gibt es Erfahrungen mit 152/1200 Refraktoren?

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Hallo Lothar,

wie sollte ich denn ohne Vermischung hier eine produktive Diskussionsebene aufrecht erhalten? Diskussion kann ja nur fruchtbar sein, indem man auf die Diskussionspartner eingeht. Selbst das Drama entwickelt sich im Dialog!

Ich habe allerdings eine andere Einstellung, und zwar aus eigenen Erfahrungen, zum mühevoll zusammengekratzten Geld anderer Sternfreunde. Ich finde es ist ein Jammer, wenn dafür ein Gerät angeschafft wird, dass von seinen optischen Eigenschaften unpassend gewählt ist.
Ich möchte hier mal die kalte Logik darstellen:
Auf die Feststellung "die Optik ist (für das Geld) nicht optimal gewählt" folgen zwei mögliche Situationen:
1. Der Sternfreund ist mit seinem Gerät mangels vergleich zufrieden, oder er belügt sich selbst bei einem Vergleich.
2. Der Sternfreund ist unzufrieden, sofort oder nach einem Vergleich.
Falls Fall 2 eintritt, sind wir uns einig, mit dem Unterschied, dass ich schon vor dem Eintreten von Fall zwei gerne hinweisen oder warnen möchte. Dafür bietet ein Internetforum eine gute Plattform. Ich möchte nicht darüber nachdenken, wie viele Leute sich vor dem Kauf wirklich informieren, gerade auch die, bei denen die Kohle eigentlich nicht so locker sitzt!
Falls Fall 1 eintritt, hast Du den moralischen Joker, dass Du dem Sternfreund nicht seine Träume vom "Herzensteleskop" zerstörst, mir fällt die Rolle des Miesepeters zu, der von Anfang an das Gerät schlecht gemacht hat, und später dann auch noch den Finger in die Wunde legt, was reichlich traumzerstörend wirkt.
Fragt sich nur: Was ist richtig, oder was ist aufrichtiger? Mitspielen, und den Sternfreund dabei unterstützen, sich selbst zu belügen? Ihn sich allein überlassen? Oder ihn aus seinen Träumen herausreißen?
Wenn es dabei um ein privates Gespräch ginge, würde ich vermeiden wollen, allzu schmerzhaft auf die Probleme des bereits gekauften Geräts hinzuweisen.

Da hier aber etliche Leute (und sei es via Suchfunktion nächstes Jahr noch) mitlesen, halte ich es für wichtiger, bei denen den Fehlkauf zu vermeiden, bei denen er noch vermeidbar ist.

Übrigens möchte ich noch etwas von Günther aufgreifen, was wohl kaum einer kapiert hat.

Was hättet ihr dazu gesagt, wenn Anette zum 250/1250 Dobson einen 150/1200 Newton gekauft hätte?!
Damit die Idee dahinter besser verständlich wird: Dem planetenoptimierten 150/1200 würde wohl niemand nachsagen, er könnte den 250/1200 in dieser Disziplin ernstlich "gefährden". Spannend wird's aber, wenn man sich überlegt, dass bezüglich der Disziplin Widefield der Rafraktor 150/1200 mit dem Newton 150/1200 geradezu gleichzusetzen ist. Was wird dann aus dem zu hellen Bild bei großer AP unter schlechtem Himmel? Wird die Rolle der Transmission wirklich korrekt eingeschätzt?

Was Günther doch wohl sagen wollte: Wer würde nicht den Kopf schütteln, wenn ein 150/1200 Newton dazugekauft worden wäre? Aber wenn in dem Falle die Einigkeit so groß ist, wie kann es dann sein, dass im Falle eines 150/1200 Achromaten die Uneinigkeit so persönlich nahegehend formuliert werden muss? Und zwar, wenn man sich den Thread mal anschaut, mit den weniger Objektiven Beiträgen doch offensichtlich auf Seiten der "Achromat-Verteidiger", und wenn auch ein Chromakorr drinsteckt...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

ich finde deinen Beitrag ausgesprochen gut.
Herzensangelegenheit, das trifft es ganz gut. Und wenn jemand
sich in der Art auf ein Teleskop gestürzt hat, dann sehe ich
keinen Grund irgendwas dagegen zu schreiben.

Anders sieht es aber aus wenn Argumente bemüht werden, die die
Entscheidung zugunsten von X gegenüber Y begründen sollen.

Diese Argumente lassen sich aber hinterfragen und müssen sich
einer genauen Prüfung unterziehen lassen.

Wenn also jemand schreibt "ich habe mir einen Refraktor gegönnt, weil:
- ich schon immer einen haben wollte
- ich mit anderen Teleskoptypen nichts anfangen kann
- weil mich das Teleskop auf den ersten Blick erobert hat

dann ist das doch völlig o.k.

Wenn er aber schreibt, ich habe mir den 150/1200mm Refraktor
gekauft weil der im Vergleich zu einem 250/1250mm Newton:
- bei Deep Sky eine bessere Leistung bringt
- am Planeten eine bessere Leistung bringt
- unter aufgehelltem Himmel besser einsetzbar ist

dann kann und muß (im Interesse mitlesender Sternfreunde
ohne eigene Erfahrung, aber mit Geld und Kaufabsichten)
man diese angegebene Argumente einer genauen Prüfung
unterziehen dürfen.

Diese Prüfung kann dann eben auch ein für den Argumentierenden
unangenehme Ergebnisse erbringen. Das heißt aber nicht daß
man ihm das Teleskop vermiesen möchte (o.k., wenn jemand
nach Jahren immer noch nicht seinen FH + Chromakorrektor
justiert hat dann schwingt da doch eine gewisse Häme mit,
das gebe ich zu).

Und was die Herzensangelegenheit betrifft:
Davor bin selbst auch nicht gefeit. Ich hatte mir ja einen
6" Schiefspiegler gekauft obwohl mir klar war daß er meinen
8" Newton nicht übertreffen kann.

Gruß, Karsten
 
Hallo Leute,

gegen Überzeugungen anzurennen versuche ich nicht, wer noch unsortiert vor so manchen Argumenten steht sollte weiter lesen. Ich werde versuchen, die Zusammenhänge praktisch anzugehen.

6“ F/8 oder 10“ F/5, das hat mit dem „grauen Bild“ unter ungünstigen Bedingungen nicht das geringste zu tun.
Mit beiden Geräten kann ich Austrittspupillen von 7 mm unter Verwendung handelsüblicher Okulare erreichen und wenn ich das unter 4 Mag Himmel tue habe ich diese spasstötende Grau in Grau Abbildung, ein unästhetisches Bild und kann schwache Objekte nicht aus dem Lichtsumpf ziehen.
Ich muss wenigstens auf 5 mm AP runter um das erträglicher zu gestalten, ja es ist sinnvoll exakt 4 mm AP anzustreben. Dies geht wiederum mit beiden Teleskopen unter Verwendung der passenden Okulare und obwohl dazu unterschiedliche Okularbrennweiten nötig sind ergeben sich näherungsweise identisch tatsächlich erreichbare Felder am Himmel wenn man vergleichbare Okulare anwendet. Irgendwo oberhalb 40 mm Brennweite ist mit dem Weitfeldfeeling für 6“ F/8 natürlich Schluss, denn das tatsächlich erreichbare Feld bleibt gleich nur der „Blickwinkel“ ändert sich. Durch die Begrenzung des Strahlenkegels auf das was durch 2“ Steck passt ist einfach nicht mehr drin.
Dies kann Jeder mit einem Okularrechner, wie ihn z.B. Armin auf seiner HP unter „Formeln“ anbietet durchspielen.
Bei beiden Geräten kommt also der AP auch im Niedrigvergrößerungsbereich entscheidende Bedeutung zu und dann kann man Mal über Refraktor oder Reflektor reden, obwohl zuerst noch Auflösungsvermögen und Lichtsammelleistung interessant sind, ist jedes Teleskop unabhängig vom Design, halt primär an die Öffnungsgröße gebunden.
Folglich ist es Unsinn, eine große Öffnung anzuschaffen und dann abzublenden. Mit der Öffnungsreduzierung verschenkt man vorhandenes Potenzial, mit der Anwendung des Okulars mit der richtigen AP nutzt man dieses Potenzial voll aus.

Was für niedrige Vergrößerungen gilt hat auch Gültigkeit für hohe Vergrößerungen am Mond und an Planeten.
Ziel ist es, eine Vergrößerung nahe des theoretischen Auflösungsvermögens der Optik einzusetzen, denn nur dort, grob im Bereich zwischen 1 mm und 0,7 mm AP (für spezielle Beobachtungen mit sehr guter Optik, z.B. Doppelsterntrennung, auch mal 0,5 mm) hat man ein angenehmes, blend- und überstrahlungsfreies Bild.
Bei 6“ Öffnung kommt es seltener, bei 10“ Öffnung schon häufiger vor, dass Seeingeinflüsse den Vorstoß in solche Brennweitenbereiche verhindern.
Wieder ist es grundsätzlich wesentlich besser, nicht die Öffnung abzublenden, sondern das einfallende Licht mittels eines neutralen Graufilters auf ein zuträgliches Maß zu dämpfen und den Fernrohr so sein Auflösungsvermögen zu erhalten anstatt es mit einer Blende vor der Öffnung zu kastrieren. Auch enge Doppelsterne, besonders mit starkem Größenklassenunterschied, sind ein Fall für Grau- oder variable Polfilter (im Rahmen der vorgegebenen Öffnung/Auflösung).
Einen Sonderfall stellen hier nicht farbreine Refraktoren dar. Hat man z.B. einen 150/1200 (zu kurz) FH am Start so kann er schon im mittleren Vergrößerungsbereich die Farben nicht in einem gemeinsamen Fokus vereinen sondern streut sie um den Idealpunkt.
Das Fernrohr erreicht also bauartbedingt die für die Öffnung theoretisch mögliche Auflösung nicht und das wird auch durch Farbsäume sichtbar. Man kann diese Farbsäume nun ignorieren oder als nicht störend wahrnehmen oder man blendet auf eine kleinere Öffnung und damit auf ein kleineres Öffnungsverhältnis ab. Damit erreicht man, unter Inkaufnahme des entsprechenden Verlustes an Auflösungsvermögen, dass die Farben im Fokus näher zusammenrücken können und das Bild „sauberer“, farbreiner wird.
Solche Fernrohre sind also gar nicht für den Hochvergrößerungsbereich gebaut, man kann sie aber unter Einschränkungen dafür nutzbar machen.
Beim Newton wird man immer ein farbreines Bild haben, von der Nennöffnung hat man allerdings den Einfluss der Obstruktion in Abzug zu bringen. Sie sollte möglichst gering gehalten werden, F/8 ist hier also bei gleicher Öffnung besser als F/5, weil der Fangspiegel kleiner gehalten werden kann allerdings tritt dieser Einfluss bei größeren Öffnungen ab 10-12“ gegenüber anderen Kriterien immer stärker in den Hintergrund.
Im relevanten Bereich 6-10“ Öffnung genügt es, dem Newton einfach 1-2“ gegenüber einer obstruktionsfreien Öffnung abzuziehen, dann ist auch den spitzfindigsten Berechnungen Genüge getan und das wird nach oben mangels Verfügbarkeit von Refraktoren immer uninteressanter.

Die mangelnde Qualität der Optik ist ein ernstzunehmender Faktor.
Ein Newton, dessen Hauptspiegel heutzutage auch im Billigbereich um beugungsbegrenzt abbilden kann fällt durch Einflüsse wie mangelde Justierung oder einen verspannten FS sowie die Anwendung von ungeeigneten Okularen sehr schnell unter diese magische Grenze.
Das muss im Bereich niedriger Vergrößerungen kaum auffallen, führt aber im direkten Vergleich mit einem beherrschten Gerät sehr schnell zur feststellung eines wesentliche diffuseren, strukturloseren Bildes mit auch auf der Achse „dicken“ Sternen und im Hochvergrößerungsbereich setzt sich das immer stärker werdend fort.
Ein Refraktor ist allerdings, aus dem gleichen Preissegment“ gezogen kaum besser, auch hier sind dezentrierte schlecht auspolierte Linsen und ein nicht auf die Objektivmitte zielender OAZ an der Tagesordnung, nur dass hier die Justierung dem Laien wesentlich schwerer fällt, wenn nicht unmöglich ist. Wiederum fällt das häufig genug nur im direkten Vergleich mit einem besseren Gerät auf.
Ich habe derzeit einen 4“ F/6 Refraktor mit BW Objektiv im „Test“ der oft als „Semi-APO“ bezeichnet wird. Nun gut, das Semi würde ich gerne weglassen und das APO um so mehr. Der Farblängsfehler ist unter Verwendung eines Zenitspiegels elementar, ein Prisma könnte Linderung bringen. Dennoch zeigt dieses Teil meinem Skywatcher „was eine Harke ist“, denn die Bilddefinition und der Kontrast sind um Welten Besser. Ich war zunächst überrascht, wie „bunt“ das BW-Objektiv ist, bis mir auffiel, dass selbst die Farbränder schlicht nur sehr viel besser und schärfer definiert sind als beim Skywatcher.

So sind also Optimierungsmaßnahmen bei allen Teleskopgattungen immer dann gefordert, wenn man nicht von Haus aus höchste Qualität kaufen und bezahlen kann/will oder man lebt eben mit dem was man hat.

In der Praxis habe ich meinem 8“ F/6 Newton einen besseren und kleineren Fangspiegel, einen längeren Tubus, eine Tubuslüftung, eine Taukappe, eine Veloursinnenauskleidung, eine Tubusisolierung, einen Führknopf, einen kürzeren und untersetzten OAZ sowie ein Rockerboxtunig verpasst welches es ermöglicht, meinen kleinen
4“ F/5 (A)chromaten aufzusatteln.
Schon als diese Optimierungen nur teilweise erfolgt waren (Velours und Lüftung) zeigte er im Vergleich mit einem sehr guten 6“ F/6 Tal-Newton eine höhere Auflösungsleistung und mehr Details am Planeten.
Bei dem Linsenteleskop musste ich den OAZ auf die Mitte der Frontlinse Zentrieren. Im Zuge dieser Maßnahme konnte ich gleich das innere OAZ-Blendrohr um 30 mm kürzen, da es die Öffnung auf etwa 85 mm reduzierte und eine Innenauskleidung mit Veloursfolie vornehmen, weil die Innenschwärzung den Namen nicht verdiente.

Abschließend hoffe ich, dass wir in der Lage sind, ganz einfache Zusammenhänge die man berechnen und physikalisch beleuchten kann, auch in der Praxis an ihrer Umsetzbarkeit zu erfahren. Was ich geschildert habe kann Jeder praktisch, quasi im Selbstversuch mit seinem Teleskop, nachvollziehen.
Einzige Voraussetzung ist, dass er sich ein für ihn sinnvolles Teleskop und das dafür sinnvolle Zubehör zulegt.
Ich halte es eben für sinnvoller, die Tatsachen zu suchen als den Mythen nachzujagen.

Die praktischen Beispiele zeigen auch, dass etwas bessere Qualität allein nicht in der Lage ist einen Öffnungssprung zu kompensieren.
Bleibe ich in einer Teleskopgattung und in einer Preisklasse, bei ähnlichem Zubehör, so werde ich, je nach Anwendung, einen mehr oder weniger deutlichen Leistungssprung beim Wechsel von 4“ auf 6“ oder gar 10“ Öffnung immer erleben, dazu braucht es ebenfalls keine Mythen.
Andererseits kann ich, über die Ausnutzung vorhandenen Potenzials und unter Verwendung des dazu erforderlichen Zubehörs, sehr viel erreichen, ohne ständig das Teleskop zu wechseln.
Beobachtungsfreude mit jedem Teleskop steht und fällt mit seiner leistungsgerechten Anwendung und der ihm angemessenen Erwartungshaltung.


Gruß und CS
*entfernt*

PS: Sven...war das, was ich im Vorpost sagen wollte, wirklich so schwer zu erkennen, dass man es erklären muss?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

danke für die prompte Ferndignose; ich hoffe, Du kannst mir einige mit Deinem Newton entstandenen Solar system Fotos zeigen. Und ich hoffe, sie zeigen signifikant mehr an Detail.

Gruß

Markus


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Markus A. R. Langlotz
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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

das ist doch Quatsch! Niemand behauptet, ein 6" f/8 - welcher Art auch immer - könne einem Zehnzöller paroli bieten. Nur wenn hier dessen Sinnhaftigkeit als Zweitteleskop massiv angezweifelt wird, stelln sich mir die Haare auf.

Nach Deiner (und KaSterns) Theorie müßte jeder bescheuert sein, der zwei Teleskope unterschiedlicher Öffnung und ähnlicher Brennweite sein Eigen nennt, denn er könnte ja das Größere der beiden abblenden. Schau mal, wieviel Leut es gibt, die mehrere Rohre in der ca. 1m-Brennweitenliga besitzen. Lauter inkompetente Verrückte?

Hätte es diese überzogene Reaktion von Eurer Seite auch gegeben, hätte sich Anette für 200 Euro nen gebrauchten 6" f/8 Newton geholt?????

Im Übrigen, schnapp Dir den nächstbesten Sechszöller und schieß Du - ja genau Du - Planetenfotos, die besser sind als die, die Du aus meiner Antwort kritisierst! Ach, Du betreibst aktiv keine Planetenfotografie? Dafür kannst Du aber verdammt gut mitreden!

PS: Ich will jetzt auch nicht Fotos von irgendwo aus dem Netz sehen, ich weiß, daß es definitiv am Planeten stärkere Teleskope gibt als mein Sechszöller (auch in der Sechszollklasse). Ich hab auch nirgends das Gegenteil behauptet, sondern lediglich behauptet, daß man auch mit nem 6" f/8 "FH" ordentlich was anfangen kann.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

warum so "angefressen"?

Erstens lassen die Ausbrüch an den Monden in Verbindung mit den Farbverläufen in den Bildern tatsächlich den Schluss auf eine dejustierte/dezentrierte Optik eher zu als den Schluss auf einen Nachführfehler.

Zweitens sollen die sehr schönen Bilder das durchaus gegebene gute Leistungspotenzial des Fernrohrs unterstreichen. Ich denke mit dieser Unterstellung trete ich Dir nicht zu nahe und liege richtig.

Drittens ist dies eine Sache für sich und kann so keinem Vergleich mit irgendetwas dienlich sein.
Wollte man nun irgendeine Entscheidung im hier gesetzten Rahmen damit begründen, so müsste man am gleichen Abend den 10" F/5 auf ebenso tauglicher Monit mit der gleichen Nachführqualität und dem identischen Fotoequipment bei gleicher Effektivbrennweite zeitgleich auslösen und die Vergleichsbilder einstellen.
Ganz realistisch müsste man dem Newton noch das gleiche Maß an Dejustierung zukommen lassen und zwar vom Wert her, wegen des doppelten Strahlengangs, halbiert.

Da so etwas kaum machbar und eventuell auch recht schwer zu verstehen ist, kann man auch gleich sagen:
Die Bilder sind gut, schön anzusehen, aber im Sinne des Threadverlaufs reichlich "zwecklos".

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

sorry, mein Newton ist ein Dobson, ich habe keine Kamera,
keine nachgeführte Montierung und knipse keine Bilder.

Das sollte dich aber nicht davon bhalten dein Equipment
endlich einmal richtig zu justieren/justieren zu lassen.

Wenn ich mich recht erinnere hat dir Leo (Astrophotograph)
auch schon so etwas geschrieben. Wie wichtig die Justage
ist weis ich als Newton-Nutzer ja aus erster Hand.

Insofern ist es natürlich nicht zulässig von deinen Bildern
auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines farbkorrigierten
6" Refraktors zu schließen, damit tut man dem Teleskop unrecht.
Da ist noch viel mehr drin.

Bilder von 8" Newtons findest du reichlich im Netz.
Und ich meine Leo hatte auch mal einen 8" Newton?!

MfG,Karsten
 
Hallo,

im Prinzip habe ich so eine Antwort erwartet. Einer, der noch nie selber nen Planeten fotgrafiert hat, haut halt mal drauf. Vom Zaun brach die Diskussion um Planetenfotografie nämlich erst dadurch, daß Du mir unqualifizierte Beiträge unterstellst.

Ich zitiere:
Mann, ich fasse es nicht. Diese Art deiner Beiträge kenne ich
ja schon von den Diskussionen um deinen dejustierten Chromakorr-FH,
deshalb trifft es mich nicht völlig unvorbereitet.


Was war denn das für eine Art an Beiträgen? Daß ich mich erdreistet habe, mit meinem Equipment und meiner Person gemachte Aufnahmen ins Forum zu stellen? Ein Fauxpas? Nur, weil die OPtik nicht perfekt ist? Habe ich jemals irgendwo behauptet, meine Optik sei perfekt oder über alle Zweifel erhaben oder besser als was weiß ich für eine Art Teleskop? Nein! Wenn Du anderer Meinung bist, kannst Du das sicher mit Zitaten belgen, dann hab ich mich tatsächlich im Ton vergriffen - damals - und das täte mir nachträglich leid.

Aber es ist halt wie mit dem durchschnittlichen Fußball-Rezipienten: Die, die nie selber als Aktive am Platz gestanden haben, wissen immer am allerbesten, wie man's richtig gemacht hätte. Schließlich hat man selber ja auch nie was falsch gemacht.

In dem Sinne,

ein Kriegsbeil war's ja net wirklich, das kleine Beilchen begraben wir jetzt, einverstanden?

Gruß

Markus



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Hallo Astrofäns,
der Himmel straft mich....straft mich ....straft mich. Heute Abend war es noch klar, ich habe den Refraktor im Garten aufgebaut und denke mir so, dass ich heute konkret die ein oder anderen Bemerkungen nun selbst testen kann...aber es soll nicht sein....nun habe ich aber über einen FH 152/1200 von Bresser einen irre tollen Bericht gelesen. Dieses Gerät wurde im Jahr 2001 in den österreichischen Alpen getestet, bei einem 6,5 mag Himmel allerdings und es wurde nur in der Superlative geschwärmt. Ein 8 SC hätte sich dagegen äußert schlecht gemacht. Mit einem Bino wärs dann nur noch was zum Abheben gewesen....also....dass ich mal in díe Berge komme kann schon hinhauen...mit Dobsi niemals, denn dann müßte einer fahren und ich hierbleiben, aber mit dem 152/1200 von TS (den Michael Hoppe für SuW getestet hat)kann ich dann wieder als Beifahrer mitfahren...weil der hinten bequem reinpasst.....endlich mal ein echter Vorteil für meine Optionen.....warten wers ab...Grüssle von Anette, die die Stärken eines Partners erst nach langen Jahren erkennt unter allen möglichen Umständen. Begehren kann man ja schnell, doch lieben eben langsam....ich entscheide immer erst mit dem Bauch...und das war noch nie daneben....aber wie gesagt, ich spreche von Menschen...mal sehen, mal sehen...wenns überhaupt mal was zu sehen gäbe
 
Hi Lotz,

siehst du die offensichtliche Dejustage deines Teleskopes,
welche die im Bild sichtbaren Aberrationen verursacht,
wirklich nicht? Falls das so sein sollte verstehe ich nicht
wiso du dir überhaupt einen teuren Korrektor eingebaut hast?
Die damaligen Threads um deine beiden "getesteten" FH must
du dir aber selbst raussuchen, dazu bin ich zu faul.

Die Warnungen in Bezug auf den problematischen Einbauort
des Chromakorr waren leider sehr berechtigt. Er sollte
ortsfest sein, denn wenn der Auszug nur leicht shiftet,
dann zieht das eine Dejustage des Chromakorr nach sich,
mit entsprechenden Aberrationen.
Das gilt für alle Arten solcher Korektoren die in großer
Entfernung zum Objektiv platziert sind.
Deshalb hat Zeiss beim PAPQ auch großen Wert auf einen
stabilen Tubus und solide Fassungen gelegt...

Was meine von dir in gelb zitierte Bemerkung betrifft:

Ich gebe zu daß mein Ton unangemessen war und entschuldige
mich in aller Fom dafür.

CS,Karsten
 
Hallo Lotz,

der Unterschied ist: Ich gehe nicht hin, und stelle meine Planetenbilder oder meine f/4-Newtons als Maß aller Dinge hin. Wenn ich Koma im Bild habe:
Link zur Grafik: http://www.svenwienstein.de/Pics/sat4irb1grun.jpg
Dann rede ich nicht davon, ein perfektes Foto geschossen zu haben.
Wenn ich das Glück habe, dass mir mit meiner 12" f/4-Röhre trotz zu geringer Brennweite (hier 2x Barlow) ein gutes Bild gelingt, dann freue ich mich darüber, ohne dass ich meine Optik als heiligen Tempel ihrer Klasse darstelle:
Link zur Grafik: http://www.svenwienstein.de/Pics/jupiter_2007_07_14_rgb1.jpg
Und wenn 2003 mit 6 Zoll Öffnung (Ylenna 150) bessere Aufnahmen als diese hier
Link zur Grafik: http://www.svenwienstein.de/Pics/myl3select_ov_r1b2.jpg
vorgestellt wurden, dann weiß ich wenigstens, ob ich Teleskopqualität, Justage oder Seeing als Problemquellen in Betracht ziehen muss.

Aber, um hier auch mal passende Töne anzuschlagen (ich nehm's mir auch mal heraus): In diesen Friedenspfeiffen scheint ein recht merkwürdiges Kraut zu stecken, dass alles was bis zum Nachmittag hier an Bemühungen der Konsensfindung ablief, erstmal mit dem Beil zerschlagen werden musste, um dann sich friedliebend aufzustellen, und die Friedenspfeiffe angekaut und mit gammelligem Kinikinnik den anderen ungefragt in den Mund zu schieben.

Das betrifft auch die Sache mit der gleichen Brennweite, hier findet sich wieder eine Polemik, die nicht Ihresgleichen sucht, weil derweil an der Tagesordnung. Ist doch nicht die gleiche Brennweite allein das entscheidende Kriterium, sondern die gleiche Brennweite nebst dem gleichen Verwendungszweck. Wenn der nämlich Widefield lautet, wie hier im Thread Thema, so ist es wirklich reichlich schwachsinnig, dafür zwei unterschiedliche Teleskope gleicher Brennweite anzuschaffen. Hat man unterschiedliche Verwendungszwecke, so sieht die Sache doch gleich ganz anders aus. Ich habe auch zwei Geräte gleicher Brennweite, einen FH 80/1200 (der den Namen FH verdient!) und einen Newton 300/1200. Wer sich nicht ausdenken kann, welche unterschiedlichen Anwendungszwecke diese beiden Geräte haben mögen, möge mir das mitteilen.

@Günther: Der Threadverlauf zeigte eigentlich, dass die Erklärung der Sache nötig war, und das hat sich in den Posts nach Deiner Anfrage nochmal heftigst manifestiert.

CS
Sven
 
Hallo Ihr hier


Also als Ich mein Refraktor 152mm/1200mm, vor 2Jahren gekauft habe, wuste Ich schon,
das Ich zu meinem Dob noch ein weiteres Teleskop möchte
auch ohne jeglicher erfahrung.
Die Auswahl ist schon groß, die Preise so verschieden, und was da in den Prospekten
so versrochen wird, eigentlich kaum was von Farbfehler erwänt,viel von Vergrößerung,Vergütung,Qualität
und dazu auch schöne Deepsky Bilder sogar in Farbe,ganz schön verlockend muß Ich dazu sagen.
Da werden nämlich viele Jung und Neu Astronomen, die sich ein Refraktor kaufen möchten gelockt,
es soll ja auch verkauft werden,gut und schön,es ist auch der grund günstige
Teleskope zu bekommen,und da nicht jeder das Geld dazu hat um sich Teure Teleskope zu Kaufen.


Ist eigentlich bei vielen Produkten so, Staubsauger,aufdedenfahl.

Auf jeden fahl jedes Teleskop zeigt den Sternen Himmel.

Mit gruß Manfred
 
Hallo Manfred,

der 150/1200 Refraktor ist aber beim Neukauf kein günstiges Teleskop. Ein günstiger Refraktor, ja, aber kein günstiges Teleskop.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Anette,

mit den Berichten ist das so eine Sache...
Unter Alpenhimmel zeigt mir mein 7mm built-in-Bino auch mehr
am Himmel als im Sauerland, im Münsterland und sehr viel mehr
als in der Stadt.

Wenn du mal richtig begeistert sein möchtest, dann schau doch
mal bei Cloudy Nieten ins Refraktorboard rein. Da gibt es einen
der sich Refraktor6 nennt, der sieht nicht mal einen Farbfehler
mit seinem 6"f/6,5 FH :totlach2:
Immer schön wenn sich Farbenblinde so outen :biggrin:
Na ich drücke dir mal die Daumen daß es nächsten Monat
mit dem first ligth deines Refraktors klappt.
Falls du daran denken solltest am Tage zu beobachten:
Laß es lieber sein. Niemals mit einem kurz-FH am Tage
einen Gittermasten vor hellem Himmelshintergrund beobachten.

MfG, Karsten
 
Hallo Sven,

nun zeig mir doch mal, wo ich mein Teleskop als Maß aller Dinge und als heiligen Gral, Tempel oder was immer dargestellt habe?
Wann ahbe ich jemals behauptet, ein perfektes Foto geschossen zu haben?
Daran kann ich mich nun wirklich nicht erinnern. Du darfst aber gerne zitieren! Ich hab lediglich meine Bilder veröffentlicht, mich drüber gefreut und versucht, Verbesserungsvorschläge zu bekommen, die ich auch gekriegt habe! Verboten?

Und - um mit Deinen Worten zu sprechen: warum den tiefergelegten Polo, wenn man einen Porsche in der Garage hat???? Alles, was der 80/1200 kann, kann Dein 300/1200 doch viel besser? Oder willst Du behaupten, der 80/1200 sei dem Newton am Planeten überlegen?
Oder relativieren sich Deine Aussagen bei Deinen eigenen Teleskopen???

Gruß

Markus



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Hi,

brauchst Dich doch net zu entschuldigen, is schon ok.
Ich seh auch - auch das schrieb ich - daß die Optik NICHT optimal ist, sehe auch die Dejustage. Ich wollte mit den Bildern nur demonstrieren, daß trotz der dejustierten Gurke relativ passable Ergebnisse generierbar sind. Einfach, um meine Argumentation gegen de gelb zitierte Bemerkung etwas visuell zu unterfüttern, schließlich lesen hier ja mehr Leute mit, die gar nicht wissen, worüber wir diskutieren.

Gruß

Markus


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Hallöchen

Na dann will ich mal auch nicht mit Bildern fehlen:

FH 150/1200 mit achromatischer Barlow und Webcam - eines meiner ersten Bilder überhaupt:
Link zur Grafik: http://img181.imageshack.us/img181/4457/0225dk1.jpg

Wie wenig ich Fotograf bin sieht man hier - nicht mal die fetten Staubkörner hatte ich beseitigt :D (FH 150/1200 mit Baader ND3,8 und Webcam):
Link zur Grafik: http://img524.imageshack.us/img524/7669/0418rs9.jpg

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich sehe durchaus die Bildfehler (Farbsaum, Schärfe, ...) und kenne durchaus die Vorzüge anderer Teleskoparten (ich habe Zugang zu 7" Apo, 16" Newton und 32" Cassegrain). Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass so ein FH 150/1200 besser als sein Ruf ist.

Gruß
Andy
 
Hallo Anettte,

Du hast einen Jubelbericht zum neuen Gerät gelesen und freust Dich nun noch mehr auf Dein Firstlight.

Du hast Mal einen 4" F/5 angeschafft, dazu gibt es auch Jubelberichte.
Dazu gibt es aber auch sehr realistische Threads in denen sehr genau beschrieben wird, was geht und was nicht.
Nun gut, Du hast ihn gekauft und bist sogar, soweit ich mich an Deine Berichte erinnere, mit dem Teil in den Alpen gewesen. Die Ernüchterung war Dir sehr deutlich anzumerken, neben zu hohen Erwartungshaltungen hattest Du mit mangelder Beobachtungserfahrung und resultierenden Fehlern (z.B. auch in der Okular-/AP-Wahl) zu kämpfen.

Dann kam wohl der etwas längere 100er FH, war aber wohl auch nicht das Richtige, nun der Versuch mit dem 150er.

Der 10er hat Begeisterungsstüme in Dir ausgelöst, so lassen es Deine Berichte vermuten. Aus Deinen Berichten wird aber auch erkennbar, dass Du dieses Gerät (noch) nicht beherrschst und das passende Zubehör noch lange nicht gefunden hast. In Deiner Einsteigerberatung zu diesem Gerät sprach vieles für einen 8" F/6, ganz einfach weil es vielen Anfängern lange Zeit so geht wie Dir und ein F/6 Newton die unausweilichen Fehler eher "verzeiht".

Dein neuer Refraktor ist ähnlich "gutmütig", kann aber auch nur leisten, was ihm von der Öffnung, der Qualität und von der Zweckbestimmung her mitgegeben ist.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Lotz,

es macht sich uncool, aus diesem Thread auf diesen Thread zu verlinken. Einfach noch mal die eigenen Beiträge lesen, dann wird das schon klar.
Als ich das gerade nochmal getan habe... ach du Schande!
"Graufilter ändert nichts an der AP" - völlig am Thema vorbei. Nachführfehler bei der Planetenfotografie - wäre an anderen Tagen amüsant.
In diesem Beitrag - Du hast richtig viel über den 80/1200 nachgedacht, oder? Glaubst Du wirklich, ich setze den als Widefield-Teleskop ein? Mit 1,25"???
Deine Bilder hast Du veröffentlicht, um "Polemik vorzubeugen" - mir scheint, um den Beweis zu erbringen, dass es mehr ist, als Polemik.

So, Freunde, ab hier jeder nach seiner Fasson. Wer bis hierhin mitliest und über die Anschaffung eines 150/1200 nachdenkt, über dessen Stellung zu anderen Teleskopen aber unsicher ist, hat ausreichend Hinweise bekommen.
Bis zum nächsten mal also, wenn es wieder heißt: "Es gibt Dinge, denen muss widersprochen werden!"

Schöne Bilder von Andy übrigens, beim Jupiter weist der grüne Randbereich aber schon drauf hin, welche Farben da fehlen. Aber, und das ist wesentlich, die Bilder sind geschmackvoll bearbeitet.

CS
Sven

PS: Achso, falls noch jemand auf den Gedanken kommt zu bemerken, meine Jupitermonde wären nicht punktförmig - hinschauen! Das ist Bahnbewegung.
 
gestresste Astrogemeinde,
ich wage mich mal kurz runter in die Arena und teile mit, dass ich gestern ein paar gnädige Wolkenlückchen zwischen schweren regenschwangeren Cumulanten genutzt habe um nochmals Saturn mit meinen beiden ins Visier zu nehmen. Dabei viel mir der Sucher vom Monster raus....(wer in Gottes Namen kam nur auf die Idee einen Sucher mit 6 Justierschrauben herzustellen?)...da mich das Justieren den letzten Nerv kostete zielte ich einfach so auf Saturn und bekam aber Algieba rein, vermeintlich....ich wunderte mich schon da zwei schöne Sterne so eng nebeneinander doch eindeutig klar getrennt im Baader Hyp zu sehen....ei, dachte ich mir, ist dass etwa der berühmte Doppelstern im Leo?
Runter zu Dobsi, der auf der unteren Hangterrasse steht (habe auch noch einen Hanggarten, Reisfeldähnlich)und das BAader Hyp dort rein um das Gleiche nochmals in ihm zu testen, denn ich hatte es nie geschafft Algieba am Dobson zu trennen........hm......da sehe ich zweie, die zusammenkleben, fokussiere hin und her, sogar noch die Barlow rein, es entsteht keine Lücke zwischen den Beiden, sie bleiben zu dicht aneinander! Also wenn mir der Dobson Cassini schön zeigt und der FH ebenfalls, ist doch nichts dejustiert an beiden oder? Aber warum schafft ein 10 Zöller dann nicht den Algieba? Und ich bemerkte keine Farbfehler. Die traten dann erst wieder an Mars beim FH hervor, doch nicht durchgehend. Ich beobachtet bis 1h Nachts, dann zog es zu. Aber merkwürdig finde ich dieses Erlebnis doch sehr.
Vielleicht könnten wir hier weitere Turniere veranstalten? Ich schleich mich aus der Kampfarena und schau Euch von oben zu.....und Danke im Voraus ihr Herren.
Grüssle von Anette
 
Zitat von Anette_Aslan:
Ich schleich mich aus der Kampfarena und schau Euch von oben zu.....und Danke im Voraus ihr Herren.
Grüssle von Anette

Ja, das ist amüsant mitzulesen. Testosteron ist eben ein mächtiges Hormon. :biggrin: Frage am Rande: Was ist eigentlich bei den Frauen für die sog. "Zickenkriege" zuständig? ;)

Thomas (Zaungast)
 
Hallo Anette,

Algieba hat, ich musste es nachsehen, 2 Komponenten ähnlicher Leuchtkraft und im Abstand von 4,6" mit 2,2mag. Wenn Dein Dobs den nicht trennen würde, dann würde man wohl auch ansonsten nichts damit irgendwie scharf beobachten können.
Allerdings, wenn ich einfach ohne Sucher herumrühre und mir zwei nahe beieinander stehende Sterne auffallen, rate ich nicht einfach irgendeinen Doppelstern, der 7° und 17 Bogenminuten davon entfernt steht...

Clear Skies
Sven
 
*gähn*

die 6" scherbe macht spass! zumindest solange, bis man dann die threads hier in den einschlägigen foren lesen muss.....

genauso gings mir.....ich hatte ein paar monate lang richtig freude am gerät (war einer der ersten, die son blaues shina-teil hatten)! dann kamen die ganzen posings hier, die mir quasi verbietet haben, daran spass zu haben....das darf schliesslich gar nicht sein!

gut...kann sein, dass ich für das geld besser einen 10" newton gekauft hätte, oder einen mak?! egal....alles wäre schliesslich besser gewesen!

auf jeden fall war ich so gefrustet, dass ich meine scherbe nach 1 jahr sprechtelabstinenz zum prüfer gebracht habe....ergebnis hier zu finden:
http://astro.uni-tuebingen.de/~grzy/9.html
der China-FH, ca. in der mitte der seite...

wirklich geholfen hats mir trotzdem nicht....mensch...nur 0,9 strehl!?! so ein [zensiert] gerät....diese ganzen zambuto und intes spiegel haben immer mindestens 0,96.....

egal dachte ich mir....machste einfach mal etwas fotografie mit dem teil...ich voller motivation....für DIE ERSTEN VERSUCHE war ich überrascht ob der für mich gelungen fotos....ich also erwartungsfroh am posten hier, und was ist?! NIX! die reaktionen? ähh.....welche reaktionen?!!?
ganz traurig z.b. hier:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Board=41&Number=397524&Searchpage=7&Main=51928&Words=IceyJones&topic=0&Search=true#Post397524
GAR KEINER!

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Board=41&Number=394444&Searchpage=9&Main=51156&Words=IceyJones&topic=0&Search=true#Post394444
nur wasguggsduda hat sich erbarmt etwas zu schreiben (danke!)

weitere ergenisse meines scherbe:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Board=41&Number=381279&Searchpage=11&Main=48648&Words=IceyJones&topic=0&Search=true#Post381279
Link zur Grafik: http://www.iceyjones.de/finals/astro/FINAL_PS.jpg

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Board=41&Number=384918&Searchpage=11&Main=49145&Words=IceyJones&topic=0&Search=true#Post384918

und nochmal GANZ traurig:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php?ubb=showflat&Board=41&Number=392512&Searchpage=2&Main=50583&Words=IceyJones&topic=0&Search=true#Post392512

da kommt schon der verdacht auf, dass solche bilder (auf die ich stolz wie oskar bin) gar nicht geben darf! recht passend fand ich daher die reaktion in einem anderen forum, auf das ich jetzt einfach mal frech verlinke....
http://astro-foren.de/showpost.php?p=32771&postcount=4

jetzt stellt euch mal vor, ich betreibe auch noch den gleichen aufwand, wie die leute, die hier die TOP-bilder zeigen....soll heissen, z.b. sone teure DMK-Kamera (die mehr kosten würde, als meine scherbe), etc.....omg....ich wette man würde mich FAKER schreien...

ach ja....die bilder entstanden OHNE diesen chromakorr.....oder wie der heisst....

so...das musste mal raus! zumal die leute, die ihren eigenen 10" newton immer so hochpreisen, hier NIX zeigen, ausser buchwissen

und jetzt schmeisst mit steinen....


edit:
ach..eine kleine story noch:
ITV....mein kaleidoskop steht da aufm feld, sonnenfilter aufm objektiv...hinten grün.....mit wonne schaue ich mir die fleckengruppe an. das bild steht wie eingefroren (natürlich zum knipsen dann nicht mehr ;) ). folge: ein offensichtlich recht bekannter spiegelbauer kommt vorbei und schaut auch durch diese unmöglichkeit. habe meine scherbe ca 30 minuten abgeben müssen ;)

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo eisiger Jonas,

warum zerrüttest Du Dir Deine Nerven anstatt endlich zu kapieren, dass es um diese Sicht der Dinge gar nicht geht?

Der Versuch, diesen Thread auf Spiegel/Linse runterzuziehen ist zwar allgegenwärtig, aber nicht wirklich das worauf es ankommt.

Es geht manchmal auch schlicht darum, zu versuchen, Leuten beizubringen, ihre Geräte auch zu beherrschen, sinnvoll einzusetzten und mit dem richtigen Zubehör auszustatten, bevor sie ein Gerät nach dem anderen kaufen und wieder verscherbeln.

Ich kenne neben anderen, so einen 150/1200er mit 90er(?) H-Alpha Bestückung.
Auch ich habe mich nach einer halben Stunde Protuberanzen höflich und verschämt bei dem sehr geduldigen Besitzer entschuldigen müssen.
Raphael fährt aber nebenbei noch einen Anhänger mit aufgesatteltem kleinen Dobson spazieren.
Auch da kommt er eigentlich auf den Treffen nur zum Aufbau und zum Einstellen von Objekten an das Teil ran.

Gruß und CS
*entfernt*
 
ganz einfach....weil hier einige ganz bestimmte leute in abrede stellen, mit einem solchen gerät schöne beobachtungen machen zu können. zumindest kommt das durch wort und tonfall so beim geneigten leser an.

und schwupps, schon hat man wieder die alte leier von diskussion (was ich mit dem *gähn* am anfang klar zu machen versuchte).....man verzeihe mir, dass ich leider allzu gerne darauf einsteige...

frustrierend ist dabei aber, dass diese ewig gleichen leute sich niemals zu einer kommentierung von beobachtungen hinreissen lassen, geschweige denn zu fotos, die mit dem gerät gemacht wurden....

die motive dazu muss man sich dann aber leider zusammenreimen, was aber bei der art der postings dieser leute über das gerät in solchen threads nicht alzu schwer fällt....

ach...und wenn man mal den focus einigermassen trifft (als unerfahrener DS-fotofist), dann kommt mit einer einzigen aufnahme und schlechter nachführung (nämlich keine) auch schonmal sowas bei raus:
Link zur Grafik: http://www.amateurastronomie.com/astrodus/stammtisch/bericht/pics/m3_160407.jpg
 
Hi Icey,

tut mir leid, Photo is nich bei mir, dahin verirre ich mich (fast) nie,
da must du die Photographen wegen Kommentaren anhauen.

Hier wollte Anette was zum gucken haben, und als Durchgucker
kann ich ihr dazu auch was schreiben.

FH mit einem engem Grünfilter für die Sonne ?
Schön daß sich einer mal meinen Hinweis ("Theoretiker und Buchwissen
wiederkäuender") zu Herzen genommen hat diese Paradedisziplin
des (A)Chromaten zu nutzen! In dem engen Wellenlängnbereich
ist dein Refraktor doch praktisch perfekt :super:
Das kann man übrigens theoretisch herleiten. Du beseitigst
per engem Grünfilter die defokussierten Wellenlängenbereiche
und damit deren kontrastmindernde Beiträge.

Nur im hellen Weißlicht, so daß das Farbsehen möglich ist,
bleibt ein Farbwerfer leider ein Farbwerfer. Es sei denn
man hat keine oder fast keine blauempfindlichen Zapfen.

CS,Karsten
 
Gegen gewolltest Falschverstehen ist in Herzensangelegenheiten kein Kraut gewachsen.
Lustig eigentlich, wie die Beschützer des Gerätes aus den Löchern gekrochen kommen. Es sind ja auch bald die Eisheiligen, ist also der 24. April dann der eisige Jonas?

Wurde eigentlich in diesem Thread das Leistungsvermögen des 150/1200 irgendwie in Abrede gestellt?

Es ist einfach so, dass man über die Möglichkeiten des 150/1200 keine objektive Äußerung machen darf, weil das Gerät Herzensangelenheit zu vieler Leute ist.
 
Hallo eisiger Jonas,

es ist schon seltsam, wie Du den Diskussionsstil bemängelst, über den K(r)ampf die Nase rümpfst und dann mit Beispielaktionen die nichts beweisen und nichts widerlegen genau in die Kerbe haust und dich an anderer Stelle noch damit brüstest, hier Mal Dampf zu machen.

Nochmal: Es geht um den Sinn oder Unsinn eines 150/1200er (zu kurz) Fraunhofers in Kombination mit einem 10" Newton für visuelle Beobachtungen.
Man hat zugunsten des Großrefraktors zunächst einen 102/500er und dann einen 102/1000er über Bord geworfen.

Was Du willst ist hier nicht, nur in den Köpfen einiger vernagelter Systemlords.

Gruß und cs
*entfernt*
 
Zitat von Sven_Wienstein:
Es ist einfach so, dass man über die Möglichkeiten des 150/1200 keine objektive Äußerung machen darf, weil das Gerät Herzensangelenheit zu vieler Leute ist.

ja genau sven....es scheint aber leider, dass genau dieses gerät auch eines deiner herzensangelegenheiten ist, denn sonst würden dir solche sprüche:

Zitat von Sven_Wienstein:
keine Sorge, für soviel schlecht Wetter ist ein Farbwerfer wirklich nicht gut genug!

sicherlich nicht über die lippen kommen, bist du doch immer äußerst rationell und um objektivität bemüht...es ist wirklich auffällig, wie du unter dem steten deckmantel der objektivität geräte, die gegen deine pers. neigung sind, konsequent schlechtredest....und zwar genau mit solchen wohl gestreuten kommentaren....

und ja....die frage in diesem thread ist wirklich, warum einen solchen FH zu einem 10" dobs......mir wirft man jetzt vor, wieder in die linse/spiegel kerbe zu hauen....aber hey....

DAS HABEN ANDERE SCHON GANZ AM ANFANG GEMACHT und zwar GENAU diejenigen, dir mir das jetzt hier anlasten....*lach*

und genau DAGEGEN hab ich was....sei es aus herzensangelegenheiten, oder aus der einfachen motivation heraus, mir ab und an mal ironisch gegen dieses rumgestänkere luft zu machen....

Zitat von Sven_Wienstein:
Lustig eigentlich, wie die Beschützer des Gerätes aus den Löchern gekrochen kommen. Es sind ja auch bald die Eisheiligen, ist also der 24. April dann der eisige Jonas?

komisch...über deinen humor kann ich trotzdem nicht lachen...
 
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