gibt es ein Netzteil für das LX50?

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Andiweinberg

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Hallo zusammen,

gibt es eigentlich ein Netzteil für das LX50?
Im Sockel ist ein Buchse für 12V DC.
Jetzt wäre ein Kabel dafür mit Zigarettenzünderanschluss oder auch ein Netzteil für 220V doch schön zu haben.

Dann könnte ich es im Garten an die Steckdose oder auch an meinen Akkupack mit Zigarettenbuchse anschließen und müsste nicht über Batterien gehen, die nach einer halben Nacht schon leer sind.

Hat von euch jemand ne Idee, wo ich sowas herbekomme oder ob ich mir das auch selbst bauen kann?

Viele Grüße
der Andi
 
...leider kenne ich mich was Strom angeht nicht so gut aus.
Funktioniert jedes Netzteil solange da 12V rauskommen und der Stecker passt oder muss ich auch die mAh beachten...?

Viele Grüße
der Andi
 
Hallo Andi,

alle Dir hier empfohlenen Netzgeräte sind für diesen Verwendungszweck nicht zugelassen. Guck mal in die Betriebsanleitungen dieser Gerätchen, da wirst Du immer den Satz: "Betrieb nur in trockenen Räumen zulässig..", finden, also nix mit Garten, feuchtes Gras und so..

Gut, Jeder muss wissen, welchen Gefahren er sich freiwillig aussetzt, aber dann schalte wenigstens einen FI-Schalter( =< 30mA) davor.

Das Sicherste (nur Stromschlag betrachtend!) wäre das genannte 12V Zigarettenanzünderkabel an einem fetteren Akku.

Natürlich gibts dann für den Sekundäranschluss Einiges zu Beachten:

1. Benötigte Spannung (12V)
2. Benötigter Gesamtsrom (gut, 3A sollten reichen)
3. Polung der Eingangsbuchse/Steckers, also wo liegt +/-
4. Welche Art des Steckers wird benötigt.
5. Wie sieht es mit deinen Lötkenntnissen aus?

Wünsche viel Erfolg mit Deiner Bastelaufgabe.
 
Hallo Andy,

Werner hat völlig recht, wenn du nicht vor hast selbst als Gartenbeleuchtung zu dienen (macht man nur einmal im Leben), dann lass die Finger von den komischen Netzteilen, die nur für trockene Räume geeignet sind.

Ich nutze einen 12V Trafo mit IP67 der entsprechend gegen Feuchtigkeit geschützt an einer Gartensteckdose hängt.

http://www.amazon.de/Wasserdicht-Ne...&qid=1462734863&sr=8-1&keywords=12v+ip67+100w

Aber auch den musst du entsprechend geschützt "verdrahten"! Wenn der Trafo allein zwar geschützt ist, aber die Zuleitung ungeschützt mit Lüsterklemmen verbunden ist, dann nutzt das alles gar nix.
 
...also wenn ich das alles so lese, dann bleib ich einfach bei den Batterien und bin auf der sicheren Seite.
Oder vielleicht finde ich ja durch Zufall irgendwo ein passendes Meadenetzteil.

Viele Grüße
der Andi
 
Hallo Andi,

Zitat von Andiweinberg:
...warum werden dann immer solche Beiträg wie dieser hier geschrieben.
Wenn man keine Ahnung hat....

Weil man auch keine Ahnung haben muss, um einen Schukostecker in die Steckdose zu stecken, da kommen irgendwie 230V raus und wie man die Stecker reinsteckt ist sogar egal!

Zum Thema: Ich bleib bei den Batterien...

Schmal hier , dort habe ich meinen Powertank (Eigenbau) beschrieben. Wenn du es einfach und "sicher" haben willst, dann besorg dir einen Bleigelakku (wenn du nur die Montierung dranhängst reichen 7Ah locker), einen kleinen Koffer und eine XLR-Steckdose. In die Leitung vom Akku zur XLR-Steckdose hängst du eine Flachsicherung und lötest dir dann ein Kabel von XLR-Stecker auf Holstecker deiner Montierung. Damit kommst du mehr als nur eine Nacht hin, Feuchtigkeit ist kein so großes Thema und die Kabelverbindung ist auch deutlich stabiler als ein Wackel-KfZ-Stecker.
 
Da schließe ich mich an.

Und selbst wenn man nicht weiß wo beim Lötkolben vorne ist, mit ein bischen Suche findet man auch fertig vorkonfektionierte Kabel.

Kabel von Flachstecker oder Klemmen (fürn Akku) auf Zigarettenbuchse mit Sicherung dazwischen findet man immer wieder und Kabel zum da dran stecken mit Klinkenstecker/Hohlstecker am anderen Ende genauso.

So Teile hab ich mindestens drei in der Kiste, alle zusammengestöpselt von Conrad, Pollin und gelegentlich eBay.

Davon abgesehen, wer sagt, daß das Meadeteil wirklich feuchttauglich ist. Wenn ich mir gelegentlich mitgelieferte Netzgeräte so ansehe kommen mir Zweifel. In der Regel auch nur die üblichen Steckernetzteile. Zum Glück sind das inzwischen wenigstens meist vollverkapselte Modelle.

Aber ja nicht auf die Feiinsicherung verzichten!!!

nv
 
Das habe ich uin der Tat nicht bedacht. Ich sehe aber auch kein großes Problem darin, diese Netzteile draußen zu benutzen. Das Netzteil meines Notbooks ist auch nicht Wasserfest und läuft seit Jahren im Außeneinsatz. Natürlich sollte man die Geräte nicht in die nasse Wiese legen. Wenn ich mir meine Gabelmontierung ( LX200 ) und das dazu gelieferte Netzteil so anschaue, sind da weder Dichtungen noch Schutzlack zu sehen. Da ist das verschweißte Netzteil schon wesentlich dichter.
Solltest du dich doch für einen Akku entscheiden, denk an ein gutes Ladegerät. Bleigel oder Bleifließ Akkus sind Frostempfindlich. Es ist auch nicht zu empfehlen, diese Akkus, bei den Teleskophändlein zu erwerben. Da kosten sie ein vielfaches des regulären Preises. Dann vielleicht doch ein Netzteil und in so eine Kabelkummlungsbox aus Gummi oder Kunststoff packen. Diese gibt es auch etwas größer und man hat keine Gefahr durch Feuchtigkeit an 230V .
Das ist allerdings noch kein Grund hier Verschwörungstherorien aufzustellen...
 
Ich weiss ja nicht, was du unter Verschwörungstheorie verstehst, aber der Einsatz von Netzteilen, die lediglich für trockene Räume ausgelegt sind, im Freien ist nun einmal lebensgefährlich und das zu empfehlen ist gelinde gesagt fahrlässig!
Das liegt dabei nicht mal unbedingt an den Netzteilen selbst, denn wie du schon richtig bemerkt hast, sind die häufig augenscheinlich dicht, was aber an sich schon nicht stimmen muss. Darüber hinaus, selbst wenn die Dinger dicht wären, hast du immer noch den normalen Schukostecker in einer Steckdose die auch Feuchtigkeit ziehen kann, denn auch dafür gibt es spezielle Verbinder, die entsprechend geschützt sind, dafür muss man nicht unbedingt Giesharzmuffen nehmen.
In den meisten Fällen sind die verschweisten Gehäuse aber nicht dicht, sondern ziehen durch die Wärme im Inneren allein schon Feuchtigkeit aus der Luft, dazu muss man die nicht mal in´s Gras legen. Das kann man auch sehr gut bei (günstigen) Bodenleuchten beobachten, die mit der Zeit undicht werden. Selbst wenn da das Wasser nicht direkt rein läuft, entwickelt sich Feuchtigkeit durch den Temperaturunterschied und die Dinger sehen früher oder später aus wie kleine Aquarien...
Da entsprechend abgedichtete Netzteile unwesentlich mehr kosten als die normalen China-Teile aus der Bucht, wäre mir das die paar Euro wert.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Leute,
als ein Elektroniker will ich auch was sagen.
Also es ist so, dass du für's draußen tatsächlich mindestens IP66 haben muss(bitte "Schutzart IP" in google posten). Du kannst auch selbst das Netzteil auf IP66 upgraden. Z.B. mit Silikon abdichten oder in zweites Gehäuse einbauen. Selbstverständlich, falls eine Hochwelle kommt, dann es könnte sein, dass dein Netzteil es nicht übersteht. Es muss also schon vom Eindringen des Wassers geschützt sein.

Andererseits, falls kein Wasser in das Netzteil eindringen kann. dann kannst du so ein Netzteil ohne bedenken, verwenden.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
eine gute Möglichkeit wäre, das Netzteil selbst bedacht zu halten und nur die harmlose 12 Volt Zuleitung auf dem Freien zuzuführen.
 
ich habe gute Erfahrungen mit Netzteilen für Laptops gemacht. Siehe Ebay o.ä.

wichtig ist, dass für die Motoren, vor allem beim Positionieren genügend Stromstärke bereitgestellt wird. Nur weil 12 Volt Spannung geliefert werden, genügt das bei einem zu kleinen Netzteil nicht für das Positioneren, wenn der Motor viel Strom benötigt.

Vielleicht findet sich was in der Bedienungsanleitung zum Strombedarf.

Ansonsten lieber zu gross als zu klein.

Ich schätze 2000 mA müssten reichen.
 
Moin

Im Garten wirst doch deinen festen "Stellplatz" haben ?!
Ich würd im Innenraum ein passendes (12V 3/3,5 A) Netzteil
in die Steckdose stöpseln und von da mit 2*0,75mm² Kabel die 12 V zum Aufstellungsort führen.
Kann man wenn auch unter dem Rasen verstecken.
Der ganze Spaß sollte ca 30€ kosten

Gruß Dirk

CS
 
Hallo Dirk,
Zitat von Dirkneu:
...Ich würd im Innenraum ein passendes (12V 3/3,5 A) Netzteil in die Steckdose stöpseln und von da mit 2*0,75mm² Kabel die 12 V zum Aufstellungsort führen...
und dann?
Hast Du dir schon mal ausgerechnet welche Spannung bei welcher Stromentnahme da noch beim Verbraucher (Montierung) ankommt?

Schau mal, für einen Dauerstrom von 2A sieht das so aus:
  • Leitungslänge = 10m; Uv= 0,949V; Verlust= 7,92%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 11,05V
  • Leitungslänge = 20m; Uv= 1,898V; Verlust= 15,82%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 10,10V
  • Leitungslänge = 30m; Uv= 2,840V; Verlust= 23,742%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 9,15V
Bei einer Stromentnahme von max. 3,5A wird es noch unwirtschaftlicher:
  • Leitungslänge = 10m; Uv= 1,661V; Verlust= 13,84%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 10,34V
  • Leitungslänge = 20m; Uv= 3,322V; Verlust= 27,7%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 8,67V
  • Leitungslänge = 30m; Uv= 4,980V; Verlust= 41,5%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 7,02V

Wie Du siehst, wird das mit einem 12V-Netzteil und einem Kabelquerschnitt von 0,75mm^2 wohl nix werden, da die erforderliche Spannung für das stabile funktionieren der Montierung o.Ä. wohl unterschritten würde. Eine Erhöhung der Speisespannung ist nicht das Mittel zum Zweck, da die Probleme die Gleichen bleiben. Hier mal die Situation mit einem gängigen Universal-Netzteil mit einer Ausgangsspannung von 13,8V was in etwa der Spannung eines vollgeladenen 12V-Bleiakkus entspricht (die Stromentnahme beträgt 2A):
  • Leitungslänge = 10m; Uv= 0,474V; Verlust= 6,88%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 12,85V
  • Leitungslänge = 20m; Uv= 1,898V; Verlust= 13,76%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 11,90V
  • Leitungslänge = 30m; Uv= 2,848V; Verlust= 20,64%; Ankommende Spg. am Verbraucher = 10,95V

Das nächste Problem ist der Leitungswiderstand, abhängig von der Länge und vom Querschnitt der Zuleitung Netzgerät > Teleskop, welcher die ankommende Spannung U am Teleskop, je nach Belastung(Stromentnahme) stark schwanken lässt.
Natürlich könnte man jetzt auch noch, als einzig verbleibendes Mittel, den Leitungsquerschnitt erhöhen, was natürlich irgendwann auch zum Erfolg führt aber Professionell ist das nicht.
Gleichspannungen lassen sich eben nur mit großen Verlusten über längere Strecken transportieren, nicht umsonst nimmt man schon seit 80 Jahren den wesentlich wirtschaftlicheren Wechselstrom, welcher sich nach Bedarf transformieren lässt.
Erst im oder kurz vor dem Endgerät wird dann der hochvoltige Wechselstrom runter transformiert und per Gleichrichtung eine (stabilisierte) Gleichspannung erzeugt.

Welche Möglichkeiten haben wir, im nassen Gras hockende Spechtler, wenn kein Akkubetrieb gewünscht ist, den Berührungsschutz zu gewährleisten (ich gehe mal davon aus, dass in der Hausinstallation bereits der angeführte FI-Schalter vorhanden ist):
  • 1. FI-Schalter 30mA + Billignetzteil
  • 2. FI-Schalter 30mA + VDE zugelassenes Netzteil für den Aussenbereich
  • 3. FI-Schalter 30mA + Trenntrafo + Netzteil nach Wahl
zu 1: schlechteste Methode, auch 30mA bei 230V sind u.U. lebensgefährlich!
zu 2: m.Mg. nach zweitbeste Methode und teuer
zu 3: wäre die Möglichkeit meiner Wahl, absolut sicher, da keine Fehlerströme zur Erde fließen können, da potentialfrei!



 
Hallo Werner

erstmal Danke für Deine ausführliche Erklärung .
Entschuldigung von mir ,wußte nicht das es hier auch einen Sicherheitsbeauftragten gibt ;-)

@ Werner
zu 2: m.Mg. nach zweitbeste Methode und teuer

was ist den dann 3. ?? billig ??

Andi hat eine einfache Frage zum Thema gestellt und die meisten haben versucht einfache Tipps zugeben.

Glaub nicht das Andi mit seinem LX 50 Karusellfahrten anbietet )))))
Da ich kein Datenblatt zum Gerät habe beende ich mal mein komment zum Thema
Viel Spaß noch Andi
Gruß und CS
Dirk
 
Hallo Dirk,

wenn du glaubst, zu einfachen Fragen gäbe es immer eine einfache Antwort, bist du völlig auf dem Holzweg. Ein Netzanschluss im Freien hat seine Tücken. Da ist eben so. Wenn dich der Stromschlag trifft, hast du nichts mehr von den eingesparten Kosten, die eine sichere Lösung verursacht hätte.

Viele Grüße

Kurt

 
Hallo Allerseits,

die IP Schutzklassen definieren unter welche Umgebungseinflüsse ein Gerät seine Funktion noch garantieren kann und dürfen nicht als Schutz gegen Stromschlag verstanden werden. Sie schützen das Gerät und nicht den Anwender. Der Name IP kommt vom „Ingress Protection“ (Schutz gegen Eindringen). Der Schutz bezieht sich einerseits auf mechanisches Eindringen und anderseits aufs Eindringen vom Wasser.

Als Nebeneffekt der Trennung zwischen Innen- und Außenraum wird auch der Anwender sehr oft besser geschützt, das ist aber nur ein Nebeneffekt und keine Stromschlagschutz Garantie.

Der Königsweg in Bezug auf Stromschlag ist die Erdung. Eine richtig ausgeführte Stromverteilung kombiniert mit der richtigen Erdung der Geräte bietet den notwendigen Schutz. Die FI-Schaltung ist ein zusätzlicher Schutz, für den Fall, dass ein unerwünschter Strom durch die Erde-Leitung fließt. Ohne richtige Erdung und Verkabelung funktioniert sie aber gar nicht. Sie wird nicht durch den Menschen der seine Finger in der Steckdose gesteckt hat aktiviert und auch nicht wenn der Mensch ein nicht geerdetes und defektes Gerät anfasst.

Viele Grüße,
Horia
 
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