selenograph
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Hallo Fernglasbeobachter,
ich setze Ferngläser gern zur Sonnenbeobachtung ein (natürlich nur in Verbindung mit Objektivsonnenfilter!). So kann man sich schnell, ohne großen Aufwand, von der Sonnenaktivität ein Bild machen und entscheiden, ob der Aufbau des Teleskops lohnt. Außerdem macht das entspannte beidäugige Beobachten Spaß und man hat einen schönen dreidimensionalen Eindruck der Sonne. Interessant sind neben den Flecken (die im Moment sowieso kaum vorhanden sind) die Sichtbarkeit der Randverdunklung, Fackelgebiete und der Granulation. Natürlich können im Fernglas keine Granulen aufgelöst werden, aber die körnige Struktur der Oberfläche (Photosphäre) wird sichtbar. Die Granulation ist bei guten Bedingungen praktisch immer mit meinem Miyauchi 15/22x60 + Baaderfolie sichtbar. Besonders beeindruckt hat mich die Beobachtung mit einem DOCTER Nobilem 15x60 B/GA + Baaderfolie vor einiger Zeit. So kontrastreich und scharf habe ich Flecken, Fackelgebiete und Granulation in einem Fernglas nie wieder gesehen. Das DOCTER 15x60 ist hier eindeutig besser als das kleine Miyauchi. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Beobachtungsreihe von Rudolf Brandt, die er in seinem Buch dokumentiert:
Link zur Grafik: http://i99.photobucket.com/albums/l297/selenograph/granulationFG.jpg
Buchausschnitt: Rudolf Brandt „ Himmelswunder im Feldstecher“, Johann Ambrosius Barth Verlag Leipzig,
5. Auflage 1956, Seite 48
Daraus geht hervor, dass die Granulation schon im 10x50 Dekarem sehr gut sichtbar war. Wie sind eure Erfahrungen, ab welcher Fernglasgröße ist die Granulation sichtbar?
ich setze Ferngläser gern zur Sonnenbeobachtung ein (natürlich nur in Verbindung mit Objektivsonnenfilter!). So kann man sich schnell, ohne großen Aufwand, von der Sonnenaktivität ein Bild machen und entscheiden, ob der Aufbau des Teleskops lohnt. Außerdem macht das entspannte beidäugige Beobachten Spaß und man hat einen schönen dreidimensionalen Eindruck der Sonne. Interessant sind neben den Flecken (die im Moment sowieso kaum vorhanden sind) die Sichtbarkeit der Randverdunklung, Fackelgebiete und der Granulation. Natürlich können im Fernglas keine Granulen aufgelöst werden, aber die körnige Struktur der Oberfläche (Photosphäre) wird sichtbar. Die Granulation ist bei guten Bedingungen praktisch immer mit meinem Miyauchi 15/22x60 + Baaderfolie sichtbar. Besonders beeindruckt hat mich die Beobachtung mit einem DOCTER Nobilem 15x60 B/GA + Baaderfolie vor einiger Zeit. So kontrastreich und scharf habe ich Flecken, Fackelgebiete und Granulation in einem Fernglas nie wieder gesehen. Das DOCTER 15x60 ist hier eindeutig besser als das kleine Miyauchi. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Beobachtungsreihe von Rudolf Brandt, die er in seinem Buch dokumentiert:
Link zur Grafik: http://i99.photobucket.com/albums/l297/selenograph/granulationFG.jpg
Buchausschnitt: Rudolf Brandt „ Himmelswunder im Feldstecher“, Johann Ambrosius Barth Verlag Leipzig,
5. Auflage 1956, Seite 48
Daraus geht hervor, dass die Granulation schon im 10x50 Dekarem sehr gut sichtbar war. Wie sind eure Erfahrungen, ab welcher Fernglasgröße ist die Granulation sichtbar?