Gso 8" f5 oder Skywatcher 8"f5

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Mysthika

Mitglied
Hi,

> Gibts es da irgendein großen Unterschied das es sich lohnen würde die 118 Euro mehr auszugeben?

bei beiden ist fast alles rausgequetscht, was es rauszuquetschen gibt. Der eine quetscht mehr raus, der andere weniger. Es ist also egal, welchen Du nimmst, da zweitunterstes Preissegment. Die unterschieden sich vom untersten Preissegment nur durch die 1:10 Untersetzung des OAZ'.

Gruß,
Markus
 
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Hallo Sandra,

die wesentlichen Unterschiede stecken beim Sucher.
Beim GSO ist es ein 8x50 Sucher , beim SW ein 9x50.
Der GSO hat noch einen Propeller am Tubusende.
Und dem GSO ist ein 25mm Plössl Okular beigefügt, vermutlich in 1,25". Beim SW ein LET 28mm in 2".
Das sind wohl so ziehmlich die einzigen Unterschiede.

LG Silvio
 
Moin!

> die wesentlichen Unterschiede stecken beim Sucher.

OMG - Ich glaub', darauf kannste dir getrost ein Ei backen, ob 8x50 oder 9x50. Die Sucher sind praktisch identisch. Ich hab' schon beide erlebt - das ist wirklich nix besonderes.

> Der GSO hat noch einen Propeller am Tubusende.

Ja, ein blasender welcher... (Kommentar siehe Satz 1 oben... ;) )
Ob der sich da nun dreht, oder in Hamburch fällt ein Fahrrad um... :gutefrage:

> dem GSO ist ein 25mm Plössl Okular beigefügt, vermutlich in 1,25". Beim SW ein LET 28mm in 2".

Das sind beides Okulare im Preisbereich um 30 EUR, wenn man sie einzeln kauft. Wobei sich die Frage stellt, was besser wäre: Ein 08/15-Plössl oder das dreilinsige LET - auch nur ein einfaches RK (= reversed Kellner). Über die allgemeine Sinnhaftigkeit der beiden Bautypen als Einstiegs- bzw. Übersichtsokular an einer f/5-Optik kann man sich sowieso nur wundern. Auf deutsch: Gruselig!

Lassen wir mal diesen Unsinn und schauen uns an:
Die Montierung (HEQ-5 SynScan) ist ja in beiden Angeboten identisch, also muß es (?) irgendwo (?) an der Optik liegen.
Die Listenpreise bei diesem Händler für die OTAs:
- Skywatcher Explorer-200PDS / 8" f/5 = 353 EUR
- GSO 200mm f/5 Newton = 368 EUR

So, dann bleiben von dem ganzen Zauber nur noch 15 EUR Preisdifferenz, läßt man die Montierung (912 EUR) außenvor.
Wahrscheinlich soll der GSO über den Paketpreis einfach nur gepusht werden. Von der Ausstattung her läßt sich das m.E. ansonsten nicht begründen.

Signifikante Unterschiede gibt es nur in der Größe des jeweiligen Fangspiegels (SW: 58 mm / GSO: 63 mm - nur für Fotografen interessant) und beim GSO ist die Reflexivität der Spiegeloberflächen (94% ggü. ~90%) etwas höher.
 
Hallo Micha,

ne Laus gefrühstückt oder was?
Ich zeigte nur die Unterschiede auf.
Das es irrelevant ist welcher von beiden lässt sich auch daraus lesen.

Das beide Okulare nicht viel bringen ist auch bekannt, das merkt selbst einer der noch nie ein Teleskop in den Fingern hatte.
Zu erwähnen das beide auf ner HEQ-5 montiert sind, ist wohl auch Schwachsinn. Als hätte es Sandra nicht bemerkt.

Aber gut nach unseren Blödsinnsgeschreibsel weiss auch Sandra was nun in den Beschreibungen geschrieben steht und wir hätten wohl beide die Klappe halten sollen ;)

Pease

Silvio
 
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Moin!

> wir hätten wohl beide die Klappe halten sollen

Du für deinen Teil gerne... ;)
Selber Peace...!
Nichts für ungut.
 
looool
Ihr seit seeehhhr Unterhaltsam am frühen morgen..hehe... :D
Und wenn ich alles richtig raus gelesen hab, dann kann ich ohne schlechtes Gewissen das günstigere nehmen?

Ach ja bei dem Skywatcher ist noch eine Koma Korrektur dabei,die fehlt wohl beim GSO.

Danke :)

LG
Sandra
 
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Hi Sandra,

sorry für diese Ausschweifung durch unser beiden.
Nein der Korrektor ist unter der Rubrik: empfohlenes Zubehör.
Gehört nicht zum Pack.
Magst du mehr fotographieren oder eher spechteln?

LG Silvio
 
Erst mal nur spechteln. Und je nach dem ab und an mal Fotografie.
Je nach dem was noch auf die Heq5 Gewichtsmäßig passt!
Ich weiß, die EQ6 wäre da besser aber bringt ja auch nix, wenn ich die hab und dann keine Lust mehr hab wegen der Schlepperei....so ein paar Kilo machen ja doch was aus :D
 
Gut, in dem Sinne würde ich zum GSO greifen da 118 Euro mehr auch nicht mehr bringen.
Aber googl noch etwas und vielleicht bekommst du den SW woanders billiger. So wirklich seh ich keinen vorne. beides schöne Teile.

LG Silvio
 
Hi SAndra,
wie ich sehe waren Sie alle heute morgen fleissig hier :-)
Also wir schon gestern besprochen Sandra :-))
Wuerde auch sagen HEQ5 + GSO 8"
erstmal zum spechteln und spaeter zum fotografieren
reicht es vollkommen fuer den Anfang
hast ja dann noch paar Kilo Belastbarkeit ûeber:-))
LG und CS
 
Hallo zusammen,

ich habe die Kombination GSO 200/1000 auf ADM.

Visuell keine Probleme und macht Spass.

Fotografisch: Grenzwertig, aber mit Geduld machbar. Wäre mit der HEQ5 wesentlich besser.

Grüße Marco

 
Hi,

Zitat von RoudenLeiw:
Wuerde auch sagen HEQ5 + GSO 8"
erstmal zum spechteln und spaeter zum fotografieren
reicht es vollkommen fuer den Anfang
hast ja dann noch paar Kilo Belastbarkeit ûeber:-))
bei 9kg Tubusgewicht ist für die HEQ5 fotografisch keine Luft mehr über. Die ist damit an ihrer Grenze, auch wenn TS beim Skywatcher etwas anderes behauptet.

Gruß,
Markus
 
Hi Sandra,

in der Werbung sind die Angaben zur Tragfähigkeit der Montierung immer für visuell ausgelegt. Visuell hast kein Gewicht durch zusätzliches Leitrohr, Guidingcam und Fotoapperat/CCD-Kamera. Da steckt dann blos ein Okular im Auszug. ;)

Unserem Auge macht es net viel aus, wenn das Teleskop mal sachte Zittert, wenn ne Windböe dran rüttelt. Dem Foto schon. Das wäre dann nämlich Schrott.

Wenn Du überlegst, ob eine gegebene Montierung das Zeug auch fotografisch gut verkraftet, dann mußt Du 1/3 der angegebenen Tragkraft abziehen. Dann bist auf der sicheren Seite. :)



 
Ich weiß gar nicht mehr wohin ...lol...
Bin am überlegen ob ich mir nicht ein Dobson zulege und dann einfach Mond und Planetenfotografie mache.

Und wenne es mir wirklich spass macht und ich wirklich in die Atsrofotografie richtig einsteigen will, kauf ich mir ne gescheite Montierung, Tubus drauf und ab in den Deep Sky :D

Bei den ganzen Informationen und was so alles auf einen eintrommelt, kann einen das ganz schön umhauen und man weiß gar nix mehr :D

Ich denke entweder wird es das http://www.teleskop-express.de/shop...-250P-SynScan---10--GoTo-Dobson-Teleskop.html

oder das http://www.teleskop-express.de/shop...ewton-Teleskop---Skywatcher-HEQ5-SkyScan.html

Und wenn ich wirklich Fotografie machen will. dann muss ich halt noch sparen auf TS Koma Korrektor & Off Axis Guider und nen Stand Alone Autoguider. Das wurde mir empfohlen für die Heq 5 weil es mit Leitrohr usw halt zu schwer wird.

Das ist alles gar nich so einfach :D

Danke
LG
Sandra :)
 
Hallo Sandra,

zu deinem ersten Vorschlag (dem Dobson): Ich würde an deiner Stelle nicht so viel Geld in einen 10" Dobson investieren, da einiges an Geld schon im Goto steckt! Ist nett, aber für eine fundierte Orientierung am Himmel (gerade am Anfang) empfinde ich das "manuelle Finden" der Objekte als günstiger. Zudem würde ich eher zu einem 8"er f/6 tendieren, der letztlich nicht viel weniger (es geht hier wohl nur um Nuancen!) zeigt als ein 10"er (mit f/4.7!) und nicht so hohe Anforderungen an die Okulare stellt. Sprich: Günstigere Okulare liefern noch ein gutes Bild ab. Für einen 8"er neu legst du ca. 350 Eur + Zubehör oder gebraucht für ca. 200 Eur + Zubehör. Das wären fast 1000 Eur Differenz zu deinem Vorschlag bei nicht wirklich weniger Spaß ;) Hier stellt sich mir besonders die Frage nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis!

Gruß, Robert
 
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Hallo in die Runde,

da hier Öffnung und auch Fotographie im Raum stehen will ich auch eine herrangehensweise als Vorschlag geben.

Zum Anfang einen bewerten 8" Dobson. Mit ihm kann man sich super am Himmel Orientieren und er zeigt schon sehr viel.

Später kann man ihn in Rohrschellen kleiden und sich eine EQ-6 anschaffen im zweitem oder drittem Schritt.

Davor leistet man sich eben gute Okulare, sonstiges Zubehör (Sterneatlas,Rotlichtlampe und co.) und lernt den Himmel erstmal kennen.

So kann man step by step zum Astrofoto-Equipment kommen ohne Geld zu verheizen und dennoch schnell in den Himmel schauen zu können.

Ich finde diesen Weg ganz gut. Die Frage ist nur ob der Auszug eines 300-350 Euro DOB in der Lage ist in den Fokus zu kommen mit einer Dslr und ihn auch trägt.

Hoffe helfen zu können.

LG Silvio
 
Hallo zusammen,

ich kann Silvio hier nur zustimmen, wobei ich mich frage, ob unbedingt der 8"er zum Fotografieren herhalten muss. Hier könnte ich mir auch einen kleineren Newton (130er oder 150er) vorstellen, der auch weniger die Montierung fordert. Aber wenn auch die visuelle Beobachtung gewünscht ist, wäre ein Dobson in jedem Falle ein einfacher, solider und preisgünstiger Weg, der schnell zu einem Erfolg führen kann :super:

Gruß, Robert
 
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Ihr verwirrt mich immer mehr...grins...
Also...
Ich könnte ein 8" Dobson (ohne GoTo) kaufen, den Himmel kennen lernen und und und....
Kurz gesagt, das Dobson einfach nur zum spechteln!

Und je nach dem könnte ich ein kleineren Newton mit passender Montierung kaufen und damit dann die Fotos machen!

So wäre das ja auch ne Möglichkeit?
Welches Öffnungverhältnis sollte denn das "kleinere" Newton haben? Reicht da f5 oder wäre f4 da besser?

LG
Sandra


Edit : So, hab mal geschaut.
http://www.teleskop-express.de/shop...00-1200mm---Aktionsmodell---ab-12-Jahren.html
oder das Dobson von Skywatcher.

und dann
http://www.teleskop-express.de/shop...Teleskop-mit-2--Crayford-auf-EQ3-SynScan.html

Dobson zum gucken und das Newton für die Astrofotografie aufrüsten?
 
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Moin Moin
also ich denke Sie sollte mal zuerst Himmel kennen lernen und zwar mit Goto Montierung ob jetzt 8" oder 10" , sonst findet Sandra ja nix...
Spater wenn Sie den Himmel mal bischen kennt ,kann Sie ja auf eine andere Montierung umstellen.
Denke fuer den Anfang mit einer Webcam Planeten zu filmen reicht das schon, und mit einem DeepsSkyFilter kann Sie ja auch Nebel und Galaxien schoen spechteln.
Das einzige was Sie halt nicht kann mit dem Dobson ist halt Nebelfotografie und Galaxiefotofrafie.
Habe es genau so gemacht.

Aber die Entscheidung liegt ja bei Sandra :-))
LG und CS
 
Hallo Sandra,

das "Problem" ist folgendes: Ein Newton für visuelle Beobachtung unterscheidet sich meist von einem Newton, der fotografisch genutzt werden soll. Für die visuelle Beobachtung ist halt Öffnung nicht schlecht, damit genug Licht im Auge ankommt. Bei der Astrofotografie kann die "fehlende" Öffnung dann auch durch Belichtungszeit oder auch mehr Einzelbilder etwas kompensiert werden. Was genau für die Astrofotografie empfehlenswert ist, werden andere besser wissen.

Wenn es für visuelle Beobachtung ein Dobson sein soll, würde ich folgende Geräte in Betracht ziehen:

GSO Dobson 8" f/6 (Deluxe)

oder

Skywatcher Dobson 8" f/6

Der GSO ist von den Daten und Zubehör her etwas besser, aber auch teurer. Von der Optik dürften keine wirklichen Unterschiede zu erwarten sein. Vorteilhaft sehe ich beim GSO Deluxe v.a. die Mikrountersetzung (feinfühliges Scharfstellen) und ein mitgeliefertes 2" Übersichtsokular (günstig, aber i.O.). Der Skywatcher wäre halt die preisgünstigste Variante, wobei hier mindestens noch ein einfaches 2" Übersichtsokular dazukommen sollte.

Es liegt ganz an dir, wie ambitioniert du an die visuelle Beobachtung herangehen möchtest. Grob geschätzt wirst du ca. 550 Eur für einen 8" f/6 Dobson inkl. Zubehör (1-2 Okulare, Sternkarte, etc.) einplanen dürfen, wenn es günstig sein soll. Alternativ könnte man aber auch einen gebrauchten Dobson kaufen, was sich u.U. als vorteilhaft erweisen kann (aber nicht muss), da teils schon gängige Änderungen vorgenommen wurden.

Gruß, Robert
 
Es sieht auch so aus das ich Richtung Dobson 8" gehe aber wenn wohl mit GoTo.
Mein Budget liegt etwa bei 1500 Euro und von daher ist das Preislich mehr als ok.
Da hab ich noch bisschen Luft nach oben für Zubehör usw.

Und wenn mir die Fotografie an Planeten spass macht, kann ich mir immer noch überlegen ob ich mir mal ne Neq6 oder Eq6 anschaffe und das Dobson dann darauf festschnalle.

Ich wusste nicht das es sooo schwer wird das richtige Teleskop zu finden aber mir ist es halt wichtig das es das richtige wird, sonst steht es dann vielleicht in ein paar wochen in der Ecke und das ist ja auch nicht Sinn der Sache :)

LG
Sandra
 
Hallo RoudenLeiw,

Zitat von RoudenLeiw:
also ich denke Sie sollte mal zuerst Himmel kennen lernen und zwar mit Goto Montierung ob jetzt 8" oder 10" , sonst findet Sandra ja nix...

einem Einsteiger glaubhaft zu machen, ohne Goto nichts finden zu können, kann ich nicht gutheißen! Gerade OHNE Goto lernt man den Himmel eher kennen, da man sich Sternbilder und Objektpositionen merken muss.

Gruß, Robert
 
Hallo Robert,
hast schon Recht, aber kanns genau so umgedreht mit Goto Montierung alles kennelernen, und merken wo alles steht
Kommt auf dasselbe raus :-))

LG
Claude
 
na Jungs, ich sag mal so, es kann nicht schaden GoTo zu haben.
Ich kann ja erst mal bisschen ohne die Steuerung bisschen rum spielen. Und so etwas den Himmel kennen lernen, die GoTo Steuerung kann ich dann als Hilfe nehmen.

So ein kleines bisschen kenn ich ja den Himmel, klar hab ich die Nebel und Co noch nicht gesehen aber in der Theorie lernt man ja auch ein bisschen das man dann in der Praxis anwenden kann. :)
Das wird schon alles klappen!
 
Hallo Sandra,

Goto ist keineswegs "schädlich", aber gerade am Anfang steht der doch deutliche Mehrpreis in keinem wirklich günstigen Verhältnis zum Nutzen, v.a. wenn es nur eine nette Zugabe und Hilfestellung ist.

Gruß, Robert
 
Hallo Robert,

Zitat von Blackbert:
Ein Newton für visuelle Beobachtung unterscheidet sich meist von einem Newton, der fotografisch genutzt werden soll. Für die visuelle Beobachtung ist halt Öffnung nicht schlecht, damit genug Licht im Auge ankommt. Bei der Astrofotografie kann die "fehlende" Öffnung dann auch durch Belichtungszeit oder auch mehr Einzelbilder etwas kompensiert werden.
ja, dem Auge ist die Öffnung bzgl. Bildhelligkeit nicht egal. Der Kamera aber schon. Bei der Kamera entscheidet das Öffnungsverhältnis über die Helligkeit auf dem Sensor, nicht die Öffnung allein.
Eine 12" f/5 Optik projiziert ein gleich helles Bild auf den Kamerasensor wie eine 4" f/5 Optik. Der Bildausschnitt ist halt ein anderer.
EDIT: Mit demselben Okular sieht das Auge an diesen beiden Optiken auch ein gleich helles Bild. Die Vergrößerung ist halt eine andere.

Grüße,
Markus
 
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Hi!

Zitat von winnie:
Das sind beides Okulare im Preisbereich um 30 EUR, wenn man sie einzeln kauft. Wobei sich die Frage stellt, was besser wäre: Ein 08/15-Plössl oder das dreilinsige LET - auch nur ein einfaches RK (= reversed Kellner). Über die allgemeine Sinnhaftigkeit der beiden Bautypen als Einstiegs- bzw. Übersichtsokular an einer f/5-Optik kann man sich sowieso nur wundern. Auf deutsch: Gruselig!
So schlimm ist ein 25-mm-Plössl an 1:5 meiner Meinung nach nicht. Als Übersichtsokular würde ich es aber nicht nehmen, weil man mehr Übersicht haben kann. Mein 150/750er bekommt für diesen Zweck weitwinklige 2"-Okulare verpaßt. Das 32-mm-SWA kommt mit 1:5 überigens besser zurecht als mit der Bildfeldwölbung des kurzbrennweitigen Spiegels. Merkt man leicht, wenn man auf die Mitte fokussiert und dann auf den Rand. Die Sterne sind mal dort und mal dort unscharf, aber die nicht rotationssymmetrische Unschärfe der fokussierten Sterne am Rand (Koma, Astigmatismus von Teleskop und Okular) ist sehr gering. Das 35er Panoptic und das 31er Nagler sind besser, besonders bei Fokussierung auf die Bildfeldmitte, aber das SWA kommt erstaunlich gut weg.

Ein 25-mm-W70 hat größere Probleme als das 32er SWA, was daran, daß es h+chi Persei und die Plejaden genial zeigt, freilich nichts ändert. Ein Noname-20-mm-Weitwinkel hat erstaunlicherweise weniger Probleme als das Antares.

Ein Test an einem 400/2000er steht wetter- und mondphasenbedingt noch aus. Hier sollte die Bildfeldwölbung weniger auffallen.

Grüße

fquadrat
 
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