Himmelsstreifen

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Paul123

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Seit einiger Zeit bemerke ich das die Möglichkeit des Beobachtens immer weiter eingeschränkt wird durch die
Kondenzstreifen der Flugzeuge. Aufgefallen ist mir heute das
zwei die Paralell flogen bei dem einem der Streifen
sich wieder aufgelöst hat und bei dem anderen dieser geblieben ist und sich sogar vergrößert hat!Innerhalb von wenigen Stunden war heute Spätnachmittag der Himmel zu.
Was geht da ab? Hat jemand ähnliche Sichtungen gemacht?

Gruß

PW
 
Hallo Paul,
daß hochfliegende Flugzeuge zu Wolkenbildung beitragen können wird schon länger Diskutiert.So war z.B. nach dem Terroanschlag auf das WTC und dem nachfolgenden Flugverbot in den USA ,der Himmel ungewöhnlich wolkenfrei...
Grüße Rainer
 
Hallo Rainer und Micha,

seit ca 30 Jahren betreibe ich mein Hobby.Aus früheren Zeiten kann ich aber sagen das die Kondenzstreifen nach einer weile wieder Verschwunden waren im Gegensatz zu heute
wo bei einer längeren Beobachtung man feststellt das diese sich vergrößern und zu Wolkenstreifen werden.Ich kann nur Empfehlen dies mal über einen längeren Zeitraum zu beobachten.Ich werde in dieser Angelegenheit noch weiter forschen.

Gruß

PW
 
Hallo Paul,

Zitat von Paul123:
Seit einiger Zeit bemerke ich das die Möglichkeit des Beobachtens immer weiter eingeschränkt wird durch die Kondenzstreifen der Flugzeuge. Aufgefallen ist mir heute das zwei die Paralell flogen bei dem einem der Streifen sich wieder aufgelöst hat und bei dem anderen dieser geblieben ist und sich sogar vergrößert hat! Innerhalb von wenigen Stunden war heute Spätnachmittag der Himmel zu.
Was geht da ab? Hat jemand ähnliche Sichtungen gemacht?
Zitat von Paul123:
... seit ca 30 Jahren betreibe ich mein Hobby.Aus früheren Zeiten kann ich aber sagen das die Kondenzstreifen nach einer weile wieder Verschwunden waren im Gegensatz zu heute wo bei einer längeren Beobachtung man feststellt das diese sich vergrößern und zu Wolkenstreifen werden.Ich kann nur Empfehlen dies mal über einen längeren Zeitraum zu beobachten.Ich werde in dieser Angelegenheit noch weiter forschen.
hmmm, ich hoffe doch, hier kommt nicht durch die Hintertür die "ChemTrail"-Verschwörungstheorie, die derzeit, wiederum aus ultrarechten "Esoteriker"- und Politkreisen, wieder mehr ventiliert zu werden scheint ... ?
So gern und oft ich über diese zu lachen pflege (Link: ein Beispiel mit Abzock-Garantie, und sogar wieder mit HHG="heiliger Handgranate"):
Wie willst Du vom Boden aus die Zusammensetzung von Kondensstreifen analysieren? Und ist Dir in den vergangenen "30 Jahren" auch mal aufgefallen, daß sich schon einzelne Kondensstreifen quer über den Himmel je nach Flughöhe und Wetterlage höchst unterschiedlich entwickeln können? Mir schon ... aber trotzdem: Wie der angewachsene Flugverkehr den Himmel zunebeln kann, ist manchmal schon einfach widerlich! Und ja, ich fliege selber zu oft, wie wohl viele von uns hier ...
Nützlich (und manchmal sogar interessant/schön) kann die Kondensstreifen-Beobachtung allerdings schon sein - gerade am Abend kann man dabei vielleicht sogar das in den nächsten Stunden zu erwartende Seeing abzuschätzen versuchen.

Gruß+cs,
Dietmar


P.S. Da der Wikipedia-Link von Winnie zum Kondensstreifen-FAQ des MPI für Meteorologie leider nur einen "Error" erbringt, hier der richtige Link:
MPI für Meteorologie: "Welche Rolle spielen Kondensstreifen für unser Klima?"
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dietmar,

die Hintertür bleibt zu.Ich habe noch alle vier Sinne beisammen und bin durchaus in der Lage das was ich sehe zu interpretieren.Dies als Verschwörungstheorie oder sonstwas hinzustellen ist die einfachste Art solche diskusionen im
Vorfeld abzuwürgen.Das kommt mir anderswo irgentwie bekannt vor .Ich werde mich deshalb erst recht mit dieser Materie befassen.Ansonsten ist die Sache für mich hier Erledigt

Gruß

PW
 
...tja, das ist so eine Sache!
Und es kommt noch was dazu:
Bis vor ca. 10 Jahren waren die Flugzeuge aufgrund militärischer Luftübungsgebiete weitgehend an festgelegte Luftstraßen gebunden, somit auch die Kondensstreifen auf diese Gebiete konzentriert.
Mit Einführung des sog. Flexible Use of Airspace Konzepts ist diese Bindung oft-an Wochenenden quasi immer- aufgehoben. Die Luftfahrzeuge fliegen ihre unterschiedlichsten Bestimmungen dann häufig auf dem kürzesten Weg an und erzeugen Kondenstreifen dann auch in Gebieten, die vordem praktisch unbelastet waren.
Positiv wäre zu vermelden, daß auf diese Weise eine Menge Kerosin gespart wird und die Abflugverzögerungen bei steigendem Luftverkehr erheblich reduziert werden konnten.

Viele Grüße und CS,

Bernd





 
Hallo Martin,
ich gehöre zwar nicht zu deiner "Zielgruppe" will sagen ich glaube an keine Chemtrails-Verschwörung,trotzdem habe ich mir deine Seite Durchgelesen.Klasse Flugzeugfotos hast du da!
Erstaunlich,daß es anscheinend Menschen gibt,die sich an so etwas (Chemtrails) Festhalten.Besonders belustigend(oder auch beängstigend) wirkt dieses Anandara Symbol.
Belustigend,weil, ich Zitiere: "Anandara strahlt in einem Radius von 5400 Metern" diese Chemtrails aber in 10-12 Km Höhe entstehen (sollen)...
Beängstigend daß es Menschen gibt,die an sowas Glauben,anscheinend ohne ihr Gehirn zu Bemühen...
Grüße Rainer
 
Hallo Martin,

nette Seite, danke!


Ähem, wo siehst Du dort auf Deiner Seite ...

Zitat von MartinWagner:
Link zur Grafik: http://www.martin-wagner.org/Keine-Chemtrails-Duesen.jpg
"Diese Brussels Airlines Boeing 737-43Q OO-VEP wurde am 25.4.2008 bei hervorragend ruhiger Luft im Teleskop fotografiert. Sie zeigt als einziges bisher von mir beobachtetes Flugzeug seltsame Röhren hinter den Triebwerken, die - theoretisch - Chemtrails-Düsen sein könnten. Allerdings hat der Flieger keinen Chemtrail hinterlassen wie auch alle anderen an diesem Tag. Falls das Flugzeug wirklich Chemtrails (Aluminiumoxid usw.) sprühen würde dann würden das die Passagiere hinter der Tragfläche aber mitbekommen! Auch zeigt kein anderer von mir beobachteter Flugzeugtyp diese Rohre. Falls Sie sich mit Flugzeugen auskennen und wissen was es ist mailen Sie mir bitte! "
... irgendwelche "seltsame Röhren"?

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Dietmar,
direkt hinter den Triebwerken sind je eine relativ dicke "Röhre" angebracht, die anders aussehen als die spitz zulaufenden Gebilde unter den Tragflächen bei jedem anderen von mir fotografierten Flugzeugtyp.

Viele Grüße,
Martin
 
Hallo Martin,

Zitat von MartinWagner:
direkt hinter den Triebwerken sind je eine relativ dicke "Röhre" angebracht, die anders aussehen als die spitz zulaufenden Gebilde unter den Tragflächen bei jedem anderen von mir fotografierten Flugzeugtyp.
tut mir leid, ich sehe keinerlei "relativ dicke Röhren" dort - könntest Du nicht Dein Bild durch eines mit einem Mauszeiger o.ä. als Hinweisgeber ersetzen?
Vielleicht kannst Du das aber auch anhand geeigneterer Fotos dieser Boeing 737-43Q mit dem heutigen Kennzeichen OO-VEP dort (mit der "Geschichte" dieses einzelnen Jets) besser erklären?
Danke!

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hi Paul,

das weitere forschen kannst du dir sparen, verbring deine Zeit lieber mit dem Beobachten von Sternen.

Glaubst du irgenwie im Ernst daran das Fluggesellschaften sich freiwillig dafür hergeben würden, zusätzliche Last (also das Zeug das da versprüht werden soll) auf den Flügen mitzunehmen?

Und glaubst du das davon dann noch nichts an die Öffentlichkeit gelangt wäre? Bei den vielen Menschen die auf Flugplätzen beschäfftigt sind?

Es müsste ja auffallen das nicht nur Sprit getankt wird, sondern noch zusätzliches Zeugs, dazu kommt das dieses Zeugs auch am Flughafen angeliefert werden müsste, würde wiederum auffallen- da hätte schon längst jemand ganz laut geschrien bzw. den Finger gehoben.

Solche Verschwörungstheorien gibt es zur Genüge, abhaken und vergessen.

Gruß

Stefan

PS: Vielleicht hatte ja der eine Jet, dessen Kondensstreifen so schön hängen blieb, "Diesel" getankt :biggrin:
 
Hallo Martin,

Zitat von MartinWagner:
Dieses Bild zeigt die "Röhre" von oben, es ist das Teil was am nächsten am Fenster ist.
Link zur Grafik: http://www.jetphotos.net/img/1/7/1/4/34553_1037981417_tb.jpg
Nico Coosemans (sein Copyright solltest Du schon erwähnen) nächstes Foto der OO-VEP dort bei dem von mir verlinkten jetphotos.net/census zeigt noch deutlicher, daß es sich mitnichten um eine Röhre handelt, sondern um den aerodynamischen Abschluß der Triebwerksaufhängung (irgendein Ingenieur hier, der das besser erklären kann?).

Dein Irrtum scheint mir dadurch zustande gekommen sein, daß bei vielen anderen Fliegern dieses Abschlußprofil senkrecht/hochkant, oder "viereckig", statt waagerecht/horizontal angeordnet ist, und damit auch bei der hier offensichtlich nicht für den Nachweis einer "Röhre" geeigneten Auflösung vom Boden aus besser zu "erkennen" ist. Mein Tip ist, immer gleich zwei/mehrere Bilder zu machen, um diese dann passend "stereoskopisch" betrachten und damit mehr Details erkennen zu können.


Aber ich habe mal aus meinem eigenen Archiv einen animierten bodennahen Kondens(ations)streifen an Landeklappen gekramt ...

Link zur Grafik: http://farm3.static.flickr.com/2202/2452414924_a791402b23_o.gif
(auf flickr.com)

... Stoff zum Panikmachen (oder Nachdenken) für alle Chemtrail-Verschwörologen ... :biggrin:

Die Erklärung liefert z.B. die FAQ des Flughafens Luxemburg mit Hinweis auf die tollen Fotos auf airliners.net (das erste ist z.B. Spitze!).

Gruß+cs,
Dietmar
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Dietmar,

auf der von dir verlinkten Seite mit den Jetfotos kann man auf dem Bild der Virgin Express- erste Reihe rechtes Foto- gut die Funktion der Kästen erkennen.

Da sitzt die Antriebstechnik für die Landeklappen drinn und dient auch zur Stabilisierung selbiger.

Der große Kasten dürfte ebenso die Technik für das Fahrgestell enthalten. Einfach mal öffnen, draufklicken und das große Bild anschauen, sieht man sehr gut.

Schöner Gegenbeweis von dir, also wieder nichts mit Verschwörungstheorie, die Bilder zeigen das recht gut. :super:

Gruß

Stefan
 
Zu meinem ...

Zitat von wasguggsuda:
... muß ich da noch mal zwei von mir bewunderte Fotolinks, über die ich mehr zufällig gestolpert bin, anhängen - super, finde ich ...

Nebulöser B2-Bomber
Bunter Wiener Vogel

... letzterer übrigens von einem Astronomen geknipst ;) ... und das APOD "Sonic Boom" aus dem "APOD I" in meinem Buchregal ist ja sicher breiter bekannt, aber dennoch immer wieder Spitze ... was die da wohl versprühen? :D

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo,

um mal wieder zur Ausgangsfrage zurückzukommen:
Kondensstreifen können schon den Himmel an bestimmten Stellen "dicht" machen. So z.B. bei uns, nahe Würzburg. Hier liegen wir mitten in der Einflugschneise des Flughafen Frankfurts. Gerade zu Ferienzeiten sehe ich bis zu 8 Flugzeuge gleichzeitig (in beiden Richtungen).

Zu Kondensstreifen allgemein hier ein Auszug aus:
"Der Wolkenatlas", Seite 234, Text von Bernhard Mühr, Diplommeteorologe der Uni Karlsruhe:

"...Wenn uns nicht gerade eine tiefe Wolkendecke den Blick zum Himmel verwehrt, sehen wir fast täglich Kondensstreifen; sie sind manchmal schraubenförmig verdreht oder zeigen herabhängende Verdickungen, die wie umgedrehte Pilze aussehen. Kondensstreifen können nur ganz kurz für ein paar Sekunden auftauchen, oder als lange streifenartige Gebilde stundenlang den Himmel kreuz und quer überziehen, wenn im Flugniveau besonders feuchte Verhältnisse herrschen. Dann wachsen sie in die Breite und bilden nicht selten eine zusammenhängende Schicht, so dass wir kaum noch erkennen können, ob es sich um Kondensstreifen oder Wolken natürlicher Herkunft (Cirrus, Cirrostratus) handelt. Solche Bedingungen treten gern vor sich nähernden Warmfronten auf, und die zusätzlich entstehenden und in die Breite wachsenden Kondensstreifen können dann den Vorderrand der Warmfrontbewölkung (Cirrus) um bis zu 100 Kilometer nach vorne verschieben. Oft bilden sich Kondensstreifen auch in verschiedenen Höhen und entwickeln dann ein ganz unterschiedliches Erscheinungsbild, einige breiten sich aus, andere nicht, wieder andere haben eine nur kurze Lebensdauer oder werden in anderen Richtungen verfrachtet.

Kondensstreifen entstehen meist in großen Höhen, wo Temperaturen von unter -40°C herrschen. Bei solchen Temperaturen kann Luft nur sehr wenig Feuchtigkeit enthalten und da genügt schon eine nur geringe Feuchtigkeitszufuhr, um Sättigung d.h. Kondensation und Wolkenbildung herbeizuführen. Die Triebwerke stoßen als Verbrennungsrückstände unter anderem Ruß und Wasserdampf aus. Aus dem Wasserdampf entstehen in einer Entfernung von etwa einer Flügelspannweite hinter dem Flugzeug die Kondensstreifen, die Rußpartikel wirken dabei als zusätzliche Kondensationskerne. An den Eiskristallen eines Kondensstreifens sehen wir manchmal besonders reine und farbenprächtige Haloerscheinungen, vor allem die Nebensonne und einen Teil des Zirkumzenitalbogens.

Kondensstreifen können aber auch in Bodennähe kurz vor der Landung oder nach dem Start sichtbar werden, sie tun das dann über und/oder hinter den Tragflächen. Bei besonders feuchten Verhältnissen kommt es bei der Umströmung der Tragflächen zur Kondensation des Wasserdampfes und es bilden sich Tröpfchen, die als schmaler nebelartiger Streifen sichtbar werden. ..." Zitat Ende

CS
Winfried
 
Hallo Paul,

Seit einiger Zeit bemerke ich das die Möglichkeit des Beobachtens immer weiter eingeschränkt wird durch die
Kondensstreifen der Flugzeuge.


...da kann und muß ich Dir voll zustimmen!
Seit 35 Jahren beobachte ich den Himmel zu jeder Gelegenheit
und je nach Wetterlage und Luftfeuchtigkeit machen die vielen Kondensstreifen duch Höhenwinde "den Himmel dicht".
Somit kann ich schon vormittags nach einem Blick in den klaren Himmel (fast) immer sagen, wann nachmittags eine trübe Bedeckung den Himmel dicht macht und die abendlich astronomische Beobachtung ausfällt.

Von meiner Sternwarte Dachterrasse aus konnte ich schon
gleichzeitig 16 Flugzeuge (leider) sehen.
Alle flogen auf Diensthöhe und es war keiner beim An- und Abflug zum Flughafen Stuttgart unterwegs.
Da sind die astronomischen Beobachtungen bzw. fotografischen
Betätigungen schon eingeschränkt.

Da der Teufel in der Not auch Fliegen frißt, mache ich das
beste daraus und mache auch Aufnahmen von Flugzeugen
am Morgen- und Abendhimmel und vor dem Mond.

Da werde ich mal bei Gelegenheit meine alte Taghimmel-Dias durchsehen und mit aktuellen DSLR-Aufnahmen vergleichen.

Gruß AllBert


 
Hallo Winfried,

danke für die Aufklärung :) ...

Zitat von Berberich:
Kondensstreifen können schon den Himmel an bestimmten Stellen "dicht" machen. So z.B. bei uns, nahe Würzburg. Hier liegen wir mitten in der Einflugschneise des Flughafen Frankfurts. Gerade zu Ferienzeiten sehe ich bis zu 8 Flugzeuge gleichzeitig (in beiden Richtungen).
Zitat von Berberich's Wolkenatlas:
Kondensstreifen entstehen meist in großen Höhen, wo Temperaturen von unter -40°C herrschen.
... hm, Würzburg liegt ca. 100km östlich von mir (Frankfurt) - wie kommen die Flieger denn sooooo schnell 'runter von diesen "großen Höhen" (?), und was sagt Dein Wolkenatlas denn dazu, ob Kondensstreifen beim Landeanflug/Start in niedrigeren Höhen entstehen und "den Himmel dichtmachen" können? ?)
Das wäre mir denn doch neu.

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo,

...möchte noch anmerken, daß ich mich von Verschwörungstheorien,Chem-Trails usw. distanziere und daran
keinerlei Gedanken verschwende.

Gruß AllBert
 
Hallo "AllBert",

schon klar, so hatte ich Dich auch verstanden, deswegen auch mein weiterführender Link. :knuddel:

Gruß+cs,
Dietmar


P.S.: Eine schöne Bildergalerie hast Du!
Neugier: Wie hast Du das 480er-Rodenstock an die DSLR gebracht? Ich bastele selbst mit dem 600er herum ...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dietmar,

als "Kaum-flieger" weiß ich nicht, welche Strecke ein Verkehrsmaschine braucht, um auf 10.000 Meter zu kommen. Wenn, dann fliege ich meist Helikopter und das nur in unserer Nähe zu Luftaufnahmen.
Ich kann lediglich die Flugzeuge zählen. Wahrscheinlich fliegen sie Hamburg London oder Übersee, interessiert mich aber recht wenig. Diejenigen, die Frankfurt anfliegen, das ist mal ausnahmsweise richtig, haben keine Kondensstreifen. Dafür lassen sie in der Rhön manchmal überflüssiges Kerosin ab, wurde zumindest in den vergangenen Jahres vielfach behauptet, ich selbst habe dafür keine Beweise noch weiß ich es. Wird zumindest von Anwohnern dort behauptet.

Um den gesamten Artikel lesen zu können, empfehle ich Dir, das Buch einfach zu kaufen....... (hi,hi). Da steht nämlich noch erheblich mehr zum Thema drin. Ich zitiere aber nur das, um was es hier geht.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

Zitat von Berberich:
Ich kann lediglich die Flugzeuge zählen. Wahrscheinlich fliegen sie Hamburg London oder Übersee, interessiert mich aber recht wenig. Diejenigen, die Frankfurt anfliegen, das ist mal ausnahmsweise richtig, haben keine Kondensstreifen.
danke für die ausnahmsweise Korrektur. :knuddel:

Zitat von Berberich:
Dafür lassen sie in der Rhön manchmal überflüssiges Kerosin ab, wurde zumindest in den vergangenen Jahres vielfach behauptet, ich selbst habe dafür keine Beweise noch weiß ich es. Wird zumindest von Anwohnern dort behauptet.
Uff, noch mehr Gerüchte: Über's Kerosinablassen findest Du recht einfach dort qualitativ Erhellendes ...

"Mythos Kerosinablassen"
"Wie funktioniert das mit dem abgelassenen Kerosin bei der Landung von Flugzeugen?"
DFS: "Treibstoff-Schnellablaß" (pdf)

... und dort quantitativ ...

Bayerischer Landtag - 15. Wahlperiode, Drucksache 15/3855 - Schriftliche Anfrage "Kerosinablassen am Flughafen München" (pdf)

Gruß+cs,
Dietmar
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dietmar,

P.S.: Eine schöne Bildergalerie hast Du!
Neugier: Wie hast Du das 480er-Rodenstock an die DSLR gebracht? Ich bastele selbst mit dem 600er herum ...


....super, da mußt Du undbedingt loslegen mit dem Bau!

Hier kurze Info, näheres und weitere Details dann
über meine private Mail-Adresse (oder auch hier, wenn's
nicht stört...)

Das 480er-Rodenstock-Objektiv wurde in einer selbst gedrehten Alu-Fassung am Tubus eines alten Luftspalt-Refraktors angepaßt, dann die Brennweite ermittelt und dementsprechend der Tubus gekürzt.
Für die Fokussierung habe ich ein altes 135er-Objektiv mit
M42-Gewinde komplett zerlegt, das Fokussierteil ausgedreht
und an den Tubus geklebt. Auf das M42-Gewinde kommt dann
der Canon M42-Adapter mit der EOS 350D.
Bilder dazu auf der HP bei Technik.

Das habe ich auch so mit dem 300er-Rodenstock gemacht.
Beide Objektive haben exzellente Abbildungen und sind
täglich griffbereit, sowie ich nach der Arbeit zuhause eintreffe...

Gruß AllBert


 
Hallo Albert,

Zitat von AllBert:
Das 480er-Rodenstock-Objektiv wurde in einer selbst gedrehten Alu-Fassung am Tubus eines alten Luftspalt-Refraktors angepaßt, dann die Brennweite ermittelt und dementsprechend der Tubus gekürzt.
Für die Fokussierung habe ich ein altes 135er-Objektiv mit M42-Gewinde komplett zerlegt, das Fokussierteil ausgedreht und an den Tubus geklebt. Auf das M42-Gewinde kommt dann der Canon M42-Adapter mit der EOS 350D.
Bilder dazu auf der HP bei Technik.
ah, gefunden, danke! Hihi, der "Gigant in der Bohnergabel" ist auch Klasse ... aber mit dem hübschen "Novoflex in Leitrohrschellen" gehst Du vielleicht besser nicht zu nahe an einen Flughafen o.ä. ... :)

Eine eigens gedrehte Fassung für das Rodenstock habe ich (noch) nicht, ich hatte 2004 das 600er einfach sehr provisorisch an einem passend gekürzten fertigen Tubus angebracht - für diesen etwas frontlastigen "Volks-APO" ;) wurde der schlechteste meiner drei "Lidl"s geschlachtet, also leider nur mit schwachem 1,25"-OAZ ohne T2-Anschluß.

Und da ich hier etliche brauchbare bis gute, und praktischere, 300-1000mm-Spiegel&Linsen mit Fotoanschlüssen habe, ruht das wie so vieles anderes ...

Wie schätzt Du die Detailabbildung deines Ronar, z.B. an Tagflugzeugen oder Tagmondsicheln, an der DSLR gegenüber einfacheren Objektiven wie der "Wundertüte" oder dem Novoflex ein?

Gruß+cs,
Dietmar
 
Hallo Dietmar,

hier der Originaltext Rodenstock:

Apo-Ronar - der weltberühmte Scharfzeichner
Das Apo-Ronar gilt als klassisches Reproduktionsobjektiv. Doch die Anwendungsbreite dieses kompromisslos scharfzeichnenden Objektivs reicht weit über Reproduktionen und Sachaufnahmen hinaus: Mit einem Bildwinkel von ca. 48° ist es ein erstklassiges langbrennweitiges Objektiv für alle Formate, deren Längsseite nicht grösser als die halbe Brennweite ist. Dabei ist es leicht, kompakt, preisgünstig und dennoch sowohl in der Schärfe als auch im Bildwinkel Telekonstruktionen überlegen.
Im Nah- und Makrobereich kann das Apo-Ronar wegen des mit dem Kameraauszug anwachsenden Bildkreisdurchmessers auch für grössere Formate eingesetzt werden.
Obwohl für den Massstab 1:1 optimiert, bleibt die Abbildungsqualität des 4-linsigen Apo-Ronars auch bei starker Verkleinerung (Fernbereich) oder Vergrösserung weitgehend erhalten. Die Kontrastübertragung liegt jeweils nahe der physikalischen Grenze. Dank apochromatischer Korrektion bleiben sogar kontrastreiche Kanten völlig farbsaumfrei.


Dem ist meinerseits nichts hinzuzufügen, ich bin echt begeistert. Schau mal auf meiner HP die Aufnahmen bei
irisierende Wolken an, da sind viele mit dem 480er
(Ruhe und Sturm...) ebenso bei Flugzeuge bzw. Tiere.
Ich habe eine große Auswahl an alten und neuen Optiken,
aber die Rodenstock- bzw. das 3-linsige Novoflex-Objektiv
sind schon Spitze. Genauso gut das 750er Zeiss-Apo-T am
Tag und in der Nacht (Mofi).
Am Taghimmel habe ich alle Optiken mit gutem Ergebnis getestet.

Anmerkung: Die 2 Rodenstock und das Zeiss-Objetiv habe
ich 2001 aus einer alten Repro-Anlage ausgebaut.

Mit dem Novoflex 5,6/400 hatte ich vor 2 Wochen ein
fotografisches Duell mit einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Wir fotografierten uns mehrmals gegenseitig.
(Bilder sind auf der HP bei Flugzeuge)
Also wenn ich mich demnächst nicht mehr melde....

Gruß AllBert

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Albert,

danke!

Zitat von AllBert:
Mit dem Novoflex 5,6/400 hatte ich vor 2 Wochen ein fotografisches Duell mit einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Wir fotografierten uns mehrmals gegenseitig. (Bilder demnächst auf der HP bei Flugzeuge)
Also wenn ich mich demnächst nicht mehr melde....
Uiuiui ;) , mach das lieber nicht mit US-Militärhubschraubern, so wie das Ding aussieht ... *blasswerd*
Hihi, das erinnert mich aber an ein Fotoduell mit einem behördlichen Novoflexnutzer (West), dieser ganz oben auf einem Baukran, Anfang der 1980er, meinereiner wundertütigbewaffnet unterwegs ... ich war schneller (weg) ... ;)

Gruß+cs,
Dietmar



P.S. Schiel mal hier:
Link zur Grafik: http://hometown.aol.de/Spaziergucker03/2005_04_02_1758_58_12x45_cp3200_stereo.jpg
(Mini-Digiknipse an Fernglas)
 
Hallo Dietmar,

...Dein Frankfurter Allerlei ist gut gewürzt und findet Beachtung! Das gefällt mir... :respekt2:

Die Duell-Aufnahmen sind auf der HP.

Gruß AllBert
 
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