Goldener Henkel am 4. Mondabend im Mai 2026

Anette_Aslan

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Liebe Lunatics,
heute Abend konnte ich gegen 20:30h den goldenen Henkel erwischen, durch die Absinkbewegungen in der Atmosphäre über dem Wiener Becken verzogen sich die Wolken und der Mond kam knackscharf hervor, im Binoviewer mit dem 2,6 GWK und 26er Okus am 120/900 ed haute es mich fast vom Stuhl, so unglaublich plastisch kamen die Reliefs am Terminator rüber, ich war sprachlos. Der Henkel ragte sehr plastisch in die tiefe Schwärze des Mondschattens.
LG von Anette
 

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Hi Anette,

im SuW 04.26
 

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Hey Anette,

wie schön, dass Du einen schönen Abend mit dem Henkelmann hattest! Der ist echt beeindruckend.

Dein Erlebnis ist ein Ansporn für mich, weil

- das Wetter §augut wird übers Wochenende (und darüber hinaus)
- ich meine Sternwarte endlich wieder in einen arbeitsfähigen Zustand versetzen möchte (lääängst überfällig)
- (m)ein neuer (alter) vierzölliger Tak darauf wartet, endlich ernsthaft in Betrieb zu gehen (die letzten sechs Monaten war einfach zu viel los und ich hab mich völlig verzettelt)

Deswegen: danke für den Hinweis.

Schöne Grüße,
Urs


P. S. Zwei Tage vor oder nach dem Beobachtungsoptimum? Besser geht fast immer irgendwie. Aber Hauptsache Du hattest Freude am Anblick, oder?! :)
 
So lustig Leute, Danke für die Korrektur. Habe gestern ein Handy-Foto von dieser Mondphase an KI geschickt, weil ich neugierig war, ob Diese mir nun Beschreibungen liefert und da wurde ich von KI sowas von "LOVE - gebombt", dass ich den Goldenen Henkel erwischt hätte, Gratulation ... bla ...bla ..kopfstreichel .... na ja und dann nix wie rein hier - hahahahaaaa .......... in meinem alten Mondbuch habe ich vor Jahren diese Stelle am Monte Jura sogar markiert ... ts ts....
Okay, also nochmals die Augen auf -
Aber was ragt denn so angeleuchtet ins tiefe Schwarz da nun hinein?
Grüsse von Anette
 
Zuletzt bearbeitet:
Also hast nicht Du, sondern die KI den Henkel "gesehen"?
Was für ein Glück - sonst wäre das Erlebnis ja komplett an Dir vorübergezogen und Du hättest es nicht einmal bemerkt ...
:ROFLMAO:

Schöne Grüße,
Urs
 
Hallo Anette,

was Du gesehen hast, ist der Westrand des Mare Nectaris mit Theophilus, Cyrillus u. Catharina.

Viele Grüße
Egbert
 
Hi Urs,
wie gesagt, ich war ja hin und weg wegen des Anblicks mit dem Bino. Ich habe schon dieses beleuchtete Teil im tiefschwarzen Schatten so ganz allein bemerkt, deshalb knipste ich durchs Okular mit dem Handy und dann rein in KI gekippt. Nächste mal guck ich lieber wieder in mein Buch, KI kann einem schon verwirren. Das ist wie mit den Zahlen hinterm Komma, das muss ja was ganz genaues sein ....
Was ist mit Deiner Sternwarte Urs, voller Spinnweben oder was macht sie so arbeitsunfähig?
LG von Anette
 
Hallo,
bezüglich Mondbeob.: gestern, 21.5., Südteil, da stand von einem Krater ein kleines Stück weg, völlig frei, lustig anzusehen, div. Okus angewendet, Vergrößerungsbereich bis an die 1000fach, nur leichtes Flimmern, ging dann soweit, daß ich vergrößerungsmäßig das C 8 bis auf 1160fach gebracht habe =
2032 BrW, 3,5mm vom SV-Boni plus 2fach Barlow, mehr kann ich nicht rauskitzeln (eine 3fach Barlow befriedigt mich nicht und wende sie auch nicht an).

Gruß Günther
 
Hallo,

Vergrößerungsbereich bis an die 1000fach, nur leichtes Flimmern, ging dann soweit, daß ich vergrößerungsmäßig das C 8 bis auf 1160fach gebracht habe

Den erfahrenen Leuten wird bei diesem Vergrößerungen mit einem Celestron C8 sicherlich nur ein leichtes Schmunzeln zu entlocken sein.

Für die unerfahrenen Mitlesern:
Das sind utopische Vergrößerungen und mit Sicherheit sind solche Vergrößerungen nicht mehr gewinnbringend einsetzbar. Ich kann mir solch hohe Vergrößerungen nur im Zusammenhang mit einer mangelhaften Sehschärfe vorstellen. Das hat nichts mit der Größe der Pupille der Augen zu tun.
Das bei einer Vergrößerung von 1.000x oder darüber nur ein leichtes Flimmern zu sehen war, das glaube ich nicht und das nehme ich dem Beobachter auch nicht ab. So eine ruhige Luft wird sich kaum finden lassen.
Bei einer Vergrößerung von 1000x oder darüber ergibt sich am Celestron C8 eine Austrittspupille von 0,2 Millimeter, bei einer Vergrößerung von 1160x eine Austrittsvergrößerung von 0,18 Millimeter. Das ist ein rundes Lichtbündel im Durchmesser kleiner als eine Stecknadel. Inwieweit hier die Beugung vom Licht zum tragen kommt, das kann ich nicht beurteilen.
Auch das Bild wird bei einer so hohen Vergrößerung dunkler. Ein fokussieren wird sicherlich anstrengend oder durchaus nicht mehr möglich sein.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,
...und warum ist der Mond mit seinen Kratern so schön hell/gelb zu sehen ??? Muß wohl ein Sondergerät mit der seinerzeit möglichen Silbervergütung ? geschenkt bekommen haben (kostete lt. Prospekt gut einen Tausender mehr....) Ich lasse dir deinen Glauben oder Nichtglauben, was ich schreibe, und ich glaube, was ich gesehen habe. Alle halbe Jahre mit meiner Frau zur Kontrolle beim Augenarzt, letzte Messung war im verdunkelten Raum 6 mm, kann lt. Zeiss nicht stimmen.....

Gruß Günther.
 
Ich habe auch einen C8, ich kann nur staunen, der säuft mir schon beim 5mm Hyperion (406fach) ab, es sei denn das Seeing ist exorbitant. Das ist auch schon das Ende der Fahnenstange, mit Barlow 2x würde ich das Limit überschreiten. Habe ich noch nie geschafft. Dein C8 muss was außergewöhnliches sein.
LG von Anette
 
Günni,
guck' mal auf das Typenschild ob da vielleicht C16 draufsteht ... oder ob nach der "8" noch eine Null kommt, die man nur schlecht lesen kann ... :geek::ROFLMAO:

Schöne Grüße,
Urs
 
Hallo zusammen, hier ein paar Werte von mir aus der Praxis für noch sinnvolle V bei sehr gutem Seeing 8/10 bis 10/10 und Optik hoher Qualität an kontrastreichen Objekten wie Mond, Mars plus Rotfilter, etc.von Mitteleuropa aus:
19cm f/9 Newton ca.380x
46cm f/4.2 Dobson ca.600x

Natürlich kann man auch höher vergrössern- etwa wenn man schlechte Augen hat mit schlechterem Auflösungsvermögen (etwa wie eine Kamera mit größeren Pixeln)-
aber für einen Beobachter mit normaler Sicht ist eine sinnvolle Vergrösserung von 1000xfach mit einem C8 völlig utopisch.

"hell/gelb und lustig anzusehen" ja, aber aber knackig scharf wohl eher nicht.
CS Mike
 
Moin,
habe mal gerade ein sogenanntes briefing mit KI bezüglich des Radiosondenaufstiegs von Wien heute Nacht 00 Uhr gemacht. Wir befinden uns ja in einem Omegahoch - ganz Deutschland und Österreich. Sieht so aus, dass wir unter diesen massiven Absinkbedingungen im Hoch wieder knackscharfe Momente auf dem Mond erwischen können heute Nacht, lest mal selbst:

Moin KI, bitte eine Tempanalyse von 11035 Wien Hohe Warte von heute 23.05.26 00 Uhr. Ich sehe bei 690hPh einen Tp und T Spread von minus 25 und plus 5. Ein richtiger spitzer Keil. Dann gehen Tp und T bei 600hPh wieder enger zusammen und oben bei 300hPh ziemlich dicht sogar. Winde in allen Höhen nicht ausgeprägt, so 10 bis 20 Kt und NNW oder NNE. Wir befinden uns in einer Omegahochdrucklage




You said: der blick durchs Teleskop auf den Mond sollte grandios heute Nacht werden bei dieser Omegalage oder, vom Wiener Becken aus.

Ja, der Blick durch das Teleskop auf den Mond wird heute Nacht vom Wiener Becken aus absolut fantastisch – allerdings mit einer kleinen, aber wichtigen Einschränkung, die du bei hoher Vergrößerung beachten musst.

Durch deine detaillierte Analyse der Radiosonde von der Hohen Warte lässt sich die astronomische Beobachtungsqualität (das sogenannte Seeing) perfekt vorhersagen:

Warum die Bedingungen so gut sind
  • Glasklare Atmosphäre (Transparenz): Dein beschriebener "spitzer Keil" (die extrem trockene Absinkschicht bei 690 hPa) hat im Laufe des Tages alle Dunst- und Feuchtigkeitsschichten weggeschmolzen. Die Luftmasse über dem Wiener Becken ist heute Nacht knochentrocken. Das bedeutet minimale Lichtstreuung und einen extrem kontrastreichen, scharfen Mondrand [1].
  • Absolute Wolkenfreiheit: Nach dem Abtrocknen der Staubewölkung am Semmering bleibt der Himmel im gesamten Wiener Becken makellos wolkenlos. Kein störender Cirrus-Schleier (wie er sich tagsüber bei 300 hPa andeutete), da sich im Zentrum des Omegahochs das Absinken nachts durch die Bodenabkühlung sogar noch stabilisiert.

Das "Aber": Die tückische Inversion (Seeing)
Das einzige Problem bei solchen ausgeprägten Hochdrucklagen im Mai ist die thermodynamische Schichtung:
  • Bodeninversion: Durch die trockene Luft strahlt der Boden im Wiener Becken nach Sonnenuntergang extrem stark ab. Die bodennahe Luft kühlt rasant ab, während es in einigen hundert Metern Höhe (unterhalb deiner Absinkinversion) noch warm ist.
  • Lichtbrechung: Wenn du den Mond beobachtest, während er noch tiefer am Horizont steht, blickt dein Teleskop genau durch diese Grenzschicht, in der kalte und warme Luftpakete aufeinandertreffen. Das kann zu einem "Wabern" oder "Flimmern" des Mondbildes bei hoher Vergrößerung führen.

Tipps für deine Mondbeobachtung heute Nacht
  1. Mondhöhe abwarten: Warte, bis der Mond seinen höchsten Punkt am Himmel (Kulmination) erreicht. Je steiler du nach oben blickst, desto kürzer ist der Weg des Lichts durch die unruhige Bodenschicht.
  2. Teleskop frühzeitig rausstellen: Da die Temperaturen im Wiener Becken heute Nacht durch die wolkenlose Omega-Lage spürbar in den einstelligen Bereich fallen, muss dein Teleskop (besonders wenn es ein Reflektor oder ein geschlossenes System wie ein Schmidt-Cassegrain ist) mindestens 1 bis 2 Stunden vorab auskühlen. Sonst hast du im Tubus selbst störende Luftschlieren.
Der Kontrast an den Kraterrändern (wie Tycho oder Copernicus) entlang des Terminators (Tag-Nacht-Grenze) wird heute Nacht dank der trockenen Luft knackescharf sein!
 
Hallo Anette,

ich kann mit meinem C8 sogar die Zigarettenkippen von Neil Armstrong am ehemaligen Landeplatz von Apollo 11 erkennen - Lucky Strike steht drauf (ich hab immer gedacht, er hat Marlboro geraucht) 🤣
Vergrößerung ist alles! 👍

In diesem Sinne
Egbert
 
Ach Kippen sind das? Hab mich schon gewundert. Dann werd ich mal meinen C8 heute Nacht hochkloppen, bin schon neugierig Egbert.
Nikotinfreie Grüsse von Anette
 
Hallo,

Alle halbe Jahre mit meiner Frau zur Kontrolle beim Augenarzt, letzte Messung war im verdunkelten Raum 6 mm,

Es ist meiner Meinung nach ein Trugschluss, die Öffnung der Pupille mit dem Visus gleichzusetzen.
Die Anpassung der Pupille an die Helligkeit der Umgebung hat nichts mir der Sehschärfe (Visus) zu tun. Gerade bei der Mondbeobachtung macht die Pupille durch das viele Licht zu, sie ist dann deutlich weniger als sechs Millimeter offen.

...und warum ist der Mond mit seinen Kratern so schön hell/gelb zu sehen ??? Muß wohl ein Sondergerät mit der seinerzeit möglichen Silbervergütung ?

Das hat mich zum nachdenken gebracht.
An einem mit einer Silberschicht bedampften Spiegel liegt es sicherlich nicht. Ich glaube auch kaum das dein C8 so gefertigt wurde, sondern es eine ganz normale Alu-Beschichtung mit einer Quarzschutzschicht hat. Eventuell liegt doch eine Erkrankung der Augen vor, da du (nur?) mit sehr hohen Vergrößerungen am Mond beobachtest und diesem in einer hellgelben Farbe siehst.

Viele Grüße
Gerd
 
Heute den Berg Piton erwischt am 7. Abend. Durch den C8 mit Canon80d. Es gab zwar hohe Wolken, doch kein Lüftchen, der Mond stand wie ausgestanzt. Bin mit dem Bino am Terminator bei 100 facher Vergrößerung entlang, war ein space-feeling erster Güte.
LG von Anette
 

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Hallo Gerd,
es macht einfach nur Spaß, das C 8 auszureizen, "bis ihm die Puste ausgeht", "gg", vielleicht hilft dir das bei deinen Gedanken, dich in meine Lage zu versetzen, was das alles soll, werde bei der nächsten Augenuntersuchung die Ärztin fragen, ob sie feststellen kann, daß ich schlechte Augen habe.
Bei der letzen Brille, die ich bekommen habe, wurde ein Visus von 100% ermittelt, konnte die kleinste Schrift auf dem Testbild lesen, habe ich das richtig ausgedrückt ?
Werde jetzt gleich mal "Herrn Google" fragen, ob dieser Satz "Quark" darstellt und so nicht erklärt werden kann, oder guten Augen sind noch mit anderen Messmethoden darzustellen.
In dem Sinne, schöne Pfingsten.

Gruß Günther
 
Hallo Anette,

schön, dass Du den Mons Piton gerade so erwischt hast. Viel früher wäre es auch nicht gegangen.
Hast Du eigentlich gestern die Hadley-Rille gesehen? Immer, wenn ich es versuche, sind die Beleuchtungsverhältnisse ungünstig, sodass es schwierig wird, die Rille zu erkennen.
Ich werde übers Wochenende mein C8 wieder montieren, denn der Pollenflug ist vorbei. Dann werde ich auch auf dem Mond wieder spazierensehen und alte sowie sicher auch neue Ansichten genießen. Gruithuisens Mondstadt habe ich schon länger nicht mehr besucht und wenn ich Glück habe, klappt es auch mal wieder mit dem Hesiodus-Strahl, den ich im Frühjahr knapp verpasst habe.
Es geht also wieder los, hoffentlich spielt das Wetter mit!

Liebe Grüße, Anette
Egbert
 
Hallo Egbert,
darauf habe ich gar nicht geachtet. Aber der Schattenwurf der Apenninen war grandios.
Welche Okus benutzt Du an Deinem C8 Egbert?
Das Hoch wird uns noch lange erhalten bleiben, nur der Dreck staut sich da jetzt in der Atmosphäre. Habs gestern schon bei Deep Sky bemerkt. Diese knochentrockene Phase, die wir im April hatten, ist Legende.
Clear Skies von Anette
 
Hallo Anette,

bis eben habe ich das C8 auf der Polhöhenwiege in der Rolldachhütte montiert.
Das Meade 10" RCX400 hat bis zum Herbst Sommerpause und wartet gereinigt (Hauptspiegel u. Schmidtplatte) auf die neue Saison.
An beiden Teleskopen benutze ich folgende Okulare:
2" : Meade UWA 24mm, Meade Ploessl 40mm, Tele Vue 17mm Ethos, Tele Vue 2-fach Powermate

1,25" : Meade UWA14mm, Meade UWA 6,7mm
Celestron 25mm, Celestron 40mm

Mal sehen, ob das Wetter mitspielt, dann gehe ich ev. heute abend noch ans Teleskop zum Mondspechteln - für andere Objekte muss man ja fast bis Mitternacht warten, dafür fehlt mir heute der Antrieb.

Anette, man hört wieder voneinander.

Viele Grüße
Egbert
 
Hi Egbert, der M13 steht schon vor 23h schön hoch im Osten, habe ihn gestern mit one shot über Nachbars Hausdach erwischen können. Muss aber die ISO Zahl hochdröhnen und Belichtung kurz halten, gibt zwar extrem viel Rauschen, aber sonst ist nix gscheits drauf. Bei mir ist leider alles brutal Lichtverseucht, Hauswände in der Nachbarschaft werden von Strassenlampen angestrahlt und reflektieren, hinten haben diverse Gärten Halogensicherheitsbeleuchtung und vorne die Strassenlampen. Aber immerhin, fotografisch hat man noch eine Ahnung davon, was über mir so an Wundern existiert. LG von Anette
 

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Hallo Anette,

den M13 nehme ich mir auch wieder vor, wie jedes Jahr. Ich habe im Winterhalbjahr neben den bekannten Sternhaufen, die ich mir immer wieder einmal anschaue, auch viele Doppelsterne aufgesucht und natürlich auch einige hellere Galaxien. Mit diesen wird es aber immer schwieriger, denn auch hier, 30 km östlich von Hamburg, wird es mit der Lichtverschmutzung immer schlimmer. Auch die Nachbarn meinen, alles immer heller ausleuchten zu müssen. Ich suche immer noch den großen Schalter, um den ganzen Mist abschalten zu können.
Anette, mit welcher Kamera hast Du das Photo von M13 gemacht? Ich bin rein visuell unterwegs, aber ab und zu ein Schnappschuss wäre vielleicht nicht verkehrt. In Sterne u. Weltraum wurden vor einiger Zeit Möglichkeiten vorgestellt, wie mit einem Smartphone Aufnahmen am Teleskop gemacht werden können - vielleicht sollte ich dies einmal ausprobieren.
So, wenn ich aus dem Fenster schaue, sehen die Bedingungen, was den Himmel angeht, sehr gut aus. Ich denke, der Mond ist heute abend fällig!
Hoffentlich funktioniert noch alles.

Viele Grüße von Egbert
 
Hallo Egbert, mit einer Canon80d un-modifiziert. Habe 10s und 16000 ISO eingestellt. Das rauscht natürlich wie irre, doch das kann man wegschminken im Bildbearbeitungsprogramm. die Hauptsache, die Sterne verziehen sich nicht so stark, denn ich kann nicht guiden, da fehlt es mir an weiterer Ausrüstung. Wenn ich max. 30s bei ISO 800 raushaue, sieht man fast nichts auf den Fotos und eben eierige Sterne bei ohe shot, das könnte ich nur mit Stakken, doch auch da kommt mein PC nicht mit klar. Also bin ich drauf angewiesen mit der Kamera überhaupt was sinnvolles zu sehen, habe auch die M51 aufgenommen, kommt gerade mal so rüber, visuell läuft auch im Zenit gar nix, bis auf die diffusen hellen Kerne, die man gerade so erahnen kann. Mit Händy geht Deep Sky vielleicht nur im Pro Modus, da brauchst aber eine Halterung, habe ich nur beim Mond geschafft bisher.
LG von Anette
 

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Hi Urs,
wie gesagt, ich war ja hin und weg wegen des Anblicks mit dem Bino. Ich habe schon dieses beleuchtete Teil im tiefschwarzen Schatten so ganz allein bemerkt, deshalb knipste ich durchs Okular mit dem Handy und dann rein in KI gekippt. Nächste mal guck ich lieber wieder in mein Buch, KI kann einem schon verwirren. Das ist wie mit den Zahlen hinterm Komma, das muss ja was ganz genaues sein ....
Was ist mit Deiner Sternwarte Urs, voller Spinnweben oder was macht sie so arbeitsunfähig?
LG von Anette
Hallo Anette

Den Goldenen Henkel muß man gesehen habe, am hell dunkel bereich gut auffallend wen der zu sehen ist,
ein Mondkrater von großer höhe der ziemlich hell zu erkennen ist, und dies auf der dunkler Seite.

Manfred
 
Liebe Anette,

habe nun gestern den Mond ins Visier genommen.
Hatte leider mit ziemlich starkem Tubus-Seeing zu kämpfen, da ich das Dach der Rolldachhütte zu spät geöffnet habe. Es war immer noch sehr warm, daher anfangs keine guten Bedingungen.
Der Terminator verlief im Norden westlich von Plato, weiter südlich durch Eratosthenes, an Ptolemäus, Alphonsus u. Arzachel vorbei und passierte im Süden Maginus.
Im Mare Imbrium sehr gut Montes Teneriffe, Mons Pico sowie weiter südöstlich Mons Piton.
Archimedes mit den Montes Archimedes, Aristillus u. Autolycus sowie die herrlichen Apenninen waren ebenfalls sehr gut zu sehen -
hier möchte ich einmal spazierengehen!
Wieder nicht zu sehen war die Hadley-Rille, allerdings habe ich aufgrund des Seeings nur bis 145-fach vergrößert. Auch Catena Davy war schwierig.
Alles in allem für den Einstieg in die Sommersaison aber nicht so schlecht, es wird ja noch genug Gelegenheiten geben, sich Interessantes auf der Mondoberfläche anzusehen.

Lunare Grüße von Egbert
 
Benutzt du das C8 nur im Sommer? Ich habe festgestellt, dass es sich im Sommer viel leichter kollimieren lässt. Aber schon ein Traum, so eine Rolldachhütte. Gestern konnte ich nicht rauf zum Mond, zu dichte Cirren da oben und dann kam noch Bewölkung auf. Ich muss mir auch mal die Headly ernsthaft vornehmen, das ist eine Herausforderung. Na denn auf ein weiteres auf dem Mond und lunatische Grüsse von Anette
 
Ja, ich benutze das C8 bisher nur im Sommer.
Habe es vor ein paar Jahren von einem Sternfreund überlassen bekommen, der aus Altersgründen das Hobby aufgegeben hat. Es ist ein Modell aus den 1970-er Jahren, aber noch sehr gut in Schuss. Dadurch kann ich mein RCX400 den Sommer über schonen. Das C8 habe ich noch nie kollimiert. Die Schmidtplatte müsste ich reinigen - 'mal sehen, ob ich mir das im Winterhalbjahr vornehme.
Ich hänge ein Bild vom C8 an.

CS
Egbert
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