michael2005
Aktives Mitglied
Hallo an alle,
da ich neu im Forum bin, kurz zu meiner Person: Ich bin 37 Jahre alt und Systemadmin von Beruf. Wohnhaft bin ich im schönen Westerwald, wo ich mit Frau, Pferden, Hunden... auf einem alten Bauernhof lebe.
Seit einiger Zeit hat mich nach vielen Jahren der Abstinenz wieder das Astrofieber gepackt. Ich bin also ein Wiedereinsteiger. Am Himmel finde ich mich aber immer noch einigermassen zurecht - habe also nicht allzuviel verlernt, so hoffe ich zumindest.
Aktuell besteht mein Equipment aus meinem alten 114 / 900 Newton, der allerdings recht betagt ist. Das Teil hat noch einen 1" OAZ und ich habe auch nur noch ein 6mm und ein 18mm Okular, die auch nicht die besten sind. Immerhin konnte ich den Orionnebel damit finden und mich daran erfreuen.
Ferner habe ich noch ein 20x80 Fernglas um "grossflächig" zu beobachten.
Beobachtungsstandort ist der heimische Hof im Ortskern, wo ich aber gott sei dank halbwegs abgeschirmt von Lichtquellen bin. Nachteil hier ist der relativ kleine Himmelsausschnitt, den ich betrachten kann, da Gebäude im Weg sind. Ausserdem habe ich die Möglichkeit in zwei Minuten Fahrzeit freies Feld zu erreichen (wohne halt auf dem Land), wo es wunderbar dunkel ist.
Beobachtungsziele sind gelegentlich der Mond und die Planeten, aber in erster Linie habe ich Gefallen an Galaxien und Nebeln gefunden - ein "Deep Sky Junkie" sozusagen ;-)
Nach so viel Text, ich danke schon einmal für eure Geduld, zum eigentlichen Thema: Ich suche ein neues Teleskop.
Auf jeden Fall soll es wieder ein Newton sein - ich mag die Dinger einfach, ausserdem gibt es als angenehmen "Nebeneffekt" viel Öffnung fürs Geld. Es soll zwar ein universelles Gerät sein (wieder mal die eierlegende Wollmilchsau...), primär aber Deep Sky geeignet sein. Der Preisrahmen sollte sich zwischen 300 und 400€ für Teleskop samt Montierung und Grundaussstattung bewegen. Okulare etc. folgen dann nach und nach.
Im besagten Rahmen habe ich einige interessante Geräte gesehen.
Die Öffnungen bewegten sich zwischen 130 und 150mm. Ein 200er wird z. Zt. einfach zu teuer und man kann ja irgendwann immer noch nachrüsten.
Mit meinem 114er geht Deep Sky so halbwegs, aber nicht wirklich gut. Da ich mich öffnungstechnisch schon deutlich verbessern will wird es wohl auf ein 150er hinauslaufen. Bei einem 130er komme ich wahrscheinlich zu schnell an die Grenzen. Hier bin ich für anregungen bzgl. Öffnung dankbar.
Wie gesagt, habe ich einige interesante Modelle gesehen. Von Bresser gefiel mir die Messier Serie mit den 130er und 150er Modellen. Von Skywatcher gibt es ein 150 / 1200 und ein 150 / 750, welche meine Aufmerksamkeit erregen. Anregungen, Erfahrungen, Kritiken mit besagten Geräten würden mir hier sher weiterhelfen.
Stellt sich mir noch die Frage, ob es eher langbrennweitig sein soll - also 1000er oder 1200er Brennweite, was die Okularwahl vereinfacht, zumindest für hohe Vergrösserungen oder aber ob es eher im mittleren Bereich mit 750mm besser schnackelt.
Anders formuliert lieber ein Teleskop mit einem Öffnungsverhältnis um die f/8 oder aber lieber ein schnellers Öffnungsverhältnis um die f/4? Da ich am Newton ungerne mit Barlowlinse arbeite (zu unhandlich) erschwert ein f/4 Teleskop die Okularwahl etwas, aber ich habe auch schon gute 3,2mm Okulare gesehen, was ja schon eine 234fache Vergrösserung zulässt. Wichtig ist evtl. noch, dass ich Brillenträger bin und
lieber Okulare mit grösserem Augenabstand verwenden möchte. Ohne Brille geht es auch, mit schnackelts halt immer besser.
Auch hier bin ich für alle Anregungen, Einwände, Ideen usw. dankbar.
Kleiner Nachtrag: Astrofotografie ist erstmal weniger wichtig - später evtl. mal mit CCD, daher muss kein Motor an die Montierung - wäre bei dem Etat ja uch eh nicht drin...
Ich danke schon einmal für die Geduld eim Lesen und für eure Mühe.
Gruss
Michael
da ich neu im Forum bin, kurz zu meiner Person: Ich bin 37 Jahre alt und Systemadmin von Beruf. Wohnhaft bin ich im schönen Westerwald, wo ich mit Frau, Pferden, Hunden... auf einem alten Bauernhof lebe.
Seit einiger Zeit hat mich nach vielen Jahren der Abstinenz wieder das Astrofieber gepackt. Ich bin also ein Wiedereinsteiger. Am Himmel finde ich mich aber immer noch einigermassen zurecht - habe also nicht allzuviel verlernt, so hoffe ich zumindest.
Aktuell besteht mein Equipment aus meinem alten 114 / 900 Newton, der allerdings recht betagt ist. Das Teil hat noch einen 1" OAZ und ich habe auch nur noch ein 6mm und ein 18mm Okular, die auch nicht die besten sind. Immerhin konnte ich den Orionnebel damit finden und mich daran erfreuen.
Ferner habe ich noch ein 20x80 Fernglas um "grossflächig" zu beobachten.
Beobachtungsstandort ist der heimische Hof im Ortskern, wo ich aber gott sei dank halbwegs abgeschirmt von Lichtquellen bin. Nachteil hier ist der relativ kleine Himmelsausschnitt, den ich betrachten kann, da Gebäude im Weg sind. Ausserdem habe ich die Möglichkeit in zwei Minuten Fahrzeit freies Feld zu erreichen (wohne halt auf dem Land), wo es wunderbar dunkel ist.
Beobachtungsziele sind gelegentlich der Mond und die Planeten, aber in erster Linie habe ich Gefallen an Galaxien und Nebeln gefunden - ein "Deep Sky Junkie" sozusagen ;-)
Nach so viel Text, ich danke schon einmal für eure Geduld, zum eigentlichen Thema: Ich suche ein neues Teleskop.
Auf jeden Fall soll es wieder ein Newton sein - ich mag die Dinger einfach, ausserdem gibt es als angenehmen "Nebeneffekt" viel Öffnung fürs Geld. Es soll zwar ein universelles Gerät sein (wieder mal die eierlegende Wollmilchsau...), primär aber Deep Sky geeignet sein. Der Preisrahmen sollte sich zwischen 300 und 400€ für Teleskop samt Montierung und Grundaussstattung bewegen. Okulare etc. folgen dann nach und nach.
Im besagten Rahmen habe ich einige interessante Geräte gesehen.
Die Öffnungen bewegten sich zwischen 130 und 150mm. Ein 200er wird z. Zt. einfach zu teuer und man kann ja irgendwann immer noch nachrüsten.
Mit meinem 114er geht Deep Sky so halbwegs, aber nicht wirklich gut. Da ich mich öffnungstechnisch schon deutlich verbessern will wird es wohl auf ein 150er hinauslaufen. Bei einem 130er komme ich wahrscheinlich zu schnell an die Grenzen. Hier bin ich für anregungen bzgl. Öffnung dankbar.
Wie gesagt, habe ich einige interesante Modelle gesehen. Von Bresser gefiel mir die Messier Serie mit den 130er und 150er Modellen. Von Skywatcher gibt es ein 150 / 1200 und ein 150 / 750, welche meine Aufmerksamkeit erregen. Anregungen, Erfahrungen, Kritiken mit besagten Geräten würden mir hier sher weiterhelfen.
Stellt sich mir noch die Frage, ob es eher langbrennweitig sein soll - also 1000er oder 1200er Brennweite, was die Okularwahl vereinfacht, zumindest für hohe Vergrösserungen oder aber ob es eher im mittleren Bereich mit 750mm besser schnackelt.
Anders formuliert lieber ein Teleskop mit einem Öffnungsverhältnis um die f/8 oder aber lieber ein schnellers Öffnungsverhältnis um die f/4? Da ich am Newton ungerne mit Barlowlinse arbeite (zu unhandlich) erschwert ein f/4 Teleskop die Okularwahl etwas, aber ich habe auch schon gute 3,2mm Okulare gesehen, was ja schon eine 234fache Vergrösserung zulässt. Wichtig ist evtl. noch, dass ich Brillenträger bin und
lieber Okulare mit grösserem Augenabstand verwenden möchte. Ohne Brille geht es auch, mit schnackelts halt immer besser.
Auch hier bin ich für alle Anregungen, Einwände, Ideen usw. dankbar.
Kleiner Nachtrag: Astrofotografie ist erstmal weniger wichtig - später evtl. mal mit CCD, daher muss kein Motor an die Montierung - wäre bei dem Etat ja uch eh nicht drin...
Ich danke schon einmal für die Geduld eim Lesen und für eure Mühe.
Gruss
Michael
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