Guiding

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joe11

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Hallo liebe Astrofreunde,

ich habe mir nun doch einen lxd75 mit 6"newton zugelegt. Jetzt suche ich eine Möglichkeit, möglichst kostengünstig in die Fotografie mit diesem Gerät einzusteigen. Dank eurer Hilfe weiss ich jetzt schon mal, dass ich um guiding nicht herumkommen werde. Daher meine Frage: reicht es für die ersten Gehversuche aus, einen günstigen Refraktor bzw. Mak für max.100Euro auf den Newton zu setzten und mit einem Fadenkreuzokular zu guiden? Kameras sind vorhanden - DSI3, DSLR, Webcam.
Viele Grüße und vielen Dank - CS Jörg
 
Hallo Jörg,

ich würde es mir nicht antun mit einem Fadenkreuzokular zu guiden.
Es gibt zwar noch Hardcore-Hobbyastronomen welche das tun, das dürfte jedoch wohl eher die Scheu vor der Technik sein.

Ein Leit(d)fernrohr mit entsprechenden Schellen brauchst Du eh, dann ist es nur noch ein geringer Aufwand mit einer Webcam zu guiden,
Ein Guidingprogramm führt genauer nach, als es jemals ein Mensch mit dem Auge am Okular kann, abgesehen von der körperlichen Belastung.
Ein ordentliches Fadenkreuzokular kostet genau soviel, wenn nicht gar mehr, als die Webcamlösung, voraus gesetzt man hat einen Laptop.

Was du dafür brauchst:
- Webcam mit 1,25 Zoll-Adapter (Infrarotfilter braucht man dafür nicht unbedingt, ist aber ein guter Staubschutz für den Kamerachip)
- ein Verbindungskabel vom PC (Laptop) zur Autostarhandbox (ich gehe davon aus, dass Du den Autostar mitgekauft hast)
Kabel selber löten, oder Kabel von Meade kaufen.
- einen Serial-zu-USB-Adapter, weil die meisten Laptops keinen Comport mehr haben oder wenn vorhanden, dieser nichts taugt.
- ein kostenloses Guidingprogramm
das war's.

Der Zeitaufwand, bis das Guiding ordentlich läuft, ist zwar evtl. ziemlich groß, aber nur einmalig.
Guiden am Okular ist dagegen ewig unangenehm.

Um die Kosten zu senken würde ich die SPC900NC von Philips + den 1,25 Zoll-Adapter bei E-bay erwerben.
Die Webcam ist zwar sehr unempfindlich, aber eine Watec, Mintron oder Alccd treibt die Kosten unanständig in die Höhe.
Und die Webcamlösung wird von Vielen erfolgreich eingesetzt.
Das Verbindungskabel selber löten, ist wirklich ganz leicht.
Der USB-Adapter kann ein No-Name sein, die funzen eigenlich alle.(ca. 20,-€)
Als Guiding-Programm >Guidemaster<.

Für Einzelheiten einfach wieder fragen.

CS
Gerd

 
Hallo Jörg.

Der Gern hatte ja schon oben fast alles gesagt. Wenn Du mit der DSLR fotografierst, kannst Du ja die DSI als Guidingkamera benutzen. Ich habe mir die DSI1 auf dem Gebrauchtmarkt als Guidingkamera zugelegt. Klappt ganz gut.
Ja, meiner Meinung reicht ein günstiger Refraktor aus. Er sollte, gerade für den Anfang, nur eine längere Brennweite als der Newton haben. Dann wird's einfacher. Bei der LXD75 sollte er nur leicht sein.

Gruß.
Frank
 
Hallo Jörg,

ein 90er oder 100er mak mit Leitrohrschellen und ein Fadenkreuzokular reichen für Deine ersten Fotos bestimmt aus, für die zweiten auch.

Diese Art des Guidens ist anstrengend, das ist wahr. Hat aber den Vorteil, dass Du im Feld außer Deiner Montierung nichts brauchst.

Ich würde sogar fast soweit gehen, das für den Anfang zu empfehlen. Denn am Angang gibts ohne Technik schon genügend Schwierigkeiten.

Später kannst ja immer noch ans Autoguiding gehen.

CS

Klaus
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten und Vorschläge. Das Gute ist, dass ich sowohl die Philips 900nc, als auch ein einfaches, beleuchtetes Fadenkreuzokular besitze (laptop und Autostar auch). Für eine Autoguiding-Lösung fehlt dann nur noch Kabel, Adapter und freeware. Da das kostentechnisch überschaubar bleibt, werde ich mich an beide Möglichkeiten (manuell, auto) mal rantasten.
Benötige ich ja nur noch ein günstiges Leitrohr, reicht f10 oder schlechter für die webcam? Viele Grüße und Cs - Jörg

PS: was haltet ihr von einem skywatcher 80/1000 Mak als Leitrohr?
 
Hallo Gerd,

ja, vom kostenlosen Guiding-Programm kann ich ein Liedchen singen. Nun habe ich mir nämlich einen Parallel-Adapter angeschafft, der sogar und oho PCMCIA nutzt und dafür aber unter Windows keine alte DOS-Portadresse ("legacy") nutzt. Prompt funktioniert nur noch Astroart (wenn ich mich richtig erinnere), weil praktisch kein Programm den Port einstellbar hat und dennoch direkt auf den vermeintlichen Port 07f8h schreibt, unter Umgehung der Windows-Funktionen.
Eigentlich sollte man für die Webcam auch ein Guiding-Programm nutzen, was in der Lage ist, die Life-Bilder der Webcam über z.B. eine Sekunde zu stacken, so dass akzeptable Belichtungszeiten und damit auch eine akzeptable Menge an Leitsternen zur Verfüung stehen. Auch hier stößt man bei kostenlosen Programmen auf den üblichen Zustand "Entwickelt, bis es beim Programmierer funktioniert oder diese sich ein kostenpflichtiges gekauft hat". Wenn z.B. vom praktisch eingestellten Guidedog wenigstens ein Sourcecode da wäre...
Bei den seriellen Adaptern gibt es auch eine ganz eigene Latte von Problemen, die hauptsächlich daraus resultieren, dass USB keine Geräteseitig ausgelösten IRQs unterstützt, während bei serieller Übertragung dies häufig verwendet wird. Prompt gibt es unterschiedliche Umgehungen des Problems, je nach Adapterhersteller und man kann sich auf die Suche begeben, welchen Adapter man für welches Programm kauft (und ob man den einen passenden China-Adapter noch irgendwoher bekommt oder unter welchem Pseudo-Markennamen das Teil den diese Woche vertrieben wird), oder man tüftelt andersrum stunden, welches Programm mit dem blind gekauften Adapter nun funktioniert. Möchte gar nicht wissen, wieviele Leute dann einfach mehrere dieser 3 bis 5 Euro billigen Adapter von verschiedenen Quellen kaufen und letztendlich dann nach Stunden oder Tagen zu dem Schluß kommen, dass sie x mal denselben Adapter nur mit anderer Bedruckung gekauft haben...
Guidemaster kann man jedenfalls auch keine neue Portadresse für den Parallelport beibringen, das kann nach meinen Recherchen nur Astrosnap. Möge Guidemaster bei seriellen Adaptern problemlos(er) funktionieren.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,
vielen Dank für deine (beiden) Antworten. Wenn doch alles so einfach wäre... :/
und dabei habe ich noch nicht einmal erwähnt, dass mein rechner mit vista läuft...
meine Überlegung waren bisher:
+skywatcher mak 80/1000
+bresser refr 70/700
+skywatcher refr 80/400 (dann mit 2xbarlow)
Die liegen alle so um 100Euro und um f10 - der von dir genannte OAG 250Euro. Benötige ich tatsächlich Rohrschellen, oder könnte ich den Mak zB auch einfach über das Stativgewinde piggyback auf den Newton setzen?
wenn ich die webcam aktiviert bekomme, wäre schön. Ansonsten muss ich vielleicht zunächst manuell guiden und mir später eine geeignetere Kamera kaufen. Oder autoguiden mit der DSI3 - fotografieren mit der DSLR. Vielleicht fange ich einfach mal an...
Viele Grüße und nchmals vielen Dank - CS Jörg

 
Hallo Jörg,

der von Klaus empfohlene manuelle Einstieg in die Nachführkontrolle hat den Vorteil, dass man einen guten Eindruck davon bekommt, welche Winzigkeit an Störung bereits dazu führt, dass sich der Leitstern vom Fadenkreuz weg bewegt.


Wenn du das mal selbst erlebt hast, erledigen sich Fragen wie

Benötige ich tatsächlich Rohrschellen, oder könnte ich den Mak zB auch einfach über das Stativgewinde piggyback auf den Newton setzen?

von selbst ;)

PS: Die beiden Hobbys Astrofotografie und Geld sparen vertragen sich irgendwie nicht... :(

cs
Martin



 
Hallo Martin,

Die beiden Hobbys Astrofotografie und Geld sparen vertragen sich irgendwie nicht...
Das halte ich für völlig falsch. Beide bedingen einander. Man muss das Letztere auf jegliche Bereiche des Lebens ausdehnen, außer auf den Bereich des ersteren Hobbys, denn da wird das gesparte und mehr verbraten! :biggrin:

Ganz ehrlich, wenn ich solche Fragen lese "brauche ich wirklich", dann denke ich schon, dass derjenige die Sache gleich bleiben lassen könnte.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,

wenn ich solche Fragen lese "brauche ich wirklich", dann denke ich schon, dass derjenige die Sache gleich bleiben lassen könnte.

wenn ich solche Antworten lese, dann frage ich mich, woher derjenige die Rechtfertigung für solche Anmaßungen nimmt.

Das es wahrscheinlich wenig Sinn macht, bei ein paar Rohrschellen zu sparen, mag ich ja nachvollziehen können.
Das Astrofotografie ein gewisses Maß an Equipment und Erfahrung erfordert ist hinlänglich bekannt. Nur wofür ein Einsteiger sein Geld ausgibt darf wohl dennoch überlegt sein !? - zumal es unzählige Möglichkeiten von Anschaffungen gibt, die nicht zum gewünschten Ziel führen und zu Beginn des Hobbys vielleicht noch nicht bei jeder Entscheidung oder ´Nachfrage´ überblickt werden !
Zudem erachte ich es als recht unhöflich, von mir in ´Anwesenheit´ in der 3.Person zu reden. CS Jörg

 
Hallo Jörg,
ich lese mit Interesse Deinen Beitrag hier,da ich die gleiche Ausrüstung wie Du habe und auch gerade meine ersten Schritte im Autoguiding mache.
Du hast bis auf ein Leitrohr und das Kabel für die Verbindung der Autostar Handbox eigentlich schon alles was Du benötigst.
Wenn Du mit der DSLR Aufnahmen machen willst kannst Du den DSI dazu benutzen der ist doch ziemlich empfindlich,wo ein Leitstern immer zu finden sein müßte.
Ich benutze dafür den DSI I mit einem 50/540mm Leitrohr was sehr leicht ist.
Als Guidingsoftware benutze ich PHD Guiding(Freeware) was mich bis jetzt sehr überzeugt.
Das Programm ist sehr einfach zu handhaben und verrichtet seinen Dienst sehr gut.
Mit der Autostarsuite ist Autoguiding auch möglich nur hat mich das nicht überzeugt.
Dafür arbeitet die Suite sehr gut mit dem DSI zusammen.
Was noch lohnenswert ist wäre das Tuning der Montierung,also neues Fett und polieren der Schnecke und Schneckenräder.
CS Cl.-D.
 
Hallo Joschi,

vielen Dank für deine Tipps. Das hört sich sehr gut - die software lade ich mir mal runter. Hast du sonst noch was modifiziert, Komakorrektor, Okularauszug o.ä.? Konntest du das Tuning der Montierung selbst durchführen? Lass es mich wissen, wenn es Ergebnisse zu sehen gibt. Würde mich sehr freuen. Viele Grüße und CS - Jörg
 
Hallo Sven,

das ist schade, dass Du solch große Probleme hast mit Deinem Equipment.
Ich hatte glücklicherweise weniger Verbindungsprobleme mit meiner Montierung (Autostar)und dem Laptop samt Guidemaster.
Einzig das Problem, dass die alte serielle Schnittstelle am Laptop seitens des Computerherstellers ausserhalb der Spezifikation betrieben wird und daher Probleme mit der Spannungsversorgung auftraten. Dafür kann man aber den Programmierer der Guidingsoftware nicht verantwortlich machen.

Diesen Lapsus haben aber viele Laptops, abgesehen davon, dass aktuelle Geräte kaum noch serielle oder LPT-Schnittstellen anbieten.
Man kann das Problem schnell erkennen, wenn man mal die Steuerungen an einem Desktop-PC betreibt, dann sind die Fehler plötzlich nicht mehr vorhanden.
Daher bin ich auch auf die Lösung gekommen, die Steuerung über einen Serial-USB-Adapter zu verbinden, da an den USB-Ports weniger geschludert wird, als an den alten seriellen oder parallelen Schnittstellen, von denen die Hersteller annehmen, dass die sowieso keiner mehr benutzt.

Auch habe ich keine Probleme mit den Serial-USB-Adapter, ich hab die billigen Dinger von Vivanco (20,-€)genommen und die haben bisher an jedem Rechner mit allen erdenklichen Softwarekonfigurationen funktioniert.
Ich bin sogar der Meinung, dass man die teuren Adapter der Markenhersteller meiden sollte, da sich diese oft streng an Lizensbeschränkungen halten, was bekanntermaßen den Chinamännern dreimal egal ist.

Wie Guidemaster mit der Adressierung des Parallel-Ports umgeht weiß ich nicht, aber mit den seriellen Ports gibt es keine Probleme.
In Guidemaster gibt es 4 voreingestellte LPT-Adressen.
Wer braucht denn heutzutage noch mehr als 4 LPT's?
Ausserdem denke ich, dass man auch eine weitere Adresse eingeben kann, ich hab's aber noch nicht gebraucht.
Com-Ports kann man auch beliebig eintragen.

Wenn ich mal wieder alles umgesteck hatte und nicht mehr wusste welchen Comport Windows dem USB-Gerät (Adapter)zugeordnet hatte, schaue ich einfach im Gerätemanager nach.

Guidemaster kann problemlos die Livebilder der Webcam stacken, bis zu 10, und je nachdem welche Bildfrequenz man bei der Kamerasoftware eingestellt hat, kommt man auf max. 2 Sekunden, mit der entspechenden Verstärkung des Leitsterns.
Wenn natürlich noch ohne Bildüberlagerung kein Leitstern auf dem Kontrollbildschirm zu sehen ist, der sich ein wenig vom Gesamtrauschen abhebt, kann man auch nichts mehr stacken, ausser dem Rauschen.

Ausserdem sollte man die LXD75 ohnehin nicht viel mehr als 1 Sekunde aus den Augen lassen, eigentlich noch weniger.

CS

Gerd



 
Hallo Jörg,
das Tuning der Monti hab ich noch nicht gemacht,Du kannst mal hier schauen http://www.cg-5.de/
Da ist das optimieren der Montierung genau beschrieben.
Ein Komakorrektor ist schon nötig,ich hab den Baader MPCC.
Sonst hab ich nichts verändert am Teleskop.
CS Cl.-D.
 
Hallo Gerd,

das Problem sind eben die voreingestellten Adressen, mein PCMCIA-Port wird vom Treiber auf eine völlig andere Hardware-Adresse gelegt und das lässt sich nicht ändern. Ich benötige also ein Programm, bei dem man diese Portadresse vorgeben kann und das ist per Ini-Datei in Astrosnap möglich.
Angeschlossen wird am Parallelport eine Box von Shoestring, die direkt auf den Western-Stecker für meine Gm-8 (ST-Interface) übergeht. Die Box funktioniert perfekt, wenn halt der PCMCIA-Port vom Programm adressiert wird.

Ich wundere und ärgere mich hauptsächlich über die Sorglosigkeit der Programmierer, die selbst in aktuellen Programmen nicht die Möglichkeit bedenken, dass moderne Laptops keinen Parallelport mehr haben und deshalb solche Zusatzadapter verwenden. Bei PCMCIA-Adaptern ist es üblich, dass die Adressen völlig verschieden von den alten Legacy-Ports sind. Außerdem ist gerade ein Parallelport über USB nicht realisierbar, sondern hier werden Adapter von USB auf Centronics angeboten, bei denen der Drucker als USB-Drucker im Betriebssystem auftaucht. Ich denke aufgrund der typischen Eigenschaften eines Parallelports ist der anders als per PCMCIA bzw. Nachfolgerslots nicht sinnvoll realisierbar.
Allerdings, aus Zeitgründen habe ich bisher noch nicht überprüft, ob mein PCMCIA-Adapter unter umständen unter 07f8h funktioniert, wenn kein Treiber installiert wird. Dabei wird es aber mit dem deaktivieren des Windows-Treibers eher nicht getan sein und mir fehlen derzeit Zeit und Muße da etliche Probierstunden in diese "Vision" zu investieren.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Jörg,

Du darfst Dich ruhig aufregen, es geht aber nicht um das, was Du anschaffst, sondern um die Einstellung zum Aufwand, der im Begriff "Astrofotografie" steckt.
Die 3. Person verwende ich natürlich, weil die Aussage allgemein gilt und nicht auf Dich allein bezogen ist. Ich sah die Frage ja kommen und es ist auch so wunderbar typisch, erstmal sauer zu werden und von Kosten usw. anzufangen, anstatt mal die Denkmaschine anzuwerfen und sich zu fragen, warum denn Lösungen wie Leitrohr/Doppelplattform oder OAG hier angeführt werden. Jedenfalls nicht aus Langeweile oder als allgemeine Promotion.
Das musste ich auch nicht gesondert erwähnen, das ging aus den verschiedenen Beiträgen vor und parallel zu meinem schon längst hervor.

Hey, ist OK, sobald jemand sich entscheidet, den Rest allein herauszufinden finde ich das akzeptabel bzw. löblich und verabschiede mich.

CS
Sven
 
Hallo Joschi,

vielen Dank für den link. Sehr interessant. Den Baader Korrektor werde ich mir dann auch mal bestellen.Viele Grüße und CS - Jörg
 
Hi Sven,

ich kann Deinen Frust schon verstehen.

Aber ich möchte trotzdem nicht die vielen Programmierer die in ihrer knapp bemessenen Freizeit für uns, die in diesem Metier nicht so bewandert sind, uneigennützig und fleißig hunderte oder tausende Zeilen Programmcode schreiben, vor meinen inneren Kadi zerren.

Nein, im Gegenteil, ich bin diesen fleißigen Bienchen dankbar, dass sie es mir ermöglichen, kostengünstig oder ganz und gar umsonst, meine meist doch recht kostenintensive Hardware optimal zu nutzen, oder überhaupt erst zufriedenstellend zu verwenden.

Da bin ich auch bereit, hin und wieder überschaubare, zeitlich begrenzte Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.
Dass ein Programmierer nicht alle Eventualitäten bedenken kann oder will, ist für mich mehr als verständlich.

Das vor dem Hintergrund hunderter, oder tausender zufriedener Nutzer einige Wenige nicht die erhoffte Hilfe finden, denke ich, ist da hinnehmbar.

Genausowenig werde ich mit Dir hadern, nur weil ich auf Deiner, für Heerscharen von Hobbyastronomen, so umfangreichen und nützlichen Homepage, nicht den Test für mein spezielles Okular oder, den für mich, ultimativen Hinweis finde.

Nein, ich bin Dir und all den anderen fleißigen Freizeitastronomen oder auch Profis, die es mir mir ermöglichen an meinem schönen Hobby noch mehr Freude zu haben, sehr, sehr dankbar.

In diesem Sinne

Gerd
 
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