Hallo und eine erste Teleskopfrage

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Hi Michael,

ich würde dir zu den Baader Hyperion raten. Für'nen Dobs brauchst du schon Okulare mit einem etwas größeren GF. Plössl fallen da raus. Die Hyperions haben eine gutes Preis-Leistungsverhältnis und sind auch Brillenträger geeignet. Ab und zu findet man auch gebraucht ein paar günstige. Ich hatte selber lange Zeeit das 5mm, 8mm und 13mm Hyperion Okular. Das 13mm Okular war echt Klasse. Musste nach über 2 Jahren nur dem 12mm Nagler T4 weichen, aber das spielt in einer anderen Preisklasse.

Die Stratus Okulare und QX Okulare sind ähnlich teuer, aber m.E. schlechter als die Hyperions.

Gruß

Lots
 
Hallo,

zu deiner Liste werfe ich nochmal die Speers Waler Reihe, die ist leider vor einigen Wochen durch einen Preisanstieg recht teuer geworden (~160€) aber gebraucht kosten sie soviel wie ein Hyperion (~100-120€) aber bei wesentlich mehr Feld und merklich besserer Abbildung. Grundsätzlich würd ich wie Lots schon gesagt hat, dass man Zubehör auch sehr gut auf dem Gebrauchtmarkt bekommt, fast immer ist das in einem sehr guten Zustand und "schlecht" werden sie ja nicht ;)

Durch ein QX habe ich erst zweimal geschaut und zwar in 26mm - das war grottenschlecht aber möglicherweise auch kaputt, an einem 10" f/5 bekam man kein scharfes Bild (lag nich am Fokus da war noch viel Luft nach beiden Seiten und die Justage war auch in Ordnung, nur bei diesem Okular waren nur Matschsterne zu sehen) und an meinem f/6 bekam ich auf der Achse zwar ein paar scharfe Sterne aber das wars dann auch schon, ein anderer Bekannter mit 12" f/5 Lightbridge berichtete mir vom selben Problem aber da hab ich noch nicht durchgeschaut, vieleicht einfach defekte Okulare.

Ansonsten ist das hier das hilfreichste für den 8" f/6:

http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html

Viele Grüße Benny
 
Hallo Michael,

ganz grundsätzlich sollte man Obi durchaus folgen, auch wenn seine Intetion recht offensichtlich eine andere ist.

Das Problem liegt einfach in der Budgetvorgabe von 3-400 € und dem bereits vorhandenen 114/900er Newton.
Wenn dieses Gerät visuell mit 400 € Budget deutlich "überboten" werden soll, kommen wir nun Mal zum 8" F/6 Dobson und schließen damit Langzeitfotografie fürs Erste aus keine Frage...........es sei denn, irgendein Schlauberger weiß was Besseres und sagt es eben nicht.

Auf gehts Leute, traut Euch:
Es wird die fotovisuelle Kombi für 400 € gesucht die visuell, mit Schwerpunkt DS, mehr zeigt als der vorhandene 114/900er und langzeitfotografische Nutzung dauerhaft ermöglicht. Es muss ja, wie bei der visuellen Dobsonvariante auch, nicht gleich Alles sein, aber halt ausbaufähig für steigende Fertigkeiten und Ansprüche.


In der Zwischenzeit mach ich dann Mal mit 8" F/6 weiter der am Ende ja auch prallaktisiert werden kann.
Ausstattungstechnisch bleiben zwei Wege (wieder budgetbezogen) für einen Neukauf.

1. versuchen, den Beipack auszutauschen und halbwegs gutes 2" Übersichtsokular zu ergattern und z.B. ein günstiges 24-8 mm Zoom, ein Peilsucher sollte auch noch oben drauf. Dann muss man schon handeln (den Händler beim Wort nehmen) um innerhalb der 400 € Obergrenze zu bleiben.
2. Das Teleskop so kaufen wie es ist, auch mit den nicht optimalen Beipackokularen leben und beobachten (man wird nicht blind davon!) und dann ganz allmählich sparen und aufgrund eigener erkannter Bedürfnisse gute Okulare und Filter zukaufen.

In beiden Fällen wird das Budget auf lange Sicht deutlich überschritten werden, denn es fehlt auch bei der Variante 1 noch sehr viel. Man kann ganz locker das dreifache des Einstandspreises eines 8" F/6 Dobsons für gutes okularseitiges Zubehör ausgeben, ohne unnützes Zeug zu kaufen.
Das muss man wissen, wenn man zu einem 8-Zöller greift und ich sehe es als Vorteil an, wenn der Wunsch, die Objekte besser zu sehen nicht gleich ein neues Teleskop erfordert sondern über gutes Zubehör bedient werden kann.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

@*entfernt*GMS, mit der Budgetvorgabe ist wirklich nur das Teleskop
mit dem / den ersten ein, zwei Okularen gemeint.
Das man für Okulare auch nochmal Geld ausgeben muss ist ganz klar. Das werde ich auch ganz sicher tun.
Das ist wie eine Modelleisenbahn, erstmal Grundbausatz, dann immer schön ausbauen.
Der 8" Dobson ist definitif sehr ins Zentrum meines Interesses gerückt. Daher auch die Zusatzfrage zu den Okularen.
Ich denke, mit dem Statement wird alles nochmal klarer.

Gruss
Michael
 
Hallo Michael,

ist schon klar.
Genau darauf ziele ich ja ab, auch bei der nochmals aufgegriffenen Frage nach fotovisuellen Kombination. Ich kenne sie budgetorientiert und ausbaufähig nicht aber es könnte sie ja doch geben, wenn man so mache An- und Mehrdeutungen liest.

Für den 8" F/6 Newton/Dobson gibt es bei Sven einen Artikel der eigentlich jeden Preisklasse und jeden Anspruch bedient.
Ich weiß nicht ob der Link shon im Thread sitzt, also der hier:
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
Wenn du das bei (meinen) Varianten 1 und 2 berücksichtigst, kann eigentlich nichts schief gehen.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Michael,

cool, Du gehts den richtigen Weg, überlege Dir genau was DU (!!) möchtest und brauchst.

@All: Ich hoffe ich darf mich mit folgender Frage an Deinem Thread anhängen:

- Frage an die Dobsonianer: Welchen hochwertigen und trozdem bezahlbaren Dobson 8" F6
würdet ihr empfehlen? Marke? Preisklasse?
Was ist gut, was ist sehr gut, wo muß man noch basteln?
Das könnte Michael vielleicht auch interressiern.

 
Hallo Mike,
was ist für Dich bezahlbar?
Bei 8" f/6 gibts nicht viele Varianten - die "Edel"hersteller kümmern sich mehr um die größeren Kaliber ab 10".
Bleiben also die üblichen Verdächtigen: GSO, SkyWatcher, Galaxy, Orion UK, Orion US (Reihenfolge ist keine Wertung!).
Wobei, die Orion UK in 1/8 pv mit Zertifikat könnte man eigentlich schon in eine höhere Klasse stecken.

Zum basteln findet sich nach meiner Auffassung eigentlich an jedem Dobson etwas - Innenschwärzung, Lüfter, Taukappe, Nachführgriff, Okularhalter... .
 
Hallo Mike,

gute Frage- was ist für dich "noch bezahlbar"?

Eine Antwort kam ja schon auf die Ware sozusagen von der Stange. Darüber hinaus gibt es mehrere Anbieter für "bessere" Geräte, wobei das auch wieder unterschiedlich zu sehen sein dürfte.

Wenn du bereit bist für einen 8" f/6 Dobs ca. 2500€ auszugeben dann frag mal hier an, ist mit Sicherheit ein schönes Teil und sein Geld wert, allerdings mit Lieferzeit verbunden da meist erst ab Auftrag gefertigt wird.

http://www.intercon-spacetec.de/produkte/kategorie/produktkategorie/dobson/

Wobei ich nicht die schönen roten Teile meine sondern etwas weiter unten auf der Seite die ICS ATD Ausführungen

Stefan

 
Hallo Ralf und Stefan,

Danke für Eure Antworten!
Das reicht mir schon und beantwortet meine Frage.

 
Hallo Mike,

ist noch nicht ganz zu Ende.
Die ICS Teile, also nicht die verkappten GSO-Galaxys sondern die schwarzen echten sind schon sehr leckere Teile, ich durfte schon Mal....!
Zu den Orion UK ist zu sagen, dass hier gute bis sehr gute Spiegel, je nach Spezifiaktion, wählbar sind, sie stecken aber z.B. in sehr dünnen, leichten Tuben und über den OAZ wird auch recht heftig gewettert.
Dann gibt es noch die GAT-Discoverys, sehr schwere Tuben in der günstigsten Variante aber auch als Gitterrohr nicht leicht. Gute amerikanische Pyrexspiegel, leider je nach Modell etwas dick für den Durchmesser, sodass sie sich, selbst bei guter Lüftung, unnötig lange gegen eine angemessene Temperaturanpassung stemmen können.
die Pyrex-Spiegel der US-Orions sollen(?) ebenfalls aus USA stammen, der Rest kommt auch in diesem Fall wohl aus Fernost.
Wenn es leicht sein soll, dann haben wir mit Martini, Hofheim und einigen anderen Spezialisten auch in Deutschland kommerzielle Hersteller die was auf dem Kasten haben und gute Teleskope um gute Spiegel herum bauen können.

Das günstigste und bezahlbarste Upgrade dürfte immer noch darin liegen, eventuelle Schwächen am Teleskop selbst zu erkennen und entsprechende Verbesserungen vorzunehmen, also Tuning.
Der beste Spiegel fällt in einem schlechten Rohr sehr schnell unter die Beugungsgrenze.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

..die Pyrex-Spiegel der US-Orions sollen(?) ebenfalls aus USA stammen,..

Pyrex kann eigentlich nur aus USA stammen da meines Wissens Corning nur dort Pyrex herstellt bzw. hergestellt hat.

Wobei das Fragezeichen nicht so ganz unberechtigt steht, ich frag mich da auch oft, wie der niedrige Preis für "echtes" Pyrex zustande kommen kann.

Andere Angaben wie z.B. "russisches Pyrex" sind schlichtweg falsch, kann höchstens ein Glas sein, dass ähnliche Eigenschaften aufweist, aber darf dann halt nicht so heißen, da der Name geschützt ist.

Gruß
Stefan
 
Hi Stefan,

den Begriff "Pyrex" kann man sehr hoch hängen oder es auch praxisorientiert bleiben lassen.

Skywatcher z.B. verwendet den Begriff nach wie vor, dürften sie es ncht, dann hätte man es ihnen auch schon untersagt.
Fakt ist, aller Unkenrufe zum Trotz, dass so ein Skywatcher "Pyrex"-Spiegel gewogen und vermessen, also nach spezifischem Gewicht Pyrex oder ein vergleichbares "Borsilikat(?)" als Spiegelträger hat.
Andere weichen auf ähnliche Spiegelträger mit ähnlichen Eigenschaften und anderer Namensgebung aus.
Darauf aufbauend kann man dann wieder nach dem homogenen Guss, dem Schnitt und nach sonstigen Verfahren (tempern) fragen, letztlich steht aber niemand von uns nirgendwo neben seiner Schmelze, seinem Rohling, seiner Poliermaschine und schaut zu bis das Teil verspiegelt ist.

Ach ja, ich kenne sogar einen sehr guten Plate-Glas Spiegel, der braucht etwas länger unter normalen Bedingungen bis er hochvergrößerungsfähig ist und hat nur bei extremen Temperaturunterschieden ein wirklich praxisrelevantes Problemchen im saugend belüfteten und velourierten Tubus.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo,

@Mike_JH, das ist i. d. T. ein Interessanter Input.

@all, ich möchte das nochmal, für mich, konkretisieren.
Ich hatte das, glaube ich schonmal eingeworfen.
Also, interessant fand ich einen 8" Skywatcher und einen 8" GSO. Den Skywatcher gab es mit Pyrex Spiegel, was sich auch preislich bemerkbar macht und dann nochmal mit "Standardspiegel", vermute mal BK7?
Zubehörtechnisch geben sich das alles nix. Die Rockerbox des GSO gefiel mir halt besser...
Der GSO war mit Spiegelbelüftung und ebenfalls BK7 Spiegel.
Hat jemand Erfahrungen mit einem / mehreren der Teile?
Gibt das Anregungen dazu?


Gruss
Michael
 
Hi Michael,

ich habe die entsprechenden Geräte fast in jeder Beobachtungsnacht um mich herum stehen.
Der Skywatcher hat, wenn nicht Pyrex ausgewiesen ist, kein BK 7 als Spiegelträgermaterial sondern Plate-Glas. Wer wirklich zügig nach dem Aufbau auf höhere Vergrößerungen aus ist, sollte keinen Plate-Glas-Spiegel nehmen sondern Pyrex oder gleich Sital (soweit bezahlbar!). BK 7 steht diesbezüglich zwischen Plate und Pyrex. Wir unterhalten uns bei Tuben mit effektiver saugender Lüftung über eine Zeitspanne oder auch Zeitunterschiede von 10-40 Minuten, je nach Temperaturunterschied und nur in ganz extremen Nächten über ein dauerhafteres Problem.

Die Rockerboxen sind nicht nur in diesen beiden Fällen tuningbedürftig, wenn man wirklich entspannt und sicher an höhere Vergrößerungen heran will.
Die Skywatcherbox ist von Haus aus in der Höhe mit einstellbarem Widerstand versehen, was ein Abkippen des Tubus bei Kopflastigkeit, z.B. durch schwere Okulare sicher verhindert. Das können die Spannfedern des GSO nicht so gut. Trotzdem ist das Skywatcher-System unterdimensioniert, aber leicht zu tunen, wie ich es auf der HP der Deepsky-brothers beschrieben habe.
Das kann man aber auch mit der GSO-Box erreichen und zwar so:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/attachment_upload/494801-Friktionsb%FCgel.jpg


Ist nur eine grobe Skizze, man kann den Bügel sehr viel genauer und schöner machen und es funktioniert prächtig.
(Inzwischen gibt es das, zumindest für die Meade-Lightbridge, auch schon fertig zu kaufen, weil diese Idee eben gut funktioniert).
Neuere oder auch teurere GSO haben da inzwischen ein gekapseltes System, welches ähnlich funktioniert wie die Skywatcher/Chelestron-Lösung aber kleiner ist.
Teflon auf Ebonny hat sich bewährt, wobei die Original-Teflonpads oft etwas zu klein sind und Ebonny nachgerüstet werden muss. Teflon auf gekackter Grundfläche neigt zum Anrucken bei Beginn der Nachführung, Rollenlager sind meist zu leichtgängig, aber auch irgendwie mit zusätzlichen Filzgleitern und extrem fester Verschraubung in den Griff zu kriegen.

Du erwähnst den Lüfter beim GSO.
Gute Idee, bescheiden umgesetzt, denn das Ding sitzt 2 mm hinter dem HS, direkt auf der Spiegelzelle und bläst auf die Spiegelmitte. Kontraproduktiver geht es kaum, Stichwort punktuelle Auskühlung und zusätzliche Verspannungsprobleme.
Das Ding muss auf Abstand gebracht und gedreht, also auf saugend umgestellt werden. Wenn man dann den Tubus hinten dicht macht (bis auf die Lüfteröffnung) funktioniert die Lüftung so wie sie soll und bringt den erhofften Nutzen.

Die GSO-Crayfordauszüge rutschen gerne durch, der Skywatcher Auszug, soweit es der Zahn- und Trieb ist, neigt zu behebbarem Shifting und hat eine gewöhnungsbedürftige 2" auf 1 1/4" Adaption die man gegen ein "normales" Adapter austauschen sollte. Dafür hat er wieder deutlich mehr als 2" Durchlass, was je nach Okularwahl nicht unwichtig für die Ausleuchtung werden kann.

Die Liste lässt sich fortsetzen, aber was erwartet man denn für 300 €, wenn annähernde Perfektion auch gerne Mal 3000 € kosten kann?

Gruß und CS
*entfernt*

PS: Der Link funktioniert, wenn man ihn in die Befehlszeile kopiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

cool, vielen Dank @*entfernt*GMS!
Mit der Skizze kann ich schon was anfangen.
Ich denke mal, bastelbegabt bin ich ja.
Das waren schon viele wichtige Infos!

Gruss
Michael
 
Hi Michael,

ganz obercool ist die "gekackte Oberfläche", das ist aber nur ein Schreibfehler da sollte "gelackter Oberfläche" stehen. :totlach2:

Ach ja, da die GSOs seit Jahren an der heftig kritisierten über Kreuz Anordnung der Justier- und Feststellschrauben an der Hauptspiegelfassung festhalten, sollte man die Gegendruckfedern an den Justierschrauben gegen stärkere Federn austauschen und die Feststellschrauben außer Funktion setzen (da kann man schöne Standfüße plazieren oder sich was mit der Verschlussplatte für effektive saugende Lüftung überlegen.
Ansonsten sollte man die Feststellschrauben zumindest nur handfest anziehen um Verspannungen der HS-Halterung die sich auf den Spiegel übertragen, zu vermeiden.

Die Fangspiegelfassungen der GSO sind wohl immer noch mehrheitlich aus Plastik und wenn sie zu eng sind gibt das vor Allem bei Frost ganz schnell üblen Druck auf den Fangspiegel (Plastik zieht sich mehr zusammen als Glas). Das verdirbt mächtig das Bild und wird als Fangspiegelasti bezeichnet.
Wenn so etwas auftritt muss die Fassung ausgeschliffen und erweitert werden. (Warum kleben die das Ding nicht endlich und Ruhe ist?)

Sehr häufig sind bei den Geräten ganz allgemein die drei Halteklammern des Hauptspiegels viel zu fest angezogen, auch das wirkt sich übel auf die Abbildungsleistung aus.
Die Klammern sollten so weit gelöst werden, dass man die darunter geschobene Ecke eines Papierblatts ohne Probleme herausziehen kann, das Ding fällt trotzdem nicht raus und hält auch die Grundjustierung.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo,

das mit demFAngspiegel ist gut zu wissen. Astigmatismus mag ich nicht - aber wer mag den schon ;-)
Die Info betreffs Hauptspiegelhalterung finde ich sehr wichtig. Da wäre ich wahrscheinlich selbst erstmal nicht drauf gekommen.
Nun habe ich ja fast schon ein Technical Manual zusammen.
Vielen Dank dafür!

Gruss
Michael
 
Hallo

Jedes Teleskop zeigt den Sternen Himmel das weiß jeder,
Ich möchte dir auch zu einem Dob raten ein GSO oder auch ein Meade 8 oder gleich 10" und Hyperion Okularen von Baader,
und evtl Späder zu einem 6" Refraktor von Meade und einer EQ6 Monti.


Manfred
 
Hallo "michael2005",

ich bin auch ein Westerwälder (Dreifelden bei Hachenburg) und seit 3 Jahren begeisterter Dobsonianer.
Zum Start habe ich mir einen gebrauchten 8"-Zöller gekauft und kann rückblickend nur sagen, daß dies für mich der absolut richtige Weg war! Nach der Anschaffung von DeepSky-Reiseatlas (in Verbindung mit einem Telrad optimal für Einsteiger!) und dem DeepSky-Reiseführer wußte ich endlich auch, wo ich nach den Objekten suchen mußte und was ich zu erwarten hatte.

Bezüglich des Zubehörs von mir der Hinweis: lieber am Anfang 2 gute Okulare, mit denen Du dann auch langfristig zufrieden sein kannst als mehrere, die Du anschließend nach und nach austauschst! Ich bin erst im dritten Schritt zu Hyperions gekommen und werde diese, falls überhaupt, durch High-End-Okulare (Nagler) ersetzen. Hyperions bieten für das Geld sehr viel und sind nicht mit den Standardplössls vergleichbar.

wenn Du demnächst weißt, was du möchtest, lass Dir von verschiedenen Anbietern (Teleskop-Service, Intercon-Spacetec u.a.) Paketpreise (mit Deinen Wunschokularen statt den Standardokularen) machen und vergleiche dann.

Du hast zusätzlich einen persönliche Nachricht von mir erhalten!

Ich wünsche Dir noch viel Spaß bei diesem spannenden Hobby und sthe für Fragen gerne zur Verfügung!

Clear skies wünscht
Michael

 
Hallo,

ich möchte mich noch einmal für all die Infos bedanken und auch für die Anregungen bzgl. Dobson. Das könnte sich als Schubser in die richtige Richtung erweiesen.
Ein Test steht bald an, bei geeignetem Himmel, und es wird sicher interessant und spannend.
Auch die Aussagen zu den Okularen haben mir sehr weitergeholfen. So bin ich nun gewappnet, passendes Equipment auszuwählen, denke ich.

Gruss
Michael
 
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