holgimetal
Mitglied
Hallo,
da ich mittlerweile die entsprechende Technik beisammen habe und alles auf dem Laptop läuft und erkannt wird, habe ich viel zur Software NINA gelesen und mir zahlreiche Tutorials angesehen. Ich denke, ich hab's soweit verstanden, möchte aber sichergehen und mir dafür Feedback von Euch holen, bevor ich versuche, DeepSky Objekte zu fotografieren.
1) Einnorden
Da mein Polsucher defekt ist, kann ich die Einnordung nicht mehr mittels Polsucher vornehmen. Ich kann die Montierung nur noch mittels Kompass und Polsucher grob nach Norden ausrichten und Polaris durch den Polsucher sehen, jedoch keinesfalls mehr exakt ausrichten. Der Polsucher ist nicht mittig zentriert und das lässt sich auch nicht mehr beheben. Ich kann natürlich ein Three Star Alignment über meine Handbox machen. Aber es gibt auch ein Plugin für NINA, welches ein Three Star Alignment durchführt. Nur zum Verständnis. Mit diesem Alignment erreiche ich aber lediglich, dass die Montierung "weiß", wie sie ausgerichtet ist und welches Objekt sich wo am Himmel befindet, richtig? Wenn die Einnordung mittels Alignment korrekt ist, kann ich dann z. B. mittels Handbox die gewünschten Objekte anfahren und darf dann davon ausgehen, dass das, was im Zentrum zu sehen ist, auch das ist, was ich sehen will. Soweit richtig verstanden?
2) Plate Solving
Ich verstehe das so, dass das Plate Solving von NINA im Grund ein exaktes Einnorden erübrigt. Ich richte die Montierung wie beschrieben grob Richtung Norden aus und gebe in NINA an, das ich z. B. M31 sehen möchte. Mittels Bilder vom Nachthimmel und ASTAP wird die Position von M31 ermittelt und NINA steuert M31 an, sodass es im Zentrum zu sehen ist. Plate Solving ist aber nur ein einmaliges Anfahren des gewünschten Objektes, ein Autoguiding findet nicht statt. Soweit richtig verstanden?
3) Autoguiding
Ich kann NINA aber auch mitteilen, dass das Objekt zentriert bleiben soll. Mittels PHD2 findet dann ein Autoguiding statt. Ich gehe davon aus, dass dafür zuerst in PHD2 alles korrekt eingestellt sein muss. Würde bedeuteten, ich such mir zunächst das gewünschte Objekt via Plate Solving, wechsel dann zu PHD2 und nehme dort erforderliche Einstellungen vor. Also z. B. experimentieren mit dem Nachführassistenten und Belichtungszeiten sowie der Aggressivität der Korrekturen, bis ein akzeptables Ergebnbis vorliegt. Wenn das passt, dann könnte ich die Aufnahme via NINA starten, mit aktiviertem Autoguiding. Richtig? Ob ich dann NINA überhaupt nutze oder z. B. FireCapture, kann ich dann ja schauen. Wenn das Autoguiding gut läuft, muss die Aufnahme ja nicht via NINA geschehen. NINA würde ich quasi dann nur nutzen, um einmal das gewünschte Objekt im Fokus zu haben. Soweit alles verstanden?
Bin ich auf dem Holzweg oder nicht? Viele Tutorials sind auf Englisch und dann bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Ausrüstung ist verbunden und wird erkannt. Richtig testen kann ich das aber erst im Herbst. Momentan ist an meiner Position mit der Lichtverschmutzung der Himmel nachts nicht dunkel genug.
Danke!
da ich mittlerweile die entsprechende Technik beisammen habe und alles auf dem Laptop läuft und erkannt wird, habe ich viel zur Software NINA gelesen und mir zahlreiche Tutorials angesehen. Ich denke, ich hab's soweit verstanden, möchte aber sichergehen und mir dafür Feedback von Euch holen, bevor ich versuche, DeepSky Objekte zu fotografieren.
1) Einnorden
Da mein Polsucher defekt ist, kann ich die Einnordung nicht mehr mittels Polsucher vornehmen. Ich kann die Montierung nur noch mittels Kompass und Polsucher grob nach Norden ausrichten und Polaris durch den Polsucher sehen, jedoch keinesfalls mehr exakt ausrichten. Der Polsucher ist nicht mittig zentriert und das lässt sich auch nicht mehr beheben. Ich kann natürlich ein Three Star Alignment über meine Handbox machen. Aber es gibt auch ein Plugin für NINA, welches ein Three Star Alignment durchführt. Nur zum Verständnis. Mit diesem Alignment erreiche ich aber lediglich, dass die Montierung "weiß", wie sie ausgerichtet ist und welches Objekt sich wo am Himmel befindet, richtig? Wenn die Einnordung mittels Alignment korrekt ist, kann ich dann z. B. mittels Handbox die gewünschten Objekte anfahren und darf dann davon ausgehen, dass das, was im Zentrum zu sehen ist, auch das ist, was ich sehen will. Soweit richtig verstanden?
2) Plate Solving
Ich verstehe das so, dass das Plate Solving von NINA im Grund ein exaktes Einnorden erübrigt. Ich richte die Montierung wie beschrieben grob Richtung Norden aus und gebe in NINA an, das ich z. B. M31 sehen möchte. Mittels Bilder vom Nachthimmel und ASTAP wird die Position von M31 ermittelt und NINA steuert M31 an, sodass es im Zentrum zu sehen ist. Plate Solving ist aber nur ein einmaliges Anfahren des gewünschten Objektes, ein Autoguiding findet nicht statt. Soweit richtig verstanden?
3) Autoguiding
Ich kann NINA aber auch mitteilen, dass das Objekt zentriert bleiben soll. Mittels PHD2 findet dann ein Autoguiding statt. Ich gehe davon aus, dass dafür zuerst in PHD2 alles korrekt eingestellt sein muss. Würde bedeuteten, ich such mir zunächst das gewünschte Objekt via Plate Solving, wechsel dann zu PHD2 und nehme dort erforderliche Einstellungen vor. Also z. B. experimentieren mit dem Nachführassistenten und Belichtungszeiten sowie der Aggressivität der Korrekturen, bis ein akzeptables Ergebnbis vorliegt. Wenn das passt, dann könnte ich die Aufnahme via NINA starten, mit aktiviertem Autoguiding. Richtig? Ob ich dann NINA überhaupt nutze oder z. B. FireCapture, kann ich dann ja schauen. Wenn das Autoguiding gut läuft, muss die Aufnahme ja nicht via NINA geschehen. NINA würde ich quasi dann nur nutzen, um einmal das gewünschte Objekt im Fokus zu haben. Soweit alles verstanden?
Bin ich auf dem Holzweg oder nicht? Viele Tutorials sind auf Englisch und dann bin ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Ausrüstung ist verbunden und wird erkannt. Richtig testen kann ich das aber erst im Herbst. Momentan ist an meiner Position mit der Lichtverschmutzung der Himmel nachts nicht dunkel genug.
Danke!
