High Moon: Gassendi

MikeWölle

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Hallo, da der gute alte Mond an Sonntag Abend gleich neben dem Mars stand, machte ich eine kleine Gassirunde. Seeing Ok, aber der Mond stand fast 70° hoch das hilft um die feineren Rillen in einem meiner zwei Lieblingskrater abzubilden: Gassendi. Nett auch die zentrale Berggruppe in der Mitte.
CS Mike
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Hallo Mike,

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Hier zum Vergleich meine Version von Gassendi mit dem Celestron 9,25 Edge HD, zum fast gleichen Zeitpunkt aufgenommen. Der Unterschied in der Auflösung mit Deinem doppelt so großen Teleskop (Durchmesser) läßt sich gut sehen.

PS: Die Straßenbauarbeiten sind noch nicht abgeschlossen. ;):cool:

Gruß,
Peter
 
Hallo Peter,

das C9.25 mit seinem etwas entspannterem Öffnungsverhältnis des Hauptspiegels hat ja unter Planeten/Mondbeobachtern einen guten Ruf, das hast du gut ausgenutzt.

Bei einem Seeing von S6/10 kann ich die Öffnung vom Dobs natürlich nicht voll nutzen, da braucht es schon S8-S10 und das gibt's nur selten.

Ich würde sagen für mittleres Seeing hier, ist man mit 10" schon gut unterwegs, für sehr gutes Seeing reicht 14" und für Top Standorte vielleicht 20".

Fernrohr spielt auch eine Rolle wie sich erst neulich zeigte: Ein riesiger Planewave ( viel Obstruktion)hatte kein besseres Bild an Jupiter zu bieten, als halb so großer Planeten DK von Zen.
CS Mike
 
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Hallo Mike,

das stimmt. Aber es schadet nicht, ein Teleskop mit viel Öffnung zu haben. Einige meinen dann aber, das voll ausreizen zu müssen und knallen sich eine 3x Barlow dazwischen und liegen dann bei f/30 oder höher. Das ist absolut kontraproduktiv bei schlechtem oder mittleren Seeing. An das theoretische Auflösungsvermögen eines Teleskops kommt man nur bei Idealbedingungen heran. Da muss alles stimmen, von der Kollimation bis zu Seeing. Das ist mehr als selten.

Wenn man schon weiß, dass man bei schlechtem oder mittleren Seeing ohnehin weit vom theoretischen Auflösungsvermögen weg ist, bring es doch nichts, sein Teleskop mit Barlows zu malträtieren. Mit eine Pixelgröße von ca 2-3µ reicht dann f/10 oder sogar f/5 aus. Damit kann man die Belichtungszeiten herunter drehen, was dem »Lucky Imaging« sehr entgegen kommt. Damit werden auch die Aufnahmen besser, selbst wenn man was an theoretischer Auflösung verliert, die sowieso nicht erreicht wird bei den Bedingungen. Das Aufpumpen der Bilder kann man mit Software realisieren.

Gruß,
Peter
 
Hallo Peter, ja da kann ich generell zustimmen.
Man muß aber differenzieren, es kommt immer auf die jeweiligen Bedingungen an (Gerät, Ort, Objekt)
Ich verwende immer einen Paracorr und einen ADC, der ADC braucht aber je nach Objekthöhe aber ein kleines Öffnungsverhältnis von f/10, also geht es ohne Barlow nicht. Mit Barlow habe ich ca. F/15 das passt für den 2.9my Chip.

Andere wohnen in den Tropen, da kannst den ADC weglassen und auch wegen des besseren Seeings viel längere Belichtungszeiten pro Frame nehmen.

Vorteile bringt mir die Öffnung an den Jupitermonden, da ich sehr kurz belichten kann und trotzdem genug Licht habe und die Monde dabei hinreichend groß abgebildet werden.

CS Mike
 
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