Frank Sackenheim - Astronomie

Gerd K

Aktives Mitglied
Frank Sackenheim - Astronomie.

Hallo,

Gerade bin ich beim Suchen nach Büchern auf ein Buch gestoßen, das im Juni 2026 erscheint:
"Astronomie" von Frank Sackenheim.
Das Buch richtet sich laut Umschlagtext an Einsteiger und fortgeschrittene Hobby-Astronomen.


Viele Grüße
Gerd
 
Das Buch richtet sich laut Umschlagtext an Einsteiger und fortgeschrittene Hobby-Astronomen.

Ja, es ist bereits vorbestellbar. Es ist einerseits eine Einführung in die Astronomie/Beobachtung andererseits ein Praxishandbuch mit vielen Bauanleitungen. All-Sky Cam, Barndoor, Elektronikprojekte und Programmierung. Auch Smart Teleskope, EAA und der Einstieg in die Astrofotografie haben ihre eigenen Kapitel.

CS Frank
 
Hallo Frank,

mir war garnicht klar, dass Du Dich mit EAA beschäftigst :)

CS.Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
mir war garnicht klar, dass Du Dich mit EAA beschäftigst
Hi,

es ist tatsächlich nicht so, dass ich es aktiv betreibe aber habe mich durchaus mit der Thematik beschäftigt. Und gerade war ich auch noch kurz draußen um den Mond mit dem Smartteleskop zu fotografieren. Die Arbeit am Buch hat durchaus auch den Blickwinkel etwas geändert, habe jetzt auch wieder ein visuelles Teleskop. Aber mein Steckenpferd ist und bleibt die Deep-Sky Fotografie.

CS Frank
 
Lieber Frank,

bin gestern bei Thalia in Hamburg in der Wissenschaftsecke zwischen Falcke und Keller über Dein Buch gestolpert. Mit dem Hardcover und mehr als 400 Seiten macht das einen superprofessionellen Eindruck, klasse. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Veröffentlichung und viel Erfolg damit.

Viele Grüße

Tom
 
Lieber Frank,

bin gestern bei Thalia in Hamburg in der Wissenschaftsecke zwischen Falcke und Keller über Dein Buch gestolpert. Mit dem Hardcover und mehr als 400 Seiten macht das einen superprofessionellen Eindruck, klasse. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Veröffentlichung und viel Erfolg damit.

Viele Grüße

Tom
Danke dir!
Mit Heino Falcke werde ich nicht ganz mithalten können was die Verkaufszahlen angeht 😎
CS Frank
 
Soooo... mein lokaler Bücher-Dealer war so freundlich, mir das gute Stück zu besoegen. Bin mal gespannt!

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Leider bin ich erstmal ein paar Tage unterwegs und werde erst nächste Woche reinschauen können.

CS.Oli
 
Hi,
ich habe es mir auch bei Thalia in Düsseldorf angeschaut. Schönes Werk, aber aus der Erfahrung heraus sind solche Schinken, die alles abdecken wollen, nach 5 Jahren überholt. Ich kaufe mir sowas daher nicht mehr. Ist vielleicht doch eher etwas für den Neuling in der Astronomie.
Den Preis in Höhe von 35 Euro finde ich für das Gebotene sehr, sehr günstig.
Viele Grüße
Andreas
 
Ist vielleicht doch eher etwas für den Neuling in der Astronomie.

Hallo Andreas,

das Buch richtet sich ohnehin eher an Einsteiger. Für erfahrene Astros dürfte da nicht viel neues drin stehen. Wobei das natürlich relativ ist, vielleicht sind einige der Projekte ja neu für den ein oder anderen.
Bücher, insbesondere solche, die sich mit Technik beschäftigen, haben immer das Problem schnell nicht mehr up to date zu sein. Das lässt sich nicht vermeiden. Ich hoffe dass es dann in ein paar Jahren eine Neuauflage gibt. Das Astrofotografiebuch von Katja Seidel ist bereits in der dritten Auflage.
Damit Anfänger einen Überblick bekommen halte ich nach wie vor Bücher für sehr geeignet. Und dann kann man sich ja noch auf aktuelleren Plattformen wie etwa YouTube oder hier im Forum informieren.

CS Frank
 
Moin,
hab mein Exemplar in einer Buchhandlung in Bad Münstereifel bestellt und vorgestern zusammen mit einem umwerfend netten Lächeln der Verkäuferin abgeholt ;)
Ein paar Seiten habe ich schon gelesen und der Stil gefällt mir gut. Ein wenig Inspiration kann nie schaden, auch wenn jetzt vielleicht nicht ganz viel neues dabei ist. Mal schauen, ob die Nachtschicht etwas Zeit zum Schmökern lässt.
Gruß
André
astronomie.jpg
 

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Heute frisch vom Rheinwerkverlag eingetroffen.

SG PeterIMG_1860.JPG
 
Moin,

Naja, „teuer“ ist relativ, wenn man bedenkt, dass der Inhalt und die Aufbereitung die eigentliche Arbeit macht, nicht die Form.
Und das bei einer Auflage, die angesichts der Zielgruppe sicher weit davon entfernt ist, auf der SPIEGEL Bestseller-Liste zu erscheinen.
Beruflich bin ich bei anderen Publikationen aus dem gleichen Verlag noch andere Preisdimensionen gewohnt :cool:

Klare Nächte
Micha
 
Moin,

Naja, „teuer“ ist relativ, wenn man bedenkt, dass der Inhalt und die Aufbereitung die eigentliche Arbeit macht, nicht die Form.
Und das bei einer Auflage, die angesichts der Zielgruppe sicher weit davon entfernt ist, auf der SPIEGEL Bestseller-Liste zu erscheinen.
Beruflich bin ich bei anderen Publikationen aus dem gleichen Verlag noch andere Preisdimensionen gewohnt :cool:

Klare Nächte
Micha
Hallo Micha,

volle Zustimung. Vom Nettoverkaufspreis eines Buches bekommt der Autor oder die Autorin typischerweise 5 bis 10 Prozent. Das ist angesichts der vielen Arbeit, die in einem anspruchsvollen Buch für einen überschaubaren Käuferkreis steckt sehr wenig. Da kannste je Exemplar noch nicht mal ein Bier in der Kneipe von bezahlen. Beim Verlag bleibt mehr hängen, der trägt ja auch das Risiko des schlechten Absatzes und hat die Kosten für die Werbung. Am wenigsten (= gar keinen) Beitrag zum Zustandekommen eines Buches leisten die paar Großhändler, die ca. die Hälfte des Gewinns (und damit ein Vielfaches vom Anteil des Autors) einkassieren. Braucht man nicht gerecht finden, denn das ist es nicht.

Daher: Fachbücher schreibt man aus Überzeugung und nicht zum Geld verdienen.

VG Tom
 
die paar Großhändler, die ca. die Hälfte des Gewinns (und damit ein Vielfaches vom Anteil des Autors) einkassieren. Braucht man nicht gerecht finden, denn das ist es nicht.
Tipp, wenn man den Autor mag: Ich kenne das so, dass mehr Geld beim Autor ankommt, wenn man beim Verlag direkt bestellt, weil eben der Großhandelsanteil entfällt. Geht bei den meisten Verlagen ja.

Wenn man eh bestellt statt im lokalen Buchhandel zu kaufen, ist der Verlag durchaus eine Option. Kann natürlich auch vom Verlag abhängen.

Beste Grüße,
Alex
 
Hallo zusammen,

Tom, Micha und Alex haben alles wesentliche zur Preisgestaltung gesagt. Mit dem Buch verdiene ich keine großen Summen, das meiste bleibt beim Verlag hängen. Das war von vornherein klar und ziemlich direkt kommuniziert. Es gibt Vorteile und es gibt Nachteile ein Buch in einem Verlag zu schreiben. Man muss das ja heute nicht mehr machen, es gibt zahlreiche Bücher im Eigenverlag oder en demand. Amazon bietet so etwas z.Bsp. an. Wenn ihr mal was zum Lachen haben wollt, dann sucht bei Amazon mal nach PixInsight Büchern. KI generierter Müll mit absurden Titeln (mein Favorit: PixInsight für Kinder und PixInsight für Senioren
:cool:
)
Bei einem Verlagsbuch kann man davon ausgehen, dass mindestens mal ein Fachlektor drüber geschaut hat (sowie ein "normaler" Lektor fürs sprachliche). Abgesehen von Layout, redaktionelle Betreuung des Autors und und und.
Ich erlaube mir mal den Link zum Verlag zu posten, wie Alex schreibt ist das für alle Beteiligten der beste Weg. Aber Achtung, es handelt sich um einen Affiliate Link, das bedeutet, ich bekomme zusätzlich eine kleine Provision. In Summe dürfte das dann für ein Bier heute Abend im Biergarten reichen
:)


CS Frank
 
Ja, Amazon wird grad genau wie YouTube und vieles andere grad von KI-Müll geflutet. Reiseführer sind da auch beliebt :mad:

Andererseits hat so mancher Verlag mit Lektorat auch schon üble Böcke geschossen. Ich kenne da Bücher noch von vor Corona, deren Illustrationen so grottig falsch sind, dass die KI da locker mithalten kann… und die Idee, das Lektorat nach Indien auszulagern, weil es billiger ist, hatte auch schon mancher Verlag, mit vorhersehbarem Ergebnis.

Beste Grüße,
Alex
 
Mit dem Lektorat ist das so eine Sache. Seit 1989 mein gemeinsam mit Oliver Montenbruck verfasstes Buch bei Springer erschien, habe ich viele Bücher aus diesem Verlag gelesen. Aber in den letzten ca. 10 Jahren stieg die Häufigkeit von Rechtschreibfehlern in den Büchern in meiner nicht repräsentativen Auswahl immer weiter an. Letztens hatte ich da ein Buch, das ich inhaltlich sehr gut fand, aber es war so voller Schreibfehler, dass mich das massiv gestört hat. Da hatte ich den Eindruck, dass es weder beim Autor noch beim Verlag irgendeine Form von Kontrolle gab. Meine Einschätzung "Springer-Bücher sind Qualitätsprodukte" ist da massiv angekratzt. Und bei irgendeinem Buch aus einem anderen Verlag hatte ich sogar einen Schreibfehler auf dem Titel entdeckt.
Deswegen wird ein Buch nicht unlesbar, es zeigt aber, dass dem Kostendruck geschuldet der Level so langsam in den Keller sackt (kein Wortspiel, Frank ;-)).

VG Tom
 
An meine Vorschreibenden: der Preis für das Holzbuch ist ok. Ich weiß wohl wieviel Arbeit solch ein Werk macht! Mein Kommentar bezog sich auf den Preis des Ebooks, ich dachte das sei deutlich gewesen.
 
Hallo,
An meine Vorschreibenden: der Preis für das Holzbuch ist ok. Ich weiß wohl wieviel Arbeit solch ein Werk macht! Mein Kommentar bezog sich auf den Preis des Ebooks, ich dachte das sei deutlich gewesen.
Das war durchaus deutlich und ich sehe es wie Du. Bei Ebooks entstehen dem Verlag deutlich weniger Kosten als bei einem gedruckten Buch und an dieser Ersparnis sollte der Leser, und gerne auch der Autor, eigentlich beteiligt werden.

Selber kaufe ich schon seit mindestens zehn Jahren keine Druckerzeugnisse mehr (gleichermaßen aus Platzmangel und wegen des Planeten) und sehe eigentlich nicht ein, warum ich mit meinen Ebooks die Altpapierproduktion bezuschussen soll.

Grüße
Maximilian
 
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