Ehemaliges Mitglied
Mr. Spock, aktivieren sie die Schutzschirme!! Scotty, haben wir genug Energie?? Wir brauchen alles, was wir haben, die neuen Klingonenkreuzer der WLM-PTN Reihe haben Gravitonenkanonen an Bord !!!
Was für einen anderen Mechanismus vermutest du denn? Finde ich spannend, weil die ART möglicherweise nur die Auswirkung eines speziellen Mechanismus auf die Raumzeit ist..Hi,
also die hypothetischen Gravitonen sind schon sehr interessant.
Alle anderen Kräfte werden ja durch nachgewiesene Austauschteilchen vermittelt.
Warum sollte das bei der Gravitations-Kraft anders sein?
Weil unser lieber Einstein Gravitation vereinfacht gesprochen als Scheinkraft, nicht wirkliche Kraft der Eigenschaften der Raumzeit erklärt.
Sie ist ja auch gegenüber den anderen Kräften extrem, extrem schwach und unendlich reichweitig, was mM auch darauf hindeutet, dass es eben ein anderer Mechanismus ist.
Aber wenn man zumindestens indirekt Gravitonen nachweisen könnte, würde das die ART vom Prinzip her ganz schön erschüttern.
Gruß
Peter
da steckt nichts anderes dahinter. Die ART ist eine konsistente und vollständige Theorie.Was für einen anderen Mechanismus vermutest du denn? Finde ich spannend, weil die ART möglicherweise nur die Auswirkung eines speziellen Mechanismus auf die Raumzeit ist..
Sprich es steckt vielleicht etwas anderes dahinter
Nö. Ich jedenfalls nicht. Wie bei fast allen Beiträgen von mir in irgendwelchen Fach-Foren geht es mir darum selber etwas zu lernen oder zu verstehen (auch durch Wiederholung lernt man, das stört mich nicht).Ich glaub ja, hier springen die fachlich Hilfs- bzw. Diskussionsbereiten wirklich über jedes Stöckchen.
Der Eindruck kann entstehen. Aber was bringt mir das, ausser es wäre offensichtlich? Man weiss nie wer hinter einem Beitrag steckt.Das sind alles (Kommunikations-)Techniken, die seit des ELIZA-Experiments von 1966 (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA) von technischen Systemen angewendet werden (und von unsicheren Menschen schon immer). Vielleicht sind wir ja unfreiwillige Mitwirkende am Test eines Chatbots und dessen sprachlichen Fähigkeiten?!
Für die 200W der Gravitationswellen-Leistung des Umlaufs der Erde gibt es sehr wohl eine Quelle, eben der Wikipedia Artikel.Die Physiker (hier mal nicht die Physiker*innen?) werden gebeten eine Quelle (kein Bild??) für eine sehr konkrete Zahl zu finden, an die sich niemand hier auch nur annähernd erinnern kann und der zu vermutende Sachverhalt seeehr unscharf ist.
sorry, das ist offensichtlich falsch.Was auch sehr interessant ist, ist dass die durchschnittliche, konstante Wärmeabstrahlung der Erde von 390 W/m^2 durch Umrechnung auf Gravitationsstrahlung/(-wellen) ebenfalls 200 W liefert, wenn man als Frequenz der Gravitationsstrahlung 0,1 Hz und die Erdoberfläche einsetzt, was ich an anderer Stelle berechnet hatte und wofür ich die Quelle brauchte.
Sorry bin nicht Maximilian, aber vielleicht ist meine Antwort trotzdem ok für dich.Gravitonen sind nur hypothetische Teilchen, aber über die Annahme von virtuellen oder hypothetischen Größen kann man auch vieles herausbekommen. Meine letzte Frage bezog sich auf den Hintergrund, ob man die Frequenz der Gravitationsstrahlung der Erde theoretisch ableiten oder mittels Messungen berechnen könnte (in meinen Berechnungen kommt 0,1 Hz heraus, was von der Größenordnung durchaus auch sein kann). Vielleicht kann mir Maximilian auf die Frage antworten?
wir sind wohl ein bisschen inkompatibel in der Kommunikation.2) Entweder man misst oder man berechnet etwas. Nein, denn: man misst zum Beispiel eine Frequenzverschiebung (siehe Antwort von Maximilian) und berechnet die Leistung daraus.
Glaube ich nicht, aber würde mich auch interessieren. Such mal weiter und berichte dann.3) Sie haben es doch gemessen. Diese Quelle suche ich doch! Sie ist wohl irgendwie versandet. Natürlich wäre das interessant.
Nein, das ist nicht offensichtlich falsch, denn die Frequenz der Gravitationswelle ist 10^15 mal geringer als die der Wärmestrahlung (10^14 Hz).Hi Melissa
sorry, das ist offensichtlich falsch.
Der Wert von 390 W/m^2 ist ja eine Leistung pro m^2. Diesen Wert muss man noch mit der Abstrahlfläche der Erde multiplizieren. Dann bekommt man natürlich eine viel, viel höhere Leistungs-Abstahlung.
Der Wert der Leistungs-Abstahlung der Gravitationswellen gilt natürlich für die gesamte Erde bzw ihrer Masse. Nichts per Fläche.
Und es passt nicht sehr gut zur ART, es wird daraus berechnet.
Sorry bin nicht Maximilian, aber vielleicht ist meine Antwort trotzdem ok für dich.
Messen kann man das nicht, da 1. die bisherigen Detektoren nicht empfindlich sind für so eine niedrige Frequenz.
Ich habe nicht geprüft ob die 0,1Hz richtig sind. Zeig doch bitte mal deine Berechnung.
Was soll eigentlich "mittels Messungen berechnen könnte" aussagen? Entweder man misst oder man berechnet etwas.
Zweitens, die Detektoren für so eine geringe Leistung wohl sowieso nicht empfindlich genug sind (da bin ich mir nicht ganz sicher, es könnte auch einfach nur an der Frequenz liegen).
Ausserdem hätten ja die Detektoren diese Signal, sowieso schon gemessen, wenn sie's könnten.
Wäre auch eine tolle Bestätigung der ART, da wäre jeder daran interessiert.
Gruß
Peter
diese Argumentation wäre nur dann richtig, wenn beide Strahlungen aus Photonen bestehen würden. Nur dann würde die Frequenz in gleichem Masse die Energie (h* v) bestimmen.Nein, das ist nicht offensichtlich falsch, denn die Frequenz der Gravitationswelle ist 10^15 mal geringer als die der Wärmestrahlung (10^14 Hz).
Das kam nicht ganz richtig an fürchte ich. Ich schrieb sinngemäß, dass es mittels physikalischer Messungen (Dopplerverschiebungen im (Gamma-) Spektrum entfernter Quasare) grundsätzlich möglich ist, die von der Erde abgestrahlten Gravitatonswellen in der sich dadurch verringernden Bahngeschwindigkeit nachzuweisen. Technisch sind wir davon aber momentan um ganz viele Größenordnungen entfernt. Die einzigen Gammateleskope, die momentan für solche Messungen verfügbar wären, nämlich die genannten Satelliten der ESA und NASA, erreichen Meßgenauigkeiten irgendwo in den Vorkommstellen. Die Änderung unserer Bahngeschwindigkeit ist aber in der 15. Nachkommastelle!Wie Maximilian sehr schön erörterte hat, ist dies aus seiner Sicht technisch auch möglich (über Messungen der Dopplerverschiebung über die Zeit), mittels ESA oder NASA, die in dem Artikel auch erwähnt waren.
Hi Melissa,
diese Argumentation wäre nur dann richtig, wenn beide Strahlungen aus Photonen bestehen würden. Nur dann würde die Frequenz in gleichem Masse die Energie (h* v) bestimmen.
Das ist aber nicht Fall.
Gruß
Peter
PS: Und auch der Teilchenstrom der gleiche wäre.
nur mal so nebenbei: Die Bahngeschwindigkeit würde sich erhöhen, denn die Erde verliert Energie, rückt also näher an die Sonne. Wobei ich jetzt noch keine grossen Befürchtungen habe, dass wir demnächst in die Sonne stürzen...die von der Erde abgestrahlten Gravitatonswellen in der sich dadurch verringernden Bahngeschwindigkeit nachzuweisen.
nur mal so nebenbei: Die Bahngeschwindigkeit würde sich erhöhen, denn die Erde verliert Energie
(Anm.: Bahngeschw. und Winkelgeschw. sind zwei verschiedene Dinge)
ja, sicher, würde aber nach Kepler bei kleinerem Bahnradius beides grösser. Aber wenn wir alle 10000 Jahre nur um einen Atomdurchmesser an die Sonne ranrücken, kann zumindest die Gravitationswellenabstrahlung nicht schuld am Klimawandel sein!(Anm.: Bahngeschw. und Winkelgeschw. sind zwei verschiedene Dinge)
Die gravitative Rotverschiebung von Photonen im Schwerefeld der Erde nach Pound und Rebka hat mit der rein theoretischen Abstrahlung von Gravitationswellen aufgrund der beschleunigten Bewegung der Erde um die Sonne (diese hier immer wieder zitierten 200 Watt) überhaupt nichts zu tun. Das wurde hier auch schon mehrfach klargestellt, aber anscheinend immer noch nicht verstanden!durch Messung der Photonenfrequenz in der NASA und gleichzeitig auf der Erde, wenn die NASA exakt senkrecht (h = 400 km hoch) über dem Labor steht, könnte man durchaus technisch gesehen eine Frequenzdifferenz delta f messen, die durch die Gravitation der Erde zustandekommt. Nach Pound und Rebka kann man Delta f / f = gh/c^2 = 4,36*10^-11 berechnen, und Delta f wäre dann bei einer Photonenfrequenz von 5,17*10^14 Hz in etwa 22541 Hz, was auch messbar ist. Dadurch kann man die Frequenz f der Gravitationswellen aus 200 W bestimmen. Sie berechnet sich in etwa zu 0,02 Hz. Ich möchte das aber nicht weiter vertiefen. Ich habe das verstanden.
P.S. Im Internet wird irgendwie viel gelöscht. Vor allem auch Berichte über Impfkomplikationen im ARD online.
LG Melissa