gototeleskop

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ulrike32

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Hallo,Leute! Ich möchte Sternbilder,Deepskyobjekte und Planeten(alle außer PLuto) BEOBACHTEN UND EVENTUELL AUCH SCHOn
mAL FOTOGRAFIEREN. ICH HABE WENIG BEOBACHTUNGSERFAHRUNG. KENNE GROßEN Wagen; KLEINEN WAGEN Und Cassiopeia. Merkur habe ICH GLAUBE ICH AUCH SCHON GESEHEN. BiSHER HATTE ICH EIN tELESKOP OHNE COMPUTERSTEUERUNG,hATTE ABER IMMER SCHWIERIGKEITEN DIE oBJEKTE ANZUSTEUERN; DIES KÖNNTE EIN TELESKOP MIT COMPUTERSTEUERUNG ;SPRICH GOTO FÜR MICH ÜBERNEHMEN. Währe EIN SOLCHES tELESKOP FÜR MICH GEEIGNET? iCH MÖCHTE NICHT MEHR ALS 800 EURO AUSGEBEN. ulrike32
 
Hallo Ulrike,
...erstmal runter von der Shifttaste bitte!

Ich möchte dir das GoTo sicher nicht ausreden, aber ich möchte dir meine persönliche Meinung sagen.
GoTo hat mich nur daran gehindert den Himmel besser kennen zu lernen! Dank GoTo habe ich zwar viele Objekte beobachten können, doch mit der Zeit geht der Reiz schnell verloren. Letztendlich macht das Beobachten viel mehr Spaß wenn man das Objekt auch selber gefunden hat, zudem fällt es einem von mal zu mal leichter.
Ich würde dir raten das Geld in ein gutes Teleskop ohne GoTo zu stecken oder deine momentane Ausrüstung zu erweitern.

Was hast du den für ein Teleskop?

Viele Grüße,
Florian
 
Hallo Ulrike

Sicherlich ist Goto eine feine Sache.
Für das Budget bekommt man z.B, ein Teleskop aus der Nexstar-Serie. Aaaaber, aufstellen und durchzappen ist nicht. Ein wenig Fachwissen z.B. zur Einrichtung des Standortes, ist schon erforderlich.

Das kann zu Beginn schon für Ernüchterung sorgen.
Es wäre nicht schlecht wenn Du die Daten deines Teleskops mal nennst.
Vielleicht ist es sinnvoller in etwas zu investieren das visuell mehr Power hat,vielleicht 2-3 ordentiche Okulare und geeignete Karten, z.B. den Deepsky-Reiseatlas.

Und unterschätze das Fotografieren nicht. Ein paar hübsche Mond oder Planetenbilder kann man relativ erschwinglich mit ner Webcam machen. Für die schönen bunten Deepsky-Fotos wirst Du ein mehrfaches deines Budgets in die Hand nehmen müssen und für Belichtungen von teilweise Stunden (evtl. bei strengem Frost) auch eine Menge Geduld.

Gruß Frank
 
hallo,
mich hat goto daran nicht gehindert, den himmel besser kennenzulernen, ganz im gegenteil eher.
vor allem macht es mirpersönlich mit goto auch viel mehr spass.

es wird zwar häufig so argumentiert, aber ich halte eseher für ein märchen, dass goto den user am lernen hindert :)

man bekommt goto momtierungen und gute tuben dafür heutzutage auch schon recht günstig und man kann auch gebraucht kaufen.

gruß
andi
 
Hallo,

Da kann ich mich nur ganz der Meinung von Andi anschließen. Unter idealen bedingungen geht Starhopping auch ganz gut, aber was ist wenn dazuzu zu wenig Sterne sichtbar sind? Ich habe jedenfalls meinen Finder noch keinen Tag bereut und zusätzlich ohne Frust viele neue Objekte kennengelernt, die ich jetzt auch mit Telrad und Sucher schnell wieder finde:-)

Hier meine ersten erfahrungen:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...415/GAT_M3_an_GSO_300_E_Digitale_T#Post481415
 
Hallo Ulrike
möglicherweise wäre es geeignet, vllt aber auch nicht.
Nur weil Du nichts findest, ist kein Argument für Goto.
Denn auch bei Goto mußt Du finden. Erst mal die Referenzsterne
und dann ggf auch das Objekt weil Du was ansteuerst was das Scope vllt gar nicht leisten kann. Die Kataloge sind fast immer viel zu groß gemessen an der Optik.

Der Ansatz muß daher ein anderer sein.
Erfahrungen vertiefen und dazu lernen und speziell das Thema suchen angehen. Himmelskenntnis, gute Karten und den richtigen Sucher lösen das vllt schon und machen Goto obsolet.

Denn eines ist auch klar - Goto kostet Geld. Und das geht dann von Deinem Budget zu lasten Optik, Montierung und Okularen etc ab. Ggf verzichtest so auf Seherlebnis z.L. der Technik.

Fotoambitionen haben viele aber ohne Basis kannst das erst mal ne Weile hinten anstellen. sonst gibts nur Frust.

Daher ist meine Frage: Was hast Du jetzt an Gerät und was erwartest von neuen.
CS
 
dabei bitte nicht vergessen, dass goto lange nicht mehr das kostet, was es z.b. vor 5 jahren noch gekostet hat .
mind. seit dieser zeit aber kommt aber immer das argument "kostet geld, lieber in öffnung stecken".

ich kann nur sagen, dass ich auf so einen rat mal gehört hatte, mir einen dobson gekauft hatte und mich die krätze über das gerät geärgert hatte, so dass es 1-2 jahre in den keller verbannt wurde.

mit einem goto gerät habe ich den spass an diesem hobby wiedergefunden und bin bis heute dabei geblieben.

allerdings gibt es ja auch sehr viele leute, die von einem dobson begeistert sind und das alleine zeigt wohl, dass es immer von der mentalität eines einzelnen abhängt, wofür er sich begeistern kann.

ich nutze auch viel lieber stellarium, als karten.

gruß
andi


 
Hi,

und das alleine zeigt wohl, dass es immer von der mentalität eines einzelnen abhängt, wofür er sich begeistern kann.

Das ist der Punkt, warum ich auf dem Standpunkt stehe: Man kann sich ein Teleskop kaufen nachdem man stunden- oder tagelang Internetseiten gewälzt hat - oder man kann das für sich richtige Teleskop kaufen nachdem man verschiedene Typen in der Praxis mal angeschaut und benutzt hat.

CS Benny
 
Hi!

Ich gehöre auch zu der Fraktion, die GoTo für eher verzichtbar hält, auch wenn ich es durchaus häufig nutze - nämlich wenn's schnell gehen muss (also bei öffentlichen Führungen oder bei der Fotografie) oder wenn ich mit langbrennweitigen Geräten mit kleinem Gesichtsfeld in der Stadt arbeite.

Ich sag mal so: GoTo ist eine feine Sache, wenn es funktioniert. Dann ist es kein großer Unterschied, ob Du die Objekte per GoTo einstellst oder mit Sternzeituhr über die Koordinaten und Teilkreise.

Was dir GoTo jedoch nicht abnimmt: Die Fehlersuche und die Objektauswahl. Die günstigen GoTos, die ich so kenne (also alles, was nicht an einer Sternwartenmontierung hängt und per PC/Laptop gesteuert wird, sondern per Handsteuerbox), haben Positioniergenauigkeiten zwischen 2 und 180 Grad, was gelegentlich auch vom Barometerstand abzuhängen scheint. Zwei Grad ist gut, dann ist das Ziel zumindest im Gesichtsfeld. 180 Grad ist wie Roulette.

Jetzt gibt's halt ein paar Gründe, warum Du trotz Goto nichts siehst: Dein Ziel ist gerade so nicht mehr im Okular, oder das Teleskop liegt völlig daneben. Das kann an der Steuerung liegen, oder an zu schwachen Batterien, oder sonstwas - Elektronen sind widerspenstige kleine Dinger.

Vielleicht ist das Objekt aber auch perfekt zentriert, Du siehst es aber trotzdem nicht - weil der GoTo-Computer vom Hersteller mit Teleskopen zwischen drei und dreißig Zoll verkauft wird und eine große Datenbasis auf der Verpackung immer toll ausschaut. Oder das Ziel ist drin, aber zu groß und sprengt dein Gesichtsfeld.

Und tu dir einen Gefallen: Vergiß die Fotografie, außer
- Du kaufst eine parallaktische Montierung und setzt statt dem Teleskop die Kamera mit Teleobjektiv bis rund 200mm Brennweite drauf, lieber weniger
- Du hast einen Laptop und willst Planeten fotografieren.

In die Deep-Sky-Fotografie kannst Du mit dem Budget zwar reinschnuppern und vielleicht auch erste Erfolge erzielen, von ein paar Adaptern mal abgesehen kriegst Du aber nichts, was langfristig wirklich Spaß macht und dich nicht ständig vor neue Herausforderungen stellt.

Ob und welches GoTo dir zusagt, mußt Du ehrlich gesagt selbst herausfinden. Ich verzweifel jedesmal, wenn ich bei einer Führung ein einfaches Objekt zeigen will, ein azimutal montiertes GoTo-Teleskop hab und jedesmal das ganze neu initialisieren darf, weil irgendwer gegen das Alu-Stativ gestoßen ist, weil ein Stecker rausgerutscht ist und einen Reset verursacht hat, oder weil die Steuerung sich verfahren hat.

Gruß,
Alex
 
Hallo Ulrike,

Du siehst, die Meinungen gehen auseinander. Ich gehör auch eher zu der Nicht-Goto-Fraktion, zumindest weil es am Anfang meines Erachtens besser ist, sich selbst zurechtzufinden und die Möglichkeiten des Teleskops auszuloten. Andere Gründe (Eichsterne fürs Ausrichten finden, zu viele Objekte in der Datenbank, die mit der Optik gar nicht oder nur schlecht zu finden sind,...) wurden auch schon genannt.

Wichtig wäre wirklich eine Antwort auf Florians Frage, welches Teleskop Du derzeit hast. Dann fallen Tips leichter.

Den Thread mit den digitalen Teilkreisen hast Du ja schon gesehen und kommentiert. Das kann natürlich auch ein Weg zum Ziel sein, aber auch nicht ganz billig.

Ciao
Martin
 
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jungens,

nun seit doch mal ehrlich .... wer in aller welt hat probleme eichsterne aufzufinden ?

wenn das jemand sagen würde, der nie ein goto besessen hatte, dann würde ich das ja verstehen ... aber ihr hattet oder habt doch alle erfahrungen damit oder ?

eine montierung nach norden oder süden grob auszurichten ist ja keine hexerei.
dann noch die montierung einigermassen in die waage bringen schafft jeder, der in der lage ist nach seinem arbeitstag nach hause zu finden.

jetzt kommen die schwierigsten sachen :

koordinaten des standortes eingeben (gibt es voreinstellungen für fast jeden standort/stadt und im notfall hilft google-earth).

datumseingaben in der reihenfolge eingeben, wie im handbuch beschrieben und nicht stur nach dem format, wie es im eigenen kopf verankert ist (ja mal monat zuerst und dann den tag :) ) , schafft man auch.

mit der uhrzeit kommt wohl jeder klar denke ich.

dann wählt man einfach zum beispiel ein 2-star alignment (ja so fremd klingt das dann manchmal) und dann fährt das gerät schon automatisch ziemlich dicht an diesen ersten ominösen ersten alignment-star.

wer einen sucher auf seinem tubus hat, der sieht sofort, welcher stern gemeint ist (denn der ist mit abstand der hellste im sucher ), auch wenn er null ahnung hat, wie dieser wohl heissen mag.

den bringt man dann mit oder ohne hilfe eines fadenkreuzokulars in die mitte des sehfeldes und dann bestätigt man das ganze.

toll oder ?

nun fährt das ganze unheimliche gotomaschienchen wie von geisterhand zum 2. stern und auch den sieht man ganz eindeutig im sucher (man glaubt es nicht, aber es ist wieder der hellste im sucher). da macht man das ganze nochmal genau so, wie vorher beschrieben und das wars dann.

also wer das nicht schafft :)

gruß
andi
 
Hehe ich oute mich jetzt mal - und gebe zu das ich die ersten 2 Male die Sterne NICHT gefunden habe. Aber das lag nicht an unfähigkeit oder das ich von der falschen Seite in das TEleskop geschaut habe, sonder schlicht an bescheidenen Umständen (Vollmond der brutal Hell war, Sehr hohe Baumreihen nah an meinem Standpunkt und richtig dunkel war es an dem ort auch nicht).

Aber wenn man das ganze dann auch das erste mal RICHTIG macht und der Mond einen nicht blendet wie ein Suchscheinwerfer dann ist das genau wie du oben beschrieben hast. Einfach den Anweisungen im Display folgen - die Montierung grob auf norden ausrichtn (ich benutze um es einfach zu machen an fremden orten einen 5€ Kompass) - das Stativ waagrecht aufstellen. Vorher die Gradeinstellung auf der Monti auf 50° einstellen ( + / - 3 bis 4 Grad jeh nach Position) und schon ist der Polarstern zumindest im Sucher. Der Rest geht eigentlich von Selbst und nur noch geringe Nachjustage erforderlich.

Und so als Anfänger: Ich finde mein Goto gar nicht schlecht. Mal abgesehen von einigen seh netten Funktionen wie ,,Tonights Best" oder das anvisieren von fremden Objekten und dann identifizieren lassen......

Was Goto an sich angeht versuche ich Deep Sky Objekte selbst per Starhopping anzufahren um genau das zu umgehen Abhängig von Goto zu sein. Wenn es dann nach X Versuchen nicht klappt (und ich alleine spechtel - also mir keiner weiterhelfen kann) dann lasse ich Goto für mich arbeiten.

Schön finde ich allerdings das mit Goto natürlich schon Motoren dabei sind und das automatisch in der richtigen geschwindigkeit nachgeführt wird. Das heißt man kann in Ruhe die Okulare wechseln oder auch mal eine Zigarette rauchen ohne das man erneut das Objekt suchen muss. Ein riesen Vorteil.

Für 600 Euro wäre das Lidl Angebot zwar schön gewesen - DAS JETZT GRADE WIEDER VERFÜGBAR IST.

Das wäre eine schöne Alternative

Oder Monti kaufen und altes Teleskop benutzen.

Hoffe ich konnte helfen.

Gruß

Kai



 
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Zitat von fransch99:
Hallo Ulrike

Sicherlich ist Goto eine feine Sache.
Für das Budget bekommt man z.B, ein Teleskop aus der Nexstar-Serie. Aaaaber, aufstellen und durchzappen ist nicht. Ein wenig Fachwissen z.B. zur Einrichtung des Standortes, ist schon erforderlich.

Hallo Frank, hallo Ulrike,

ich habe das CPC800 von Celestron mit GPS und da ist nix mit Fachwissen bei der Einrichtung des Standortes. Aufstellen, Einschalten und nach ca. 1 Minute kennt das Teleskop den Standort. Passt allerdings nicht ins Budget? :mauer:

Gruß Joerg
 
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hi kai,

ich bin sicher du konntest helfen.

auf meiner westterasse mit apfelbaum auf 278 grad und haus im osten habe ich auch probleme mit alignmentstars ab und an, was aber eine gotomonti einem nicht überl nimmt, denn man kann die zuerst vorgeschlagenen einfach wegdrücken und bekommt einen neuen vorschlag.

wer einen computer in der nähe hat (ja ich renne da auch gerne mal ins wohnzimmer und rufe vorher "licht aus"), der kann den vorgeschlagenen alignmentstar in z.b. stellarium begutachten und dann weiss sie/er ob derjenige ausgewählte in das sichtfeld des teleskop passt.

im notfall drückt man einfach auf "ok" und sucht sich dann selber sterne, die passen und wählt diese als ersatz für die eichsterne aus.

man hat soviele optionen ganz easy klar zu kommen, dass ich keinerlei verständnis für goto zweifler aufbringen kann.
man könnte sogar bei komplett bewölktem himmel, wo gerade noch der mond durchscheint, ein alignment hinbekomnmen, weil man nämlich auch mond und planeten in das eichverfahren mit einbeziehen kann.

ob das jetzt was bringt, weil man bei bewölktem himmel eh nix sieht, ist eine andere frage :)

gruß
andi

p.s. doch ich weiss wann das etwas bringt ..... man kann auch die sonne und den mond zum eichen nutzen am tage, wenn man planeten am tag aufnehmen möchte.

!!!!!! bitte nicht vergessen vernümftige sonnenfilter (keine okular-sonnenfilter) zu benutzen. einmal ins okular blinzeln und man ist auf einem auge blind.
!!!!!! und das gilt genauso für den sucher bitte
 
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Hi Joerg

Ist aber auch ne andere Gewichtsklasse. Ich denke daß man für 800€ kein vollautomatisches Gerät mit GPS bekommt.
Erts recht nicht wenn das Budget auch die Okulare enthält.
Man muss eben für sich selbst erstmal grundlegende Fragen klären.
Für mich stand als Anfänger im Vordergrund den Himmel über mir kennen zu lernen und mich SELBST zurecht zu finden.
Womöglich mehrere Jahre. Und dann erst wollte ich in etwas nettes in Goto investieren.So in Richtung CPC (bist Du zufrieden damit?)oder Meade LX200.
Man kann das aber auch gleich so angehen, keine Frage, jedem das seine.

Gruß Frank
 
hi frank,

aber denk doch an das angebot, welches z.b. kai ins spiel gebracht hat.
wer braucht gps.

und dann zusätzlich in betracht gezogen : "das von kai erwähnte angebot ist neuware .... was geht dann erst gebraucht ???"

nur mal so erwähnt ......

gruß
andi
 
Hallo Frank, hallo Ulrike,

ja klar, mit 800 Euro geht da nix aber es ist ne feine Sache.

Ich habe ein Jahr gebraucht bis ich das richtige Teleskop gefunden habe und vielleicht ist es besser länger zu warten und noch etwas Geld anzusparen und dann ein "besseres" Teleskop zu kaufen. (In Bezug auf GPS und/oder GOTO)

Ich brauche vom Aufstellen bis zu ersten Beobachtung knapp 10 Minuten. Ich schaue mir mit "Stellarium" meinen Himmelsausschnitt an, finde etwas interessantes und fahre mit GOTO dahin. Aber wie Du schon sagst, dass muß jeder für sich selbst entscheiden.

Bisher bin ich mit dem CPC sehr zufrieden allerdings steht Deepsky noch aus.

Es grüßt Joerg
 
Hallo,

inzwischen gehöre ich (außer bei Astrofotografie) auch eher zur Non-Goto-Fraktion. ABER: Hätte ich nicht mit einem Goto-Teleskop begonnen, wäre es mir m. E. nicht so schnell möglich gewesen mich am Himmel so gut auszukennen, daß ich Sternbilder mit nicht so aufälligen Sternen (wie Pegasus, Herkules etc) zuordnen kann.
Als Anfänger war es mir sehr hilfreich mir zumindest einen der Hauptsterne des Sternbilds vom Goto zeigen zu lassen und mich dann weiterzutasten. Allein vom Raten lag ich oft bezüglich der Höhe und Größe der Sternbilder erheblich daneben.
Imho kann nur der Anfänger auf Goto verzichten, der:

* einen guten Lehrmeister neben sich hat (z.B. durch einen Astroverein)
* der mit Teilkreisen sicher umgehen kann.

Sonst gilt: Mit dem Dobson sieht der Anfänger genauso wenig wie mit einem ETX-70.
Im Dobson sieht er alles, findet aber nichts.
Im ETX findet er alles, sieht aber nix.

PS: GPS ist nicht unbedingt nötig. Für die Genauigkeit des Goto's spielt selbst eine Abweichung von 100 km kaum eine Rolle. Wer nicht in weiter voneinader entfernten Locations beobachtet braucht imho kein GPS.

Gruß Helmut
 
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@Andi

Dieses Angebot das hinfährt wo es will? LXD
Klar, muss nicht. Aber kann scheinbar.
Jetzt wissen wir aber immer noch nicht welches Teleskop bei Ulrike bereits vorhanden ist.

Gruß Frank
 
Zitat von AndiHam:
jungens,

nun seit doch mal ehrlich .... wer in aller welt hat probleme eichsterne aufzufinden ?

Ich kenne da wen... Die Frage "Welchen Referenzstern soll ich einstellen, um Jupiter anzufahren" werd ich nie vergessen. Das war an einem fest aufgebauten parallaktischen Teleskop, bei dem die Nachführung auch ohne Computer funktionierte. Der Computer war nur optional für's GoTo zuständig. Und Jupiter stand als hellster Stern hoch am Abendhimmel. War also nur ein einfacher Schwenk...

Ich hatte gedacht, ich bin im falschen Film.

Der Fall, den Du beschreibst, ist der Idealfall, wenn alles funktioniert. Ich stand aber auch schon auf dem Acker und hab zehn Minuten lang die Alignment-Sterne erfolglos anfahren lassen (da ist es hilfreich zu wissen, wo die entsprechenden Sternbilder stehen), bis nach einem Batteriewechsel endlich alles geklappt hat. Leider kam keine Warnung, dass zuwenig Spannung für den fehlerfreien Betrieb da war. Das Teleskop hat scheinbar perfekt funktioniert, aber halt nichts gefunden. Fairerweise muss ich sagen, dass das Teleskop danach mit neuen Batterien einwandfrei lief, solange der Stromstecker nicht rausgerutscht ist und die Alignment-Prozedur wiederholt werden musste. Und ein GoTo-Teleskop aus dem Jahr 2003 von einem anderen großen Hersteller verweigert bis heute den Dienst, außer es wird über einen Laptop statt über die Handsteuerbox angesteuert.

GoTo ist eine feine Sache - wenn es funktioniert. Wenn es streikt, hat man dagegen ein echtes Problem, und die Fehlersuche ist echt knifflig. Meine GoTo-Erfahrungen haben dazu geführt, dass die einzige Elektronik an meinem kleinen Refraktor im Leuchtpunktsucher steckt, wenn ich nicht fotografieren will. Daher kann ich schon beobachten, während die Kollegen noch Kabel sortieren:-) (Ja, die Leute mit Dobson kennen das Gefühl)

Gruß,
Alex
 
hi alex,

also wenn die stromversorgung unterdimensioniert ist oder das kabel immer heraus rutscht, dann ist das sicher kein goto-teleskopfehler :)

gerade auf einem acker, wo man freie sicht in alle richtungen hat, sollte es doch am einfachsten sein :)

meine beschreibungen sind keineswegs ein idealfall, denn so erlebe ich es seit jahren mit diversen gotomontierungen (nexstart gt, nexstar dx, lx200 classic un celestron cam)

unterdimensionierte stromversorgung ist allerdings wirklich ein problem, aber sicher nicht ein problem des system ansich.

so habe ich z.b. für meine cam ein 1.5 mah universalnetzteil genutzt, welches ausserhalb der winterzeit bestens funktionierte.

im winter nun, habe ich probleme damit gehabt, weil mir zum beispiel beim anfahren eines eichstern plötzlich die meldung kam "alles wieder von vorne bitte und dann nochmal" (sinngemäss).

hat sich allerdings erledigt, seitdem ich mir für unter 40 euro eun 3a netzteil gekauft habe.
die warnungen vor eventuellen problemen mit zu schwachen netztteilen kannte ich aber vorher schon.

gruß
andi

@joerg
das unter 800 euro da nichts geht, halte ich für ein gerücht.
bei bedarf rechne ich dir da gerne diverse kombinationen vor
 
Zitat von AndiHam:
hi alex,

also wenn die stromversorgung unterdimensioniert ist oder das kabel immer heraus rutscht, dann ist das sicher kein goto-teleskopfehler :)

Hi!

Ja, das ist dem billigen Verkaufspreis geschuldet, tritt bei Geräten ohne Elektronik aber nicht auf ;)

Zitat von AndiHam:
gerade auf einem acker, wo man freie sicht in alle richtungen hat, sollte es doch am einfachsten sein :)

außer Du stellst in der Wildnis fest, dass die Batterien doch nicht mehr so gut sind ;)

Zitat von AndiHam:
meine beschreibungen sind keineswegs ein idealfall, denn so erlebe ich es seit jahren mit diversen gotomontierungen (nexstart gt, nexstar dx, lx200 classic un celestron cam)

Wahrscheinlich halten wir uns an unterschiedlichen Seiten der Gauß'schen Wahrscheinlichkeits-Glockenkurve auf. Wobei ich mit Celestron weniger Probleme hatte als mit Meade (da waren allerdings auch US-Geräte drunter, die nicht vom deutschen Service vor dem Verkauf getestet wurden) - auch wenn ich nicht sagen will, dass ich mit fünf Geräten schon genügend Stichproben für eine aussagekräftige Statistik habe. Eins funktioniert weitestgehend problemlos, eins nur mit Laptop, der Rest je nach Barometerstand. Und die Geräte werden ja auch weiter entwickelt.

Jedenfalls empfiehlt es sich gerade bei Elektronik, nicht beim billigsten Händler einzukaufen, sondern bei einem, der auch Service bietet oder dem man das Zeug gegebenfalls um die Ohren schlagen kann ;) Aber auch das ist unabhängig vom Goto.

Gruß,
Alex
 
bei mir funktionierten alle tadellos.

in sachen service zeige ich immer gerne auf meade, denn die haben einen service, den man sonst lange suchen muss.

mit batterien gehe ich auch nicht wirklich auf den acker.
entweder mit steckdose und gutem netzteil oder mit powerstaion mit ausreichend wums und dann hat man solche probleme auch nicht.

da die eine oder die andere variante eigentlich keinen grossartigen kostenfaktor darstellen, sehe ich das ganze auch ganz und gar nicht als problem an.

gruß
andi
 
Hallo Leute,

Mal ein ganz anderer Ansatz:

Ab ~5 Mag Himmel und besser würde ich auch einem Beginner, der eventuell sogar schon erste Suchfrustrationen erlebt hat, immer noch raten, sich mit Karten, Starhopping pp nochmals auseinander zu setzten, zumal da viele Objekte schon mit dem bloßen Auge oder auch über ein der Teleskopbeobachtung vorgeschaltetes 10x50 Fernglas (das große Feld!) gefunden werden können die man dann auch leicht mit dem Teleskop einfangen kann. So tastet man sich über leichte "Standardobjekte" immer weiter vor und lernt durch Beobachtung was man erwarten kann.
Das Geld ist m.E. in etwas mehr Öffnung, einen guten Peler und einen guten optischen Winkelsucher sowie Weitwinkelokular mit passender Aufsuch-AP besser investiert als in GoTo.

Unter 5 Mag Himmel, also dauerhaft, grob gesagt, 4,5 Mag und schlechter ist GoTo ein überlegenswerte Sache.
Es fehlen Sterne als Referenz und Aufsuchhilfe, große AP kann ohne Filter nicht eingesetzt werden und das maximale (Aufsuch)Feld ist somit auch kaum noch drin. Man muss ohnehin auf mittlere und höhere Vergrößerung gehen und die Objektwahl an sich ist schon begrenzt. Da fragt es sich, ob man sich auch noch damit quälen muss, Objekte zu suchen, die ohnehin so gut wie unsichtbar bleiben.
Gerade der Beginner wird häufig enttäuscht, weil er gar nicht weiß, was sichtbar sein wird, was er erwarten kann, zu sehen. Wenn er wenigstens weiß, dass er an der richtigen Stelle ist (das muss das GoTo aber auch sicher leisten können!) kann er sich voll auf die Fahndung nach dem Objekt an sich konzentrieren.

Gruß und CS
*entfernt*
 
hallo günther,

soll ich mal ganz ehrlich sein und kein blatt vor den mund nehmen, ohne dich jetzt persönlich anfahren zu wollen ?

ja darf ich ... danke und vergebe mir

so ein quatsch

schonmal daran gedacht, dass man zum beispiel eine simple und billige atik2 oder dsi kameras (oder andere) an sein teleskop klemmen kann und damit zu objekten fahren kann, die man wie du beschreibst "gar nicht sehen kann", aber wie durch gotteshand dann plötzlich mit mehr belichtungszeit auf dem bildschirm erscheinen und nach einigen aufnahmen sogar ein richtig gutes ds bild abgeben, wenn man eines der zahllosen freewareprogramme zur bearbeitung nutzt ?
schonmal gehört, das gerade goto dazu verhilft objekte anzufahren, die man nämlich getreu deiner logik "nicht sehen kann", um sie dann genau im fokus der ccd cam zu haben, ohne sie im okular zu sehen ?

gab ja schon profis hier, die gleich davon abgeraten haben fotos oder bilder machen zu wollen.
wenn ich dieses blödsinn immer höre, dann platzt mir gleich wieder der kragen.

manche scheinen hier nur als hobbyverhinderungsexperten aufzutreten.

fragt doch mal die ganzen leute hier oder in anderen foren, die genauso, wie ihr meint das es unmöglich ist, bilder ohne ende (und zudem gute) von planeten, kometen und ds-objekten machen.


gruß
andi
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Andi,

ach Du je, wie muss ich Dich getroffen haben.

Ich rede vom Visuellen!
Wenn Du fotografieren willst, okay, schön.
Was ändert die Möglichkeit oder der Wunsch zu fotografieren den an dem was ich gesagt habe, was macht meine Aussage in diesem Fall unsinnig? Ich rate doch, im Falle schlechter Himmelsqualität zum GoTo, damit man sicher ist, an der richtigen Stelle zu sein und nicht Nichts zu fotografieren.
Wenn ich das Objekt ohne GoTo finde und sehe, brauche ich kein GoTo um es zu fotografieren.

Fotografieren ist genau so wenig Quatsch wie das was ich visuell erlebe und wer nun diese visuellen Einschätzungen meinerseits kritisch oder gar unglaubwürdig sieht, der hat vom bloßen Auge über ein Fernglas bis zum Teleskop sehr einfache Möglichkeit, das zu überprüfen.
Der Mond hilft von Vollmond bis Neumond bei der Simulation ungünstiger DS-Bedingungen, auch an sehr guten Standorten.

Du hast Deine Meinung, Deine Erfahrung und ich habe Meine.
Quatsch ist für MICH nichts davon..... bis auf gewisse emotional geprägte Reaktionen.

Gruß und CS
*entfernt*


 
hallo günther,

dann hast du aber den eingangspost der threaderöffnerín ignoriert.

ich kopier mal einen kleinen inhalt hier folgend : "Ich möchte Sternbilder,Deepskyobjekte und Planeten(alle außer PLuto) BEOBACHTEN UND EVENTUELL AUCH SCHOn
mAL FOTOGRAFIEREN"

steht ganz oben in dem thread :)

gruß
andi

p.s. abgesehen davon ... ich fahre meine ds-objekte, die ich aufnehmen möchte und die man mit einem okular nicht sehen kann, mit goto an (es gibt eine variante, mit der man päzise anfahren kann .... goto fährt in die nähe des ds-objekt der wahl, man zentriert im fadenkreuzokular einen stern in der nähe des ds objektes, welches das goto ausgewählt hat und dann gehts ab haargenau zum ds objekt, welches unsichtbar im okular ist)

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

also ich möchte das Erfolgserlebnis nicht mehr missen, nach längerer Suche und Kartenstudium endlich das gewünschte Objekt gefunden zu haben. Und das tollste ist, daß man allmählich alles immer besser findet und den Himmel so wirklich kennen lernt.
Ich ziehe den Hut vor meinen erfahreneren Astrokollegen, die mit einem Schwenk finden, wonach ich ewig gesucht habe und den Himmel wirklich kennen.
Ich bin da noch lange nicht so weit, aber es macht mir großen Spaß zu suchen und dabei viel zu lernen.
Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Gruß und klaren Himmel, egal ob mit oder ohne
Andreas
 
Hallo Andi,

es ist doch immer noch die Verbindung vom visuellen Erlebnis und der Fotografie.
Also Jedem seine Meinung, seine Erfahrungen und dem Interessenten als Quintessenz daraus die Idee zum richtigen Teleskop für sich selbst und die Möglichkeit sich eventuelle Kandidaten vor einem Kauf anzusehen.
Ulrike fehlt übrigens schon seit der Anfrage komplett. ?)

Gruß und CS
*entfernt*
 
hi günther,

ist ja erst 1 tag alt die anfrage. kommt sicher wieder her um zu schaun, wie wir uns die köppe eingeschlagen haben (im freundschaftlichen sinne).

habe aber auch schon erlebt, das leute was fragen und dann wie vom erdboden verschluckt entschwunden waren :)

gruß
andi

 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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