Glasfaserkabel monomode, Bezugsquelle

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ch_losch

Wer kennt eine Bezugsquelle für monomode Lichtwellenleiter mit einem Kerndurchmesser unter 125mü (z.B. 50/125 oder gar 9/125)?
Da ich nur ca. 10cm brauche (künstlicher Stern) sollte es irgendein Elektronikversender o.ä. sein der an Privatleute versendet.
Conrad, Reichelt und Westfalia hab ich schon gecheckt aber nichts gefunden, ansonsten finde ich nur fertig konfektionierte Patchkabel für Unsummen von Geld.

Vielleicht hat ja jemand so ein Stück bei sich rumliegen und tritt es mir gegen einen Unkostenbeitrag ab?

 
Hallo Christian,

aus einem mehradrigen Reststück habe ich ein
paar einzelne Adern der Marke "ziemlich dünn"
im Keller liegen. Schick mir einfach eine PN
mit Deiner Postadresse und ich schick Dir ein
Briefchen.
 
Hi !

Ich habe aehnliches vor. Suche auch gerade nach nem Stueck Kabel:-)

Geht da vom Durchmesser her auch Lichtleiterkabel aus der HIFi Technik ?
Oder gibts das nicht mehr ?

Passen "normale" Lichtleiter-Computernetzkabel vom Ø her ??

Wie muss denn das Ende der Faser behandelt werden ? (Lichtaustritt)

Oder ist das bei dem Mini-Durchmesser egal ?

Ein bekannter Haendler bietet ja schon Sterne fuer schlechtes Wetter an,
die Fasern gibt er aber mit 60 mü an !?

Wer kann und will mich schlauer machen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" /> ??


CS !

Bernd
 
Re: Picostar

Geht da vom Durchmesser her auch Lichtleiterkabel aus der HIFi Technik ? Oder gibts das nicht mehr ?
Passen "normale" Lichtleiter-Computernetzkabel vom Ø her ??

Also die HIFI-Kabel gibts zu kaufen (allerdings i.d.R. halt nur vorkonfektioniert mit Steckern. Und wenn ich das richtig verstanden habe sind die meist mit Kerndurchmessern bis zu 1mm viel zu dick.

Ich hab mal versuchsweise einem UFO (ja diese blinkenden Glasfaserbüschel aus dem Baumarkt für 10,- Euro) ein Haar ausgerissen und dieses vor eine kleine LED montiert. Das funktioniert nicht schlecht, aber mit ca. 125 mü Aussendurchmesser der Faser (laut meiner Schieblehre) ist der Austritsspunkt immer noch zu dick um die Beugungsbedingung sauber zu erfüllen (zumindestens bei "normalen" Abständen zwischen Stern und Rohr). Das konnte ich im direkten Vergleich mit Christbaumkugelmethode und auch mit meinem Laserstern sehen. Ein kleinerer Kerndurchmesser der Faser wäre also angebracht.

Grosser Vorteil der Faser gegenüber dem Laserstern (Marke Kurt Schreckling) ist das völlige Fehlen zusätzlich Moden und Aberrationen durch den Laser selber, die das Gesamtbild beeinflussen können.

Zusätzlich kann man nahezu jede Farbe und Helligkeit wählen, ich bin gerade am Überlegen, ob ich nicht 4 LED´s einbaue: Weiss, Rot Grün und Blau. So kann man auf einen Schlag geometrische und chromatische Aberrationen erkennen.

Wie muss denn das Ende der Faser behandelt werden ? (Lichtaustritt)
Oder ist das bei dem Mini-Durchmesser egal ?

Ich denke das ist relativ egal. Ich hab mit einer Rasierklinge einfach einen einigermassen sauberen Schnitt gemacht mit meiner Versuchsfaser und es funktionierte ganz wunderbar.
Vorteil der Faser ist (gegenüber der Laserlösung), dass der Einblickwinkel grösser ist, will heissen man muss den künstlichen Stern nur grob aufs Instrument ausrichten, dann sieht man ihn schon.

Ein bekannter Haendler bietet ja schon Sterne fuer schlechtes Wetter an,
die Fasern gibt er aber mit 60 mü an !?

Hm ich bin da auch etwas irritiert, möglicherweise ist einmal der Kerndurchmesser 60mü siehe hier:

APM

und einmal der Aussendurchmesser der Faser siehe hier:

Astrocom

Vielleicht meint APM auch nur den Radius und Astrocom den Durchmesser.

Hier ist sogar von "nur" 50mü die Rede:

Green Witch


Äusserlich sehen alle Kästchen identisch aus!? Die Frage ist nun, ob es verschiedene Versionen des Herstellers gibt oder nur unterschiedliche Werbeaussagen. Aber dazu müssten die Händler selber mal Stellung nehmen.


Jedenfalls steht auf der Herstellerseite
BC & F
eindeutig 125mü!


 
Hi Christian,

die Singelmode LWL haben nur sehr kleine Kerndurchmesser (bis ~ 10µm) der 50/125 ist sehr wahrscheinlich ein mulimode LWL wenn es sich um den Core und Cladding durchmessser handelt(Übrigens können Moden auch im Mantel übertragen werden).


Für unseren Dedektor haben wir vor kurzem einen LWL bestellt. GI100/140 (Kern 100µm Multim.) 1m mit Stecher u. Patchkabel für 50 Euro.

Der Lieferant Homepage hat aber auch Singelmodekabel im Angebot.
Vieleicht bekommst Du ein kurzes Stück als Probe oder Muster .

Grüße
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" /> RoRo


Wenn Du magst (PM) kann ich mich im Institut mal umsehen, die Materialzentrale des Rechenzentrums hat aber erst wieder am nächsten Di. offen -> haben auf Anfrage mitgeteilt das sie auch Singelmodefasern haben.
 
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Re: Picostar

Hallo Lamont,

jetzt bin ich aber total platt, das ist Brandneu auf meiner HP und noch kein Stück Werbung dafür gemacht, weil die ersten Geräte noch 1 - 2 Wochen dauern.

Aber wer Lust hat kann gerne auf meiner HP vorbeischauen, da stehen seit wenigen Minuten die neuesten Infos und ein Word file mit der Beschreibung zum Download.

Viel Spaß beim lesen ( ist in der Rubrik Minishop )

Schönen Abend noch und CS Raimund
 
Hallo Leute,

mir fällt zu dem Thema ein, daß ich für optische Basteleien (Laser-Aufweitung) schonmal ganz kleine Lochblenden (Pinholes) gefertigt habe indem ich mit einer feinen Nadel ein Loch in dünne Alu-Folie gepiekst habe. Könnte sowas nicht ausreichen ?

Schöne Grüße,
Reinhard

HP: http://www.skyviewer.de
 
Der Lieferant Homepage hat aber auch Singelmodekabel im Angebot.
Vieleicht bekommst Du ein kurzes Stück als Probe oder Muster .

Danke für die Info :-)


Wenn Du magst (PM) kann ich mich im Institut mal umsehen, die Materialzentrale des Rechenzentrums hat aber erst wieder am nächsten Di. offen -> haben auf Anfrage mitgeteilt das sie auch Singelmodefasern haben.

Ich warte gerade auf ein Briefchen von MAV, er wollte mir ein kleines Stück eines Kabels zuschicken.
Aber vielleicht komme ich nochmals auf Dein Angebot zurück.


Danke und Grüsse, Christian
 
mir fällt zu dem Thema ein, daß ich für optische Basteleien (Laser-Aufweitung) schonmal ganz kleine Lochblenden (Pinholes) gefertigt habe indem ich mit einer feinen Nadel ein Loch in dünne Alu-Folie gepiekst habe. Könnte sowas nicht ausreichen ?

Ich hab damit bisher keine guten Erfahrungen gemacht:

Zum einen sind die Löcher die man damit erreicht immer noch viel zu gross, d.h. man muss zusätzlich eine Optik (Linse, Okular etc) zum verkleinern davorbauen. Damit handelt man sich aber u.U. zusätzliche Abberationen durch die Optik ein.
Die Frage ist dann hinterher was man misst. Die sphärische Abberation des Objetivs, des Okulars, der zu geringe Abstand oder alles zusammen in einer Melange.

Zum anderen sind die Löcher (ich hab schon verschiedene Alufolien und Pieksmethoden ausprobiert) zu unregelmässig und schlecht reproduzierbar weil ausgefranst und am Rand gebogen. Auch dies führt zu zusätzlichen Störungen.

Man kann zwar mit so einem Loch relativ gut eine Kollimation eines Fernrohres hinbekommen aber für eine quantitative Beurteilung der Optik reichts es nur selten. Dazu braucht man schon präzische mechanisch gefertigte Lochblenden wie sie wohl Raimund Hilz anfertigen lässt.
 
Streppel Glasfaseroptik

Hallo,

versuche doch mal, bei der Firma Streppel Glasfaser-Optik, www.streppel.de

Mach denen ein Angebot:

Frage mal an, was so ein Stück kosten würde, und beschreibe denen, was Du machen willst. Wenn Du anbietest, ein paar Zeilen darüber zu schreiben (vielleicht kommt es ja auch die Webseite, biete auch Fotos an!), bekommst Du das Stück bestimmt als Muster.

Die Firma hat mich damals bei einem Jugend-forscht Projekt unterstützt, Herr Streppel hat für ungewöhnliche Anwendungen was übrig.


Grüße
Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
KS mit 0,07mm Blende

Hallo Astro - Kollegen und Optiktester,

aufgrund dieses Beitrages habe ich doch tatsächlich eine ganze Handvoll Anfragen erhalten,
angefangen von technischen Detailfragen über mögliche Rabatte ( scheint DAS Thema zu sein )
bis zu der Frage ob denn das Gerät was taugt, wie ich das beurteilen kann (getestet mit was usw.)
und ob es schon irgendwelche Referenzen oder Prüfungen von bekannten Fachleuten dafür gibt.
Na ja, da die Geräte ja noch nicht so ganz lieferbar sind und daher noch keines verkauft wurde
kann es ja auch noch keine Referenzen geben, und da mich eh keiner kennt (siehe weiter oben)
ist das vielleicht so eine Sache mit dem zu glauben was da geschrieben steht.

Also habe ich mir heute den Prototypen genommen und bin zu ICS - Intercon Spacetec nach
Augsburg gefahren. Es dürfte bekannt sein, das die Firma ICS - Hr. Martin Birkmaier sehr gute
und hochwertige Optiken vertreibt und auf jeden Fall ein kompetentes Urteil abgeben kann.
Ich habe selbst einige Geräte von ICS und war daher relativ zuversichtlich, das man meine
Bitte nach einer Beurteilung dieses KS nicht abschlagen würde.

Hr. Karl Turner war so freundlich, mit einem Galaxy D10 Newton den mitgebrachten KS auf eine
Entfernung von ca. 8 Meter mit dem Teleskop anzupeilen und dann die Vergrößerung zu steigern.
Das Ergebnis war sehr gut, einwandfreie und helle Abbildung des KS in der Optik.
Auf Anweisung von Hr. Birkmaier wurde dann die Entfernung auf ca. 5-6 Meter verringert und erneut
getestet, während dieser Testphase hat auch Hr. Stefan Schuchhardt praktisch im vorbeigehen einen
Blick durch die Optik riskiert und meinte nur, das gibt es ja gar nicht, auf diese kurze Entfernung.

Mir ist nicht bekannt, welchen KS Intercon Spacetec für die eigene Optikprüfung verwendet, aber
der getestete war auf jeden Fall um so viel besser, das Hr. Birkmaier sofort einen bestellt hat.

Ich denke, das die Frage nach einer Referenz und der Qualität von diesem künstlichen Stern damit
erledigt sein dürfte, da ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen kann, das Hr. Birkmaier
das Gerät nur bestellt hat um mir einen Gefallen zu tun sondern weil er eine Verwendung dafür hat.



Schönen Gruß und CS Raimund

Lieferumfang des Gerätes:
Link zur Grafik: http://home.t-online.de/home/Raimund_Hilz/Verkauf/HP_KS_03.jpg
 
Re: KS mit 0,07mm Blende

Raimund_Hilz schrieb:

>Auf Anweisung von Hr. Birkmaier wurde dann die Entfernung
>auf ca. 5-6 Meter verringert und erneut
>getestet, während dieser Testphase hat auch Hr. Stefan
>Schuchhardt praktisch im vorbeigehen einen
>Blick durch die Optik riskiert und meinte nur, das gibt es
>ja gar nicht, auf diese kurze Entfernung.
>
>Mir ist nicht bekannt, welchen KS Intercon Spacetec für die
>eigene Optikprüfung verwendet, aber
>der getestete war auf jeden Fall um so viel besser, das Hr.
>Birkmaier sofort einen bestellt hat.

Eine kleine Anmerkung habe ich dazu, bevor aus so einem
Test falsche Schlüsse gezogen werden:

Mal angenommen, man will einen Spiegel mit f=1.5 in
6 m Entfernung testen. Und mal angenommen es handelt sich
um einen 8" Parabolspiegel. Dann erzeugt dieser bei einem
Test in nur 6 m Abstand eine sphär. Aberration von gut 0.3 Wellenlängen, selbst wenn es sich um einen perfekten Parabolspiegel handelt. Würde man den Abstand auf R=2 f=3 m
verringern, würde gar ein Kugelspiegel fehlerfrei und
ein Parabolspiegel fälschlich als fehlerhaft (gut 0.4 Wellenlängen) erscheinen.
Selbst bei 8 m würde noch eine sphärische Aberration
von knapp Lambda/4 vorgetäuscht.

Bei der vielfach empfohlenen 20-fachen Brennweite als
Abstand handelt es sich eher um einen Mindestwert, denn selbst dann liegen noch ca. 0.078 Wellenlängen sphär. Aberration (peak to valley) vor.

Welford schreibt in Malacara dementsprechend, dass die
20-fache Brennweise für viele Anwendungen ausreichend sei.
Unterschreiten sollte man den Wert nur, wenn man nicht
beabsichtigt, damit die Güte der Optik etc. zu testen.
 
HI Christian,

ich habe von einem Telekom-Mitarbeiter, der einen Telefonanschluss am Verlegen war ein Stück von dem Kabel geschnorrt, das eine Seele LWL enthielt.
Vielleicht versuchtst Du es mal beim Telekom-Service oder wenn Du ein Telekom-Auto siehst, wo einer einen Telefon-Anschluss installiert.
Punktförmige Grüße und
cs
jorgos
 
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