GSO 10" Dobson (Anfänger)

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A.B.

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Hallo ihr Lieben! :biggrin:

Ich bin ganz neu auf dem Gebiet der Astronomie und habe mir endlich ein Teleskop gekauft. dazu hätte ich nun einige Fragen...aber beginnen wir von vorne.

In letzter Zeit wurde der Wunsch immer größer, ein Teleskop zu kaufen, das Budget war jedoch arg begrenzt. Also wollte ich mir ein Skywatcher Newton für 250 € zulegen. Als ich dann aber nachschaute, und herausfand, dass schon die Montierung an sich 150 € kostet springen also gerade einmal 100 € für die gesamte Optik heraus.... naja..., also hab ich das lieber gelassen.

Schnell wurde ich für GSO hörig und stolperte über deren Dobsons. Da ich nicht fotografiere, sondern wirklich "nur" beobachten will (vorerst^^) stand fest: ich will ein Dobson! und zwar eines, mit dem man auch richtig viel sehen kann.

Letztlich entschied ich mich für ein 10" Dobson von GSO (im Lieferumfang ein 2" 32mm Okular und ein Justierlaser).

Nun meine Frage: kann man mit diesem Dobson für einen Anfänger zufriedenstellende Beobachtungen durchführen? Ich meine, das Gerät kostete 470 € ... so eine Rockerbox kostet vl. 30€, dass heißt, dass ein sehr großer Teil des Preises wirklich in die optik einfließt...macht sich das bemerkbar?

Als ich dann alles aufgebaut hatte, schwenkte ich das Dobson gen Horizont und war beeindruckt... diese schärfe und diese vergrößerung... und ich hatte "gerade mal" eine 40 fache (1250/32) dabei ist eine maximal sinnvolle vergrößerung von 500 fach angegeben.... auweia^^ :hochachtung: :totlach2: :D

ich wollte erst ein 8", aber dann entschied ich mich für das 10". war diese entscheidung gut? jetzt mal abgesehen von dem aufpreis, merkt man das auch in der praxis?

ich habe auch noch einige fragen zu den okularen... da tappe ich ja ganz im dunkeln. :augenrubbel:

wenn ich ein 5mm okular nehme habe ich eine exakt 250 fache vergrößerung. mit einer barlow linse (2x) komme ich auf 500. wie ist nun die qualität im gegensatz zu einer 2,5 mm linse?

und wie schaut das mit der blende aus? ich habe gelesen, dass ein 10" dobson im gegensatz zu dem 8" dobson das "schnellere" ist. wieso schneller? und warum benötigt man für f/5 hochwertige okulare? was heißt das überhuapt, dass ein dobson eine blende hat? ich kenne die blende nur aus der fotografie...

welches okular(e) würdet ihr mir empfehlen, um mond-, planeten- und nebelbeobachtungen sinnvoll durchführen zu können?

und wie ist das mit den barlow linsen? verschlechtern jene die qualität? (eben mein obiges beispiel: 5 mm mit 2fach barlow oder gleich ein 2,5 mm?)

vielen dank im voraus für die beantwortung meiner fragen :)
 
Hallo Alex,

Du hast in meinen Augen eine für Dich optimale Entscheidung getroffen. Der 10-Zöller wird Dir schon als ungeübter Beobachter sehr viel zeigen. Mit zunehmender Erfahrung wirst Du unzählige Objekte beobachten können.

Ich persönlich halte es für nicht förderlich, mit einem Teleskop kleiner Öffnung in's Hobby einzusteigen, da damit dem unerfahrenen Beobachter nur wenige helle Objekte zu Auge kommen und die Gefahr der Enttäuschung groß ist.

Da bist Du mit 10" und einem einigermaßen dunklen Himmel auf der sicheren Seite. Du wirst sicherlich viel Spaß damit haben.

Deine Okularfragen können Dir andere im Forum sicherlich besser beantworten.

Gruß
Martin
 
Hi Alex,

das stehst Du nun also im Brunnen und fragst, ob Du hättest hineinfallen dürfen. :biggrin:

Na gut, wollen Mal sehen, ob Du das Schwimmen hinkriegst. ;)

Ich persönlich hätte Dir zum 8" F/6 geraten, allein schon wegen dem knappen Budget wäre das die bessere Wahl gewesen, aber das Thema ist durch.

Du hast 10" F/5 und damit zwar die größere Öffnung (mehr Licht) und das bessere Auflösungsvermögen aber das kritischere Öffnungsverhältnis.
Das macht
1. das Thema genaue Justierung sehr wichtig
2. die Wahl passender Okulare teurer oder kompromissbehaftet.

Vergiss die 500fach, anzupeilen wären maximal 400fach und das auch nur, wenn das Seeing sehr gut ist und Du sehr ordentlich justiert hast, der eventuell schon vorhandene blasende Lüfter auf durch den Tubus saugenden Betrieb und regelbare Leistung umgerüstet ist. Die 500fach sind mehr als theoretische leistungsgrenze zu sehen, gehen an speziellen Doppelsternen zu deren Trennung und an Mond und Planeten nur in besonderen Aunahmenächten besten Seeings mit perfekt konditioniertem Teleskop. Da wird es auch mit der Nachführung einer originalbelassenen Rockerbox schon recht holprig.

Genug gemeckert, aber ein wenig Einbremsen schadet nicht. :)

So ein 10" F/5 ist ein super Einsteigergerät und mir reicht ein 8" F/6 Dobson schon jahrelang als Hauptgerät. Sehen wirst Du also genug fürs Erste.

Zu den Okulare ist zu sagen, dass Du bei genauem hinsehen am Rand Deines 32er TSWA Unschärfen in Form von dickeren Sternen und nach außen weisenden Kometenschwänzchen daran bemerkst. Wenn das zu arg ist und die "Schwänzchen" schon inder Mitte auftreten oder die Richtung ändern ist den Newton schon recht heftig dejustiert.
Du wirst da vor lauter Staunen noch nicht so empfindlich sein, aber das kommt schon noch.
Einen guten Teil davon (nicht alles) hast Du Dir selbst bei guter Justierung mit dem F/5 eingehandelt, am F/6 wäre das deutlich besser gewesen.
Das 32er TSWA ist so die Schmerzgrenze an F/5, es gibt Schlechteres, aber Besseres kostet 400 €, annähernd Perfektes 600 € (31er Nagler von Televue).

Es scheint also, Du wirst mit dem Anblick leben müssen und das setzt sich noch über einige Okularbrennweiten fort.
Das erste randscharfe Okular darunter wäre ein 22er LVW zu 200 €, die ganze Serie darunter ist bis zur kleinsten LVW Brennweite F/5 tauglich.
Deutlich randunschärfer an F/5 sind die 100 € Hyperions von Baader, erst ab dem 13er werden sie besser, in den einstelligen Brennweiten kann man sie empfehlen.
Ab dem 13,4er sind auch die Speers-Waler sehr gut und mit riesigem 80° Gesichtsfeld ausgestattet, 150 € sind ein fairer Preis.
Dann gibt es noch Planetarys (um, 70 €) mit 60° Feld die auch wie man hört an F/5 gut gehen, aber zu den kleinen Brennweiten und hohen Vergrößerungen hin hat man wegen der Handnachführung am Dobson gerne großes Feld und spätestens die günstigen Plössls mit nur 50° sind da nicht mehr allzu bedienerfreundlich, zumal sie, im Gegensatz zu den allermeisten Weitwinkelokularen bei den kleinen Brennweiten unter 10 mm einen engen Augenabstand mitbringen.
an solchen Okularen lohnt dann auch eine gute Barlow mit Faktor 2 oder 3 die ihnen sogar abbildungsmäßig an F/5 noch ein wenig auf die Sprünge helfen kann, weil sie für langsamere Öffnungsverhältnisse gerechnet sind.

Alles klar? Bestimmt nicht!
Hilfe gibt es z.B. auf den Einsteigerseiten von Sven und Armin und bei direkten Fragen auch an dieser Stelle.
http://www.svenwienstein.de/
http://www.deepsky-brothers.de/index.htm

Gruß und CS
*entfernt*


 
Hallo Alex,

zunächst einmal ein herzliches Willkommen auch von meiner Seite!
Mit Deinem Teleskop hast Du sicher eine gute Wahl getroffen und ich wünsche Dir viel Spaß damit.
Bevor Du jetzt überstürzt viel Geld in Zubehör steckst, möchte auch ich Dir die von Günther erwähnten und sehr gut gemachten Einsteigerseiten von Sven Wienstein und den Deepsky-Brothers empfehlen. Danach siehst Du bestimmt viel klarer bezüglich Okularen und sonstigem Zubehör. Ich bin jetzt seit etwa 1 Jahr dabei und das hat mir bei meiner Ausrüstung sehr geholfen.
Sobald es das Wetter wieder zuläßt solltest Du einmal Gleichgesinnte aus Deiner Umgebung suchen, die schon mehr Erfahrung haben. Auch Du wirst erkennen, daß Dich das nochmals weiter bringt.
Desweiteren gibt es hier für das Forum eine Suchfunktion, die Dich zu den meisten Themen leitet. Ich kann Dir nur nochmals raten das alles zu studieren und ruhig einmal mehr zu fragen. Die Experten hier im Forum sind da sehr hilfsbereit.


Grüße und Clear Skies
Andreas
 
Hallo :)

Wow! Mit so einer Resonanz habe ich ja nun nicht gerechnet ;) Vielen Dank! Ich weiß gar nicht , was ich sagen soll. Danke^^

Und diese Links von *entfernt*GMS werde ich mir mal zu Gemüte führen und wenn dann noch Fragen offen sind, melde ich mich wieder.

Euch allen einen schönen Tag :)

Der Alex.
 
Ein Zehnzöller gestatte nicht nur zufriedenstellende, sonder überwältigende beobachtungen. Vor allem wenn du ins Dunke färhst und dir den teifen Himmel ansiehst.

500-fache vergößerung, das würde ich für den Anfang nicht ausrüsten. Der Himmel gibt es von der Luftruhe nur selten her, und ein fernrohr mit dieser Vergrößerung per Hand nachzuführen grenzt an Arbeit (ist aber möglich). Begrenze das erst mal auf 250x an Mond und Planeten. Bei Deep Sky und Kometen bist du oft wesentlich drunter. Wenn du an einen ort mit duklem Himmel kannst, ist ein O-II-Filter wohl das nächste, was nach paar Okulalen fällig wird.

Okulare: Viele sind mit ihren anfangs gekauften unzufrieden. Demzufolge gibt es viel Gebrauchtes. ehe man ein Okular für mehrere Hundert Euro kauft, kann man es durchaus mal mit paar Plössls aus der Wühlkiste für 20€ versuchen. Nach paar jahren kriegt sie dann der nächste.

Ich weiß, welche Unterschiede es bezüglich der Okulare gibt, aber baue dir selbst nicht so große Hürden für den Anfang, um zu einer einigermaßen abgerundeten Ausrüstung zu kommen.
 
Auch von mir meinen herzlichen Glückwunsch!

Du hast ein Teleskop erworben, das Dich Dein ganzes Leben lang brgleiten kann. Daher gehe die Sache langsam an.

Besser ist es auf jeden Fall, zu sparen und dann nach und nach immer mal wieder ein Okular dazuzukaufen. Nicht alles auf einmal.
Du brauchst für dieses Gerät, um seine Leistung voll auszunutzen, recht aufwendige und teure Okulare. 2x ein billiges gekauft und wieder abgestoßen wäre schlecht, da noch teurer.

Anfangen würde ich mit der Optimierung des Geräts, das kostet am wenigsten: Teflon Tuning Kit statt der Rollenlager, die Dein Gerät wohl noch hat. Kostet Dich um die 30 Euro und Dein Gerät läuft ruchfreier, was gerade bei hohen Vergrößerungen wichtig ist. Dann den Lüfter ausbauen und rumdrehen. Der sollte saugen statt zu blasen. Kostet nichts, nur ein wenig Arbeit. Danach den Tubus mit Venourfolie auskleiden, das bringt noch mehr Kontrast. Macht auch nur ein paar Euros.

Danach kann man über die Okulare nachdenken, aber da solltest Du zuvor schon mal so einiges intensiv beobachtet haben, damit wir hier wissen, was Dich am meisten da oben reizt. Danach kann man in der Reihenfolge dessen, was Du beobachten möchtest, die entsprechenden Okulare und Filter empfehlen.

Also am Anfang mal recht langsam machen, das Hobby wird Dich lange begleiten!

CS
Winfried
 
Zitat von A.B.:
Hallo ihr Lieben! :biggrin:


Letztlich entschied ich mich für ein 10" Dobson von GSO (im Lieferumfang ein 2" 32mm Okular und ein Justierlaser).

Nun meine Frage: kann man mit diesem Dobson für einen Anfänger zufriedenstellende Beobachtungen durchführen? Ich meine, das Gerät kostete 470 € ... so eine Rockerbox kostet vl. 30€, dass heißt, dass ein sehr großer Teil des Preises wirklich in die optik einfließt...macht sich das bemerkbar?

Hallo Alex, ich nehme mal an dass du so heist. Ich habe im Jahr 1999 auch mit einem 8" F 6 angefangen, und habe unter guten Bedingungen, unter anderen ein halbes Jahr lang im Portugiesischen Hinterland tolle Beobachtungen damit gemacht. Jedoch würde ich nachdem ich am BTM vor 2 Jahren den direkten Vegleich am Cirrusnebel mit 10" und 12" hatte(der hat im 10"+12" ganz anders geknallt), wegen der Tranportabilitätzum zum 10" er greifen. So gesehen ist deine Entscheidung meiner Meinung nach goldrichtig, denn was hat man gewonnen wenn man 2 mal kauft.
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Als ich dann alles aufgebaut hatte, schwenkte ich das Dobson gen Horizont und war beeindruckt... diese schärfe und diese vergrößerung... und ich hatte "gerade mal" eine 40 fache (1250/32) dabei ist eine maximal sinnvolle vergrößerung von 500 fach angegeben.... auweia^^ :hochachtung: :totlach2: :D

Am Anfang würde ich mich nicht auf die Maximalvergrösserung konzentrieren.
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ich habe auch noch einige fragen zu den okularen... da tappe ich ja ganz im dunkeln. :augenrubbel:

wenn ich ein 5mm okular nehme habe ich eine exakt 250 fache vergrößerung. mit einer barlow linse (2x) komme ich auf 500. wie ist nun die qualität im gegensatz zu einer 2,5 mm linse?

Wenn ich noch mal als Anfänger die Wahl hätte würde ich mir auf alle Fälle das Hyperion Zoomokular 8-24 mm kaufen, damit wirst du erst mal die meisten Brennweiten abdecken, und wahrscheinlich selbst Jahre später wenn du hochwertige Festbrennweiten besitzt,,wegen des großen Komforts, des bequemen hineinzoomens mit diesen Okular weiter beobachten. Ich genieße es sehr, wenn ich bei der Beobachtung von Galaxien mit kleiner Vergößerung anfange, und dann einfach bis zur größten Kontrastreserve hochvergrößere.
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und wie schaut das mit der blende aus? ich habe gelesen, dass ein 10" dobson im gegensatz zu dem 8" dobson das "schnellere" ist. wieso schneller? und warum benötigt man für f/5 hochwertige okulare? was heißt das überhuapt, dass ein dobson eine blende hat? ich kenne die blende nur aus der fotografie...

An deiner Stelle würde ich mich weniger um eine Blende, schnell oder langsam kümmern, sondern um gute Auffindhilfen wie Telrad, 90 ° Aufrechtsucher usw.... Letztendlich ist es ja wichtig die Objekte ins Okular zu bekommen. Auch ist der Unterschied von dem was man wirklich sieht ab einen gewissen Standard (wie z.B. Baader Hyperion), zu bis zu 5 mal so teueren Okularen ja nur so wie zwischen einer sehr guten Steroanlage und einer Hifi high end Anlage (also lass dich nicht verrückt machen). Ich hatte am Anfang mit meiner im Vergleich zu heute bescheidenen Ausrüstung (mit Plössl + Superpösselokularen) Beobachtungserlebnisse die den aktuellen in der Emotion nicht nachstehen.

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und wie ist das mit den barlow linsen? verschlechtern jene die qualität? (eben mein obiges beispiel: 5 mm mit 2fach barlow oder gleich ein 2,5 mm?)

Auch mit Barlow sind bei gutem Seeing z.B. am Planeten Top Beobachtungen möglich. Wünsche dir viele sternklare Nächte, und ganz viel Freude am Beobachten, an deinem neuen, ich denke wirklich sehr guten Teleskop.

Mfg. Robert

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vielen dank im voraus für die beantwortung meiner fragen :)
 
An Rudolf44:

Genau, der 10" ist das Zwischending zwischen 8" und 12".
Der 12er ist ein massiges Gerät, habe ihn ja. Der 8er reicht aus, wenn man später mal wechseln will, z.B. auf den 12er.

Der 10" f5 bleibt alleine, denn er zeigt ein Leben lang Objekte und man wird damit auch ein Leben lang beobachten können.

CS
Winfried
 
Hallo!

:biggrin: :D
danke für die vielen antworten! so langsam wird dieses forum seinem ausgezeichneten ruf gerecht. hier merkt man, dass die antworten von menschen kommen, die wirklich ahnung von der materie haben, die sich auch zeit für eine antwort nehmen und das gegenüber auch mit respekt behandeln.

nochmals danke und ich glaube und hoffe auch, dass ich mit dem dobson viel freude haben werde :)

aber ich habe schon die erste frage. es kam der ratschlag, die ganze geschichte mit velours auszukleiden. nun frage ich mich, wie das gehen soll... dafür müsste ich ja diese sache oben abnehmen, oder? also diese streben samt spiegel. oder lieg ich da falsch?

manche werden jetzt vielleicht schmunzeln. aber die verarbeitung und vergrößerung des 2" TS 32mm okulares 2" TS 32mm: ich finde das einfach nur beeindruckend. ich hatte vor 10 jahren mal ein kaufhausteleskop (newton) für 150 DM...auf nem holzstativ, das aber nur am rande erwähnt. und zwischen jenem und dem 10" dobson liegen ja wirklich welten.

nun, weil die frage kam, was ich denn beobachten möchte: planeten und nebel, also ziemlich populäre sachen für den anfang, die keiner großen vergrößerung bedürfen.
ich bin brillenträger und möchte gerne eine große augenlinse. ich habe okulare gesehen, die haben nur so ein kleines loch, dass hat mich abgeschreckt.

nun viel im laufe dieser forenunterhaltung das wort "baader-hyperion", jedoch ist der preis das dreifache meines budgets. ich dachte an ca. 50 € (maximal 70). wenn ihr natürlich der meinung seid, dass ich dafür nichts ordneltiches bekomme, dann warte ich eben noch und spare weiter auf dieses baader, das ist kein problem.

wie sind die plantetary HR oder die TS SWM okulare?

vielen dank!

lg, der alex. :super:
 
Re: GSO 10" Dobson (Anfänger)

Hallo Alex noch mal,

Dein Teleskop mit Velour auszukleiden ist zwar ein ein guter Gedanke, aber ich würde mich schon erst mal auf die Beobachtungspraxis konzentrieren. Und wenn es dir dann mit einer gewissen Routine , und nachdem du deine Lieblingsvergrößerungen schon kennst und dir mal langweilig ist, kannst du dich immer noch mit dem Velour ans Werk machen.

Meine Meinung für ein 50-70.- Euro Budget, 2-3 Okulare anzuschaffen macht wenig Sinn. Eine Alternative für den
Anfang ist vielleicht auch noch ein 8-24 mm Zoomokular von Meade oder Seben für ca. 40.- Euro, welche allerdings nur ein Gesichtsfeld von 40-55° aufweisen(zum Vergleich, das Hyperion 8-24 mm Zoom 50-68°). Die HR Okulare sind von der Abbildung und vom Einblickverhalten auch sehr gut, allerdings kannst du dann für deine 70.- Euro nur eines erstehen. Da wirft sich dann auch gleich noch die Frage auf, welches HR für welchen Zweck(für Planeten und Planetarische Nebel wäre dann z.B das 4 oder 5 mm mit 312/250 facher Vergr.die Lösung).
Du siehst an dieser Stelle wird die ganze Sache schon sehr spezifisch.

Aber vielleicht schaust du ja noch auf der Zubehörrubrik und auf dieser Homepage, www.astro-okulare.de/ .

Wünsche dir noch viel Spaß bei deiner Auswahl.

Mfg. Robert
 
Re: GSO 10" Dobson (Anfänger)

Hallo Alex,

wenn ich das richtig sehe, hast Du ein Okular, das TS WA 32.

Dann würde ich bei sehr knappem Budget zwei "Goldkanten" (Skywatcher Ultrawide oder Reese WW) bzw. TS-SWM ("Blaukanten") nehmen. Brennweiten 15 und 9 mm. Schau mal, ob Du bei Carsten Reese unter http://www.astro-okulare.de noch welche kriegst. Dessen Preise sind (oder bald: waren) konkurrenzlos günstig. In dessen aktueller Preisliste gibt es noch das RE-WW-09-MC für 25,50 und das Skywatcher SKY-UWA-15 für 29,90.

Sicher sind die Okulare in Sachen Randschärfe ähnlich wie das TS-WA 32 (wahrscheinlich sogar besser...). Aber damit hast Du zwei weitere sinnvolle Vergrößerungen im Programm, mit denen Du erst mal beschäftigt sein wirst. Wenn Dir die Okulare zusagen, kannst Du noch eines mit 6 mm auftreiben oder alternativ die "Planetary"-Okulare ins Auge fassen.

Sven Wienstein hat auf seiner Homepage auch ausführlich über die Gold- bzw. Blaukanten geschrieben.

Ciao
Martin
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von A.B.:
nun viel im laufe dieser forenunterhaltung das wort "baader-hyperion", jedoch ist der preis das dreifache meines budgets. ich dachte an ca. 50 € (maximal 70). wenn ihr natürlich der meinung seid, dass ich dafür nichts ordneltiches bekomme, dann warte ich eben noch und spare weiter auf dieses baader, das ist kein problem.

wie sind die plantetary HR oder die TS SWM okulare?

Hallo Alex,

du hast ein f/5 Gerät (Brennweite / Durchmesser), das schon sehr kritisch zu Okularen ist. Günstige Okulare bilden die Sterne zum Rand hin unscharf und als Striche ab. Jetzt muss man halt selber entscheiden, wie sehr einen das stört. Die Randunschärfe wird einen als Anfänger auch nicht so sehr stören, mit zunehmender Erfahrung aber immer mehr. Randscharf heißt dann in der Regel aber auch teuer.

Ein zweites Wichtiges Kriterium bei Okularen ist das scheinbare Gesichtsfeld. Plössl und andere günstige Okulare haben ein gesichtsfeld von 45° bis 50° Grad, was für viele ein Tunnelblick ist. Weitwinkel kostet Geld.

Die TS SWM Okulare sind Weitwinkel-Okulare, bilden aber an f/5 nicht mehr randscharf ab.

Die Plantetary HR sind auch Weitwinkel (allerdings "nur" 60°), aber auch bei f/5 noch relativ randscharf. Die gibt es aber nur bis 9mm. Sie wären aber, in diesem Bereich - wenn du nicht zu viel Geld ausgeben willst - mein Tipp.

Bei Brennweiten darüber wird es halt teuer, da die Hyperion sicher gute Okulare sind, aber sie mit steigender Brennweite an f/5 immer schlechter werden. Perfekt wäre da ein Vixen LVW 13 und LVW 22. Die kosten aber auch schon 170 Euro - dafür hat man dann aber etwas fürs Leben.

Wie du schon siehst, die Okularwahl ist fast schwieriger als die Teleskopwahl. Die meisten Anfänger tun Okulare als sonstiges Zubehör ab, dabei gibt man am Ende meistens mehr Geld für die Okulare aus, als für das Teleskop. Bei mir ist es zumindest so.

Gruß Oliver
 
Re: GSO 10" Dobson (Anfänger)

Hallo Alex,

das Auskleiden des Tubus mit Veloursfolie ist relativ einfach. Bei meinem 8" GSO war das an einem Abend erledigt. Du bekommst die Folie z.b. von DC-Fix beim Baumarkt (OBI...). Bei mir reichten 2 Rollen, bei 10" wirst Du eher 3-4 Rollen benötigen. Natürlich muß das Teleskop dafür komplett zerlegt werden. Dabei mußt Du sehr vorsichtig vorgehen und darfst vor allem die Spiegelflächen nicht berühren. Nach dem Zusammenbau muß natürlich alles wieder justiert werden. Anleitungen zum Auskleiden und zur Justage findest Du unter anderem bei seeing1.de , deepsky-brothers.de und pteng.de .
Beim Beobachten mit Brille mußt Du auf Okulare mit einem Augenabstand von ca.20mm achten. Möglicherweise kannst Du aber auch ohne Brille beobachten. Die Schärfe kannst Du mit dem Okularauszug nachstellen. Ich mache das auch so. Wenn Du nicht unter großem Astigmatismus (=Hornhautverkrümmung) leidest, ist das überhaupt kein Problem.

Grüße und Clear Skies
Andreas
 
hallo :)

vielen dank für die vernünftigen vorschläge.

ich habe aber jetzt mal eine ganz blöde frage^^ wie bekomme ich den spiegel aus dem dobson? klingt stümperhaft, ich weiß, aber nur für den fall der fälle, dass ihn mal reinigen "muss". auchw enn ich ein blutiger anfänger bin, weiß ich: auf keinen fall anfassen oder gar mechanisch (mikrofasertuch) reinigen, nur fließend wasser oder druckluft, hab mich hier schon diesbezüglich im forum umgeschaut.

aber ich habe am teleskopende 9 schrauben. 3 dicke und 3 dünne. über die dicke habe ich bis jetzt immer den spiegel justiert (die haben auch federn am gewinde). wozu sind die dünnen da?

ich wollte nun gern den lüfter drehen, aber dieser ist hinter dem spiegel von der anderen seite verschraubt. das heißt, wenn man das teleskop von hinten anguckt, kommt man nur von oben auf die schrauben.

die bedienungsanleitung hilft mir leider auch nicht weiter.

danke! :biggrin:

der alex.

edit @ andreas scheid: ich hab -1,25 auf beiden augen. ist das noch akzeptabel?
 
Hallo Alex,

die reine Sehschärfe kannst Du ausgleichen, ich habe etwa -3,5. Nur bei starker Hornhautverkrümmung wird das Bild ohne Brille verzerrt sein. Am besten, Du probierst es einfach aus.
Wenn Dein GSO ähnlich aufgebaut ist wie meiner, dann befinden sich die Befestigungsschrauben des Hauptspiegels am Tubusumfang. Die Schrauben am hinteren Ende sind nur zum justieren: Die dünnen sind die Konterschrauben, die dicken zum justieren. Aber vorsicht,selbst wenn Du nur die dünnen Schrauben löst, kann sich der Spiegel schon verstellen.
Das boße Umdrehen des Lüfters hilft allerdings nichts. Schau mal auf pteng.de/astro/gso880/gso880.htm nach. Da ist das ganze sehr gut beschrieben.
Wie Robert weiter oben geschrieben hat, würde ich aber jetzt nicht gleich das Teleskop zerlegen und alles an Tuning durchführen was geht. Du hast da ein sehr feines Teil, das Dir auch ohne diese Maßnahmen beeindruckendes zeigen wird. Sammle doch erstmal Beobachtungserfahrung. Wenn du dann später einmal das ein oder andere verbesserst, sieht Du wenigstens einen Unterschied.

Grüße und Clear Skies
Andreas
 
hallo alex,

erstmal glückwunsch zum dobson!

wenn du aber allen ernstes den spiegel jetzt mal eben ausbauen willst, sollte dir das dann auf jeden fall erforderliche kollimieren in fleisch und blut übergegangen sein, f/5 stellt ansprüche.
auch zum reinigen gibt es hier im forum eine reihe von (warnenden) anleitungen. später hätte das bestimmt noch zeit, wenn es überhaupt mal nötig wird.

saugender lüfter und veloursauskleidung bringen was, aber es geht anfangs auch ohne. hantieren mit dem spiegel ist immer ein kleines risiko. bin erst nach einem halben jahr drangegangen.

kurzsichtigkeit ohne stärkeren astigmatismus sollte hingegen kein problem sein. ob dir der okulareinblick angenehm ist, solltest du vor dem kauf ausprobieren.

was ich (ähnlich wie andreas) sagen will: genieße doch mal erst ganz gelassen dein tolles gerät und schaffe dir nicht gleich probleme durch zu viel aktionismus. du wirst begeistert sein, wie viel der dobby dir schon im ungetunten zustand zu bieten hat.

cs heinz
 
Hallo Benny,

so isses!
Aber es gibt ja Tricks, wie Armins Distanzhülse, die das kompensieren. Ich hab auch schon durch Ferngläser geschaut, bei denen ich nicht in den Fokus kam. Vieles muß man eben vorher ausprobieren.

Gruß und Clear Skies
Andreas
 
Hi Alex,

ich bin ein großer Befürworter des Dobsontunings, aber lass Dir Zeit damit.
Sieh erst Mal zu, dass Du mit dem Teil vertraut wirst, ein wenig Zubehör bekommst und Dich langsam mit der Justierung vertraut machst.
Danach kann man dann gasnz allmählich auf Leistungssuche gehen, da gibt es noch jede Menge verstecktes Potenzial.
Fürs Erste wird Dich der Dobson aber auch im Originalzustand begeistern.

Trotz des knappen Budgets würde ich an Deiner Stelle am F/5 nicht zu den ganz günstigen Okularen greifen, Du kaufst sie ganz sicher zwei Mal.
Muss die Brille zwingend auf die Nase beim Beobachten?
Weit- oder Kurzsichtigkeit kann man auch ohne Brille ausfokussieren, nur Atsi ist am Teleskop oft "brillenpflichtig", verliert seine negativen Auswirkungen aber häufig zu den kleinen Okularbrennweiten hin.
Die Frage ist wichtig, da Beobachtung mit Brille einen ausreichend großen Augenabstand und bequemes Einblickverhalten der Okulare erfordern.

Gruß und CS
*entfernt*




 
hallo, da bin ich wieder :)

wollte noch abschließende worte sagen, da ich den thread als fertig ansehe und mir hervorragend geholfen wurde :)

also nochmal an alle, die sich die zeit genommen haben, mir zu helfen: DANKE! :respekt2:

Und ich werde auf Baader Hyperion(s) sparen. ich hoffe, die sind wirklich ausreichend genug... 100 € kostet eins, da werde ich zu tun haben ;) aber solange der wille da ist :D

ich meine, andere haben die fotografie als hobby.... was kostet eine dslr? was kostet da ein objektiv? auch da sind nach oben hin keine grenzen, was den preis angeht... Werde mir zuerst ein 5mm zulegen, später ein etwas größeres...

herje, da hab ich auch gleich noch eine frage^^ und zwar kann man die baader auch an nem 2" auszug betreiben... macht das irgendeinen unterschied zu 1,25"? also vor oder nachteile?

vielen dank schonmal im voraus und ich hoffe, dass mir wieder so toll geholfen wird, wenn ich ein problem oder eine frage habe :)

so und jetzt grabe ich mich durch deepskybrothers und nehme input auf :D

also ann, euch allen einen schönen abend :)

lg, der alex. :super:
 
Hallo Alex,

Zitat von A.B.:
herje, da hab ich auch gleich noch eine frage^^ und zwar kann man die baader auch an nem 2" auszug betreiben... macht das irgendeinen unterschied zu 1,25"? also vor oder nachteile?

http://www.baader-planetarium.de/zubehoer/okularseitiges_zubeh/info_hyperion.htm

Wenn du dir mal die Seite bei Baader anschaust, wirst du feststellen, daß man die Hyperions sowohl in einem 1,25" als auch in einem 2" OAZ direkt klemmen kann.

Unabhängig davon gehört zu jedem 2" OAZ eigentlich ein 1,25" Reduzierstück, mit dem du dann jedes 1,25" Okular nutzen kannst.

Der 2" OAZ hat eigentlich nur den Vorteil, daß man eben mit 2" Okularen ein schönes weites Gesichtsfeld betrachten kann.
 
Re: GSO 10" Dobson (Anfänger)

Hallo Alex!

Habe bis jetzt interessiert mitgelesen, habe seit über einem Jahr ein 10" Galaxy, also fast das selbe in "Rot" :-), habe mit meinen Plösseln, die ich mir zu meinem LIDL gekauft hatte weitergemacht und dann Stück für Stück aufgerüstet. In meinem Oku-Koffer liegen jetzt:
TS WA 32 (ein guter Kompromiss für den Beginn )
VIXEN LVW 22 (das behalt ich bis ans Ende) (habe ich bei 165 Euronen neu gesehen)
Hyp 13 (gut und preiswert, wird lang bleiben, aber..)
Meade Serie 4000 UWA 8,8 (versuchen gebraucht zu bekommen)
Super für deep sky, ein paar Reflexe, wenn helle Objekte kurz außerhalb des Gesichtsfeld, bleibt auf alle Fälle!!!, danke supersonic!!
Hyp 5, gut, hat halt den Vorteil, daß es mit Verlängerungshülsen auf 3mm (für die paar seeingmäßigen Momente bei uns umschraubbar ist.

Im unteren Bereich werde ich sicher (nicht heute) mal was besseres suchen, und das TS wird sicher irgendwann was von Teleview weichen müssen, aber ich sehe es so das LVW 22 und das Hyp 13 weiterempfehlen zu können (für den Anfang alle beschriebenen) und wenn Du günstig hier oder in der Bucht an das 8,8 aus der 4000er Serie rankommst, dann schlag zu.

Was alle bis jetzt vergessen haben:
Auf alle Fälle Filter: Mindestens einen O lll, welcher ist sicher Geschmackssache, ich habe den ASTRONOMIK (ICS) und bin zufrieden, wenn Geld da dann noch einen UHC und für Planeten und Mond einen variablen Polfilter (oder besser Pteng's kombi Pol 1 1/4"+2") UHC und O lll auf alle Fälle (auch wenns finanziell weh tut in 2"), vielleicht sind Wolfi's preiswerte eine Alternative, da aber Testberichte abwarten!

Bei weiteren Fragen bitte PN und viiiiiiel Spass mit dem Gerät und immer CS wünscht....

Volker!

Editiert: Genau so vergessen und genau so wichtig, sonst macht das spechteln nur Streß und am nächsten Tag kann man sich kaum bewegen: Ein brauchbarer Astrostuhl: Entweder die Variante bei pteng.de oder der Leifheit Multisitz Niveau (hab ich) so ab die 25 € incl. Fracht bei amazon oder in der Bucht!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Alex,
ich muß Dir auch noch gratulieren, bin auch eine 10" GSO Dobsonierin und liebe mein Teleskop über alles. Mein ganzer Stolz kann ich wohl sagen....habe es schon getunt erhalten, noch eine Ebony Scheibe und Teflon Pads angebracht und das 32mm Oku gehört zu meinen Lieblingsokus. Mit einem O-III Filter für das 2" Oku haut einen der M42 und Cirrus schier um! Dann habe ich noch ein 26iger und ein 42iger in 2". Alles reversed Kellners...klar, die Randunschärfe....die empfinde ich als eine die nichts Besseres kennt als nicht zu happig. Die Bewegungen mit der Rockerbox sind schon in Fleisch und Blut übergegangen, mein Dobson ist zum Spacerider geworden...........ein echter Volkswagen unter den Telskopen kann ich nur sagen, wobei der 8er wohl der Käfer ist und der 10er der Golf, ein 16er wohl ein VW-Bus, von dem träume ich schon.........es ist total irre soviel Öffung für so wenig Geld zu bekommen........ich wünsch Dir jedenfalls viel, viel Freude und clear skies von Anette
 
Ja, ja, so emotional kann es wohl nur eine Frau beschreiben, das Gefühl beim rumdobsen :biggrin: :respekt2:, warum müssen wir Männer alles so nüchtern und technisch sehen :mauer: , fragt sich:

Volker :D ?
 
Hallo Volker,

wir Frauen lassens von den Männern bauen

und haben unsere Freude drann

so können Männer dann nur schauen

was Frau so locker alles kann

.....na ja, es gibt ja auch akribische Frauen, kenne da welche, sogar Astronominnen, mit denen wollte ich aber nicht zusammen Kaffe trinken......ich bin ein Space-rider....just for fun.....Helligkeitsschwankungen von Veränderlichen lass ich links liegen.....doch die anderen, die brauchen wir, wer baut sonst all das was anderen so Spaß macht?
Grüssle von Anette
 
HallO!

Da bin ich wieder, einmal mit guten und einmal mit schlechten neuigkeiten...

die gute zuerst: ich habe mir ein Baader-Hyperion 5 mm bestellt :D :)

Und nun die schlechte :( nichtsahnend saß ich gestern draußen und hab den himmel beobachtet, als ich ein dumpfes "plong" aus dem teleskop hörte. ich habe mir nichts weiter dabei gedacht, da es wirklich harmlos klang^^, mir ist auch bei der weiteren beobachtung nichts aufgefallen.

als ich dann wieder drinnen war und die abdeckung für das teleskop aufsetzen wollte sah ich die bescherung oO vodeldreck auf dem spiegel...

nun saß ich für den rest des abends da und habe über wahrscheinlichkeiten nachgedacht^^ ich weiß nicht, warum hier in der nacht vögel rumfliegen und dann auch noch in so einer höhe und dann in ein 25 cm loch zu treffen und auch noch gerade, dass es auf den spiegel geht...

naja, jedenfalls hab ich den spiegel rausgenommen und erstmal in warmes wasser getaucht.

nun das resultat: der dreck ist zwar weg, aber an seiner stelle ist nun ein etwas mattierter fleck :( der ist aber ganz schwach, wenn man im zimmer auf den spiegel blickt, sieht man den gar nicht, nur wenn man den spiegel anleuchtet erkennt man ihn.

ich war jetzt nicht wieder draußen und hab geguckt, aber würde das bei der beobachtung auffallen? die stelle reflektiert ja noch, das sieht unter licht nur etwas aus wie angelaufen. die stelle ist kreisförmig und ca. 3 cm im durchmesser.

mfg, der etwas über die präzision des vogels verwunderte alex.
 
Hallo Alex,

du hast intuitiv richtig gehandelt, Vogeldreck ist meines Wissen sehr aggresiv und sollte schnell runter, ich hoffe du hast kontaktlos gereinigt also nur Wasser drauf und nicht gewischt. Am sichersten und besten mit destiliertem Wasser abspülen und vorher in Spüliwasser einweichen.

Grüße Benny
 
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