Frage zum Fokussieren beim Bresser MC 152/1900

ich lese diesen Faden erst jetzt, obwohl mich der Bresser Mak 6 interessiert. Es gibt sehr wenig Erfahrungsberichte.
Anette, ich kann mir deine Beobachtungen nicht nachvollziehen. Offene Sternhaufen nadelfein, Andromeda super, schwarzer Himmel und Jupiter matschig und zu hell. Bei zu hell kann man doch immer abhelfen.
Kann mir nicht erklären wie ein Teleskop, dass Sterne toll abbildet da so abkacken kann.
Wie sahen denn die Jupi Monde aus? Konntest du verschieden große Scheiben erkennen, oder nur Lichtflecken?
Schade, einen begeisterten Bericht über den Bresser 6" Mak hab ich noch nicht gelesen, wie es sie für SW oder auch den kleinen 5" Bresser gibt.

Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

da gibt es schon viele denkbare Gründe, dass die Sternabbildung ok ist, bei helleren Objekten die Leistung aber einbricht. Eine Erklärung wäre Streulicht, aber es gibt noch mehr.
Bresser ist eine Budget-Marke, es kann durchaus auch sein, dass Dein Exemplar in Ordnung ist und Anette leider ein murksiges hatte. Schwierig aus der Ferne zu beurteilen.

CS
Jörg
 
Tach,


am Ende des Tages sind die Bresser Maks nicht schlechter als die von Skywatcher. Ein Problem ist bei allen gleich: die Blende am Meniskus ist konisch und zwar genau dem Öffnungsverhältnis des HS entsprechend so daß die Innenseite dieser Blende schön vom einfallenden Licht des HS beleuchtet wird. Das heißt die können alle ganz ordentliche Sterne und haben alle das gleiche Kontrastproblem bei hellen flächigen Objekten. Streuung bei den Teilen ist relativ gering, bei alten Skywatchern ist der Meniskus gerne leicht verkippt weil das vordere Tubusende nicht wirklich im 90° Winkel zum Rest des Tubus ausgeführt ist da hilft unterlegen mit Papier oder Pappstreifen je nach Abweichung.

Abhilfe: die Kegelblende entfernen und ganz weglassen (ja das macht die Maks "tagblind) oder im Zeitalter des 3-D Drucks durch eine zylindrische Blende ersetzen deren Innenseite dann im Schatten liegt.

Ansonsten kann ich keine Vor- oder Nachteile für die eine oder andere Marke ausmachen perfekt sind beide nicht aber brauchbar.

Jörg, meintest Du vor einiger Zeit diesen Thread bezüglich Problemen beim Bresser Mak? Hatte gesucht aber nix gefunden... ;)


Viele Grüße Felix
 
Ja, das ist schwierig. aber wie gesagt, ich kanns nicht nachvollziehen. Streulicht stört mehr oder weniger, je nach Produktstreuung?

Matschige, zu helle Jupis kenn ich von Fremd-SCs, meist C8. In den meisten Fällen hätte wohl eine aktuelle Justierung gereicht, aber bei fremden Geräten geht man ja nicht so leicht dran. Nur dann dürften auch die Sterne nicht schön sein.
Leider hab ich erst 2-3 Beobachter gefunden, die etwas über den 6" Bresser-Mak berichten können. Das reicht nicht für einen Eindruck.
Ich hab ja mal überlegt, ob bei den JOC-Geräten der sweet spot beim echt guten 5er liegt. Und dass der 6er mit derselben Brennweite vielleicht auch dieselben Glaskrümmungen hat, dann bräuchten sie nix neu berechnen. Aber die Korrektur ist dann schlechter, wenn sie beim kleineren f/15 optimal war. Ist aber auch nur ne vage Idee.

Das mit den konischen Blenden ist komisch. Haben die irgendeinen Vorteil gegenüber zylindrischen? Tatsächlich weniger Obstruktion wegen des Meniskus?
Wie groß ist denn die echte Obstruktion des Mak6 ?

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Streuung bei den Teilen ist relativ gering
Würde ich so nicht sagen, ich hatte mal einen Skymax 102 mit sagenhaft schlechter Abbildung. hochgezogener Rand.
Ein anderes (älteres, noch mit schwarzer Schiene) Exemplar war wohl guter Durchschnitt und ein Drittes war sagenhaft gut.
Das sehr Gute und das Schlechte waren beide schon mit grüner Schiene, also recht jung.

LG
Olli
 
Moin,

eine Schwäche ist die Form der Blende, die einfach nicht ausreichend abschattet. Wie Stephan schreibt, dem kann man abhelfen.

Die systemischen Ungenauigkeiten wie z.B. eine verkippte Korrektorplatte vorn (der Meniskus), ist ein weiteres Thema.

Dann hatte Anette noch Probleme mit der Fokussierung an sich, auch ein Fertigungsthema wie ich denke.

Man bekommt, was man bezahlt, und muss ggf. nacharbeiten.

CS
Jörg
 
Also ein Grund könnte schlechte Justage sein. Wie schädlich ist eine Verkippung des Meniskus? Wie genau muss seine Zentrierung sein?
Im Vergleich ist eine Verkippung der Schmidtplatte um ca. 0,5 mm unerheblich, kann man sofort wegkollimieren. Wie genau ihre Zentrierung sein muss, weiß ich nicht.
Das muss man bei günstigen Geräten wohl inkauf nehmen, dass man sie nacharbeiten, manchmal nachdesignen muss.

Dass der Hexafoc mit 4 cm Weg nicht viel Spielraum lässt für Zubehör, ist von vorn herein klar. Dann kommen Verlängerungen, sind die zentriert? wie viel macht das aus? Wieviel Verschiebung erlauben die Kollimierschrauben? Da könnte man vielleicht mit längeren Schrauben auch den Fokus nach hinten verschieben, ohne Verlängerungen. Geht zur Not auch vorn am Meniskus, einfach n 2 mm Ring drunter und schon hat man hinten 5 cm weniger Fokus, oder so, wenn der Fokus zu weit hinten liegen sollte. Wenn man statt Ring an den Befestigungsschauben Slikon unterlegt, kann man sogar die Verkippung feinjustieren. Also hinten den Spiegel 4 mm nach vorn verlagern, vorn an den Befestigungen den Meniskus mit 2 mm Silikon unterlegen.
Da geht das Kopfkino los.

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Olli,


das ist interessant ich hatte bisher keinen grünen Tubus in den Fingern nur die blauen. Zumindest da war die Mechanik wenn die Quell allen Übels nach sorgfältiger Justage waren die brauchbar bis gut. Der mechanisch auffälligste war letztlich der optisch beste... :rolleyes: ein 102/1300 den hab ich noch.


Viele Grüße Felix
 
Felix hat es gut beschrieben. Der Mak ist weg. Selbst daran was ändern wagte ich mich nicht. Planeten waren einfach zu hell für den. Die Justage war ja in Ordnung, sonst wären die Sterne nicht so fein und tagsüber zeigte er mir entfernte Objekte haarscharf. Einfach traurig bin ich, das Ding war handlich ohne Ende, genau wie ich es brauchen könnte, mit meinem 8" Newton, der in der Abbildung ja auch zufriedenstellend ist habe ich wieder das Problem mit dem Einguck in den OAZ - ne kleine Bank muss her - und genau das wollte ich vermeiden - so umständlich - und den tiefer lagern geht nicht, weil ich dann den Polarstern durch den Sucher nicht mehr finde, müsste mich unters Stativ legen .... also war der Mak von seiner Handlichkeit her ein Traum in allen Richtungen ... schade, schade, trauer der Möglichkeit mit dem noch nach, wenn sie denn optimal wäre.
LG von Anette
 
Planeten waren einfach zu hell für den. Die Justage war ja in Ordnung, sonst wären die Sterne nicht so fein und tagsüber zeigte er mir entfernte Objekte haarscharf.
Genau dieses Phänomen kenne ich von mehreren Maks da dürfte die an der Innenseite glänzende Kegelförmige Blende (der Plastiktrichter) am Meniskus mit Schuld sein. Wir haben mal just for fun meinen ollen Intes MN86 mit Sven's 180/2700 Skywatcher Mak am Mond verglichen und das war schon krass: Kontraste die im Intes fast schwarz-weiß erschienen hatten im Skywatcher Mak eine "graue" Aufhellung, weiß war weiß aber schwarz nicht schwarz sondern dunkelgrau - alles war wie unter einem Lichtschleier. Gerade feinste Linien waren im Intes einfach da und im Skywatcher Mak nur gerade erkennbar. Zwar scharf aber "blass"...also die Schärfe war es nicht da sind die China Maks teils echt gut aber der blöde Trichter am Meniskus klaut einfach Kontrast - und das an Jupiter killt Details die sind einfach weg. Bei meinem kleinen 102/1300 Mak ist der Trichter ausgebaut das macht den zwar sichtbar tagblinder aber am Mond und Planeten ist es definitiv besser geworden weil die auf der Achse hinter dem aufgedampften Sekundärspiegel verschwinden.


Viele Grüße Felix
 
Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich hab ja denselben. Kann sein, dass ohne oder mit richtiger Blende der Kontrast besser wäre, aber die Bilder von Jupi und Mars waren super bis 360x. Und "zu hell", da hilft jeder Filter weiter. Jedenfalls ist Jupi bei 250x in meinem Rohr nicht zu hell. Aber das Ding ist weg, und vielleicht wird jemand anderes glücklich. Ich hab, übrigens bei all meinen Teleskopen festgestellt, wenn dünne Wolken über Jupi ziehen, wird der Kontrast für kurze Momente besser, aber eben das kann man auch mit Filtern permanent haben.

Gruß
Stephan
 
Moin,

wenn der Trichter "glänzt" ist der Effekt schon plausibel, dann wird in erheblichem Umfang Streulicht im inneren des Tubus produziert, an dem Filter usw. dann auch nicht mehr so viel ändern. Die feststellung, dass die Schärfe an sich paßt und nur alles flau wird, paßt zu dem Effekt. Da nutzt dann nur, entweder den Konus zu entfernen und die Tagblindheit in Kauf zu nehmen oder den Konus mit einer matt-schwarzen Beschichtung zu versehen.

CS
Jörg
 
Bei meinem wars weniger der Trichter, mehr das HS Blendrohr.
Lässt sich aber einfach beheben.

LG
Olli
 
Kommt drauf an bei manchen Maks ist es der Trichter bei manchen das Blendohr wobei der Effekt der gleiche ist.

Angerichtet is...Trichter eines 127/1900 Skywatcher Maks und eines 102/1300 Bresser Maks an Velours...

L1010859.JPG

Wohl bekomm's...


Viele Grüße Felix
 
Ups, sehe gerade...der 127/1900 ist latürnich der Bresser und der kleine 102/1300 der Skywatcher... _affeaugen:
 
Ich glaub ja das das glänzt, kann nur nicht nachvollziehen dass das Bild am Planeten unbrauchbar war. Bei mir wars bei 250x am Jupi weder zu hell noch zu kontrastarm, wenn auch mit vielleicht weniger Kontrast als im TSA 120.
Hat diese konische Form irgendeinen Sinn?
Den Glanz kriegt man übrigens ziemlich weg mit 1. ganz grobem Schleifpapier ringförmig aufrauhen und 2. Schultafellack dünn überziehen.
Hab ich mal bei einem anderen Tubus gemacht.

Felix, kann man die Blende reversibel abmachen, also danach wieder anmontieren?

Gruß

Stephan
 
Also einem Gerät mit 96mm Öffnung und 37% Obstruktion eine gute Abbildung am Planeten bei 250x zu attestieren ist doch schon mehr als gewagt.
 
Das ist mein erstes und einziges Teleskop, was optisch gleich so gut war dass ich nix verbessern wollte. Und eben nicht öffnen, das ist innen noch unberührt.
Aber wenn man den Kontrast sichtbar verbessern kann mit entweder verbessertem Konus oder sogar neuem, zylindrischen, dann versuche ich das mal. Nur muss man die Blende auch wieder drankriegen. Und was ist mit der Blende am HS? dasselbe Spiel?
 
Der Konus folgt dem Strahlengang, in wie fern die Form selbst verbesserungswürdig ist kann ich nicht beurteilen.

CS Jörg
 
kann man die Blende reversibel abmachen, also danach wieder anmontieren?

Diese Kegel sind mit sehr dünnem doppelseitigem Klebeband an den Meniskus geklebt, etwas ähnliches wie Teppichklebeband könnte dafür geeignet sein. Die Blende mit Lack schwärzen oder mit Velours bekleben ist natürlich möglich aber unmittelbar am Meniskus nicht jedermanns Sache.

Der Konus folgt dem Strahlengang, in wie fern die Form selbst verbesserungswürdig ist kann ich nicht beurteilen.

So ist es die Form der Blende entspricht etwa der Öffnung des HS so daß die Innenseite streifend "beleuchtet" wird. Besser wäre eine zylindrische Form dann läge die Innenseite im Schatten. Praktisch wie bei den GSO RCs da liegt nur die Kante der Blende am Strahlengang die Innenseite ist stockdunkel. Bei SCs ist diese Blende glaube ich auch zylindrisch bzw. das Öffnungsverhältnis ist deutlich schlanker als das Öffnungsverhältnis das HS was die gleiche Wirkung hat -> Innenseite ist im Schatten und reflektiert nicht.


Viele Grüße Felix
 
also evtl. abmachen, verbessern und wieder dranmachen oder ne bessere dranmachen. Doppelseitiges Klebeband trau ich nicht, ich würd dann n paar Tropfen Endfest 300 nehmen.
Die konische Form hat wohl mit dem Meniskus zu tun, weil der die Strahlen ja aufweitet. Dennoch bin ich nicht sicher, ob vielleicht zylindrisch besser wäre. Von wo wird die Innenseite streifend beleuchtet, vom FS oder vom HS?. Also, wenn der HS das macht, ist die Blende zu konisch, wenn der FS da macht, müsste sie noch konischer sein, oder? Wird denn auch die Außenseite beleuchtet?
Beim CC und SC ist das keine Frage, da ist zylindrisch optimal.
Mal sehen, ich hätte dann 5 Teleskope und 4 Baustellen.

Gruß
Stephan
 
Die konische Form hat wohl mit dem Meniskus zu tun, weil der die Strahlen ja aufweitet.
Da relativ achsnah ist die Aufweitung minimal...
Wird denn auch die Außenseite beleuchtet?
...wenn man mit einem Laser vorne durch den Meniskus leuchtet (Glasplatte -> Justierlaser plan aufsetzen) trifft das volle Pulle auf den Trichter.


Überleg doch mal wie groß das "Loch" im Strahlengang wäre wenn die Strahlaufweitung dem Plastiktrichter entspräche...das würde irgendwo von innen den Tubus anleuchten und kaum auf den HS fallen.

Von wo wird die Innenseite streifend beleuchtet, vom FS oder vom HS
Vom HS


Viele Grüße Felix
 
Klare Ansage.
Laser gerade rein und Außenseite wird beleuchtet, dann ist das zu konisch.
innen vom HS beleuchtet sagt dasselbe.
Was denken die sich bei soner Gestaltung?
Mal sehen wieviel das bringt, der Mak ist jetzt schon klasse

Gruß
Stephan
 
Keine Ahnung warum diese Blende so geformt ist. Wäre das Teil zylindrisch wäre der Streulichteffekt weg und es gäbe keine Tagblindheit. Dann die Blende nicht unnötig groß machen sondern genau so groß wie der Verschraubring am HS und das macht Sinn. Wäre eine einfache Sache für jemanden mit 3-D Drucker eine neue zylindrische Blende zu drucken. Ich habe es nur mal sehr provisorisch mit einer Bastellösung aus Pappe probiert das war recht gut bis sich nach kurzer Zeit die Papphülse abgewickelt hat und quer vorm Meniskus hing. Achte mal beim Alter 7" Mak drauf wie sich das verhält da ist die Blende doch auch zylindrisch glaube ich? Das sollte ziemlich kontrastreich sein evtl auch sichtbar im Vergleich zum kleinen Mak.


Viele Grüße Felix
 
Also, wenn die glänzendes Material nehmen ist Schlampigkeit, aber sone quere Form heute, wo man alles so leicht designen kann, ist schon wieder schlimmer.
3d-Druck kann ich auch nicht, aber basteln. Mir schwebt dünnes Blech vor. Ich hab maln Kollegen gefragt, wegen eines einfachen Stutzens, der hat das so kompliziert gemacht, da hab ich schneller gebastelt.
Wie macht man den eigentlich auf, von vorn oder nur von hinten?
Ich hab nämlich jetzt auch mal wieder reingeguckt und konnte bestätigen, dass parallele Licht von vorn direkt außen auf die Blende trifft. Ob sie vom innen HS streift, konnte ich so einfach nicht sehen, streite ich aber nicht ab. Vor allem aber, obwohl der ziemlich lange unberührt war, ist die HOM nicht mehr symmetrisch. Heißt also, ich kann den sowieso mal aufmachen und verliere keine perfekte Justierung. Warum der sich bei Nichtbenutzung dejustiert, ist auch sone Frage.

Wie ist denn die HS-Blende? Auch verbesserungswürdig?

Gruß
Stephan
 
Mir war bei einer Mondbeobachtung mit dem 102/1300 aufgefallen daß je nachdem wie der Mond mittem im Gesichtsfeld stand oder mehr am Rand der Himmelshintergrund relativ dunkel oder sehr aufgehellt war, gleiches bei schwachen Kontrasten auf dem Mond, je nachdem wo im Gesichtsfeld blass oder halbwegs kontrastreich. Habe dann ohne Okular und ZS von hinten in den Mak geschaut und da war sehr schön der hell glänzende Plastiktrichter zu sehen der das ganze Gesichtsfeld diffus aufhellt. Das mittige Blendrohr ist bei meinem Exemplar brauchbar geschwärzt das kann so bleiben.

Bei einem Punkt bin ich mir unsicher muß ich überprüfen: kann sein daß durch den Ausbau des Trichters der AUF DEM RAND DES AUFGEDAMPFTEN SEKUNDÄRSPIEGELS klebt der ganze Sekundärspiegel nutzbar wird und die Öffnungslimitierung auf 96mm wegfällt - habe ich so in Erinnerung werde ich mir mal anschauen und das entsprechend posten...und es ist gut möglich daß da auch Potential beim 127er SW Mak schlummert nur mal so laut gedacht...:affemund: wer traut sich seinen zu zerrupfen?

100% justierstabil ist meiner auch nicht ab und an braucht der etwas Zuwendung. da wird ja der hintere Deckel irgendwie halb-undefiniert gegen einen dünnen O-Ring gedrückt das ist nix dauerhaft stabiles... _affeaugen:

Ich habe bei diesen Maks den Eindruck die haben eine Optik ohne Verblendung und Mechanik gerechnet und dann ein Teleskop drum herum gebastelt ohne zu schauen wie sich das in der Praxis auswirkt...


Viele Grüße Felix
 
Die Öffnungslimitierung entsteht bereits beim Durchgang des Lichts durch den Meniskus. Dieser hat sowohl vorne als auch hinten 102mm Öffnung, und da das Licht bereits im Glasweg des Meniskus aufgeweitet wird, sind die 102mm, die hinten rauskommen, nur die inneren 96mm von dem gewesen, was vorn reingeht. Allerdings sorgt das weglassen der Kragenblende dafür, dass bei Nutzung von viel Backfokus die Öffnung nicht noch weiter beschnitten wird.
Bei Meinem habe ich den Kragen und das Blendrohr mit schwarzem Haarfärbespray aus dem Faschingsbedarf pechschwarz eingenebelt, das hat den Kontrast ganz ordentlich geboostet.
Was mich letztendlich immer gestört hat, war die viel zu schnelle Fokussierung, das Teil könnte einen Feintrieb wirklich gut gebrauchen.
Mit einem Baader T2 Zenithprisma kann man übrigens dank des divergenten Feldstrahlenganges 2" Okulare bis 32mm Feldblende ausleuchten. Aber egal wie man sich verbiegt, bei 1,5° Feld ist Schluss.

LG
Olli
 
Es ist wie Olli schreibt ich habe das gerade noch mal am 102/1300 nachvollzogen. Es bleiben ca. 96mm freie Öffnung.

Viele Grüße Felix
 
Hallo Olli,

das mit dem Haarfärbespray aus dem Faschingsbedarf ist eine sensationell schräge Idee. Das muss ich demnächst mal bei einer passenden Fernrohr Bastelei ausprobieren.

CS Gerhard
 
Ja, aus etwas Abstand langsam diffus einnebeln. Macht aber ne riesen Sauerei, also nur im ausgebauten Zustand machen und unbedingt etwas unterlegen.
Wird eine recht microrauhe und leider auch berührungspfindliche Oberfläche.
Solang mans nicht anfässt....
Funktioniert jedenfalls bei sehr flachen Winkeln immernoch prima, ähnlich Velours, nur ohne dabei soviel Dicke aufzubauen und ohne das Geschneide und Gebastel.
Für so kleine Sachen halt wirklich super.

LG
Olli
 
Zurück
Oben