@*entfernt* Vielen Dank für die Zeichnung, super Idee!
Die Befestigung der Platine durch Klemmung im T2-Gewinde ist pfiffig! Das schreit geradezu nach einer Platine mit USB-Mini-Buchse, die durch eine Öffnung im Gewinde erreichbar ist, sowie SMD-Vorwiderständen für die LEDs, um das Ding einfach mit einem USB-Kabel anzuschließen. Gut zu wissen, dass 0,5 mm Bohrung reichen, um ein gutes Bild zu bekommen.
Als Achromat las ich schon häufiger ca. 100 mm Brennweite. Je nach Optik kriegt man das mit T2-Verlängerungen wohl immer irgendwie adaptiert. Solche Achromate bekommt man für kleines Geld auf Ebay. Zu kurze Brennweiten können dazu führen, dass man mit manchen Kameras nicht mehr in den Fokus kommt und die Tiefenschärfe leidet auch, so dass nicht mehr alle Reflexe im Bild landen, ohne neu zu fokussieren. Ein 40 mm Plössl hat vermutlich zwei 80 mm Achromate und wäre damit als Spender für zwei GMKs passend. Es gab sie eine Zeit lang mal sehr günstig in China, aber ich weiß nicht, ob das noch so ist.
Ich ließ mir gerade Platinen für ein anderes Projekt bei JLCPCB machen. Der Export aus Kicad war sehr einfach und die Abwicklung ebenfalls. Da hier aber eine einseitige Kaschierung ohne Durchkontaktierungen reicht, wäre platinenbelichter.de eine Alternative. Dort ließ ich vor Jahren mal was machen und war mit Abwicklung und Qualität auch sehr zufrieden.
Für die Blende und die Linsenhalterung würden sich Druckteile anbieten.
Ich will schon seit Jahren mal so ein Teil bauen, nachdem ich den Aufbau mal testweise auf der optischen Bank probierte und staunte, wie dezentriert eine Optik sein kann. Statt eines Achromaten gehen auch normale Linsen, wenn man farbige LEDs verwendet, aber bei vergüteten Flächen bekommt man mit weißen LEDs und einer Farbkamera farbige Bilder, die leichter zu analysieren sind.
Die Idee des GMK ist uralt. Mir fiel irgendwann mal eine Veröffentlichung von 1965 in die Hände, die das Prinzip benutzt, und es schien da schon bekannt zu sein.
Michael