perensen
Neues Mitglied
Guten Abend liebes Forum,
ich hatte vor ca. 20 Jahren in meinem damaligen Wohnort in der Sternwarte einige Jahre lang "mitbeobachtet". Da ich damals als Jugendlicher kaum Geld hatte und stattdessen regelmäßig die großen Geräte der Sternwarte nutzen konnte, stellte sich die Frage nach eigener Ausrüstung nicht. Beobachtet habe ich damals rein visuell.
Zwischenzeitlich hat mich das Thema zwar nie ganz losgelassen, aber andere Dinge waren wichtiger und es blieb meist beim einfachen Blick in den Himmel.
Nun möchte ich dem Thema doch etwas mehr Zeit und Energie widmen. Dabei habe ich alle Zeit der Welt und mir ist bewusst, dass ich erst ein eigenes "Profil" entwickeln muss. Als ersten Start habe ich die alte Himmelskarte rausgekramt und mir ein Fernglas (Nikon Action 10x50) sowie den Karkoschka gekauft. Mit dieser Ausstattung will ich die nächsten Wochen einfach wieder reinkommen und wieder ein besseres Gefühl für den Himmel bekommen.
Langfristig (=in den nächsten Monaten) soll dann ein kleines Teleskop her. Dabei treiben mich folgende Gedanken um:
- Der heimische Garten (Kleinstadt bei Hannover) ist recht dunkel (wohl Bortle 4), aber mit vielen Bäumen verstellt, innerhalb von 30 Minuten mit dem Auto ist die Südheide (Tendenz zu Bortle 3) erreichbar.
- Ich werde eher zuhause beobachten, will aber zumindest die Option auf Ausflüge mit dem Auto haben.
- Zunächst soll es visuell und manuell bleiben (will erstmal wieder reinkommen...)
- Beobachtungsobjekte sind am Anfang querbeet Sonnensystem, DS, einfaches Richfield-Gucken (ihr ahnt es: erstmal wieder reinkommen)
Jetzt kommt aber der Haken: Ich bin schon lange an Fotografie interessiert und bin völlig baff welche Fortschritte offensichtlich für Amateure in den letzten 20 Jahren möglich waren. Insofern möchte ich schon jetzt die Chance auf erste Gehversuche mit der Kamera offenhalten. Dabei werde ich sicherlich erstmal schlicht die Kamera (Nikon APSC) mit Weitwinkel huckepack ausprobieren. Perspektivisch würde ich aber gerne auch testhalber in die richtige Astrofotografie oder auch EAA reinschnuppern. Insofern neige ich stark zu einer parallaktischen Montierung, die einigermaßen robust und motorisiert ist. Meine Ansprüche an visuelle oder fotografische Qualität sind nicht besonders hoch, weil ich mir klar bin, dass dies nur ein Einstieg und "Hobbytest" werden soll. Wenn ich dann Erfahrung gesammelt habe und konkreter weiß in welche Richtung es gehen soll, dann wird sicherlich die Ausrüstung auch anspruchsvoller.
Mein Kostenrahmen sind grob 1000€ für Montierung plus Teleskop, gerne auch vom Gebrauchtmarkt. Zubehör (Okulare, Spiegel, Filter, Sucher,...) rechne ich extra.
Mir ist völlig klar, dass es keine perfekte Rundumlösung gibt. Angesichts der großen Vielfalt an möglichen Kombinationen bin ich allerdings etwas erschlagen und würde mich über Ratschläge freuen.
Vielen Dank im Voraus,
David
ich hatte vor ca. 20 Jahren in meinem damaligen Wohnort in der Sternwarte einige Jahre lang "mitbeobachtet". Da ich damals als Jugendlicher kaum Geld hatte und stattdessen regelmäßig die großen Geräte der Sternwarte nutzen konnte, stellte sich die Frage nach eigener Ausrüstung nicht. Beobachtet habe ich damals rein visuell.
Zwischenzeitlich hat mich das Thema zwar nie ganz losgelassen, aber andere Dinge waren wichtiger und es blieb meist beim einfachen Blick in den Himmel.
Nun möchte ich dem Thema doch etwas mehr Zeit und Energie widmen. Dabei habe ich alle Zeit der Welt und mir ist bewusst, dass ich erst ein eigenes "Profil" entwickeln muss. Als ersten Start habe ich die alte Himmelskarte rausgekramt und mir ein Fernglas (Nikon Action 10x50) sowie den Karkoschka gekauft. Mit dieser Ausstattung will ich die nächsten Wochen einfach wieder reinkommen und wieder ein besseres Gefühl für den Himmel bekommen.
Langfristig (=in den nächsten Monaten) soll dann ein kleines Teleskop her. Dabei treiben mich folgende Gedanken um:
- Der heimische Garten (Kleinstadt bei Hannover) ist recht dunkel (wohl Bortle 4), aber mit vielen Bäumen verstellt, innerhalb von 30 Minuten mit dem Auto ist die Südheide (Tendenz zu Bortle 3) erreichbar.
- Ich werde eher zuhause beobachten, will aber zumindest die Option auf Ausflüge mit dem Auto haben.
- Zunächst soll es visuell und manuell bleiben (will erstmal wieder reinkommen...)
- Beobachtungsobjekte sind am Anfang querbeet Sonnensystem, DS, einfaches Richfield-Gucken (ihr ahnt es: erstmal wieder reinkommen)
Jetzt kommt aber der Haken: Ich bin schon lange an Fotografie interessiert und bin völlig baff welche Fortschritte offensichtlich für Amateure in den letzten 20 Jahren möglich waren. Insofern möchte ich schon jetzt die Chance auf erste Gehversuche mit der Kamera offenhalten. Dabei werde ich sicherlich erstmal schlicht die Kamera (Nikon APSC) mit Weitwinkel huckepack ausprobieren. Perspektivisch würde ich aber gerne auch testhalber in die richtige Astrofotografie oder auch EAA reinschnuppern. Insofern neige ich stark zu einer parallaktischen Montierung, die einigermaßen robust und motorisiert ist. Meine Ansprüche an visuelle oder fotografische Qualität sind nicht besonders hoch, weil ich mir klar bin, dass dies nur ein Einstieg und "Hobbytest" werden soll. Wenn ich dann Erfahrung gesammelt habe und konkreter weiß in welche Richtung es gehen soll, dann wird sicherlich die Ausrüstung auch anspruchsvoller.
Mein Kostenrahmen sind grob 1000€ für Montierung plus Teleskop, gerne auch vom Gebrauchtmarkt. Zubehör (Okulare, Spiegel, Filter, Sucher,...) rechne ich extra.
Mir ist völlig klar, dass es keine perfekte Rundumlösung gibt. Angesichts der großen Vielfalt an möglichen Kombinationen bin ich allerdings etwas erschlagen und würde mich über Ratschläge freuen.
Vielen Dank im Voraus,
David