Guter visueller Newton!

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Ehemaliger Benutzer (6068)
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo Leute,

offensichtlich geht es doch und ich war heute morgen überaus positiv überrascht:

http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p2679_GSO-150mm-f-6-Newton-Teleskop-mit-2--Crayford---optischer-Tubus.html

Da bietet der "Wolfi" einen 6" f/6 Newton in visueller Auslegung an und titelt auch in seiner hiesigen Anzeige mit Biete-Board mit "ENDLICH - ein 150.....!"

Seit vielen Jahren immer wieder von interessierten Nutzern thematisiert, wurde das auch schon mal angegangen und mündete zunächt in einem so genannten "fotovisuellen Kompromiss" der niemandem wirklich half.
Konsequenter wurde das vor einiger Zeit für Fotoleute z.B. mit den PDS-Newtons von SW und nun gibt es also mit dem 6" f/6 von GSO auch eine kosequente visuelle Variante im günstigen Preissegment.
Der Vorgänger kam z.B. mit kürzerem Tubus und 50 mm FS daher und benötigte zum Erreichen des visuellen Fokus eine Verlängerungshülse.

Ich finde die geänderte Auslegung extrem erfreulich, möchte dies auch hier kundtun und auf diese positive Entwicklung verweisen.
Dies nicht nur, aber auch, weil von mir gemeinhin sehr häufig kritisiert wird, was an Equipment nun mal im Gebrauch als kritikwürdig auffällt und weil ich mich ganz besonders freue, dass jahrelanges, ja jahrzehntelanges Nachbohren Erfolg haben kann.
Natürlich bietet auch dieser Newton noch für Spitzrechner die Möglichkeit, an Obstruktion und sonstiger Auslegung zu schrauben, die visuelle Auslegung ans Limit zu treiben. Esi ist aber genau gut so für den so lange gewünschten visuellen Allrounder, dass er nicht extrem auf "Kante genäht" ist und gegebenenfalls Anpassungen in jede Richtung ohne riesigen Aufwand zulässt.

Weiter so sage ich zu "Wolfi" und ich will auch denen Mut machen, die (wie ich) Verbesserungsmöglichkeiten immer wieder mal ansprechen.
Ich denke auch, dass damit mal eine Watschen für jene Leute, insbesondere für jene Teleskop-/Forennutzer ausgeteilt ist, die in Threads wie Diesem:

Geschäftsidee

der sich aus Jenem entwickelte

8" Messier
oder auch da

Newtonhorror

(nur drei von unzähligen Beispielen)

die berechtigte Kritik an Equipment zum Anlass nehmen, ihre persönliche Aversion gegen Kritik an "ihrem" Händler, ihrer "Marke" oder auch einfach gegen den/die Kritiker selbst und/oder ihre Art sich zu artikulieren, freien Lauf zu lassen.
Das ist überaus kontraproduktiv und zieht m.E. erforderliche und (wie am Beispiel zu sehen), mögliche Entscheidungs-/Entwicklungsprozesse bei Händlern und Herstellern nicht nur unnötig in die Länge, ja es kann sie sogar verhindern, weil kein Bedarf erkannt wird.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,
so ganz erschließt sich mir der Sinn dieses Gerätes nicht.
Planetenbeobachter leiden in der Regel an Obstruktionsphobie, da passen die 30% Obstruktion nicht. Besonders viel Licht kommt bei der Öffnung nicht rüber. Ein guter Vorteil wäre bei der Öffnung die Möglichkeit, viel Bildfeld am Himmel zu erhalten. Das wäre z.B. als Kometensucher ideal. Leider wird diese Möglichkeit durch das kleine Öffnungsverhältnis verschenkt, da es an notwendigen langbrennweitigen Okularen mit großem Eigengesichtsfeld hapert.
Viele Grüße
Jörg
 
Hallo Jörg,

es gibt Leute (mich z.B.), die halten die 33,3% (50 mm FS) des Vorgängers bei schlechterer Ausleuchtung und ohne viel Spielraum für eine knappere Auslegung als jetzt 30% (mit 45er FS) bei fetter Ausleuchtung, für die visuell schlechtere Variante.
Das neue Gerät erlaubt und TS bietet an, den 45er FS zu tauschen, also z.B. gegen einen 40er (knapp 27%) oder sogar 36er FS (24%)(geht lt. MyNewton immer noch bei visuell akzeptabler Ausleuchtung).
Zitat Wolfi:
Planetenbeobachtungsspezialist:
Der Newton hat bereits einen recht kleinen Fangspiegel aber wir haben noch immer Rücksicht auf eine gute Ausleuchtung nehmen müssen. Trotzdem wird die Leistung am Planeten sehr gut sein.
Ein Umbau auf einen noch kleineren Fangspiegel für die visuelle Beobachtung ist möglich.

Man hat endlich mit einem einsteigerfreundlichen f/6 Newton die Möglichkeit, visuell sehr gute Beobachtungen ohne vignettierende Klimmzüge mit Verlängerungshülsen zu machen und der mit 45 mm immer noch sehr große FS verzeiht Anfängerfehler, z.B. bei der Justage.
Ich hätte wahrscheinlich einen 40er FS von Anfang an geplant, aber die Option ist ja da.

Nimm Du doch für das was Du als mögliches Ziel nennst, den f/5er mit 33% Obstruktion oder gar den f/4er mit 74er FS. Die knapp 50% Obstruktion tun bei Weitfeld nicht weh und du weißt ja, bei der Lichtsammelleistung rechnen wir nur Flächenabzug, ist also gar nicht so schlimm wie immer geunkt wird.
Was Du ansprichst wurde schon immer bedient, der Sinn des neuen 6" f/6 ist es, andere Ansprüche zu bedienen.

Mir ist nicht wirklich schlüssig, dass z.B. Leuten die einen Anspruch nicht haben, die Erfüllung dieses Anspruchs unschlüssig erscheint.

Gruß
*entfernt*

PS: Wie kommst Du zu der Aussage dass es für das Öffnungsverhältnis an den Okularen mit großen Eigengesichtsfeldern hapert?
Ich habe ein 38er mit 70° na eher 68° Eigengesichtsfeld und erreiche mit meinem umgebauten alten 6" f/6, der zufällig in etwa die Eckdaten des nun verbesserten neuen 6" f/6 hat, bei 6,3 mm AP knapp 3° Feld am Himmel und das ist noch nicht das Okular mit der allergrößten Feldblende und vom besten Hersteller für 2" Steck.
Niemand verbietet doch, dann für immer taugliche 5 mm AP ein 31er Nagler oder ein 30er ES herzunehmen, da habe ich dann 2,7° Feld bei alltagstauglicher AP.
Für einen 6" f/5 kommen dann auch rund 3° Feld raus, allerdings auch bei 6 mm AP.
Wo also haperts denn okulartechnisch? Ist doch alles sehr vergleichbar, nur bei f/6 eben sehr viel entspannter.

Weißt Du, wie ich das sehe? Schon mit f/5, spätestens aber drunter, also in Richtung f/6 beschränkt man sich in der Okularwahl unnötiger Weise auf Okulare, die nicht mehr die maximal mögliche Feldblende für 2" Steck nutzen.
Der einzige Sinn solcher Beschränkung liegt darin, dass bei gegebener Öffnung das f/6 Teleskop zu langbauend werden kann, also montierungs-/transporttechnisch problematischer wird.

Im Umkehrschluss beschränkt man sich tatsächlich erst ab f/8 in Richtung f/10 und zu noch kleineren Öffnungsverhältnissen hin zusehends bei der Wahl der Okulare im langbrennweitigen Bereich auf Tunnelblick. Irgendwann sind auch 7 mm AP in 2" Steck nicht mehr erreichbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,
wenn der Zweck ein scharfes Planetengerät sein soll, dann wäre in der Tat von vorn herein ein kleinerer FS und ein noch niedriger OAZ besser gewesen. Warum muss im Nachhinein eigentlich immer umgebaut werden?
Na ja, vieeel wichtiger ist eigentlich die Qualität der Optik, bei dem Preis sicher eine Herausforderung. :smiley47:
Bei 6" Öffnung wird das Seeing nicht gutmütig über Qualitätsmängel hinweg helfen. :smiley56:
Viele Grüße
Jörg
 
Hallo Jörg,

es muss doch nicht immer nur schärfste Planetenbeobachtung sein, auch für DeepSky kann man visuell auslegen, also eben ohne diese zum Instabilität und Vignettierung neigenden OAZ-Türme mit Verlängerungshülsen.
Hau da mal ein 31er Nagler + Parracor rein und ja, das macht eben bei DS auch Sinn.
Das Gerät kann eben BEIDES und wenn Wolfi mit der Auslegung auf 45er FS der Ausleuchtungspanik entgegen wirkt, aber auch auf Wunsch einen 40er oder gar 36er FS reinhängt, wo bitte ist das Problem?

Ich bin froh, dass endlich mal die Optionen überhaupt da sind und da kann nun maulen wer will.

Jetzt komm nicht mit dem nächsten Unkenruf um die Ecke und fang von Qualitätsmängeln an.
Wir haben erst kürzlich mit vielen Teleskopen auf der Wiese gestanden. Die Spiegel sind es mehrheitlich nicht mehr, sogar bei den kleinen Geräten nicht mehr. Was auf die Beobachtungsqualität drückt sind mechanische Mängel und ungenügende Auslegungen von Haus aus.
-Da werden Newtons gebaut, angeboten und verkauft, die haben mit über 30% Obstruktion ein zu 100% ausgeleuchtetes Feld von 0° (NULL GRAD!). :smiley60:
-Da werden Newtons und Refraktoren ohne funktionstüchtige Justiermöglichkeiten gebaut, angeboten und verkauft........und so weiter und so weiter....! :smiley64:

So, nun red mir mal weiter diesen 6" f/6 schlecht....! :smiley47:
Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,

was mich bei diesem Newton verwundert, sind die um 60° versetzten Zug- und Druckschrauben zur Hauptspiegel Justage.
Den Spaß kenn ich von meinem SW-MAK. Hab da immer das dumpfe Gefühl zu wenig Hände zu haben ;)
Im Netz hab ich zu diesem Thema auch noch nie etwas positives gefunden, dafür aber viel Kritik.

Erschließt sich Dir vielleicht Sinn und Zweck dieser Bauweise ?

Gruß
Tilo
 
Hallo Tilo,

das ist eine seit Jahren bekannte und von Teilen der Nutzerschaft bemängelte Unsinnigkeit bei den GSO Newtons.
Was glaubst Du, wie froh ich bin, beim Blick in den Tubus des neuen 1509 auf eine (leider ungeschwärzte) Fangspiegelkante zu schauen und nicht auf die wegen Quetschneigung schon ewig kritisierte Fangspiegelfassung. :schwitz:

Gruß
*entfernt*
 
Ok, Danke Günther,

hatte schon befürchtet, mir stehen da irgendwelche alte Gewohnheiten quer im Kopf :)

Gruß
Tilo
 
Hi Zusammen,

tja, ups, da macht man die Augen auf. Fangspiegelhaltung brauchbar, Obstruktion leicht reduziert, OAZ kein Babel-Turm, das sind durchaus Fortschritte an entscheidender Stelle.
30% Obstruktion erscheinen auch mir weiter inkonsequent, aber durch die bereits angepasste Bauhöhe des Okularauszugs lässt sich hier auf recht einfache Art weiter optimieren. Ich denke, dass ein 35mm Fangspiegel viel eher nachgerüstet wird, wenn Okularauszug usw. dazu passen. So kann dann auch schnell die Moosgummi-Taukappe kommen und man hat mit recht geringem Bastelaufwand ein deutlich verbessertes Teleskop da stehen. Am besten natürlich, wenn man gleich weiß, was man will, und sich so bei TS schon das Gerät mit dem "richtigen" Fangspiegel umrüsten lässt.

Was nun Widefield angeht: Das Gerät ist nun durchaus als Allrounder ausgelegt und das geht mit f/6 wirklich ganz angenehm. Das Gerät ist handhabbar, liefert bei Bedarf nahezu 3° Feld oder auch 220-fache Vergrößerung. Klaglos, mit real existierenden Okularen. Genau das stelle ich mir als Allrounder eben vor.

Ich bitte auch mal um den Vergleich mit dem üblichen 150/750: Was hat dieser denn demgegenüber für Vorteile? Eigentlich doch nur, dass die Bauform um 15cm kürzer ausfällt. Widefield? Bei f/5 ist nunmal mit 35mm Okularbrennweite ein Grenzwert erreicht, so dass ich mit Okularen wie 35mm Pano oder 31mm Nagler ansetzen müsste. Der Gewinn sind etwa 0,2° Feld mit einem wirklich nicht günstigen Okular (also 3,2° für ein 31mm Nagler am 150/750). Nehme ich günstiger ein 28mm UWAN her, kommen wieder 3° raus. Dagegen gibt es für f/6 einige Okulare um 40mm, die alle eng an 46mm Feldblende liegen. Es gibt also eine Antwort für alle visuell interessierten Sternfreunde, die in 150/750 keine Antwort fanden, weil eben f/5 drin steckt, wo f/6 um einiges entspannter als Allrounder wäre. Aus dem Allrounder dann mit Schere und Kleber einen Spezialisten formen, bleibt einem dann immer noch überlassen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo zusammen,

und seht euch den Preis an! Da stören selbst die silber glänzenden Spinnen-Schrauben und die parallel zum OAZ angebrachte Spinne weniger. An ein solches Gerät kommt wohl sowieso nie ein Filterschieber.

Etwas geschwärzt im Tubus und auf eine GP oder in einen schönen Holzrocker gesteckt und der Spaß geht.

Belüftung und Druck-/Zugschrauben optimaler wären auch mein Wunsch nach Verbesserung, aber das ist schon hoch genörgelt.

Ich habe einen alten Bresser 6" f/8 mit Kugelspiegel, den ich ab und an am Mond nehme, in einer Rockerbox aus Günthers jüngeren Tagen (ziemlich kopflastig ohne GGW), dem würde ich diesen gern an die Seite stellen. Just 4 fun, aber auch für die Kids!

Ich bin auf erste Berichte gespannt.
Grüße, Olaf

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Tja Freunde,

ich verstehe schon, dass man gerne das Spinnenbein vor dem OAZ weg haben möchte, die Justier- und Konterschrauben nebeneinander und nicht über Kreuz, auch von vorne herein eine Konfiguration mit 40er/36er FS wäre mir und vielen anderen gelegen gekommen.

Ich verstehe aber (inzwischen) auch, dass der Newton so wie er ist am Limit ist.

Es ist ein GSO und er ist preisgleicher Nachfolger des ersten GSO 6" f/6, der wie weiter vorne von mir kurz angemerkt, eine etwas unglückliche fotovisuelle Kompromisslösung darstellte, die niemandem wirklich half.
Damit haben wir also auch die altbekannten GSO-Merkmale am Gerät, wobei das größte Manko von GSO, die oft zu enge Plastikfassung des FS, zumindest bei diesem Gerät weggelassen wurde, ein Hoffnungsschimmer am Horizont auch für andere GSO-Geräte und auch bezüglich der möglichen Abstellung weiterer genannten Probleme.

Nun gut, kostenneutral zu machen war auch der längere Tubus, da man dafür die OAZ-Verlängerungshülse einspart.
Einen kürzer als 71 mm bauenden OAZ, hat GSO aber nicht im Programm, z.B. einen 50 mm hohen OAZ aufzulegen oder zuzukaufen ist nicht mehr kostenneutral machbar.
Damit hängt die visuelle Optimierung an dieser Bauteilvorgabe, sodass eben mit einem 45er FS großzügige Feldausleuchtung, mit 40 mm gute Ausleuchtung und mit 36 mm FS eben noch ausreichende Ausleuchtung (eher deutlich planetenlastig) zu erzielen ist.

Dieser Zwang zum GSO-OAZ in der Serienauslegung führt dann zu der netten Argumentation, dass man für Fotofreunde genügen Ausleuchtung einbaut und mit hauseigenem, flachem OAZ ordentlich was tun kann, während man dem strikt visuell orientierten Obstruktionskritiker gerne mit kleineren Fangspiegeln nach Wunsch entgegenkommt.

Was solls, Skywatcher müsste erst mal einen 6" f/6 Spiegel anbieten, um mit dem hauseigenen, etwa 20 mm flacher bauenden OAZ tatsächlich in Richtung 36er FS zu können oder bei ähnlich großzügiger Ausleuchtung mit 40 mm FS und 27% Obstruktion zu punkten und damit das Ding noch näher an die visuelle Traumkonfiguration zu rücken.

Da passiert also so schnell nichts und außerdem gebe ich zu bedenken, dass wir uns bei den hier gut machbaren Obstruktionswerten von 30 oder 27% bzw 27% oder 24% in einem Bereich bewegen, der durch durchaus vertretbare, übliche und im Rahmen der Zusicherungen liegende Qualitätsschwankungen der Spiegel an sich ebenso leicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden kann wie durch den Unterschied zwischen 99% und 89% Justiergenauigkeit.

Schlussendlich bedeutet das, dass wir bei einem günstigen Fernostnewton, von den Spezifikationen und von der Auslegung her noch nie dem Ziel so nahe waren, dass im Rahmen gegebener Öffnung und zugesicherter Qualität die Güte der visuellen Abbildungsleistung vom Umgang des Nutzers mit dem Gerät abhängt und nicht durch herstellerseits kostenneutral vermeidbare Gerätefehler eingeschränkt wird.

Gruß
*entfernt*


 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Günther,


genau das ist der Punkt, mangels "billigen" flachen OAzs geht es zu diesem Preis kaum anders. Wirklich flache OAZs wie man sie gerade an den kleinen Newtons bräuchte kosten soviel wie der ganze Tubus oder das doppelte.

Aber - wenn mich meine Erinnerung nicht trügt gab es diesen OAZ von GSO mal etwas flacher und der kostete auch glaube ich das gleiche wie die derzeitige höhere Bauform. Für Beobachter ohne Fotoambitionen ist der neue GSO jedenfalls die bessere Alternative, wenn sich das Gerät gut verkauft gibt es vielleicht noch mal eine überarbeite Variante mit flacherem OAZ, warten wir es ab.


Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

ich meine auch, dass ganz früher ein Zahn/Trieb OAZ verbaut wurde der etwas flacher war, aktuell hat GSO aber so weit ich weiß, nur die beiden Crayford-OAZ mit und ohne Untersetzung die jeweils 71 mm hoch bauen.
Was an günstigen Crayfords flacher und doch brauchbar ist, heißt "Long Pern" (oder ähnlich, zumindest unter dem Lack) oder Lacerta.

Gruß
*entfernt*
 
Zitat von *entfernt*GMS:
... die Justier- und Konterschrauben nebeneinander und nicht über Kreuz...
Sorry for offtopic, aber heisst das, das die Konterschraube immer gegenüber von der Justierschraube sitzt?
Ich hab einen gebrauchten GSO 10-er Dobson und mich immer gewundert warum die Justierung nicht so funktioniert wie gedacht.

Gruß
Tom
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tom,

ich linke Dir mal ein Bild vom Astroshop, sicher von einem neueren GSO-Dobs, aber da wird das Prinzip deutlich:

Link zur Grafik: http://nimax-img.de/Produktbilder/normal/23750_6/GSO-Dobson-Teleskop-N-250-1250-DOB-Deluxe.jpg

Da ist das farbkodiert, schwarz müssten die Justierschrauben sein, weil sie am Steg sitzen, während die immer bei GSO mögliche und zu kritisierende Durchbiegung der Zelle wohl durch festes Anziehen Konterschrauben am äußeren Ring sehr leicht erfolgt.

Auch schön zu sehen, der wirklungslose (bis kontraproduktive), weil offen direkt auf der Zelle, blasend und zu nah am Spiegel sitzend drangeklatschte Quirl, also nicht mit dem nötigen Wirkungsabstand und bis auf die Lüfteröffnung geschlossen, saugend durch den Tubus.
Wenn ich mir nun bei TS mal ein Bild vom neuen 1509er Tubus leihe
Link zur Grafik: http://www.teleskop-express.de/shop/Bilder/shop/gso-newton/gsn1509/gso-6-inch-newtonian-main-mirror-cell-1000.jpg

sehe ich da einen Tubusabschluss, mit einem mittleren Loch, passend für einen Lüfter. Das wäre dann Abstand genug und auch dicht genug um saugende Wirkung durch den Tubus zu entfalten, wenn die Zelle dahinter genügend offen ist, um einen solchen Luftstrom zuzulassen.
So würde dann bei Bedarf und richtiger Ausführung sogar ein Lüfteranbau sehr einfach sein und Sinn machen. :applaus:

Das Bild könnte auch eher das zeigen, was du an Schrauben siehst. Dann dürften die dickeren Rändel zum Justieren und die kleineren mit dem Schlitz zum Kontern sein, aber das ist ja rauszufinden.
Niemals die Konterschrauben zu fest anziehen. Wenn Du das Anziehen z.B. über Concenter beobachtest, kannst Du sehen, wie sich die Justage ändert. So kann man, wenn man kann, sogar noch ein ganz klein wenig feinjustieren.
Besser ist aber die Anordnung der meisten Anbieter mit den Justier- und Konterschrauben nebeneinander, man kann auch auf starke Federn an den Justierschrauben umrüsten und auf die Konterung verzichten.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Günther, bei mir ist es umgekehrt weil der Vorbesitzer Bob's Knobs benutzt hat, da sind die weissen am Steg so wie auf dem ersten Bild zu sehen.
Hab aber damals mal das Ding auseinandergebaut, mir eine Hartschaumplatte um den Öffnung gebaut mit einem größeren quadratischen Loch und ein größeren, dann saugenden Lüfter eingebaut.
Und da ich vorher einen Skywatcher Newton hatte, habe ich mich immer gefragt ob die rechte oder linke Schraube von der Justierschraube zum fixieren ist

Gruss Tom
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,
Da ich mir letztens diesen Newton zugelegt habe um ein Schnellspechtelgerät zu haben bis mein Großer fertig ist, kann ich ein kleines Feedback dazu abgeben falls es interessiert ?
Zunächst das Gute : die Optik ist ziemlich gut ! In der letzten Neumondphase hatte ich einige Gelegenheiten genutzt und zwischen Schütze und Schwan herumgestochert.
6" zeigen unter einigermaßen dunklem Himmel schon einiges.
Kugelsternhaufen waren teils in feine Sternchen aufzulösen , Knochenhand und Sturmvogel mit Filter wunderschön und Saturn zeigte eine Binde, Ringschatten und Cassini.
Gerade als Anfänger hat man da schon einiges zu schauen.
Zum weniger Guten :
Die Justierschrauben wurden ja schon genannt, schlimmer ist die Fassung von innen.
Für den Transport nehme ich an wurden die Klemmen knallfest angezogen, hier muss man unbedingt nachschauen !
Bei meinem Modell zudem war der Spiegel vom Metallrand der Fassung gequetscht und zwar so, daß ich den Spiegel fast nicht raus bekam !
Hier musste ich mit der Metallfräse Platz schaffen.
Nun muß man sich fragen wie viel Aufwand man treiben möchte , beobachten kann man so nun , vielleicht mache ich mir aber mal die Mühe und bastele eine neue Fassung.
Vielleicht ein stabiles Rohr dazu ( aus 5mm Alu gibts schon was um die 50,-€)
Usw., mal sehn ...
Vor der Obstruktion braucht jedenfalls keiner Angst zu haben, wers nicht glaubt kann mal einen halben Turnschuh davorhalten und durchgucken :cool:
Grüße Alex
 
Hallo Alex,

was ist denn das für ein Murks?
Die Fassung des FS lassen sie weg um nunmehr den HS in eine quetschende Fassung zu pressen!? :smiley60:
Hast Du dazu mal den Händler kontaktiert?

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö, bin an den Kauf mit der Erwartung gegangen basteln zu müssen.
Das Wegraspeln ging auch schneller als eine mail zu schreiben und immerhin ist die Optik sehr gut.
Bevor ich dann als Austauschgerät eine Gurke bekomme...
CS Alex
 
Hallo Alex,

man bekommt den Eindruck, dass die das so wollen. Aber gut, wenn man einen Bausatz kauft, dann ist das ja auch Teil des gewünschten Vergnügens.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Sven,


man bekommt den Eindruck, dass die das so wollen.

Anders kann man das kaum interpretieren. Die Spiegelqualität hat ja in letzter Zeit immer wieder für angenehme Überraschungen gesorgt - komischerweise seit die HS auf der Rückseite mittig einen kreisförmigen Rest eines Klebstoffes aufweisen wie an zwei Vixen 130/650 sf "Made in China" gerade erlebt...vielleicht haben sie ja ein gut funktionierendes Polierverfahren ausgetüftelt und entwickeln dafür die Mechanik zurück ?)

Fast wie ne Konservendose - da ißt man ja auch nur den Inhalt und nicht die Verpackung... :D


Viele Grüße Felix
 
Hallo Alex,

ich denke Du verstehst mich da miß!

Ich hätte an Deiner Stelle TS eine m.E. wichtige Mitteilung gemacht, etwa so:

Ich musste feststellen, dass bei meinem GSO 1509 der Spiegel vom Metallrand der Fassung gequetscht wird und zwar so, daß ich den Spiegel fast nicht raus bekam.
Für mich war es kein Problem, mit der Metallfräse Platz zu schaffen, diese Möglichkeit dürfte aber nicht jeder Käufer haben.
dies ist keine Beschwerde oder Nachbesserungsforderung sondern nur ein Hinweis auf einen möglicher Weise für die Beobachtungsqualität der Nutzer entscheidenden, aber für sie behebbaren Mangel in der Serie.


Wie bei der zu engen Fangspiegelfassung handelt man sich auch durch eine zu enge HS-Fassung in der der HS quasi eingespannt wird, Verspannungsasti ein und das drückt auf die Vergrößerungsfähigkeit und genau da soll das Teleskop ja punkten.
Das kann nicht im Interesse eines Händlers sein und ich meine, er sollte informiert werden.

Ich habe auch schon mal eine zu große Stecckhülse bei einem Hausmarkenokular vom befreundeten Dreher etwas schlanker machen lassen. Für die Meldung, dass man man nachsehen sollte, ob das Problem in der Serie öfter Auftritt hat sich der Händler bedankt.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
*entfernt*GMS: Skywatcher bietet schon recht lange einen 150/1000 an. Ok, nicht ganz f/6, aber fast. Der Fangspiegel hat etwa 36 mm, meine ich. Der OAZ hat 1,25".

6" f/6 ist wirklich ein schöner Allrounder, darum glaube ich, dass sich dieses Modell von GSO sicher großer Beliebtheit erfreuen wird. Da gibt's keinen Grund mehr, einen 114/900 zu verkaufen, der von der Handhabung her ähnlich groß ist, aber weniger Licht und Gesichtsfeld bietet.

Michael
 
Hallo Michael,

dieser Skywatcher ist in der Tat schon sehr lange auf dem Markt, wird allerdings erst seit einiger Zeit und wohl auch nicht von allen Händlern als mit Parabolspiegel ausgestattet beworben, bietet leider nur einen 1 1/4" OAZ und diverse Abbildungen zeigen eine ziemlich fette FS-Spinne.
Ähnlich gibt es auch einen 130/900er.
Die Teile sind mindestens mal ein weinig.....altbacken.

Das gilt inzwischen m.E. auch für den guten alten 114/900er (Kugelspiegel) mit dem auch ich angefangen habe.
Der würde sich m.E. immer noch verkaufen wie geschnitten Brot, wenn man ihn ein wenig modernisieren würde.
Ich habe für mich selbst eine entsprechende Machbsarkeitsstudie gebaut und als Dobson montiert:

114/660 Parabolspiegel - F/5,8
27% Obstruktion
2" OAZ für 4° Feld maximal

Das ist ein Richfielder der noch gutmütig zu Okularen ist, leichte Justagefehler verzeiht und zugleich farbreine Hochvergrößerung bis 180/200fach zulässt, also alles zeigt, was im Rahmen der Öffnung geht.

Darüber kommt dann der 6" f/6, dann 12" und 16".

Leider alles Selbstbauten, teils auf Basis von Seriengeräten (z.B. dem alten 6" f/6) und das ist eben der Punkt wo es extrem ärgerlich wird, wenn dann zu einem Zeitpunkt wo man die Hoffnung fast aufgegeben hat, ein Teleskop rausgebracht wird, welches den schon lange und schon 1000 Mal von Praktikern eingebrachten, vorgeschlagenen, geforderten Eckdaten für einen günstigen visuellen Allrounder mit idealer Einsteigereignung entspricht, wo viele Unzulänglichkeiten abgestellt sind und dann muss man sich sagen lassen, dass die Hauptspiegelzelle wie ein Schraubstock auf den Hauptspiegel wirkt.
:smiley60:

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Spinne ist fett, das ist wahr: Im Durchmesser ca. Fangspiegel und dazu unnötig lang. Die Streben sind ca. 0,6-0,7 mm dick (eingebaut schwer zu messen). Aber die Justierung scheint stabil zu sein.

Während ich das TS 114/900 komplett umbauen musste, gab es am 150/1000 kaum etwas zu tun: Velours in den Tubus und Fangspiegelkanten schwärzen, das war's. Mir ist nicht klar, wie ich ausrechne, was mir mit einem 1,25" OAZ bei dem Gerät entgeht. Ansonsten: Funktioniert ohne Arbeit, das gefällt mir gut.

Michael
 
Hallo Michael,

das ist relativ simpel.
Mit 2" OAZ und maximaler Feldblende (etwa 46/47 mm) gehen am Gerät mit 1000 mm Brennweite maximal 2,6° Feld während ein 1 1/4" OAZ das auf max. 27 mm Okularfeldblende reduziert, womit höchstens 1,5° Feld erreicht werden.
(Vollmonddurchmesser = 0,5°).
Das ist also schon nicht ganz unerheblich und auch wenn viele Leute das immer nach dem Motto runterspielen, dass sie das ja früher schließlich auch nicht hatten, hilft das wesentlich größere Feld
1. Einsteigern bei der Objektsuche (man kann nun mal nur beobachten, was man auch gefunden hat)
2. großflächigen Objekten wie Nebeln und nahen Sternhaufen bei der Entfaltung ihrer spektakulären Wirkung (ein 1,5° großes Feld voller Sterne wird bei 2,5° zum Sternhaufen im Feld).

Bei Skywatcher sind übrigens alle(!) Zutaten für eine recht kostenneutrale "Modernisierung" der 135/900er und 150/1000er Tuben lagermäßig vorhanden.
Macht man es teurer, z.B. mit dem niedrigen 2" OAZ, kann sogar der 36er FS locker gehalten werden. Der ist für die 1 1/4" Auslegung derzeit genau so inkonsequent zu groß wie der 45er für die 2" Auslegung von GSO. Derart modernisierte 6" f/6,6 oder auch 5" f/6,9 wären ziemlich ideale Teleskope nicht nur für Einsteiger.

Wenn man das alles so betrachtet kann man wirklich auf die Idee kommen, dass diese Hersteller so einen kleinen (Einstiegs)Newton der gut funktioniert und wirklich das kann was mit günstigen, vorhandenen Zutaten möglich ist einfach gar nicht wollen.

Ich habe übrigens einen Mitarbeiter von TS per PN anschrieben und auf die Meldung mit der zu engen HS-Zelle hingewiesen.
Mal sehen......, schaden kanns ja eigentlich nicht, obs hilft......?!

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ,
Da bin ich aber gespannt was die dir zurückschreiben .
Wobei ich natürlich nur von meinem Gerät berichten kann und damit noch keine Rückschlüsse auf die Serie zu ziehen sind !
Ist ja nicht auszuschließen , daß nur meine Fassung durch die "Qual"itätskontrolle gerutscht ist.
Möchte den 6"er auch nicht schlecht machen , ist ein feines Gerät und gerade für Anfänger zu empfehlen . Bischen aufpassen muss man halt immer.

Andere Kiste : wo gibts denn 114 er mit f5,8 ?
Oder ist das ein Selbstschliff ?

Grüße Alex
 
*entfernt*GMS: Ich kann verstehen, dass ein flachbauender OAZ hilfreich ist, denn je näher der OAZ am Fangspiegel ist, um so weniger verjüngt sich der Strahlenkegel und um so kleiner darf der Fangspiegel darum sein.

Umgedreht: Sollte ich einen flachbauenden 2" OAZ auf das 150/1000 montieren, muss ich doch sicher den Abstand zwischen Hauptspiegel und Fangspiegel entsprechend vergrößern, oder? Das liesse sich machen, wenn man die Spinne verkürzt und den OAZ weiter nach vorne baut. Vielleicht hat sich Skywatcher das schon so gedacht, denn im Grund ist der Tubus vorne zu lang.

Aber muss der Fangspiegel nicht größer als die Feldblende des Okulars sein? Der Strahlenkegel verjüngt sich vom Fangspiegel bis zur Bildebene ja weiter. Wie kann ein 36 mm Fangspiegel für ein 2" Okular ausreichen?

Michael
 
Moin Sven!

> dieser Skywatcher ist in der Tat schon sehr lange auf dem Markt, wird allerdings erst seit einiger Zeit und wohl auch nicht von allen Händlern als mit Parabolspiegel ausgestattet beworben, bietet leider nur einen 1 1/4" OAZ und diverse Abbildungen zeigen eine ziemlich fette FS-Spinne.
Ähnlich gibt es auch einen 130/900er.

Ich glaube, da verwechselst du was: den 150/1000er Skywatcher hatte TS jahrelang im Programm, er kam immer noch in dem alten SW-Blau daher. Der HS wurde seit eh und je mit Parabolspiegel beschrieben plus 1,25"-OAZ und dem bereis erwähnten 1,5"-FS ** an vierarmiger Spinne mit dünnen Streben, wie man es von den anderen SW-Newtons auch gewohnt ist. Das Modell, was aktuell nicht mehr in der TS-Palette zu finden ist, hat f/6,7 - was visuell vielleicht sogar noch idealer war als der jetzt plötzlich hochgelobte GSO 6" f/6. Der SW-Newton wurde dagegen - hauptsächlich wegen des 1,25"-OAZ von der hiesigen "Gemeinde" - nicht oder nur herablassend behandelt, wenn mal die Sprache drauf kam.

( ** möglicherweise auch ein 33-mm-FS, weiß ich nicht mehr)

Es gab auch noch einen Bresser Messier 130/1000-Newton ohne Angabe (und mit der fetten Spinne) - ob parabolisch oder nicht, weiß man nicht - dazu der SW 130/900, der erst seit einigen Monaten mit parabolischem HS beworben wird (alte Bestände mit sphärischen HS hatte TS im Schnäppchenmarkt vor einigen Monaten günstig rausgehauen).

@Michael:
> Wie kann ein 36 mm Fangspiegel für ein 2" Okular ausreichen?

Gar nicht. Auf eine vollständige 100%ige Ausleuchtung des gesamten GF wird bewußt verzichtet. Die auftretende, leichte Randverdunkelung ist visuell kaum störend, man hat da lieber weniger Obstruktiuon im Bild. Bei der Instrumentenkonstruktion kann man das berücksichtigen: NEWT bspw. berchet neben dem 100&igen Feld auch die Randstrahen von 75% Ausleuchtung. 10 mm vole Ausleuchtung reichen für vis. Zwecke aus (jedenfalls konstruiert ICS so seine visuell optimierten Eigenbauten).
 
Hallo zusammen,

ich oute mich mal als jemand der sich vor einigen Jahren von Wolfi einen UNC (die mit dem Carbontubus) 6" f/6 hat bauen lassen.

Die Daten:
FS: 35mm von Orion, 10mm zu 100% ausgeleuchtetes Feld,
Baader Steeltrack OAZ (also flacher als der GSO OAZ), der FS ist aufgeklebt, also ohne die damals verbreitete Plastikfassung.
Die Obstruktion beträgt 23%. Die Qualität des HS ist hervorragend (Sterntest und Roncci).

Verwendung:
mit der Rockerbox kommt das Ding mit in den Urlaub.
Daheim ist er auf der Montierung und macht Planetenphotos oder PN. Mit einer DSLR kommt man nicht in den Fokus und war auch nie mein Ziel.

Kosten:
boah, werden jetzt einige sagen, sch.. Carbon - teuer. Ich hab 699.- Euro gezahlt. So, wenn man dagegen eine Selbstbau setzt:
HS: 181.-, FS: 59.- Hartpapiertubus: 76.-, niedrigbauender OAZ: ca. 250.- , so komme ich ohne Spinne und Spiegelzelle und Rohrschellen auf 566.- Euro. So groß ist die Differenz also nicht.

Fazit:
Wenn man kein Obstruktionsfanatiker ist, ist man mit dem out-of-the-box GSO 6"/f6 doch prima ausgestattet. Für den Preis, Leute! Was kostet der nochmal 250.- oder so. Heiliger Strohsack. Der 6" ist ein wirklicher Allrounder, der visuell Spaß macht und auch noch einigermaßen günstig parallaktisch montiert werden kann. Und ja, mit 10mm Ausleuchtung kann ich 2" Okulare einsetzen, aber irgendwo ist sicher eine Grenze.

CS
Matthias
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben