Fragen zur Canon 1000d und Astrofotographie

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Anette_Aslan

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Hilfe liebes Sternenvolk, ich habe eine Canon 1000d geschenkt bekommen und studiere da seit vorgestern eifrig im online-handbook herum und diversen Threads zu dieser Camera.

Ich habe von Fotographie null Ahnung, geschweige denn von Kameras, also blutige Neuanfängerin, bitte um Nachsicht.

Ich habe aber nun im Netz festgestellt, dass diese Kamera für den Einstieg in die Astrofotographie nicht schlecht sein soll.

Das Buch vom Seip "Hmmelsfotographie" hab ich mir schon lange vorher mal zugelegt, da studier ich nun fieberhaft drin rum und nun hätte ich da mal Fragen, ob die hier in dieses Thread gehören weis ich nicht, ich fand nichts anderes, sorry.

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Fragen:
1 -
Der Seip gibt bei seinen Aufnahmen im Buch immer Iso-zahl, Blende und Belichtungszeit an.

Ok, ISO-Zahl hab ich verstanden, Blende auch, aber die Einstellung der Belichtungszeit macht mir Kopfzerbrechen, wenn er da z.B. schreibt 10x60 sec.

ok, 60 sec was in der Kamera wohl mit 60" (?) angegeben wird versteh ich, aber 10x ????

was bedeutet das, wie muss ich das denn einstellen?

2 -
Machen Astroaufnahmen an einem Refraktor mit 1200 Brennweite Sinn? Oder eignet sich da lieber ein kurzer, in diesem Fall mein 102/500? Das Öffnungsverhältnis sollte da f/5 sein, also kann ich auch darunter Blendöffnung 5 verstehen?
ist ja für manche Aufnahmen recht klein schon, aber ich bekomme die Blende bei der 1000d bis minimal 4,5 auf, flansch ich sie mit dem T2 Ring ans Teleskop steht die Blende eh auf 0
und nun? ist der Refraktor da nicht sowas wie ein Objektiv und zählt da nicht sein Öffnungsverhältnis?

3 -
Reicht eine Goto Steuerung für die Nachführung bei Astrofotographie?

So, nun hab ich hier aber nen Haufen Fragen gestellt, bin mal auf Antworten gespannt.

Bis auf Weiteres und Grüsse von Anette



 
Hallo Anette,
zu 1 kann ich dir sagen, daß Seip das Objekt 10 mal mit 60 sek aufgenommen hat.
zu 2 ich würde lieber den 102/500 nehmen
f/5 bedeutet Blende 5
f/5 ist schon ein recht grosse Blende
je kleiner die Zahl,umso größer die Blendenöffnung
der Refraktor ist wie ein Objektiv die Blende ist vorgegeben
500 geteilt durch 102 = ca 5
Ich kenne deine Montierung nicht, aber für kurzbelichtete Aufnahmen müsste es reichen.
Für langbelchtete Aufnahmen musst du guiden.
Gruß Rolf
 
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Hi Anette

Kurz gefasst:
1. 10x60" bedeutet, dass Du 10 Aufnahmen mit ja 60 Sekunden anfertigst.

2. 1200 ist zu lang für den Anfang. 500 ohne Autoguider auch, ferner wird dich der Farbfehler stören. Dass bei der Blende 0 angezeigt wird, ist normal - die Kamera weis ja nicht, was angeschlossen ist. Fotografier doch erstmal mit normalen Objektiven, da

3. Das bei den Brennweiten eh nicht ausreicht bzw. die Nachführgenauigkeit ohne Nachführkontrolle mängel hat und grad am Anffang mehr als genug schiefgeht.

cs
Jürgen
 
Hi Rolf,

Danke erstmal für Deine Antwort!

Bevor ich wieder Fragen stelle, werd ich erstmal viele Fehler machen umd Fragen dann richtig zu stellen.

Guiden? Ok, erstmal versuchs ich mit dem vorhandenen, d.h. auf einer Clestron adm (Eq-5 Klon) mit Skywatcher Goto und kurzer Belichtungszeit.
Nennst mir mal noch bitte wie da die Zahlenwerte in der Kamera auszusehen haben? Der Seip spricht da schonmal von mehr als 2 Stunden...oh weh ich dreh durch, sowas lese ich aus der Kameraeinstellung irgendwie nicht heraus.

D.h. der Seip hat 10 x ne Aufnahme mit 60sec gemacht und die dann wohl über Bildbearbeitung übereinandergelappt oder wie man das nennt?

Kannst mal ein paar Zahlenbeispiele geben für Kurz und Lang

Vielen Dank nochmals.

Ok Jürgen, hab Deine Antwort im letzten Moment noch gesehen....

lass ich mir durch den Kopf gehen, aber ich muss auch gleich offen zugestehen, ich hab da nicht so grosse Ansprüche, könnten aber mit weiterer Beschäftigung und Erfahrungen dann wachsen. Bin sowas von gespannt, was ich da hinbekommen werde....ist wie Neuland entdecken, herrlich.

Greetz
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Annette,

ich taste mich auch so langsam an die Photographie ran und habe auch einen 102/500 Achro. Zum rumprobieren gehts schon wenn man keine großen Ansprüche hat. Meine Resultate kannst Du hier ansehen: Aufnahmen mit dem 102/500 und hier ein italienischer Kollege, der auch einen 102/500 hat: weitere Aufnahmen. Der Farbfehler des Achro ist enorm, aber mit der Bildverarbeitung kann man dies etwas retouschieren.

Ich habe, wie Du siehst, erstmal mit Mond und Sonne angefangen und bin jetzt bei hellen DS-Objekten. Zwecks Bildverarbeitung habe ich mir die Video-Tutorials von astrohardy (und anderen) auf youtube reingezogen. Ich bin mir noch nicht sicher ob mir das auf lange Sicht alles Spaß macht - ich probiers halt immmer wieder.

Viel Erfolg!
Matthias
 
Hi Matthias!

Also da ich keine Ahnung hab und auch noch keine Ansprüche bin ich von den Bildern deiner geposteten Links hell auf begeistert! Das mit einem 102/500? Nur gut, dass der 2" aufnimmt, ich glaub 1,25 wäre doch zu eng, oder?

Benutzt du auch vorgeschraubte Okulare oder gehst gleich ran an den OAZ?
Die M31 hast du ohne Guiding ...wie ich verstanden habe. Das ist ja unglaublich! Das Bild sieht aus wie das auf dem Buchdeckel meiner Astrokinderbücher aus den 70ger Jahren! Und das waren Aufnahmen vom Mt. Palomar USA! Aus den 50gern allerdings. Heute macht das einer vom Balkon aus, tz, tz...toll einfach toll.
Gruss von Anette
 
Hallo Anette,
zu den Cameraeistellungen kann ich dir nichts sagen, da ich keine DSLR besitze sondern eine gekühlte CCD Camera.
Für die Bildbearbeitung würde ich dir die DVD´s von Stefan Seip empfehlen.
sie hier
http://www.oculum.de/oculum/titel.asp?ID=1511201517582482&Nr=64
Suche doch mal die Beiträge von Sternenfee123 sie beschreibt das sehr gut.
Gruß Rolf
 
Hallo Anette,

ich steck die Kamera in die 2" Okularaufnahme und fertig.
Okularprojektion mach ich nicht. Meine TAL Montierung ist nicht guidingfähig. Mein Astrokumpel Martin hat eine HEQ-5, da werden wir, so der Plan, uns nächstes Jahr mal dem Thema annehmen.
Bis jetzt also ohne Guiding photographiert. Danke für die Blumen. Da ich auch schon 50plus bin und mit Mount Palomar Bilder statt mit Hubble Bildern groß geworden bin, freut mich dein Kommentar ;-)

viele Grüße

Matthias
 
Hallo Anette,

Hilfe liebes Sternenvolk, ich habe eine Canon 1000d geschenkt bekommen und studiere da seit vorgestern eifrig im online-handbook herum und diversen Threads zu dieser Camera.

das ist gut so (mit dem Studieren, mein ich) ;)

Damit Du mit der Kamera was hinbekommst, mußt ein paar Fachwörter für deren Funktionen lernen und wo Du was an der Kamera einstellst.

Ich habe von Fotographie null Ahnung, geschweige denn von Kameras, also blutige Neuanfängerin, bitte um Nachsicht.

das macht nix, wir haben alle mal bei Null angefangen. :Trost:

Ich habe aber nun im Netz festgestellt, dass diese Kamera für den Einstieg in die Astrofotographie nicht schlecht sein soll.

ja, das ist richtig. Aber ich würde sie nicht gleich zusammen mit nem Teleskop auf der Montierung benutzen. Du hast sicherlich auch ein Objektiv dazu bekommen, oder hast nur den nackten Body?

Wenn Du ein Objektiv dazu hast, schreib mal, was da draufsteht...

Dann brauchst noch ein bissy Kleinkram:

- Prismenschine, damit Du die Kamera samt Fotoobjektiv auf Deine Montierung schnallen kannst

- Drahtauslöser oder besser noch

- CD mit dem Programm EOS-Utility für den Rechner und das USB Kabel zwischen KAmerabody und den Rechner

- Sonnenblende fürs Fotoobjektiv als "Taukappe", eventuell aus Pappe/Kunststoff nen Trichter basteln ...

Der Seip gibt bei seinen Aufnahmen im Buch immer Iso-zahl, Blende und Belichtungszeit an.

Ok, ISO-Zahl hab ich verstanden, Blende auch, aber die Einstellung der Belichtungszeit macht mir Kopfzerbrechen, wenn er da z.B. schreibt 10x60 sec.

ok, 60 sec was in der Kamera wohl mit 60" (?) angegeben wird versteh ich, aber 10x ????

dazu stellst das Wählrad auf "Bulb" Oder "M" wie Manuell, steckst den Drahtauslöser in die Buchse am Kamerabody und programmierst den Drahtauslöser auf 60 Sekunden, dann die Anzahl der Aufnahmen auf 10 stellen.

Oder Du stöpselst das USB-Kabel in den Kamerabody, schaltest die Kamera ein und dann geht im Rechner das EOS-Utility auf und über den Menüpunkt "Kamerafernbedienung" kannst Belichtungszeit, Pausen zwischen den Belichtungen und Anzahl der Belichtungen einstellen. Und vor allem, Du kannst das Kamerabild auf dem Rechner ansehen. Wegen Scharfstellen. Falls Deine Kamera keinen Liveview hat, mußt nämlich mehrere Testaufnahmen machen, um den Schärfepunkt zu finden... Und auf dem Winzdisplay kann ich das nicht beurteilen. Am Laptopbildschirm dagegen schon. :)

Machen Astroaufnahmen an einem Refraktor mit 1200 Brennweite Sinn? Oder eignet sich da lieber ein kurzer, in diesem Fall mein 102/500? Das Öffnungsverhältnis sollte da f/5 sein, also kann ich auch darunter Blendöffnung 5 verstehen?
ist ja für manche Aufnahmen recht klein schon, aber ich bekomme die Blende bei der 1000d bis minimal 4,5 auf, flansch ich sie mit dem T2 Ring ans Teleskop steht die Blende eh auf 0
und nun? ist der Refraktor da nicht sowas wie ein Objektiv und zählt da nicht sein Öffnungsverhältnis?

hmmm, ohne Guiding wird es vermutlich auf wenige Objekte mit dem kurzen Refraktor hinauslaufen. Sternhaufen mit 10-15 Sekunden (dann fangen die Sterne an und werden Striche) und der Orionnebel bzw. das Trapez. Alle anderen Objekte brauchen mehr Belichtungszeit, was ohne Guiding probleme macht.

Ich würde zuerst mit dem Fotoobjektiv anfangen. Da kannst nämlich bei guter Einnordung der Montierung bis zu 3 oder 4 Minuten am Stück belichten, ehe die Sterne allmählich länglich werden. Und in der Zeit kommt dann schon Signal von schwächeren Objekten auf den Chip. Dann viele Bilder und mit den Bildern erstmal die Bildbearbeitung lernen...

Reicht eine Goto Steuerung für die Nachführung bei Astrofotographie?

wenn Du durch ein Teleskop fotografieren möchtest: nein. Da brauchst dann eine Guidingcamera, Guidingsoftware und nen 8x50 Sucher, in den Du die Guidingcam steckst.

Für Fotoobjektive und ca. 3-4 Minuten Belichtungszeit: ja :)
 
Liebe Leut!

Mit erwartungsvoller Neugier lese ich freudig jede Antwort hier, macht das Spaß Leute!

Es gab ne Zeit vor und nach Chr. und ihr wißt schon was ich jetzt schreiben will...in Gedanken sitze ich in meinem einsamen Kämmerlein als Teenie und muss alles mit mir allein klären, da Astromädels ja nicht weit gestreut sind und niemals waren und in Dörfern schon gar nicht bis auf meine durchgeknallte, individuelle Wenigkeit damals - die nirgends anflanschen konnte aufgrund Mangels an Gleichgesinnung...wenn es das alles schon gegeben hätte!!!!!!!!!!!

Also herzlichsten Dank erstmal wieder .... ist eh bewölkt seit ich die Kamera habe ...hehe......aber gut so, für das Studium vorweg.


Ja, gut dass ich in der visuellen Praxis schon Erfahrung habe und mein Teleskop einpolen kann. Diverse Prismenschinen hab ich auch, wo ich die Kamera draufsatteln werde. Ich verfüge über die mitgelieferte Grundausstattung, also einem Objektiv mit 18 bis 55 mm Brennweite, Öffnung beträgt 58mm.

Es heißt ja, dass mind. 50mm Öffnung schon einen guten Anfang machen, oder?
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Frage


- Aber mit dem PC - Anschluss wirds heftig bis gar nicht gehen, denn die Distanzen sind ein paar Hundert Meter vom Haus bis in den Garten. Geht das auch über Labtop?

Leuts ich steck schon in den Wehen (hier dürfen Männer mal ganz realistisch mitempfinden), bin auf die Geburt meines ersten Astrofotos mit Kamera gespannt ....

Mit tausendfachem Dank für all Eure Antworten

Gruss von Anette
 
Hallo Anette,

natürlich kannst du auch alles mit einem Laptop machen, nur musst du dir darüber im klaren sein, dass das alles irgendwie Strom braucht. Entweder du hast "im Garten" ne 230V-Verteilung, oder aber du musst einen Powertank schleppen, und je mehr Verbraucher du hast, um so schwerer wird das Teil.

Wenn es dir erst einmal nur darum geht, die 1000D fernzusteuern, dann würde ich es mit einem einfachen Timer/Fernauslöser probieren. Die gibt´s beim großen Fluss für 17 € und übernehmen die wichtigsten Aufgaben (Aufnahmedauer, Intervall zwischen den Aufnahmen, Anzahl Aufnahmen).
 
Hi Anette

aaha, dann bist du also Schuld an dem Wetter, wegen der neuen Kamera ;)
Ne Spaß. Die 58mm Durchmesser sind erstmal nur wichtig, wenn du Filter aufschrauben willst. Wie viel Licht herein kommt bestimmst du über die Blende. und da gilt wieder, je kleiner die Zahl, desto größer die Öffnung. Dein Objektiv hat als kleinste Blende 3,5. Das ist Ok.
Ich würde aber erstmal die Kamera nur auf ein Stativ stellen und mit dem schon genannten Fernauslöser einfach 30 Sekunden Belichtung einstellen, Brennweite auf 18mm, und richtung Himmel fotografieren. ISO dann anpassen, je nachdem, ob es zu hell oder zu dunkel ist.
Wenn die Einstellungen passen, dann so 100-200 Bilder mit den Einstellungen. Du hast dann keine punktförmigen Sterne, sondern Striche. Die kannst du mit einem Programm namens startrails.exe zu einer Sternspuraufnahme zusammen fügen. Du hast ja das Buch von Stefan Seip, da steht alles weitere dazu drin.

Als 2. Schritt probier doch mal aus, wie du punktförmige Sterne hinbekommst. Du musst dann natürlich mit der Belichtungszeit runter gehen. Du wirst schnell feststellen, dass es auch von der Brennweite abhängt, wie lange du belichten kannst, ehe die Sterne zu Strichen werden. So kannst du vielleicht ein paar Sternbilder ablichten, oder sogar schon die Milchstraße.

Danach würde ich mich mal am Mond versuchen. Hier braucht es wieder eine etwas andere Herangehensweise, denn du brauchst hier möglichst viel Brennweite. Da der Mond aber sehr hell ist, reicht eine extrem kurze Belichtungszeit schon aus.

Damit hast du schon 3-4 Möglichkeiten schöne Astrobilder zu machen ohne auch nur einen Gedanken an eine Nachführung oder sogar Guiding zu verschwenden.

Danach versuche doch mal deine Kamera auf die Teleskopmoniterung zu schnallen und herauszufinden, was dann alles möglich ist. Je genauer du einnordest, desto länger kannst du belichten. Da sollten schon deutlichere Bilder von der Milchstraße, dem Nebel um die Plejaden oder der Orionnebel drin sein.
 
Hi liebe Leute,
lieber Stefan, du schreibst:

"Dein Objektiv hat als kleinste Blende 3,5. Das ist Ok."

Ich bekomme die Blende aber nur auf maximal 4,5 runter bei der 1000d. Muss da was falsch machen. Hängt das wohl mit der Belichtungseinstellung zusammen ? Hast du ne Idee, welche korrekte Belichtungszahl ich einstellen muss um auf 3,5 zu kommen?

Hi Markus, so ein Auslösekabel hab ich schon, da kann man was einstellen und steuern, muss es nur noch finden, habs verschlampt, weil ich vor Jahren das mal für so eine ausgeliehene Kamera gekauft hatte....uprs......such...such aber auch.....dabei stelle ich fest: drei Jahren waren im jugendlichen Alter ein halbes Leben und ne Ewigkeit, jetzt kommt mir das wie Gestern vor...tz, tz...kosmisch....

liebe Grüsse
 
Das hängt von der Brennweite ab, bei 18mm solltest du die 3,5 schaffen. Oder ich irre mich gerade was das Kit Objektiv angeht, aber ich meine die kleinste Blendenzahl ist 3,5. Schau sonst mal vorne auf dem Objektiv, da müsste es drauf stehen.
Mit der Belichtung hat das nichts zu tun, aber schau doch mal auf meiner Website, unten in der Signatur, da habe ich einen Bereich "Tipps & Tricks", der ist zwar noch im Aufbau, aber genau über diese Grundlagen habe ich schon einen Artikel verfasst.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ok, da steht 1:3,5 bis 5,6 direkt vorne auf der Öffnung vom Objektiv

meinst du das?

Also die Blende wird ja mit F und dann einer Zahl angegeben, ich glaub doch so oder?

habe aber bisher bei den Einstellungen im Individualbereich nur immer 4,5 runterschrauben können.

Gruss von Anette
 
Hi Anette,

Diverse Prismenschinen hab ich auch, wo ich die Kamera draufsatteln werde. Ich verfüge über die mitgelieferte Grundausstattung, also einem Objektiv mit 18 bis 55 mm Brennweite, Öffnung beträgt 58mm.

Es heißt ja, dass mind. 50mm Öffnung schon einen guten Anfang machen, oder?

das reicht locker für erste Versuche. :D

Probier mal folgendes:

ISO 1600, 30 Sekunden, Weitwinkelstellung am Anschlag (=18mm Brennweite) und dann schlicht mit Fotostativ Richtung Sternbild Orion, 4 Bilder im RAW-Format machen und mit Deepskystacker zu 1 Summenbild vernudeln.

Dann das selbe Spiel, aber jetzt auf der eingenordeten Montierung und 20 Bilder a 30 Sekunden schießen und zum Summenbild stacken.

Nächster Versuch: Stier und Plejaden. Auch wieder ISO 1600, jetzt aber mit 35 mm Brennweite 20 Bilder machen...

Letzter Versuch: 55 mm Brennweite einstellen und zur Andromedagalaxie schwenken. Auch wieder 20 Bilder machen...

Du wirst überrascht sein, was da schon alles nach dem Stacken zu sehen ist...

Und falls Du Dich traust, kannst die Kamera mit Weitwinkeleinstellung auch mal ne Stunde lang unbeaufsichtigt im Garten mit nem hübschen Vordergrundmotiv (Schuppen, Baum, Busch) Richtung Horizont stehen lassen und aus den vielen Bildern mit 30 Sekunden ne Strichspuraufnahme machen. Die "Wartezeit" verbringst solange visuell mit nem Teleskop :)

- Aber mit dem PC - Anschluss wirds heftig bis gar nicht gehen, denn die Distanzen sind ein paar Hundert Meter vom Haus bis in den Garten. Geht das auch über Labtop?

klar. Bis dessen Akku leer ist. Ich hab für solche Zwecke ein kleines Netbook von Ebay, da reicht der Akku etwa 1 1/2 Stunden in der Kälte...

Solls länger gehen, kann ich statt dem normalen Netzteil (220V) einfach ein Kabel an einen 12V/7Ah Akkublock anschließen und schon hält mein Netbook viel länger durch...

Sowas kannst Du auch machen. Denn an der Strom-Buchse am Laptopgehäuse kommt ja vom Netzteil her Gleichspannung an. Du mußt blos gucken, welche Spannung Dein Akku im Laptop braucht.

Wenn Du Dir das mit dem "Strom" net selber zutraust, guck ob Du nen Elektroladen (Satelitenschüsselanbieter, Funkzubehöranbieter...) im Ort hast... Oder frag bei nem Elektriker nach, ob er Dir was baut...

Wird schon...
 
Zitat von Sternenfee123:
Wenn Du Dir das mit dem "Strom" net selber zutraust, guck ob Du nen Elektroladen (Satelitenschüsselanbieter, Funkzubehöranbieter...) im Ort hast... Oder frag bei nem Elektriker nach, ob er Dir was baut...

Ein Tipp von mir bezüglich solcher einfachen "Stromsachen": versuch mit Amateurfunkern in Kontakt zu kommen. Einige davon erkennt man an ungewöhnlichen Antennen auf dem Hausdach - gibt aber noch jede Menge mit kleinen Antennen.

Die sind bei solchen Sachen recht hilfsbereit und etliche haben auch Interesse an den Sternen....

Martin
 
Hallo Anette,
bei conrad gibt es soetwas
https://www.conrad.de/de/notebook-n...-19-vdc-20-vdc-22-vdc-24-vdc-35-a-999600.html

NTS-85 A Kfz-Notebook-Netzteil für Zigarettenanzünder, 15/16/18/19/20/22/24 V/DC/3.5 A 84 W

oder etwas größer
https://www.conrad.de/de/notebook-n...c-20-vdc-21-vdc-22-vdc-24-vdc-6-a-512661.html

Notebook-Netzteil VOLTCRAFT SMP-125 USB 125 W 15 V/DC, 16 V/DC, 17 V/DC, 18 V/DC, 18.5 V/DC, 19 V/DC, 19.5 V/DC, 20 V/DC, 21 V/DC, 22 V/DC, 24 V/DC 6 A
einmal 84 Watt
eimal 125 Watt
ich würde das größere nehmen.
ich arbeite seit Jahren mit dem 125 W Netzteil

Gruß Rolf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Anette,

die 58 mm, die du vom Objektiv abgelesen hast, sind nicht die Öffnung des Objektivs sondern der Durchmesser des Filtereinschraubgewindes in Millimeter. Der wirksame Objektiv-Durchmesser kann nur errechnet werden: Brennweite: Blendenzahl. Er kann bei den allermeisten Foto-Objektiven nicht einmal nachgemessen werden, da die Eintrittspupille des Objektivs nicht vom Frontlinsendurchmesser abhängt.
Besonders krass wird das an Weitwinkel-Objektiven deutlich. Die haben oft Frontlinsendurchmesser, die ein mehrfaches der Brennweite in Millimetenn ausmachen.

Bedeutet also, daß die wirksame Öffnung des Objektivs 18-55mm nur wenige Millimeter ist. Dennoch kann man mit so einem Objektiv gute Himmelsaufnahmen machen.

Grüße

*entfernt*
 
Liebe Sterndleute,

toll, immer wieder neue Tipps zu ernten! Allen sei nochmals gedankt.

Gestern hab ich die Kamera auf meine Celestron ADM mit Goto gesattel, diese angemacht, aber nicht eingepolt, erstmal so einfach auf die Andromeda GX gezielt, am 102/500 Skywatcher, auf 30sec. bei ISO 1600 nur ein Bild gemacht, weil ich noch kein Bearbeitungsprogramm habe ausser Microsoft Office Picture....oh weh was für ne trübe Sache! Ich hatt Probleme mit dem Sucher da was klar zu sehen, die Scharfeinstellung am Teleskop bekam ich nicht so hin durch den Kamerasucher, im live-view sah ich gar nix. Ok, ich hab ein Foto machen können, man sieht die Plejaden eindeutig schön verzerrt in Blö....dann auf ha und chi ....den konnte ich kaum erkennen im Sucher, schrecklich, da kam dann auch irgendwas raus, lauter bunte trübe Punkte....
hab mit der ISO Zahl gespielt, mit kürzeren Belichtungszeiten....also es will noch nicht so richtig...

dann die Kamera piggy pack mit eigenem Objektiv bei allen möglichen Bel.Zeiten....da war mal gar nix drauf....auch bei geänderten ISO zahlen nix....absolut null, alles im M oder Av Modus, bei Bulb und 30" und sogar Öffnung 3,5 Blende....nix....dafür aber wieder einen sehr schönen 4 Tage Mond

also ich übe und notiere mir hier auf jeden Fall alles....

es macht trotzdem Spass, so lerne ich mehr und mehr....

noch ne Frage, kann man so ein Programm zur Bildbearbeitung runterladen und welches gibt es wohl freeware, wenn überhaupt?

Gruss von Anette
 
Hallo Anette,

Zitat von Anette_Aslan:
dann die Kamera piggy pack mit eigenem Objektiv bei allen möglichen Bel.Zeiten....da war mal gar nix drauf....auch bei geänderten ISO zahlen nix....absolut null, alles im M oder Av Modus

normalerweise müsste man irgendeinen Stern sehen.
Mit dem 18-55er Kit per Liveview einen hellen Stern zu fokussieren fand ich schwer, weil ich nur Rauschen sah. Habe es dann auch über den Kamerasucher gemacht. Das ist zwar nicht genau, aber es geht ja erstmal darum, dass Du zumindest etwas auf den Fotos siehst und dies auch wiederholen kannst.

Mit einer DSLR habe ich bisher nicht durch ein Teleskop fotografiert. Das stelle ich mir am Anfang nicht so einfach vor. Mit einem Fotoobjektiv finde ich es einfacher. Wichtig ist, dass Du mit der Kamera das Objekt, z.B. einen hellen Stern, richtig anpeilen und dann fokussieren kannst.

Versuche doch erstmal mit 18mm einen hellen Stern zu fokussieren. Wenn der Fokus einigermaßen stimmt, kannst Du ein Sternbild (z.B. Großer Bär) anpeilen und dann im M-Modus bei Blende 3,5 mit ISO und Belichtungszeit spielen. Ich fange meist mit ISO 400 und 25 Sekunden an.

Später kannst Du ja immer noch auf eine andere Blende wechseln.
Wenn Du das Sternbild einigermaßen scharf getroffen hast, wäre es schon mal ein Erfolgserlebnis. Danach kannst Du ja die Brennweite auf 55mm ändern, wieder einen Stern anpeilen, ihn fokussieren und dann die Plejaden ins Visier nehmen. Wenn das geklappt hat, würde ich mit 55mm auf die Andromeda gehen.

Gruß

Ronald
 
Hi Anette

An m31 zu fokussieren ist unmöglich. Falls "nichts" zu sehen war, trotz Blende 3,5 und 30", lag der Fokus Meilenweit daneben.
Ohne PC geht das so am einfachsten:
1. Man stellt schon mal grob auf "unendlich". Bei Objektiven hat man dazu eine Skala bzw. einen Anschlang kurz hinter "unendlich"; alternativ macht man das Tagsüber an einem zumindest ein paar hindert Meter entfernten Objekt oder sucht sich ein Okular aus, das in etwa die gleiche Fokuslage wie die Kamera hat, und fokussiert damit vor.
2. (schon aufgesattelt auf/an dem Telsekop) Liveview einschalten. Hellsten Stern mittig plazieren. LV-Vergrößerung aktivieren und bei maximaler Vergrößerung richtig scharf stellen.
3. Testaufnahme, ob es auch tatsächlich scharf wird.

Software: Zum Stacken DeepSkyStacker. Weitere Bearbeitung mit Fitswork oder (bzw. abschließend) Gimp (da nach der 'nightlyBuild' googeln, das normale Gimp kann nur 8Bit und kann mit .fts nix anfangen)

cs
Jürgen
 
Hi Anette,

Gestern hab ich die Kamera auf meine Celestron ADM mit Goto gesattel, diese angemacht, aber nicht eingepolt, erstmal so einfach auf die Andromeda GX gezielt, am 102/500 Skywatcher, auf 30sec. bei ISO 1600 nur ein Bild gemacht, weil ich noch kein Bearbeitungsprogramm habe ausser Microsoft Office Picture....oh weh was für ne trübe Sache! Ich hatt Probleme mit dem Sucher da was klar zu sehen, die Scharfeinstellung am Teleskop bekam ich nicht so hin durch den Kamerasucher, im live-view sah ich gar nix.

oh, das klingt wie mein erster Versuch. ;)

Ins normale Leben übersetzt:
Achtung, lieb gemeinte Ironie:
Gestern war ich zum wersten Mal im Leben im Scheimmbad. Hab mir extra Schwimmflügel gekauft und über die Arme gestreift. Da ich aber nicht ins Wasserbecken bin, hab ich sie nicht aufgeblasen. Unter der Dusche hab ich dann mal ein paar Schwimmbewegungen gemacht...
Ironie aus. :knuddel:

Also, das nächste Mal als erstes die parallaktische Montierung so ausrichten, daß das Loch für den Polsucher grob Richtung Polarstern zeigt. Kniefall vor der Montierung, Kopf in den Nacken und durchs Loch oder Polsucherfernröhrle (falls vorhanden)peilen. Montierung nur leicht festgezogen auf dem Stativkopf durch die seitlichen Schrauben in Azimut bewegen, bis Polaris auf dem Kreis ist.

Dann mit den beiden Schrauben für Elevation die Polhöhe einstellen. Da kannst immer die vordere lösen, an der hinteren Drehen, dann wieder die vordere Lösen, hinten weiterdrehen. Bis die Höhe stimmt.

Jetzt die Montierung mit der großen Schraube zwischen den Beinen richtig fest anziehen. Nochmal gucken, ob Polaris noch auf m Kringel steht.

Nun Kamera drauf. Den allerhellsten Stern am Himmel anpeilen, bis Du ihn im Kamerasucher mittig hast. Jetzt Liveview einschalten, auf ISO 1600 gehen und mit der Lupenfunktion fokussieren.

Piept der Autofokus, hast die Schärfe. Nun den Autofokus ausschalten. Dazu hats am Fotoobjektiv nen kleinen Schiebeschalter. Den vom "AF" (Autofokus) auf "M" (Manuell) umschalten.

Liveview aus. Iso beibehalten, jetzt den Programmwählschalter auf "B" drehen und am Wählrad auf 30 Sekunden drehen. Display per Knöpfle am Kamerabody ausschalten.

Per Goto zu M31 fahren und viele Aufnahmen machen.

Druck Dir am besten diese Checkliste aus und leg sie zur Montierung dazu.

Ok, ich hab ein Foto machen können, man sieht die Plejaden eindeutig schön verzerrt in Blö....dann auf ha und chi ....den konnte ich kaum erkennen im Sucher, schrecklich, da kam dann auch irgendwas raus, lauter bunte trübe Punkte....

ja, das glaub ich gerne. Wir sitzen auf nem schön schnellen Karusell, wir merken nur am Lauf der Sonne bzw. Sterne, daß sich die Erde dreht... Die Kamera ist empfindlicher, die sieht nur nen kleinen Ausschnitt von dem, was unsere Augen sehen. Dafür den dann mit höherer Empfindlichkeit. Und so werden bei falscher Einnordung halt aus den Sternpunkten Striche. :Trost:

noch ne Frage, kann man so ein Programm zur Bildbearbeitung runterladen und welches gibt es wohl freeware, wenn überhaupt?

Deepskystacker ist Freeware :)

Nur Mut, das wird schon...

 
Hi Sternenfee und Jürgen,

alles klaro, habs verstanden! Nur ist der Himmel heute leider zu, rappeldicht, Sturm ist für Morgen angesagt, der erste Herbststurm, dachte schon die fallen aus...aber nee November ist ja klassich dafür.

Also das Einpolen oder Polaralignment kann ich ja, mache es gauso wie du beschrieben hast liebe Fee, war nur zu faul gestern und hab gedacht, ich halt die Monti so mal drauf, erst manuel eingestellt, dann den Motor angemacht...hehe....is ja klar....dass ich nix gesehen hab, ich habe mit Mühe schon die M31 in den Kamerasucher hineinbekommen, ist mir fast ne Bandscheibe dabei rausgeflutscht, auch ha und chi war drinne, dann Brille rauf und Brille runter, obwohl an den Gucker gequetscht seh ich mal nix und mit Brille dann doch irgendwie was und zacki bum drauf auf den Auslöseknopf...ist auch getroffen, aber alles Matsch....muss noch einen Kabelauslösser kaufen....kaufen...kaufen...kaufen....oh weh...da kommt noch was zusammen, ich spüre es schon.
Aber heute habe ich ein 26iger Weitwinkel in zwei Zoll an einen alten wackeligen T-2 Ring ranbekommen, die Gummierung vom Oku abgemacht, es gab zwar kein Gewinde, dafür aber eine Rille, dann aus dem T2-Ring den eingeschraubten zweiten Ring mit den Madenschrauben raus und yep.....hurra das Oku passt da bombenfest rein!!!!!! Wie im alten Russland Leute, da konnte man früher ne Waschmaschine zum Motorrad umbauen....herrlich...

ich bin jetzt gespannt, was ich damit machen kann....

Danke weiterhin und bis bald

kommen wir mal alle heil durch den Sturm, in Amsterdamm schon Windstärke 11 urps!!!!!!!!!!

Tschüssi von Anette


 
Hallo Anette,
niederösterreich ist groß - von wo bist du genau? ich kenne von Wien bis zu Semmering einige Astrofotografen die dir gerne behilflich sein werden. ich selbst habe auch eine 1000er mit der ich schon längere Zeit arbeite und bin aus Neunkirchen nahe Wr.Neustadt. Falls du in der Nähe wohnst kann ich dir gerne behilflich sein. Schreib doch auf astronomieforum.at dort findest du sicher jemand in deiner Nähe. kannst mich unter pr_216 ..ätt.. msn.com erreichen. das ätt und die Leerzeichen und Punkte mußt du weglassen bzw. durch das Emailzeichen ersetzen.

gruß
peter
 
Hallo Peter,

das ist lieb von Dir, aber Neunkirchen liegt nicht grad um die Ecke, ich weis von jemanden in meinem Ort, der das auch macht, ich werd den nach vielem, vielem Rumhantieren und Fehlerchen machen mal konsultieren, damit ich auch die richtigen Fragen stellen kann und Erklärungen verstehe.

Danke liebe Peter und Gruss von Anette
 
Hallo Anette,

wie hier schon geschrieben wurde, ist es mit "den Polarstern in den Kringel einstellen" nicht getan.

Deine Celestron ADM hat ja schon einige Jährchen auf dem Buckel und eher kein Softwareunterstütztes Polar Alignment - oder? Aber um den Polsucher sollte ja eine Datums -und Zeitskala sein - also an der Rektaszensionsachse. Mit deren Hilfe kannst du die Montierung schon ziemlich genau einnorden und dementsprechend längere Belichtungszeiten realisieren.

Wie das geht, sollte eigentlich in der Bedienungsanleitung stehen. Es hört sich zunächst mal kompliziert an, aber wenn man es mal verstanden und den "Dreh" raus hat, ist das nicht mal eine Sache von einer Minute - es lohnt sich auf jeden Fall!

Ich wünsche dir viel Freude mit deiner Kamera! Wenn die ersten Hürden überwunden sind, wirst du die ganz sicher haben - auch ohne Guiding!

Dieter
 
Oh Dieter,
ich glaubte schon, wenn ich den Polaris mal in dem Kringel da hab, also in dem ganz kleinen, der nach der Poluhr zwischen Kssiopeia und Ursa Major ausgerichtet ist, würde das schon Trumpf sein?
Meinst du diesen Nonius-Anzeiger? Wo es um Zehntelgrade geht?
Gruss von Anette
 
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