H-alpha- und Ca-H-Bilder, aufgenommen mit einem 80ED-Spektroheliographen

thesmiths

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Ich habe H-Alpha-Bilder mit 80 mm Öffnung und Ca-H-Bilder mit 66 mm Öffnung aufgenommen. Der Spektroheliograph basiert auf einem Skywatcher 80ED (600 mm Brennweite).

Links: CaH, Stapel von 13 Scans. Rechts: H-Alpha, Stapel von 15 Scans. Aufgenommen am 30. April 2024, gegen 0800 UTC.

Gitter mit 2400 l/mm, 50 mm x 50 mm. 9 Mikrometer breiter Chromspalt auf geschmolzenem Quarz, 12 mm lang. IMX178 Sensor (Player One Neptune-M). SR-Scan 12x, Belichtungszeit 4ms, Verstärkung 80.

Sowohl der Kollimator als auch die Objektive sind Pentax Super Takumar. Ein einfacher schwarzer Baumwollbeutel sorgt für ausreichenden Lichtschutz. Gesamtgewicht: 6,7 kg.

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Hallo!

Tolle Aufnahmen mit tollen Details. Einfach klasse. Was mich wirklich beeindruckt sind die guten Aufnahmen im Kalzium. Hier machen die Takumar‘e anscheinend einen sehr guten Job.

Ich arbeite mit den originalen Sol‘ex und normalerweise 400mm Brennweite. Im Kalzium hatte ich da ziemlich zu kämpfen und erst mit einem reinen Spiegelsystem wurde es besser, sieh hier.

Darf ich fragen wo Du das große Gitter herbekommen hast?

Viele Grüße
Michael
 
Was mich wirklich beeindruckt sind die guten Aufnahmen im Kalzium. Hier machen die Takumar‘e anscheinend einen sehr guten Job.

Ich arbeite mit den originalen Sol‘ex und normalerweise 400mm Brennweite. Im Kalzium hatte ich da ziemlich zu kämpfen und erst mit einem reinen Spiegelsystem wurde es besser.

Darf ich fragen wo Du das große Gitter herbekommen hast?

Ja, Super Takumar Objektive scheinen im 400 nm Bereich gut zu funktionieren. Bei den meisten Refraktoren muss man mit f/9 oder f/10 arbeiten, um gute Ergebnisse zu erzielen. Aus diesem Grund habe ich für die Kalziumaufnahmen eine 66 mm Maske verwendet. Sie erwähnen die Verwendung der Masky. Ich habe das auch mit H-alpha versucht, war aber enttäuscht (vermutlich, weil die Blende nicht sehr groß ist). Aber ich kann mir vorstellen, dass es für das nahe UV Vorteile hätte.

Normalerweise verwende ich Produkte von Edmund Optics oder Thorlabs für das Beugungsgitter. In diesem Fall habe ich ein Beugungsgitter ausprobiert, das ich über einen eBay-Händler aus China gekauft habe. Ich war vom Aussehen enttäuscht, aber es scheint gut zu funktionieren. Die Kosten für das chinesische Gitter betrugen etwa 50 % des Preises eines Gitters eines westlichen Herstellers. Das Bild unten zeigt eine Nahaufnahme des chinesischen Gitters. Man sieht, dass die Unterseite leicht beschädigt ist, wahrscheinlich durch eine schlechte Transportverpackung. Aber ich benutze nur den zentralen Bereich, die beschädigten Ränder scheinen die Bildgebung nicht zu beeinträchtigen.

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Danke für die Infos und das Teilen Deiner Erfahrungen. Das Abblenden der Optik werde ich auf jeden Fall testen und sehen was passiert. Das große Gitter ist in der Tat der finanziell größte Brocken bei einem solchen Aufbau. Da heißt es wohl, auf eine Gelegenheit zu warten.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Douglas

Sind das 4/150 Super Takumare? Benötigst du nur zwei davon?
Könntest du mir per PN den Lieferanten des Gitters mitteilen?

Was mir bei dir ebenfalls gefällt, du bist der Einzige der endlich mal die genaue Bildausrichtung der Sonne darstellt!!!!!
Viele Grüße Frank
 
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