Peter_Bresseler
Aktives Mitglied
Moin zusammen,
die lange Brennweite des Takahashi µ210 und die daraus resultierende gute Auflösung in Verbindung mit lucky imaging haben es mir angetan, so dass ich nach einer Nummer größer ausschau hielt. Ein µ250 fand sich leider nicht auf dem Gebauchtmarkt, aber ein C14, was vor 20 Jahren oder mehr als größte Amateuroptik von "der Stange" galt. Mein C14 ist nur ein paar Jahre als, das optische Design hat sich meines Wissens jedoch nicht geänder. Mittlerweile gibt es zig unterschiedliche Spiegelsysteme und -Typen auf dem Markt.
Wetterbedingt konnte ich nur auf ein paar Beobachtungssessions zurückgreifen und die Frage stellte sich mir natürlich, passt die Abbildungsgüte in puncto Sternabbildung, Feld-Ausleuchtung bzw. systemrelevanter Bildfehler eines Schmidt-Cassegrains, alles in Verbindung zu meiner Aufnahmetechnik?!
Der TS-Optics Reducer den ich verwende, baugleich zum Astrophysics CCDT67, reduziert die Brennweite auf F/7.4, was beim C14 ca. 2620 mm bedeutet. Die ge- und befüchtete Koma tritt glücklicherweise moderat auf, ebenso eine hübsche Vignettierung, beides lässt sich aber durch Bildbearbeitung und cropen in den Griff kriegen.
Vor zwei Tagen klarte es auf, es war aber sehr windig. Die Windanfälligkeit zusammen mit der Taukappe ist enorm und hat sogar bei 2 s. Belichtungen zu einem deutlich Ausschuß geführt. So kamen Belichtungszeiten von 1 s. und 500 ms zusammen, jeweils als 5 Minütige Sequenzen zusammen mit SharpCap gewonnen und die "schärfsten" Einzelaufnahmen gestackt in Autostakkert und weiterverabeitet in PixInsight.
IC 349 ist ja ein Winzling mit einer Winkelgröße um die 30 Bogensekunden, kleiner als Jupiter, genau richtig für lange Brennweiten:
größer:
https://pixlimit.com/ic349.html
Autoguding ist bei kurzen Belichtungszeiten nicht erforderlich, daher habe ich darauf verzichtet.
CS
Peter
www.pixlimit.com
die lange Brennweite des Takahashi µ210 und die daraus resultierende gute Auflösung in Verbindung mit lucky imaging haben es mir angetan, so dass ich nach einer Nummer größer ausschau hielt. Ein µ250 fand sich leider nicht auf dem Gebauchtmarkt, aber ein C14, was vor 20 Jahren oder mehr als größte Amateuroptik von "der Stange" galt. Mein C14 ist nur ein paar Jahre als, das optische Design hat sich meines Wissens jedoch nicht geänder. Mittlerweile gibt es zig unterschiedliche Spiegelsysteme und -Typen auf dem Markt.
Wetterbedingt konnte ich nur auf ein paar Beobachtungssessions zurückgreifen und die Frage stellte sich mir natürlich, passt die Abbildungsgüte in puncto Sternabbildung, Feld-Ausleuchtung bzw. systemrelevanter Bildfehler eines Schmidt-Cassegrains, alles in Verbindung zu meiner Aufnahmetechnik?!
Der TS-Optics Reducer den ich verwende, baugleich zum Astrophysics CCDT67, reduziert die Brennweite auf F/7.4, was beim C14 ca. 2620 mm bedeutet. Die ge- und befüchtete Koma tritt glücklicherweise moderat auf, ebenso eine hübsche Vignettierung, beides lässt sich aber durch Bildbearbeitung und cropen in den Griff kriegen.
Vor zwei Tagen klarte es auf, es war aber sehr windig. Die Windanfälligkeit zusammen mit der Taukappe ist enorm und hat sogar bei 2 s. Belichtungen zu einem deutlich Ausschuß geführt. So kamen Belichtungszeiten von 1 s. und 500 ms zusammen, jeweils als 5 Minütige Sequenzen zusammen mit SharpCap gewonnen und die "schärfsten" Einzelaufnahmen gestackt in Autostakkert und weiterverabeitet in PixInsight.
IC 349 ist ja ein Winzling mit einer Winkelgröße um die 30 Bogensekunden, kleiner als Jupiter, genau richtig für lange Brennweiten:
größer:
https://pixlimit.com/ic349.html
Autoguding ist bei kurzen Belichtungszeiten nicht erforderlich, daher habe ich darauf verzichtet.
CS
Peter
www.pixlimit.com