stefand
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
heute abend ist der goldene Henkel zu sehen. Trotz Kälte habe ich meinen kleinen RuMak rausgestellt und mit meinem neuen Bino versehen. Seit einigen Sessions habe ich vermehrt das Bino im Einsatz. Am 102mm RuMak zusammen mit GWK 1.25 und zwei 11mm Plössl ergibt das 148x Vergrößerung.
Zu den Ereignissen am Mond gehört natürlich besagter goldener Henkel. Die Bergkette im Schatten des Mondes glitzerte ein wenig und erschien wirklich wie ein morscher Henkel vor dem ansonsten schwarzen Hintergrund. Nur golden ist er eher nicht ...
Egal, ein Schwenk auf den Copernicus brachte die Bergspitzen im Inneren und die terassenförmig abgerutschten Hänge sofort zum Vorschein. Mit Bino kommt das sofort heraus und dabei strengen sich die Augen auch kaum an. Oberhalb des Copernicus liegt der große, flache Krater Gay-Lussac, direkt darunter der kleinere, tiefere (vermutlich jüngere) Krater Gay-Lussac A. Dann wollte ich die Rima Gay-Lussac sehen, welche vom grö0eren Gay-Lussac zu einem links (im Mak mit ZS rechts) liegenden Gebirgszug läuft. Der Gebirgszug ist einfach, aber die Rille zierte sich doch arg. Der Mak war jetzt ausgekühlt (ich übrigens auch), nur der Wind sorgte für ein wenig Luftunruhe. In einem Moment sah ich einen schrägen, nicht ganz geraden dunklen Strich ... beim nächsten Mal aber nicht mehr. Beim ersten Sichten war es Einbildung, denke ich - obwohl ... . Wenn es nicht so kalt wäre (-9.2°C), dann hätte ich meinen Astrostuhl geholt und lange den Mond angeschaut. Aber dann auch mit Nachführung, also der anderen Montierung. Vielleicht wäre dann noch das eine oder andere Detail herausgekommen.
Die Karte hatte ich übrigens aus dem Moonhopper, ein schönes Buch über den Mond und alles rund um das Beobachten/Zeichnen.
Während mein Teleskop am Bino so richtig zur Hochform auflief, merkte ich, dass ich für diese Temperaturen nicht erschaffen worden bin. Dann war's halt nur kurz heute, aber ich verstehe viele Bino-Gucker - es macht Spaß.
CS,
Stefan
heute abend ist der goldene Henkel zu sehen. Trotz Kälte habe ich meinen kleinen RuMak rausgestellt und mit meinem neuen Bino versehen. Seit einigen Sessions habe ich vermehrt das Bino im Einsatz. Am 102mm RuMak zusammen mit GWK 1.25 und zwei 11mm Plössl ergibt das 148x Vergrößerung.
Zu den Ereignissen am Mond gehört natürlich besagter goldener Henkel. Die Bergkette im Schatten des Mondes glitzerte ein wenig und erschien wirklich wie ein morscher Henkel vor dem ansonsten schwarzen Hintergrund. Nur golden ist er eher nicht ...
Egal, ein Schwenk auf den Copernicus brachte die Bergspitzen im Inneren und die terassenförmig abgerutschten Hänge sofort zum Vorschein. Mit Bino kommt das sofort heraus und dabei strengen sich die Augen auch kaum an. Oberhalb des Copernicus liegt der große, flache Krater Gay-Lussac, direkt darunter der kleinere, tiefere (vermutlich jüngere) Krater Gay-Lussac A. Dann wollte ich die Rima Gay-Lussac sehen, welche vom grö0eren Gay-Lussac zu einem links (im Mak mit ZS rechts) liegenden Gebirgszug läuft. Der Gebirgszug ist einfach, aber die Rille zierte sich doch arg. Der Mak war jetzt ausgekühlt (ich übrigens auch), nur der Wind sorgte für ein wenig Luftunruhe. In einem Moment sah ich einen schrägen, nicht ganz geraden dunklen Strich ... beim nächsten Mal aber nicht mehr. Beim ersten Sichten war es Einbildung, denke ich - obwohl ... . Wenn es nicht so kalt wäre (-9.2°C), dann hätte ich meinen Astrostuhl geholt und lange den Mond angeschaut. Aber dann auch mit Nachführung, also der anderen Montierung. Vielleicht wäre dann noch das eine oder andere Detail herausgekommen.
Die Karte hatte ich übrigens aus dem Moonhopper, ein schönes Buch über den Mond und alles rund um das Beobachten/Zeichnen.
Während mein Teleskop am Bino so richtig zur Hochform auflief, merkte ich, dass ich für diese Temperaturen nicht erschaffen worden bin. Dann war's halt nur kurz heute, aber ich verstehe viele Bino-Gucker - es macht Spaß.
CS,
Stefan