Lotz
Aktives Mitglied
Hallo Sternfreunde,
derzeit rechne ich etwas an der Abbildungsgeometrie von Teleskopen rum.
Dabei tut sich mir folgendes Problem auf, zu dem ich bis dato keine plausible Lösung
gefunden habe:
Der Durchmesser des Beugungsscheibchen ist ja 1,22*Lambda/D in radians, bzw.
Brennweite * tan(1,22*Lambda/D) in Längeneinheiten der Brennweite.
Geh ich aus dem Fokus, wird der Lichtkegel ja größer per Strahlensatz
Strahldurchmesser = Durchmesser Optik * Abweichung vom Fokus / Brennweite
Wenn ich beide Werte gleichsetze, müßte ich sagen können, ab welcher Fokusabweichung ich weniger als beugungsbegrenzt sehe. Allerdings liege
ich mit diesen Berechnungen ungefähr eine Zehnerpotenz neben den in der
Literatur für die Fokustoleranz zu findenden Werten.
Wahrscheinlich liegt der Denkfehler darin, Beugungsscheibchendurchmesser und
Strahlkegeldurchmesser zu vergleichen. Nur: wie rechne ich korrekt???
Viele Grüße und danke für mögliche Erleuchtung
Markus
____________________________________________________
Quidquid agis, agas prudenter et respice finem!
____________________________________________________
DANUBIA - [COLOR="1070FF"]OBSERVATORIUM[/color]
Markus A. R. Langlotz
Vilsweg 2b
D-93073 Neutraubling
Die Astroseite: www.N-T-L.de
Die Starfinderseite: starfinder.N-T-L.de
Die Mailadresse: ntl.observatory@freenet.de
derzeit rechne ich etwas an der Abbildungsgeometrie von Teleskopen rum.
Dabei tut sich mir folgendes Problem auf, zu dem ich bis dato keine plausible Lösung
gefunden habe:
Der Durchmesser des Beugungsscheibchen ist ja 1,22*Lambda/D in radians, bzw.
Brennweite * tan(1,22*Lambda/D) in Längeneinheiten der Brennweite.
Geh ich aus dem Fokus, wird der Lichtkegel ja größer per Strahlensatz
Strahldurchmesser = Durchmesser Optik * Abweichung vom Fokus / Brennweite
Wenn ich beide Werte gleichsetze, müßte ich sagen können, ab welcher Fokusabweichung ich weniger als beugungsbegrenzt sehe. Allerdings liege
ich mit diesen Berechnungen ungefähr eine Zehnerpotenz neben den in der
Literatur für die Fokustoleranz zu findenden Werten.
Wahrscheinlich liegt der Denkfehler darin, Beugungsscheibchendurchmesser und
Strahlkegeldurchmesser zu vergleichen. Nur: wie rechne ich korrekt???
Viele Grüße und danke für mögliche Erleuchtung
Markus
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Markus A. R. Langlotz
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