Guter Spiegel mit 600mm Brennweite ?

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**DONOTDELETE**

Hallo Sternfreunde,

woher könnte ich einen guten aber bezahlbaren Spiegel mit um
600mm Brennweite bekommen? Ich finde leider nichts.
Die Öffnung sollte dabei mindestens 110mm und maximal 150mm betragen.
Es natürlich darf auch ein kompletter Tubus sein. Auch eine
photographische Auslegung wäre kein Problem, das Teleskop
kann ich ja Richtung visuelle Eignung umbauen.
Vielen Dank für eure Tipps, Links und Anregungen.

MfG,Karsten
 
Hallo Karsten,

vielleicht wirst du hier fündig.

Gruß
Peter
 
Hallo Arnold und Peter,

vielen Dank für die Links!
Da habe ich schon so oft im Edmund Katalog geblättert,
die Parabolspiegel dabei aber total übersehen :blush:

Der AT Photonewton könnte ebenfalls interessant sein.
Er bringt die notwendige Tubusverlängerung nach vorne mit,
so daß man den Fokussierer (mit mutmaßlich notwendiger 2" Hülse
wenn man nicht photographieren sondern gucken will) gegen einen
niedrigen Helikalfokussierer der entsprechend weiter vorne sitzt
austauschen kann. Vorne kommt dann eine aufsteckbare Taukappe drauf.

Der Spiegel soll "diffraction limited" sein, das würde mir
ja für den angedachten Zweck schon ausreichen...

Mich wundert daß es so etwas scheinbar nicht in Europa gibt ?)

Gruß, Karsten
 
Hallo,

der AT-Photonewton ist ja wohl noch nicht lieferbar. Möglicherweise ist es das gleiche Baumuster, das TS schon lange angekündigt hat.

Grüße

*entfernt*
 
Hallo ,

wäre nicht der Skywatcher 130/650mm (gibts in 2 Varianten)
ein preisgünstiger Kompromiss ? ... zumal Skywatcher - Spiegel
in der Regel von ordentlicher Qualität sind ...

Gruß
CS
 
Hallo CS,

wäre nicht der Skywatcher 130/650mm (gibts in 2 Varianten)
ein preisgünstiger Kompromiss ? ... zumal Skywatcher - Spiegel
in der Regel von ordentlicher Qualität sind ...

genau die Spiegelqualität der kleinen Skywatcher Spiegel
erscheint mir persönlich als äußerst zweifelhaft.

Stathis Kafalis hat kürzlich mehrere 130/650mm per Foucault getestet,
die Ergebnisse waren ziemlich schlecht:

www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=102171

www.astrotreff.de/upload/Stathis/20100525/heritage130_fxp.gif

Deshalb möchte ich mich nicht auf ein China-Spiegel-Lotto einlassen
und stattdessen zumindest einen Taiwan-Spiegel erwerben.

Insofern wäre es für mich auch interessant gewesen zu erfahren
woher die Optiken der angekündigten TS Photonewtons kommen.

MfG, Karsten
 
Hallo Karsten,

ich würde mal stark auf Guan Sheng Optical tippen, obwohl ich den Spiegel noch nicht auf der Homepage finde. Zumindest sind viele andere Astrotech Produkte hierzulande unter TS Hausmarke oder GSO geläufig. Und die Ausführung vom Imaging Newton passt sehr gut zu den neuen Photo Newtons von TS. Die 60° Schrauben Teilung der Spiegelzelle weist auch auf GSO hin, die haben da noch immer nichts dazugelernt.

CS
Arnold
 
Hallo Arnold,

Die 60° Schrauben Teilung der Spiegelzelle weist auch auf GSO hin, die haben da noch immer nichts dazugelernt.

guter Hinweis! Wenn diese Spiegel von GSO aus Taiwan kommen
dann habe ich kaum Bedenken da zuzugreifen. Ich bin gespannt
wann die Teile hier erhältlich sein werden.

Dann fehlt "nur" noch das komakompensierende 28mm Weitwinkelokular
zu meinem Glück :augenrubbel:

Gruß, Karsten
 
Hallo Karsten,
Schwierige Kombination :Trost:
Spiegel mit Strehl unter 0,8 haben ihren Reiz, aber erst ab 600mm (Durchmesser, nicht Brennweite :erschreck:)
Bei D=110mm oder 150mm würde ich auf Perfektion bestehen. Da fällt der Edmunds schon mal durch, Lambda/8 surface steht da, ok, der kann besser sein, aber das sind Lambda/4 Wavefront, naja.
Orion UK macht wohl erst ab 150/750mm f/5, das wäre sonst eine Option, denn sowas in f/6 hatte ich letztens vor dem Imeter und das Teil war sehr, sehr gut.
Da hilft nur bestellen, testen lassen und zurücksenden.
Bin gespannt!

Wegen dem 28mm Okular, das ist sicher das Pretoria-Dingens.
Den CN Link kennst Du sicher, --->hier

Da steht:
According to Jay Seyfried of University Optics there were less than 100 of the 16mm Pretorias made, and 150 units of the 28mm.

150 Stück! Wow!

Aber im Ernst, so gut wie das Design vor 30 Jahren war, das Ding hat nur 50 Grad!
Gönn Dir den neuen Paracorr und ein Nagler/Ethos. Das kannst Du dann immer noch abblenden :augenrubbel:

cs Kai



 
Hallo Kai,

einen guten, aber bezahlbaren Spiegel zu bekommen ist gar nicht
so unmöglich wie es oft scheint. Ich hatte einen guten Hauptspiegel
in meinem Dobson, mit Strehl 0.90 Aufgrund von Astigmatismus.
Den Spiegel habe ich später gegen einen besseren Spiegel aus
einem Substrat welches sich bei Temperaturänderungen weniger
stark verformt ausgetauscht. Beide Spiegel kamen aus Taiwan.

Ebenso wie der 6"f/6 Spiegel den ein freund seit einiger Zeit
hat und der einen wirklcih erstklassigen Sterntest zeigt.

Der Spiegel mit 600mm Brennweite den ich suche muß nicht
perfekt sein, aber er muß beugungsbegrenzt sein.
Ein Strehlwert 0.80 ist Bedingung, besser darf er gerne sein.
Daraus soll ein Richfieldteleskop werden welches aber auch einmal auf den Mond oder die Planeten gerichtet werden kann
ohne daß einem dann gleich wegen lausiger Abbildung das Grausen kommt.

Ja genau, das komakompensierende 28mm Okular war das Pretoria Okular.
Damals waren 50° Eigengesichtsfeld ja nicht wenig.
Heutzutage kann man damit kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken,
obwohl eine komafreie Abbildung an einem f/4 Newton-Teleskop
ja eine großartige Leistung ist.

Der Erfinder des Pretoria Okulares kann auch hervorragende
komakompensierende Weitwinkelokulare rechnen.
Es fehlt nur jemand der diese Okulare baut oder bauen läßt.

Parakorr + Nagler oder Ethos:
Sicher eine Alternative zu einem nativen komakompensierenden Okular.
Aber:
Viel teurer, Probleme das an einen sehr niedrigen Auszug
dran zu bekommen, mehr Gewicht, viel teurer, nicht ganz
so gute Funktion.
Das Problem ist daß die Komakomensation des Parakorr
nicht mehr perfekt funktioniert wenn man zwischen Parakorr
und Brennpunkt eine oder mehrere weitere Linsen bringt.
Wie es ja bei fast allen für lichtstarke Teleskope geeigneten
WW-Okularen der Fall ist. Dann muß man den Parakorr eventuell
je nach Okular anpassen.

Als jemand der Newtons nutzt wünsche ich mir vor allem im
Übersichtsbereich ein speziell darauf abgestimmtes Okular.
 
Hallo Karsten,

die Linsen zwischen dem Paracorr und dem Brennpunkt würde ich nicht so negativ sehen, da ja die Linsen zusammen mit den restlichen Linsen des Okulars nur dazu dienen, das virtuelle Bild im Brennpunkt möglichst fehlerfrei zu betrachten.

Aber die Gesamtzahl der Glas-Luft Flächen und die Weglänge im Glas sind schon beachtlich, das ist für Reflexionen ein gefundenes Fressen, und die Transmission leidet auch. Vor allem ist es natürlich auch ein beachtliches Gewicht. Da wird ein kleiner Newton kopflastig!

Wäre mir auch lieber, wenn mein ES20 oder ein Ethos die Komakorrektur bereits integriert hätte, so sind es mit einem einfachen Ross Korrektor 11 Linsen in 8 Gruppen, mit dem Paracorr II gar 15 Linsen in 9 Gruppen. Ist halt derzeit der einzige Weg zu einem fast perfekten Ultraweitwinkel Bild. Andererseits setze ich das Okular ja auch sehr gerne im Richfield Refraktor ein.

CS
Arnold
 
Hallo Karsten,
...gegen einen besseren Spiegel aus
einem Substrat
Habe ich gelesen, Kurt hat den getestet und es ist erstaunlich welche Qualität man, mit etwas Glück, für günstig Geld bekommen kann.
Aber das kann man ja immer nachmessen uns ist sich dann sicher.
Das heißt, man legt zuerst die Austrittspupille fest, wählt dann das Okular und damit steht das Öffnungsverhältnis fest.
Und so ein RFT steht und fällt mit einem schönen WW Okular. Also kann man das Pferd ruhig von hinten aufzäumen.
Mit einem Nagler 31 braucht es bei 6mm Pupille nur f/5.2 und mit Paracorr f/4.5

Der Erfinder des Pretoria Okulares kann auch hervorragende komakompensierende Weitwinkelokulare rechnen.
Das Problem ist, daß Nagler/Ethos an jedem Teleskop eine gute Figur machen. Ich denke die Trennung zwischen Komakorrektor und Okularen macht Sinn. Was weiß ich denn, ob mir nicht mal ein Refraktor oder Schiefspiegler ins Haus flattert?

Viel teurer, Probleme das an einen sehr niedrigen Auszug
dran zu bekommen, mehr Gewicht, viel teurer, nicht ganz
so gute Funktion.
Lass ich gelten, bis auf den letzten Punkt.
Das müsste ich erst selber sehen :augenrubbel:

Das Problem ist daß die Komakomensation des Parakorr
nicht mehr perfekt funktioniert wenn man zwischen Parakorr
und Brennpunkt eine oder mehrere weitere Linsen bringt.
Versteh ich jetzt nicht. Ohne weitere Linsen, sprich das Okular, kann man ja nichts sehen, oder?

Dann muß man den Parakorr eventuell
je nach Okular anpassen.
Ja klar. Gibt es eine Tabelle für.

...wünsche ich mir vor allem im
Übersichtsbereich ein speziell darauf abgestimmtes Okular.
Paracorr + Nagler 31 ist wirklich sehr fein.

Viele Grüße
Kai
 
Hallo Leute,

wenn ich mir den ganzen Linsenstapel und das Gewicht, aber auch die Kosten für Paracorr + Nagler/Ethos ansehe und gleichzeitig betrachte, dass die Newton/Dobsons immer schneller und größer werden, dann hat eine moderne WW-Pretoria Okularserie mit ca. 70° Feld aufwärts durchaus eine realistische Marktchance.
10er, 15er Linsenstapel und mehr werden nicht gekauft und propagiert weil man das toll findet und es für garantiert verlustfrei hält sondern weil man (derzeit) keine andere Wahl hat.
Ich gehe nicht unter F/5, weil ich dieser Sache so noch ausweichen kann.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

hinzu kommt, dass auch ein 31mm Nagler mit Paracorr nicht perfekt ist. Zunächst natürlich ganz klar der Linsenstapel, dann aber hat das Nagler ziemlich viel Verzeichnung und dementsprechend keine maximale Feldblende. Wer Widefield auch mit "herumschwenken" definiert, hätte an einem solchen Okular mehr Freude.

Ich finde Kai könnte sein "gibt's schon" besser für die nächste Billigdublette, die es mit gleichem Aufbau wirklich schon gibt, anbringen. Damit werden Kunden veralbert.

Dagegen kann es nur gut sein, einen leistungsfähigen Konkurrenten zum 31mm Nagler zu haben!

Ich frag mich, wie der Kai drauf kommt...

Clear Skies
Sven
 
Hallo Leute,
die Sache mit den Linsenstapeln kann doch jeder für sich entscheiden :super:

Aber die Sache mit dem RTF ist ganz einfach.
Von 6mm Pupille (oder eben 7mm oder 5mm, je nach Vorliebe) ausgehend ergibt sich alles.
Wer mit 50 Grad scheinbarem Gesichtsfeld zufrieden ist, der nimmt das 55mm Plössl und einen f/9 Spiegel. Macht 6mm Pupille, Koma ist dann auch kein Thema mehr.
Mehr Himmel bekommt man mit 50 Grad eben nicht.
Das einzige was dann noch hilft, sind 6mm Pupille für jedes Auge. Ein großes Fernglas also.

@Sven:
Ich finde Kai könnte sein "gibt's schon" besser für die nächste Billigdublette, die es mit gleichem Aufbau wirklich schon gibt, anbringen. Damit werden Kunden veralbert.
Was meinst Du damit? Was für eine Billigdublette?

Viele Grüße
Kai
 
Hallo Kai,

was ist an F/9 noch R(ich)FT?

Bleiben wir mal beim 150er Spiegel, dann haben wir gerundet mit
F/4 - 4°
F/5 - 3,5°
F/6 - 2,9°
F/7 - 2,5°
F/8 - 2,2°
F/9 - 1,9°
erreichbares Feld und brauchen An F/9 für fast maximale AP schon ein 60 mm Okular.

Ich habe diesen guten 6" F/6 von dem karsten sprach, er ist wirklich gut. Aber mit dem kleinen Ärgerniss, dass ihm aber gerade so 0,2° Feld fehlen, um mir den Cirruskomplex komplett mit etwas Feldrand rundum zu zeigen, wird wohl spätestens deutlich, dass so ein Teleskop nicht mehr als RFT durchgehen kann.
Analog ist auch ein 100/900er (F/9) Teleskop kein RFT mehr, denn es hängt genau so bei diesen ~2,9° Feld fest.

Es steht hier schon irgendwo und ist auch meine Meinung zum Begriff RFT. 3,5° oder lieber 4° sollte ein Richfielder schon bringen.

Und die Sache mit den Linsenstapeln kann jeder ganz sicher besser selbst entscheiden, wenn es außer Verzicht (auch auf die Vorteile) noch eine Alternative (ohne die Nachteile) gibt. Wer hat denn was davon, die Alternative von vorne herein für überflüssig zu erklären? Ist doch Unsinn!
Obwohl, es gab ja auch Leute, die behauptet haben, dass kein Mensch Ethos mit 100° Feld braucht. ?)

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kai,

Aber die Sache mit dem RTF ist ganz einfach.
Von 6mm Pupille (oder eben 7mm oder 5mm, je nach Vorliebe) ausgehend ergibt sich alles.
Wer mit 50 Grad scheinbarem Gesichtsfeld zufrieden ist, der nimmt das 55mm Plössl und einen f/9 Spiegel. Macht 6mm Pupille, Koma ist dann auch kein Thema mehr.

das ist nicht zuende gedacht. Wie Günther schon angemerkt hat:
Wenn du die Öffnung konstant hältst (hier 150mm) aber die f/ratio
änderst, dann ändert sich die Brennweite des Teleskopes.
Und damit ändert sich das mit 2" Okularen und maximal großem
Feldblendendurchmesser maximal erzielbare Gesichtsfeld.

Bei 46mm Feldblendendurchmesser könnte man mit dem 150/600mm Newton
auf immerhin 4,4° kommen.

Mit einem 150/900mm und einem Okular mit 46mm Feldblendendurchmesser
wären es 2,92° am Himmel und mit einem 150/1350mm f/9 newton
und einem Okular mit 46mm Feldblende kommt man auf 1,95° am Himmel.


Man müßte schon die Teleskopbrennweite konstant halten,
wobei dann aber umverschiedene Öffnungsverhältnisse zu bekommen
die Öffnung des Teleskop variiert werden muß. Also ein 150/600mm f4 Newton,
ein 100/600mm f/6 Newton, ein 67/600mm f/9 Newton.

Dadurch wird aber das Auflösungsvermögen verändert,
es wird proportional zur abnehmenden Öffnung verringert.
Das Lichtsammelvermögen des Teleskopes sinkt bei Halbierung
der Öffnung um den Faktor vier, was die Galaxiensichtung
entsprechend erschwert.


Nun wird man kaum 46mm Feldblende bei Superweitwinkelokularen
realisieren können, die eigene Steckülse schränkt die sehr
schräg einfallenden Strahlen schon ein. 42mm oder 43mm FB
sind wohl eher realistisch.

Bei 42mm FB und 600mm Teleskopbrennweite sind immerhin noch
4° am Himmel möglich. Damit kann man sowohl den Cirruskomplex sehen,
als auch M31 nebst Begleiter.

Das heißt, man legt zuerst die Austrittspupille fest, wählt dann das Okular und damit steht das Öffnungsverhältnis fest.

Auch dort nicht zuende gedacht.
Man (Karsten) wählt zuerst das gewünschte Feld
(4° mindestens aber 3,7° am Himmel) ,
dann die gewünschte Austrittspupille ( 7mm AP, mindestens aber 6,5mm AP, weil die Dinge die ich mit dem RFT sehen will
sehe ich sowiso nur unter sehr dunklem Himmel im Sauerland).

Das von dir erwähnte 31mm Nagler ist nicht schlecht.
Es paßt gut als Übersichtsokular zu einem f/5 bis f/4,5 Teleskop.
Aber es ist aus meiner Sicht nicht perfekt.
Es fehlt die Komakompensation für den Newton, die Verzeichnung
ist sehr groß, der Farbfehler am Rand ist sehr groß.

Das geht besser. Und für lichtstarke Newtons muß man eben
die Komakompensation mit einbauen. Es ist aus meiner sicht
nicht nachvollziehbar warum man nur Okulare für ein fiktives
Teleskop mit fehlerfreier Abbildung entwirft.

Ein sehr großer Anteil der Teleskope sind nun mal Newtons.
deshalb würd es Sinn machen auf deren spezielle Eigenheiten
beim Okulardesign einzugehen. Herr Klee hat das seinerzeit
auf Wunsch eines Sternfreundes getan. Das Ergebnis war für
die dmalige Zeit sehr gut und was die Klee Barlow betrifft so ist die auch für heutige Maßstäbe hervorragend.
Das komakompensierende Okular braucht "nur" ein größeres Eigengesichtsfeld,
dann ist es Heute eine am Newton bessere Alternative zum Nagler.
Es muß sich "nur" noch einer finden der es baut.

CS,Karsten
 
Hallo Günther,
Diese f/9 bezogen sich auf:
Wer mit 50 Grad scheinbarem Gesichtsfeld zufrieden ist, der nimmt das 55mm Plössl und einen f/9 Spiegel. Macht 6mm Pupille...
Du wirfst zusätzlich einen 150mm Spiegel *und* den Wunsch nach 3.5° bis 4° ins Rennen.
Kannst Du bitte ein Beispiel bringen, wie das mit irgendeinem Öffnungsverhältnis gehen soll?

Also nochmal, die festen Größen waren:
- 50 Grad scheinbares Gesichtsfeld
- 150mm Spiegel
- 6mm Pupille

Hallo Karsten,
Das Ergebnis war für
die dmalige Zeit sehr gut
Unbestritten. Für die damalige Zeit.
Das komakompensierende Okular braucht "nur" ein größeres Eigengesichtsfeld, dann ist es Heute eine am Newton bessere Alternative zum Nagler.
Hast Du irgendeine Vorstellung, wieviele Linsen sowas haben würde?
Es muß sich "nur" noch einer finden der es baut.
Es müsste dann "nur" 80°-100° Grad haben, preislich auf Nagler/Ethos Niveau kommen, leistungsmäßig mit der Kombination Ethos/ParacorrII mithalten. Jetzt erst ist beim "Nur-Newton-Nutzer" Gleichstand angesagt, denn der Preis für den Paracorr relativiert sich, sobald man vorhandene Okulare weiterbenutzen kann.
Jetzt fehlt immer noch ein Mehrwert, irgendein Alleinstellungsmerkmal, was mich zu genau so einem Okular geifen lässt. Vergütung? Ergonomie? Sehr schwierig!
Wer jetzt zusätzlich einen Refraktor sein Eigen nennt, der wird sich die Anschaffung von zwei Okularsätzen noch genauer überlegen.

Viele Grüße
Kai
 
Hallo Kai,

bevor der Thread sinnlos wird:

Zitat von fraxinus:
Du wirfst zusätzlich einen 150mm Spiegel *und* den Wunsch nach 3.5° bis 4° ins Rennen.
Kannst Du bitte ein Beispiel bringen, wie das mit irgendeinem Öffnungsverhältnis gehen soll?

Nö. Das hat Karsten schon zu Beginn geschrieben:

Zitat von Kastern:
woher könnte ich einen guten aber bezahlbaren Spiegel mit um
600mm Brennweite
bekommen? Ich finde leider nichts.
Die Öffnung sollte dabei mindestens 110mm und maximal 150mm betragen.
Wo bitte sollte der Sinn eines Spiegels mit um 600mm Brennweite liegen wenn nicht im Erreichen großer Felder?


Außerdem fiel folgender Satz:

Zitat von Kastern:
Dann fehlt "nur" noch das komakompensierende 28mm Weitwinkelokular
zu meinem Glück

und:

Zitat von Kastern:
Ja genau, das komakompensierende 28mm Okular war das Pretoria Okular.
Damals waren 50° Eigengesichtsfeld ja nicht wenig.
Heutzutage kann man damit kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken,
obwohl eine komafreie Abbildung an einem f/4 Newton-Teleskop
ja eine großartige Leistung ist.

und:

Zitat von *entfernt*GMS:
wenn ich mir den ganzen Linsenstapel und das Gewicht, aber auch die Kosten für Paracorr + Nagler/Ethos ansehe und gleichzeitig betrachte, dass die Newton/Dobsons immer schneller und größer werden, dann hat eine moderne WW-Pretoria Okularserie mit ca. 70° Feld aufwärts durchaus eine realistische Marktchance.

Und darauf das:

Zitat von fraxinus:
Wer mit 50 Grad scheinbarem Gesichtsfeld zufrieden ist, der nimmt das 55mm Plössl und einen f/9 Spiegel

Ich hab Probleme da einen Zusammenhang herzustellen... ?)



Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,
Schön, daß Du Dich drum kümmerst :huhu:
Ich hab Probleme da einen Zusammenhang herzustellen...
Vermutlich bist Du dem Irrglauben aufgesessen, daß ein schnelles Öffnungsverhältnis automatisch zu größerem Feld führt?
Also mal das Beispiel durchgerechnet, mit 6mm Pupille (kannst auch 7mm nehmen) und 150mm Öffnung:

a) 55mm Okular und 6mm Pupille ergibt f/9.17, also f=1375mm, also Vergrößerung 25x
Macht bei 50° Okulargesichtsfeld echte 2° am Himmel
(ohne Verzeichnung etc)

b) 28mm Okular und 6mm Pupille ergibt f/4.67, also f=700mm, also Vergrößerung 25x
Macht bei 50° Okulargesichtsfeld echte 2° am Himmel
(wieder ohne Verzeichnung etc)

Aus diesem Grund sind die jeweils langbrennweitigsten Okulare einer Serie besonders nützlich. Weshalb ich u.a. das 31'er Nagler erwähnte. Andere Beispiele wären Pentax 40XL/XW, Panoptic 41, oder eben 55mm Plössl.
Damit ist es am einfachsten, ein RFT mit entspannten Öffnungsverhältnissen zu bauen.
Ein Neudesign des 28mm Pretoria mit maximaler Ausnutzung der 2" OAZ-Beschränkung würde in diese Kategorie fallen, mein Vorbehalte bzgl Preis, Linsenzahl, Markttauglichkeit darf ich aber äußern, oder?

Viele Grüße
Kai
 
Hallo Kai,

ich erkenne schon daß die TeleVue Front Probleme hat anzuerkennen
daß es am Newton besser gehen würde als mit Nagler + Parakorr.

Wie aucch immer. Die Zahl der notwendigen Linsen für ein koma-
kompensierendes 80+° WW hängt von verschiedenen Faktoren ab:

- will man Asphären lieber verwenden, oder verwenden?
- will man sehr enge Toleranzen besser vermeiden, oder die Linsenanzahl minimieren?
- will man weitere Abbildungsfehler minimieren, oder einen brauchbaren Kompromiß anstreben?

Als Eckdaten sind je nach Okularbrennweite 80° oder mehr angestrebt
wobei die extessive Verzeichnung der Televue-WW vermieden werden soll
und das tatsächliche Gesichtsfeld bei gleicher Brennweite
entsprechend größer ausfällt.

Jetzt fehlt immer noch ein Mehrwert, irgendein Alleinstellungsmerkmal, was mich zu genau so einem Okular geifen lässt.

Plug and view. Kein Gefummel mehr am Paracorr um je nach verwendetem Okular
den richtigen Abstand am visual Top einzustellen.
Ein durchgerechnetes System von der Parabel bis zum Okular.

Wer jetzt zusätzlich einen Refraktor sein Eigen nennt, der wird sich die Anschaffung von zwei Okularsätzen noch genauer überlegen.

Das ist mir zu pauschal gesagt.
Wer einen f/15 Newton hat braucht kein komakompensierendes Okular,
weil due Koma so gering ist daß man sie in der Praxis nicht sieht.

Umgekehrt:
Wer ein Newton-Okular am f/15 Refraktor einsetzt, der wird
die minimale vom Okular eingeführte Koma nicht sehen.

Aber:
Wer sowohl einen lichtstarken Newton als auch einen Lichtstarken
aplanatischen Refraktor nutzen will, der sollte allerdings
besser zwei jeweils für das Teleskop optimierte Okularsätzen haben.

Für mich ist die Sache klar:
Ich habe 2 lichtstarke Newtons, dafür möchte ich gerne
komakompensierende WW-Okulare haben.
Sollte ich so ein Okular an meinem 6"f/12 Yolo einsetzen
stellt das überhaupt kein Problem dar.

Sollte ich später einmal nehr Öffnung haben wollen / mir leisten können
dann wird das zwangsläufig ein lichtstarker Newton sein...

CS,Karsten
 
Hallo Kai,

Vermutlich bist Du dem Irrglauben aufgesessen, daß ein schnelles Öffnungsverhältnis automatisch zu größerem Feld führt?
Also mal das Beispiel durchgerechnet, mit 6mm Pupille (kannst auch 7mm nehmen) und 150mm Öffnung:

a) 55mm Okular und 6mm Pupille ergibt f/9.17, also f=1375mm, also Vergrößerung 25x
Macht bei 50° Okulargesichtsfeld echte 2° am Himmel
(ohne Verzeichnung etc)

b) 28mm Okular und 6mm Pupille ergibt f/4.67, also f=700mm, also Vergrößerung 25x
Macht bei 50° Okulargesichtsfeld echte 2° am Himmel
(wieder ohne Verzeichnung etc)

Aus diesem Grund sind die jeweils langbrennweitigsten Okulare einer Serie besonders nützlich. Weshalb ich u.a. das 31'er Nagler erwähnte. Andere Beispiele wären Pentax 40XL/XW, Panoptic 41, oder eben 55mm Plössl.
Damit ist es am einfachsten, ein RFT mit entspannten Öffnungsverhältnissen zu bauen.
Ein Neudesign des 28mm Pretoria mit maximaler Ausnutzung der 2" OAZ-Beschränkung würde in diese Kategorie fallen, mein Vorbehalte bzgl Preis, Linsenzahl, Markttauglichkeit darf ich aber äußern, oder?

du hast leider die Grundlagen immer noch nicht verstanden.
Deshalb kommst du zu völlig falschen Ergebnissen.

Noch einmal, zum allerletzten Mal:

Tatsächliches Gesichtsfeld:
Das erechnet sich auf der Teleskopbrennweite und dem Feldblendendurchmesser
mit Hilfe der arctan-Formel.

Austrittspupille:
Diese errechnet sich aus Okularbrennweite geteilt durch die
Öffnungszahl (= Gegenwert des Öffnungsverhältnisses) des Teleskopes.


Also mal das Beispiel durchgerechnet, mit 6mm Pupille (kannst auch 7mm nehmen) und 150mm Öffnung:

a) 55mm Okular und 6mm Pupille ergibt f/9.17, also f=1375mm, also Vergrößerung 25x
Macht bei 50° Okulargesichtsfeld echte 2° am Himmel
(ohne Verzeichnung etc)

Nicht ganz richtig:
Ein 55mm Okular mit 46mm Feldblendendurchmesser (mehr geht
nicht bei einer 2" Steckhülse bringt bei 1375mm Teleskopbrennweite
per arctanformel gerechnet 1,9166° am Himmel.

Das 55mm Plössl hat eine geringe Verzeichnung, da ist der Unterschied
ob man mit der arctan Formel rechnet oder simpel das
scheinbare Gesichtsfeld durc die VErgrößerung teilt noch gering.
Bei Weitwinkelokularen und ihren zum Teil enorm großen Verzeichnungen
sieht das aber schon hanz anders aus. Hier muß man zwingend
mit Arctan rechnen.

b) 28mm Okular und 6mm Pupille ergibt f/4.67, also f=700mm, also Vergrößerung 25x
Macht bei 50° Okulargesichtsfeld echte 2° am Himmel
(wieder ohne Verzeichnung etc)

Warum sollte man in diesem Falls ein 1,25" Okular verwenden,
anstatt ebenfalls ein 2" Okular mit 46mm Feldblendendurchmesser
zu verwenden?

Mit 1,25" Okularen ist nur 27mm Feldblnde möglich, damit kommt man
an einem Teleskop mit 700mm Brennweite auf 2,2° am Himmel.

Aber man kann wie an deinem 150/1375mm Teleskop am 150/600mm ebenfalls
ein 2" Okular mit 46mm Feldblendendurchmesser verwenden und
kommt damit dann am 150/700mm Teleskop euf 3,76° am Himmel.

Das ist dann Richfield.

Am 150/600mm käme man sogar auf 4,39° am Himmel, bei 7mm Austrittspupille.

Ich gehe aber vorsichtshalber von 42mm Feldblende aus.
Mit so einem komakompensierenden Okular käme man am 150/600mm
Newton-Releskop auf ein 4" großes komafreies Gesichtsfeld.

Alternativ könnte ich einen 105/600mm Refraktor und mein
vorhandenes 40mm Pentax XL nehmen.
Auch damit käme ich auf 4° Gesichtsfled und 7mm AP.

Daran einen ED oder vergleichbares in der Größe zu nehmen
überlege ich seit längerer Zeit herum.
Die Grenzgröße wäre geringer, dafür wäre das Teleskop mit
Herschelkeil an der Sonne einsetzbar.
Am Mond und am Planten wäre es auch brauchbar, wenn auch nicht
ganz auf einer Höhe mit dem 150/600mm Newton.

Es fällt mir aber schwer einen verläßlich guten, visuell
farbreinen
und dabei noch erschwinglichen Refraktor mit vergleichbaren Eckdaten
zu finden. Deshalb komme ich wieder mal auf den guten alten Newton
als Richfieldteleskop mit gelegentlichem Mond- und Planeten-Einsatz zurück.

Edit:
Ein Neudesign des 28mm Pretoria mit maximaler Ausnutzung der 2" OAZ-Beschränkung würde in diese Kategorie fallen, mein Vorbehalte bzgl Preis, Linsenzahl, Markttauglichkeit darf ich aber äußern, oder?

Klar darfst du. Nur:
Du hast keine Information über das komkompensierende 2" WW-Okular.
Woher willst du dann wissen ob es nicht wniger Linsen hat
als eine Nagler/Paracorr-Kombi, ob die Vergütung besser,
schlechter oder genauso gut sein wird, ob die Verzeichnung
geringer sein wird, ab die notwendige Akkomodation über das Feld
geringer gleich oder höher sein wird.

Das komakompensierende Weitwinkelokular wäre aus meiner Sicht
eine willkommene Erweiterung des Angebotes auf dem Markt.
Das wäre das erste WW welches speziell für Besitzer lichtstarker
Newtons gemacht wurde, während soweit mir bekannt ist
alle anderen WW für aplanatische Teleskope gerechnet wurden.

CS,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Karsten,
Ich bin nicht festgelegt, die Pentaxe sind zB vom Einblick (und evtl Vergütung?) besser, da können die T6 nicht mithalten.
Aber man muss neidlos anerkennen, daß es in Summe der Eigenschaften für schnelle Dobsons keine Alternativen gibt.
Und der Blick durch das Nagler 31 erzeugt immer wieder ein Wow!

Plug and view. Kein Gefummel mehr am Paracorr um je nach verwendetem Okular den richtigen Abstand am visual Top einzustellen.
Ist nicht immer so schlimm. Die T6 sind parfokal. Beim Aufsuchen mit mit dem 26T5 kann man die eine Stufe Fehlstellung verschmerzen. Mit einem wilden Okularpark ist es wirklich nicht so prall. Wer will kann alle Okulare mit Hülsen parfokalisieren. Aber gut, das hätte man eigentlich von Televue erwartet und bei der Ethos Serie ist es sogar schlimmer geworden!

Ein durchgerechnetes System von der Parabel bis zum Okular.
Mir sind die entsprechenden Passagen im "Teleskop Optics" bekannt, und es wäre eine Ideal-Lösung. Nur ist die Sache schwierig, weil eine Komakorrektur nicht auf ein bestimmtes Öffnungsverhältnis sondern auf eine konkrete Brennweite gerechnet wird. Bei einfachen Koma-Korrektoren ist es so, und ich vermute beim Paracorr ist es ähnlich. (Daß Televue das anders bewirbt ist verständlich)
Wahrscheinlich müsste man ein Okular auch auf eine spezielle Brennweite berechnen.
Aber auf welche? 600mm oder 3 Meter?
Es wird also immer ein Kompromiss bleiben.
Naja, und wenn schon Kompromiss, dann tut auch der Paracorr. Dieses Niveau muss man erst einmal erreichen.

Vielleicht kommt mein Lob für den Paracorr auch daher, daß ich zZ keinen kleinen, schnellen Newton zum Vergleichen habe und immer die Abbildung im Großen als Maßstab heranziehe? Es gibt da sicherlich Unterschiede, allein wegen abnehmenden Bildfeld-Wölbung.

Wie auch immer, wenn zu den 6 Linsen des Pretoria nur 4 weitere dazukommen ist man genau bei NaglerT5 + Paracorr. Viel Glas muss nicht mit mangelhafter Transmission einhergehen.

Viele Grüße
Kai


 
Hallo Karsten,
du hast leider die Grundlagen immer noch nicht verstanden.
Nur ganz kurz dazu.
Das 28mm Okular in meinem Beispiel war das 28mm Pretoria.
Das hat 50 Grad. Nicht mehr und nicht weniger.
Du kannst es jetzt solange mit dem Arcustangens drehen wie Du willst oder (für Dich im stillen) anerkennen, daß mein Beispiel den Sachverhalt vereinfacht aber unkompliziert dastellt.
Nämlich, daß ein RFT in erster Linie am Weitwinkel-Okular hängt.

Ich hab das schon geahnt, daß Du die Sache mit dem Arctan (oder alternativ Sterndurchlaufmessungen) hier auffährst. Genau wie Du ein paar Zeilen weiter oben auf den 7mm Pupille bestanden hast (hätte ich 7mm geschrieben, wäre es Dir vermutlich zu hell an Deinem Standort...)
Ich hab nur ab jetzt keine Lust mehr weiter mitzurechnen, weil Du die Daten des Pretoria eh nicht hast (oder?) und vermutlich noch nie da durchgesehen hast.
Ich habe es ja wenigstens schon mal in der Hand gehabt...

Nichts für ungut
Kai
 
Hallo Kai,

R-ich
F-ield
T-eleskop

das könnte man doch mal allein vom Wort her akzeptieren, oder?

Rede Du von mir aus über

R-ich
F-Field
O-kular

aber dann mach das auch richtig.
Ich glaube, Du bist der Einzige in diesem Thread, der unbedingt etwas erzählen will was vom ersten Buchstaben des Threadstarters an nicht gefordert und auch nicht annähernd hineinzuinterpretieren ist.
Was soll das?

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Kai,

Das 28mm Okular in meinem Beispiel war das 28mm Pretoria.
Das hat 50 Grad. Nicht mehr und nicht weniger.

gratuliere daß du noch eines hast bekommen können.

Aber:

Ich schreibe hier die ganze Zeit von komakompensierenden Weitwinkelokularen.
Schon ganz oben im Thread:

Dann fehlt "nur" noch das komakompensierende 28mm Weitwinkelokular
zu meinem Glück

Den Wunsch nach einem WeitwinkelOkular permanent zu ignorieren
hat schon etwas trolliges an sich.

Also Komakompensation wie beim Pretoria Okular und Weitwinkel wie beim Nagler.

Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?

Genau wie Du ein paar Zeilen weiter oben auf den 7mm Pupille bestanden hast (hätte ich 7mm geschrieben, wäre es Dir vermutlich zu hell an Deinem Standort...)

Dort wo ich M31 als weit über 3! große Spiralgalaxie sehen kann,
wo das RFT Teleskop richtig Sinn macht, ist es so dunkel,
daß die 6,66mm AP die mein 40mm XL am 8"f/6 Newton bringt.
oder die 7mm AP die ich am RFT verwenden möchte, Sinn machen.

Nochmal Danke an Alle dir mir (hier im Thread oder per PN oder Mail)
Tipps zu lichtstarken Newtons um 600mm Brennweite gegeben haben :super:

MfG,Karsten
 
Hallo Günther,
was will mir speziell Dein Beitrag sagen?
R-ich
F-ield
T-eleskop

das könnte man doch mal allein vom Wort her akzeptieren, oder?
Wat is`n Teleskop, da stella ma uns mal janz dumm und sachen n Teleskop is'n Objektiv un n Okular.

Habe mir lediglich erlaubt darauf hinzuweisen, daß ein 50 Grad Okular in diesen Tagen die allerdümmste Zutat zu einem RFT ist und habe das mit mehr oder weniger simplen Rechenexempeln belegt. Ich mag alte Okulare auch sehr, aber würde nie auf die Idee kommen, das als das Non-plus-ultra, ausgerechnet für ein RFT, hinzustellen.

Viele Grüße
Kai
 
Hallo Kai,

Habe mir lediglich erlaubt darauf hinzuweisen, daß ein 50 Grad Okular in diesen Tagen die allerdümmste Zutat zu einem RFT ist ...

was stark verwundert, weil hier niemand ein solches 50° Okular
für sein RFT will. Ich (und Günther, Sven, sowie weitere User
mit lichtstarken Newtons) möchten kein von dir ins Spiel gebrachtes
50° Okular sondern ein WeitWinkel-, SuperWeitwinkel-,
oder UltraWeitwinkel- Okular haben. Idealerweise eines
welches den Durchmesser der 2" Steckhülse voll ausnutzt.

CS,Karsten
 
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