Rattlesnake
Mitglied
Hallo miteinander,
seit ein paar Tagen bin ich nun auch stolzer Besitzer eines Skywatchers 200/1000 auf EQ-5 (ja ich weiß, ist grenzwertig)
Bin damit auch soweit sehr zufrieden. Es vibriert zwar ne Sek. nach, aber ansonsten passt soweit alles.
Mein First-Light hatte ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag!
Habe mal den Saturn aufs Korn genommen und auch ziemlich schnell und vor allen Dingen auch scharf ins Okular bekommen...
Habe sämtliche mir zur Verfügung stehenden Vergrößerungen durchprobiert.. (sprich: 25mm, 10mm und beides noch mal mit 2fach Barlow)
Das Einzige was mich am Anfang gewundert hat, das in den Planet lediglich als leuchtend weiße Kugel mit leuchtend weißem Ring wahrnehmen konnte.
Eigentlich hatte ich ihn bei diesem Teleskop in Farbe und detailreicher erwartet! An die Cassini-Teilung war natürlich auch nicht zu denken.
Bitte nicht falsch verstehen. Enttäuscht war ich keineswegs. Es war eben ein erstes Aha! Erlebnis, welches entsprechend verbesserungswürdig ist...
Nach einigen Überlegungen bin ich zu folgenden Vermutungen gekommen.
1.) Das Seeing insgesamt war nicht so dolle... Habe von meiner Dachterrasse gespechtelt! (Germering, Münchner Westen)
2.) Das Teleskop ist nicht richtig justiert! (Steinigt mich nicht, aber der Justierlaser ist erst nächsten Monat finanziell drin...)
Hier meine erste Frage: Nach dem ich diesbezüglich gegoogelt habe, bin ich ein wenig verwirrt! Wie soll ich dieses Teleskop am besten justieren? Laser? Filmdose? Concenter? Cheshire? Offset war auch noch so ein Beriff... Wie ihr seht, hier bin ich noch total unerfahren... ps.: Das Telskop sollte so gut justiert sein, das später Astrofotografie möglich ist...
3.) Tubus-Seeing.. Das Teleskop stand den ganzen Tag auf der Terrasse! (Sonne, Blickrichtung Süden..) Hat sich also tagsüber entsprechend aufgeheizt und konnte bis 23.00 Uhr nicht wirklich abkühlen...
Hier stellt sich mir auch die Frage, ob es überhaupt gut ist, das schwarze Newton in der prallen Sonne stehen zu lassen...
Kann da was passieren, außer eben das Tubus-Seeing?
4.) Meine eigene Unerfahrenheit (dazu ist nichts mehr zuzufügen
5.) Mein "Basis-Kit-Equipment"... Besitze momentan nur das, was beim Newton dabei war! (sprich 25mm, 10mm und (wahrscheinlich) billig 2fach Barlow)
Was meint ihr zu meinen Überlegungen... Liege ich mit meinen Vermutungen soweit richtig?
Wie gesagt, bin ganz und gar nicht enttäuscht. Ich WEIß das da viel mehr mit dem Telesop geht... Muss halt nur Erfahrung Erfahrung Erfahrung sammeln...
Als nächstes stellt sich mir natürlich die Frage nach sinnvollem Zubehör für das Teleskop. Ich weiß diese Fragen wurden auch hier schon zu Hauf gestellt. Ein zwei Fragen sind allerdings spezieller Natur...
Was plane ich überhaupt alles:
Meine Vorgehensweise sieht folgendermaßen aus:
Ich weiß nicht, worauf ich mich später mal speziallisieren werde, Planeten, Deep Sky etc.... Daher habe ich mich für diesen Allrounder entschieden. Parallaktisch deshalb, weil Astrofotografie definitiv geplant ist.
Mein Lieblingsziel wird aber definitiv der Mond sein.. (sowohl visuell, als auch fotografisch)
Bei Planeten und Deep Sky bin ich mir noch nicht sicher... Visuell sicherlich beides... Astrofotografisch? Who Knows...
Und nein, ich erwarte jetzt nicht als Anfänger perfekte Fotos im Deep Sky Bereich!
Möchte mich also erst mal visuell austoben, den Himmel kennenlernen und pö à pö sehen, was mir da oben Spaß macht.
Fotografisch fange ich jetzt eh erst mal an, einfach nur mit der Kamera (EOS 550d) Milchstraße, Wide Field, etc...
Piggypack Methode und vor allen Dingen mein Lieblingsziel: Mond...
Nachführung, Langzeitbelichtung etc. darüber mach ich mir erst Gedanken wenn ich Erfahrung habe und eine motorisierte EQ6 da ist...
So viel dazu!
Welche Okulare würdet ihr mir für den Anfang empfehlen?
Hin Hinblick auf die "Zukunft": Muss man hier auch visuell / fotografisch trennen?
Ich weiß auch das mein f5 "okularkritisch" ist, wie verhält es sich aber mit diesen teureren Okularen bei anderen Teleskopen?
(Ich bin mir sicher, dass es nicht bei meinem SW bleiben wird...) Sprich, wenn ich weiß welche "Ziele" mir besonders Spaß machen, werde ich mir sicherlich für diese Zwecke auch iwann ein weiteres Teleskop holen...
Werde ich dafür die Okulare auch nutzen könnnen? Bzw. von was hängt das ab? Oder sollte ich mir um sowas gar keine Gedanken machen?
Dann hätte ich noch eine weitere spezielle Frage:
Ich weiß das immer mehr und mehr Vergrößerung nicht wirklich sinnvoll sind.. Gesetz dem Fall ich möchte später auch Planeten fotografieren, welche zum Teil ja mit Brennweiten von 4000 und mehr gemacht werden.. Macht da dann auch entsprechend eine 4-fach Barlow Sinn?
Ich frage das deshalb, weil ich mir solch eine Barlow alleine schon wegem dem Mond besorgen würde.. Wenn sie denn hier auch Sinn machen würde?!
Der Mond ist ja ein ziemlich helles Objekt, welches ja zum Teil mit Filtern gedämpft werden muss...
Je höher die Vergrößerung, desto dunkler das Bild..
Das würde ja beim Mond keine Rolle spielen..
Sehe ich das richtig, oder vergesse ich auch hier das Seeing...
KLar... Iwann ist Schluss mit sinnvoller Vergrößerung...
Ich meine was von 200 fach gehört zu haben, beim Mond mehr...
Welches Zubehör würdet ihr mir sonst emfpehlen?... iwelche Filter?
Ich weiß, viele (naive) Fragen! Aber ich verlasse mich auf eure kompetenten Antworten!
ps.: Gerade weil ich Anfänger bin, und Spechteln mit anderen Hobby-Astronomen mehr Spaß macht, suche ich (im entsprechenden Unterforum "Treffen") nach Spechtelplätzen im Münchner Westen und Gleichgesinnten die Lust aufs gemeinsame Spechteln und Erfahrungsaustausch haben!
seit ein paar Tagen bin ich nun auch stolzer Besitzer eines Skywatchers 200/1000 auf EQ-5 (ja ich weiß, ist grenzwertig)
Bin damit auch soweit sehr zufrieden. Es vibriert zwar ne Sek. nach, aber ansonsten passt soweit alles.
Mein First-Light hatte ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag!
Habe mal den Saturn aufs Korn genommen und auch ziemlich schnell und vor allen Dingen auch scharf ins Okular bekommen...
Habe sämtliche mir zur Verfügung stehenden Vergrößerungen durchprobiert.. (sprich: 25mm, 10mm und beides noch mal mit 2fach Barlow)
Das Einzige was mich am Anfang gewundert hat, das in den Planet lediglich als leuchtend weiße Kugel mit leuchtend weißem Ring wahrnehmen konnte.
Eigentlich hatte ich ihn bei diesem Teleskop in Farbe und detailreicher erwartet! An die Cassini-Teilung war natürlich auch nicht zu denken.
Bitte nicht falsch verstehen. Enttäuscht war ich keineswegs. Es war eben ein erstes Aha! Erlebnis, welches entsprechend verbesserungswürdig ist...
Nach einigen Überlegungen bin ich zu folgenden Vermutungen gekommen.
1.) Das Seeing insgesamt war nicht so dolle... Habe von meiner Dachterrasse gespechtelt! (Germering, Münchner Westen)
2.) Das Teleskop ist nicht richtig justiert! (Steinigt mich nicht, aber der Justierlaser ist erst nächsten Monat finanziell drin...)
Hier meine erste Frage: Nach dem ich diesbezüglich gegoogelt habe, bin ich ein wenig verwirrt! Wie soll ich dieses Teleskop am besten justieren? Laser? Filmdose? Concenter? Cheshire? Offset war auch noch so ein Beriff... Wie ihr seht, hier bin ich noch total unerfahren... ps.: Das Telskop sollte so gut justiert sein, das später Astrofotografie möglich ist...
3.) Tubus-Seeing.. Das Teleskop stand den ganzen Tag auf der Terrasse! (Sonne, Blickrichtung Süden..) Hat sich also tagsüber entsprechend aufgeheizt und konnte bis 23.00 Uhr nicht wirklich abkühlen...
Hier stellt sich mir auch die Frage, ob es überhaupt gut ist, das schwarze Newton in der prallen Sonne stehen zu lassen...
Kann da was passieren, außer eben das Tubus-Seeing?
4.) Meine eigene Unerfahrenheit (dazu ist nichts mehr zuzufügen
5.) Mein "Basis-Kit-Equipment"... Besitze momentan nur das, was beim Newton dabei war! (sprich 25mm, 10mm und (wahrscheinlich) billig 2fach Barlow)
Was meint ihr zu meinen Überlegungen... Liege ich mit meinen Vermutungen soweit richtig?
Wie gesagt, bin ganz und gar nicht enttäuscht. Ich WEIß das da viel mehr mit dem Telesop geht... Muss halt nur Erfahrung Erfahrung Erfahrung sammeln...
Als nächstes stellt sich mir natürlich die Frage nach sinnvollem Zubehör für das Teleskop. Ich weiß diese Fragen wurden auch hier schon zu Hauf gestellt. Ein zwei Fragen sind allerdings spezieller Natur...
Was plane ich überhaupt alles:
Meine Vorgehensweise sieht folgendermaßen aus:
Ich weiß nicht, worauf ich mich später mal speziallisieren werde, Planeten, Deep Sky etc.... Daher habe ich mich für diesen Allrounder entschieden. Parallaktisch deshalb, weil Astrofotografie definitiv geplant ist.
Mein Lieblingsziel wird aber definitiv der Mond sein.. (sowohl visuell, als auch fotografisch)
Bei Planeten und Deep Sky bin ich mir noch nicht sicher... Visuell sicherlich beides... Astrofotografisch? Who Knows...
Und nein, ich erwarte jetzt nicht als Anfänger perfekte Fotos im Deep Sky Bereich!
Möchte mich also erst mal visuell austoben, den Himmel kennenlernen und pö à pö sehen, was mir da oben Spaß macht.
Fotografisch fange ich jetzt eh erst mal an, einfach nur mit der Kamera (EOS 550d) Milchstraße, Wide Field, etc...
Piggypack Methode und vor allen Dingen mein Lieblingsziel: Mond...
Nachführung, Langzeitbelichtung etc. darüber mach ich mir erst Gedanken wenn ich Erfahrung habe und eine motorisierte EQ6 da ist...
So viel dazu!
Welche Okulare würdet ihr mir für den Anfang empfehlen?
Hin Hinblick auf die "Zukunft": Muss man hier auch visuell / fotografisch trennen?
Ich weiß auch das mein f5 "okularkritisch" ist, wie verhält es sich aber mit diesen teureren Okularen bei anderen Teleskopen?
(Ich bin mir sicher, dass es nicht bei meinem SW bleiben wird...) Sprich, wenn ich weiß welche "Ziele" mir besonders Spaß machen, werde ich mir sicherlich für diese Zwecke auch iwann ein weiteres Teleskop holen...
Werde ich dafür die Okulare auch nutzen könnnen? Bzw. von was hängt das ab? Oder sollte ich mir um sowas gar keine Gedanken machen?
Dann hätte ich noch eine weitere spezielle Frage:
Ich weiß das immer mehr und mehr Vergrößerung nicht wirklich sinnvoll sind.. Gesetz dem Fall ich möchte später auch Planeten fotografieren, welche zum Teil ja mit Brennweiten von 4000 und mehr gemacht werden.. Macht da dann auch entsprechend eine 4-fach Barlow Sinn?
Ich frage das deshalb, weil ich mir solch eine Barlow alleine schon wegem dem Mond besorgen würde.. Wenn sie denn hier auch Sinn machen würde?!
Der Mond ist ja ein ziemlich helles Objekt, welches ja zum Teil mit Filtern gedämpft werden muss...
Je höher die Vergrößerung, desto dunkler das Bild..
Das würde ja beim Mond keine Rolle spielen..
Sehe ich das richtig, oder vergesse ich auch hier das Seeing...
KLar... Iwann ist Schluss mit sinnvoller Vergrößerung...
Ich meine was von 200 fach gehört zu haben, beim Mond mehr...
Welches Zubehör würdet ihr mir sonst emfpehlen?... iwelche Filter?
Ich weiß, viele (naive) Fragen! Aber ich verlasse mich auf eure kompetenten Antworten!
ps.: Gerade weil ich Anfänger bin, und Spechteln mit anderen Hobby-Astronomen mehr Spaß macht, suche ich (im entsprechenden Unterforum "Treffen") nach Spechtelplätzen im Münchner Westen und Gleichgesinnten die Lust aufs gemeinsame Spechteln und Erfahrungsaustausch haben!