Hallo Micha, Hallo Rene,
der Leuchtpunktsucher der da abgebildet ist, ist doch schon ein qualitativ guter. Er hat zwar auch so eine "Dämmerungsverspiegelung", aber als ich die TS-Variante vor gut 2 Jahren mal vor mir hatte, war die Abdunklung nicht so schlimm, dass man nicht damit hätte auskommen können. Hat glaube ich keine ganze Größenklasse gekostet, war also sehr im Rahmen.
Vom Handling her ist dieser Sucher in meinen Augen gut, nur durch die sehr frei liegende Scheibe auch sehr tauanfällig. Es wird eine passende Gummihülle mitgeliefert (damals jedenfalls) und man sollte sich bei entsprechenden Wetterbedingungen gleich eintrainieren, diese Hülle bei gefundenem Objekt auch zügig wieder aufzusetzen.
Was Okular und AP angeht: 7mm AP sind eine feine Sache ab einem Himmel mit 6. Grenzgröße aufwärts oder mit einem Nebelfilter für entsprechende Objekte. Ansonsten wäre es tatsächlich geschickter, auf 38mm oder 35mm Brennweite "zurückzuschalten". Was das 42mm Erfle angeht, so schätze ich, dass es sich bei dem Okular ohnehin nicht gerade um ein Okular mit "langer Verweildauer" handelt. Will sagen: Es ist ein Okular, um das Teleskop und die Großfeldbeobachtung damit erstmal kennenzulernen. Findet man gefallen am Hobby und auch an den entsprechenden Objekten, so wird man mit sicherheit wieder aktiv werden, um sich ein "edleres" Okular anzuschaffen, das dann z.B. bessere Randabbildung und auch mehr Kontrast liefert, also letztendlich ein Okular mit besserer Bildästhetik anstreben.
Das heißt, falls der Händler nicht gewillt ist, das beigelegte 42mm gegen 35mm oder 38mm auszutauschen, so schadet es nicht viel, dieses 42mm erstmal an Bord zu haben, ganz einfach in dem Bewußtsein, dass man nach vielleicht einem Jahr Erfahrung mit dem Teleskop ohnehin weiß, ob man Lust hat, hier auf ein Okular einer deutlich gehobenen Preisklasse hin zu sparen.
Clear Skies
Sven