Goto-Einsteiger-Modell

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scorpion62

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Hallo,

ich möchte mir ein Goto-Einsteiger-Teleskop zulegen und würde so bis 250.- EUR ausgeben. Ich schwanke im Moment zwischen zwei Modellen von Meade:
Reflektor Modell DS-2130AT 130/1020 mm
Refraktor Modell ETX 70 AT 70/350 mm

Hat jemand mit einem von den beiden gute oder schlechte Erfahrungen gemacht ? Ich will nicht Fotografieren und suche ein möglichst universelles Gerät. Z.B. würde mich interessieren:
- habe ich beim ETX Nachteile von der kurzen Brennweite, die ich auch als Anfänger merke ?
- ist die Optik des DS-2130AT grundsätzlich leistungsfähiger, wegen der fast doppelten Öffnung ?
- ist die Steuerung wirklich so laut, das alle Nachbarn aufwachen ?
- kann mir jemand ein anderes Gerät bis 250.- EUR empfehlen ?

Gruß,
Christian
 
Hallo Christian,

erstmal herzlich willkommen hier im Forum. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />

Erstmal solltest Du Dir überlegen, was Du beobachten möchtest: Vornehmlich Planeten oder Mond oder doch Deep Sky? Danach richtet sich letztendlich auch die Auswahl des Teleskops. Ein Allround-Gerät für alles gibt es meiner Meinung nach nicht, wobei es schon Teleskope gibt, die besser als Allrounder geeignet sind als andere.

Die zweite Frage ist, warum Du ein Teleskop mit GOTO-Montierung möchtest. Als Anfänger ist man wohl oft der Meinung, man kennt sich ja am Himmel nicht aus und braucht GOTO, um die Objekte zu finden (und auch das klappt nicht immer mit GOTO <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />). Das ist meistens ein Trugschluss. Wenn man sich ein wenig in die Materie einarbeitet (und das gehört zum "Hobby Astronomie" dazu
und macht nebenbei bemerkt auch sehr viel Spass), dann braucht man GOTO gar nicht. Letztendlich bezahlt man dafür viel Geld und kommt auch sehr gut ohne aus. Ich habe auch mit einem GOTO-Teleskop angefangen und stehe jetzt an dem Punkt (mit mehr Wissen und Erfahrung), das ich diesen Kauf schon ein wenig bereue, weil ich nun eine parallaktische Montierung habe.


- ist die Optik des DS-2130AT grundsätzlich leistungsfähiger, wegen der fast doppelten Öffnung ?

Im Prinzip ja. Mehr Teleskopöffnung bedeutet auch "mehr Licht" und daher hellere Bilder. Allerdings spielen auch noch andere Dinge eine Rolle.



- ist die Steuerung wirklich so laut, das alle Nachbarn aufwachen ?

Ich selber habe ein ETX 125 von Meade, die Motoren sind sehr laut, allerdings nur beim Anfahren von Objekten, die Nachführung selber ist dann ganz leise und nur wahrnehmbar, wenn man direkt neben dem Sockel hinhört.


Wenn Du also sowieso nicht fotografieren sondern nur beobachten möchtest, brauchst Du kein teures GOTO, sondern ein Teleskop mit einer möglichst großen Öffnung. In der Regel bietet sich hier ein - von Einsteigern gerne verwendetes - Dobson Teleskop an, das eine verhältnismäßig große Öffnung für einen fairen Preis bietet. Mit etwas mehr als 250 Euro könntest Du schon eins mit ein wenig Zubehör bekommen. (Und die Galaxien, Kugelsternhaufen, planetariaschen Nebel usw. findest Du dann auch durch nachlesen und mit Himmelskarten etc.)

Informier Dich doch mal über die verschiedenen Teleskop-Typen und such mal hier im Forum Einträge von Mitgliedern, die GOTO bewerten. Aber ich möchte Dir jetzt natürlich nicht etwas ganz anderes raten, als Du Dir ausgesucht hast. Dies soll nur ein Denkanstoss sein! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/gruebel.gif" alt="" /> Wenn ich eins von den beiden genannten nehmen "müsste", würde ich ganz klar zu dem DS-2130AT 130/1020 mm tendieren.

Grüße,

Nicolai
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Christian,

leider halte ich beide Geräte nicht für empfehlenswert. Neben den Goto-Gedanken von Nicolai, die ich sehr ähnlich sehe, kann ich auch die Optiken nicht empfehlen.

Für das ETX 70 gilt, dass der kurzbrennweitige Refraktor wirklich fast nur für niedrige und niedrigste Vergrößerungen geeignet ist. Dafür setzen viele Sternfreunde lieber einen Feldstecher ein. Um für Planetenbeobachtung wenigstens auf den minimalsten akzeptablen Wert 100x zu vergrößern, muss man ein 3,5mm Okular einsetzen, oder eine Kombination aus einer Barlow und einem Okular verwenden. Ich will da nicht zu sehr in die Tiefe gehen, denn genau das ist im Detail immer wieder zum ETX-70 zu finden. Als Einsteiger sollte man keine Optik wählen, das für die Planetenbeobachtung quasi völlig fehl am Platze ist.

Das DS2130 kann ich auch nicht empfehlen. Es ist ein Cat-Newton, eine spezielle Bauart, bei der statt eines Parabolspiegels ein einfacher (preiswerter) produzierbarer Kugelspiegel verwendet wird. Dessen Bildfehler werden mit einer Korrektorlinse im Okularauszug ausgeglichen. Zwar funktioniert das optische System, aber als Einsteiger hat man es sehr schwer, ein solches Teleskop richtig zu justieren. Die meisten Einsteiger schaffen das nicht, und auch fortgeschrittene haben ihre Probleme, und dann zeigt das Gerät nicht die Bildschärfe, die es haben könnte und sollte - was genau bei hoher Vergrößerung, also für die Planeten, wieder zum KO-Kriterium wird. Will man für die Justage eine Methode mit Justierlaser verwenden, dann frisst der Preis für den Laser den Preisvorteil des Teleskopes auf, mal davon abgesehen, dass üblicherweise die dafür nötige Mittenmarkierung auf dem Hauptspiegel fehlt. Man müsste das Gerät also noch dazu auseinandernehmen, um die Markierung anzubringen. Das sollte man sich als Einsteiger nicht antun.
Cat-Newtons erkennt man daran, dass sie nur etwa halb so lang sind, wie die angegebene Brennweite. Schau Dir mal das DS-2130 an, das trifft zu. Vergleiche mal mit anderen "negativ berühmten" Cat-Newtons, dem Seben Big Boss oder dem TS Megastar. Auch das DS 2114 AT ist so ein Cat Newton, und praktisch dieselbe Optik gibt es auch als Goto-Gerät von Celestron, wobei ich den Namen im Moment raten muss. Nexstar 114?

Es ist schwierig, ein Alternativmodell mit Goto für 250 Euro zu empfehlen. Die kleinen Goto-Kaffeemaschinen brauchen kurzbauende Optiken. Im absolut unteren Preissegment (wie von Dir gewünscht) kommen da nur die Cat-Newtons oder zu kurz geratene Refraktoren vor. Maksutov-Cassegrains oder Schmidt-Cassegrains sind deutlich teurer.

Ohne Goto jedoch, ist sehr viel mehr Möglich. Hier kann ein normaler Newton 114/900 genauso in Betracht kommen, wie ein gebrauchter Dobson mit 150mm oder sogar 200mm Öffnung. Allerdings muss man bei gebrauchten Telekopen immer auch auf das Zubehör achten, was vielleicht nicht vollständig mitverkauft wird, oder bei den größeren Geräten eben gar nicht mitverkauft wurde. Dann muss noch Luft sein, um wenigstens 3 Okulare anzuschaffen.

Hier habe ich einige Vorschläge ohne Goto zusammengestellt und dazu auch etwas geschrieben. Allerdings muss man immer neu auf die Preise schauen, dieser Artikel ist nämlich mindestens zwei Jahre alt. http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteigerteleskope_konkret.html

Clear Skies
Sven
 
Hi Christian,
ich würde auch keines der Geräte empfehlen wollen.
Warum soll es denn überhaupt Goto sein?
Es kostet viel von Deinem Budget, Geld das ich immer lieber in Qualität oder Öffnung der Optik stecken würde.
An Deiner Stelle würde ich erst mal warten und mich etwas einlesen und ggf auch mal Probegucken bei Kollegen. Das verlängert zwar die Wartezeit aufs Scope ggf. aber es lohnt sich.
CS
 
Ich kann mich allen hier nur anschließen. GoTo ist einfach recht teuer und wenn Du das Geld in ein besseres Teleskop steckst hast Du mehr davon.
Ich bin auch ein blutiger Anfänger, aber ich hab mich recht einfach am Himmel zurecht gefunden. So ein paar Sachen kann ich schon so indentifizieren ohne groß Karten wühlen zu müssen.

Mein Tip als "N00b" an Dich ist die Kombination von nem Dobson oder einem netten Newton und nem Tool am PC wie zum Beispiel Stellarium. Da stellst Du einfach ein wo Du bist und das Ding zeigt dir am PC wie der Himmel aussieht. Mit der Kombination hatte ich den Orionnebel in ein paar Minuten gefunden und das nächste mal hab ich den PC garnicht mehr gebraucht - es geht jedes mal schneller :-).

Wenn Du die GoTo gerne hättest, würde ich dazu tendieren mehr Geld in die Hand zu nehmen. Die Montierung kostet halt schon einiges und was Du dafür mehr ausgibst geht halt an optischer Leistung beim Teleskop verloren.
Lass dich auch nicht von den Werberaussagen in die Irre führen. Klar, das GoTo kennt 10.000 Objekte, aber mit einem vergleichsweise "billigen" Teleskop wirst Du nur einen verschwindend kleinen Teil davon sehen können.

Ich weis, dass sind jetzt wieder alles Aussagen die nerven, oder? Ging mir selber ja auch so. Man sieht ein nettes Gerät und malt sich aus wie toll es ist. Dann will man einfach wissen welchen von zwei oder drei besser ist und hier tendieren auf einmal alle in eine andere Richtung.

Als Anfänger kann ich halt nur aus meiner sehr begrenzten Erfahrung spreche und die sagt mir das ein Dob wirklich kinderleicht zu bedienen ist - so wie man sich das als Anfänger eigentlich wünscht...

CS
Kai
 
Es ist nicht so einfach, einem Anfänger ein vernünftiges Fernrohr zu empfehlen. Von der optischen Leistung landet man schnell beim Newton. Wir dürfen aber nicht aus den Augen verlieren, dass gerade ein auf sich gestellter Anfänger mit den Justieren Probleme haben wird. Ein eigentlich gutes Instrument kann deshalb ungenutzt in der Ecke landen.

Es gibt vernünftige (Billig-)Refraktoren, mit größerer Brennweite, z.B. 70/900 als Doublett oder Fraunhofer. Man wird bei hohen Vergrößerungen etwas Farbe sehen, aber man kann zumindst Mond und Planeten sinnvoll ansehen (bis 140x, vielleicht mit leichtem Gelbfilter). Preislich alles im Limit. Allerdings muss eine vernünftige Montierung drunter, oft wird nur eine EQ2 angeboten. Es ist besser, hier etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Man hat dann zwar kein Goto, aber ein vernünftig benutzbares Instrument, was seine Stärken auch von stadtnahen Standorten ausspielen kann. Wenn mann dann nur noch lernt, die Montierung parallaktisch einigermaßen auszurichten, gibt es schon mal Erfolgserlebnisse an Sonne, Mond und Planeten -- die man ohne große Kenntnis des Himmels auch findet.
 
Anmerkung zu GOTO im Billigpreissegment:
Hatte schon einige Einsteiger bei mir, die sich im niedrigsten Preissegment ein GOTO-Gerät gekauft haben. Das Ergebnis: KEINER kam klar damit, Stativ zu wackelig, Fernrohr (egal welches) konnte nicht stabil genug befestigt werden, und selbst mit dem "automatischen" Einnorden kam ICH nicht klar, obwohl ich selbst mit Goto arbeite. Die Geräte haben einfach in der Gegend rumrotiert und weder Norden noch sonst etwas gefunden.
Halte Dich an Sven und schau dich nach einem gebrauchten Dobson um. Unter BIETE findest Du immer was.
Mit "MINI-GOTO" versaust Du Dir gleich am Anfang den Spaß an der Astronomie, weil Du die halbe Nacht an der Elektronik rumfummeln must bis überhaupt was geht.

Grüße
Winfried
 
Hallo Christian,

ich hatte das ETX70 einige Monate im Einsatz und kann dafür für Einsteiger nur abraten (wohlgemerkt für Einsteiger), hier habe ich mal einen kleinen Erfahrungsbericht zu dem Instrument geschrieben.

Ansonsten ist ja schon fast alles gesagt worde:

kein Allrounder, Planeten nur mit großen Abstrichen, f/5 okularkritisch, 85% des Geldes gehen in die laute (!) Montierung, die Verarbeitung ist so lala mir ist nach 3 Monaten das Stativ ohne Fremdeinwirkung auseinandergefallen, wobei die Streuung bei günstigen Einsteigergeräten wohl immer so eine Sache ist...

Auf meiner HP findest du noch einiges an Beobachtungsberichten mit dem ETX70.

Grüße Benny
 
Hallo Christian,

wenn Du, allen genannten und m.E. auch zutreffenden Nachteilen zum Trotz ein Einsteigergerät
mit GoTo haben willst, dann halte ich das NexStar 130GT,
z.B. hier vorgestellt:
http://www.teleskop-service.de/Celestronseiten/Nexstar/NexStarSLT.htm
für den Minimaleinstieg.
Darunter kann ich es nicht empfehlen, ich habe das 114GT und bezeichne es als meinen Fehlkauf schlechthin.

Du bezahlst viel Geld für das GoTo und viele Objekte aus dem Computer kann der Newton nicht oder
nur gerade so eben zeigen.
Das GoTo funktioniert, wenn gut geeicht, recht ordentlich, friert im Winter aber schon Mal ein
und es sägt an den Nerven, weil es laut ist. Nicht so laut wie bei manchem Konkurrenzprodukt, aber laut.
Der Newton ist ein 130/650er Parabol, also F/5, ohne diese fürchterliche Linse im OAZ und daher auch
in der Lage zu zeigen, was die Öffnung eben hergibt.
Das ist weniger, als für den Preis zu sehen wäre, aber eben der Preis für GoTo.

CS
*entfernt*

PS: Ich habe Deinen Einstiegspreis gerade knapp verdoppelt, aber darunter ist das Unterfangen
GoTo m.E. völlig sinnlos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Sven,


eine kleine Anmerkung:

das DS-2130AT 130/1020 mm ist kein Cat Newton,
sondern ein ganz normaler klassischer Newton.


Viele Grüße

Stefan
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sven,

ich kann dir in Sachen Astronomie nicht das Wasser reichen aber anbei meine Überlegungen (habe neben der Nexstar 130 GT auch die Skypod gehabt und auch mal die Meade einer Kollegin gesehen)
Zur Nexstar 114 SLT:
Diese Monti hat die gleiche Größe wie die 130 GT, die Batterien sind jedoch im Montierungskopf integriert (bei der 130 GT nicht). Stößt man bei der 130 GT am Batteriepack an, ist das System neu auszurichten - man ist öfters am Ausrichten als am Beobachten. Zudem ist die Software voll upgradefähig die 130 nur bis zu einem bestimmten Punkt. Die Montierung trägt aber problemos 3-3,5 kg.
Zwischen Skypod; Meade und Nexstar würde ich diese Monti bevorzugen.

Zum ED 80:
Ich hatte einen ED 80 von Orion auf der Nexstar und habe diesen ohne Probleme wieder zu einem vernünftigen Preis verkaufen können. Ein Kollege hatte eine "billige Röhre" auf der er heute noch sitzt und die keiner will. Ein ED APO mit 80 mm Öffnung bietet für einen Einsteiger genug Öffnung, kann bei Intersse irgendwann als Zweitgerät dienen und bei Nichtgefallen kann er weider verkauft werden. Zudem ist er kompakt und passt perfekt auf die Nexstar.
Alternativ kann es meinetwegen auch der William Optik ED 66 sein, ist ein Top Gerät und vermutlich noch etwas günstiger.

Jedes Hobby kostet Geld und um Spass zu finden muss die Optik passen - es gibt ja auch gebrauchte ED`s zu einem etwas günstigeren Preis
 
Hallo Stefan,

auf "Wasser reichen" kommt es nicht an. Es kommt darauf an, welches Potenzial man in der jeweiligen Optik sieht.
Ich denke Dein Standpunkt hat genauso was für sich und macht sich so dargestellt wesentlich nachvollziehbarer, als im Posting vorher.
So kann man überlegen, wie man die Sache angehen will.

Clear Skies
Sven
 
... habt ihr eigentlich kapiert, daß Christian nach einem Einsteigerteleskop (goto, naja) sucht? Da wird von Cat-Newton geredet, o.k., Korrektur muß sein, aber das Wesentliche der Anfrage wird durch weiterreichende Diskossionen verwässert. Gebt dem Jungen doch eine Chance, das alles zu verstehen. ER ist derjenige, der von UNS was wissen möchte. Bitte bleibt beim Thema!
(T´schuldigung, mir geht`s ja auch manchmal nicht anders...
Gruß
Winfried (doch schon wieder dabei, obwohl ich schon unterwegs nach Berlin bin. Aber es geht ja auch aus dem Auto, wenn man eine gute Fahrerin hat...)
 
Hallo,

OK, jetzt muss ich mich auf jeden Fall bedanken für das zahlreiche Feedback, ich habe wirklich viel gelernt !

Ich habe mich grade zum Newton DS-2130AT entschlossen, ihr konntet mich nicht davon abbringen. Ich bin sicher, dass ich das Ding aus Zeitmangel nur selten nutzen werde, deswegen wollte ich einfach erst mal nicht mehr ausgeben.

Goto wollte ich haben, weil meine 6-jährige Tochter nicht länger als 3 Minuten Geduld hat, bis es etwas tolles zu sehen gibt. Mal sehen, ob das so hinhaut ... Außerdem will ich einfach wissen, ob es funktioniert und wie es sich anfühlt. Ich verstehe schon, dass ich dafür bei der Optik Abstriche machen muss.

Gruß und Danke für die Tips,
Christian
 
Hallo,

OK, jetzt muss ich mich auf jeden Fall bedanken für das zahlreiche Feedback, ich habe wirklich viel gelernt !

Ich habe mich grade zum Newton DS-2130AT entschlossen, ihr konntet mich nicht davon abbringen. Ich bin sicher, dass ich das Ding aus Zeitmangel nur selten nutzen werde, deswegen wollte ich einfach erst mal nicht mehr ausgeben.

Goto wollte ich haben, weil meine 6-jährige Tochter nicht länger als 3 Minuten Geduld hat, bis es etwas tolles zu sehen gibt. Mal sehen, ob das so hinhaut ... Außerdem will ich einfach wissen, ob es funktioniert und wie es sich anfühlt. Ich verstehe schon, dass ich dafür bei der Optik Abstriche machen muss.

Gruß und Danke für die Tips,
Christian

Hi,
mhm, viele Worte....
Leg die Verpackung nicht zu weit weg. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />
CS
 
Hallo alle,
Ich bin neu im Forum und habe mal DS2130 eingegeben, weil ich das GoTo Teleskop von Meade seit 4 Monaten besitze und damals Anfänger war wie Christian, der die Frage stellte, ob das was taugt.
Die Kurzantwort aus meiner Sicht nach vielen schönen Beobachtungsnächten ist: JA! (Ich hab die Verpackung weggeworfen, weil ich das Skop nie mehr hergeben werde).
-Die Optik des 130/1000 ist ok und kein CAT-Newton!
-Das GoTo funktioniert problemlos und leise
-die einfachen Plössls leisten das übliche (es sind gute Anfänger-Okulare)
-die Zeitersparniss beim Aufsuchen am aufgehellten Stadthimmel für Anfänger ist enorm (inzwischen würde ich M13 natürlich auch ohne GoTo finden)
- Ich spanne oft mein kleineres Skywatcher 114/500 (Parabol) mit etwas Schaumstoff zwischen anstelle des Original-Tubus in die GoTo ein und habe dann ein schönes Richfield-Teleskop, das automatisch nachführt
Alles in Allem: die Anschaffung lohnt sich wirklich, wenn man das DS2130 OHNE eingebaute Verkürzungslinse (=CAT) erwischt, also mit langem Tubus. Es sind verschiedene Varianten auf dem Markt, die billigste für 150,- (die ich habe, von ebay).
Vielleicht liest das noch jemand,
Gruss und CS von Wern aus München

 
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