Hintergrundbeleuchtete Bilder für die Wand?

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TriffiD

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Hallo zusammen!

Ich lasse hin und wieder mal meine (viel zu wenigen) gelungeneren Astrofotos auf gutem Papier abziehen. Ich habe da einen Online-Anbieter, mit dem ich all die Jahre sehr zufrieden bin.
Nun habe ich mal wieder einen Kandidaten für so einen Abzug. Allerdings könnte ich mir bei diesem sehr gut vorstellen, das Bild aus dem Hintergrund zu beleuchten. Auch dafür gibt es Anbieter, die einem das auf Glas drucken und mit Hintergrundbeleuchtung versehen. Das kostet recht viel Geld - was ja noch erträglich wäre - aber man kann die Beleuchtung leider nicht wirklich beeinflussen. Ich könnte mir nämlich vorstellen, LED-Streifen mit einem Arduino oder RPi so zu steuern, dass die Sterne "realistisch" funkeln oder einem Nebelgebiet ein leichtes "Wabern" zu verpassen. Selbstbau wäre mir da also lieber.
Drucke auf Acrylglas kenne ich nur so, dass da undurchsichtige Folien aufgebracht werden (vielleicht um die Druckschicht zu schützen?). Ohne Folie wäre das ja schon einen Versuch Wert.
Da muss es doch irgendwas geben, womit das umsetzbar ist?

Gruß
Sebastian
 
Hallo Sebastian,

Drucke auf Acrylglas kenne ich nur so, dass da undurchsichtige Folien aufgebracht werden (vielleicht um die Druckschicht zu schützen?).
das muss nicht so ein. In meiner Firma können wir durchaus auf Folie drucken die von hinten durchleuchtet werden kann. Diese Folie ist weiß und hat damit gleich die "Mattscheibe" eingebaut und können wir auch hinter Acrylglas Blasen- und Einschlussfrei aufziehen. Wenn man dann ganz genau zum maximal möglichen Druckauftrag die Hintergrundbeleuchtung abstimmt, kann man genau den Effekt erzielen den Du dir vorstellst. Unter genau definierten Licht-Umgebunsgbedingungen, also nicht zu hell, nicht zu dunkel eben genau wie es es braucht. Sprich scheint dann die Sonne ins Zimmer - Essig - Banane! Machst Du alles Umgebunsglicht aus, passt es auch wieder nicht! Essig - Banane! Klar kann man ausregeln und Umgebunsglicht messen und nachführen, und, und, und .... aber geht!

Oder doch Fernseher an der Wand, inklusive Motiv-Wechsel alle paar Augenblicke. ;)

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Vielen Dank an euch!

So wie Sebastian es vorschlägt habe ich es genau nicht machen wollen. Das wäre zwar praktisch wegen des Motivwechsels und ich bin überzeugt davon, dass das großartig aussieht, aber ohne Strom sieht man gar nichts und überdies bin ich ohnehin schon ein sehr energieintensiver Mensch. Ich will wirklich versuchen, meinen Verbrauch eher zu verringern, als jetzt noch zusätzlich Fernseher zu installieren. Vom Preis der Geräte mal ganz abgesehen... :affeohren: LED-Streifen und einen Microprozessor fände ich noch akzeptabel. Zumal der Betrieb ja nicht dauernd erforderlich ist.
Ich dachte wirklich, dass es eine Möglichkeit gäbe, so ein Bild herzustellen, das ganz normal als Bild im Sonnenlicht hängen könnte und bei Bedarf beleuchtbar sein kann. Aber so wie Ewald das beschreibt, ist das nur mit Kompromissen möglich. Immerhin gut zu wissen, dass es grundsätzlich geht. Ich habe jetzt auch das richtige Stichwort gefunden, glaube ich: Backlit-Folie. Da werde ich nochmal weiter recherchieren.
Ansonsten ist Holgers Methode tatsächlich auch eine Möglichkeit. Warum auch nicht Leinwand als Träger? Ich habe nie was anderes als Acryl in Betracht gezogen. Und das sieht auch am Tage gut aus.
Hmm. Ich hatte mir das viel einfacher vorgestellt.

Gruß
Sebastian
 
Versuche es mal beim großen online-Buchhändler. Dort gibt es derartige LED-Panels. Hersteller/Marke ist Inndesign, Lieferant Photofabrics. Gibt es in verschiedenen Größen. Ich selbst habe zwei A4 in Betrieb ein Kollege von mir auch in anderen Formaten.
Gruß,
Carsten
 
Hallo Carsten,
danke! Ja das wäre sicherlich auch eine Möglichkeit, aber das Prinzip der Beleuchtung von der Seite her ist nicht das, was ich im Sinn hatte. Das ist tatsächlich eher etwas für Aufsteller.
Ich habe das Thema neulich mit der Werbeagentur besprochen, die für die Firma tätig ist, für die ich arbeite. Die waren da so etwa Ewalds ( @MünchenBeiNacht ) Meinung, dass man sowas am ehesten hinbekommt, wenn man das auf Folie druckt, die man dann auf Glas aufzieht. Die Folie könnte man z.B. hier machen lassen. Dann das ganze auf Glas und aus einem oder mehreren Bilderrahmen eine Lightbox bauen.
Die Agentur meint, auch ohne Beleuchtung und bei wechselndem Umgebungslicht könnte man das Bild noch genießen, wenn man das richtige Glas dafür nimmt. In der Agentur haben sie auch Beispiele dafür, die ich mir demnächst mal ansehen werde, oder ich lasse mal einen Testdruck machen.
Ich habe insofern Glück, als die Chefin der Agentur absolut begeistert von Astrofotografien ist. Da habe ich eine kompetente Diskussionspartnerin, die mich auch anspricht, wenn sie über mögliche Lösungen stolpert.
Mir fehlt aber vorerst völlig die Zeit, mich darauf zu konzentrieren. Ich werde über meine Experimente aber hier berichten.
Gruß
Sebastian
 
So wie Sebastian es vorschlägt habe ich es genau nicht machen wollen. Das wäre zwar praktisch wegen des Motivwechsels und ich bin überzeugt davon, dass das großartig aussieht, aber ohne Strom sieht man gar nichts und überdies bin ich ohnehin schon ein sehr energieintensiver Mensch. Ich will wirklich versuchen, meinen Verbrauch eher zu verringern, als jetzt noch zusätzlich Fernseher zu installieren.
Sebastian, dass kann Ich gut verstehen.
wir haben ueber dem Esstisch einen Netgear Meural haengen, der verbraucht (gemessen) 16-18W.
Nun sind diese Dinger auch immer cleverer und bei uns ist der eben so konfiguriert, dass das Ding tagsueber einfach aus ist (dafuer haengen da genug andere nicht aktiv beleuchtete Motive) und abends und in der Nacht die "normale" Beleuchtung ueberwacht und sich nur dann einschaltet, wenn die Lampe im Wohn- / Esszimmer tatsaechlich eingeschaltet ist und sich daher dort auch wirklich jemand befindet. Die abgetrahlte Helligkeit des Bildschirms ist dabei Teil der Raumbeleuchtung dieses Wohnareals.
Ohne da jetzt Greenwashing betreiben zu wollen (18W sind 18W, 1.5W Standby sind eben das), ohne das Ding (es war uebrigens ein Geschenk) hinge da auch ein Fine-Art Print mit abends dezidierter indirekter LED-Beleuchtung. Das kaeme zwar von der Leistung her nicht auf das gleiche hinaus, stellt aber die Dinge dann doch in einen etwas anderen Zusammenhang.
Der Vorteil ist halt - meine Frau ist fanatische (Vogel-)Fotografin, Ich knipse allerlei - dass man die "best-of" wirklich ab und zu mal anschaut und dann auch durchrotieren kann. Ich habe aber auch lange mit mir gerungen, ob das energetisch vertretbar ist. Wie gesagt, als Teil der Raumbeleuchtung kann Ich das vertreten, wenn das Ding tagsueber durchliefe, dann wohl eher nicht.
Von den Kosten her ist das eigentlich erst mal teuer, aber wenn man wie wir auch andere gedruckte Bilder und durchrotieren will (und dann auch nicht nur unseren Kram, wir haben 2-3x so viele auf dem Dachboden, als an der Wand haengen) und daher entsprechend regelmaessig drucken laesst (sei das auf Canvas, Acryl oder Alu, Ich glaube der letzte 75 x 50 Druck war auch wieder ~200Euro), dann ist das eigentlich vergleichsweise guenstig.
Aber insgesammt, stimmt schon, ein strittiges Thema...
MfG & CS
 
Mit etwas Geschick kann man den Müllberg verringern: Fernseher mit defektem Panel, aber intaktem Netzteil und Backlight vom Panel und CPU-Board befreien. Das haben wir im Verein als Arbeitslichter, die Originalfarbe ist ein ziemliches kaltweiß, aber mit der richtigen Folie davor kann man das mutmaßlich gut in Richtung Tageslicht korrigieren. Die Anschaffung ist zum Nulltarif möglich, die Energie verbraucht man aber doch.

Gruß und aerosolarme Luftmassen,
Hendi
 
Hallo Carsten,
danke! Ja das wäre sicherlich auch eine Möglichkeit, aber das Prinzip der Beleuchtung von der Seite her ist nicht das, was ich im Sinn hatte. Das ist tatsächlich eher etwas für Aufsteller.
Ich habe das Thema neulich mit der Werbeagentur besprochen, die für die Firma tätig ist, für die ich arbeite. Die waren da so etwa Ewalds ( @MünchenBeiNacht ) Meinung, dass man sowas am ehesten hinbekommt, wenn man das auf Folie druckt, die man dann auf Glas aufzieht. Die Folie könnte man z.B. hier machen lassen. Dann das ganze auf Glas und aus einem oder mehreren Bilderrahmen eine Lightbox bauen.
Die Agentur meint, auch ohne Beleuchtung und bei wechselndem Umgebungslicht könnte man das Bild noch genießen, wenn man das richtige Glas dafür nimmt. In der Agentur haben sie auch Beispiele dafür, die ich mir demnächst mal ansehen werde, oder ich lasse mal einen Testdruck machen.
Ich habe insofern Glück, als die Chefin der Agentur absolut begeistert von Astrofotografien ist. Da habe ich eine kompetente Diskussionspartnerin, die mich auch anspricht, wenn sie über mögliche Lösungen stolpert.
Mir fehlt aber vorerst völlig die Zeit, mich darauf zu konzentrieren. Ich werde über meine Experimente aber hier berichten.
Gruß
Sebastian
Hallo Sebastian, das was ich meinte ist ein vollflächiges LED-Panel (siehe hier https://smile.amazon.de/dp/B08KY25ZN5/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_NKS5VB6X2FRFQ1HCA3DJ?_encoding=UTF8&psc=1) . Die Bilder werden auf Backlit-Folie gedruckt und auf das Panel gelegt. Das ganze ist in Acryl ausgeführt udn wird mit Netzteil und Dimmer geliefert.
 
Hi Carsten,

ach so. Ja, das kommt dann schon eher hin. Aber die Beleuchtung finde ich sowieso unproblematisch. Da kann ich sehr gut auch LED-Streifen hinter "Milchglas" setzen und so auch kostengünstig großflächig beleuchten. Mein Problem liegt eher da, dass die Backlit-Folie, mit der ich schon mal einen Versuch gestartet habe, farblich total armselig war. Das Schwarz wurde zu so einem 40%grau und wenn die Beleuchtung aus ist, kann man das Motiv kaum erkennen. Da hatte ich gehofft, dass jemand da eine bessere Lösung kennt. Wie gesagt gibt es in der Werbung wohl akzeptable Lösungen, von denen man zwar nicht die Brillanz eines hochwertigen Druckes auf Papier erwarten darf, die aber in jeder Situation eine einigermaßen gute Figur machen. Das sehe ich mir mal an.

Aber insgesammt, stimmt schon, ein strittiges Thema...
Ich will mich da gar nicht als Energie- und Umweltschutzpapst aufspielen. In Deutschland haben sich die Menschen nun mal demokratisch für einen konkreten Standpunkt bei der Energiegewinnung entschieden und dann muss man das auch akzeptieren und so gut es geht mitmachen.
Wenn man so eine Leuchtbild-Lösung so einsetzen kann, wie du das tust, dann ist das sicher eine fabelhafte Sache. Das Ganze hat ja offenbar auch einen moderaten Verbrauch. Aber für mich kommt das schon deshalb so nicht in Frage, weil dieses Bild bei mir alleine hinge, nur von Büchern umgeben. Da spielt der Beleuchtungsgedanke zwar auch eine Rolle, aber am Tage soll das Licht aus sein und dennoch will ich da dann das Bild einigermaßen erkennen.
Ich will wirklich meinen Verbrauch nicht noch erweitern. Durch die ganzen Computer, Monitore und Festplatten sowie regelmäßiges Kochen und Backen und alles was sich sonst noch negativ auf die Energiebilanz auswirkt, verbrauche ich alleine etwa so viel Strom wie 4 Personen. Das hat zwar überwiegend gute Gründe und müsste eigentlich auch anderen Personen zugeschlagen werden, aber bewusst machen muss man sich das ja doch. Darum versuche ich zumindest darauf zu achten, das ich das in Zukunft nicht noch verschlimmere und überlege eher, wie ich zurückbauen kann. Fernseherartige, digitale Wechselbilderrahmen habe ich da einfach ausgeschlossen.

Gruß
Sebastian
 
Ich will mich da gar nicht als Energie- und Umweltschutzpapst aufspielen.
Alles gut, jeder hat seine roten Linien und Prinzipien, null Problem.

Ich bin trotzdem mal indiskret, welches Bild willst Du denn aufhaengen? :cool:

Davon abgesehen, also zu den anderen hintergrundbelichteten transparenten Sachen kann Ich nichts sagen, aber vielleicht mal ein anderer Vorschlag: Mit Astrobildern habe Ich das zwar noch nicht selber ausprobiert (stehe aber desoefteren bei Bekannten vor M42 so ausgedruckt), aber wenn Du einen "richtigen" Hingucker hast und den wuerdigen willst (bei Tageslicht und ansonsten dezent indirekt beleuchtet), dann waere mein Rat einen "HD Metal Print" zu machen.
Ich lasse ab und zu bei den Leuten hier arbeiten,
und die liefern dir im Bedarfsfall auch Galleriequalitaet, ohne gleich das Konto abzuraeumen (wird dich 100-120Euro fuer 45x30 kosten, ab dann geht's schnell aufwaerts). Da bekommst Du wenn's sein muss auch deren Farbprofile, damit Du den Druck auf deinem eventuell einkalibierten Schirm vorher genau so anschauen und abstimmen kannst, wie der spaeter gedruckt wird (ist aber eine Option und wenn man's nicht uebertreiben will, stimmen die dir die Farbballance dort ein). Wir haben zwei Nacht-Cityscapes so ausgedruckt haengen und Ich garantiere dir, Du wirst nicht enttaeuscht sein.
Mal als Beispiel, Astrobilder schauen bei dem Druckverfahren tatsaechlich so aus: Astronomy Metal Wall Art / Astronomy Metal Prints | Fine Art America

Die Bilder muessen aber wirklich 100% tip-top sein, denn die werden nicht mit dem Tintenstahler gespritzt, sondern mit einem Colorsublimationsverfahren und vom Kontrastumfang und von der Aufloesung her siehst Du dann wirklich alles was es da zu sehen gibt, den Walking-Noise im Hintergrund inklusive ... ;)
Schau doch mal, ob das nicht eine Alternative fuer dich waere.... ;)
MfG & CS
 
Hallo,
hochwertige Drucke habe ich durchaus schon herstellen lassen. Nicht auf Metall, aber auch sehr ansehnlich. Ich wollte aber mal was anderes probieren. Ich habe 2 Bilder im Sinn, von denen ich eines für den Druck nochmals bearbeiten wollen würde. Beide habe ich nicht online. Einmal ist das M101 mit 1300mm und einmal den Irisnebel, für den ich allerdings noch Luminanz bräuchte. Beides erscheint mir besonders wirkungsvoll, wenn es von der Rückseite beleuchtet wird. Auch ein gut gelungener (Kugel)sternhaufen wäre da mal was.

Der von dir erwähnte Druck auf Metall scheint mir für gute Schmalbandaufnahmen mit formatfüllenden Objekten besonders schön zu sein. Da käme mein Melotte 15 vielleicht in Frage - wobei der auch nicht ausbearbeitet ist. Da müsste ich dann aber schon genau den Punkt treffen, denn mit passendem Rahmen bin ich da leicht bei 300,- € und mehr. Würde ich machen, aber - wie du schon sagst - muss dann wirklich alles passen.

Ich will aber eigentlich was Hintergrundbeleuchtetes. 50 x 75cm - eventuell sogar etwas größer.

Gruß
Sebastian
 
Der von dir erwähnte Druck auf Metall scheint mir für gute Schmalbandaufnahmen mit formatfüllenden Objekten besonders schön zu sein. Da käme mein Melotte 15 vielleicht in Frage - wobei der auch nicht ausbearbeitet ist. Da müsste ich dann aber schon genau den Punkt treffen, denn mit passendem Rahmen bin ich da leicht bei 300,- € und mehr. Würde ich machen, aber - wie du schon sagst - muss dann wirklich alles passen.
Sehr schoenes Bild, Glueckwunsch.
Ohne dir was einreden zu wollen, aber wenn du einen guten Platz dafuer hast, dann wuerde Ich mir das mittelfristig goennen. Kannst Du ja als kleines 13x10 fuer <20 Euro erst mal antesten ...

MfG & CS
 
Doch, hast du jetzt. Ich lasse mal ein kleines Bild machen. Ich will das in Natura sehen. Die Werbefrau hat mir zwar gesagt, man solle kleine Tests immer als Ausschnitt des eigentlich angestrebten Formats anfertigen lassen, damit die Auflösung gleich ist, aber ich nehme doch das ganze Bild um zu sehen, wie der Eindruck auf metall überhaupt ist.
Gruß
Sebastian
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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