PeterSurma
Aktives Mitglied
Ciao all,
ich möchte gerne einen Gittertubus für einen grossen, parallaktisch montierten Newton (Grössenordnung 16-20", f/4.5, d.h. Tubus ca. 2m - 2.50m lang) bauen. Näheres dazu z.B. unter:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php?Cat=&Board=selbstbau&Number=46901&page=0&view=collapsed&sb=5&o=&fpart=1#Post47597
Die Standard-Bauweise von Gitter-Dobson-Tuben ist ja hinreichend einfach und einsichtig (siehe z.B. Buch von Kriege). Unten gibt es einen festen Gittertubus (oder eben eine etwas bessere feste Holz-Kiste - sorry Ihr Dobson-Bau-Künstler !
, oben hat man abnehmbare Serrurier-Streben, die den Ring für den Fangspiegel halten.
Nun das Problem:
...kommt duch diese unbedeutende Modifikation durch das Wörtchen: parallaktisch montiert ! Neben den etwas schärferen Anforderungen in punkto Steifigkeit (klar - Tubus dreht sich in praktisch allen Raumrichtungen), kommt jetzt hinzu, dass der Okularauszug fürs visuelle Beobachten manches Mal fast unzugänglich wird !
Dobson-Montierungen haben den Vorteil, dass das Okular nur in der Höhe wandert aber immer an der gleichen Seite des Teleskops bleibt. Bei der deutschen/parallaktischen Montierung dreht sich aber die Orientierung des Okulars: einmal braucht man eigentlich ein Zenitprisma (am Newton ! - vergesst mal dass ich gar nicht in den Fokus komme...), das andere Mal könnte ich prima reinkucken, wenn ich nur in 2.50m über dem Teleskop schweben könnte, manchmal liegt das Okular genau da wo ich stehe...
Bleibt als Lösung nur, dass man den oberen Tubus-Ring der den Fangspiegel hält DREHBAR (um die Teleskoplängsachse = opt. Hauptspiegel-Achse) macht. D.h. - wie bei den grossen Dobsons von Kriege - am oberen Ende der Serrurier-Streben ist erstmal ein Abschluss-Ring. Auf diesem wird dann ein Doppelring (Fangspiegelkäfig) mit dem Okularsauzug und Fangspiegel aufgesetzt. Dans ganze drehbar...
Meine Fragen an das geneigte Publikum:
- Hat schon mal jemand sowas gebaut ? (beim NGT-18 ff gibt es sowas oder ? http://www.jimsmobile.com/list_search.htm
- Wie steht es mit der Justier- und Reproduzierbarkeit für visuelle Zwecke ? (für photographische Zwecke muss man wahrscheinlich den Ring festziehen + einmal justieren)
Schöne Grüsse,
Peter
PS: Ich nenn das Teleskop dann später mal: 'Asking for trouble'
PS2: Dies alles ist (leider) kein April Scherz
!
ich möchte gerne einen Gittertubus für einen grossen, parallaktisch montierten Newton (Grössenordnung 16-20", f/4.5, d.h. Tubus ca. 2m - 2.50m lang) bauen. Näheres dazu z.B. unter:
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/showflat.php?Cat=&Board=selbstbau&Number=46901&page=0&view=collapsed&sb=5&o=&fpart=1#Post47597
Die Standard-Bauweise von Gitter-Dobson-Tuben ist ja hinreichend einfach und einsichtig (siehe z.B. Buch von Kriege). Unten gibt es einen festen Gittertubus (oder eben eine etwas bessere feste Holz-Kiste - sorry Ihr Dobson-Bau-Künstler !
Nun das Problem:
...kommt duch diese unbedeutende Modifikation durch das Wörtchen: parallaktisch montiert ! Neben den etwas schärferen Anforderungen in punkto Steifigkeit (klar - Tubus dreht sich in praktisch allen Raumrichtungen), kommt jetzt hinzu, dass der Okularauszug fürs visuelle Beobachten manches Mal fast unzugänglich wird !
Dobson-Montierungen haben den Vorteil, dass das Okular nur in der Höhe wandert aber immer an der gleichen Seite des Teleskops bleibt. Bei der deutschen/parallaktischen Montierung dreht sich aber die Orientierung des Okulars: einmal braucht man eigentlich ein Zenitprisma (am Newton ! - vergesst mal dass ich gar nicht in den Fokus komme...), das andere Mal könnte ich prima reinkucken, wenn ich nur in 2.50m über dem Teleskop schweben könnte, manchmal liegt das Okular genau da wo ich stehe...
Bleibt als Lösung nur, dass man den oberen Tubus-Ring der den Fangspiegel hält DREHBAR (um die Teleskoplängsachse = opt. Hauptspiegel-Achse) macht. D.h. - wie bei den grossen Dobsons von Kriege - am oberen Ende der Serrurier-Streben ist erstmal ein Abschluss-Ring. Auf diesem wird dann ein Doppelring (Fangspiegelkäfig) mit dem Okularsauzug und Fangspiegel aufgesetzt. Dans ganze drehbar...
Meine Fragen an das geneigte Publikum:
- Hat schon mal jemand sowas gebaut ? (beim NGT-18 ff gibt es sowas oder ? http://www.jimsmobile.com/list_search.htm
- Wie steht es mit der Justier- und Reproduzierbarkeit für visuelle Zwecke ? (für photographische Zwecke muss man wahrscheinlich den Ring festziehen + einmal justieren)
Schöne Grüsse,
Peter
PS: Ich nenn das Teleskop dann später mal: 'Asking for trouble'
PS2: Dies alles ist (leider) kein April Scherz
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