bowrilla
Neues Mitglied
Hi!
Vorne weg eine kleine Vorstellung: ich bin Dennis, Mitte 30, ITler von Beruf, Archäologe per Ausbildung und eigentlich schon seit der Kindheit Wissenschaft und Astronomie begeistert. Mittlerweile läuft das Arbeitsleben ganz solide und ich überlege, mir endlich einen lange gehegten Traum zu erfüllen und meine Fotoleidenschaft mit der Leidenschaft für Weltraum zu verbinden.
In Berlin ist das mit den Lichtverschmutzung sicherlich ein gewisses Problem, aber in einigen der zahlreichen Berliner Parks weiter außerhalb findet man immer wieder mal dunkle Flecken und im Zweifel kann man entweder immer mal zum Stadtrand oder auch nach Brandenburg in den Sternenpark Havelland fahren. Das "Problem" an der Sache ist allerdings, dass ich als alter Großstädter das eigene Auto vor über 10 Jahren eigentlich abgeschafft hatte. Mit anderen Worten: für die nächtliche Exkursion gäbe es entweder den Park ein paar Hundert Meter vor der Wohnungstür oder eben der Weg über Car Sharing Fahrzeuge (was für Brandenburg so gar keine Option eigentlich ist - man kommt allerdings sehr gut mit der Bahn dort hin). Wie man es also dreht und wendet: das Setup sollte noch portabel genug sein, um in Trolley-Koffer und/oder Taschen verpackt alleine zu transportieren sein für Strecken ~1km. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, auch 20kg Rucksäcke über Distanzen von mehr als 15km oder mehr zu buckeln (Wandern und Trekking ist eine weitere Leidenschaft von mir), aber so manch eine der größeren Montierungen wiegt ja alleine dann schon einmal schnell weit über 25kg, teilweise ja sogar noch mehr.
Was möchte ich damit machen?
In erster Linie fotografieren und erst an zweiter Stelle beobachten. Die Option zur visuellen Beobachtung möchte ich mir nicht nehmen. Meine Prioritäten in Sachen Motive liegt in erster Linie bei Planeten und danach bei Deep Sky Objekten.
Budget: 4000€
Vorhandenes Equipment (Fotokram): Fuji X-H1 (APS-C), Fuji X-E1 (APS-C) - ich liebäugele auch gegen Ende des Jahres die rumorte und halb bestätigte Fuji X-H2 mit 40MPixel Sensor anzuschaffen
Nach einiger Recherche habe ich dann festgestellt, dass das von mir gesetzte Budget unter der Bedingung, nicht zu schwer zu werden, die Auswahl arg begrenzt. Ein Celestron C8 stand auf meiner Liste, bis mir aufgefallen ist, dass das C8 lediglich für 1,25" Okulare ausgestattet ist. Die Brennweite ist noch dazu tendenziell etwas lang. Das Vixen VC200L stand auf der Liste, war aber letztlich mit all dem zusätzlichen Equipment doch etwa 500-600€ über Budget. Von TS Optics (also GSO) gibt es ja noch ein Ritchey-Chretien 203/1624 in Carbon, damit es schön leicht ist - was aber immer noch recht teuer ist v.a. da gar kein Guiderohr dabei ist - also noch mehr Ausgaben. Die Nicht-Carbon Version ist dann vom Gewicht her auch nicht mehr sonderlich interessant, rechnet man ein zusätzliches Guide Scope noch oben drauf.
Ich bin nach der Recherche bei folgendem Kit gelandet:
Das Gesamtgewicht auf der Montierung läge bei ~9kg + 700g Kamera (oder knapp 600g Okkular) + Kleinkram, also rund 10kg. Das sollte ja eigentlich mit der EQ-6 Pro passen? Ist das Kit so sinnvoll?
Ich bin für jede Unterstützung, Kritik, Vorschläge, Korrekturen, Alternativen, etc. offen und dankbar!
P.S.: Ich muss nicht zwingend das gesamte Budget "verbraten", wenn ich gebrauchte Sachen finden sollte, dann bin ich da sicherlich nicht abgeneigt, aber ich hatte den Eindruck, dass der Gebrauchtmarkt in diesem Bereich in Deutschland relativ klein zu sein scheint? Oder habe ich einfach nur nicht die einschlägigen Portale gefunden?
Schönen Start in die Woche!
Vorne weg eine kleine Vorstellung: ich bin Dennis, Mitte 30, ITler von Beruf, Archäologe per Ausbildung und eigentlich schon seit der Kindheit Wissenschaft und Astronomie begeistert. Mittlerweile läuft das Arbeitsleben ganz solide und ich überlege, mir endlich einen lange gehegten Traum zu erfüllen und meine Fotoleidenschaft mit der Leidenschaft für Weltraum zu verbinden.
In Berlin ist das mit den Lichtverschmutzung sicherlich ein gewisses Problem, aber in einigen der zahlreichen Berliner Parks weiter außerhalb findet man immer wieder mal dunkle Flecken und im Zweifel kann man entweder immer mal zum Stadtrand oder auch nach Brandenburg in den Sternenpark Havelland fahren. Das "Problem" an der Sache ist allerdings, dass ich als alter Großstädter das eigene Auto vor über 10 Jahren eigentlich abgeschafft hatte. Mit anderen Worten: für die nächtliche Exkursion gäbe es entweder den Park ein paar Hundert Meter vor der Wohnungstür oder eben der Weg über Car Sharing Fahrzeuge (was für Brandenburg so gar keine Option eigentlich ist - man kommt allerdings sehr gut mit der Bahn dort hin). Wie man es also dreht und wendet: das Setup sollte noch portabel genug sein, um in Trolley-Koffer und/oder Taschen verpackt alleine zu transportieren sein für Strecken ~1km. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, auch 20kg Rucksäcke über Distanzen von mehr als 15km oder mehr zu buckeln (Wandern und Trekking ist eine weitere Leidenschaft von mir), aber so manch eine der größeren Montierungen wiegt ja alleine dann schon einmal schnell weit über 25kg, teilweise ja sogar noch mehr.
Was möchte ich damit machen?
In erster Linie fotografieren und erst an zweiter Stelle beobachten. Die Option zur visuellen Beobachtung möchte ich mir nicht nehmen. Meine Prioritäten in Sachen Motive liegt in erster Linie bei Planeten und danach bei Deep Sky Objekten.
Budget: 4000€
Vorhandenes Equipment (Fotokram): Fuji X-H1 (APS-C), Fuji X-E1 (APS-C) - ich liebäugele auch gegen Ende des Jahres die rumorte und halb bestätigte Fuji X-H2 mit 40MPixel Sensor anzuschaffen
Nach einiger Recherche habe ich dann festgestellt, dass das von mir gesetzte Budget unter der Bedingung, nicht zu schwer zu werden, die Auswahl arg begrenzt. Ein Celestron C8 stand auf meiner Liste, bis mir aufgefallen ist, dass das C8 lediglich für 1,25" Okulare ausgestattet ist. Die Brennweite ist noch dazu tendenziell etwas lang. Das Vixen VC200L stand auf der Liste, war aber letztlich mit all dem zusätzlichen Equipment doch etwa 500-600€ über Budget. Von TS Optics (also GSO) gibt es ja noch ein Ritchey-Chretien 203/1624 in Carbon, damit es schön leicht ist - was aber immer noch recht teuer ist v.a. da gar kein Guiderohr dabei ist - also noch mehr Ausgaben. Die Nicht-Carbon Version ist dann vom Gewicht her auch nicht mehr sonderlich interessant, rechnet man ein zusätzliches Guide Scope noch oben drauf.
Ich bin nach der Recherche bei folgendem Kit gelandet:
- Orion Optics UK VX8L 1/10 λ 200/1200 f/6, 8kg - 1099€
- SkyWatcher EQ-6 Pro SynScan, 18,2kg - 1565€
- ZWO Guidescope Mini 30/120, 0,25kg - 139€
- ZWO ASI 120 MM-S Mono, 0,1kg - 259€
- Explore Scientific 2"/T2 Adapter, 0,41kg - 23€
- Novoflex FUX/T2 Adapter, ~,06kg - 89€
- TS Optics 0,5x Focal Reducer, ???kg - 66€
- William Optics SWAN 40mm 2" 72° Okular, 0,57kg - 158€
- Baader Hyperion Universal Mark IV 8mm - 24mm 2" 68° Zoomokular+ Barlow, 0,56kg - 345€
- Baader Morpheus 4,5mm 2" 76° Okular, 0,37kg - 259€
Das Gesamtgewicht auf der Montierung läge bei ~9kg + 700g Kamera (oder knapp 600g Okkular) + Kleinkram, also rund 10kg. Das sollte ja eigentlich mit der EQ-6 Pro passen? Ist das Kit so sinnvoll?
Ich bin für jede Unterstützung, Kritik, Vorschläge, Korrekturen, Alternativen, etc. offen und dankbar!
P.S.: Ich muss nicht zwingend das gesamte Budget "verbraten", wenn ich gebrauchte Sachen finden sollte, dann bin ich da sicherlich nicht abgeneigt, aber ich hatte den Eindruck, dass der Gebrauchtmarkt in diesem Bereich in Deutschland relativ klein zu sein scheint? Oder habe ich einfach nur nicht die einschlägigen Portale gefunden?
Schönen Start in die Woche!
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