Hoffe es nervt nicht - Teleskopanschaffung

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Eben, Achromat!

Einen Großteil des Koffers verscherbelt man anschließend wieder in der Bucht mit erheblichem Preisverfall, weil die ein anderer auch nicht möchte.

Zu Matthias:

O.k., mit meinen Okularvorschlägen lag ich preislich falsch. Aber ich vertrete immer die Meinung, was ich kaufe, das kaufe ich nur einmal. Es gibt, wie Sven schreibt, auch andere, preiswertere Okulare. So ist beim Galaxy-Dobson z.B. ein 32 mm und ein 9mm schon mal serienmäßig dabei. Beide habe ich behalten und da ich 2 Geräte davon habe, nehme ich die beiden Pärchen nun für mein Bino. - Auch ein Weg, den man gehen kann.
Alle Okulare, die einem "Set" beiliegen, muß man als "Dreingaben" bezeichnen, deren Wert mehr in der Tatsache liegt, daß sie dabei sind und man gleich loslegen kann.

Angenommen es würde ein Galaxy werden, dann würde ich zuerst das 30mm Übersichtsokular zusätzlich anschaffen. Mit dem gelieferten 9mm kann man eine Weile leben. Dann dieses durch ein 8mm ersetzen oder gleich eines in 4-5mm kaufen (später).

Natürlich fehlen dann noch Brennweiten in 12, 15, 25mm, aber gemächlich, das kommt nach und nach.

Wie ich schon oft geschrieben habe: Astronomie ist ein Langzeithobby, man sollte also auch bedächtig drangehen, wenn das Buget nicht gleich für alles reicht.

Aber es ist wie bei der Stereoanlage: Der Flaschenhals eines schlechten Geräts in einer Spitzenanlage ist das schlechteste Stück und der verdirbt den gesamten Klang. So ist es auch beim Teleskop. Die Okulare sind GENAUSO wichtig wie das Scope selbst!

CS
Winfried
 
Hallo Achromat,

Zitat von Achromat:
...ich selbst habe ein 8"er GSO Dobson in f/6 Bauweise. Ich habe es mir angeschafft, aufgrund seiner überragenden Überlegenheit gegenüber gleichgroßen, jedoch parallaktisch montierten Geräten...

Glaubst Du eigentlich selbst was Du da schreibst! :gutefrage:

Wo soll den die"Überragenden Überlegenheit" bei einem Dobson gegenüber einem parallaktisch Montierten Gerät sein?! ?)

OK der Dobson ist Billiger, klar hat ja keine Monti!

OK der Dobson ist schneller Aufgebaut, aber wenn die Monti nach Ewig langen, schier unendlichen 2 Minuten auf den Polarstern ausgerichtet ist gibt es nichts besseres als ein parallaktisch Montiertes Gerät mit Motoren und Steuerung!

btw. Mein 8“ f/5 auf EQ6 steht schneller als ein zerlegter 16“ Gitterrohr Dobs! :biggrin:

Ich stelle ein Objekt bei sagen wir mal 300 facher Vergrößerung ein und Beobachte ganz entspannt 5, 10 oder 20 Minuten am Stück ohne das das Objekt sich von der Stelle bewegt hat, danach gehe ich zu meinen Astro Kollegen und sehe durch Ihre Teleskop, so nach 10, 20 oder 30 Minuten unterhalte ich mich noch mit Besuchern und erkläre Ihnen was sie gerade sehen und wenn ich nach 60, 70 oder 90 Minuten selbst nach 3 Stunden, hatte ich schon mal, ist das Objekt immer noch mittig im Okular usw. usw.! :cool:

@ Matthias: Das schlimmste was Du im Moment machen könntest wäre einen Dobson zu kaufen ohne Ihn vorher ausgiebig getestet zu haben und wenn Du gut mit zurecht kommst und er Dir immer noch gefällt kannst Du Ihn beruhigt kaufen. :super:
Es gibt schon genug, auch hier, die einen Dobson hatten und mit ihn nicht Glücklich wurden!

Astronomische Grüße
Ulf
 
Hallo,
hm, ja ist es denn wirklich so mit der Nachführung, dass man das wirklich sehr stressig ist am Dobson? Ich meine, wenn ich den Mond oder Planeten betrachte und alle Minuten mal ein kleines bisschen "nachdrehen" muss-würde mich das nicht stören...Wenn so ein Planet allerdings nur ein paar Sekunden zu sehen ist und ich dann schon wieder nachdrehen muss glaube ich erschwert es die Sache....


Ja dann zum Dobson selbst-ich schwanke zwischen Galaxy Dobson f/6 und Skywatcher Dobson f/6...beide haben diesen *dingsda*Auszug :-)

Allerdings ist optisch das Galaxy einfach nicht so ansprechend wie das Skywatcher...

und was bei skywatcher dabei ist kenn ich wieder nich...was ist denn dieses 9x50mm Sucherfernrohr? Ist das gut so?
Und der Mondfilter der dabei ist, ist doch auch schonmal nicht schlecht oder?

Ach und gibts nich wo ne Seite wo man das mit den Okularen kapieren kann?
Also ein 2" mit 30-32 mm ist als Überblickokular dringend notwendig

Und Zoomokulare sind so 5mm 4mm und 3mm wobei 3mm die größte Vergrößerung haben- die wäre dann wie groß?

Und dieses von Berberich beschriebene 9mm/8mm und 4-5mm was wäre das? Auch ein Zoomokular?

Wie ists mit Nebelfiltern? Dringend Notwendig?

Und jetz noch die wahrscheinlich dümmste Frage:-) : Sieht man die Nebel eigentlich auch leicht farbig, wie sie auf den Fotos sind oder kommt das rein durch die Bearbeitung?

Sorry für die vielen Fragen, aber langsam wirds schon bei mir...:-)

Das von y_Auriga bringt mich natürlich nun fast wieder an den Anfang meiner Überlegungen ob Dobson oder nicht :-/






 
Hallo Matthias,

zu den anderen Fragen.

bei hohen Vergrößerungen sind es Sekunden die ein Objekt ohne nachschubsen im Okular zu sehen ist!

Ein 9x50 Sucher ist schon OK!

Nebelfilter sind nicht schlecht aber teuer und wenn dann am besten OIII.

Farben gibts nur bei Sonne, Mond und Planeten alles andere nur Fotografisch!

Astronomische Grüße
Ulf
 
Hi Matthias,

ich seh das so, dass du erstmal ein bischen Lesestoff brauchst um die Grundlagen zu verstehen, da schau doch mal bei den Deepsky Brothers und Sven Wienstein vorbei, vieleicht findest du auch auf meiner Seite etwas nützliches.

Vergrösserung = Brennweite des Teleskops / Brennweite des Okulares

Beispiel: 8mm Okular am 200/1200 Dobson = 1200/8 = 150 fach

Das mal als Einstieg in die vielen Fragen, die auf jeden Fall beantwortet werden müssen, Thema Nebelfilter wird auf den beiden verlinkten Seiten anschaulich und ausführlich behandelt, dann gibts noch das unscheinbare Wörtchen "AP" das mitunter eine weit aus grössere Rolle spielt als die eigentliche Vergrösserung, lies dich wirklich erst mal in Ruhe ein. Wenn du dann meinst die Grundlagen verstanden zu haben (du kannst natürlich JEDERZEIT hier nachhaken wenn was unklar ist) dann versuche verschiedene Geräte LIVE zu erleben, nur dann kannst du dir darüber klar werden was zu dir passe und ob Dobson oder parallaktisch, nichts im Vorraus ausschliessen oder einfach bestellen, geht meist nach hinten los...

Nur so viel, ja beim Dobson muss man per Hand immer mal wieder etwas nachführen damit das Objekt im Blickfeld bleibt, wie oft und schnell hängt von Vergrösserung und Gesichtsfeld des Okulars ab, selbt die meisten Leute die einen Dobson zum ersten Mal bedienen kommen bis ca. 250x gut damit klar (auch mit nicht optimierten Rockerboxen), aber wie schon gesagt, probieren geht über studieren :)

Thema Farbe: Sehr vom Beobachter abhängig, mit 8" nur wenige Objekte mit leichter Färbung (meist Grüntöne bei planetarischen Nebeln) rechne mit reinen Grautönen und auf gar keinen Fall mit etwas was Fotos gleichkommt, es ist ANDERS, es ist LIVE und mitunter interessanter als ein Foto ;)

Grüße Benny
 
Hallo Matthias,

schaff Dir zunächst ein paar Grundlagen, in der Theorie, die entsprtechenden einsteigergeeigneten Seiten wurden bereits verlinkt.
Bei den Deepsy-Brothers gibt es dann z.B. unter "Formeln" auch einen Okularrechner mit dem man verschiedene Okulare am eingegebenen Gerät mal durchspielen kann. Also nach dem Motto, was kommt an Vergrößerung, Gesichtsfeld, AP denn so raus.

Sehr ratsam wäre, dann den Kontakt zu aktiven Sternenfreunden zu suchen (Treffpunktboard/Vereinsregister auf der Startseite/Sternwarten/Teleskoptreffen).
Oder wenn Du z.B. neben meinem Namen den Standort siehst und das für Dich in erreichbarer Entfernung liegt, schreib eine PN und Du bist so gut wie eingaladen. Das wird bei vielen anderen Forenusern ähnlich sein.
Wenn Du bei solchen Gelegenheiten verschiedene Teleskope ausprobieren kannst hilft das sehr, DEIN Teleskop zu finden. du hängst ja einiges an Geld dran und es soll kein Fehlkauf werden.

Was hilft es Dir wenn ich sage, dass 300fach nachzuführen mit einem Dobson kein Nachführproblem darstellt, während Ulf feststellt, dass Dobsonmontierungen unbrauchbar sind.
Er kann es nicht, ich kann es, was Du kannst weißt Du davon noch lange nicht.
Ein Dobson ist auf jeden Fall einen Versuch wert, denn günstiger kommst Du nicht an "große" Öffnung. Von vorne herein verwerfen solltest Du dise Montierungsvariante keinesfalls.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Ulf, hallo Matthias,

an Ulf: ihr wollt ja irgendwann mal vorbeikommen.... oder ich bei Euch. Dann montiere ich Dich eigenhändig in meine Rockerbox, zurre Dich an beiden Seiten mit den Stahlfedern fest und dann fahren wir mal Karusell!

Gut, Spaß beiseite, es gibt nun mal Verfechter beider Systeme und dabei immer welche, die mit dem "anderen" nicht zurecht kommen.

Seit etwa 1,5 Jahren habe ich 2 Dobsons. Vorher nie einen besessen und immer geglaubt, damit findet man ja eh nichts. So lange, bis ich mal auf dem ITV probiert habe. Eine ganze Nacht lang. Und dann war ich von der Dobsonmontierung begeistert.

Trotzdem beobachte ich Planeten immernoch mit meinem allerdings fest montierten SC in der Sternwarte, weil ich den Planeten eben über Stunden im Okular habe.

ABER:
Ich beobachte nicht jeden Abend Planeten. Im Moment werden die Bedingungen schlechter, Mars verschwindet für 8 Jahre (wird zu klein) und Saturn steht in Kantenstellung. Ich würde mir also ein Planetengerät für einen Planeten kaufen...

Mit den Dobsons verwende ich sehr oft das 32 mm SWA, also das Übersichtsokular oder das 14mm UWA. Für Sternhaufen, ausgedehnte Nebel u.s.w. Da brauche ich die Nachführung nicht unbedingt. 300x setzt man doch relativ selten, und wenn, dann nur am Planeten oder an engen Doppelsternen ein.

Ich möchte damit nicht sagen, der Dob wäre besser, aber es wäre auf jeden Fall sinnvoll, Du würdest beide Systeme mal eine Nacht lang ausprobieren, erst dann wirst Du sehen, was Dir besser liegt. Dann aber bitte mit einem Kollegen, der Dir das ganze Geraffel vor die Füße knallt und sagt, so jetzt trage das vom Auto zum Beobachtungsplatz und baue es auf (bei der Deutschen Monti).

CS
Winfried
 
Hallo Matthias,

ich will mal beschreiben, wie das mit dem Dobson Dobsen so ausschaut.

Zunächst mal ganz klar, ein Planet in einem scheinbar 50° großen Bildfeld bei 200x beobachtet bedeutet, er durchwandert ein wahres Bildfeld von 50/200=0,25°. Dafür benötigt die Erddrehung (15° pro Stunde) genau 60 Sekunden.
Wenn man nun davon ausgeht, dass man am bequemsten in der Bildmitte schaut, dann bleiben 30 Sekunden Zeitfenster, aber man kann den Planeten schon so positionieren, dass er in den guten Bereich reinläuft.
Diese Zeit reicht zum Fokussieren und zum Beobachten. Wenn man dann nachschubst, dann schwingt der Dobson kaum nach, und das Verhalten wird noch wesentlich besser, wenn man die Lager tunt, mit Teflon usw, kostet kaum was und fällt unter Basteln für Anfänger, geht aber auch ohne. Das ist kein Vergleich mit einem zu schwachen parallaktischen Wackeldackel wie man den unter marktüblichen 114/900 vorfindet! Da braucht es ja durchaus 4 bis 8 Sekunden, bis Ruhe einkehrt.

Der wahre Trick beim gut laufenden Dobson ist aber, den Planeten kontinuierlich nachzuschieben. Einige Sternfreunde beherrschen das, und unterstützt von Okularen mit großen Augenauflagen (Pentax XL/XW) machen die das sogar mit dem Kopf, quasi übers Jochbein.

Bei schwacher Vergrößerung relativiert sich das, und natürlich bei Weitwinkel-Okularen. Bei 30x mit 60°-65° scheinbarem Gesichtsfeld, also 2° wahrem Himmel, wäre ein kleines Objekt 8 Minuten im Bild, 4 Minuten im "Idealbereich".

Nebelfilter: http://www.svenwienstein.de/HTML/nebelfilter.html
Sehr sinnvoll, nicht zwingend Notwendig. Vorschlag: 2" OIII.

Zoomokulare: Mag ich nicht besonders. Einzige Ausnahme ein Zoom, dass sich eher wie ein Okular mit Festbrennweite verhält, Speers Zoom 5-8, enstpricht bestimmt nicht Deiner Preisvorstellung.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Winfried,

wenn Du Dir meine Beiträge mal genau durchliest wirst Du feststellen das ich niemals gesagt habe das ein Dobson schlechter ist als eine Monti und umgedreht. Ich habe nur darauf hingewiesen das man sich einen Dobson genau wie ein parallaktisch aufgestelltes Teleskop erstmal ganz genau anschauen und ausprobieren sollte!
Ich habe auch schon mit Dobsons beobachtet und mir hat es nicht gefallen das ist aber meine subjektive Meinung worauf ich genauso hingewiesen habe wie darauf das es die subjektive Meinung derer ist die einen Dobson bevorzugen! Mehr nicht!

Ich wiederhole mich auch gerne...

Zitat von Ulf:
...nicht hin und her überlegen und dies und jenes abwägen sondern ausprobieren!!!

Jeder noch so gute Rat ist am Ende subjektiv!...

@ Günther: Wo habe ich das Wort unbrauchbar benutzt? Ich habe auch nie gesagt das ich es nicht kann! Mir gefällte es nur einfach nicht, das ist alles!
Ansonsten verweise ich auf mein Zitat!

Astronomische Grüße
Ulf

P.S. Heute Abend Treffen wir uns in den Weinbergen bei Volkach, Uhrzeit steht noch nicht ganz fest und da wird unter anderen auch wieder ein 10“ Lightbridge da sein!
 
Hi Ulf,

bitte keinen Stress. Du hast mehrfach, schon recht vehement, vertreten, dass es ein großer Fehler sei, "blind" einen Dobson zu kaufen weil man möglicher Weise damit nicht klar kommt.

Nur wenige Sekunden zur Beobachtung, unbequem, ruckelig und was da schon alles kam. Wenn Du nicht willst, dass solche Äußerungen auf den Punkt gebracht werden, lass es einfach.
Ich könnte das andere Extrem gegenüberstellen und erzählen, dass ich 400fach quer über die Achsen mit dem Auge an der Okularmuschel schiebe ohne drüber nachzudenken.
Das ist aber genau so ein Unsinn, weil das mit einem "Dobson von der Stange" eben nicht geht. Da steckt dann ein wenig Arbeit und Gehirnschmalz drin.

Für mich sind nur Dinge brauchbar mit denen ich im Gebrauch klar komme, alles andere ist eben "unbrauchbar".

Wortklauberei ist in der Beratung m.E. auch unbrauchbar.

Wir sagen doch Beide das Gleiche. Ausprobieren schafft Klarheit.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hallo Günther,

Zitat von *entfernt*GMS:
...Du hast mehrfach, schon recht vehement, vertreten, dass es ein großer Fehler sei, "blind" einen Dobson zu kaufen weil man möglicher Weise damit nicht klar kommt...
Genau und die Betonung liegt auf BLIND, das ist genau das was ich versucht habe rüberzubringen!

Zitat von *entfernt*GMS:
...Wir sagen doch Beide das Gleiche. Ausprobieren schafft Klarheit...
Eben, sag ich doch! Meine Meinung!

Astronomische Grüße
Ulf
 
So jetz meld ich mich auch mal wieder:-)
Ja asuprobieren ist natürlich der beste Weg...leider kenne ich keinen in meiner Umgebung, der sich für Astronomie interessiert-und schon gar keien, der ein 8" Dobson hat...Auch kenn ich kein Geschäft, das in der Nähe ist...ich müsste so oder so übers Internet bestellen. Außerdem könnte ich das Teil ja im Geschäft auch nicht testen...
Deshalb werde ich mich schon ein wenig auf die Meinungen verlassen müssen...
und ich denke man kann seine Entscheidung noch bei nem Beratungsgespräch am Telefon oder so bekräftigen...

Nun, mal schauen, ich will jetzt nicht den Fehler machen und auf die schnelle ein Teleskop kaufen nur weil ich unbedingt Sterne gucken will...obwohl ich sagen muss dass ich durch die 4 Tage hier im Forum schon wahnsinnig viel an Wissen gewonnen habe...

ich werde noch versuchen die Nürnberger Sternwarte zu kontaktieren und frage ob da jemand ein DObson hat :-)

War ja schon einige Male "einfach so zum schauen dort" und die ist gleich um die Ecke von meiner Studentenwohnung...

 
Hi Matthias,

also klar kennt man erstmal niemanden, aber da bietet sich vieleicht eine Suchanfrage hier im Forum an, denn es ist schon selten dass mal mehr als 20km Abstand zum nächsten "Sternverrückten" liegen auch wenn man das vieleicht nicht gleich vermutet. Als ich mir mein erstes Teleskop gekauft habe hatte ich auch keine Ahnung von Leuten in meiner Umgebung, nicht mal auf die Idee dass es so was wie Astronomieforen oder gar einen spezialisierten Teleskophändler gibt wäre ich gekommen :/ Ich dachte Teleskope gibts bei Quelle, Tchibo und beim Optiker... und dann sitzt man plötzlich in einer der dichtesten Astrogegenden überhaupt... :)

Also versuche Kontakte zu bekommen, im Gegensatz zu

und ich denke man kann seine Entscheidung noch bei nem Beratungsgespräch am Telefon oder so bekräftigen...

denke ich dass man eben nur praktisch sehen kann obs passt. Klar kann es auch so passen, aber du weisst es nicht, egal wie viel du abwägst.

CS Benny
 
Hi,

also die Sache mit dem Beratungsgespräch sehe ich so: Rufst Du mich an, wird es ein Dobson, rufst Du Ulf an, wird es was parallaktisches, rufst Du einen fiesen Händler an, wird es erst ein 114/450, dann ein 114/900, dann ein 120/500, dann ein ED 100/700, dann ein... Doppelt kaufen macht Umsatz ;)

Clear Skies
Sven
 
hm...da hast du wohl recht...
naja hab jetz die sternwarte in Nbg kontaktiert...mal sehen, wenn die zurück schreiben...vielleicht hat ja jemand von denen ein 8" Dobson :-)
 
Hallo Matthias,

in der Sternwarte von Nürnberg gibt es mit Sicherheit einige mit Dobsons.
Heute Nachmittag gebe ich Dir via PN noch die Adressen von Irmgard Adam und Jo Engel, sie ist Mitglied der Sternwarte und betreut deren Zeitschrift. Sie selbst hat ein Celestron 8 oder Meade 8" SC, weiß nicht mehr genau, ist aber fast das gleiche. Sie kann Dir dann Leute mit Dobsons benennen und Dir sagen, wann sie sich treffen. Habe meinen Laptop mit der mailadresse leider in anderen Haus, heute Nachmittag hole ich ihn rüber und schau mal nach.

CS
Winfried
 
Hallo Matthias,

ein Bekannter von mir hat einen 8"-Galaxy-Dobson im Original-Zustand. Ich hab einen größtenteils selbstgebauten 8,75"-Dobson.

Kannst mir gerne eine PN schicken zwecks Telefonat und/oder Treffen. Das Wetter soll am Wochenende zwar schlecht werden, aber man soll ja nicht gleich die Hoffnung aufgeben.

Ciao
Martin

P.S.: Wir sitzen beide in bzw. fast in Erlangen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo ihr,
das sind ja mal ne gaaanze Menge Möglichkeiten, die sich da auftun...ich danke euch wirklich sehr!
Und auch besonders an alle, die mir angeboten haben bei ihnen persönlich vorbei kommen zu können...

Vorerst denke ich versuche ich trotzdem mein Glück an der Sternwarte in Nbg, weil sie wie gesagt nur eine Straße weg ist von mir...

Sollte es nun, und ich bin mir fast sicher, da mehrere Händler mir gleiches empfohlen haben, ein Dobson werden, stellt sich nun nur noch die Frage ob ein GSO, ein Galaxy oder ein Skywatcher:-)

Wobei mir das Skywatcher vom Design her am meisten zusagt (Ja klar-sowas sit auch wichtig:-) Ich bin nunmal Kunststudent;-) Da muss das schon auch passen)

Jedoch ich mir nach einigen Meinungen eher sicher bin, dass das Galaxy qualitativ noch etwas besser ist...

Habt ihr also noch Kommentare zu Galaxy VS. Skywatcher (vs. Gso)

Danek nochmal und viele Grüße!
 
Hallo Matthias,

so unterschiedlich können die Auffassungen von Kunst sein....
Ich besitze zwei "rote" Galaxy-Teleskope und BIN Kunstgeschichtler.... (Spezialgebiet Gotok und Spätgotik)

Vielleicht habe ich auch nur derzeit meine rote Phase....

Mit humorvollen Grüßen
Winfried
 
Hi,

hm, man kann es nicht oft genug erwähnen: Wenn man bewusst einen Spiegel aus Pyrex, Borosilikat oder anderen, ggf. noch fortschrittlicheren Materialien (Sital, Cerodur), dann lohnt diese Investition nur, wenn
- die Qualität des Schliffs genauso gut (oder besser) ist, als sie bei einem Spiegel aus günstigem Material ist. (Das ist nicht ganz selbstverständlich an den Preis gebunden.)
- das Teleskop durch eine aktive Belüftung in sinnvoller Konstruktionsweise (saugend oder seitlich blasend/saugend) vom Tubusseeing befreit wurde.
Andernfalls tritt folgendes ein:
Im ersten Falle würde der Spiegel ein schlechtes Bild liefern, was nicht durch innere Verspannungen, sondern durch Oberflächenfehler, also den schlechteren Schliff verursacht ist, und auch im ausgekühlten Zustand nicht weg geht.
Im zweiten Fall würde der Spiegel zwar während der Auskühlphase ein besseres Bild liefern können, aber die im Tubus vom Spiegel aufsteigende Warmluft würde durch Tubusseeing diesen Qualitätsgewinn gegenüber einem verspannten Spiegel aus "normalem Material" völlig überdecken. Die Investition wäre dann also sinnlos.

Das bedeutet aus meiner Sicht der Dinge, dass der Kauf eines Spiegels aus Pyrex, Suprax, Borofloat oder wie auch immer nur dann sinnvoll ist, wenn man bereit ist, sich der Lüfter-Problematik anzunehmen. Und das wiederum bedeutet nach meinem Kenntnisstand, selbst eine Belüftung zu bauen, da die halbherzig von den Herstellern verbauten Lüfter nicht vernünftig wirken, da sie blasend auf die Spiegelrückseite, noch dazu ohne wirkliche Öffnungen für den Luftstrom montiert sind. Ein solcher Lüfter quirlt nur punktuell die Luft hinter dem Spiegel und ändert am Tubus-Seeing nichts. Teleskope mit durchdachteren Lüftungskonzepten ab Werk entstammen einer anderen Preisklasse. (Was nicht heißt, dass nicht auch teure Teleskope dumme Lüftungskonzepte haben.)

Clear Skies
Sven
 
Hi Thomas,

"Gotok" - ist das eine Stilrichtung der Klingonen?"

- Nein -
Das ist nur die Dummheit eines Schreibers, der mal wieder nicht nachgelesen hat, was er da schrieb. Kommt davon, wenn man 6 Monitore vor sich stehen hat und trotzdem nicht hinschaut...

Zu Sven:
Ihm gefällt nicht der Spiegel besonders gut, sondern die Farbe des Teleskops. Das sind halt die Künstler...
Ein Skywatcher ist für einen Künstler in der olivgrünen Phase nun mal besser als ein Roter, schwarzer, weißer oder silberner. - Es heißt doch: "Das Auge ißt (sieht) mit...
Was macht da schon der Spiegel, die sehen doch eh alle gleich aus, wenn man ihn anschaut....

Immernoch belustigte Grüße (und war nun wirklich nicht ernst gemeint!)

Winfried
 
Also GoTIK hin oder her:-) Das war nun mal das 13te 14te Jhd..:-)
Nö mir gefällt einfach die WEIßE Farbe besser als das rot...
zum Spiegel-ich denke dass das BK-7(?) für mich völlig ausreicht...es geht also nicht um das Spiegelmaterial an sich...


Naja über die Farbe kann man sich wohl streiten, obwohl man natürlich sagen muss, dass die eigentlich VÖLLIG nebensächlich sien sollte...
Aber dennoch sieht man sie :-D

Und was qualitativ besser ist is wohl auch schwer zu sagen...

Liebe Grüße auch
 
Hallo Matthias,

wer will sich davon freisprechen? Warum gibt es nun überall bunt eloxierte Alu-Anbauteile, Gehäuseringe und Okular-Etiketten?
Wer weiß mag, hat eine große Auswahl, weiß sind doch sehr viele Teleskope. Rot wäre schwieriger, zeigt aber eine Art Schulterschluss zwischen ICS und einer William Sonderserie. Die passen schon gut zusammen. Manche brauchen's noch schlimmer, Stars'n Stripes auf dem Apo, alles schon dagewesen!

Trotzdem, wir sind uns wohl einig, dass der derzeitige Markt das Spiegelsubstrat als mächtigen Preisfaktor bei den Dobsons wertet. Allerdings liegt das zugegeben nicht allein am Spiegelsubstrat, sondern auch am dadurch anderen Spiegelhersteller, wenn ich das richtig verfolge.

Clear Skies
Sven
 
Hi Mattias,

BK-7 reicht aus, wenn man`s nicht sonderlich eilig hat und einen nicht zu warmen Lagerort für das Gerät. In ausgekühltem Zustand sind Pyrex und BK-7 gleich, wenn sie beide optimal geschliffen sind.

Qualität: ganz ehrlich gesagt dürften die wenigsten den Unterschied der 3 meistgenannten Teleskophersteller sehen. Vieles darüber ist auch Theorie, in der Praxis kommt es darauf an, daß die Spiegel richtig kollimiert sind. Und was man da auf Teleskoptreffen so sieht, das treibt einem die Tränen in die Augen. - 2 Griffe an den Verstellschrauben und so ein Teil ist das Dreifache wert...

...und mit diesen Geräten schaut man weiter zurück als nur bis in die Gotik...

CS
Winfried
 
:-)
ja dann wird mir die entscheidung wohl keiner abnehmen hier...:-/

mal gucken wie das wird...werd jetz noch nichts überstürzen

die sternlein da oben sind ja noch ne weile da;-)

 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben