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Hallo jasmin
ich würde sagen probier beides aus. wenn es geklapt hat empfele ich makiere die stelle der gegengewichte. ander stange. so findest du die Stelle wieder. das gleiche ev. mit dem Tubus.
grüsst
ale
Hallo Jasmin,
in jedem Fall werden beide Achsen so gut es geht ausbalanciert.
Im Idealfall bleibt das Teleskop bei geöffneten Achsklemmungen in jeder Position einfach stehen. Das ist für alle Antriebskomponenten die absolut beste Einstellung.
Bei Astrofotografie kann es von Vorteil sein, ein minimales Ungleichgewicht herzustellen,
um die Folgen von Spiel bei Lastwechsel zu minimieren. Das Ungleichgewicht ist dabei wirklich sehr klein, und wird am besten aus gut ausbalancierter Situation heraus eingestellt.
Dass das Ausbalancieren in Videos oft nur an einer Achse gezeigt wird, liegt wahrscheinlich daran, dass man den nahezu identischen Vorgang nicht zweimal zeigen möchte.
Aber ganz klar: Die Montierungen können das Gewicht des Teleskops tragen, aber nicht heben!
Und bei krassem Ungleichgewicht wird manche motorische Bewegung zum Hebevorgang.
Und -sorry Ale: Gewichtspositionen auf der Gegengewichtsstange zu markieren halte ich für absolut keine gute Idee. Je nachdem, wie Du das Teleskop in die Schwalbenschwanzklemme einsetzt, verändert sich immer auch die Position der Gegengewichte. Auch Deine Okularauswahl, oder Kamerabestückung beeinflusst die Position der Gewichte massiv.
Balanciere immer neu aus, Deine Montierung wird es Dir danken!
danke ebenfalls für den Hinweis. ich dachte alles montieren und fertig. wenn ich recht überlege stimme ich dir voll zu. für visuelle oder fotografisch ales klar ja da muss alles neu ausgerichtet werden. (y)
grüsst ale
Bei Astrofotografie kann es von Vorteil sein, ein minimales Ungleichgewicht herzustellen,
um die Folgen von Spiel bei Lastwechsel zu minimieren. Das Ungleichgewicht ist dabei wirklich sehr klein, und wird am besten aus gut ausbalancierter Situation heraus eingestellt.
Um Dietmars Post noch zu ergänzen. Das Ungleichgewicht sollte immer auf der Ostseite sein. Sprich, die Seite die nach Osten zeigt ein wenig schwerer.
Ich würde zuerst immer beide Seiten genau ausballancieren, und dann wenn alles aufgebaut ist, auf die Ostseite ein ca. 100g Magneten kleben
CS
Mal eine ganz doofe Frage:
Wenn ich die Montierung auf das Stativ setze, festschraube, etc... das Gegengewicht anbringe und dann das Teleskop mit Kamera und Miniscope.
Dann korrigiere ich das Gegengewicht bis alles ausbalanciert ist.
Das ist ja das Grundsetup.
Wenn ich jetzt aber das Teleskop drehe, damit ich zum Zielobjekt komme, dann ist doch alles nicht mehr ausbalanciert.
Muss ich dann neu ausbalancieren?
Hallo Okke,
Leider ist das nicht so.
Wenn alles im Grundsetup ist, ist jede Stellung ausbalanciert.
Drehe ich das Teleskop, dann dreht sich im Bereich von ca +/- 45 Grad (links und rechts) das ganze Teil immer nach rechts.
Wenn es aber >45 Grad ist, dann bleibt es wieder so stehen, als wäre es ausbalanciert.
Ah ok, kann es sein, daß deine Peripherie (Sucher, Kamera, Guider, etc) etwas einseitig am Haupttubus befestigt ist. Das sorgt dann für so einen außermittigen Schwerpunkt. Das stellst du am einfachsten mit einer freien Dec-Achse alleine ein, Ra-Achse fest.
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