Idealer Einstieg in Astrophotographie

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svenni

Mitglied
Hallo,

gesucht wird die “ideale” Komplett-Einstiegsausrüstung in die Astrophotografie. Es ist bisher keine Ausrüstung vorhanden.

Hintergrund:
- ich habe schon bei Teleskoptreffen teilgenommen und lokale Sternwarten besucht, visuell reicht mir nicht, ich will Farbe und das Gesehene auch “festhalten” können => Fotographie.
- ideal wäre Richtung Videoastronomie, wie z.B. hier angesprochen:
Link zum Thread auf astronomie.de
aber für die Resultate lieber gleich ein “wenig länger belichten” und brauchbare Ergebnisse haben
- längerfristig ist später mein Traumziel (in 5-10 Jahren) dann einmal eine “virtuelle remote Sternwarte” zu betreiben, in etwa wie die Live-Himmelsführungen von slooth
Link
oder dieses Profiastronomen:
Link
=> aber das dafür nötige Equipment kostet etwas mehr als das derzeitige Budget und ein Aufstellungsort will dann auch erst einmal gefunden werden ;-)


Aktuelle Ziele:
- hauptsächlich DSO Photographie (Nebel, Galaxien) inkl. Filterverwendung
- nebensächlich: Planeten (soll aber mit Barlows auch möglich sein)
- möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie
(“schnell” im Bezug auf Zeit für Ausrichtung/Aufstellung/Bedienung, als auch Belichtungszeit)
- Ausrüstung sollte noch “mobil” sein, da der eigene Garten im Stadtgebiet liegt (für die ersten hellen Objekte zum Einsteigen), der “brauchbare” dunkle Himmel ca. 25 min. mit dem Auto entfernt ist (Stufe II), optimale Bedingungen ab ca. 2 Stunden (Alpen) - sicher nur ein paar Mal im Jahr ;-)
- zum Start mit DSLR (welche ist gebraucht zu empfehlen?, sollte astrooptimierbar sein aber mit clipfilter auch weiterhin alltagstauglich bleiben können)
- Budget: 2500-3000 EUR (Basissystem ohne DSLR)


Optikoptionen:

APO ist sicher (gerade für einen Anfänger) leichter zu “bedienen”, braucht keine Kolmination/Spiegeleinstellung, Newton sammelt sicher mehr Licht da größere Öffnung (das System soll ja auch möglichst schnell sein)

Newton
Link zu UNC 150mm f-4 Newton
(750 EUR)
+ Baader MCC Korrektor:
Link zu Baader Koma-Korrektor
(165 EUR)

oder doch besser Mittelklasse-APO?
Link zu 65mm f/6,5 Quadruplet
(600 EUR)
(Flattener bereits eingebaut=enthalten)

oder sind 65mm doch etwas wenig, also besser:
Link zu Photoline 80mm f/7
(ca. 500 EUR)
+ Flattener:
Link zu Flattener
(249 EUR)

oder einer der APOs zusammen mit diesem 0,85xReducer/Flattener (für mehr Speed):
Link zu Reducer
(170 EUR)
dazu passen z.B.
-- Skywatcher ED 80/600 (Pro Serie, Evostar ED80 ...)
Link zu Skywatcher EVOSTAR
(540 EUR)
-- Vixen ED 80/600
Link zu Vixen ED80Sf
(700 EUR)

=> Was wäre unter den Refraktoren die “ideale Kombination”?


Nicht in Frage kommen wohl:
- C8 EdgeHD800: soll eigentlich nur für Planeten richtig zu gebrauchen sein (konnte bisher praktisch keinen Astrophotografen finden, der damit auf Dauer glücklich geworden ist - oder doch?!?)
(Advanced VX + EdgeHD800 + Korrektor von f/10 auf f/6,2: 2250 EUR)

- C8 Hyperstar: zwar schnell, sprengt aber mit ca. 3300 EUR (mit Montierung ohne Zubehör) das Budget deutlich und ich habe auch schon viel Schlechtes darüber gelesen


Nachführung:
Für Newton ist Off-Axis-Guider ja praktisch Pflicht, am APO “schadet” es sicher auch nicht, vermeidet ein paar Probleme, die mit einem extra Leitrohr sonst entstehen. Und bei den o.g. Optiken ist die Vergrößerung auch nicht so groß, dass es ein Problem wird einen Leitstern zu finden, zumindest ist die Astrolumina ALccd5-II dafür nach meinen Recherchen empfindlich genug:

Deshalb: Astrokamera für Off-Axis-Guider, gleichzeitig als Planetenkamera zu gebrauchen:
Link zu AL ccd5-II
(Astrolumina ccd5-II, ca. 250 EUR)

Off-Axis-Guider (je nach Optik dann zu optimieren/anderes Modell)
Link zu Off Axis Guider
(ca. 160 EUR)


Montierung (kommt ja nur parallaktisch in Frage):

Zur einfacheren/schnelleren Ausrichtung macht denke ich das StarSense-Modul Sinn:
Link zu StarSense
(350 EUR)
=> damit beschränkt sich die Moniterungsauswahl auf:
Celestron Advanced VX (ca. 900 EUR) oder Celestrom CGEM (ca. 1650 EUR - halt schon ein deutlicher Mehrpreis)


Nach meinen Berechnungen (Monti sollte ja nur zu zwei Drittel für fotographisch ausgelastet werden) müsste für obiges Setup (wenn man zu den Optiken noch die DSLR usw. hinzurechnet) auch noch locker die Advanced VX genügen?


Zubehör:
- welche Stadt/Streulichtfilter würden zu den obigen “Mittelklasseanprüchen” passen?
- welche Halpha/OIII-Filter?
- welcher Powertank ist empfehlenswert
- welches Grundset für günstige, visuelle Okulare taugt ein klein wenig etwas (wie gesagt: Schwerpunkt ist Astrophotographie, visuell ist "Nebensache")


Wenn jemand eine ganz andere, ideal aufeinander abgestimmte Kombination kennt (bzw. selber hat? und empfehlen kann), dann bin ich auch daran interessiert!

Die oben genannten Komponenten sind einfach das Ergebnis von einigen Wochen intensiver Recherchen und ersten Kontakten mit Astrofotographen.

Clear skies!
Vielen Dank im Voraus für jeden Hinweis,
Sven
(vom Bodensee)
 
Hallo Sven,

schön mal zu lesen, dass sich jemand schon im Vorhinein richtig Gedanken gemacht hat!

Fangen wir bei der Montierung an (also quasi von unten nach oben vorarbeiten)...

Das StarSense-Modul würde ich mir sparen. So wie ich die technische Beschreibung lese, geht es lediglich darum, das Goto-System zu kalibrieren, ohne dabei eine korrekte Polausrichtung zu haben. Das dumme an der Astrofotografie ist aber, dass eben diese möglichst perfekte Polausrichtung zwingend erforderlich ist um Bildfeldrotation zu vermeiden, denn die kann dir auch kein Autoguider korrigieren. Daher wären wieder alle Optionen in Sachen Montierung offen.

Wenn du mobil sein willst, würde ich zum einen auf das Gewicht achten und zum anderen spielt die Polhöhenverstellung eine zentrale Rolle, wenn du die Montierung häufiger auf- und abbaust. Aus diesen Gründen habe ich mich für die AZ-EQ6 entschieden. Die Polhöhe kannst du bei der Montierung auch unter Volllast feinfühlig per Gewindekurbel verstellen (und hast nicht diese unsägliche Klemmung des Polblocks wie bei der EQ6). Wenn du mit einer DSLR von Canon einsteigen willst, hat die AZ-EQ6 noch den Vorteil, dass sie eine eingebaute Timersteuerung hat und du schon in der Handbox mehrere Belichtungsreihen definieren kannst und dazu nicht extra ein Notebook anschließen musst.

Eine kleinere Montierung würde ich nicht nehmen (12-15kg sind fotografisch schnell erreicht). Denn egal womit du jetzt einsteigst, ob kleiner ED oder 6" Newton, der Wunsch nach einer größeren Optik kommt zwangsläufig und während eine CGEM oder AZ-EQ6 auch einen 8" SC noch locker tragen können wirst du bei der Advanced VX schnell in die Röhre schauen...


Kommen wir zur Aufnahmeoptik:
Wenn es wirklich um Einfachheit geht, würde ich pers. zum 65mm f/6,5 Quadruplet greifen. Wie du schon angemerkt hast, ist so ein Gerät justagestabiler als jeder Newton und dank eingebautem Flattener liefert der kleine APO schon richtig gute Ergebnisse! Zudem ist er sehr leicht und lässt sich später ggfls. als Leitrohr "missbrauchen".


Autoguiding:
Wenn du per OAG guiden willst, sind deine Vorschläge schon gut, alternativ kannst du auch einen 80/400 Achromaten in Leitrohrschellen nutzen (mit so einem Farbwerfen guide ich auch meinen 8" SC). Ich pers. finde die Leitsternsuche mit Leitrohr erheblich angenehmer als mit OAG, was aber meine pers. Meinung ist.


Powertank:
Würde ich mir selbst basteln und keinen fertigen nehmen. Ich nutze derzeit einen 33 Ah Bleigelakku und habe diesen in einen schwarzen Alukoffe gestellt, in dem nebenbei dann auch mein Netbook Platz findet. Alles zusammen mit Kabeln usw. solltest du da mit ca. 200 Euro hinkommen. Hast aber dann den Vorteil, dass du den Akku (wenn er mal auf ist) wechseln kannst ohne gleich einen kompletten Powertank neu kaufen zu müssen und zum anderen hast du einfach mehr Power als bei den "Serien-Tanks".

Als Kamera würde ich dir ne gebrauchte Canon EOS 550D oder 600D (hat ein Klappdisplay) empfehlen und diese dann aber auch direkt modifizieren lassen! Ich hab mir seinerzeit ne gebrauchte 600D mit defektem Blitz für 220 € geschossen und diese dann modifizieren lassen, so war ich mit guten 350 € dabei.

Filter würde ich erst mal weglassen. Schmalbandfilter (H-Alpha/OIII) in Verbindung mit einer DSLR sind eher nicht zu empfehlen, da du damit (im Vergleich zur CCD) die eh schon schwächere DSLR noch weiter beschneidest. Die "Nebelfilter" würde ich pers. auch erst mal sein lassen, da du dir damit unweigerlich einen Farbstich einfängst, der dich bei der EBV schon mal vor Probleme stellt.
 
Hallo zusammen,

Markus hat eigentlich alles schon geschrieben, eine kleine Anmerkung noch:

StarSense kostet 350 EUR, funktioniert nur mit Celestron-Montierungen, hat einen SEHR schwere Geburt hinter sich (schau bspw. mal in den ellenlangen Thread in Cloudynights, selbst jetzt gibt es noch genug enttäuschte Nutzer...)

MaximDL in der größten Version kostet 600 Dollar, ca. 450 EUR, und enthält mit MaxPoint exakt die gleiche Funktion (nur besser), ist mit jeder Montierung kompatibel, die via ASCOM angesteuert werden kann und mit jeder Kamera, die via MaximDL angesteuert werden kann.

Sprich für 100 EUR mehr bekommst du "nebenher" noch eine extrem gute Software für die restlichen Prozesse.

Bezieht sich jetzt "nur" auf den Punkt "StarSense".

gruß

Ulrik
 
Hallo,

naja,cloudynights, dort hält man es aber auch teilweise nicht für nötig Ort und Zeit einzugeben oder die Kalibrierung ordentlich durchzuführen, oder drückt auf "enter" statt "align".
Betasoftware und User....

Meine ersten Erfahrungen mit Starsense sind dagegen gut. Mein Gerät kommt aber auch nicht aus den ersten Chargen.

Gruss

Peter
 
Hi Peter,

ja, das stimmt natürlich, daß man da drüben vieles etwas zu schnell angeht und RTFM gilt, aber es gibt auch genug Posts von Usern dort, die wissen, was sie tun, und damit Probleme haben.

Viele sind inzwischen wohl zufrieden damit, einige aber auch "noch" nicht. Insb. - was für uns aber irrelevant sein kann - ist wohl die Südhalbkugel immernoch teilw. arm dran.

Ich wollte mit meinem Post auch nur ausdrücken, daß es Alternativen gibt, die einem mehr Raum in der Montierungswahl lassen, und nicht viel teurer sind, wenn sowieso eine Kamera und ein Computer zur Steuerung vorhanden sind.

Die Vorteile von StarSense gegenüber der mir vorgeschlagenen Alternative sind mir klar, ein in sich geschlossenes Closed-Loop-System ist natürlich intuitiver und erfordert weniger Overhead wie eine - böse gesagt - zusammengebastelte Lösung. Ich gehe sowieso davon aus, daß ähnliche Systeme die Zukunft der GoTo-Montierungen sein werden.

gruß

Ulrik
 
Hallo Markus,

ganz herzlichen Dank für Deine detaillierte Antwort.

Der Tipp mit der Montierung erscheint mir Klasse - hatte bisher die EQ6 auch schon mal ins Auge gefasst. Nebenbei bringt mir die Umschaltmöglichkeit auch einen schnelleren "Start", wenn ich mal nur visuell beobachten will, oder?

Bezüglich Autoguiding: Gab es einen bestimmten Grund weshalb Du Dich nicht für den MGEN entschieden hast?

Liebe Grüsse und nochmals vielen Dank,
Sven
 
Hallo Ulrik

Ist klar. Mal sehen wenn Starsense stabile Software hat, was Celestron noch daraus zusätzlich macht.
Wenn es Autoguidingfaehig wird o.Ae.

Gruss nach Viernemm.

Peter
 
Hallo,

das ist natürlich wirklich ein Argument. Als Informatiker hab ich mich mit "Software" noch nicht näher beschäftigt, bin allerdings davon ausgegangen, dass die Open-Source (oder Kolo)-Software hier das gleiche leistet wie die "teuere" Software. Das scheint ja nicht ganz der Fall zu sein.

Danke für den Tipp, werde ich mir überlegen.

Liebe Grüsse,
Sven
 
Hallo Sven,

dafür, dass ich mich gegen den MGEN entschieden habe, hatte damit zu tun, dass meine alte Montierung (LXD-75) keinen Autoguider-Eingang hatte und ich daher eh einen Laptop nutzen musste. Aktuell könnte das eventuell anders aussehen, wobei ich PHD mit Alccd5.2 schon sehr komfortabel finde, vor allem, da ich zwei grundverschiedene Aufnahmeoptiken nutze und dafür bei PHD einfach zwei passende Konfigurationen hinterlegen kann, die ich mit zwei Klicks aktivieren kann. Ob das beim MGEN auch möglich ist, weiß ich aber nicht.

Wenn du auch mal schnell spechteln willst, hat die AZ-EQ6 wirklich den Vorteil, dass du im Azimut-Modus wirklich sehr schnell einsatzbereit bist und nebenbei auch 2 Geräte gleichzeitig nutzen kannst. Mir pers war das nicht ganz so wichtig wie z.B. die durchdachte Polhöhenverstellung und der integrierte Timer.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von svenni:
Hallo,

das ist natürlich wirklich ein Argument. Als Informatiker hab ich mich mit "Software" noch nicht näher beschäftigt, bin allerdings davon ausgegangen, dass die Open-Source (oder Kolo)-Software hier das gleiche leistet wie die "teuere" Software. Das scheint ja nicht ganz der Fall zu sein.

Danke für den Tipp, werde ich mir überlegen.

Liebe Grüsse,
Sven

Hi Sven,

es gibt viele, viele sehr gute open-source Lösungen oder kostenfreie Lösungen im Bereich Astronomie, die exzellente Arbeit leisten! Ich möchte also mitnichten ausdrücken, daß alles, was Geld kostet, auch gleich besser ist, wie die kostenfreie Lösung (bei mir steht bspw. als nächstes Evaluation von PEMPro vs. PECPrep an).

Also bitte nicht falsch verstehen, will hier auch keine Lanze für MaxIm DL brechen. Es gibt viele Alternativen, auch für MaxPoint! Allerdings hab ich die positive Erfahrung gemacht, daß extrem viele - auch open-source Lösungen - auf MaxIm als "zentralen Knotenpunkt" (klingt doof, ich weiß) zurückgreifen und dieses Erweitern.

Ich bin mir sicher, daß andere Lösungen ähnliche Möglichkeiten bieten! Will also hier nicht eine Lösung vor eine andere stellen, ich hab bisher leider nur Erfahrung mit MaxIm in Verbindung mit MaxPoint, EQMOD.

gruß

Ulrik
 
Hallo an alle Ratgeber,

ok, die EZ-EQ6 scheint wirklich zu passen.

Ein APO soll es wohl auch sein.

Damit die (nebensächliche) Planetenbeobachtung ein wenig "besser" wird hat mir jemand empfohlen mich doch nicht mit den 65mm zu begnügen, sondern eher Richtung 100mm zu gehen.

Nur dann reicht das Geld natürlich nicht mehr für einen Vierlinser...

3" Auszug muss es vielleicht auch nicht sein, eine Vollformat-DSLR kann ich mir auch nicht leisten.

Wenn hier noch jemand einen Tipp hätte, auf was es dann ankäme, es gibt da ja die folgenden Geräte:

ttp://www.fernrohrland-online.de/index.php?sid=3b986f5a7fbebc086b758d401fd38ade&cl=details&cnid=05a46979db0afa683.92219695&anid=bae4bd564c1978854.62314462&ASTRO-PROF.--ED-110--REFRAKTOR-DELUXE---O_T-%28MIT-KOFFER%29&

oder gleich in Kombi mit Flattener:
http://www.teleskop-express.de/shop...-102-714mm---FLAT-FIELD---Deluxe-Version.html

3" muss vielleicht nicht sein - oder doch? ;-)
http://www.teleskop-spezialisten.de...PO-102mm-Oeffnung-f-7-3-Crayford-Au::489.html

http://www.teleskop-spezialisten.de/shop/ED-APO/100-115mm/102mm-f-6-612mm-Ekinox-ED1026::8.html

http://www.teleskop-spezialisten.de/shop/ED-APO/100-115mm/ED-102-Refraktor-OTA::50.html

http://www.teleskop-express.de/shop...2mm-f-7-Triplet-ED-APO---Optik-mit-Tubus.html

oder doch ein 3-Linser? (und nur 80mm?)
http://www.apm-telescopes.de/de/Tel...omaten/Meade-80-mm-f/6-ED-APO-Serie-6000.html
sieht ja ganz nett aus:
http://www.astrobin.com/70256/

Worauf ist hier zu achten?

Klar der 4-Linser wäre natürlich von der Abbildung her das Optimum gewesen, aber für einen Einsteiger wie mich hätte ich kein Problem dabei die "abgesoffenen" (oder wie auch immer verzerrten) Sterne am Rand einfach bei der Bildbearbeitung wegzuschneiden! ;-)
(oder ist das ein "frevelhafter, zu pragmatischer Gedanke"?)

LG
Sven
 
Hallo Sveni,

Klar der 4-Linser wäre natürlich von der Abbildung her das Optimum gewesen, aber für einen Einsteiger wie mich hätte ich kein Problem dabei die "abgesoffenen" (oder wie auch immer verzerrten) Sterne am Rand einfach bei der Bildbearbeitung wegzuschneiden! ;-)
(oder ist das ein "frevelhafter, zu pragmatischer Gedanke"?)

Ja verwerfe diesen Gedanken wieder. Dreilinser sind für die visuelle Beobachtung gedacht und du brauchst zwingend einen Reducer/Flattener zur Fotografie (was viele so machen, und da gibt es super Kombis).
Wenn du mit einem 4" APO gleich einsteigen willst, bitteschön. Ich hab dir das nicht geraten:-)
Musst mit MINDESTENS 2000€ rechnen. Lass die Finger von F/7 Geräten und irgendwelchen Billig Firmen.

Du hast dich jetzt solange beraten lassen hier und im Nachbarforum, das du wieder zwei Dutzend Geräte samt einem Dutzend Montis im Kopf hast. Bei mehr Öffnung bekommst du mehr Qualität mit einem Spiegelteleskop, statt mit Billig APOs.

Hast du Erfahrungen finden können mit der AZ EQ6? Es gibt tausende EQ6 Benutzer die Astrofotografie betreiben, aber wahrscheinliche wenige die die AZ Version nutzen! Vorsicht also.

Was willste nun? Deepsky Astrofotografie oder Planeten. Beides geht nicht, bzw. nur sehr sehr eingeschränkt.

P.S. ein buntes Bildchen vom Pferdekopfnebel ist KEINE Referenz!!!

CS Frank

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von frasax:
Hallo Sveni,

Klar der 4-Linser wäre natürlich von der Abbildung her das Optimum gewesen, aber für einen Einsteiger wie mich hätte ich kein Problem dabei die "abgesoffenen" (oder wie auch immer verzerrten) Sterne am Rand einfach bei der Bildbearbeitung wegzuschneiden! ;-)
(oder ist das ein "frevelhafter, zu pragmatischer Gedanke"?)

Ja verwerfe diesen Gedanken wieder. Dreilinser sind für die visuelle Beobachtung gedacht und du brauchst zwingend einen Reducer/Flattener zur Fotografie (was viele so machen, und da gibt es super Kombis).
Wenn du mit einem 4" APO gleich einsteigen willst, bitteschön. Ich hab dir das nicht geraten:-)
Musst mit MINDESTENS 2000€ rechnen. Lass die Finger von F/7 Geräten und irgendwelchen Billig Firmen.

Du hast dich jetzt solange beraten lassen hier und im Nachbarforum, das du wieder zwei Dutzend Geräte samt einem Dutzend Montis im Kopf hast. Bei mehr Öffnung bekommst du mehr Qualität mit einem Spiegelteleskop, statt mit Billig APOs.

Hast du Erfahrungen finden können mit der AZ EQ6? Es gibt tausende EQ6 Benutzer die Astrofotografie betreiben, aber wahrscheinliche wenige die die AZ Version nutzen! Vorsicht also.

Was willste nun? Deepsky Astrofotografie oder Planeten. Beides geht nicht, bzw. nur sehr sehr eingeschränkt.

P.S. ein buntes Bildchen vom Pferdekopfnebel ist KEINE Referenz!!!

CS Frank

Ok, seufz. Das Leben besteht nun mal aus Kompromissen ;-)

D.h. richtig brauchbar wären dann
http://www.teleskop-express.de/shop...-6-5-Quadruplet-Astrograph---D-44mm-Feld.html
(1100 EUR)
oder eben
http://www.teleskop-express.de/shop...ograph---FPL-53-APO-Objektiv---100-580mm.html
(2200 EUR)
...wie Du gesagt hast ;-(

Also gut, dann muss ich halt schauen was mit dem 65er geht, denn "mal draufschauen" (auf die Planeten) will man halt auch mal können...

Vielen Dank für Deine Bemühungen!

LG
Sven

PS: Das mit der Monti werde ich noch genauer checken, wobei es schon den Anschein hat als ob dort eben auch einige Macken der EQ6 verbessert worden wären.
(zumindest haben deshalb andere diese der EQ6 vorgezogen und sind bisher nicht enttäuscht worden)
 
Hallo Sven,

gut ich kann nichts zu der Monti sagen, das sollen andere tun. Für nen 65er oder 80er APO brauchst du aber nicht so ein fettes Teil! Gut schaden tut es auch nichts.

Lass dich wie gesagt bei TS beraten von Chris oder Michi Paur, oder bei Teleskop Austria von Thommy. Das sind Leute die Ahnung von Astrofotografie haben und auch schonmal sagen: Lass da lieber die Finger von.
Nicht das es die woanders nicht vielleicht auch gibt. Aber bei denen verbürge ich mich dafür.

CS Frank
 
Hi Sven,

Aktuelle Ziele:
- hauptsächlich DSO Photographie (Nebel, Galaxien) inkl. Filterverwendung
- nebensächlich: Planeten (soll aber mit Barlows auch möglich sein)
- möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie
(“schnell” im Bezug auf Zeit für Ausrichtung/Aufstellung/Bedienung, als auch Belichtungszeit)
- Ausrüstung sollte noch “mobil” sein, da der eigene Garten im Stadtgebiet liegt (für die ersten hellen Objekte zum Einsteigen), der “brauchbare” dunkle Himmel ca. 25 min. mit dem Auto entfernt ist (Stufe II), optimale Bedingungen ab ca. 2 Stunden (Alpen) - sicher nur ein paar Mal im Jahr ;-)
- zum Start mit DSLR (welche ist gebraucht zu empfehlen?, sollte astrooptimierbar sein aber mit clipfilter auch weiterhin alltagstauglich bleiben können)
- Budget: 2500-3000 EUR (Basissystem ohne DSLR)

Für möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie empfehle ich erstmal Planetenfotografie. Warum? Weil es relativ günstig zu realisieren ist und Du
a) mobil
b) schnell Ergebnisse im Kasten (auf der Festplatte) hast. :D

Planeten und Deepsky sind 2 Paar Stiefel. Sowol von der Brennweite/Öffnung als auch von der Kamera her. Mit 1 Kamera für beides gehst massiv Kompromisse ein. Das wird nix gscheites. :mauer:

Mit 1 Teleskop für beides ist es nicht ganz so schlimm. Dann sollte das Teleskop aber ein 5" oder 6" Newton f=5 sein. Mit 65 oder 80 mm Öffnung eines Refraktors kannst Du die Planeten zwar auch ablichten, aber durch die kleine Öffnung hast wenig Details auf dem winzigen Planetenscheibchen. Ich hab diverse Refraktoren ausprobiert. Mir haben die Planeten erst ab 150 mm Öffnung die gewünschten Details geliefert.

Die Originalbrennweite von so nem Newton mußt dann entweder per Barlow oder per Okularprojektion aufblasen für Planeten. Und als Kamera dann möglichst ne ALCCD5L-IIc. Die liefert Dir von Haus aus "bunte" Planetenbilder und hat schon nen Autoguiderausgang. Kann also für Deepsky als Guidingcam verwendet werden.

" = 2 Fliegen mit 1 Klappe". :biggrin:

Bei Planeten brauchst weder Dark- noch Flataufnahmen. Komakorrektor bzw. Flattner sind auch nicht notwendig, weil Du nur einen winzigen Bereich genau auf der optischen Achse fotografierst. Hab ich Jahrelang mit meinen 6 und 8" Newtons erfolgreich gemacht.

Und seit etwa 1 Jahr nutze ich den 6" Newton auch für Deepsky. Dann eben mit Komakorrektor, s/w Kamera (Atik 314L+) und Filterschublade. Bei 600 oder 750 mm Brennweite passen da offene Haufen, Kugelsternhaufen und etliche Galaxien sowie ein paar Nebel schön drauf.

Da Du mit der DSLR anfangen möchtest, sollte 75 % des vorhandenen Budgets in die Montierung und die Steuerung samt Autoguiderport und Guidingcam fließen. Aus meiner Sicht also ne EQ-6. Die ist grad noch transportierbar, hat genügend Reserve (Tragkraft) für fotografische Anwendung mit nem 6" Newton und es gibt genügend Erfahrungsberichte wenn mal Probleme auftreten.

Für großflächige Nebel (Andromedagalaxie, Nordamerikanebel, Californianebel, Cirrusnebel) sind sogar noch kürzere Brennweiten (300er Teleobjektiv oder 420 mm Refraktor) sinnvoll. :D

Meine Empfehlung ist daher: die EQ6 und den 6" Newton für Planeten, für Deepsky erstmal nur mit Teleobjektiv oder kleinem Röhrle (65 mm Öffnung)... Und wenn Du etwas Erfahrung mit dem Autoguiding hast, dann besorg Dir nen passenden Komakorrektor für den Newton und geh auf kleinflächigere Deepsky-Objekte. Gleich mit 750 mm Brennweite Autoguiding zu lernen ist sehr frustrierend. Denn Dir fehlt momentan die Erfahrung, die einzelnen Fehlerquellen überhaupt zu identifizieren... Das mußt Dir erstmal im Lauf von 1-2 Jahren erarbeiten...

Die Bildbearbeitung (Darks, Flats, Bias, Stacking, Stretchen, Kontrast anheben, Farben kalibrieren...) kannst auch mit Bildern von nem Teleobjektiv lernen...

Dein Budget für alles ist sehr knapp bemessen. Unter 3.000 Euro ist das nur zu realisieren, wenn Du auch gebrauchte Teile in Betracht ziehst. Wenn Du etwas Gedult aufbringst, kannst da übers Bieteboard aber etliches ergattern... :Trost:

 
Zitat von Sternenfee123:
Hi Sven,

Aktuelle Ziele:
- hauptsächlich DSO Photographie (Nebel, Galaxien) inkl. Filterverwendung
- nebensächlich: Planeten (soll aber mit Barlows auch möglich sein)
- möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie
(“schnell” im Bezug auf Zeit für Ausrichtung/Aufstellung/Bedienung, als auch Belichtungszeit)
- Ausrüstung sollte noch “mobil” sein, da der eigene Garten im Stadtgebiet liegt (für die ersten hellen Objekte zum Einsteigen), der “brauchbare” dunkle Himmel ca. 25 min. mit dem Auto entfernt ist (Stufe II), optimale Bedingungen ab ca. 2 Stunden (Alpen) - sicher nur ein paar Mal im Jahr ;-)
- zum Start mit DSLR (welche ist gebraucht zu empfehlen?, sollte astrooptimierbar sein aber mit clipfilter auch weiterhin alltagstauglich bleiben können)
- Budget: 2500-3000 EUR (Basissystem ohne DSLR)

Für möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie empfehle ich erstmal Planetenfotografie. Warum? Weil es relativ günstig zu realisieren ist und Du
a) mobil
b) schnell Ergebnisse im Kasten (auf der Festplatte) hast. :D

Planeten und Deepsky sind 2 Paar Stiefel. Sowol von der Brennweite/Öffnung als auch von der Kamera her. Mit 1 Kamera für beides gehst massiv Kompromisse ein. Das wird nix gscheites. :mauer:

Mit 1 Teleskop für beides ist es nicht ganz so schlimm. Dann sollte das Teleskop aber ein 5" oder 6" Newton f=5 sein. Mit 65 oder 80 mm Öffnung eines Refraktors kannst Du die Planeten zwar auch ablichten, aber durch die kleine Öffnung hast wenig Details auf dem winzigen Planetenscheibchen. Ich hab diverse Refraktoren ausprobiert. Mir haben die Planeten erst ab 150 mm Öffnung die gewünschten Details geliefert.

Die Originalbrennweite von so nem Newton mußt dann entweder per Barlow oder per Okularprojektion aufblasen für Planeten. Und als Kamera dann möglichst ne ALCCD5L-IIc. Die liefert Dir von Haus aus "bunte" Planetenbilder und hat schon nen Autoguiderausgang. Kann also für Deepsky als Guidingcam verwendet werden.

" = 2 Fliegen mit 1 Klappe". :biggrin:

Bei Planeten brauchst weder Dark- noch Flataufnahmen. Komakorrektor bzw. Flattner sind auch nicht notwendig, weil Du nur einen winzigen Bereich genau auf der optischen Achse fotografierst. Hab ich Jahrelang mit meinen 6 und 8" Newtons erfolgreich gemacht.

Und seit etwa 1 Jahr nutze ich den 6" Newton auch für Deepsky. Dann eben mit Komakorrektor, s/w Kamera (Atik 314L+) und Filterschublade. Bei 600 oder 750 mm Brennweite passen da offene Haufen, Kugelsternhaufen und etliche Galaxien sowie ein paar Nebel schön drauf.

Da Du mit der DSLR anfangen möchtest, sollte 75 % des vorhandenen Budgets in die Montierung und die Steuerung samt Autoguiderport und Guidingcam fließen. Aus meiner Sicht also ne EQ-6. Die ist grad noch transportierbar, hat genügend Reserve (Tragkraft) für fotografische Anwendung mit nem 6" Newton und es gibt genügend Erfahrungsberichte wenn mal Probleme auftreten.

Für großflächige Nebel (Andromedagalaxie, Nordamerikanebel, Californianebel, Cirrusnebel) sind sogar noch kürzere Brennweiten (300er Teleobjektiv oder 420 mm Refraktor) sinnvoll. :D

Meine Empfehlung ist daher: die EQ6 und den 6" Newton für Planeten, für Deepsky erstmal nur mit Teleobjektiv oder kleinem Röhrle (65 mm Öffnung)... Und wenn Du etwas Erfahrung mit dem Autoguiding hast, dann besorg Dir nen passenden Komakorrektor für den Newton und geh auf kleinflächigere Deepsky-Objekte. Gleich mit 750 mm Brennweite Autoguiding zu lernen ist sehr frustrierend. Denn Dir fehlt momentan die Erfahrung, die einzelnen Fehlerquellen überhaupt zu identifizieren... Das mußt Dir erstmal im Lauf von 1-2 Jahren erarbeiten...

Die Bildbearbeitung (Darks, Flats, Bias, Stacking, Stretchen, Kontrast anheben, Farben kalibrieren...) kannst auch mit Bildern von nem Teleobjektiv lernen...

Dein Budget für alles ist sehr knapp bemessen. Unter 3.000 Euro ist das nur zu realisieren, wenn Du auch gebrauchte Teile in Betracht ziehst. Wenn Du etwas Gedult aufbringst, kannst da übers Bieteboard aber etliches ergattern... :Trost:


Hallo Fee,

ja so herum wäre auch eine Möglichkeit ;-)

Erst einmal danke für Deine ausführliche Antwort!
(was die EQ-6 angeht sind sich wenigstens viele einig und die AL ccd5II hatte ich ja auch schon "gewählt" - oder meinst Du eine andere?)

Kannst Du noch kurz etwas zu dem von Dir empfohlenen 6" Newton sagen?
Sollte es schon dieses Qualitätslevel hier sein:
http://www.teleskop-express.de/shop...eskop---Carbon-Tubus---optimierter-Fokus.html
oder tut es auch "weniger"? (nach Deiner Erfahrung)

"Schaden" tut es ja nicht, wenn der Newton schon Deep-Sky-Tauglich ist, oder?

Was ich sonst nicht ganz verstehe ist welche Funktion die ALccd bei Deinem Vorschlag übernimmt: denn sie kann ja für Planeten nicht guiden und gleichzeitig aufnehmen? Oder wird dann die DSLR zur Guiding-Cam?

Nochmals vielen Dank,
LG
Sven

PS: DSLR habe ich halt noch keine, wäre früher oder später für die Familie natürlich auch praktisch. Aber mit dem Modifizieren wird es auch wieder unpraktisch ;-) Also könnte - Deinem Vorschlag nach - die DSLR auch wegfallen.

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Sven,

bei den ALCCD´s mußt aufpassen - da gibt es etliche mit ähnlichem Namen, aber völlig unterschiedlichem Innenleben.

Ich mein die ALCCD5L-IIc!

Dieser Newton dürfte auch schon passen. Ist halt f=5 statt f=4. Aber dann bitte den popeligen kleinen Sucher durch einen 8x50 Sucher + Adapterplatte für T2 Anschluß und ne T2 Okularklemme dazu bestellen. Dann kannst die ALCCD5L-IIc in der Okularklemme versenken und vorn am Objektiv des Suchers problemlos durch drehen scharfstellen. ;)

Den TS-Komakorrektor kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Ich hab den (alten) Baader MPCC. Und bei dem verkippt dank des bescheuerten Sicherungsnut immer der Komakorrektor. Ich hab dann die Nut unterfüttert mit selbstklebendem Aluband. Jetzt ists besser...

 
Hi ,
Beim Ts Komakorrektor bekommst Reflexionen.
Wie Fee schon sagte beim MPCC stoert unheimlich diese Sicherungsnut wie beim MPCC den alten und den neuen MPCCIII.
Deshalb bin ich umgestiegen auf den GPU Komakorrektor

Gruss
Claude
 
Zitat von Sternenfee123:
Hi Sven,

bei den ALCCD´s mußt aufpassen - da gibt es etliche mit ähnlichem Namen, aber völlig unterschiedlichem Innenleben.

Ich mein die ALCCD5L-IIc!

Dieser Newton dürfte auch schon passen. Ist halt f=5 statt f=4. Aber dann bitte den popeligen kleinen Sucher durch einen 8x50 Sucher + Adapterplatte für T2 Anschluß und ne T2 Okularklemme dazu bestellen. Dann kannst die ALCCD5L-IIc in der Okularklemme versenken und vorn am Objektiv des Suchers problemlos durch drehen scharfstellen. ;)

Den TS-Komakorrektor kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Ich hab den (alten) Baader MPCC. Und bei dem verkippt dank des bescheuerten Sicherungsnut immer der Komakorrektor. Ich hab dann die Nut unterfüttert mit selbstklebendem Aluband. Jetzt ists besser...

Hallo Fee,

danke für die schnelle Präzisierung, das mit der ALccd ist ja super-tückisch, nicht nur der Name, auch die Specs sind sehr ähnlich. Besser ist bei "Deiner" allerdings mind. die längere, mögliche Belichtungszeit.

Wie hast Du denn das Autoguiding jetzt im "Deep-Sky-Modus" gelöst? (wohl mit einem OAG? wenn ja welchem?)

Seh ich das richtig: Für Planetenaufnahmen braucht man ob der Kürze der einzelnen Aufnahme nicht unbedingt ein "ausgewachsenes Autoguiding"? Und laienhaft ausgedrückt, wenn die Montierung gerad "holpert", dann wird das Bild halt nachher im Photoworkflow ausgemustert?

Vielen Dank!
LG
Sven
 
Zitat von Sternenfee123:
Hi Sven,

Und seit etwa 1 Jahr nutze ich den 6" Newton auch für Deepsky. Dann eben mit Komakorrektor, s/w Kamera (Atik 314L+) und Filterschublade. Bei 600 oder 750 mm Brennweite passen da offene Haufen, Kugelsternhaufen und etliche Galaxien sowie ein paar Nebel schön drauf.

Wow, das ist heftig, die Atik kostet so viel wie Deine Montierung + Dein Newton zusammen. Hoffe das hat sich im Nachhinein "gelohnt" ;-)

Auf der Werbeseite der Atik bei Teleskop-Express steht bei einem Beispielbild: "Das kommt heraus, wenn ein begeisterter Sternfreund die ATIK 314L an einen einfachen Chinesischen
Newton mit 150mm Brennweite 750mm öffnung hängt . Ein Koma Korrektor ist nicht nötig!"
=> das hört sich so an, wie wenn man mit der Atik-Premium-Kamera alle "Unzulänglichkeiten" der Optik ausbügeln könnte? Klingt für mich irgendwie unglaubwürdig ;-)

Nur so am Rande bemerkt.

LG
Sven
 
Hi Sven, so unglaubwürdig ist das nicht.
Die Kamera kann sicher keine Unzulänglichkeiten der Optik ausbügeln, aber der Chip der 314L ist ja nicht besonders groß, so dass nur der zentrale Teil des GF genutzt wird.
 
Hi Sven,

Wie hast Du denn das Autoguiding jetzt im "Deep-Sky-Modus" gelöst? (wohl mit einem OAG? wenn ja welchem?)

ich hab den vorhandenen Sucher am Newton umgebaut. Das Sucherokular samt Befestigungsplatte rausgeschraubt, ne Andere Platte mit T2 Anschluß reingeschraubt, auf das T2 Gewinde eine Okularklemme mit Klemmring drauf, in das 1 1/4" "Loch" die ALCCD5L-IIc reingeschoben. Festgeklemmt. Am Objektiv gedreht, bis das Bild der Kamera scharf war.

OAG hab ich keinen.

Seh ich das richtig: Für Planetenaufnahmen braucht man ob der Kürze der einzelnen Aufnahme nicht unbedingt ein "ausgewachsenes Autoguiding"? Und laienhaft ausgedrückt, wenn die Montierung gerad "holpert", dann wird das Bild halt nachher im Photoworkflow ausgemustert?

jepp. Planetenaufnahmen mach ich aktuell mit Belichtungszeiten um 8 oder 9 Millisekunden pro Einzelbild. Da wird überhaupt nicht geguidet. Nur die normale Nachführung mit den Motoren der Steuerung genutzt. Wenn halbwegs passend eingenordet ist, geht das wunderbar. :) Wenn der Planet langsam aus dem Gesichtsfeld der Kamera driftet, hol ich ihn mit den Knöpfles auf der Fernbedienung der Steuerung zurück. ;)

Die Bilder werden so schnell, wie der Rechner es zuläßt, auf die Platte geschrieben. In 60 Sekunden kommen bei mir (wenn ich die Roi klein genug ziehe) ca. 5.000 Bilder an. Das Programm Autostakert sortiert die angeschnittenen und die schlechten (verzerrt, unscharf) aus und legt die verbleibenden Bilder übereinander. Das Summenbild ist erstmal total unscharf. Das wird dann mit einem weiteren Programm geschärft. Dann tauchen viele Details auf dem Planetenscheibchen auf. Und dann wird noch ein bissy an den Farben und dem Kontrast gedreht, feddisch. :D

 
Hi Sven,

Wow, das ist heftig, die Atik kostet so viel wie Deine Montierung + Dein Newton zusammen. Hoffe das hat sich im Nachhinein "gelohnt" ;-)

die Atik hab ich 1/3 günstiger als zum Neupreis hier im Forum ergattert. Und ja, es hat sich definitiv gelohnt. Mit dieser Kamera kann ich zusammen mit Schmalbandfiltern viele Planetarische Nebel oder Supernovaüberreste fotografieren, auch wenn der Mond am Himmel steht. Oder das Stadtlicht wirkungsvoll reduzieren. :)

Bei Galaxien bringen diese speziellen Filter aber nix, weil Galaxien im gesamten Spektrum strahlen. Da stört Mondlicht oder die Himmelsauafhellung durch die Großstadt sehr. Für schöne Galaxien muß ich zwingend raus ins Dunkle. :(

Auf der Werbeseite der Atik bei Teleskop-Express steht bei einem Beispielbild: "Das kommt heraus, wenn ein begeisterter Sternfreund die ATIK 314L an einen einfachen Chinesischen Newton mit 150mm Brennweite 750mm öffnung hängt . Ein Koma Korrektor ist nicht nötig!"

hmmm, ich hab den Komakorrektor dazwischen. Ohne sehe ich definitiv Koma auf meinen Bildern. Aber nur auf den alleräußersten Ecken. Würde ich rundum 10-15% Rand wegschneiden, wäre das Koma nicht mehr sichtbar. Da der Chip aber so wenig Pixel hat, möchte ich die Fläche komplett nutzen. Daher der Komakorrektor...

 
Moin zusammen,

zum Thema Triplet-ED, du brauchst unbedingt einen Flattener um den großen Sensor einer DLSR ordentlich zu bedienen! Ohne einen solchen Flattener musst du je nach Optik schon zu viel wegschneiden, so dass zum einen der Bildwinkel zu eng wird und zum anderen die Auflösung minimiert wird. Gerade wenn du mit einer DSLR fotografierst sieht das Bild in der 100%-Ansicht schon mal schnell bescheiden aus...

Und wo wir schon beim Bildchen von Pferdekopfnebel sind, auch da wurde ein Flattener verwendet (werde ich bei meinen Bildern noch mal ergänzen, die Info).


Nochmal zum Thema Montierung, natürlich sind sich die meisten einig, dass die EQ6 taugt! Das Teil ist nunmal schon seit vielen Jahren auf dem Markt und war auch viele Jahre lang der "erschwinglichste Einstieg" bei den Montierungen, die laut Papier 20kg tragen. Die AZ-EQ6 ist da noch sehr frisch und dementsprechend weniger verbreitet.
Was aber die Ansteuerung, Software usw. betrifft, hat Skywatcher da nicht den Fehler gemacht, alles noch einmal neu definieren zu wollen, sondern hat alles beim Alten belassen. Daher hatte ich bei der ersten Inbetriebnahme auch keine Probleme die Montierung per EQMod anzusteuern und zu bedienen.
Natürlich kannst du auch mit der EQ6 einsteigen, statt mit der AZ-EQ6, jedoch hat die alte EQ6 ein paar Schwachstellen gggü. der AZ-Version. VTSB z.B. hat sich darauf spezialisiert eben diese Schwächen auszubessern (Lagerfett, Schneckenlager, Teflonringe, ...) und Astromechanik bietet die Überarbeitung des Polblocks an, denn (habe ich weiter oben schon geschrieben) die normale Polhöheneinstellung ist alles andere als optimal gelöst!
Eben diese Punkte wurden bei der AZ-EQ6 überarbeitet und müssen nicht im Nachhinein optimiert werden. Darüber hinaus hat die AZ-Version Encoder in beiden Achsen und Rutschkupplungen. Damit kannst du auch nachdem du das Goto-System initialisiert hast mal eben "per Hand" umschwenken, ohne alles wieder neu kalibrieren zu müssen. Alles Punkte die mich vor 4 Monaten dazu bewegt haben die AZ-EQ6 zu kaufen und nicht die NEQ6.

Egal für welche Montierung du dich entscheidest und auch wenn du sie jetzt am Anfang nicht unbedingt brauchst, würde ich nicht unterhalb der EQ6 anfangen, was die Tragkraft betrifft. Der Wunsch nach MEHR wird kommen!

Und ob nun 6" Newton oder 80er ED, tja, die Entscheidung wird dir keiner abnehmen können, egal wie lang du noch in Foren liest wirst du vermutlich immer bei einem 50:50 landen, der eine wird zum Newton raten, der andere würde zum ED greifen...
 
Zitat von Sodiac:
Moin zusammen,

zum Thema Triplet-ED, du brauchst unbedingt einen Flattener um den großen Sensor einer DLSR ordentlich zu bedienen! Ohne einen solchen Flattener musst du je nach Optik schon zu viel wegschneiden, so dass zum einen der Bildwinkel zu eng wird und zum anderen die Auflösung minimiert wird. Gerade wenn du mit einer DSLR fotografierst sieht das Bild in der 100%-Ansicht schon mal schnell bescheiden aus...

Und wo wir schon beim Bildchen von Pferdekopfnebel sind, auch da wurde ein Flattener verwendet (werde ich bei meinen Bildern noch mal ergänzen, die Info).


Nochmal zum Thema Montierung, natürlich sind sich die meisten einig, dass die EQ6 taugt! Das Teil ist nunmal schon seit vielen Jahren auf dem Markt und war auch viele Jahre lang der "erschwinglichste Einstieg" bei den Montierungen, die laut Papier 20kg tragen. Die AZ-EQ6 ist da noch sehr frisch und dementsprechend weniger verbreitet.
Was aber die Ansteuerung, Software usw. betrifft, hat Skywatcher da nicht den Fehler gemacht, alles noch einmal neu definieren zu wollen, sondern hat alles beim Alten belassen. Daher hatte ich bei der ersten Inbetriebnahme auch keine Probleme die Montierung per EQMod anzusteuern und zu bedienen.
Natürlich kannst du auch mit der EQ6 einsteigen, statt mit der AZ-EQ6, jedoch hat die alte EQ6 ein paar Schwachstellen gggü. der AZ-Version. VTSB z.B. hat sich darauf spezialisiert eben diese Schwächen auszubessern (Lagerfett, Schneckenlager, Teflonringe, ...) und Astromechanik bietet die Überarbeitung des Polblocks an, denn (habe ich weiter oben schon geschrieben) die normale Polhöheneinstellung ist alles andere als optimal gelöst!
Eben diese Punkte wurden bei der AZ-EQ6 überarbeitet und müssen nicht im Nachhinein optimiert werden. Darüber hinaus hat die AZ-Version Encoder in beiden Achsen und Rutschkupplungen. Damit kannst du auch nachdem du das Goto-System initialisiert hast mal eben "per Hand" umschwenken, ohne alles wieder neu kalibrieren zu müssen. Alles Punkte die mich vor 4 Monaten dazu bewegt haben die AZ-EQ6 zu kaufen und nicht die NEQ6.

Egal für welche Montierung du dich entscheidest und auch wenn du sie jetzt am Anfang nicht unbedingt brauchst, würde ich nicht unterhalb der EQ6 anfangen, was die Tragkraft betrifft. Der Wunsch nach MEHR wird kommen!

Und ob nun 6" Newton oder 80er ED, tja, die Entscheidung wird dir keiner abnehmen können, egal wie lang du noch in Foren liest wirst du vermutlich immer bei einem 50:50 landen, der eine wird zum Newton raten, der andere würde zum ED greifen...

Danke Markus für alle Deine Beratungsmühen.

Ich denke ich werde das Risiko eingehen und mit dem 6" Newton und der AZ-EQ6 anfangen. Bleibt nur die Frage welcher 6" Newton. Denke tendenziell (wenn das Budget dafür reicht) schadet es nicht ein wenig mehr in Qualität zu investieren.

Was die AZ-EQ6 angeht: damit ich die direkt mit dem Computer ansteuern kann (aus Bequemlichkeit aus Programm heute und für Guiding später) brauche ich noch diverse Adapter, oder? Verwendest Du so was?

Und vielleicht auch die DSLR einsparen und lieber dann später gleich ne Monochrom AstroCam. Dachte ich könnte die DSLR auch "so" im Alltag noch gebrauchen, aber das ist nach reiflicher Überlegung nicht sicher...

LG
Sven
 
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Zitat von Sternenfee123:
Hi Sven,
...
Ich hab diverse Refraktoren ausprobiert. Mir haben die Planeten erst ab 150 mm Öffnung die gewünschten Details geliefert.

Die Originalbrennweite von so nem Newton mußt dann entweder per Barlow oder per Okularprojektion aufblasen für Planeten. Und als Kamera dann möglichst ne ALCCD5L-IIc. Die liefert Dir von Haus aus "bunte" Planetenbilder und hat schon nen Autoguiderausgang. Kann also für Deepsky als Guidingcam verwendet werden.

" = 2 Fliegen mit 1 Klappe". :biggrin:

Bei Planeten brauchst weder Dark- noch Flataufnahmen. Komakorrektor bzw. Flattner sind auch nicht notwendig, weil Du nur einen winzigen Bereich genau auf der optischen Achse fotografierst. Hab ich Jahrelang mit meinen 6 und 8" Newtons erfolgreich gemacht.

Und seit etwa 1 Jahr nutze ich den 6" Newton auch für Deepsky. Dann eben mit Komakorrektor, s/w Kamera (Atik 314L+) und Filterschublade. Bei 600 oder 750 mm Brennweite passen da offene Haufen, Kugelsternhaufen und etliche Galaxien sowie ein paar Nebel schön drauf.

Da Du mit der DSLR anfangen möchtest, sollte 75 % des vorhandenen Budgets in die Montierung und die Steuerung samt Autoguiderport und Guidingcam fließen. Aus meiner Sicht also ne EQ-6. Die ist grad noch transportierbar, hat genügend Reserve (Tragkraft) für fotografische Anwendung mit nem 6" Newton und es gibt genügend Erfahrungsberichte wenn mal Probleme auftreten.

Für großflächige Nebel (Andromedagalaxie, Nordamerikanebel, Californianebel, Cirrusnebel) sind sogar noch kürzere Brennweiten (300er Teleobjektiv oder 420 mm Refraktor) sinnvoll. :D

Meine Empfehlung ist daher: die EQ6 und den 6" Newton für Planeten, für Deepsky erstmal nur mit Teleobjektiv oder kleinem Röhrle (65 mm Öffnung)... Und wenn Du etwas Erfahrung mit dem Autoguiding hast, dann besorg Dir nen passenden Komakorrektor für den Newton und geh auf kleinflächigere Deepsky-Objekte. Gleich mit 750 mm Brennweite Autoguiding zu lernen ist sehr frustrierend. Denn Dir fehlt momentan die Erfahrung, die einzelnen Fehlerquellen überhaupt zu identifizieren... Das mußt Dir erstmal im Lauf von 1-2 Jahren erarbeiten...
:Trost:

Will jetzt keine neue Diskussion "vom Zaun brechen", hätte Dir die Frage gerne per PM geschickt, aber das ging nicht, also hier:

Hat es Dich bei all Deinen Planetenaufnahmen nicht mal "gejuckt", auch mal probeweise unguided Deine ALccd mit dem Newton z.B. auf M42 zu richten und mal zu checken wieviele Sekunden Belichtung am Stück so möglich sind, bevor alles "verschmiert"?
Sollte man da nicht auch schon was "erkennen können"?
(zumindest nach dem Stacking und immer noch "mehr" als "rein visuell"?)

CS + danke für Deine ausführlichen Beiträge!
Sven

PS: Ich glaube kaum, dass ich da jahrelange "Askese" durchhalten werde ;-)))
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Sven,

ehe ich das Autoguiding zum Fliegen gebracht hab, hab ich natürlich mit allen Kameras, die sich im Lauf der Zeit bei mir angesammelt haben, auch auf DS-Objekte gehalten. War ja schließlich neugierig.

Mit mehr oder weniger Erfolg. M42 ist leider nur 1 Objekt, wie oft möchtest Du das fotografieren? Alle anderen brauchen deutlich mehr an Belichtungszeit, als die ALCCD5L-IIc liefern kann. :(

Ich hatte jedoch auch eine DMK31AU03.AS. Das ist eine inzwischen 5 Jahre alte s/w Planetenkamera, die kann auch 30 Sekunden oder 1 Minute Belichten, ohne daß man "Augenkrebs" bekommt. Sie rauscht, hat aber relativ wenig Fehlerpixel und vor allem: Null Verstärkerglühen. :D

Mit der habe ich ungeguidet Galaxien mit Supernovas drinnen fotografiert. :) War Aufregend!

Auf diesem Video siehst den ungeguideten Schneckenfehler meiner Montierung und die Fehlerpixel/Rauschen der Kamera bei 30 Sekunden Belichtungszeit pro Einzelbild:


Ich mußte da leider auf die schlechteste Stelle an meinem Himmel halten, direkt über dem hellerleuchteten Industriegebiet. Ich hab dann auch noch Darks gemacht und nach der Bildbearbeitung sah das dann so aus:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/c4dcef-1392086280.png

nach 12 Monaten hab ich die Galaxie nochmal fotografiert, jetzt war die Supernova kaum noch zu finden. Aus den beiden Bildern hab ich dann eine Gif-Animation gemacht:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/f2bc3f-1392086382.gif

Der blinkende Stern ist die Supernova.

Um das Rauschen wegzubekommen und die Spiralarme aus dem Rauschen zu holen, mußte ich aber mehr als 150 Einzelaufnahmen a 30 Sekunden stacken! "Mal eben so" geht nicht bei Deepskyaufnahmen...

Dankbarer als Galaxien war da der Komet Garrad:


Mit sehr viel Geduld geht auch ungeguidet etwas. Nur ist das u.U. nicht das, was Du erwartest/möchtest. Aber um prinzipiell die Bildbearbeitung zu lernen ist das ok... :Trost:

Wenn Du diese Geduld nicht aufbringst, dann such Dir ein anderes Hobby. Eines, das nicht vom Wetter, von der Mondphase, vom Seeing abhängt...

 
Zitat von Sternenfee123:
Hi Sven,

ehe ich das Autoguiding zum Fliegen gebracht hab, hab ich natürlich mit allen Kameras, die sich im Lauf der Zeit bei mir angesammelt haben, auch auf DS-Objekte gehalten. War ja schließlich neugierig.

Mit mehr oder weniger Erfolg. ...

Hi Fee,

danke für die interessante Antwort! Hätte mich doch sonst auch gewundert, denn wenn man nicht (super-)neugierig wäre, dann würde man doch gar nicht erst damit anfangen, nicht? ;-) (dann könnte man sich auch gleich mit den kolo Hubble-Bildern zufrieden geben...)

Es gibt nicht zufällig eine (monochrome) CCD-Kamera, die wie die von Dir genannte Cam "auch noch" für Planetenaufnahmen (mit Filtern? hell genug sollten die sein?) taugt?

Oder gibt es hier (auch - seufz) keinen brauchbaren Kompromiss? (wenn ich die ca. 400 EUR für die gebrauchte DSLR+deren Modifikation "einspare" könnte ich ja statt der 200 EUR Farb-Planetencam auch gleich eine ca. 500 EUR monochrom CCD-Cam nehmen?)
(bzw. halt entsprechend etwas "teurer" und dann gebraucht danach schauen)

LG
Sven
 
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