Oliver_Schulz
Aktives Mitglied
Hallo Sternfreunde,
nachdem ich mir neulich einen schnellen Rechner zur Bildbearbeitung zusammengebaut habe, habe ich in den letzten Tage versucht, mich in den APP einzuarbeiten. Dazu habe ich mir eine Versuchslizenz besorgt und wiederholt verschiedene Videos von Frank Sackenheim und Daniel Nimmervoll angeschaut. Und auch eines von Mabula Haverkamp selbst. Das war allerdings auf Englisch, also habe ich nichts verstanden und nur geschaut, welche Knöpfe er drückt. Allen gemeinsam ist, dass nicht mit der neusesten Version gearbeitet wurde, die Videos also nicht in jedem Fall 1:1 auf die neueste Programmversion anwendbar sind.
Gleich vorweg: Da APP weit verbreitet ist und viele Leute davon schwärmen (und auch hervorrgande Bilder präsentieren!), waren meine Erwartungen recht hoch! Und auch Frank Sackenheim meinte in seinem Video sinngemäß, dass man schon mit den Grundeinstellungen (sprich: alles auf Automatik) schon sehr gute Summenbilder bekommt. Mein besonderes Augenmerk liegt auf der Fähigkeit, Bilder, die mit unterschiedlicher Ausrüstung gemacht wurden, zu kombinieren. Ich habe mich auch nur mit dem Stacking beschäftigt und nicht mit den Möglichkeiten der anschließenden Bildbearbeitung, die APP auch bietet.
Nachdem ich mich nun das ganze Wochenende intensiv damit beschäfftigt habe, bin ich, um es vorsichtig zu sagen, recht ernüchtert! In einfachen Fällen, also Lichtbilder und Kallibrierungsbilder aus einer Nacht und mit derselben Kamera, war die Sternabbildung "nur" deutlich schlechter als mit dem DeepSkyStacker. Die Sterne zum Rand hin sind sehr elongiert und häufig mit verschiedenfarbigen Pixeln durchsetzt. Das kenne ich vom DSS nicht. In komplizierteren Fällen hat APP nur noch Exemplare für das Kuriositätenkabinett geliefert.
Anbei das Resultat einer Reihe Bilder von SH2-132 (Löwennebel). Die Bilder habe ich über mehrere Jahre aufgenommen und zwar mit immer demselben Refraktor aber drei verschiedenen Kameras (Nikon D5100a, D5300a und D5500a). Das Bild kam so aus dem APP und ist nur mit Graxpert leicht vorgestreckt.
Das Ergebnis ist lustig, aber nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte. Ich möchte gerne glauben, dass das besser geht, habe es aber trotz unzähliger Versuche mit verschiedenen Einstellungen über das ganze Wochenende nicht hinbekommen. Ich vermute, dass das Problem (wie so oft) vor dem Rechner sitzt bzw. es nur irgendwo an einem Häkchen oder einer Einstellung liegt, aber ich komme nicht darauf, was es sein könnte. Da die Sterne am Rand total verzerrt sind, war meine Vermutung, dass es etwas mit der dynamic distortion correction zu tun hat. Aber egal ob Häkchen oder nicht, es wird nicht besser.
Vielleicht kennt jemand ja diese Art der Darstellung und auch die Ursache dafür? Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Oliver
nachdem ich mir neulich einen schnellen Rechner zur Bildbearbeitung zusammengebaut habe, habe ich in den letzten Tage versucht, mich in den APP einzuarbeiten. Dazu habe ich mir eine Versuchslizenz besorgt und wiederholt verschiedene Videos von Frank Sackenheim und Daniel Nimmervoll angeschaut. Und auch eines von Mabula Haverkamp selbst. Das war allerdings auf Englisch, also habe ich nichts verstanden und nur geschaut, welche Knöpfe er drückt. Allen gemeinsam ist, dass nicht mit der neusesten Version gearbeitet wurde, die Videos also nicht in jedem Fall 1:1 auf die neueste Programmversion anwendbar sind.
Gleich vorweg: Da APP weit verbreitet ist und viele Leute davon schwärmen (und auch hervorrgande Bilder präsentieren!), waren meine Erwartungen recht hoch! Und auch Frank Sackenheim meinte in seinem Video sinngemäß, dass man schon mit den Grundeinstellungen (sprich: alles auf Automatik) schon sehr gute Summenbilder bekommt. Mein besonderes Augenmerk liegt auf der Fähigkeit, Bilder, die mit unterschiedlicher Ausrüstung gemacht wurden, zu kombinieren. Ich habe mich auch nur mit dem Stacking beschäftigt und nicht mit den Möglichkeiten der anschließenden Bildbearbeitung, die APP auch bietet.
Nachdem ich mich nun das ganze Wochenende intensiv damit beschäfftigt habe, bin ich, um es vorsichtig zu sagen, recht ernüchtert! In einfachen Fällen, also Lichtbilder und Kallibrierungsbilder aus einer Nacht und mit derselben Kamera, war die Sternabbildung "nur" deutlich schlechter als mit dem DeepSkyStacker. Die Sterne zum Rand hin sind sehr elongiert und häufig mit verschiedenfarbigen Pixeln durchsetzt. Das kenne ich vom DSS nicht. In komplizierteren Fällen hat APP nur noch Exemplare für das Kuriositätenkabinett geliefert.
Anbei das Resultat einer Reihe Bilder von SH2-132 (Löwennebel). Die Bilder habe ich über mehrere Jahre aufgenommen und zwar mit immer demselben Refraktor aber drei verschiedenen Kameras (Nikon D5100a, D5300a und D5500a). Das Bild kam so aus dem APP und ist nur mit Graxpert leicht vorgestreckt.
Das Ergebnis ist lustig, aber nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte. Ich möchte gerne glauben, dass das besser geht, habe es aber trotz unzähliger Versuche mit verschiedenen Einstellungen über das ganze Wochenende nicht hinbekommen. Ich vermute, dass das Problem (wie so oft) vor dem Rechner sitzt bzw. es nur irgendwo an einem Häkchen oder einer Einstellung liegt, aber ich komme nicht darauf, was es sein könnte. Da die Sterne am Rand total verzerrt sind, war meine Vermutung, dass es etwas mit der dynamic distortion correction zu tun hat. Aber egal ob Häkchen oder nicht, es wird nicht besser.
Vielleicht kennt jemand ja diese Art der Darstellung und auch die Ursache dafür? Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße
Oliver