Ursus corpulentus
Aktives Mitglied
Guten Abend liebe Sternenfreunde,
nach einem wunderbaren Tag an meiner Hütte am Waldrand habe ich einen ebensolchen Abend mit einem lieben Freund und zwei alten japanischen Refraktörchen verbringen können. Heute Mittag habe ich meinen kleinen Towa 313 und einen Kenko TA-910 auf meiner Wiese aufgebaut. Der Himmel war den ganzen Tag (und Abend) wolkenlos, das Seeing akzeptabel. Ich wollte meine mittlerweile vervollständigte Okularsammlung in 0.965'' Originalmaß ausprobieren und einen ersten Vergleich zwischen den beiden Brennweiten ziehen. Klare Ansage: Der Kenko ist wirklich gut.
Aber vor allem wollte ich meinen lieben Freund zum Staunen bringen, mit dem Blick an den Himmel - was mir gelungen zu sein scheint. Der Mond ist aktuell ein wenig zu hell und fast charakterlos, dafür standen die Gallilei'schen Monde wie an einer Schnur aufgereit zwei links, zwei rechts von Jupiter - exakt so, wie ich sie selbst das erste Mal vor einigen Wochen gesehen habe. Irgendwie ... erhaben; einfach schön. Geflasht hat meinen Buddy aber dann der erste Blick auf Jupiter. Darauf, dass der wirklich so aussieht, wie auf den Bildern, mit diesem fast schon grotesk, ja wie animiert anmutenden Ring - darauf war er nicht gefasst (dasselbe Bild hat mich vor einigen Wochen, als ich es das erste Mal sah, ebenso fast weggehauen).
Durch die freundliche Unterstützung einiger freundlicher Menschen im Forum besitze ich jetzt ein paar sehr gute einzöllig Vixen-Okulare. Das 12,5er und das 6er waren beide topp für die Beobachtung für Jupiter und Saturn trotz der grenzwertigen Vergrößerung. Jupiters "Streifen" waren relativ gut auszumachen und ich konnte einen von Saturns Monden sehen. Das ist mir bisher mit den alten Okus nicht geglückt.
Subsummiert war es ein sehr netter Abend mit ein wenig grillen, Sterne gucken und Bier trinken. Die Okulare sind die Wucht in Tüten und mein Kumpel war glücklich beeindruckt vom Gesehenen.
Könnte Amateur-Astronomie schöner sein? Ich wüsste nicht wie.
Schöne Grüße sendet Euch allen der
Ursus
nach einem wunderbaren Tag an meiner Hütte am Waldrand habe ich einen ebensolchen Abend mit einem lieben Freund und zwei alten japanischen Refraktörchen verbringen können. Heute Mittag habe ich meinen kleinen Towa 313 und einen Kenko TA-910 auf meiner Wiese aufgebaut. Der Himmel war den ganzen Tag (und Abend) wolkenlos, das Seeing akzeptabel. Ich wollte meine mittlerweile vervollständigte Okularsammlung in 0.965'' Originalmaß ausprobieren und einen ersten Vergleich zwischen den beiden Brennweiten ziehen. Klare Ansage: Der Kenko ist wirklich gut.
Aber vor allem wollte ich meinen lieben Freund zum Staunen bringen, mit dem Blick an den Himmel - was mir gelungen zu sein scheint. Der Mond ist aktuell ein wenig zu hell und fast charakterlos, dafür standen die Gallilei'schen Monde wie an einer Schnur aufgereit zwei links, zwei rechts von Jupiter - exakt so, wie ich sie selbst das erste Mal vor einigen Wochen gesehen habe. Irgendwie ... erhaben; einfach schön. Geflasht hat meinen Buddy aber dann der erste Blick auf Jupiter. Darauf, dass der wirklich so aussieht, wie auf den Bildern, mit diesem fast schon grotesk, ja wie animiert anmutenden Ring - darauf war er nicht gefasst (dasselbe Bild hat mich vor einigen Wochen, als ich es das erste Mal sah, ebenso fast weggehauen).
Durch die freundliche Unterstützung einiger freundlicher Menschen im Forum besitze ich jetzt ein paar sehr gute einzöllig Vixen-Okulare. Das 12,5er und das 6er waren beide topp für die Beobachtung für Jupiter und Saturn trotz der grenzwertigen Vergrößerung. Jupiters "Streifen" waren relativ gut auszumachen und ich konnte einen von Saturns Monden sehen. Das ist mir bisher mit den alten Okus nicht geglückt.
Subsummiert war es ein sehr netter Abend mit ein wenig grillen, Sterne gucken und Bier trinken. Die Okulare sind die Wucht in Tüten und mein Kumpel war glücklich beeindruckt vom Gesehenen.
Könnte Amateur-Astronomie schöner sein? Ich wüsste nicht wie.
Schöne Grüße sendet Euch allen der
Ursus