alois
Aktives Mitglied
Re: Die ewige Falle Phasenkontrast ...
Hallo Amateurastronom.
Zitat
Der Ring tritt nach Berechnungen beim Test
beispielsweise auf, wenn beim Foucault-Test eine
Hälfte der Airy-Scheibe von der Messerschneide "blockiert"
wird. Dann bekommt man rechnerisch einen logarithmischen
Anstieg der Lichtintensität am Rand des Spiegels.
Er entsteht insofern erst "künstlich" während des Tests,
genau wie Nebenmaxima bei der Beugung an einer Scheibe
erst entstehen, wenn die Scheibe eingesetzt ist.
-------------------------------------------------------------------
Ich glaube bei uns handelt es sich um einen sprachlichen Unterschied.
Kann es sein das der Mathematiker sagt, wenn die Scheibe eingestzt
ist, dann entsteht künstlich der Beugungsring
und der Beobachter sagt, dann wird der Beugungsring sichtbar.
Wenn das so ist dann sind wir ja derselben Meinung.
----------------------------------------------------------
Zitat
Damit habe ich mich kürzlich rechnerisch herumgeärgert,
denn der Ring ist bei einem realen Detektor nur schwer
realistisch zu parametrisieren.
---------------------------------------------
Das ist sicher nicht einfach.
-----------------------------------------------
Zitat
Interessant und etwas ungewöhnlich finde ich jedoch, dass theoretisch
die Lichtintensität des Rings am Rand unendlich gross werden
würde, wenn der Detektor all dieses gestreute Licht
auffangen würde. Damit haben sich schon mehrere Autoren
(zuletzt 1970 und 2001) beschäftigt.
-----------------------------------------------------------
Ja das finde ich auch ungewöhnlich.
Aber das dieses Licht sehr breit ist kann ich bestätigen.
Seine Helligkeit ist sicher weniger als 0,5 % der Helligkeit im Fokus.
Räumlich sinkt sie sehr schnell ab und flacht sich aus, so das
man weit hinaus immer noch den Rand sieht.
Draußen ist das Licht so schwach das es nur noch für den
Mathematiker als Bestätigung seiner Berechnung wichtig ist.
Ich habe das heute noch einmal an meinen 200 f/4,5
Spiegel probiert.
Bei so einer kurzen Brennweite sind 4,5 mm in autokollimation
beachtliche 12,52°. Also in Wirklichkeit 6,26°.
Wenn ich die Rasierklinge hinein schiebe dann hat der Ring
nur noch so viel % seiner stärksten Helligkeit
mm -- %
0,3 -- 40
0,4 -- 30
0,7 -- 20
1,5 -- 15
3.0 -- 10
4,5 -- 7
Diese Werte sind nur geschätzt, aber sie zeigen doch das dieses
Beugungslicht weit hinaus geht und die Kurve immer flacher wird.
Viele Grüße
Alois
Hallo Amateurastronom.
Zitat
Der Ring tritt nach Berechnungen beim Test
beispielsweise auf, wenn beim Foucault-Test eine
Hälfte der Airy-Scheibe von der Messerschneide "blockiert"
wird. Dann bekommt man rechnerisch einen logarithmischen
Anstieg der Lichtintensität am Rand des Spiegels.
Er entsteht insofern erst "künstlich" während des Tests,
genau wie Nebenmaxima bei der Beugung an einer Scheibe
erst entstehen, wenn die Scheibe eingesetzt ist.
-------------------------------------------------------------------
Ich glaube bei uns handelt es sich um einen sprachlichen Unterschied.
Kann es sein das der Mathematiker sagt, wenn die Scheibe eingestzt
ist, dann entsteht künstlich der Beugungsring
und der Beobachter sagt, dann wird der Beugungsring sichtbar.
Wenn das so ist dann sind wir ja derselben Meinung.
----------------------------------------------------------
Zitat
Damit habe ich mich kürzlich rechnerisch herumgeärgert,
denn der Ring ist bei einem realen Detektor nur schwer
realistisch zu parametrisieren.
---------------------------------------------
Das ist sicher nicht einfach.
-----------------------------------------------
Zitat
Interessant und etwas ungewöhnlich finde ich jedoch, dass theoretisch
die Lichtintensität des Rings am Rand unendlich gross werden
würde, wenn der Detektor all dieses gestreute Licht
auffangen würde. Damit haben sich schon mehrere Autoren
(zuletzt 1970 und 2001) beschäftigt.
-----------------------------------------------------------
Ja das finde ich auch ungewöhnlich.
Aber das dieses Licht sehr breit ist kann ich bestätigen.
Seine Helligkeit ist sicher weniger als 0,5 % der Helligkeit im Fokus.
Räumlich sinkt sie sehr schnell ab und flacht sich aus, so das
man weit hinaus immer noch den Rand sieht.
Draußen ist das Licht so schwach das es nur noch für den
Mathematiker als Bestätigung seiner Berechnung wichtig ist.
Ich habe das heute noch einmal an meinen 200 f/4,5
Spiegel probiert.
Bei so einer kurzen Brennweite sind 4,5 mm in autokollimation
beachtliche 12,52°. Also in Wirklichkeit 6,26°.
Wenn ich die Rasierklinge hinein schiebe dann hat der Ring
nur noch so viel % seiner stärksten Helligkeit
mm -- %
0,3 -- 40
0,4 -- 30
0,7 -- 20
1,5 -- 15
3.0 -- 10
4,5 -- 7
Diese Werte sind nur geschätzt, aber sie zeigen doch das dieses
Beugungslicht weit hinaus geht und die Kurve immer flacher wird.
Viele Grüße
Alois