrieb, malen mit Taschenlampe/n.
Sowas macht Spaß und wärmt gleichzeitig im Winter (natürlich malt man nur alleine oder zu zweit und nicht auf Treffen)
IMG_20200216_095431_354.jpgIMG_20200215_182508_969.jpg


Würde diese Montierung funktionieren?

Grüße
Jasmin
 
Servus zusammen,

Update
Da die Astrokamera irgendwann im Juni angeblich wieder verfügbar ist... :confused:
schau ich mal nach einer stabileren Montierung.
Nach ein paar mal Googlen gibt es zwei Interessante:
EQ5 Pro SynScan und EQM 35 Pro SynScan

Reicht als Stromquelle der Celestron Powertank Pro erstmal? (ohne Astrokamera)

Grüße
Jasmin
 
Die EQM 35 reicht für deinen Kleinen 72er.
Soll es trotzdem lieber gleich eine Montierung der EQ5 Gewichtsklasse sein wäre statt einer Normalen EQ5 die HEQ5 zu empfehlen oder die von dir sowieso angestrebte Celestron AVX.
Soll die Montierung so leicht wie möglich sein wegen herumtragen usw. schau dir mal die iOptron CEM25P an liegt in der selben Preis und Gewichtsklasse wie HEQ5 bzw. AVX.

Lg
Danny
 
Hallo Jasmin,
mit EQ5 oder EQM35 wärst Du ganz anders aufgestellt, als mit dem StarAdventurer.
Bleibt es auch bei der 72mm Optik, oder es wird nicht viel größer, dann kann man das getrost als „solide“ bezeichnen. Autoguider dazu, und Du bist einen großen Schritt weiter.
Aber nur dann, wenn Du mittelfristig nicht an deutlich größere Optiken denkst.

Aktuell geht es ja darum, den StarAdventurer zu ersetzen, damit es mit dem 72er APO passt.

Danny hat aber Recht, wenn er sagt, dass für wenig Geld mehr, die HEQ-5 in Reichweite ist. Eine Montierung, die der EQ5 und der EQM35 haushoch überlegen ist. Die ist aber auch wieder schwerer. Das Thema ist durchaus geeignet, über größere Montierung größere Optiken zu ermöglichen, und sich dann über noch größeren Montierungen und wieder größeren Optiken hoch zu schaukeln.....

Mit welcher Optik wäre für Dich denkbar, mittelfristig, vielleicht in 1,2 oder 3 Jahren zu fotografieren? Wenn Du Dir diese Frage beantworten kannst, bist Du in der Lage, bereits heute den richtigen Unterbau dafür auszusuchen. Ich weiß, das ist sicher keine bahnbrechende Erkenntnis. Diese Überlegung stellst Du die letzten Tage bestimmt oft an.........
War nur so ein Gedanke.....

CS

Dietmar
 
Wie die anderen schon sagten...für den 72mm f/6 reichen die von dir genannten Montierungen aus.

Wenn du bei dem 72 er bleiben willst, ist das ok.
Wenn du später sowieso vor hast aufzurüsten, wäre das Geld in ein zwei Nummern größer besser investiert. Die AVX oder HEQ5 gehen bis ca. 6" Spiegel oder 4" Apo und sind gut transportabel. Die EQ6 geht bis 8" Spiegel oder 5" Apo, ist aber ein Brocken.

Wie gesagt fotografisch. Visuell geht jeweils eine Nummer größer drauf.

Nimm einfach mal einen kleinen Zementsack mit 25kg oder einen 20kg schweren Stern und trage den zweimal vom Lager zu deinen Standorten, von mir aus mit Hilfe einer Schubkarre. Das Achsenkreuz der EQ6-R wiegt 16kg, insgesamt wiegt das Ding fast 35kg, das C9 nochmal 10kg + nochmal 10kg für Laptop, Batterie, Kamera, Anschlussteile und co. Das macht zusammen 55kg Zeug.

Die AVX wiegt mit allem ca. 25kg, die HEQ5 bei ca. 30kg, mit allem bist du dann vielleicht bei 40 bzw. 45kg. Das klingt nach nicht viel weniger, aber die schwersten Einzelteile wiegen nicht so viel. Man muss genauso oft laufen, aber mit jeweils weniger Gewicht. Ich habe die AS-GT, den Vorgänger der AVX, und finde das Gewicht der Komponenten recht angenehm. Man kann das ganze Grobzeug auch in die Schubkarre laden, das Teleskop würde ich aber separat tragen. Das ist nix für die Schubkarre.

Es gibt auch leichtere Montierungen, aber da erschrickt leider der Geldbeutel. iOptron ist so ein Mittelding. Montierungen, die relativ leicht sind, aber noch nicht so teuer.

Was zu dir passt, musst du selbst entscheiden. Vor 25 Jahren hätte ich auch die EQ8 noch gern rum getragen, heute halt nicht mehr.
 
Mit welcher Optik wäre für Dich denkbar, mittelfristig, vielleicht in 1,2 oder 3 Jahren zu fotografieren? Wenn Du Dir diese Frage beantworten kannst, bist Du in der Lage, bereits heute den richtigen Unterbau dafür auszusuchen. Ich weiß, das ist sicher keine bahnbrechende Erkenntnis. Diese Überlegung stellst Du die letzten Tage bestimmt oft an.........
War nur so ein Gedanke.....

Hallo Dietmar,
In 2-3 Jahren wollte ich mir eine Celestron edgehd 8 und eine Asi1600mm pro zulegen.

Bis dahin will ich mit den "Kleinen" üben (auch mit einer color Astrokamera)

Wenn ich mal das größere Teleskop habe, will ich weiterhin mit dem 72er astrofotografien.
Die Anzahl klarer Nächte hier hält sich in Grenzen. Und deshalb will ich solche Nächte natürlich dann auch ausnutzen.
Ich denke, es reicht erstmal, wenn ich eine Montierung nehme, die auf jeden Fall den 72er zum Fotografieren tragen kann.

Grüße
Jasmin
 
Die EQM-35 und EQ-5 haben so ihre Eigenheiten mit denen man auch erst mal zurechtkommen muss.

Die sollte man nach Kauf am besten erst mal Zerlegen (Komplett) und reinigen neu fetten und anständig einstellen. Die sind nicht umsonst im vergleich so Billig. Allerdings können sie danach sehr gut sein außer man erwischt (Was bei den kleinen Skywatcher gerne mal vorkommt) ein "Montagsmodell" da hilft dann alles neu einstellen nix. War aber bei der EQ-5 variante von Celestron damals nicht anders meine erste war auch ein "Montagsmodell" wurde aber sofort umgetauscht gegen eine die dann gut (Für EQ-5 verhältnisse) lief nachdem das Schneckenspiel ein bissel nachgestellt wurde.

Hab noch nie erlebt das man eine der beiden genannten Montierungen aus der Packung raus gut nutzen konnte (Fotografisch) ohne Hand anzulegen. Bissel was war immer zu tun bzw. nachzujustieren. Nachführ Fehler fallen bei niedriger Brennweite nicht so ins Gewicht aber bei 420mm merkt man die doch recht schnell.

Da wäre z.b. ein teils Massiver Backlash (Umkehrspiel) in der DEC Achse was heißt das man nicht zu genau beim Ausbalancieren sein darf und am besten absichtlich bei der Poljustierung ein bissen einen DEC Drift haben sollte das beim Guiding die Richtung nicht geändert werden muss.

Ich will sie dir nicht ausreden, es können recht passable Montierungen sein die allerdings meistens ein bissel mehr Pflege / Wartung brauchen.
Du sollst nur wissen worauf du dich einlässt ;)

Allerdings warum willst du jetzt 600-800€ für eine Montierung ausgeben und in 2-3 Jahren dann wieder knapp 1000€?
In 2-3 Jahren bekommst für die EQM-35 bzw EQ-5 auch nur bissel mehr als die Hälfte des Preises wieder raus und sie sind schwerer zu verkaufen als eine HEQ-5 bzw. Celestron AVX.

Lg
Danny
 
Die EQM-35 und EQ-5 haben so ihre Eigenheiten mit denen man auch erst mal zurechtkommen muss.

Die sollte man nach Kauf am besten erst mal Zerlegen (Komplett) und reinigen neu fetten und anständig einstellen. Die sind nicht umsonst im vergleich so Billig. Allerdings können sie danach sehr gut sein außer man erwischt (Was bei den kleinen Skywatcher gerne mal vorkommt) ein "Montagsmodell" da hilft dann alles neu einstellen nix. War aber bei der EQ-5 variante von Celestron damals nicht anders meine erste war auch ein "Montagsmodell" wurde aber sofort umgetauscht gegen eine die dann gut (Für EQ-5 verhältnisse) lief nachdem das Schneckenspiel ein bissel nachgestellt wurde.

Hallo Danny,

hm... das ist interessant.
In Einzelteile zerlegen kann ich, aber richtig zusammenbauen, ohne dass eine Schraube übrig bleibt, das wird schwierig :LOL:

Ich will sie dir nicht ausreden, es können recht passable Montierungen sein die allerdings meistens ein bissel mehr Pflege / Wartung brauchen.
Du sollst nur wissen worauf du dich einlässt ;)

Die Astro-Youtuber und Blogger benutzen die meiste Zeit einen Skywatcher, egal welches Modell.
Da habe ich mal angenommen, dass diese Dinger dann nicht so schlecht sein sollten.

Wenn iOptron oder Celestron oder eine andere Marke besser als Skywatcher hilft, habe ich nichts dagegen.
Ich lese aber bei den meisten iOptrons, dass die Polhöheneinstellung ( z.B. 0°-65° ) eingeschränkt ist. Ist das eigentlich von Bedeutung?

Allerdings warum willst du jetzt 600-800€ für eine Montierung ausgeben und in 2-3 Jahren dann wieder knapp 1000€?
In 2-3 Jahren bekommst für die EQM-35 bzw EQ-5 auch nur bissel mehr als die Hälfte des Preises wieder raus und sie sind schwerer zu verkaufen als eine HEQ-5 bzw. Celestron AVX.

Weil ich sehr stark annehme, dass für das Celestron EdgeHD 8 ein HEQ-5 nicht ausreichen wird.
Ich will mein 72er behalten und es weiterhin zum ( Astro- )Fotografieren und auch zum Beobachten benutzen.


Grüße
Jasmin
 
Ich lese aber bei den meisten iOptrons, dass die Polhöheneinstellung ( z.B. 0°-65° ) eingeschränkt ist. Ist das eigentlich von Bedeutung?

Hallo Jasmin,
Du stellst ja die Polhöhe anhand des Breitengrads Deines Standorts an der Montierung ein. Wenn Du also weit im Norden beobachtest z.B. in Skandinavien wirst Du bei einer Polhöhenbegrenzung Schwierigkeiten bekommen.
Gruss, Thomas
 
Die Astro-Youtuber und Blogger benutzen die meiste Zeit einen Skywatcher, egal welches Modell.
Da habe ich mal angenommen, dass diese Dinger dann nicht so schlecht sein sollten.

Ja das stimmt wohl aber meistens sind das HEQ-5, EQ-6, EQ-6R, AZ-EQ6 oder EQ-8 seltener auch mal eine AZ-EQ5.
Die EQM-35 wird gerne für Fotografie nur mit Canon + Objektiv genommen oder z.b. mit einer Redcat.

Wenn iOptron oder Celestron oder eine andere Marke besser als Skywatcher hilft, habe ich nichts dagegen.
Ich lese aber bei den meisten iOptrons, dass die Polhöheneinstellung ( z.B. 0°-65° ) eingeschränkt ist. Ist das eigentlich von Bedeutung?

In Deutschland ist die Polhöhe ~48 Grad. Meine iOptron CEM25 geht von 0-60Grad.
Ich glaube die 60Grad knackst auch in Nord England noch nicht aber im Norden von Schottland bist glaube ich schon drüber.

Weil ich sehr stark annehme, dass für das Celestron EdgeHD 8 ein HEQ-5 nicht ausreichen wird.
Ich will mein 72er behalten und es weiterhin zum ( Astro- )Fotografieren und auch zum Beobachten benutzen.

ein Edge HD 800 mit Gekühlter ASI und einem OffAxisGuider und evtl. ein Motorfocus sollte eigentlich nicht weit über 8Kg kommen das sollte eine HEQ-5 bzw. AVX Fotografisch Stemmen können.
Selbstverständlich wäre ein EQ6 da besser aber gehen sollte es. Ich habe auf meiner CEM25 auch 8,3kg drauf und die Schnurrt wie ein Kätzchen.

Lg
Danny
 
In Deutschland ist die Polhöhe ~48 Grad. Meine iOptron CEM25 geht von 0-60Grad.
Ich glaube die 60Grad knackst auch in Nord England noch nicht aber im Norden von Schottland bist glaube ich schon drüber.

Hallo Danny,

In Fairbanks Alaska sind es fast 65° .
Wenn ich mir gleich eine richtige und auch für die Edge HD 800 geeignete Montierung zulegen möchte, dann sollte sie auf jeden Fall 65° locker schaffen.

ein Edge HD 800 mit Gekühlter ASI und einem OffAxisGuider und evtl. ein Motorfocus sollte eigentlich nicht weit über 8Kg kommen das sollte eine HEQ-5 bzw. AVX Fotografisch Stemmen können.
Selbstverständlich wäre ein EQ6 da besser aber gehen sollte es. Ich habe auf meiner CEM25 auch 8,3kg drauf und die Schnurrt wie ein Kätzchen.

Muss man bei iOptron oder Celestron auch "rumschrauben"?

An sich klingt die CEM25P richtig gut und sie ist auch nicht so schwer aber "nur" bis 60° .
Diese AVX würde ich dann wahrscheinlich brauchen, damit die Edge HD 800 zum fotografieren passt? ( 7°-77° )

Was ist der Unterschied zwischen OffAxisGuider und Autoguider?

Grüße
Jasmin
 
Muss man bei iOptron oder Celestron auch "rumschrauben"?

Bei der AVX weiß ich nicht ob und inwiefern die nachjustiert werden muss.
Meine CEM25 brauchte zu Anfang erst mal nur eine kleine Optimierung (Den Riemen in DEC nachgestrafft) die nicht sonderlich schwer war. Ein paar tage später habe ich dann in beiden Achsen das Schneckenspiel Optimiert und seit dem rennt sie 1a Sommer wie Winter. Aber sie ist auch schon nach dem nachstraffen des Riemens in DEC weit besser als meine EQ-5 gelaufen.

Was ist der Unterschied zwischen OffAxisGuider und Autoguider?

Da ich noch nie mit OAG gearbeitet habe kann ich dir nur theoretisch antworten.
Ein OAG wird zwischen Kamera und Teleskop geschraubt und lenkt über ein Prisma bzw. kleinen Spiegel ein teil des Lichtes zur Seite zur Guidecam weg. Dabei sollte das Prisma nicht in den Lichtweg des Kamera Sensors reinragen sonst gibt es Artefakte an hellen Sternen z.b.
Ein Vorteil ist das dadurch die ca.400g oder mehr (Je nach verwendetem Leitrohr) wegfallen. Also Gewicht gespart.

Hier ein Beispiel:
oag.PNG


Lg
Danny
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Jasmin,
8“ EdgeHD auf HEQ-5 geht wunderbar. Wir haben eine HEQ-5, 7nd auf dieser sitzt ein 8“ Ritchey-Chretien mit Leitrohr und gekühlter Kamera.
Keine Probleme damit.
CEM25P finde ich aber mittlerweile interessanter....

Zum Guiding:
Beim Guiding oder Autoguiding -wir sprechen da von einer Sache- kann man mit einer separaten, kleinen Optik für die Guidingkamera arbeiten, oder eben Off-Axis. Off-Axis bedeutet, dass Du einen kleinen Spiegel im Strahlengang Deiner Aufnahmeoptik hast, der einen Teil des Gesamtbildes zur seitlich adaptierten Guidingkamera auslenkt.
Das Bild des Teleskops ist rund, der Aufnahmesensor ist eckig.
Dadurch ergeben sich im Strahlengang 4 Bereiche, die den Aufnahmesensor nicht interessieren. Und genau in einem dieser Bereiche sitzt der kleine Spiegel des Off-Axis-Guiders.

Vorteil: Du brauchst kein separates „Leitrohr“
Nachteil: Der Off-Axis-Guider braucht etwas vom Backfocus,
und es gibt Situationen, da hast Du es schwerer, einen Leitstern zu finden.

Ganz grob.

CS

Dietmar
 
CEM25P finde ich aber mittlerweile interessanter....

Hallo Dietmar,

Ich habe festgestellt das ab ~10Kg die RA Achse recht Wind anfällig wird. Vermutlich wegen der Federlagerung der Schnecke. Mit ~8,3Kg macht auch ein kleiner Windstoß nicht viel.
Ich habe sie mal mit einem 8" Newton ausprobiert und solange es Windstill war ging es 1a. Natürlich hat der 8" Newton aufgrund der Länge eine Größere Hebelwirkung auf die Montierung als z.b. ein 8" RC.

Lg
Danny
 
Servus zusammen,
Ich habe jetzt eine Heq5 mit diesem SynScan und einer Batterie, die angeblich mindestens eine Nacht durchhalten kann.

Ich werde auf jeden Fall ein paar Trockenübungen machen bevor es nach draußen geht.

Bei dem Ausbalancieren mit Gegengewicht habe ich noch eine Frage. In den Videos wird nur auf einer Seite ausbalanciert aber in der Anleitung steht beide Seiten.
Bekommt man mit der Erfahrung das "richtige" Feeling dafür und dann reicht eine Seite?

Grüße
Jasmin
 
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