Fragen zum ersten Teleskop

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas EmNero
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

EmNero

Neues Mitglied
Guten Morgen zusammen,

Durch den Astronomieunterricht an meiner Schule bin ich auf die Idee gekommen, die Astronomie selbst als Hobby zu betreiben [Bin aktuell in der Kursstufe 1 - 17 Jahre alt]. Gerechnet hab‘ ich nämlich im letzten Schuljahr viel, aber gesehen eben noch nichts. Bin also in der Dämmerung/Nacht öfters raus und hab mir Planeten (aktuell sieht man ja Jupiter, Saturn und Venus recht gut), ISS Überflüge, Sternbilder und so weiter angeschaut. Das Ganze möchte ich jetzt gerne mit einem Teleskop verbinden ^^

Preislich habe ich mir was im Rahmen zwischen 500 und 600€ vorgestellt. Aber wie es halt so ist – neue Sachen werfen Fragen auf.

Mit dem Teleskop würde ich gerne den Mond und die Planeten beobachten, aber es sollte auch in der Lage sein größere/hellere DSO zu beobachten. Ich dachte dabei an einen Newton Reflektor, also zu meiner ersten Frage: Reicht dafür ein 150/750?

Wenn ja, was ist optisch mit so einem Gerät realistisch? Jupiter mit seinen 4 größten Monden, Oberflächendetails, Ringteilung beim Saturn, Polkappen des Mars? M42, Kugelsternhaufen? etc.

Diese Newton Teleskope gibt’s meist mit einer EQ-3 Montierung, ich habe jetzt jedoch schon öfters gelesen, dass der komplette Aufbau dann stark an der Grenze der Tragfähigkeit ist. Sollte es also lieber eine EQ-5 Montierung sein?

Also an das Teleskop stelle ich erst einmal nur visuelle Ansprüche. Würde es aber auch ausreichen um die Planeten zu fotografieren? Von DSO ist jetzt hier mal nicht die Rede. Kann man an ein solches Teleskop überhaupt fotografische Ansprüche stellen?

Was vielleicht noch ganz interessant sein könnte: Ich wohne auf dem Land und die Nächte sind dementsprechend relativ dunkel. Wie transportabel ist so ein Teleskop? Aufs Feld sind es ca. 5 min zu Fuß. Hätte jedoch aber auch die Möglichkeit, es auf unserer Obstwiese zu platzieren. Muss man vielleicht noch eine kleine ebene Fläche schaffen, aber ich denke das sollte kein Problem sein. Ist das zu empfehlen oder nimmt das Teleskop auf Dauer dann Schaden (Kälte etc.)? Sollte es im Winter dann lieber ins Haus geholt werden? Ein Vorteil wäre natürlich, dass es nicht auskühlen müsste.

Zum Schluss natürlich wirft sich die Frage auf wer der glückliche Produzent des Teleskops wird. Gibt schließlich eine große Auswahl. Wäre also froh auf Erfahrungen bzgl. der Qualität bei den verschiedenen Herstellern/Vertrieben (Skywatcher, Omegon, Bresser, Dörr und was es nicht alles gibt). Gibt’s da überhaupt einen Unterschied oder kommen die eh alle aus derselben Fabrik? :D Bin auch über Ratschläge dankbar, wo man das Teleskop dann kaufen kann/sollte.

Bedanke mich schon einmal im Voraus fürs lesen und wünsche euch allen noch einen schönen Sonntag :)

Grüße
Mathias
 
Hallo Mathias!

Willkommen in der Astrogemeinde.
Ich versuch dir mal ein paar kurze Antwort zu geben:

1. Ein 150/750 Newton reicht vollkommen.
Ist schon ein sehr gutes Teil. Hab ich selbst!!
2. Deine optischen Wünsche sind mit diesem Gerät alle
locker realisierbar!!
3. Auf jeden Fall ne EQ5-Montierung nehmen.
Trägt bis 10kg (EQ3 maximal 5kg)!!
4. Für Planetenfotos reicht das alles locker!!
5. Lässt sich alles noch locker transportieren.
6. Ich würde dir den Skywatcher 150PDS empfehlen.
Hab ich selbst und bin sehr zufrieden.
7. DSO kannst du mit so einem Gerät auch locker
fotografieren. Fang aber erstmal langsam an!!

Skywatcher 150/750 Newton
Skywatcher EQ5 Montierung inkl. Stativ

Ich hab jetzt mal die Montierung ohne Steuerung, GOTO usw. ausgewählt, um in deinem Budget zu bleiben. Empfehlen würde ich dir aber folgendes Modell:

Skywatcher EQ5SkyScan

Gruß Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Thomas,

vielen Dank für deine schnelle Antwort. Die PDS Variante von Skywatcher hatte ich mir auch schon angeschaut ^^

Die EQ-5 ist aber jederzeit mit einem Motorenset erweiterbar, oder täusche ich mich da? Und das Ergebnis ist dann dasselbe wie aus dem zweiten Link? Es reicht mir wirklich erstmal mein Teleskop visuell auszuschöpfen, außerdem weiß ich eh noch nicht wie ich dann an Strom komme :)

Gruß
Mathias
 
Wenns nur um visuelles Beobachten geht würde ich das ganze stativgebundene Zeug erstmal weglassen und einen Dobson von GSO oder Skywatcher kaufen. Für 400€ bekommt man da schon 20cm Öffnung womit man allen anderen Geräten im Einsteigerbereich haushoch überlegen ist. Hinstellen und loslegen, einfacher gehts nicht. Ein 150mm Newton auf EQ5 ist teuer, schwer und bringt dem Anfänger erstmal garnichts außer weniger Leistung bei mehr Aufwand. Fotografieren würde ich erstmal komplett hinten anstellen, das ist lange nicht so leicht wie man am Anfang vielleicht denkt.
 
Hi!
Zitat von SilberBrain:
5. Lässt sich alles noch locker transportieren.
So locker nun auch nicht. Ab einigen zehn Metrrn ist ein Auto sinnvoll. In den Garten geht natürlich auch ohne.

7. DSO kannst du mit so einem Gerät auch locker
fotografieren.
Ohne Nachführkontrolle geht das nur mit Teleobjektiv huckepack. Off-axis-Guider sollte machbar sein, Leitrohr könnte knapp werden. Auf jeden Fall braucht man einen Antrieb, für Autoguiding einen entsprechenden Eingang daran.

Ansonsten stimme ich Thomas zu, mal davon abgesehen, daß mein 150/750 von einer ganz anderen Marke kommt ...

Grüße

fquadrat
 
Hallo Mathias,

da muss ich Coltrane zustimmen. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat man beim Dobson. Noch dazu ist er einfach aufgebaut und schnell an ein Ziel geschwenkt. Ein 8-Zoll-Dobson ist zudem sowohl für die Beobachtung von Planeten als auch von Deep-Sky-Objekten gut geeignet.

Planetenfotos gehen mit etwas Bastelei und Geschick dann auch, wie unser Sternfreund Komposer seit einiger Zeit beweist.

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/ubb/userposts/id/2580

Du solltest zudem Geld für mindestens 3 Okulare (sowie Filter) einplanen (oder sie Dir zu Geburtstag und Weihnachten schenken lassen).

Problematisch könnte das Transportieren werden. Die Rockerbox wiegt um 10 kg, hat aber einen Griff. Leichter ist der Tubus, an den man auch irgendwie einen Griff "dranbasteln" kann.

Skywatcher, GSO und Orion sind in der Qualität wahrscheinlich vergleichbar. Auch renommierte Gitterrohrdobsonbauer verwenden für ihre Leichtbaugeräte Spiegel dieser Firmen.

Mit einem 8-Zoll-Dobson hat ein Sternfreund hier schon sehr viel gesehen. Insgesamt kann man mit einem solchen Gerät schon locker 100 Beobachtungsnächte füllen, ohne sich wiederholen zu müssen.

http://www.faint-fuzzies.de/de/home.html

Wenn Du unsicher bist, such Dir Sternfreunde in Deiner Nähe und geh' erst einmal mit beobachten. So lernt man die unterschiedlichen Instrumente und Montierungen erst einmal kennen und kauft dann gleich das Richtige für die eigenen Bedürfnisse.

http://sternklar.de/gad/

Gruß, Günther.
 
Hi,

Erst einmal Danke für deine Antwort :)

So ein Tubus mit 20cm Öffnung mit der Dobson Montierung stelle ich mir größer und sperriger vor. Ich kann es aber leider nicht einfach hinstellen und durchschauen, sondern muss es schon ein Stückchen tragen. Das ein Stativ mehr Aufwand mit sich bringt ist mir natürlich bewusst, aber bei einem Dobson habe ich eben so meine Transport Bedenken (die du mir vielleicht nehmen kannst?). Wenn ich es nicht tragen kann bräuchte ich ein Auto (und fahrwillige Eltern) in das es auch rein passt - so ein Fiat Panda ist aber verdammt klein :D Ich dachte eben mit der Stativ Variante kann ich beides in separaten Taschen transportieren und dann Vorort aufbauen, oder täusche ich mich da gewaltig?
Ich will ja eher etwas mit der Kamera herumspielen, als ernsthafte Astrofotografie zu betreiben. Das dabei keine Bilder wie von erfahrenen Fotografen herauskommen ist mir schon bewusst ^^ Jeder fängt mal klein an.

Gruß
Mathias
 
Hallo Mathias!

Zitat von EmNero:
Also an das Teleskop stelle ich erst einmal nur visuelle Ansprüche. Würde es aber auch ausreichen um die Planeten zu fotografieren?
Ja, nötigenfalls wäre eine Barlowlinse ein sinnvolles Zubehör. Ansonsten hat Deine Idee viele positive Aspekte. Das Teleskop ist ein reiner Reflektor, erspart Dir also den Kauf eines IR-Sperrfilters. Es ist nicht extrem langbrennweitig und erleichtert dadurch das Finden des Objektes bei Verwendung von Kameras mit kleinem Chip. Und die parallaktische Montierung erlaubt Dir, Dich auf dss Scharfstellen des Objektes zu konzentrieren, statt es alle paar Sekunden wieder zentrieren zu müssen, wie es bei einem Dobson der Fall wäre.

An sich ist die Planetenfotografie aber nicht so aufwendig, weil man halt keine Nachführkontrolle braucht und eine auf 1,25" umgebaute Webcam am Computer ausreicht.

Aufs Feld sind es ca. 5 min zu Fuß. Hätte jedoch aber auch die Möglichkeit, es auf unserer Obstwiese zu platzieren. Muss man vielleicht noch eine kleine ebene Fläche schaffen, aber ich denke das sollte kein Problem sein.
Feld wäre zu Fuß eher mit Bollerwagen zu empfehlen, aber Obstwiese reicht aus. Wenn Du das Teleskop aufstellst, kannst Du mit den Stativbeinen viele Unebenheiten ausgleichen. Mein Rat: Polsucher. Hilft sehr bei der genauen Ausrichtung.

Ist das zu empfehlen oder nimmt das Teleskop auf Dauer dann Schaden (Kälte etc.)? Sollte es im Winter dann lieber ins Haus geholt werden? Ein Vorteil wäre natürlich, dass es nicht auskühlen müsste.
Die Elektronik könnte mit Kondenswasser Probleme bekommen ind es könnte Rost auftreten, ansonsten sehe ich außer Diebstahl keine Probleme. Du kannst übrigens einfach den Tubus einige Stunden vor den Beobachtungen rausstellen und eine Stunde vor Beginn die Montierung aufstellen. Ist der ganze Aufbau beendet, kannst Du justieren und loslegen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Mathias,

ein Handwägelchen oder Fahrradanhänger tut's auch. Unser Sternfreund Robert (faint-fuzzies.de) trägt beide Teile auch mal 100 Meter weit. In einer Weste mit vielen Taschen hat er seine Okulare und Filter untergebracht.

Wie gesagt, würde ich mir erst einmal Sternfreunde in der Nähe suchen und ausprobieren. Zur Zeit ist es für die Beobachtung lichtschwacher Objekte ohnehin zu hell.

Übrigens gibt es Dobsons auch mit 150 mm Durchmesser (6 Zoll).

Gruß, Günther.
 
Ein Bollerwagen steht im Keller nur wird es mit dem eher schwer aufs Feld zu kommen. Eine Landstraße und eine Hecke trennt mich davon. Es wäre zwar möglich, aber müsste dann 15-20 Minuten durch den ganzen Ort laufen. Ansonsten müsste ich mit dem Ding auf der Straße laufen, was mir irgenwie nicht so geheuer ist ^^

Das Teleskop könnte ich in der darauf stehenden Hütte unterbringen und es wäre vor Wind und Wetter (und Diebstahl) sicher. Müsste halt noch irgendwas bauen, wo es dann reinkommt (eine Kiste oder ähnliches) und ich es einschließen kann. Da sehe ich aber prinzipiell keine Probleme.

Das mit den Sternfreunden ist eine gute Idee. Ich schau mich mal um ob es sowas in unserer Umgebung gibt. In Heilbronn gibt es eine Sternwarte die Beraten einen sicherlich auch gerne ^^

Vielen Dank an alle die bisher ihre Erfahrung mit mir geteilt haben.
Gruß
 
Hallo Mathias

Wenn einem Frischling ein 150/750 Newton empfholen wird bekomme ich immer Falten auf der Stirn. Bei dieser Abmessung gibt es nun mal solche und solche Geräte. Sehr leicht greift einer da zu den "preiswerten" Geräten zu 229.-€ inklusive EQ2 Montierung mit 25 und 10MM "Superokular" plus Barlowlinse. Mit dem 25MM Okular sieht man da schon mal Sterne. Beim 10MM Okular (75fach) wird das Bild schon merklich weich und eine weitere Steigerung auf ein 5MM Okular, das geht dann aber beim besten Willen gar nicht mehr. Dabei sind wir dann gerade mal bei einer 150fachen Vergrößerung oder 1MM Austrittpupille! Glücklicher weise gibt es Qualitativ bessere Geräte wie das weiter oben empfohlene Gerät von Skywatcher. Der Neuling kann das leider nicht immer richtig differenzieren / identifizieren.

Ausserdem bringen selbst die besseren Geräte nur dann ihre optimale Leistung wenn der Spiegel sauber parabolisiert ist und das ganze Gerät optimal kollimiert ist. Also Man muß das Teil auch ab und an nachjustieren können. Kannst Du das ? Schon kleine Abweichungen in der Justierung lassen hier die Abbildung empfindlich einbrechen. Weiterhin erfordert dieses "schnelle" Öffnungsvehältnis von F5 bei diesem Gerät hochwertige und damit verhältnismäßig teuere Okulare.

Ich empfehle Dir daher etwas anderes.

Verzichte erst mal auf eine paralaktische Montierung. Soll diese noch alleine nachführen so frist die allene schon ein Großteil von deinem Budget und Du brauchst dafür noch eine Batterie.

Daher greife besser zu diesem Gerät:

http://www.teleskop-express.de/shop...kyliner-150P---Parabol-Dobson-150-1200mm.html

Das maximale Gesichtfed ist bei diesem Gerät zwar kleiner als bei F5 aber mit rund 2 Grad immer noch groß genug (2 Zoll-Auszug).

Es ist aber auf der anderen Seite rund 10Kg leichter als der oft empfohlene 8-Zöller und etwas einfacher zu schleppen!

Bei dem moderaten Öffnungsverhältnis von F8 funktionieren auch einfache Okulare prima und die Justierung ist bei weitem nicht so kritisch wie bei einer F5-Optik.

Planeten gehen damit bestens sowie alle Deep-Sky-Objekte die in ein 2 Grad-Feld hineinpassen und das sind schon immer hin mehr als 90% von dem was man mit 6Zoll Öffnung erreichen kann.

Bisher hat hier noch niemand bei diesem F8-Gerät über eine schlechte Abbildung geklagt! Im Gegenteil. Viele sind mit diesem 6"- F8 Dobson groß geworden und praktisch alle wusten über ein im Rahmen der Öffnung hervorragende Abbildung zu berichten.

Gruß Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

Danke für deine Antwort Peter

Zitat von arago:
Also Man muß das Teil auch ab und an nachjustieren können. Kannst Du das? Schon kleine Abweichungen in der Justierung lassen hier die Abbildung empfindlich einbrechen. Weiterhin erfordert dieses "schnelle" Öffnungsvehältnis von F5 bei diesem Gerät hochwertige und damit verhältnismäßig teuere Okulare.

Ob ich das kann, weiß ich nicht... Aber ich denke man kann es lernen, ihr habt es schließlich auch alle gelernt ^^. Habe schon ein paar Anleitungen im Internet dazu gelesen. Aber ich denke wirklich zeigen wird sich das erst, wenn das Teleskop vor mir steht.

Was heißt verhältnismäßig teuer? Das die von Skywatcher mit 19€ nicht dazugehören ist mir allerdings klar :D

Gruß
 
Hallo Mathias!

Du bist schon auf dem richtigen Weg und hast dich bisher gut informiert. Du bist mit dem 150/750 Newton auf EQ5 schon gut ausgestattet. Kannst die Montierung natürlich später aufrüsten/erweitern.

@Roland:
Meine Aussage mit "locker" sollte nicht bedeuten, das die Astrofotografie einfach ist, sondern das der Newton von der Qualität her sehr gut geeignet ist. Aber das hat Mathias mit Sicherheit verstanden.

Gruß Thomas
 
Hallo Mathias,
wenn du dir bezüglich der Größe und des Gewichtes eines Teleskops nicht sicher bist, dann schau dich mal in deiner Gegend nach Gleichgesinnten um. Bei denen kannst du sicher mal vorbei schauen und deren Geräte in die Hand nehmen. Ich empfehle dir auch einen Dobson speziell mit acht Zoll näher anzuschauen, da man hierbei am meisten Öffnung für´s gleiche Geld bekommen kann.

Hier noch ein Link dazu:
http://www.astronomie.de/gad/

Gruß
Simon
 
Herzlich willkommen Mathias!

Wie in jedem Forum hat da jeder immer unterschiedliche Vorstellungen wie man was besorgen/benutzen muss. Lass dich nicht verrückt machen. :)
Wie du schon sicher bemerkt hast sind sie alle sehr nett und hilfsbereit, aber da und dort käbbeln sie sich gerne. ;)
Die einen bevorzugen Dobson-Geräte andere wieder welche mit Stativ. Nun, das entscheidet du ganz alleine für dich. Alles hat Vorzüge aber auch Nachteile.
Vorzug beim Dobson ist, das die Geräte extrem massiv sind und ein sehr guten Stand haben. Optimal für Astrofotografie. Nachteil, allerdings auch nur wenn das "Rohr" entsprechent groß ist, sehr unflexsibel. Aber hier scheiden sich auch die Geister. Was dem einen sperrig ist, ist für den anderen ne leichtigkeit. ^^

Aber sicher sind sich soweit alle einig das bei einem 150/750er die "Aufhängung" egal sein dürfte. Hauptsache man kann sauber und gut den Sternenhimmel beobachten. :)

Zum Rohr selber. Ein 150/750er ist ausreichent um den Sternenhimmel bis rein in den deepsky Bereich zu beobachten.
Bei den Planten wie Saturn oder Jupiter kannst du recht hohe Auflösungen erzielen so das du auch alles erkennen kannst. Die Frage stellt sich jetzt nur, in wie weit du gehen möchtest?
Eine Galaxie z.B. wird dort nur eher wie eine einfache ovale Form angezeigt. Zwar zu erkennen, aber nicht ganz "sichtbar", um das mal einfach aus zu drücken.

Nun, bei einer Mage von ca. 500 - 600 Eurönchen kann man schon einiges machen. Hier schlage ich dir nur was einfaches und logisches vor.
Auf das Fundament kommt es an. Alles andere kann man sich besser zum Burzeltag oder Weihnachten dazu schenken lassen. ;)
Mein Rat wäre zu überlegen ob nicht ein 200/1000er Rohr dir besser gedient wäre?!

Vorschlag 1:

http://www.teleskop-express.de/shop...plorer-200P---200-1000mm-Newton-auf-NEQ5.html

Vorschlag 2:

http://www.teleskop-express.de/shop...kyliner-200P---Parabol-Dobson-200-1200mm.html

Sicher sind das keine Optimalangebote, aber fürn Einstieg reichen die dicke und dreifach. Passende Okulare kann man sich dann zu den entsprechenden Feiertagen schenken lassen. ;)

Ich hoffe das ich was weiter helfen konnte. :)

Mit freundlichen

Domi
 
Hallo Mathias

Okulare aus dem unteren Preissegment wie z.B. diese hier:
http://www.teleskop-express.de/shop...el-Okular---26mm---2----70--Gesichtsfeld.html
haben bei schnellen F5-Optiken bis weilen so ihre Probleme. Gute Übersichtsokulare die hier merklich besser abbilden können auch schon mal 120-200€ und mehr kosten. Die Okulare zum kleinen Preis kommen mit F8-Optiken deutlich besser zurecht. Bei F8-Optiken haben es praktisch alle Okulare einfacher bis zum Rand hin sauber abzubilden!

Vorsicht bei den 8-Zöllern! Der oben empfohlene 8Zoll / 1200er Dobson wiegt komplett 26Kg und der Skywatcher Explorer 200P / 200/1000mm Newton auf NEQ5 kommt auf insgesamt 35Kg. Wenn Du das über mehr als 10-20Meter zu schleppen hast kommst Du ganz schön ins schwitzen. Der 6-Zöller liegt im Vergleich dazu bei 16Kg.


Gruß Peter
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Peter!

> Der oben empfohlene 8Zoll / 1200er Dobson wiegt komplett 26Kg und der Skywatcher Explorer 200P / 200/1000mm Newton auf NEQ5 kommt auf insgesamt 35Kg.

Wow-wow-wow...! :o :augenrubbel: Wo haste denn die Werte her?! Ein 8" f/5 Tubus wiegt gerade mal 8-9 Kilo, der f/6 vielleicht knapp 1 Kilo mehr. Die passende Dobson-Rockerbox 7-8 Kilo, eine EQ-5 mit Gegengewichten in etwa dasselbe. Wobei ich niemals eine (N)EQ-5 oder Baugleiche zusammen mit einem 8" f/5-Newton empfehlen würde. Viel zu zittrig!
 
Hallo Mathias,

nun haben wir ja fast alles durch. Mit 6-Zoll-Dobson meinte ich übrigens genau den, der oben verlinkt ist. Er zeigt zwar etwas weniger als der 8-Zöller, ist aber leichter und okularunkritisch, wie schon geschrieben wurde.

Schau Dich erst mal bei Sternfreunden in der Umgebung um. Das sind immer nette und hilfsbereite Leute, die Dich gern durch ihr Teleskop schauen lassen, Dir nebenbei eine Einführung in Nachthimmel und Beobachtung geben. Außerdem gibt es noch Teleskoptreffen, bei denen die Gattung gehäuft auftritt. ;) Nur halt im Juni nicht.

Gruß, Günther.
 
Morgen zusammen :)

Also ich fasse mal kurz zusammen:

Dobson:
Ich bekomme für mein Geld die meiste Optik. Das Transportproblem ist immer noch nicht zufriedenstellend von mir gelöst. Das Teleskop kommt also sehr wahrscheinlich auf die Obstwiese. Dann brauch ich aber auf jeden Fall eine flache Ebene, da ich kein Stativ habe das Unebenheiten ausgleichen kann, oder? Das muss vielleicht sogar betoniert oder gepflastert werden. Das zu machen ist für mich zwar prinzipiell kein Problem. Kostet aber zsm. mit der Kiste in der es eingeschlossen wird nochmal Geld!

Stativ:
Mehr Aufwand. Weniger Optik(?). Insgesamt leichter zu transportieren.

150/750 Newton:
Steht gut auf der EQ-5. "Okularproblem". Hat dafür in der PDS Variante einen 1:10 OAZ integriert. Weiß nicht inwiefern sowas auch visuell sinnvoll ist ^^ Kostet später 70 Euro als Zubehör Teil.

200/1000 Newton:
Mehr Lichtsammelvermögen, auf der EQ-5 etwas wacklig - visuell noch ertragbar?
Liege ich mit f/5 richtig? Sprich wieder das Problem mit den Okularen wenn ich das richtig verstanden hab.

200/1200 Newton:
Ebenfalls mehr Lichtsammelvermögen. Auf der EQ-5 wahrscheinlich noch wackliger, oder? Visuell noch ertragbar?

Also entweder nehme ich einen Dobson als Übergangslösung und arbeite dann in den Sommerferien eine Woche länger :D Von der EQ-5 zur EQ-6 ist es aber schon ein preislicher Sprung...

Ich nehme den 150/750 Newton. Lebe mit der "schlechteren" Optik und den teureren Okularen.

Ich nehme ein 200/1000 oder 2000/1200 auf der EQ-5. Lebe vorerst mit dem Wackeln. Kaufe mir später die EQ-6 dazu. Was haben solche Montierungen (wenn sie nicht gerade misshandelt werden) für einen Wiederverkaufswert?

Irgendwie muss ich immer Abstriche machen ^^
Also es bleiben halt die Fragen, wo der Dobson plaziert wird und wie stark die EQ-5 mit einem 8" Tubus wackelt. Und ob es visuell noch zu ertragen ist (Ausschwingzeit?).
Das Problem mit den Okularen bezieht sich aber nur auf Weitfeldokulare?

Gruß
Mathias
 
Hallo Mathias!

Ich empfehle dir den SW 150PDS auf EQ5.
Das ist stabil und noch gut zu transportieren. Der 1:10 OAZ ist für die Feinfokussierung. Wenn du sowas hast, willst du nie mehr durch einen OAZ ohne Untersetzung fokussieren. ;-)

Die 8" DOBSON auf einer EQ5 würde ich nicht empfehlen.
Ist schon sehr wackelig und der 1200er zudem recht lange.

Kauf dir "später" eine Montierung wie z.B. die AZ-EQ6 . Da hast du dann genug Reserven um größere Optiken oder 2 Geräte (z.B. Newton und Refraktor als Leitrohr) zu installieren. Da kann dann die DSO-Astrofotografie vernünftig begonnen werden.

Was die Okulare angeht, so empfehle ich dir ein gutes Übersichtsokular wie z.B. das Hyperion Aspheric 31mm und 2 - 3 kleinere Brennweiten wie z.B. TS NED 18mm .

Du kannst mit dem 6" Newton schon viele sehen.
Die Formen vieler Galaxien und vereinzelte Strukturen sind klar erkennbar. Macht bei mir hier immer wieder viel Spaß. Hab aber auch einen guten dunklen Himmel auf dem Land.
Ein 8" hat da natürlich mehr Licht, aber so "dramatisch" ist der Unterschied auch wieder nicht.

Gruß Thomas

PS: Okulare und Montierung bekommst du auch gebraucht zu fairen Preisen. Zudem kannst du bei manchen Händlern den Preis verhandeln und ein paar Prozente Nachlass rausholen. ;-)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mathias,

meine Empfehlung wäre ebenfalls der 200/1200 Dobson, wenn es primär ums visuelle geht. Der ist im Übrigen gut zu transportieren und muss nicht unbedingt auf einer betonierten Platte stehen. Ich habe einen 12" Dobson, den ich teilweise auch weiter tragen muss. Mit Tragegurt am Tubus kein Problem. Tubus rechts, Rockerbox links und Zubehör im Rucksack. Einen 8" Dobson sollten wohl die meisten ohne Problem so tragen können. Den Dobson kannst du auch einfach auf die Wiese stellen, das ist also echt kein Problem.

Wenn du dann doch Fotos machen willst, kannst du eine EQ6 immer noch kaufen. Der Tubus kommt dann in Rohrschellen und die Rockerbox weicht der EQ6. Eine EQ5 wird den 8" meiner Meinung nach auch visuell nicht gerecht.

CS,
Markus

 
Hi,

Jetzt überlegen wir mal etwas...

Von Skywatcher gibt's einen 200/1000 in der PDS Variante, wie Thomas sie mir empfohlen hat (Nur eben den 150/750).

Macht ein 8" f/5 Dobson überhaupt Sinn (in Betracht, dass später eine EQ-6 gekauft wird!)? Nach kurzem googlen finde ich immer nur 8" f/6 Dobsons. Als Übergangslösung sozusagen ^^

Der Tubus kommt wenn dann ohne Montierung (also mit Rohrschellen) oder mit leidender EQ-5. Kann man sich da noch eine passende Rockerbox dazu kaufen? (Hab auf die schnelle erstmal nichts gefunden)

Worin unterscheidet sich ein f/5 vom f/6 außer, dass die Okulare beim f/5 nicht so Scharf im Randbereich abbilden und im Bezug auf Fotografie die Belichtungszeit kürzer ist?

Grüße
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Mathias!

Um deine preislichen Gedanken noch ein kleinen "schwung" zu geben. Ganz gleich ob du jetzt ein 150/750er oder 200/1000er bzw. 1200er zulegst. Stative kann man auch selber aus Holz bauen. Die Bauanleitungen findest du ohne lange zu suchen überall im I-Netz.
Die Aufnahme bei den Skywatchern sind meistens große Rohrschellen. Somit lässt sich jedes Rohr sowohl als auch in beiden Bauformen modifizieren. Anregung kannst du dir hier besorgen. Gibt einige die es schon gemacht haben. :)
Das würde für dich das Geld des Statives einsparen. Nur halt die Kosten und die Zeit zum selberbau müsstest du aufbringen. Ein gutes kaufbares Holzstativ kostet schon mal rund 400€. Preise nach oben hin offen.
Eigenbau, kommt aufs Holz an was du verwendest, kann es 1/4 bis 1/2 des Preises reduzieren. Es muss ja nicht unbedingt Eiche sein. ;)
Fals du parallacktische Montierung bevorzugst, dann lege die Stativplatte gleich für die NEQ 6 aus.
Holz hat unschlagbare Vorteile. Metall leitet Schwingungen weiter. Das macht Holz nicht. Obendrein kann man es sehr massiv bauen und es kann einiges mehr tragen.
Hier mal ein Link fals du interesse hast:

http://www.rudolf-reiser.de/astro_atm_stativ.html

Kennst du Leute in deiner Umgebung die dem gleichen Hobby frönen? Wenn ja, dann schau doch mal bei denen nach was für Geräte sie verwenden und hol dir ein paar Tips ab. Das erleichtert dir die Auswahl. :)
Ich selber verwende ein 200/1000er mit einer NEQ 5 Montierung und kann nicht sagen das sie sonderlich wackelich ist. Die steht schon ordentlich da. Allerdings habe ich noch keine Astrofotografi gemacht und das zusetzlich Gewicht spielt da schon eine Rolle.
Ich habe aber genau das so vor wie ich es dir eben beschrieben habe. Ich bau mir ein Holzstativ selber und dann eine schöne Montierung drauf. :)
Das NEQ 5 bekommt mein Sohn und der hat auch ein 150/750er damit das mal was wackelfreier dasteht. ;)

Ich hoffe ich konnte etwas weiter helfen. :)

Mit freundlichen

Domi
 
Hallo Micha,

zu
Zitat von winnie:
> Der oben empfohlene 8Zoll / 1200er Dobson wiegt komplett 26Kg und der Skywatcher Explorer 200P / 200/1000mm Newton auf NEQ5 kommt auf insgesamt 35Kg.

Wow-wow-wow...! :o :augenrubbel: Wo haste denn die Werte her?! Ein 8" f/5 Tubus wiegt gerade mal 8-9 Kilo, der f/6 vielleicht knapp 1 Kilo mehr. Die passende Dobson-Rockerbox 7-8 Kilo, eine EQ-5 mit Gegengewichten in etwa dasselbe
wäre meine Vermutung, daß er die Händlerangabe genommen hat, was den Newton auf der EQ5 anbelangt. Ich wüßte allerdings doch gerne, ob hier einfach das Versandgewicht genommen wurde, da die Summe der Einzelgewichte eher bei 27 kg liegt: Monti mit Stativ 8 kg, 2 Gegengewichte 10 kg, OTA mit Okular 9 kg.

Grüße

fquadrat
 
Hi!

Zitat von EmNero:
Dobson:
Ich bekomme für mein Geld die meiste Optik. Das Transportproblem ist immer noch nicht zufriedenstellend von mir gelöst. Das Teleskop kommt also sehr wahrscheinlich auf die Obstwiese. Dann brauch ich aber auf jeden Fall eine flache Ebene, da ich kein Stativ habe das Unebenheiten ausgleichen kann, oder? Das muss vielleicht sogar betoniert oder gepflastert werden.
Muß nicht absolut flach sein, eine flache Wiese tut es. Allerdings ist sie wegen Feuchtigkeit usw. nicht für die permanente Aufstellung eines Dobsons zu empfehlen.

Von der EQ-5 zur EQ-6 ist es aber schon ein preislicher Sprung...
HEQ5? Na gut, dann ist die EQ6 auch nicht mehr so weit ...

Grüße

fquadrat
 
Hallo Mathias,

lass die Kirche im Dorf, bzw das Teleskop auf der Obstwiese und schau nach einem 8"f/6 Dobson.
Wie ich das verstehe hast Du eine Unterstellmöglichkeit, kannst ihn sogar einschließen und der Himmel ist passabel dunkel.
Ein Dobson muss nur so gerade stehen, dass ihn die Physik nicht aus dem Gleichgewicht bringt und umwirft.
Auf der Schräge habe ich ich schon eingegraben oder auf Steine gestellt.
Wenn es feucht ist, ist höher stellen besser.
So sieht eine Dobsonwiese aus:
Dobsonwiese
Ein paar Berichte zu verschiedenen Öffnungen gibts auch.

Die Sache mit den Fotos funktioniert bezüglich Mond und Planeten auch mit einem Dobs.
Ohnehin wäre (später!, getrennt vom Visuellen) ein ernsthafter, erfolgversprechender Einstieg in die Fotografie eher über eine stabile montierung + Kamera (zunächst ganz ohne Teleskop) zund dann mal mit Teleobjektiv und dann eventuell mal mit einem kleinen feinen Fototeleskop so um 500 bis 800 mm Brennweite zielführender als jetzt um schon mit E-Kuh 6 und 6-8 Zoll Öffnung zu liebäugeln.
Das geht sehr oft ins.....Höschen. :/

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Micha

Die Gewichte stehen so bei Teleskopexpress zu den genanten Teleskopen Abteilung: technischen Daten - Gesammtgewicht. Mein Galaxy 8" kommt komptell auf rund 22Kg (gewogen) aber hier ist Tubus und Rockerbox nach meiner Erfahrung etwas leichter als bei Skywatcher. GSO gibt hier ein Gesammtgewicht von 19Kg an. Der 6-Zoll Dobson ist ausser in der Länge in allen Abmessungen zierlicher / dünner und damit merklich leichter! Der kürzere 8" F5Tubus wird mit 8,75Kg angegeben. Der F6 ist etwa 20CM länger und dem entsprechend schwerer und dazu kommt dann noch der Sucher und schon sind wir hier bei knapp bei 10 Kg allein nur für Tubus und Sucher.

Du kannst auch hier nochmal schauen: http://www.teleskop-express.de/shop...plorer-200P---200-1000mm-Newton-auf-NEQ5.html
Da steht das mit den 35 KG Gesamtgewicht schwarz auf weiss. Das kam mir auch etwas viel vor. Auf der anderen Seite geben die für eine EQ5 mit Stativ ca. 8Kg an (was mir zu wenig vorkommt). Dazu noch 2 Gegengewichte zu 5Kg und schon sind wir nur bei Monti bei mindestens 18Kg! Noch ein bischen Zubehör dabei.... Man vertut sich da leicht und auf einmal kommen dann doch schnell mal, wie angegeben, 35Kg zusammen.

Gruß Peter
 
Hallo Mathias,

Da will ich mich auch noch zu Wort melden.

Ich habe mir vor ca. 2 Jahren einen 8'' F6 GSO Dobson zugelegt und bin sehr zufrieden. Ich hatte zuvor ein 114/900mm Newton mit Wackelmontierung / Stativ.

Bei mir war das so, dass ich für möglichst wenig Geld viel Öffnung haben wollte und ich wurde nicht enttäuscht. Das Schwenken des Dobsons in der Rockerbox finde ich sogar angenehmer als mit Stativ. Ich habe ihn fertig in der kühlen Garage stehen, trage ihn dann ca. 10m in den Garten und kann sofort loslegen. Das ist für mich wichtig, manchmal will ich spontan einen Blick riskieren und da spielt die eigene Bequemlichkeit auch eine Rolle. Wenn ich das Teleskop erst auskühlen lassen müsste, wären mir schon einige schöne Anblicke entgangen.
Den Dobson mit Rockerbox könnte ich bei meinem Griff auch noch problemlos weiter tragen, so sperrig und schwer finde ich das nicht.

Zum Thema Fotos mit dem Dobson kann ich einiges berichten.
Schau Dir einfach mal meine Fotos in der Galerie an, alles mit meiner normalen Digicam durchs Okular gefilmt. Ich wollte da erstmal sehen was mit der vorhandenen Kamera geht und wurde positiv überrascht. Aus einem alten Küchentisch habe ich mir dann noch eine EQ-Plattform mit manuellem Nachführhebel gebaut. Echt kein Meisterwerk, aber ca. 2 Min. kann ich damit die Objekte im Display halten. Es ging aber vorher auch ohne Plattform, da musste ich die Planeten durchlaufen lassen und immer wieder den Dobson nachschubsen.

Als Okulare habe 3 Brennweiten im Einsatz: Vixen NPL25mm, TS-SW15mm und Planetary 8mm.

Beiligende Okulare beim Kauf eines neuen Teleskops würde ich erst einmal ausprobieren und nicht gleich ersetzen.

Ist bei mir auch so, dass ich immer nach dem Preis/Leistungsprinzip denke. Mit möglichst wenig Geld, die für mich nötige Leistung erhalten. Dabei verzichte ich gerne auf Komfort. Ich habe keine Motornachführung, Astrokamera, Justierlaser, Telrad usw...
Nur der Dobson in seiner Grundausstattung mit den schon vorher angeschafften Okularen.

Gruß,
Holger

 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben