Großfernglas 20x80 15x70 bis 150€

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Ritter86

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Hallo
Ich suche ein Großfernglas für den Gebrauch:
-Nachts
-stadt auf der dachterasse dunkle Umgebung
-stativ ist vorhanden
-max 150euro

Bin Anfänger hab im Moment ein Fernglas von meinem Vater im Gebrauch, was ich durch etwas besseres ersetzen möchte.

Habe in der Preisklasse ein paar gefunden, nur weiß ich nicht welches für mich am besten geeignet ist deswegen bin ich für jeden Ratschlag dankbar.

Zb:
Bresser Spezial-Astro 20x80 Porro
Celestron Skymaster 25X70
Celestron SkyMaster 20x80
Oder etwas ganz anderes?

Danke im voraus
Grüsse aus Duisburg
 
Hallo!

Ich habe mir vor kurzem ebenfalls ein 15x70 Fernglas gekauft und verschiedene preiswerte Gläser getestet (Orion Astro, Celestron Skymaster, TS LE, TS Marine) .

Kurz zusammengefasstes Ergebnis:
Die beiden Celestron Skymaster waren die miesesten. Wackelig, schlechtes Einblicksverhalten (fand ich), Bild wirklich nur im Zentrum scharf. Und das obwohl ich extra ein Austauschglas geordert habe, weil ich beim ersten an einen defekten Artikel dachte, da es so schlecht war. Leider war das zweite genau so schlecht!
(Kann immer noch 2x Pech sein, aber mir reichte es.)

Am besten war das TS Marine, aber auch mit Abstand am teuersten von denen, die ich probiert habe.

Da das TS LE nur geringfügig schlechter war, aber ein Viertel des Marine kostete, hab ich schließlich das TS LE gekauft und es bisher nicht bereut.
Ich muss aber auch erwähnen, dass ich auch beim TS LE das erste Glas direkt zurückschickte, weil der rechte Tubus eine milchige Trübung aufwies.
Das Austauschglas war dann aber sehr gut!

Grüße,
das sind halt meine Erfahrungen der letzten Monate,
Mario
 
Übrigens ist in einem englischen Astronomie-Heft, BBC Sky at Night, in der April Ausgabe ein Test zum Oregon erschienen, der das Glas sehr lobt.
 
Stimmt, das Oregon wäre sicher eine Überlegung.
Die Frage ist halt auch, was du haben möchtest.

15x70 kann man noch kurzzeitig freihändig verwenden, was ich sehr praktisch finde, wenn ich schnell mal nach oben sehen möchte oder es auf Reisen und Wanderungen mithabe. Das geht mit 20x80 eigentlich nicht mehr.

Außerdem sind mir persönlich bei den 20x80 die Sichtfelder schon zu klein.
Daher ist es bei mir ein 15x70 "für zwischendurch" geworden.

Für fix und geplant beobachten wiederum wäre mir ein 20x80 zu klein und da dann besser eines mit 45° oder 90° Einblick und wechselbaren Okularen für verschiedene Vergrößerungen!

Somit wäre für mich ein 20x80 nichts, da es "nicht Fisch und nicht Fleisch" ist.

Nur zur Info für dich zu meinen Überlegungen und Test, als ich mein 15x70 gekauft habe,
Mario
 
Guten Tag

Danke erstmal für eure Rückmeldungen.

Für kurzzeitige Beobachtungen habe ich ein 10x50 das ist dafür ausreichend.

Ich möchte jetzt schon etwas mehr sehen als mit dem vorhandenen deswegen die neuanschaffung.

Natürlich wäre eins mit 45° oder 90° Einblick und wechselbaren okularen praktisch aber ich denke es sprengt das Budget. Oder?

Das Oregon habe ich mir angeschaut ist zwar 20euro über dem Budget aber das ist egal.

Möchte nur nicht Geld aus dem Fenster werfen für eins mit dem ich dann nicht zufrieden bin...

 
Hallo!

Ja, die mit 45° oder 90° und Wechselokularen würden dein Budget sprengen - leider.
Du solltest meiner Meinung nach vorher mal testen, ob du mit 15x70 oder 20x80 wirklich so viel mehr siehst wie mit 10x50!

10x50 = Austrittspupille von 5mm
15x70 = Austrittspupille von 4,7mm
20x80 = Austrittspupille von 4mm
Heller wird das Bild schon mal sicher nicht!

Und außer vielleicht am Mond, finde ich den Sprung zwischen 10, 15 und 20facher Vergrößerung auch mäßig.
Planeten sieht man auch mit 20facher nicht wirklich, da und dort ist ein Sternhaufen oder eine Galaxie etwas größer …

Somit: Schau unbedingt vor dem Kauf durch so ein Glas oder bestell es zumindest wo, wo du es 14 Tage ohne Angabe von Gründen zurückschicken kannst!

Ich will dir nichts ausreden aber wenn ich ein brauchbares oder gutes 10x50 hätte, käme ich nicht auf die Idee nach einem 15x70 zu suchen und auch kaum nach einem 20x80.
Außer es soll der Ersatz zum 10x50 werden, da dieses mies ist.

Besitzt du denn auch ein Teleskop? Wenn nein, dann würde ich das Geld sparen und dann ab etwa 300 Euro in ein solches investieren. Bringt zum 10x50 dazu meiner Meinung nach deutlich mehr!

Grüße,
nur meine persönliche Meinung,
Mario
 
Hey Mario

Nein ich habe noch kein teleskop, werde mir irgendwann eins anschaffen.

Ich habe schon immer Interesse an der Astronomie gehabt, bin vor ca 2 Jahren in eine Wohnung gezogen mit großzügiger dachterasse und da hab ich einfach mal von meinem Vater das fernglas geklaut bzw geliehen :-) (was nicht sehr gut ist) und mir einfach mal letzten sommer blind alles angesehen was ich so sehen konnte hab hier einen guten Blick von Nord bis Süd Süd/West.
Dieses Jahr hab ich dann schon mal gezielter was angeschaut und bin auch mal bei Nacht raus ein paar km gefahren und hab mir was angeschaut.

Bei uns hier in der Gegend die Sternwarte existiert nicht mehr es wird seit Jahren nach einem neuen Standort gesucht also finde ich hier auch niemanden der mir mal was zeigen könnte. Ich kenne auch niemanden der ein teleskop zuhause hat. Also auf dem gebiet bin ich hier sozusagen alleine.

Ich hab mir jetzt gedacht kaufe ich mir ein teleskop für 150euro was einfach mal nichts sein kann, oder hole ich mir ein besseres fernglas was Doch für 150-200€ besser sein sollte als ein billig teleskop...

Falls ich mich da auf dem Holzweg befinde sag es mir gerne weil mit der Technik bin ich noch ein absoluter noob.

Wünsche dir eine klare Nacht


 
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Moin zusammen!

Mario:
> ber wenn ich ein brauchbares oder gutes 10x50 hätte, käme ich nicht auf die Idee nach einem 15x70 zu suchen und auch kaum nach einem 20x80.

Na, ich weiß nicht: ein gutes 20x80 schlägt zumindest ein 10x50 in fast jeder Beziehung. Das ist das zweie eher die Ergänzung zum ersten, kein Ersatz. So sehe ich das.

Bei den chinesischen Billig-Großferngläsern bin ich mittlerweile mehr als skeptisch, besonders weil die angegebene Öffung fast nie mit der Realität übereinstimmt, Stichwort: Taschenlampen-Test. Ich bezahle jedenfalls nicht mehr für die 10%, die ich wegen Abschattung im Glas nicht an Öffnung nutzen kann. Das gebe ich mal zu bedenken. (Ich hab' mir zwei robuste ruusische Gläser gebraucht angeschafft, und bin für meine Zwecke jedenfalls mit dem Thema durch. Über Chinesen mit zu wenig Öffnung ärgere ich mich nicht mehr.)
 
Zitat von Ritter86:
Sonst hat keiner eine Empfehlung?

Oder kann mir sagen ob ich doch lieber ein teleskop kaufen soll anstatt einem fernglas?

Hallo Ritter,

eindeutig ein Teleskop!
Ein weiteres Fernglas, wenn Du bereits ein passables 10x50 besitzt - ist das wirklich so? - wäre in dieser Situation hinausgeworfenes Geld.
Mario hat die Situation schon sehr treffend und pointiert beschrieben, wie ich finde.
Sollte das 10x50 doch nicht so zufriedenstellend sein (schlechter Kontrast, schlechte Sternabbildung, unzuverlässige Mechanik, gar etwas dejustiert?... als Hauptpunkte genannt) wäre auch ein neues solideres 10x50 vernünftig oder, wenn Du das 10x50 gut ruhig halten kannst, 12x50 mit etwas Leistungssteigerung als Alternative (AP 4,17mm in der Stadt ohnehin günstiger).

Ansonsten ein kleines Teleskop, wobei eine hinreichend stabile Montierung fürs Erste das wichtigste ist.
Eher kein Newton-Teleskop (bzw. Dobson), weil Du damit in der Großstadt Probleme mit dem Tubusseeing haben würdest (die Dachterasse heizt sich im Sommer auf oder im Winter wird darunter geheizt).

Ein kleiner langer Refraktor bis 80mm, sonst wird jede taugliche Montierung, ich fürchte selbst gebraucht, zu teuer. Damit kannst Du v.a. Planeten beobachten, die Haupt-Fernrohrobjekte in der Stadt.
Am realistischsten kommt mir bei so beschränktem Budget ein hinreichend solides, weggegebenes (also gebrauchtes) "Kaufhausteleskop" vor.
Die beiliegenden Okulare sollten auf jeden Fall 1,25" sein, zumindest (etwas wie) die Barium "Super" Reverse Kellner (RK) 25mm und 10mm.
Zuerst aufrüsten vielleicht mit einer besseren Barlow-Linse, zumindest die von TS (GSO, fully multi-coated) 1,5x plus 2x (ca.30€).

So ein Teleskop bringt Dir erst mal interessante Planetenanblicke, Jupiter nicht nur mit Monden sondern mit Äquatorbändern, eventuell mit rotem Fleck (Blaufilter günstig), Saturn mit Titan und natürlich Ring, Venusphasen...
Das kann Dir keines dieser "Großferngläser" zeigen.
Außerdem kannst Du mit dem Teleskop kleinere, schwächere offene Sternhaufen auflösen und Kugelsternhaufen besser sehen, planetarische Nebel, den Orion-Nebel... . Das bringt Spaß, den Dir kein Fernglas verschaffen kann, so toll und unentbehrlich Ferngläser - v.a. freihändig - an anderen Objekten sind. Wenn Du ein intaktes kleines Maksutow-Teleskop bekommen könntest, wäre das mindestens ebenso gut und kompakter.
Ideal, wenn Du beim konkreten Kauf einen Berater dabeihaben könntest, der ausreichend Teleskoperfahrung hat.

Viele Grüße,
Herbert
 
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Hallo Herbert
leider kenne ich niemanden der mir dabei helfen kann.

Was müsste ich für ein gutes Anfänger teleskop ausgeben?

Und oder hast du da Empfehlungen?

Am besten wäre glaube ich eins das man dann noch weiter aufrüsten kann.

Danke
 
Hallo Ritter,

dieses: Skywatcher Mercury-705 auf AZ3

Ich bin von meiner ursprünglichen Empfehlung, einen langen Refraktor zu nehmen, etwas abgewichen, da es zur Zeit auf dem wirklich günstigen Sektor nichts Vernünftiges neu zu geben scheint, wo auch die Montierung passt, die beiliegenden Okulare, der Okularauszug...
Der kleine Refraktor, den Herr Kloss Dir vor Auslieferung überprüft(!), hat mit f/7,14 eine mittlere Brennweite. Das heißt, dass Du bei hoher Vergrößerung einen Farbfehler sehen dürftest, dem Du aber mit einem leichten Gelbfilter entgegenwirken kannst (1. günstiger Aufrüsttipp). Dafür kannst Du mit dem Gerät weitere Sehfelder bekommen, bist lichtstärker unterwegs und bleibst kompakter.

Nun wirst Du Dich vergrößerungsmäßig ohnehin vortasten. Dem Teleskop sollte auch eine 2x-Barlowlinse beiliegen (steht aber nicht im Lieferumfang - nachfragen!). Damit kommst Du auf 100-fach, mit dem 10mm RK-Okular. Wie gut diese Barlowlinse ist, kann ich Dir aufgrund der Serienstreuung gerade dort nicht sagen.

Deshalb mein zweiter Erweiterungstipp: Nimm Dir in absehbarer Zeit z.B. dieses https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p3954_TS-Optics-1-25--Ploessl-Okular---4-mm-Brennweite--50--Gesichtsfeld.html Okular dazu.
Carsten Reese hat es getestet: http://www.astro-okulare.de
unter Produkte > TS (auf das + klicken!) > Plössl > Zum Testergebniss. Wie Du dort (unten) siehst, ist es in Wahrheit ca. ein 4,8mm-Okular, das Dich auf nicht überzogene 104-fache Vergrößerung bringt. Damit kannst Du schon einiges sehen, das Teleskop wird nahe an seine Auflösungsgrenze geführt und der Farbfehler sollte noch so moderat sein, dass er jedenfalls mit einem leichten Gelbfilter (rund 20€) "gut verdaulich" bleibt. Meine eigenen Erfahrungen mit dem TS Plössl 4(,8)mm sind auch gut (Achtung: Unterscheidet sich vom TS 4mm SUPER-Plössl, das wegen seines etwas höheren Preises nicht gleich gut oder besser sein muss).

Oder: Du nimmst Dir bald mal diese https://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p5503_Baader-1-25--Q-Turret-Barlow-und-Foto-Konverter---2-25x-und-1-3x.html
bessere Barlowlinse hinzu, die Dich auf 112,5-fach bringt (mit 10mm RK) - sollte auch noch gehen. DIESE Barlowlinse würdest Du lange behalten.

Hoffe, meine Tipps helfen!
Viele Grüße,
Herbert

 
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Hallo!

Wie schon oben geschrieben, würd ich auch zum Teleskop raten.

Und ich würde einem Anfänger immer einen Dobson empfehlen, außer er möchte sofort Deep Sky fotografieren (das geht mit einem Dobson nämlich kaum).

Gründe für ein Dobson-Teleskop sind für mich: Leicht zu bedienen, gutes Allroundteleskop (Sonne (mit passendem Filter), Mond, Planeten, Sternhaufen, Nebel, Galaxien, alles geht damit) und vor allem: Man bekommt für sein Geld mit Abstand die meiste Öffnung und damit das hellste Bild.

Ich würde daher so etwas empfehlen:
In 15cm Durchmesser
oder wenn du es dir leisten kannst, noch besser in 20cm.

Grüße, Mario
 
Noch ein kleiner Nachtrag:
Mit einem - wie oben empfohlen - f/7-Refraktor erzielt man noch mit einfachen, weniglinsigen Okularen (wie den mitgelieferten) plus GUTER Barlowlinse - 2-Linser reichen - eher bessere Bilder als mit entsprechend kleineren Okularbrennweiten gleichartiger Okulare ohne Barlowelement.

Und zwar durch die Vervielfachung der Teleskopbrennweite mittels Barlowlinse. Aber Achtung: Etwaige Farbfehler bleiben gleich!
Dies zur häufigen (Anfänger)Frage: Okular allein oder längerbrennweitiges Okular plus Barlow?
 
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Hallo Mario,

ein Dobson würde sich für einen Rasen (auch in der Großstadt) eignen, aber nicht für eine Dachterrasse - hab ich ganz oben kommentiert.
Grund: Das Tubusseeing durch den heißen/warmen Untergrund, im Sommer wie im Winter. Für die Situation brauchte man einen Refraktor oder ein Maksutow-System, was Geschlossenes und höher stehendes, auch wenn man den Maksutow unbedingt anpassen lassen muss, sogar länger als einen Newton. Im Sommer würde zusätzlich Wasser Verspritzen helfen, auf die Terrasse, im Winter natürlich nicht sinnvoll.;-)

Klare Himmel!
Herbert
 
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Hallo Herbert,

das sehe ich anders!
Mir wäre im Bereich unter 1000 Euro ein Dobson auch auf der Dachterrasse lieber als jeder Refraktor (oder jedes Maksutow).

Im Zweifelsfall Holzbalken/Bretter drunter, das isoliert ein bisschen.

Ja, das Tubusseeing wird das Bild auf der Dachterrasse schlechter machen als es in der Wiese wäre. Dennoch macht das die größere Öffnung des Dobsons (und damit das hellere Bild, die Möglichkeit stärker zu vergrößern und die bessere Auflösung) mehr als wett.

Ist nur meine persönliche Meinung und Erfahrung!

Grüße, Mario
PS. An den Fragesteller, Ritter86: Wie du siehst, es gibt auch hier sehr abweichende Ansichten dazu. Was zu dir passt, kannst am Ende nur du selbst herausfinden.
 
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Hallo Mario,

im wesentlichsten Punkt "Fernglas oder Teleskop?" wichen wir gar nicht voneinander ab! ;-)
Das übrige haben wir beide, denke ich, sehr nachvollziehbar argumentiert.
Ja, natürlich könnte/sollte man Bretter unterlegen, vorausgesetzt, die Dachterrasse gehört einem selbst und ist keine Kollektivterrasse, denn dann würde das vermutlich mühsam werden. Immer her- und wegräumen, wenn man keine Dauererlaubnis bekommt?

Ich "arbeite" auch aus der Millionenstadt, etwas erhöht aus einem recht günstigen Innenhof heraus (darunter Rasenflächen) v.a. mit einem 127mm Maksutow und hätte ihn im Hochsommer gerne abgeblendet, auf ca. 107mm. Kam dann aber nicht zum Basteln und bald wurde die allgemeine Luftunruhe ohnehin wieder besser.

Man hat an Planeten wenig von Helligkeit, wenn es bei 160-fach schon wabert fast wie in Wasser, am Saturnring etwa. Nicht grundsätzlich, aber nach den heißesten Tagen.
Da sah ich, weniger Öffnung wäre vermutlich mehr gewesen (für die selbe Vergrößerung), nach diesen Tagen. (Fragt sich halt, ob man da überhaupt beobachten musste.)
Jetzt wurde unser "Fernglasthema" aber kunterbund ;-)

Viele Grüße,
Herbert
P.S.: Bei etwas über 200-fach ist in der Großstadt meiner Erfahrung nach ohnehin Schluss, auch an besten Tagen. Ich gehe fast immer höchstens bis 214-fach (höchste verwendete Okularstufe an diesem Teleskop).
 
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Kurze Beschreibung der dachterasse die Wohnung ist eine Eigentumswohnung und gehört mir die dachterasse befindet sich im 4 Stock und ist von mir im Frühling mit Holz ausgelegt worden (bankirai) sie ist 4mx6m gross und in Richtung ost/Süd ausgerichtet aber ich kann bequem von Nord bis süd/West sehen süd/West bis nord ist teilweise durch die Wohnung verdeckt
 
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Hallo Ritter,

das ist eine wichtige Zusatzinformation, wie Du aus obiger Diskussion erkannt hast.
In dem Fall wäre ein eher langbrennweitiges 150mm-Dobson-Teleskop (150/1200) = f/8 vielleicht doch eine gute Möglichkeit. Ich stimme mit Mario darin überein, dass auf der Wiese in jedem Fall das Newton-/Dobsonteleskop die erste Wahl ist.

Mit der Holzbarriere könnte es aber auch von der Stadtterrasse weg gehen. Du müsstest von den Hauswänden möglichst viel Abstand lassen und ich würde bei 6"/150mm bleiben. Das reicht für die Stadt. Wieso, kann Dir etwa der Vergleich zwischen einem 100mm-Tal-Refraktor und einem 150mm Dobson vermitteln (hochzurechnen auf ein 200mm/8" Dobson), den Neil English in seinem Buch anstellt, "Choosing and Using a Dobsonian Telescope".
Das Buch könnte ich Dir empfehlen, wenn Englisch geht. Ich habe das Buch vor mir, es ist gut lesbar und liefert auch wertvolle grundsätzliche Information (Okulare, Barlow...).

Ein 150mm Dobson ist etwa doppelt so teuer wie das kleine Reftaktorteleskop, das ich Dir oben empfohlen habe. Er zeigt Dir an Planeten aber wesentlich mehr, auch an Kugelsternhaufen... aaber: sicher nicht an jedem klaren Abend, weil das Seeing nicht immer mitspielt. Ein 200mm Dobson wäre noch empfundlicher.

Viele Grüße,
Herbert

 
Keineswegs! Den kleinen Refraktor wirst Du auch später gut gebrauchen können, als Reiseinstrument, zum schnellen Schauen ohne großes Abkühlen im Winter. Denkbar Seeing-unempfindlich und zeigt Dir schon einiges, das in der Stadt gut geht (Planeten, Sternhaufen, planetarische Nebel mit UHC-Filter...da kannst Du aufrüsten und fast das ganze Zubehör weiternutzen, falls Du Dir mal was größeres anschaffst).
Außerdem sparst Du Dir inzwischen die (bewältigbare) Mühe, einen Newtonspiegel von Zeit zu Zeit justieren zu müssen (aber aufgeschoben vielleicht nicht aufgehoben! ;-)).

Wünsche Dir viel Vergnügen mit dem Refraktor, Du wirst sehen, das sind schon mal ganz andere Eindrücke als mit jedem Fernglas, das kein echter Doppelrefraktor ist, möglich wären. Ich persönlich halte es für besser, mit den momentanen finanziellen Möglichkeiten bald mal loszulegen, mit einem kleinen Gerät, das etwas taugt, statt bei an sich kleinen Anschaffungspreise allzu lange zu warten um zu sparen. Mal erste Erfahrungen sammeln und dann weitersehen. Diese Anschaffungen sind ja in keinem Fall umsonst. Okulare ect. mit Bedacht hinzukaufen! Da sind jeweils Überlegungen nötig, Berechnungen!, Rezensionen lesen, dazu taugen Foren ect.

Klare Himmel!
Herbert
 
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Hey Herbert

Danke erstmal

Mit dem finanziellen Spielraum die 150euro waren für ein fernglas angesetzt weil ich dafür einfach nicht mehr ausgeben wollte...

Es war mir klar das ich irgendwann ein teleskop kaufen werde hab halt nur gedacht ich gebe mir noch ein Jahr Erfahrung mit dem fernglas bevor ich mir ein teleskop kaufe...

Jetzt werde ich mit dem teleskop erste Erfahrungen sammeln... und mir irgendwann ein größeres holen womit ich noch mehr sehen kann gut ist das ich die okulare die ich holen werde weiter nutzen kann und sonstige Sachen

Danke
 
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Hallo nochmals Ritter,

gerne! Überlege Dir bei Zusatzanschaffungen, inwieweit Du sie dann auch bei einem zukünftigen Teleskop wirst brauchen können. Was für eine gute Barlowlinse unter Garantie gilt, gilt nicht unbedingt für kurzbrennweitige Okulare ab 5mm, die Deinen Refraktor vielleicht noch gar nicht ausreizen, an einem 150/1200-Dobson dann aber 240-fach oder mehr ergeben, Vergrößerungen die vom Gerät her noch kein Problem sein sollten, wohl aber oft vom Seeing her, v.a. das lokale oder das Tubusseeing in der Stadt (für Maksutow-Teleskope mit noch längeren Brennweiten würde das erst recht gelten).
Empfehlung daher, bei den teuersten (Weitwinkel)Okularen vorerst nur bis 6mm gehen.

Ein hochreflexiver Zenitspiegel wäre an Deinem Refraktor sicher sinnvoll, an einem zukünftigen Spiegelteleskop aber nur, wenn es ein Maksutow sein sollte, NICHT an einem Newton/Dobson.

Guten Start!
Herbert
 
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Moin

Bin am überlegen mir einen 90° zenitspiegel zu holen aber die Frage ist 1,25" oder direkt 2" ?

Farbfilter brauche ich auch...

Und ein zoom okular?
 
Zenitspiegel 1,25", denn 2" bekommst Du nicht in den 1,25" Okularauszug!
Bei Farbfiltern würde ich mich an den verlinkten Artikel halten, um vorerst nichts zu Marginales zu kaufen.

Zoom-Okular Seben 24-8mm! Lies nach bei Sven Wienstein, günstig und gut! Habe es auch, kann es empfehlen. Gib aber einer guten Barlowlinse vorerst den Vorrang. Zoom-Okulare sind ein praktischer Zusatz, nichts Essenzielles, Barlows IMO schon.
 
Aber kann ich mit einem 2" theoretisch nicht viel mehr sehen irgendwie glaube ich jetzt schon obwohl das teleskop noch nicht angekommen ist das es ein Fehler war
1 zu kleiner Durchmesser und dann kann ich nur 1,25" holen was ich später nicht mehr brauchen kann weil ich auf 2" umstellen muss bei einem besseren und grösseren teleskop
 
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