Hyperstar für C11 selber bauen??

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Foxi
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Foxi

Aktives Mitglied
Hab mir grade das Video im Link angeschaut, meint ihr das es möglich wäre den Starizona Reducer
vorne einzubauen? eine Halterung/Adapter drehen und den Starizona vorne reinstecken? oder anderen Korrektor?
wenn ja welcher ginge?? den Abstand wird man wohl errechnen müßen von dem gedrehten Adapter....

oder Unmögliches Unterfangen? kein Focus möglich und Sterne wie Granattrichter :)


P.s in dem Link sind die Kameras direkt drauf ohne Hyperstar hmmm
 
Der für das C8 im f/2 Primärfokus gerechnete HyperStar V4 von Starizona kostet derzeit €1600.

Der eigentlich für Newtons von f/4 bis f/6 gerechnete Komakorrektor kostet nur €220, braucht aber einen Adapter, den man anfertigen lassen muss.

Mal angenommen, du kommst mit dem erforderlichen Adapter auf €400 für den Selbstbau. Das wäre dann nur ein Viertel vom Starizona. Andererseits ist die Bildqualität sicherlich erheblich schlechter. Jetzt musst du entscheiden, ob dir das reicht. Bist du eher der Perfektionist oder soll es möglichst günstig sein?

Man muss diese Anschaffung auch in Relation zur Grundinvestition von €2150 für das EdgeHD 800 OTA plus Montierung, Kameras etc. betrachten.

doch - fokussiert wird beim Fastar/Hyperstar am Hauptspiegel. Allerdings ist bei diesem f/2 Öffnungsverhältnis die genaue Ausrichtung vom Bildsensor wichtig. Bei der Bastellösung vermutlich nicht ganz so kritisch, weil's halt eh nicht so scharf wird.

Gruß, Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
P.S.: Ich sehe gerade, dass du sowas für ein größeres EdgeHD 1100 OTA überlegst. Dafür kostet der HyperStar dann sogar €2000, was aber in Relation zu den Basiskosten vom Teleskop anteilmäßig sogar geringer ist. Ob der 2" Komakorrektor für das C11 aber überhaupt ausreicht, müsste man erst mal klären.

Peter
 
P.S.: Ich sehe gerade, dass du sowas für ein größeres EdgeHD 1100 OTA überlegst. Dafür kostet der HyperStar dann sogar €2000, was aber in Relation zu den Basiskosten vom Teleskop anteilmäßig sogar geringer ist. Ob der 2" Komakorrektor für das C11 aber überhaupt ausreicht, müsste man erst mal klären.

Peter
Nein für C11 XLT und Starizona ist ja vorhanden , und Adapter kein Problem.... bin gelernter Werkzeugmacher/Dreher/Fräser

Die Frage ist eher tut man sich das an, wenn es danach ein Bild ergibt wie durch einen Flaschenboden gesehn...

Der Hyperstar ist mir schlicht zu teuer , vieleicht ist es einfach besser gleich einen Hypergraphen zu kaufen....
aber bei beiden fehlt mir momentan das Geld...
 
Auf dem Bild gehts doch auch ohne Hyperstar , gibts dafür einen Adapter??
oder was ist das für eine Lösung??
 

Anhänge

  • Fastar.JPG
    Fastar.JPG
    90 KB · Aufrufe: 221
Hi Foxi,
außer dem Starizona Hyperstar habe ich nur noch diesen Funstar gefunden: https://revolutionimager.com/products/funstar-sct-adapter
Durch den kleinen Kamerachip kann man sich offenbar die Korrekturlinse sparen. Ich denke für den Preis könnte man das mal ausprobieren, aber ist halt schon ein sehr kleines Bildfeld.
Ich hab ja den älteren Hyperstar V3 und der korrigiert für APS-C meiner Meinung nach ausreichend. Das ist schon ein feines Teil, wenn man es mal nutzen kann. Auch die Kollimation ist mit etwas Übung gar nicht so schwierig. Im Nachhinein würde ich mir den aber nur noch mal zulegen, wenn ich eine stationäre Aufstellmöglichkeit hätte. Das Handling treibt mir jedesmal den Angstschweiß auf die Stirn :) So ein Sharpstar Hypergraph ist zwar nur halb so schnell, aber dafür eben auch im Handumdrehen aufgebaut. Aber Du hast ja eine Hütte, oder?
CS
André
 
Es gibt Dinge, die kann man zwar zusammenschrauben, aber funktionieren tun sie deshalb noch lange nicht.

Bei dem abgebildeten Teleskop liegen die Kamerasensoren bestimmt nicht im Fokus.
Ohne eine „reduzierende“ und korrigierende Optik, wie sie der Hyperstaransatz eben ist, kann man dort kein scharfes Bild erwarten.

Wenn das so einfach wäre, dann würde das jeder machen.

Große Öffnung und kleine Brennweite …….für wenig Geld…… das wünschen sich viele.

CS

Dietmar
 
Hi Foxi,
außer dem Starizona Hyperstar habe ich nur noch diesen Funstar gefunden: https://revolutionimager.com/products/funstar-sct-adapter
Durch den kleinen Kamerachip kann man sich offenbar die Korrekturlinse sparen. Ich denke für den Preis könnte man das mal ausprobieren, aber ist halt schon ein sehr kleines Bildfeld.
Ich hab ja den älteren Hyperstar V3 und der korrigiert für APS-C meiner Meinung nach ausreichend. Das ist schon ein feines Teil, wenn man es mal nutzen kann. Auch die Kollimation ist mit etwas Übung gar nicht so schwierig. Im Nachhinein würde ich mir den aber nur noch mal zulegen, wenn ich eine stationäre Aufstellmöglichkeit hätte. Das Handling treibt mir jedesmal den Angstschweiß auf die Stirn :) So ein Sharpstar Hypergraph ist zwar nur halb so schnell, aber dafür eben auch im Handumdrehen aufgebaut. Aber Du hast ja eine Hütte, oder?
CS
André
Ja ich hab ne Hütte , und leider schon Rentner und da ist vieles teuere nicht mehr drin...
 
Auf dem Bild gehts doch auch ohne Hyperstar , gibts dafür einen Adapter??
oder was ist das für eine Lösung??
Was du da verlinkst sind alte Bilder von der ursprünglichen aber seitdem längst aufgegebenen Fastar Version von Celestron.

Fastar war die ursprüngliche direkt von Celestron angebotene Variante für Astrofotografie mit ihren SCTs im f/2 Primärfokus. Später - und das ist jetzt wohl schon mehr als zwanzig Jahre her - hat Celestron seine Fastar-Produktion eingestellt und Starizona hat mit ihrem erheblich weiterentwickelten Hyperstar System diese Nische besetzt. Im Unterschied zu Fastar liefern die Hyperstar Linsen besser korrigierte Aufnahmen über ein größeres Feld und sind entsprechend auch komplexer und teurer. Nach der Aufgabe von Fastar hat Celestron dann mit den RASAs eine unabhängige Entwicklung verfolgt.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Was du da verlinkst sind alte Bilder von der ursprünglichen aber seitdem längst aufgegebenen Fastar Version von Celestron.

Fastar war die ursprüngliche direkt von Celestron angebotene Variante für Astrofotografie mit ihren SCTs im f/2 Primärfokus. Später - und das ist jetzt wohl schon mehr als zwanzig Jahre her - hat Celestron seine Fastar-Produktion eingestellt und Starizona hat mit ihrem erheblich weiterentwickelten Hyperstar System diese Nische besetzt. Im Unterschied zu Fastar liefern die Hyperstar Linsen besser korrigierte Aufnahmen über ein größeres Feld und sind entsprechend auch komplexer und teurer. Nach der Aufgabe von Fastar hat Celestron dann mit den RASAs eine unabhängige Entwicklung verfolgt.

Peter
Ja ich weis...... hätte das nur mal probiert was "eventuell" ohne Hyperstar
möglich wäre....
 
Was du da verlinkst sind alte Bilder von der ursprünglichen aber seitdem längst aufgegebenen Fastar Version von Celestron.
Hallo Peter,
dann hat die sehr kurze Kameramontage auf den Bildern tatsächlich funktioniert?
Kaum zu glauben, schließlich ist keine Korrekturoptik zu erkennen.
Liegen die Linsen etwa im Inneren des Tubusses?
Ich kenne halt nur die Hyperstaransätze (von meinem C9 und C14), und die sind recht lang…….und schwer……

Was ich nicht verstehe ist, dass Celestron zwar bereits vor Dekaden Fastar aufgegeben hat, aber weiterhin Teleskope herstellt, die Fastar-kompatibel sind.
Für wen? Für Starizona?
Warum hat man Fastar überhaupt aufgegeben?
Die Nachfrage nach schnellen Teleskopen ist schließlich da.
Und die Idee, Teleskope so breit wandelbar zu machen, ist doch beileibe keine schlechte.

Bei meinem schon etwas betagten C14 habe ich Fastar deshalb sogar nachgerüstet.
So sind drei Brennweiten fotografisch nutzbar, und zwei visuell:
3.910 mm f/11 für Planet und kleine Galaxien,
2.590 mm f/7,3 mit Starizona SCT Corrector LF (Vollformat)
715 mm f/2 mit Hyperstar für größere Felder (43 mm, knapp Vollformat)

Und das mit einem Teleskop. …..mir gefällts……

CS

Dietmar
 
Schau doch mal diesen Funstar-Adapter an. Das Ding kann man doch easy selber machen. Ich werde mir mal spaßeshalber einen Adapter für meine Guidecam drucken und schauen, ob ich damit in den Fokus komme.
CS
André
Was ich mir nicht vorstellen kann, wo ist der Brennpunkt???
immerhin wirft der Fangspiegel den Brennpunkt doch ich sag mal, ca. 50cm zurück.....
dann müßte man vorne einen Adapter von 50cm haben....

oder der ist so geschliffen das er soweit zurück wirft, aber laut der oberen Grafik im
Link wären es Grob geschätzt 25cm..... Brennpunkt vor der Frontplatte.

 
Hmm? Der Fangspiegel sitzt doch im Brennpunkt vom Hauptspiegel und muss bei Verwendung des Hyperstars herausgenommen werden. Ich sehe aber gerade, dass die hier https://revolutionimager.com/cdn/sh..._R2_with_short_.5x_1024x1024.jpg?v=1492105082 ja doch nicht einfach nur die Kamera ansetzen, sondern da auch noch ein 0.5x Reducer dazwischen sitzt. Deshalb ist wahrscheinlich auch der Abstand so groß.
Die Bilder von dem Revolution Imager überzeugen aber jetzt aber auch nicht so wirklich. Wäre aber trotzdem ein interessantes Experiment. So einen 1,25" Reducer gibts bei Amazon für 15€ :)
CS
André
 
Was ich nicht verstehe ist, dass Celestron zwar bereits vor Dekaden Fastar aufgegeben hat, aber weiterhin Teleskope herstellt, die Fastar-kompatibel sind.
Für wen? Für Starizona?
Warum hat man Fastar überhaupt aufgegeben?
Hi!

Fastar war wohl für winzige Sensoren ausgelegt, wenn ich das RASA-Whitepaper auf Seite 4/5 richtig interpretiere:

Und dann war es wohl einfacher, einfach mit Fastar-Adapter weiterzuproduzieren, wobei es längere Zeiten auch SCs mit und ohne Faster gab – ich vermute mal, dass Fastar-Vorbereitung eher gefragt war, in der Produktion nicht viel mehr kostete, man sich so von Meade besser absetzen konnte und gute Beziehungen zu Starizona hat(te).

Beste Grüße,
Alex
 
Interessant, wieso die RASA doch deutlich mehr wiegen. Die werden wahrscheinlich auch stabilere Schmidt-Platten haben.
Wenn ich mir auf den Verkaufsbildern das HyperStar des 9.25 oder aller EHD anschaue, hat man ziemlich ungünstigen Hebel.
Ich werde wohl mit dem HyperStar für das C6 anfangen, der ist mit 750€ noch bezahlbar und kann angeblich ebenfalls 28mm ausleuchten.
 
Hmm? Der Fangspiegel sitzt doch im Brennpunkt vom Hauptspiegel und muss bei Verwendung des Hyperstars herausgenommen werden. Ich sehe aber gerade, dass die hier https://revolutionimager.com/cdn/sh..._R2_with_short_.5x_1024x1024.jpg?v=1492105082 ja doch nicht einfach nur die Kamera ansetzen, sondern da auch noch ein 0.5x Reducer dazwischen sitzt. Deshalb ist wahrscheinlich auch der Abstand so groß.
Die Bilder von dem Revolution Imager überzeugen aber jetzt aber auch nicht so wirklich. Wäre aber trotzdem ein interessantes Experiment. So einen 1,25" Reducer gibts bei Amazon für 15€ :)
CS
André
Der Fangspiegel sitzt meiner Meinung nach nicht im Brennpunkt, der wird erst am Ende der Umlenkung erzeugt,
und der liegt dann hinten im "Okularauszug"
hab mal vorne Rote Linien verlängert wo er ungefähr wäre ohne Fangspiegel....
 

Anhänge

  • C11.JPG
    C11.JPG
    132,5 KB · Aufrufe: 152
Interessant, wieso die RASA doch deutlich mehr wiegen.
Hi!

Die RASA verwenden laut Whitepaper (S. 6) die selben Schmidt-Platten, aber andere Spiegel mit längerer Brennweite, weil Änderungen am Spiegel billiger waren als Änderungen der Schmidt-Platten. Die Größe ist tatsächlich auch anders, ein RASA8 ist etwa 63 cm lang, gegenüber kompakten 43 cm beim C8 (laut den technischen Daten; länger ist er jedenfalls wirklich).

Zum Hebel: Hier gibt's einen Belastungstest zur Schmidtplatte vom C14 (wenn auch nicht dazu, ab wann die Bildqualität schlechter wird):
EXPERIMENT: How Much Weight Can a Celestron C14 Corrector Hold?
Beim Anschauen müsst ihr ganz stark sein:cool:

Beste Grüße,
Alex
 
@Foxi ich hoffe, Du bist nicht sauer, wenn hier noch etwas OT dazu kommt.
Auf der Seite von Starizona habe ich nichts gefunden, dass sie nicht ins Ausland liefern würden.
Kann vielleicht jemand berichten, welche Kosten (Zoll, Versand) etwa auf einen zukommen.
Würde gerne paar Reducer/Korrektoren und eventuell HyperStar und Zubehör dort bestellen.
 
Ja, ist mir bekannt. Ich hoffe die Produkte etwas günstiger zu bekommen.
Der SCT 0,63x Reducer ist unverschämt überteuert, der Rest geht eigentlich noch.
 
Die RASA verwenden laut Whitepaper (S. 6) die selben Schmidt-Platten, aber andere Spiegel mit längerer Brennweite, weil Änderungen am Spiegel billiger waren als Änderungen der Schmidt-Platten. Die Größe ist tatsächlich auch anders, ein RASA8 ist etwa 63 cm lang, gegenüber kompakten 43 cm beim C8 (laut den technischen Daten; länger ist er jedenfalls wirklich).
Die optimale Position für die Schmidt-Platte ist ja bekannterweise nicht kurz vor dem Primärfokus wie beim kurzbauenden SCT, sondern im doppelten Abstand wie bei der originalen Schmidt-Kamera. Insofern ist auch der etwas längere RASA nur ein Kompromiss.

Lange vor Fastar und RASA hat Celestron ja auch mal echte Schmidt-Kameras gebaut:

Schmidt-1978.jpg

Celestron 14" Schmidt-Kamera
 
@Foxi ich hoffe, Du bist nicht sauer, wenn hier noch etwas OT dazu kommt.
Auf der Seite von Starizona habe ich nichts gefunden, dass sie nicht ins Ausland liefern würden.
Kann vielleicht jemand berichten, welche Kosten (Zoll, Versand) etwa auf einen zukommen.
Würde gerne paar Reducer/Korrektoren und eventuell HyperStar und Zubehör dort bestellen.
hab dort 2x einen f6,3 Starizona Reducer bestellt , einmal 93euro für Zoll bezahlt und einmal 119euro....
 
Die optimale Position für die Schmidt-Platte ist ja bekannterweise nicht kurz vor dem Primärfokus wie beim kurzbauenden SCT, sondern im doppelten Abstand wie bei der originalen Schmidt-Kamera. Insofern ist auch der etwas längere RASA nur ein Kompromiss.
Wobei die Schmidt-Kamera ja für einen leicht gebogenen Film ausgelegt war. Da CCDs nicht so leicht zu biegen sind wie Film, ist der Korrektor vom RASA nicht der schlechteste Kompromiss...
 
Auf der Seite von Starizona habe ich nichts gefunden, dass sie nicht ins Ausland liefern würden.

Starizona liefert auch nach Deutschland.

Ich habe sowohl den Hyperstaransatz, wie auch das Fastar Umrüstset und den SCT Corrector LF direkt dort bestellt.
Lieferzeit war ungefähr 10 Tage, wobei die meiste Zeit beim Zoll in Schkeuditz drauf ging (7 Tage)
Natürlich plus Einfuhrumsatzsteuer und Zoll……

Gern hätte ich das Zeug beim TS gekauft, aber dort gab es zu der Zeit nur die Version 3, die ein deutlich kleineres Feld ausleuchtet (knapp APSC), von V4, die knapp Vollformat ausleuchtet, war da noch keine Rede.
Und der SCT Correktor LF, der x 0,7 reduziert und Vollformat korrigiert ausleuchtet, war überhaupt nicht im Programm.
Heute sieht das anders aus.

Heute würde ich bei TS bestellen. Geht schneller, Ansprechpartner „um die Ecke“, und soooo viel günstiger war’s direkt aus den USA bestellt dann auch nicht.

CS

Dietmar
 
Hab mir grade das Video im Link angeschaut, meint ihr das es möglich wäre den Starizona Reducer
vorne einzubauen?

Machen kann man vieles aber Sinn ergibt das halt nicht da es nicht funktionieren kann.
Der Starizona Reducer ist für SCTs also Schmidt Cassegrain System mit Sekundärspiegel und funktioniert auch nur dort.
Entfernst du den Sekundärspiegel hat das 1. eine erhebliche SA zur Folge welche der Starizona Reducer nicht korrigieren kann.
Und 2 .ist der Reducer für F10 SCTs gerecht und korrigiert die Feldfehler für ein F10 SCT.
Er funktioniert daher nicht an F2, die Feldkorrektur passt daher auch nicht.

Das der Hyperstar so unglaublich teuer ist hat schon seinen Grund.
So ein Design ist sehr anspruchsvoll, das beginnt schon mal mit den extremen F2 mit den es zurechtkommen muss was allein schon eine Herausforderung ist.
Hinzu kommt aber noch die erhebliche SA die wegen des weglassen des Sekundärspiegels entstanden ist welche das System ebenfalls noch korrigieren muss.
Das ist so kurz vor dem Fokus nicht einfach und erzwingt ein recht angespanntes Design welches schwierig zu beherrschen ist.

Grüße Gerd
 
Wobei die Schmidt-Kamera ja für einen leicht gebogenen Film ausgelegt war. Da CCDs nicht so leicht zu biegen sind wie Film, ist der Korrektor vom RASA nicht der schlechteste Kompromiss...

Eine Schmidtkamera benötigt lediglich eine simple Plankonvex Linse von der „Stange“ zur Feldebnung kurz vor dem Sensor.
Sie wäre also auch heute noch eine erstklassige Lösung und man könnte auf den ganzen Zirkus eines RASA getrost verzichten und wäre dem RASA trotzdem sogar noch überlegen.

Einziger Nachteil der Schmidtkamera, die Kamera mit Feldebnungslinse muss hier natürlich zwischen Schmidtplatte und HS und man würde eine Spinne zur Befestigung derselben benötigen.
Und um das zu vermeiden dürfte man den Aufwand mit dem RASA treiben.

Grüße Gerd
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben