svenni
Mitglied
Hallo,
gesucht wird die “ideale” Komplett-Einstiegsausrüstung in die Astrophotografie. Es ist bisher keine Ausrüstung vorhanden.
Hintergrund:
- ich habe schon bei Teleskoptreffen teilgenommen und lokale Sternwarten besucht, visuell reicht mir nicht, ich will Farbe und das Gesehene auch “festhalten” können => Fotographie.
- ideal wäre Richtung Videoastronomie, wie z.B. hier angesprochen:
Link zum Thread auf astronomie.de
aber für die Resultate lieber gleich ein “wenig länger belichten” und brauchbare Ergebnisse haben
- längerfristig ist später mein Traumziel (in 5-10 Jahren) dann einmal eine “virtuelle remote Sternwarte” zu betreiben, in etwa wie die Live-Himmelsführungen von slooth
Link
oder dieses Profiastronomen:
Link
=> aber das dafür nötige Equipment kostet etwas mehr als das derzeitige Budget und ein Aufstellungsort will dann auch erst einmal gefunden werden ;-)
Aktuelle Ziele:
- hauptsächlich DSO Photographie (Nebel, Galaxien) inkl. Filterverwendung
- nebensächlich: Planeten (soll aber mit Barlows auch möglich sein)
- möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie
(“schnell” im Bezug auf Zeit für Ausrichtung/Aufstellung/Bedienung, als auch Belichtungszeit)
- Ausrüstung sollte noch “mobil” sein, da der eigene Garten im Stadtgebiet liegt (für die ersten hellen Objekte zum Einsteigen), der “brauchbare” dunkle Himmel ca. 25 min. mit dem Auto entfernt ist (Stufe II), optimale Bedingungen ab ca. 2 Stunden (Alpen) - sicher nur ein paar Mal im Jahr ;-)
- zum Start mit DSLR (welche ist gebraucht zu empfehlen?, sollte astrooptimierbar sein aber mit clipfilter auch weiterhin alltagstauglich bleiben können)
- Budget: 2500-3000 EUR (Basissystem ohne DSLR)
Optikoptionen:
APO ist sicher (gerade für einen Anfänger) leichter zu “bedienen”, braucht keine Kolmination/Spiegeleinstellung, Newton sammelt sicher mehr Licht da größere Öffnung (das System soll ja auch möglichst schnell sein)
Newton
Link zu UNC 150mm f-4 Newton
(750 EUR)
+ Baader MCC Korrektor:
Link zu Baader Koma-Korrektor
(165 EUR)
oder doch besser Mittelklasse-APO?
Link zu 65mm f/6,5 Quadruplet
(600 EUR)
(Flattener bereits eingebaut=enthalten)
oder sind 65mm doch etwas wenig, also besser:
Link zu Photoline 80mm f/7
(ca. 500 EUR)
+ Flattener:
Link zu Flattener
(249 EUR)
oder einer der APOs zusammen mit diesem 0,85xReducer/Flattener (für mehr Speed):
Link zu Reducer
(170 EUR)
dazu passen z.B.
-- Skywatcher ED 80/600 (Pro Serie, Evostar ED80 ...)
Link zu Skywatcher EVOSTAR
(540 EUR)
-- Vixen ED 80/600
Link zu Vixen ED80Sf
(700 EUR)
=> Was wäre unter den Refraktoren die “ideale Kombination”?
Nicht in Frage kommen wohl:
- C8 EdgeHD800: soll eigentlich nur für Planeten richtig zu gebrauchen sein (konnte bisher praktisch keinen Astrophotografen finden, der damit auf Dauer glücklich geworden ist - oder doch?!?)
(Advanced VX + EdgeHD800 + Korrektor von f/10 auf f/6,2: 2250 EUR)
- C8 Hyperstar: zwar schnell, sprengt aber mit ca. 3300 EUR (mit Montierung ohne Zubehör) das Budget deutlich und ich habe auch schon viel Schlechtes darüber gelesen
Nachführung:
Für Newton ist Off-Axis-Guider ja praktisch Pflicht, am APO “schadet” es sicher auch nicht, vermeidet ein paar Probleme, die mit einem extra Leitrohr sonst entstehen. Und bei den o.g. Optiken ist die Vergrößerung auch nicht so groß, dass es ein Problem wird einen Leitstern zu finden, zumindest ist die Astrolumina ALccd5-II dafür nach meinen Recherchen empfindlich genug:
Deshalb: Astrokamera für Off-Axis-Guider, gleichzeitig als Planetenkamera zu gebrauchen:
Link zu AL ccd5-II
(Astrolumina ccd5-II, ca. 250 EUR)
Off-Axis-Guider (je nach Optik dann zu optimieren/anderes Modell)
Link zu Off Axis Guider
(ca. 160 EUR)
Montierung (kommt ja nur parallaktisch in Frage):
Zur einfacheren/schnelleren Ausrichtung macht denke ich das StarSense-Modul Sinn:
Link zu StarSense
(350 EUR)
=> damit beschränkt sich die Moniterungsauswahl auf:
Celestron Advanced VX (ca. 900 EUR) oder Celestrom CGEM (ca. 1650 EUR - halt schon ein deutlicher Mehrpreis)
Nach meinen Berechnungen (Monti sollte ja nur zu zwei Drittel für fotographisch ausgelastet werden) müsste für obiges Setup (wenn man zu den Optiken noch die DSLR usw. hinzurechnet) auch noch locker die Advanced VX genügen?
Zubehör:
- welche Stadt/Streulichtfilter würden zu den obigen “Mittelklasseanprüchen” passen?
- welche Halpha/OIII-Filter?
- welcher Powertank ist empfehlenswert
- welches Grundset für günstige, visuelle Okulare taugt ein klein wenig etwas (wie gesagt: Schwerpunkt ist Astrophotographie, visuell ist "Nebensache")
Wenn jemand eine ganz andere, ideal aufeinander abgestimmte Kombination kennt (bzw. selber hat? und empfehlen kann), dann bin ich auch daran interessiert!
Die oben genannten Komponenten sind einfach das Ergebnis von einigen Wochen intensiver Recherchen und ersten Kontakten mit Astrofotographen.
Clear skies!
Vielen Dank im Voraus für jeden Hinweis,
Sven
(vom Bodensee)
gesucht wird die “ideale” Komplett-Einstiegsausrüstung in die Astrophotografie. Es ist bisher keine Ausrüstung vorhanden.
Hintergrund:
- ich habe schon bei Teleskoptreffen teilgenommen und lokale Sternwarten besucht, visuell reicht mir nicht, ich will Farbe und das Gesehene auch “festhalten” können => Fotographie.
- ideal wäre Richtung Videoastronomie, wie z.B. hier angesprochen:
Link zum Thread auf astronomie.de
aber für die Resultate lieber gleich ein “wenig länger belichten” und brauchbare Ergebnisse haben
- längerfristig ist später mein Traumziel (in 5-10 Jahren) dann einmal eine “virtuelle remote Sternwarte” zu betreiben, in etwa wie die Live-Himmelsführungen von slooth
Link
oder dieses Profiastronomen:
Link
=> aber das dafür nötige Equipment kostet etwas mehr als das derzeitige Budget und ein Aufstellungsort will dann auch erst einmal gefunden werden ;-)
Aktuelle Ziele:
- hauptsächlich DSO Photographie (Nebel, Galaxien) inkl. Filterverwendung
- nebensächlich: Planeten (soll aber mit Barlows auch möglich sein)
- möglichst “schnelle” und (relativ) einfache Einsteiger-Astrophotographie
(“schnell” im Bezug auf Zeit für Ausrichtung/Aufstellung/Bedienung, als auch Belichtungszeit)
- Ausrüstung sollte noch “mobil” sein, da der eigene Garten im Stadtgebiet liegt (für die ersten hellen Objekte zum Einsteigen), der “brauchbare” dunkle Himmel ca. 25 min. mit dem Auto entfernt ist (Stufe II), optimale Bedingungen ab ca. 2 Stunden (Alpen) - sicher nur ein paar Mal im Jahr ;-)
- zum Start mit DSLR (welche ist gebraucht zu empfehlen?, sollte astrooptimierbar sein aber mit clipfilter auch weiterhin alltagstauglich bleiben können)
- Budget: 2500-3000 EUR (Basissystem ohne DSLR)
Optikoptionen:
APO ist sicher (gerade für einen Anfänger) leichter zu “bedienen”, braucht keine Kolmination/Spiegeleinstellung, Newton sammelt sicher mehr Licht da größere Öffnung (das System soll ja auch möglichst schnell sein)
Newton
Link zu UNC 150mm f-4 Newton
(750 EUR)
+ Baader MCC Korrektor:
Link zu Baader Koma-Korrektor
(165 EUR)
oder doch besser Mittelklasse-APO?
Link zu 65mm f/6,5 Quadruplet
(600 EUR)
(Flattener bereits eingebaut=enthalten)
oder sind 65mm doch etwas wenig, also besser:
Link zu Photoline 80mm f/7
(ca. 500 EUR)
+ Flattener:
Link zu Flattener
(249 EUR)
oder einer der APOs zusammen mit diesem 0,85xReducer/Flattener (für mehr Speed):
Link zu Reducer
(170 EUR)
dazu passen z.B.
-- Skywatcher ED 80/600 (Pro Serie, Evostar ED80 ...)
Link zu Skywatcher EVOSTAR
(540 EUR)
-- Vixen ED 80/600
Link zu Vixen ED80Sf
(700 EUR)
=> Was wäre unter den Refraktoren die “ideale Kombination”?
Nicht in Frage kommen wohl:
- C8 EdgeHD800: soll eigentlich nur für Planeten richtig zu gebrauchen sein (konnte bisher praktisch keinen Astrophotografen finden, der damit auf Dauer glücklich geworden ist - oder doch?!?)
(Advanced VX + EdgeHD800 + Korrektor von f/10 auf f/6,2: 2250 EUR)
- C8 Hyperstar: zwar schnell, sprengt aber mit ca. 3300 EUR (mit Montierung ohne Zubehör) das Budget deutlich und ich habe auch schon viel Schlechtes darüber gelesen
Nachführung:
Für Newton ist Off-Axis-Guider ja praktisch Pflicht, am APO “schadet” es sicher auch nicht, vermeidet ein paar Probleme, die mit einem extra Leitrohr sonst entstehen. Und bei den o.g. Optiken ist die Vergrößerung auch nicht so groß, dass es ein Problem wird einen Leitstern zu finden, zumindest ist die Astrolumina ALccd5-II dafür nach meinen Recherchen empfindlich genug:
Deshalb: Astrokamera für Off-Axis-Guider, gleichzeitig als Planetenkamera zu gebrauchen:
Link zu AL ccd5-II
(Astrolumina ccd5-II, ca. 250 EUR)
Off-Axis-Guider (je nach Optik dann zu optimieren/anderes Modell)
Link zu Off Axis Guider
(ca. 160 EUR)
Montierung (kommt ja nur parallaktisch in Frage):
Zur einfacheren/schnelleren Ausrichtung macht denke ich das StarSense-Modul Sinn:
Link zu StarSense
(350 EUR)
=> damit beschränkt sich die Moniterungsauswahl auf:
Celestron Advanced VX (ca. 900 EUR) oder Celestrom CGEM (ca. 1650 EUR - halt schon ein deutlicher Mehrpreis)
Nach meinen Berechnungen (Monti sollte ja nur zu zwei Drittel für fotographisch ausgelastet werden) müsste für obiges Setup (wenn man zu den Optiken noch die DSLR usw. hinzurechnet) auch noch locker die Advanced VX genügen?
Zubehör:
- welche Stadt/Streulichtfilter würden zu den obigen “Mittelklasseanprüchen” passen?
- welche Halpha/OIII-Filter?
- welcher Powertank ist empfehlenswert
- welches Grundset für günstige, visuelle Okulare taugt ein klein wenig etwas (wie gesagt: Schwerpunkt ist Astrophotographie, visuell ist "Nebensache")
Wenn jemand eine ganz andere, ideal aufeinander abgestimmte Kombination kennt (bzw. selber hat? und empfehlen kann), dann bin ich auch daran interessiert!
Die oben genannten Komponenten sind einfach das Ergebnis von einigen Wochen intensiver Recherchen und ersten Kontakten mit Astrofotographen.
Clear skies!
Vielen Dank im Voraus für jeden Hinweis,
Sven
(vom Bodensee)