Gottfried
Aktives Mitglied
Servus Juri,
hab selber keinen, aber schon x-mal mit verschiedenen gso Dobsons beobachtet und etlichen Leuten bei der Optimierung geholfen.
Den Tipp von Marcus mit ICS kann ich Dir nur ans Herz legen, hab mit Martin Birkmeier bezüglich Beratung, Abwicklung und Kulanz nur die besten erfahrungen gemacht. Seine ICS-Galaxy sind im Prinzip auch GSOs, die nach seinen Spezifikationen für seinen Laden gefertigt werden. Die rotmetallic-Lackierung ist auch recht chic. Besonders empfehlenswert ist die Teflon-Nachrüstpackung, die Martin Birkmeier anbietet und empfiehlt, die Beweglichkeit in Azimut wird nochmal geschmeidiger.
Die GSO bzw. Galaxy sind grundsolide Teleskope, mit denen man out of the box loslegen kann. Spiegelqualität ist meist recht gut, beugungsbegrenzt wird Dir garantiert, sind die im allgemeinen auch (Meade-Lightbridge haben die gleichen Spiegel). Okularwechsel ist unkritisch. Das ärgste, was Dir passieren kann, ist das beim einsetzen eines schweren 2"Okulars das ganze Kopflastig wird. Da nützt ein Aquariumsputzmagnet im hinteren Tubusbereich als Gegengewicht. Beim Fokussieren wackelt nix. Mit 10" kannst Du bei gutem seeing (ruhiger Luft) sehr viele Details am Jupiter sehen, auch Monde vorm Jupiter (mit Beobachtungserfahrung) und viele Details in den Wolkenbändern. Am Saturn geht nicht nur Cassini-Teilung in den Ringen sondern bei guter Sicht auch das Encke-Minimum und etliche Monde.
Konstruktionsbedingte Probleme bei Gso sind die Justierschrauben an der Hauptspiegelfassung, die nicht paarweise (Zug- und Druckschraube) sonder gleichmäßig verteilt angebracht sind. Die Druckschrauben würde ich entfernen und die Federn an den Zugschrauben durch stärkere ersetzen. Die Fassung des Fangspiegels ist aus Kunststoff, neigt dazu sich zusammenzuziehen (bei Kälte) und den Fangspiegel zu deformieren. Da kann man sich behelfen, indem der Fangspiegel ausgebaut wird, die Fassung mit Schleifpapier um soviel aufgeweitet wird, dass der Fangspiegel genügend Platz hat. Die Fangspiegeljustierschrauben graben sich in die Plastikfangspiegelfassung ein, hier behilft man sich, indem man eine große Beilagscheibe auf die Fassung aufklebt, auf die dann die Justierschrauben drücken.
Reflexminderung mittels Decefix Selbstklebevelour in Schwarz. Dann hast Du ein geniales Fernrohr.
Klingt jetzt vielleicht wie eine große Baustelle, aber so schlimm ist das alles nicht und am Ende hast Du einen innigen Bezug zu Deinem Teleskop.
Evtl. vielleicht auch nur den 8", vielleicht vom Birkmeier (intercon-spacetec), dann bleibt Dir mehr Geld für Zubehör und Okulare. Der Unterschied zwischen 8" und 10" ist nicht gravierend, dafür ist der 8" von der Abbildung manchmal noch knackiger, weil der f6 hat, damit okularunkritischer und dejustierunempfindlicher ist, die Abbildung deutlich randschärfer wird. Denk einfach noch mal drüber nach, bzw. schau mal auf einem Teleskoptreffen oder bei einer Volkssternwarte vorbei.
Viele Grüße,
Gottfried
hab selber keinen, aber schon x-mal mit verschiedenen gso Dobsons beobachtet und etlichen Leuten bei der Optimierung geholfen.
Den Tipp von Marcus mit ICS kann ich Dir nur ans Herz legen, hab mit Martin Birkmeier bezüglich Beratung, Abwicklung und Kulanz nur die besten erfahrungen gemacht. Seine ICS-Galaxy sind im Prinzip auch GSOs, die nach seinen Spezifikationen für seinen Laden gefertigt werden. Die rotmetallic-Lackierung ist auch recht chic. Besonders empfehlenswert ist die Teflon-Nachrüstpackung, die Martin Birkmeier anbietet und empfiehlt, die Beweglichkeit in Azimut wird nochmal geschmeidiger.
Die GSO bzw. Galaxy sind grundsolide Teleskope, mit denen man out of the box loslegen kann. Spiegelqualität ist meist recht gut, beugungsbegrenzt wird Dir garantiert, sind die im allgemeinen auch (Meade-Lightbridge haben die gleichen Spiegel). Okularwechsel ist unkritisch. Das ärgste, was Dir passieren kann, ist das beim einsetzen eines schweren 2"Okulars das ganze Kopflastig wird. Da nützt ein Aquariumsputzmagnet im hinteren Tubusbereich als Gegengewicht. Beim Fokussieren wackelt nix. Mit 10" kannst Du bei gutem seeing (ruhiger Luft) sehr viele Details am Jupiter sehen, auch Monde vorm Jupiter (mit Beobachtungserfahrung) und viele Details in den Wolkenbändern. Am Saturn geht nicht nur Cassini-Teilung in den Ringen sondern bei guter Sicht auch das Encke-Minimum und etliche Monde.
Konstruktionsbedingte Probleme bei Gso sind die Justierschrauben an der Hauptspiegelfassung, die nicht paarweise (Zug- und Druckschraube) sonder gleichmäßig verteilt angebracht sind. Die Druckschrauben würde ich entfernen und die Federn an den Zugschrauben durch stärkere ersetzen. Die Fassung des Fangspiegels ist aus Kunststoff, neigt dazu sich zusammenzuziehen (bei Kälte) und den Fangspiegel zu deformieren. Da kann man sich behelfen, indem der Fangspiegel ausgebaut wird, die Fassung mit Schleifpapier um soviel aufgeweitet wird, dass der Fangspiegel genügend Platz hat. Die Fangspiegeljustierschrauben graben sich in die Plastikfangspiegelfassung ein, hier behilft man sich, indem man eine große Beilagscheibe auf die Fassung aufklebt, auf die dann die Justierschrauben drücken.
Reflexminderung mittels Decefix Selbstklebevelour in Schwarz. Dann hast Du ein geniales Fernrohr.
Klingt jetzt vielleicht wie eine große Baustelle, aber so schlimm ist das alles nicht und am Ende hast Du einen innigen Bezug zu Deinem Teleskop.
Evtl. vielleicht auch nur den 8", vielleicht vom Birkmeier (intercon-spacetec), dann bleibt Dir mehr Geld für Zubehör und Okulare. Der Unterschied zwischen 8" und 10" ist nicht gravierend, dafür ist der 8" von der Abbildung manchmal noch knackiger, weil der f6 hat, damit okularunkritischer und dejustierunempfindlicher ist, die Abbildung deutlich randschärfer wird. Denk einfach noch mal drüber nach, bzw. schau mal auf einem Teleskoptreffen oder bei einer Volkssternwarte vorbei.
Viele Grüße,
Gottfried