Grab and go / Novalux 415 vs Beroflex 500

Mark F

Aktives Mitglied
Hallo,

Da ich jetzt 2-3 grab and go Geräte im Arsenal habe und das Wetter momentan keine richtigen Beobachtungen zulässt - eine Frage in die Runde. Vor allem richtet sich die Frage an Personen die beide Instrumente (siehe oben) besitzen bzw einmal im Gebrauch hatten. Welchem würdet ihr den Vorzug geben?

1. Novalux 415 / 415mm Brennweite / 60mm Öffnung.

2. Beroflex 500mm Umbau / 500mm Brennweite / 67mm Öffnung.

Hier noch mal zur Erinnerung:

Novalux
1000020956.jpg


Beroflex 500
1000032896.jpg


Was denken die grab and go Speziallisten? Was denkt ihr bringt die bessere "Leistung". Und bis zu welcher Vergrößerung würdet ihr die Teile einsetzen?

Viele Grüße Mark
 

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Hallo Mark,

auch wenn Besserwisser keiner leiden kann (das sagt eine Freundin immer zu mir), wie kommst du beim Beroflex auf 67mm Öffnung? Bei mir gibt 500 : 8 = 62,5.

Ich habe beides. Das Novalux gibt etwas größere Felder. Mit dem 32mm Okular komme ich auf 19fach Vergrößerung und damit auf 2,5° am Himmel.
Etwas stärkere Vergrößerungen kann m.E. das Beroflex (meines als Danubia verkauft) besser. Die Fokussierung ist da auch feinfühliger möglich.

Beides sind aber prima Lösungen für Minimal Fernrohre.

CS Gerhard
 
Hallo Gerhard,

Du hast mit der Öffnung natürlich recht. 67mm ist die Größe des Filtergewindes.
Den Beroflex (bei mir ein "echter" offenbar) konnte ich nur kurz an Jupiter testen. Wie in letzter Zeit alles nur durch Wolkenlücken (daher nutze ich ja gerne die Kleinen). Ich nutze das Zoom Okular bis zu 62,5 fache Vergrößerung. Die Sicht war nicht optimal. Aber es waren zumindest die Wolkenbänder erkennbar.

Bei Gelegenheit will ich beide direkt am Mond vergleichen (bei gleicher Vergrößerung).

Der Beroflex hat ja noch die verstellbaren Blenden. Können die für unsere Zwecke genutzt werden?

Viele Grüße Mark

PS: Jetzt muss ich mal den "Besserwisser" rauslassen. Wie kommst du beim Novalux 415 und einem 32er Okular auf eine 19fache Vergrößerung. Ist das nicht eine (fast) 13fache?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergänzung:

Nach einem Test heute (mit beiden Instrumenten) bevorzuge ich den Beroflex als grab-and-go. Er zeigt mir ein besseres Bild. Nur ich muß mir irgendeinen Sucher bzw. Finder dran basteln.
Kennt da jemand eine passende Lösung?

Viele Grüße Mark
 
Hallo Mark, leider habe ich bislang noch keine passenden Rohrschellen (ohne Justageschrauben wie für Sucher oder so) gefunden, da ist wohl 3D-Druck die erste Wahl. Dann kann man gleich eine Schwalbenschwanz-Aufnahme für einen Sucherschuh mit an die Schellen designen und dann steht dem Einsatz z.B. eines Leuchtpunkt-Suchers nichts mehr im Weg. Ich habe bislang einfach noch nicht die Zeit gefunden, das weiter zu verfolgen...ist aber noch auf der ToDo-Liste ;)

Viele Grüße Kay
 
Hallo Mark,

da hast du mich natürlich erwischt. Das was ich da ausgerechnet habe trifft natürlich auf das Beroflex zu. Ich war gestern Abend zwischen Arbeit und Training ein wenig im Stress. Jetzt breche ich gerade zu einem Einsatz in Berlin auf. Langsam sollte ich mich auf ein ruhiges Rentner Dasein einstellen.

CS Gerhard
 
Servus Mark,
sehr chic, deine Beroflex Variante. Gibt es ein Standard-Teil um das in ein Spektiv umzuwandeln? Hab damals immer mit dem Lichtweg gekämpft....

CS
Gottfried
 
Hallo Gottfried, sicherlich wird sich Mark dazu auch noch melden und gerne auch meine Tipps, die ich ihm per PN geschickt habe, weitergeben. Ansonsten verlinke ich hier schonmal einen Beitrag von mir, als ich mit den Beroflexen den Wiedereinstieg gemacht habe: Mein Beroflex-Aufbau in verschiedenen Varianten
Der springende Punkt ist einfach das Entfernen des hinteren Tubus, also des Teils hinter der Stativschelle...
Bei Fragen einfach fragen, ich gebe gerne Angaben zu den einzelnen Adaptern wenn gewünscht.

Viele Grüße Kay
 
Servus Mark,
sehr chic, deine Beroflex Variante. Gibt es ein Standard-Teil um das in ein Spektiv umzuwandeln? Hab damals immer mit dem Lichtweg gekämpft....

CS
Gottfried
Hallo Gottfried,

Ich will keine Werbung machen, aber mit den Posts von Kay und folgenden Teilen kam ich zurecht:

Folge den Posts von Kay, nachdem ich das hintere Rohr abgeschraubt habe, musste ich eine 15mm lange Verlängerungshülse einschrauben (M48x0,75). Ähnlich diesen hier:


Dann konnte ich direkt einen Adapter von M48x0,75 einschrauben. Diesen hier:


Dann Zenitspiegel, Okular und fertig. Ich komme so in den Fokus. Für seitenrichtiges Bild muss es ein Amici Prisma sein.

Ohne Umlenkung, also geradsichtig, muss ich alle Verlängerungshülsen nutzen.

Hier mal 2 Bilder. Mit dem Handy vor dem Okular aufgenommen:

20fache Vergrößerung
1000033267.jpg


62fache Vergrößerung
1000033268.jpg


Der Blick durchs Okular war wesentlich besser als diese Fotos. Ich bin hochzufrieden mit dem Gerät :)

Viele Grüße Mark
 
Servus,
vielen Dank für die Tips, habe mich vor ein paar Jahren mal mit der Wundertüte beschäftigt, da gabs aber noch nicht so coole Adapter....

Danke und CS
Gottfried
 
Bestechend...
Direkt einen 2" Spiegel kann man da nicht reinschrauben? Das Filtergewinde hat ja auch die 48x0,75mm. Die 2" gehen womöglich nicht in die Rohrschelle?

CS
Gottfried
 
Schau dir mal oben Post Nr 8 von Kay an. Dort ist der Link zu seiner Anleitung. Er hat direkt auch 2" angeschlossen. Ist beeindruckend.

Viele Grüße Mark
 
Bei mir ist ein älterer Fluorit Apochromat eingezogen, und zwar ein zweilinsiger Takahashi FC 76/600. Er darf vorerst bleiben, bis er sich gegen einen im Zulauf befindlichen Skywathcer Esprit 80/400 beweisen kann. Einstweilen habe ich für den Tak erst mal eine passende 2" Okularklemme bestellt, da der OAZ am Ende noch auf 0,96" ausgelegt ist. Optisch ist er schon mal ein Highlight:

Tak FC 76.jpg
 
Ein feines Teil. Ist das nicht ungewöhnlich, dass der Okularauszug auf 0,96" ausgelegt ist? Oder war das bei diesen älteren Exemplaren so?

VG Mark
 
Hi Andreas, zum Glück gibt's da für alles einen Adapter.
Schafft die Montierung den Tubus? Oder wirkt die nur recht dünn?
CS Mark
 
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